DE1117171B - Traegerfrequenzuebertragungssystem mit Zweiweg-Zwischenverstaerkern und Verfahren zur Fernueberwachung dieser Verstaerker - Google Patents
Traegerfrequenzuebertragungssystem mit Zweiweg-Zwischenverstaerkern und Verfahren zur Fernueberwachung dieser VerstaerkerInfo
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Description
DEUTSCHES
kl. 21a2 41/07
F 29088 Vma/21a2
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 16. NOVEMBER 1961
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Fernüberwachung des elektrischen Verhaltens von Zweiweg-Zwischenverstärkern,
die im Zweidraht-Getrenntlageverfahren arbeiten und zur Trennung der beiden Frequenzbänder Netzwerke benutzen, die eine Übertragungslücke
aufweisen. Diese Lücke wird im folgenden als »Bandlücke« bezeichnet.
Sind bei Trägerfrequenzsystemen Zwischenverstärker in unbemannten Ämtern untergebracht, so
besteht die Notwendigkeit, dieselben von einem bemannten Amt aus auf ihr elektrisches Verhalten
zu überwachen. Die Fernüberwachung hat den Zweck, Verstärker zu orten, die entweder bereits fehlerhaft
sind oder bei denen Änderungen bestimmter elektrischer Eigenschaften erkennen lassen, daß Alterungsvorgänge
eingesetzt haben, die die Güte der Übertragung herabsetzen oder zu späteren Ausfällen
führen können. Man will also nicht nur defekte Verstärker ausfindig machen, um sie auszuwechseln,
sondern auch rechtzeitig erkennen, welche Verstärker frühzeitig altem und vorsorglich auszuwechseln sind.
Es ist bereits ein Verfahren bekannt, nachstehend »Loop-gain-Verfahren« genannt, bei dem die Verstärkung
der einzelnen Verstärker gemessen werden kann, indem von einem Endamt aus für jeden Verstärker
eine Überwachungsfrequenz im unteren Nutzfrequenzband gesendet wird, die der jeweilige Verstärker
durch eine Zusatzeinrichtung ins obere Nutzfrequenzband umsetzt und die so im Zuge der Übertragungseinrichtung
des oberen Nutzfrequenzbandes zum sendenden Amt zurückgelangt. Der Nachteil dieses Verfahrens besteht darin, daß frühzeitig
alternde Verstärker nicht erkannt werden können und daß bei Ausfall eines Verstärkers die dahinterliegenden
durch die entsprechenden Uberwachungsfrequenzen nicht mehr zu erreichen sind, was eine Prüfung unmöglich
macht. Weiterhin sind Verfahren bekannt, die zur Überwachung der Verstärker Intermodulationsprodukte
benutzen. Diese Verfahren erfordern jedoch zusätzliche Bauelemente, die in Langlebensdauerverstärkem
nicht erwünscht sind und zusätzlichen Platz beanspruchen, oder aber in den Endämtern
der Trägerfrequenztechnik fremde Einrichtungen, wie Impulsgeber u. dgl., erfordern. Außerdem
sind einige Verfahren bekannt, die das Loop-gain-Verfahren derart ergänzen, daß sie zur Messung der
Alterungskontrolle der Verstärker deren Nichtlinearität durch Bildung von Intermodulationsprodukten
ausnutzen, die ihrerseits in irgendeiner Weise mit der Überwachungsfrequenz oder Vielfachen davon zusammenarbeiten.
