DE1033725B - Anordnung zur Messung und UEberwachung der Restdaempfung einer Nachrichtenverbindung nach dem Prinzip einer Schleifenmessung - Google Patents
Anordnung zur Messung und UEberwachung der Restdaempfung einer Nachrichtenverbindung nach dem Prinzip einer SchleifenmessungInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft Anordnungen zur Messung und Überwachung der Restdämpfung einer Nachrichtenverbindung
nach dem Prinzip einer Schleifenmessung, bei denen im Amt am nahen Ende der Verbindung ein Meßsender
und -empfänger vorhanden ist und am fernen Ende die Hin- und Rückleitung pegelrichtig, insbesondere über
ein Dämpfungsglied, derart miteinander verbunden sind, daß die vom Meßsender, vorzugsweise mit konstantem
Pegel, erzeugte, über die Hinleitung übertragene Pegelschwingung über die Rückleitung zum Meßempfänger
gelangt.
Es ist bekannt, daß mit Rücksicht auf die Sicherheit der Nachrichtenübertragung die Restdämpfung von
Nachrichtenkanälen nur in gewissen Grenzen vom Sollwert abweichen darf. Sie muß daher von Zeit zu Zeit
gemessen werden. Von den zur Zeit üblichen Verfahren erfordert die Einzelkanalmessung je einen Sender und
Empfänger in beiden Ämtern. Bei der Sprechkreismessung über eine Schleife, die durch pegelrichtige Zusammenschaltung
der Hin- und Rückleitung am fernen Ende, z. B. über ein Dämpfungsglied, gebildet wird, ist zwar
nur in einem Amt ein Sender und Empfänger erforderlich. Das Meßergebnis gibt bei dieser Methode aber keine
Gewähr für richtige Einpegelung, da sich positive und negative Dämpfungsabweichungen der Hin- und Rückleitung
bei der Anzeige kompensieren. Es ist ferner bekannt, bei Schaltungsanordnungen zur Betriebsüberwachung
von Trägerfrequenzsystemen, bei denen die Kanäle der beiden Übertragungsrichtungen in verschiedenen
Frequenzgebieten über die gleiche Leitung übertragen werden, eine wahlweise einschaltbare Modulatoranordnung
vorzusehen, durch die die Kanäle der Senderichtung in den Frequenzbereich der Kanäle der Empfangsrichtung
umgesetzt werden. Durch diese Maßnahme kann bei Systemen, bei denen verschiedene Frequenzbereiche
für die beiden Übertragungsrichtungen benutzt sind, das einfache niederfrequente Prüfverfahren in Zusammenschaltung
von Sende- und Empfangsteil durchgeführt werden. Bei einer nach dem gleichen Prinzip
arbeitenden bekannten Schaltungsanordnung zur Überprüfung von mit Verstärkern ausgerüsteten Kabeln ist
am fernen Ende an Stelle eines Modulators ein nichtlineares Schaltelement vorgesehen, welches aus der ankommenden
Schwingung eine im Bereich der Gegenrichtung liegende Schwingung erzeugt und an die Sendestelle zurückgibt.
Die Anordnung nach dem Prinzip der Schleifenmessung
wird nun gemäß der Erfindung dadurch verbessert, daß am fernen Ende die Hin- und Rückleitung zusätzlich über
ein nichtlineares Netzwerk, das aus der über die Hinleitung übertragenen Pegelschwingung, z. B. durch Verzerrung,
mindestens eine von ihr unterschiedliche Schwingung, insbesondere die erste Oberwelle, ableitet, deren
Spannung nichtlinear, vorzugsweise quadratisch von der Spannung der Pegelschwingung abhängt, derart mit-
Anordnung zur Messung
und überwachung der Restdämpfung
einer Nachrichtenverbindung nach dem
Prinzip einer Schleifenmessung
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Witteisbacherplatz 2
München 2, Witteisbacherplatz 2
Dipl.-Ing. Joachim Böhse, München,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
einander verbunden sind, daß im Meßempfänger sowohl der Pegel der über die Schleife übertragenen Pegelschwingung
als auch der Pegel der von ihr mit Hilfe des nichtlinearen Netzwerkes am fernen Ende abgeleiteten und über
die Rückleitung gesendeten Schwingung selektiv meßbar ist. Dadurch läßt sich die Restdämpfung in Schleifenschaltung
also mit geringem Geräteaufwand messen.