Die bis jetzt bekannten Verfahren dieser Art haben den Nachteil, daß bei der Messung
Trägerfrequenzübertragungssystem
mit Zweiweg-Zwischenverstärkern
und Verfahren zur Fernüberwachung
dieser Verstärker
Anmelder:
Feiten & Guilleaume Carlswerk
Aktiengesellschaft,
Köln-Mülheim, Schanzenstr. 24
Köln-Mülheim, Schanzenstr. 24
Dipl.-Ing. Willi Sonneborn, Bergisch-Gladbach,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
eines bestimmten Verstärkers das Meßprodukt auch von anderen im System vorhandenen Verstärkern
mehr oder weniger erzeugt wird; d. h., alle oder zumindest ein Teil der vorhandenen Verstärker
sind in irgendeiner Weise am gewünschten Intermodulationsprodukt beteiligt, so daß die Messung
nicht eindeutig ist. Die Erfindung sieht demgegenüber ein Verfahren vor, welches die Vorteile der bisher
genannten Verfahren besitzt, ohne ihr Nachteile aufzuweisen.
Die Zwischenverstärker, welche aktive Verstärker enthalten, die zwischen Richtungsweichen geschaltet
sind, erhalten je eine selektiv wirkende Überwachungseinrichtung zur Verdoppelung einer jedem Verstärker
zugeordneten individuellen Überwachungsfrequenz.
Erfindungsgemäß liegt die Überwachungsfrequenz in der Bandlücke. Ferner ist erfindungsgemäß der Eingang
der Überwachungseinrichtung an den Ausgang des aktiven Verstärkers angeschlossen, und der Ausgang
der Überwachungseinrichtung liegt an dem Stiel derjenigen Richtungsweiche, an der das obere
Nutzfrequenzband empfangen wird. Von einem der beiden Endämter aus werden mit geeigneten Pegeln
im entsprechenden Nutzfrequenzband zwei verschiedene Frequenzen Z1 und /2 gesendet, so daß
infolge der Nichtlinearität der Verstärker ein Intermodulationsprodukt
«/, ± mf2 am Ausgang der aktiven
Verstärker entsteht, welches in der Bandlücke
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3 4
liegt und mit der Überwachungsfrequenz eines Ver- jeden aktiven Verstärkers bis zum Ausgang des
stärkers identisch ist. η und m bedeuten darin kleine folgenden aktiven Verstärkers erhält man für beide
ganze Zahlen. Übertragungsrichtungen und für jede Frequenz, die
In der Überwachungseinrichtung des überwachten in dieser Lücke A/l liegt, eine Dämpfung b ^ 2b0,
Verstärkers wird dieses Intermodulationsprodukt ver- 5 da ja die Verstärkung eines jeden Verstärkers gleich
doppelt und gelangt so an den Stiel der Richtungs- der Kabeldämpfung des dazwischenliegenden Kabelweiche, an der das obere Nutzfrequenzband empfangen abschnittes K ist. Erzeugt man durch Intermodulation
wird, und kann weiter in Übertragungsrichtung des eine Frequenz, die in der Lücke Afl liegt, so ist an
oberen Nutzfrequenzbandes zu dem Endamt gelangen. jedem aktiven Verstärkerausgang nur die Inter-Außerdem
entsteht an dem überwachten Verstärker io modulationsfrequenz vorhanden, die der jeweilige
aus der doppelten Überwachungsfrequenz und einer Verstärker selbst erzeugt, vorausgesetzt, daß b0 so
weiteren Frequenz, etwa der Pilotfrequenz, ein groß gewählt ist, daß die Beiträge der übrigen Verweiteres
Intermodulationsprodukt, welches im unteren stärker die Anzeige nicht mehr verfälschen.