Gegenüber dem bisher bekannten Prinzip der Messung der Restdämpfung in Schleifenschaltung ergibt sich aber
der wesentliche Vorteil, daß die Restdämpfungsfehler der Hin- und Rückleitung aus dem Meßergebnis einzeln feststellbar
sind. Die Restdämpfungsfehler der Hin- und Rückleitung konnten bisher einzeln nur nach dem Prinzip
der Einzelkanalmessung bestimmt werden. Bei dieser Methode ist aber, wie bereits einleitend erläutert, ein
erhöhter Geräteaufwand erforderlich. Bei dem Verfahren gemäß der Erfindung ist zwar zunächst vorausgesetzt, daß
die Restdämpfung der Kanäle im Übertragungsbereich für alle Frequenzen, insbesondere bei den zur Messung
verwendeten Frequenzen den gleichen Wert hat. Außer bei diesem idealen Fall verzerrungsfreier Übertragung
läßt sich das Prinzip aber auch noch vorteilhaft anwenden, wenn nur kleine Dämpfungsverzerrungen im
Übertragungsweg auftreten.
Weitere Überlegungen im Rahmen der Erfindung zeigen jedoch, daß bei Schaffung eines Meßkriteriums für die
Eliminierung des Restdämpfungsganges das beschriebene Meßprinzip auch dann anwendbar ist, wenn die Voraussetzung
kleiner Dämpfungsverzerrungen im Übertragungsweg nicht als erfüllt gelten kann. In weiterer Ausgestaltung
der Erfindung wird daher die Anordnung zur Messung und Überwachung der Restdämpfung so ausgebildet,
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daß das nichtlineare Netzwerk für eine weitere Messung durch einen Modulator ersetzbar ist, in dem die zusätzliche
Schwingung durch Modulation erzeugt wird, wobei aber die Spannung dieser zusätzlichen Schwingung linear von
der Spannung der Pegelschwingung abhängig ist. Die Messung wird zeitlich nacheinander zunächst bei am
fernen Ende angeschaltetem, nichtlinearem Netzwerk (Verzerrer) und dann bei angeschaltetem Modulator
durchgeführt. Aus dem Meßergebnis können dann die
einander verbunden werden und am Sendeamt die Abweichungen des Pegels einer über die Schleife übertragenen
Schwingung vom Sollwert gemessen werden. In der Fig. 1 ist eine Anordnung schematisch dargestellt,
5 mit der die Überwachung und Einpegelung von Nachrichtenkanälen nach dem bekannten Prinzip der Schleifenmessung
durchführbar ist. Im Endamt EA1 wird die
vom Generator G erzeugte Schwingung von der Frequenz f1 (z. B. 800 Hz), deren Spannung CZ0 beträgt, in Pfeil-Restdämpfungsfehler
der Hin- und Rückleitung einzeln io richtung zum Endamt EA2 übertragen und dort von dem
festgestellt werden. Es ist dabei zweckmäßig, aber nicht Kanalverstärker KV1 verstärkt. Der Ausgang des Kanalunbedingt erforderlich, daß im Modulator durch Um- Verstärkers KV1 wird über das Dämpfungsglied D mit
Setzung die gleiche Frequenz aus der Pegelschwingung der Rückleitung verbunden, so daß eine Schleife gebildet
abgeleitet wird, die auch im nichtlinearen Netzwerk wird und die vom Generator G im Endamt EA1 erzeugte
durch Verzerrung entsteht. Ebenso soll die Erfindung 15 Schwingung über die Rückleitung, verstärkt durch den
nicht darauf beschränkt sein, daß zur Schaffung des Kanalverstärker KV2, zum Pegelempfänger P im Endweiteren
Meßkriteriums für die Eliminierung des Rest- amt EA1 gelangt. Im Pegelempfänger P wird die Abdämpfungsganges ein Modulator an Stelle des Verzerrers weichung vom Sollpegel selektiv gemessen. Die Anzeige
angeschaltet wird, bei dem die zusätzliche Schwingung des Pegelempfängers P gibt aber noch keine Gewähr
so erzeugt wird, daß die Spannung der zusätzlichen 20 für eine richtige Einpegeiung der Strecke, da sich positive
Schwingung linear von der Spannung der Pegelschwingung Dämpfungsfehler der einen Richtung mit negativen der
abhängig ist. An Stelle des Modulators könnte beispiels- anderen kompensieren.
weise auch ein Glied für die Ableitung der zusätzlichen Mit den in den Fig. 2 und 3 schematisch dargestellten
Schwingung verwendet werden, das keine lineare Span- Anordnungen können dagegen nach dem im folgenden
nungsabhängigkeit aufweist. Die Art der Spannungs- 25 beschriebenen Verfahren gemäß der Erfindung Pegelabhängigkeit
des für den zweiten Meßvorgang ver- fehler der Hin- und Rückleitung gesondert durch eine
wendeten Gliedes muß sich aber von der Art der Spannungs- Schleifenmessung festgestellt werden. Der für die Messung
abhängigkeit des für den ersten Meßvorgang verwendeten erforderliche Aufwand hängt davon ab, bis zu welchem
Gliedes wesentlich unterscheiden. Besonders zweck- Grade vorausgesetzt werden kann, daß die Restdämpfung
mäßig ist es jedoch, wie bereits erwähnt, für den zweiten 30 der Kanäle im Übertragungsbereich bei allen Frequenzen,
Meßvorgang ein Glied mit linearer Spannungsabhängig- insbesondere bei den zur Messung verwendeten Frequenkeit
zu verwenden. zen, den gleichen Wert hat. Dieser ideale Fall verzerrungs-
In an sich bekannter Weise ist es ferner vorteilhaft, freier Übertragung soll zunächst vorausgesetzt werden,
zwecks Bildung der für die Messung erforderlichen zu- Gemäß Fig. 2 werden am fernen Ende die Kanäle durch
sätzlichen Schwingung die Frequenz der Pegelschwingung 35 eine Schleife aus einem Dämpfungsglied D' und einem
im nichtlinearen Netzwerk bzw. im Modulator zu ver- parallel zu diesem liegenden nichtlinearen Netzwerk NW
vielfachen, insbesondere zu verdoppeln. Für die Art (Verzerrer) miteinander verbunden. Das Netzwerk soll
der Vervielfachung bzw. Verdoppelung kann jede be- vorzugsweise die erste Oberwelle der Meßfrequenz
kannte Schaltungsanordnung verwendet werden. Ferner (f2 = 2 ^1) erzeugen. Da die Restdämpfungsverzerrungen
können für die Aussiebung der am fernen Ende von der 40 nach CCIF auf f — 800 Hz bezogen werden, soll fx
Pegelschwingung abgeleiteten zusätzlichen Schwingung = 800 Hz gewählt werden. Die Spannung Ut. der Ersten
die bekannten Siebmittel und für die selektive Messung der Schwingung am Überwachungsplatz ebenfalls bekannte
Meßmethoden verwendet werden. Zum Beispiel kann die mit Hilfe des nichtlinearen Netzwerkes am
fernen Ende von der Pegelschwingung abgeleitete zusätzliche Schwingung über ein Schaltglied, das nur für
diese zusätzliche Schwingung durchlässig ist, auf die Rückleitung gegeben werden.
__ Im Zuge der fortschreitenden Automatisierung der 50 Anzeigen vom Sollwert (A χ für fx, A y für f2) ergibt sich
Ämter kann die beschriebene Einrichtung auch in an sich bekannter Weise halb- oder vollautomatisch fernsteuerbar
ausgeführt werden. Auch die Nachstellung der Restdämpfungsregler kann auf Grund des Meßergebnisses
von Hand oder automatisch erfolgen. Die für die Automatisierung erforderlichen Verfahren und Einrichtungen,
wie z. B. die Verwendung einer Dienstanschlußnummer, eventuell unter Nachwahl einer weiteren Kennziffer,
oder selbständig umlaufende Abtasteinrichtungen, die
mehrere Vorgänge vollautomatisch auszuführen in der 60 dämpfungsdifferenz zwischen fx und f2 auf der Rück-Lage
sind, werden als bekannt vorausgesetzt. Sie sind leitung, so ergibt sich
im Zusammenhang mit der Erfindung vorteilhaft anwendbar.
Die Erfindung wird, ausgehend von dem in Fig. 1
schematisch dargestellten bekannten Prinzip der Schleifenmessung,
an Hand der in den Fig. 2 und 3 dargestellten
Ausführungsbeispiele näher erläutert. Die Betriebsbereitschaft eines Nachrichtenkanals kann
in an sich bekannter Weise geprüft werden, indem am
fernen Ende die Vierdrahtklemmen pegelrichtig mit- 70 azl =
Oberwelle am Ausgang des Verzerrers soll von der Eingangsspannung CZ1 beispielsweise quadratisch abhängig
sein.
Am Ende der Schleife werden die Pegel für fx und fs
selektiv gemessen. Die Zeiger der Anzeigeinstrumente stehen auf Sollwert, wenn die Restdämpfungsfehler der
Hin- und Rücldeitung (au und a21 für fx = 800 Hz, aw
für /2 = 1600 Hz) Null sind. Aus den Abweichungen der
a22 =
= Ay-Ax,
= 2Aχ — Ay .
= 2Aχ — Ay .