Nutzfrequenzband liegt und im anderen Endamt Die einzelnen verschiedenen Überwachungsfreempfangen werden kann. Als Pilotfrequenz bezeichnet 15 quenzen fr der Verstärker werden so gewählt, daß man eine Frequenz, welche ständig von dem einen sie in der Lücke A/l liegen. Sendet man vom A-Amt Endamt aus gesendet wird und welches meist an der oder vom B-Amt aus mit geeigneten Pegeln zwei oberen Kante des oberen Nutzfrequenzbandes liegt. Frequenzen /j und /2 im entsprechenden Nutz-
Nutzfrequenzband liegt und im anderen Endamt Die einzelnen verschiedenen Überwachungsfreempfangen werden kann. Als Pilotfrequenz bezeichnet 15 quenzen fr der Verstärker werden so gewählt, daß man eine Frequenz, welche ständig von dem einen sie in der Lücke A/l liegen. Sendet man vom A-Amt Endamt aus gesendet wird und welches meist an der oder vom B-Amt aus mit geeigneten Pegeln zwei oberen Kante des oberen Nutzfrequenzbandes liegt. Frequenzen /j und /2 im entsprechenden Nutz-
Mit dem Verfahren gemäß der Erfindung ist es frequenzband und wählt man diese beiden Fre-
demnach möglich, wahlweise von beiden Endämtern 20 quenzen so, daß ein starkes Intermodulationsprodukt
aus durch Bildung von Intermodulationsprodukten, nft ± mfz entsteht, welches in der kleineren Lücke
die in der Bandlücke liegen, und Umsetzung dieser AfL liegt und mit der Überwachungsfrequenz eines
Produkte in andere Frequenzen sowie Bildung Verstärkers zusammenfällt, so entsteht in dem
weiterer Intermodulationsprodukte, die Verstärker selektiven Verdoppler dieses Verstärkers die Frequenz
einzeln zu überwachen und Rückschlüsse zu ziehen 25 2 (nfx ± wjQ. Diese Frequenz liegt innerhalb oder
auf den elektrischen Zustand derselben und aus- wenig oberhalb des oberen Bandes und kann somit
gefallene Verstärker zu orten. Ferner werden bei ab- durch den Hochpaß HPl, nach Verstärkung im
geschalteter Trägerfrequenzübertragung auch Ge- aktiven Verstärker AV, den Hochpaß HPl im Zuge
räuschkomponenten (z. B. Röhrenrauschen), die auf des oberen Nutzfrequenzbandes zum Α-Amt gelangen,
die einzelnen Überwachungsfrequenzen fallen, in der 30 Aus der Beobachtung des Empfangspegels dieser
Überwachungseinrichtung verdoppelt, vom aktiven Frequenz können Rückschlüsse gezogen werden auf
Teil des Verstärkers verstärkt und im Zuge des den elektrischen Zustand des getesteten Verstärkers,
oberen Nutzfrequenzbandes zum Endamt zurück- Mit diesem Verfahren können auch ausgefallene
geleitet, so daß nach dem Verfahren gemäß der Verstärker geortet werden. Ist z. B. der Verstärker Vl
Erfindung auch das auf Intermodulation beruhende 35 ausgefallen, so sendet man vom ^4-Amt aus in der
Geräuschverhalten der einzelnen Verstärker über- beschriebenen Weise Grundfrequenzen f% und /2 im
wacht werden kann. unteren Nutzfrequenzband und erhält von allen davor-
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der liegenden Verstärkern einschließlich Vl die ver-Zeichnung
näher erläutert. Die Verbindung zwischen doppelten Intermodulationsprodukte 2 (nfx ± mfy
den beiden. Endämtern A und B enthält Zwischen- 40 ins A-Amt zurück. Vom Verstärker Vl und den
verstärker, die in der bekannten Art als Zweiweg- . dahinterliegenden erhält man jedoch keine Interverstärker
in Tandemschaltung ausgeführt sind, von modulationsprodukte zurück. Um festzustellen, ob
denen aber nur drei in der Zeichnung (Fig. 1) auf- auch die Verstärker V3 und folgende noch in Ordnung
geführt sind, nämlich Vl, Vl und Vb. Von den Ver- sind, sendet man vom 5-Amt zwei Grundfrequenzen fx
stärkern sind nur die zum Verständnis der Erfindung 45 und /2 im oberen Nutzfrequenzband, die das Intererforderlichen
Teile eingezeichnet. Die Zwischen- modulationsprodukt nfx ± mf2 bilden, welches mit
verstärker enthalten außer den beiden Richtungs- einer Überwachungsfrequenz der auf Vl folgenden
weichen RWl und RWl zur Trennung der Nutz- Verstärker übereinstimmt. Weiter wird gemäß der
frequenzbänder den aktiven Verstärker AV und den Erfindung noch eine dritte Frequenz gesendet, z. B.
selektiven Verdoppler T. Die in der Zeichnung (Fig. 2) 50 die ohnehin vorhandene Pilotfrequenz, derart, daß das
dargestellten Diagramme zeigen die Dämpfungskurven verdoppelte Intermodulationsprodukt 2 (nft ± m/2)
der Hochpässe HP und der Tiefpässe TP. In den mit dieser wieder ein Intermodulationsprodukt bildet,
Diagrammen ist als Abzisse die Frequenz / in kHz welches in das untere Nutzfrequenzband fällt und
und als Ordinate die Dämpfung b in Nepern N auf- somit über den Tiefpaß TPl auf das Verstärkerfeld
getragen. Die Frequenz /« sei die obere Grenze des 55 und weiter im Zuge der Übertragung zum .B-Amt
unteren Nutzfrequenzbandes, die Frequenz f0 die gelangen kann.
untere Grenze des oberen Nutzfrequenzbandes. Die Das Verfahren gestattet es, die beiden Grund-Differenz
Af = /0 — fu ist die Bandlücke. In Rieh- frequenzen wahlweise sowohl vom Α-Amt als auch
tung von rechts nach links, d. h. von A nach B, wird vom 5-Amt als auch eine vom ^t-Amt und eine vom
das untere Nutzfrequenzband mit der oberen Grenz- 60 B-Amt auszusenden und außerdem das gewünschte
frequenz fu übertragen, in der Richtung von links Meßprodukt sowohl im .4-Amt als auch im .B-Amt
nach rechts, d. h. von .B nach A, wird das obere Nutz- zu empfangen.
frequenzband mit der unteren Grenzfrequenz f0 Um die Empfindlichkeit des Verfahrens zu erhöhen,
übertragen. Wählt man in den Diagrammen eine mißt man mit einem Summenpegel, der nahe an der
Dämpfung b0, so erreichen die Hochpässe HP bei 65 Aussteuerungsgrenze der aktiven Verstärker liegt,
der Frequenz /^2 und die Tiefpässe bei der Fre- da hier die Intermodulationsprodukte im Pegel sehr
quenz Zx1 diese Dämpfung b0. Man erhält eine stark ansteigen und Alterungserscheinungen relativ
kleinere Lücke Afl == /z,2 — /^1. Vom Ausgang eines große Änderungen hervorrufen.
Zahlenbeispiel
Das Übertragungssystem möge die Verstärker Fl5
Vl und V3 enthalten. Das System möge mit sechzig Kanälen arbeiten, und das untere Nutzfrequenzband
möge von 24 bis 264 kHz und das obere Nutzfrequenzband möge von 312 bis 552 kHz reichen. Die Pilotfrequenz
fv sei 553 kHz. Der Punkt b0 möge bei
4 N liegen, und zwar für die Tiefpässe bei 283 kHz und für die Hochpässe bei 290 kHz. Die Breite der
Lücke AfL beträgt dann 290—283 = 7 kHz. Wählt
man den Abstand der Uberwachungsfrequenzen zu 0,1 kHz, so könnte man in der angegebenen Lücke
von 7 kHz einundsiebzig Zwischenverstärker überwachen. In dem gewählten Beispiel handelt es sich
jedoch nur um die Festlegung der Überwachungsfrequenzen für drei Verstärker. Diese werden folgendermaßen
gewählt:
Vl habe die Überwachungsfrequenz fn = 288 kHz
Vl habe die Überwachungsfrequenz fr2 = 288,1 kHz
V3 habe die Überwachungsfrequenz fr3 = 288,2 kHz
A. Kontrolle der Verstärkung und der Alterung
Im Α-Amt werden für die einzelnen Verstärker folgende Grundfrequenzen fx und /2 gesendet und die
entsprechenden verdoppelten Intermodulationsprodukte empfangen:
| Λ kHz |
/· kHz |
(Zi+Zs)=Zr kHz |
2(Λ+Λ)=2./> kHz |
Bemerkungen | |
| Verstärker Vl .. Verstärker Vl .. Verstärker V3 .. |
135 135 135 |