Durch Regeln der Kanalverstärker KV1 und
können A χ und A y zu Null gemacht werden. Damit sind die Restdämpfungsfehler der beiden Kanäle einzeln Null.
können A χ und A y zu Null gemacht werden. Damit sind die Restdämpfungsfehler der beiden Kanäle einzeln Null.
Die Voraussetzung verzerrungsfreier Übertragung ist aber in praxi im allgemeinen nicht erfüllt. Ist ar die Rest-
— Ay ~\-ar,
Ci11-Ay — Ax — ar.
Werdendie Kanalverstärker KV1 und KV2 so eingestellt,
daß Ax und Ay — 0 sind, so sind die Restdärnpfungsfehler
Ci11 = —ar,
Für \aT ist bei CCIF-mäßigen Verbindungen der Höchstwert
durch das Toleranzschema gegeben. Danach ist
I«,
. = 0,25 N
ein Wert, der als Fehler einer Restdämpfungsmessung
natürlich nicht zugelassen werden kann. Die tatsächlichen Restdämpfungsfehler werden wesentlich geringer sein.
Aus der Stabilitätsforderung ergibt sich ein maximal zulässiger Restdämpfungsfehler in einem Kanal. Wenn
vorausgesetzt werden kann, daß für die Frequenzen 800 und 1600 Hz die Summe aus dem Gang und den zeitlichen
Schwankungen der Restdämpfung die zulässige Grenze in jedem Fall innerhalb der zulässigen Abweichung liegt,
kann das hier beschriebene Verfahren zum Einpegeln einer Nachrichtenverbindung benutzt werden.
Wenn die Voraussetzung kleiner Verzerrung ar nicht
als erfüllt gelten kann, muß ein weiteres Meßkriterium für die Eliminierung des Restdämpfungsganges geschaffen
werden. Zu diesem Zweck kann die Schleife durch einen Modulator M ergänzt werden, der durch einen Umschalter
S an Stelle des nichtlinearen Netzwerkes (Verzerrer) Vz eingeschaltet wird (Fig. 3). Auch der Modulator
M erzeugt, wie das nichtlineare Netzwerk Vz, die Frequenz 2 fv jedoch ist die Spannung am Modulatorausgang
von der Eingangsspannung nicht quadratisch, sondern linear abhängig. Sind die Restdämpfungsabweichungen
in den Kanälen an und a21 für /\ = 800 Hz,
«22 für f2 — 1600 Hz, so ergeben sich folgende Abweichungen
von den Sollwert anzeigen der Pegelempfänger bzw. Pegelmesser P
«21 = Ax für f1
*11
«22 —
2«
für
= Ay2- Ay1
, Modulator
' Verzerrer
Der Gang der Messung ist folgender: Die Pegeldifferenzen Ay (f2) werden einmal für den Modulatorweg
und dann für den Verzerrerweg gemessen. KV1 wird so
eingeregelt, daß Ay1 — Ay2 wird. Dann ist an, der Restdämpfungsfehler des Kanals 1, gleich Null. Ax (/\) wird
dann durch Regeln am KV2 zu Null gemacht. Damit ist
der Sprechkreis für fx = 800 Hz fehlerlos eingeregelt.
Die geschilderte Meßmethode ist jedem Verfahren, das zur Messung den 800-Hz-Ton verwendet, elektrisch gleichwertig.
Es kann also zum Einpegeln und zur regelmäßigen Kontrolle eines Sprechkreises verwendet werden.
Gegenüber den üblichen Pegelmessungen hat das Verfahren folgende Vorteile: Der Nachteil, daß sich die
Restdämpfungsfehler der Kanäle kompensieren, wird durch das geschilderte Verfahren vermieden. Auch
gegenüber der Kanalmessung ergeben sich wesentliche Vereinfachungen. Es wird nur ein Satz Meßgeräte (Sender
und Empfänger) im gleichen Amt gebraucht. Für die Genauigkeit der Anzeige des Sende- und Empfangspegels
gelten die gleichen Forderungen wie bei der Kanalmessung. Die Konzentrierung der Meßgeräte in einem Amt ist
vor allem in der Netzgruppenebene von Interesse, wo von einem Knotenamt aus alle Stichleitungen überwacht
werden können. Meßtechnisch geschultes Personal wird nur in einem Amt (Knotenamt) benötigt. Das Legen der
Schleife im fernen Amt setzt keine Fachkenntnis voraus.
Auch bei der Bedienung des Schalters für die Anschaltung des Modulators können keine Fehler gemacht werden, da
KV1 auf gleiche Ausschläge Ay, unabhängig von der Umschalterstellung
eingeregelt wird. Ferner können alle bekannten Methoden der Automatisierung angewendet
werden. Der am fernen Ende benötigte Gerätesatz (Entkoppler, Modulator, Verzerrer, Siebmittel und
gegebenenfalls Verstärker) ist als Meßgerät anzusehen, da die Funktion der mit ihm gebildeten Schleife vom
ίο Absolutwert der Spannung abhängt. Der Gerätesatz muß daher von Zeit zu Zeit mit dem Sender-Empfänger-Satz
des Knotenamtes geeicht werden oder mit einer Eichschaltung versehen sein.
Claims (4)
1. Anordnung zur Messung und Überwachung der Restdämpfung einer Nachrichtenverbindung nach dem
Prinzip einer Schleifenmessung, bei der im Amt am nahen Ende der Verbindung ein Meßsender und
-empfänger vorhanden ist und am fernen Ende die Hin- und Rückleitung pegelrichtig, insbesondere über
ein Dämpfungsglied, derart miteinander verbunden
sind, daß die vom Meßsender vorzugsweise mit konstantem Pegel erzeugte, über die Hinleitung
übertragene Pegelschwingung über die Rückleitung zum Meßempfänger gelangt, dadurch gekennzeichnet,
daß am fernen Ende die Hin- und Rückleitung zusätzlich über ein nichtlineares Netzwerk, das aus der
über die Hinleitung übertragenen Pegelschwingung,
z. B. durch Verzerrung, mindestens eine von ihr unterschiedliche Schwingung, insbesondere die erste
Oberwelle ableitet, deren Spannung nichtlinear, vorzugsweise quadratisch von der Spannung der Pegelschwingung
abhängt, derart miteinander verbunden sind, daß im Meßempfänger sowohl der Pegel der über
die Schleife übertragenen Pegelschwingung als auch der Pegel der von ihr mit Hilfe des nichtlinearen
Netzwerkes am fernen Ende abgeleiteten und über die Rückleitung gesendeten, zusätzlichen Schwingung
selektiv meßbar ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Hilfe des nichtlinearen Netzwerkes
am fernen Ende von der Pegelschwingung abgeleitete zusätzliche Schwingung über ein Schaltglied,
das nur für diese zusätzliche Schwingung durchlässig ist, zur Rückleitung gelangt.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das nichtlineare Netzwerk für
eine weitere Messung durch einen Modulator ersetzbar ist, in dem die zusätzliche Schwingung durch Umsetzung
erzeugt wird, wobei aber die Spannung dieser zusätzlichen Schwingung linear von der Spannung
der Pegelschwingung abhängig ist.
4. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz
der Pegelschwingung im nichtlinearen Netzwerk bzw. im Modulator vervielfacht, insbesondere verdoppelt
wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 826 600;
deutsche Auslegeschrift F 16436 VIII a/21 a2 (bekanntgemacht am 8. März 1956).
deutsche Auslegeschrift F 16436 VIII a/21 a2 (bekanntgemacht am 8. März 1956).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES50187A DE1033725B (de) | 1956-08-31 | 1956-08-31 | Anordnung zur Messung und UEberwachung der Restdaempfung einer Nachrichtenverbindung nach dem Prinzip einer Schleifenmessung |
Applications Claiming Priority (1)
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| DES50187A DE1033725B (de) | 1956-08-31 | 1956-08-31 | Anordnung zur Messung und UEberwachung der Restdaempfung einer Nachrichtenverbindung nach dem Prinzip einer Schleifenmessung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1033725B true DE1033725B (de) | 1958-07-10 |
Family
ID=7487633
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES50187A Pending DE1033725B (de) | 1956-08-31 | 1956-08-31 | Anordnung zur Messung und UEberwachung der Restdaempfung einer Nachrichtenverbindung nach dem Prinzip einer Schleifenmessung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1033725B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1168506B (de) | 1961-09-15 | 1964-04-23 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung zur Pruefung von Zeichen-kanaelen in Fernmeldeanlagen |
| DE1218010B (de) * | 1963-06-11 | 1966-06-02 | Gottfried Neumann | Verfahren zur zentralen Funktionspruefung von Wechsel-, Gegen- und Lautsprechanlagen |
| DE3514017A1 (de) * | 1985-04-18 | 1986-10-23 | Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt | Pruefeinrichtung fuer verstaerker in strahlenden hf-kabeln |
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| DE826600C (de) * | 1949-03-25 | 1952-01-03 | Telecomm Sa | Pruefanordnung fuer Fernmelde-Zweiwegsysteme |
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-
1956
- 1956-08-31 DE DES50187A patent/DE1033725B/de active Pending
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