153 153,1 153,2 |
288 288,1 288,2 |
576 576,2 576,4 |
wird empfangen wird empfangen wird empfangen |
B. Kontrolle der Verstärker, wenn Vl ausgefallen ist
Vom ^4-Amt werden für die Verstärker Vl und Vl sprechenden verdoppelten Intermodulationsprodukte
folgende Grundfrequenzen gesendet und die ent- empfangen oder nicht empfangen:
| Zl kHz |
/. kHz |
/>·=(/ι+Λ) kHz |
2/r=2C/i+/2) kHz |
Bemerkungen | |
| Verstärker Vl .. Verstärker Vl .. |
135 135 |
153 153,1 |
288 288,1 |
576 576,2 |
wird empfangen wird nicht empfangen |
Vom B-Amt werden für die Verstärker Vl und V3
folgende Grundfrequenzen gesendet und die umgesetzten doppelten Intermodulationsprodukte empfangen
oder nicht empfangen:
| fx kHz |
/· kHz |
2Z2-Zi = Zr kHz |
2(2Z2-Zi) = 2Zr kHz |
2fr-fp kHz |
Bemerkungen | |
| Verstärker V3 .. Verstärker Vl .. |
500 500 |
394,1 394,05 |
288,2 288,1 |
576,4 576,2 |
23,4 23,2 |
wird empfangen wird nicht empfangen |
Soll gemäß der Erfindung auch das Geräuschverhalten der Verstärker überwacht werden, so baut
man, um einen möglichst hohen Geräuschpegel zu erhalten, zweckmäßigerweise den selektiven Teil der
Überwachungseinrichtung so, daß er ein Frequenzband gewisser Breite überträgt, d. h., man macht seine
Bandbreite B =
wobei A die Anzahl der
Verstärker der Strecke ist. Man teilt also die zur Verfügung
stehende Bandbreite der Lücke /l2 — fi*
unter den Verstärkern der Strecke völlig auf. Dann wird von der Umsetzereinrichtung dieses Band verdoppelt
und gelangt ebenso wie vorher die einzelnen Überwachungsfrequenzen über den Hochpaß HPl
nach Verstärkung im aktiven Verstärker A V durch den Hochpaß HPl im Zuge des oberen Nutzfrequenzbandes
zum Α-Amt, wo aus der Erhöhung des empfangenen Geräuschpegels auf eine Verschlechterung
des Geräuschverhaltens des dem empfangenen Frequenzband zugeordneten Verstärkers geschlossen
werden kann.
Voraussetzung für dieses Verfahren ist jedoch, daß die Nutzfrequenzbänder und die zwischen ihnen
befindliche Lücke so gewählt sind, daß die doppelten aller in der Lücke /^2 — /X1 liegenden Frequenzen
knapp oberhalb des oberen Nutzfrequenzbandes liegen, und zwar nach Möglichkeit aus Frequenzbandersparnisgründen
direkt im Anschluß an das obere Nutzfrequenzband.
Es läßt sich stets erreichen, daß der Pegel der in den Endämtern empfangenen Intermodulationsprodukte
ausreichend hoch wird, um eine eindeutige Aussage über das Verhalten des überwachten Verstärkers
machen zu können, indem man die Grundfrequenzen mit geeignet hohem Pegel sendet. Der Pegel der
Rauschfrequenzen jedoch wird bei normalem Verhalten der Verstärker weit unterhalb der erreichbaren
Pegel der Intermodulationsprodukte liegen. Zur Verbesserung der Verhältnisse für den Empfang des
Geräuschpegels und zur Erhöhung der Empfindlichkeit der Intermodulationsmessungen erhält daher die
Überwachungseinrichtung gemäß einer weiteren Aus-
führungsform der Erfindung außer den frequenzselektiven Mitteln der Umsetzereinrichtung noch
einen Transistorverstärker, für den die benötigten Spannungen und Ströme vom Speisestrom abgeleitet
werden können.
Claims (4)
1. Trägerfrequenzübertragungssystem, das im Zweidraht-Getrenntlageverfahren arbeitet und
Zweiweg-Zwischenverstärker enthält, die zwischen Richtungsweichen geschaltet sind, und bei dem
die Endämter Vorrichtungen zur Überwachung der Zwischenverstärker enthalten, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Zwischenverstärker eine selektiv wirkende Überwachungseinrichtung zur Verdopplung
einer jedem Verstärker zugeordneten individuellen Überwachungsfrequenz enthalten, welche
in der Lücke zwischen den beiden Nutzfrequenzbändern liegt, wobei der Eingang dieser Überwachungseinrichtung
an den Ausgang des aktiven Verstärkers und der Ausgang derselben an den Stiel derjenigen Richtungsweiche angeschlossen
ist, an der das obere Nutzfrequenzband empfangen wird.
2. Trägerfrequenzsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an die Stelle der individuellen
Überwachungsfrequenzen Frequenzbänder gewisser Breite treten, derart, daß die zwischen
den Nutzfrequenzbändern bestehende Bandlücke von den obenerwähnten Frequenzbändern, die zur
Überwachung dienen, ausgefüllt ist.
3. Verfahren zur Überwachung des nichtlinearen Verhaltens der Zwischenverstärker in
einem Trägerfrequenzsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei innerhalb
der Nutzfrequenzbänder liegende voneinander verschiedene Frequenzen auf das System
gegeben werden, derart, daß am Ausgang der aktiven Verstärker ein Intermodulationsprodukt
der Form nfx ± mf2 entsteht, welches in der
Bandlücke hegt und mit der Überwachungsfrequenz des zu überwachenden Verstärkers übereinstimmt,
daß dieses Intermodulationsprodukt von der Überwachungseinrichtung verdoppelt und
in dem das obere Nutzfrequenzband empfangenden Amt gemessen wird.
4. Verfahren zur Überwachung des nichtlinearen Verhaltens der Zwischenverstärker in
einem Trägerfrequenzsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei innerhalb
der Nutzfrequenzbänder liegende voneinander verschiedene Frequenzen auf das System
gegeben werden, derart, daß am Ausgang der aktiven Verstärker ein Intermodulationsprodukt
der Form nfx ± mf2 entsteht, welches in der
Bandlücke liegt und mit der Überwachungsfrequenz des zu überwachenden Verstärkers übereinstimmt,
daß dieses Intermodulationsprodukt von der Überwachungseinrichtung verdoppelt und
mit einer weiteren Grundfrequenz, etwa der Pilotfrequenz, zur Intermodulation gebracht wird,
derart, daß Intermodulationsprodukte entstehen, die im unteren Nutzfrequenzband liegen und in
dem Amt gemessen werden, welches das untere Nutzfrequenzband empfängt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 739/284 11.61
Priority Applications (4)
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|---|---|---|---|
| DEF29088A DE1117171B (de) | 1959-08-03 | 1959-08-03 | Traegerfrequenzuebertragungssystem mit Zweiweg-Zwischenverstaerkern und Verfahren zur Fernueberwachung dieser Verstaerker |
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (1)
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|---|---|
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Family Applications (1)
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Country Status (3)
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| DE (1) | DE1117171B (de) |
| GB (1) | GB931603A (de) |
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| DE1948540A1 (de) * | 1968-09-25 | 1970-04-02 | Cie Ind Des Telecomm Cit Alcat | Vorrichtung zur Fernmessung der Nichtlinearitaet von Leitungsverstaerkern |
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