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DE1116328B - Anordnung zum Lichtbogenschweissen mit Transformator - Google Patents

Anordnung zum Lichtbogenschweissen mit Transformator

Info

Publication number
DE1116328B
DE1116328B DEM37495A DEM0037495A DE1116328B DE 1116328 B DE1116328 B DE 1116328B DE M37495 A DEM37495 A DE M37495A DE M0037495 A DEM0037495 A DE M0037495A DE 1116328 B DE1116328 B DE 1116328B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
voltage
transformer
primary
contactors
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM37495A
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus Budde
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEM37495A priority Critical patent/DE1116328B/de
Publication of DE1116328B publication Critical patent/DE1116328B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/10Other electric circuits therefor; Protective circuits; Remote controls
    • B23K9/1006Power supply
    • B23K9/1012Power supply characterised by parts of the process
    • B23K9/1031Reduction of the arc voltage beneath the arc striking value, e.g. to zero voltage, during non-welding periods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arc Welding Control (AREA)

Description

  • Anordnung zum Lichtbogenschweißen mit Transformator Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Lichtbogenschweißen mit Transformatoren mit im Leerlauf reduzierter Sekundärspannung, wobei die niedrige Leerlaufspannung in jedem Fall gewährleistet ist, um jede Gefährdung des Bedienungspersonals besonders bei Elektroschweißung in engen und feuchten Räumen auszuschließen.
  • Die Zusammenwirkung zweier Transformatoren für bloßes Regeln ist bekannt, wobei die Primärwicklung des Zusatztransformators parallel an die Primärwicklung des Haupttransformators angeschlossen wird, indem ihre Enden an veränderliche Stufen der letzteren gelegt werden, so daß die Primärwicklung des Zusatztransformators eine veränderliche Spannung erhält.
  • Für den gleichen Zweck ist ferner auch die Verwendung eines dreischenkligen Transformators bekanntgeworden, bei dem eine zweite Sekundärwicklung des Transformators so geschaltet werden kann, daß sie die erste Sekundärwicklung entweder unterstützt oder ihr entgegenwirkt.
  • Es ist ferner bekanntgeworden, die Leerlaufspannung eines Lichtbogen-Schweißtransformators in den Schweißpausen durch das Zwischenschalten einer auf dem Eisenkern des Schweißtransformators aufgebrachten Spannungsteilerwicklung in den Primärstromkreis herabzusetzen. Die Spule, die als Drosselspule wirkt, hat einen konstanten Widerstand, und der Schweißtransformator hat den Nachteil, daß für die Steuerung nur ein verhältnismäßig geringer Strom zur Verfügung steht, so daß die Steuerung schwierig und empfindlich ist.
  • Die Erfindung bezweckt, die Nachteile der bekanntem Schweißtransformatoren zu beheben, und bezweckt, einen besonders zuverlässig arbeitenden Transformator zu schaffen. Durch eine Differenzschaltung von zwei Transformatoren wird erreicht, daß bei Berührung des Werkstückes mit einer Elektrode in jedem Falle ein sehr kräftiger Strom fließt, so daß säubere und technisch einwandfreie Schweißnähte hergestellt werden können.
  • Gemäß der Erfindung wird eine Anordnung zum Lchtbogenschweißen mit Transformator und im Leerlauf reduzierter Sekundärspannung vorgeschlagen, wobei eine an sich bekannte veränderliche Zusammenwirkung zweier Transformatoren benutzt wird, deren Bemessung derartig gewählt ist, daß einer allein oder beide zusammen in Gegenschaltung die Leerlaufspannung und beide zusammen die Schweißspannung ergeben, und ferner eine Streuflußwicklung vorgesehen ist, die die Primärwicklung des einen der Transformatoren ein-, aus- oder umschaltet. Ein weiterer technischer Vorteil der Erfindung ist die Tatsache, daß die Schaltung so ausgebildet ist, daß sie bei allen Störungsmöglichkeiten nur die Leerlaufspannung von 42 Volt ergibt, so daß mit absoluter Sicherheit der Schutz' des Bedienungspersonals gewährleistet ist.
  • Durch sorgfältige Versuche, in denen alle denkbaren Fehlermöglichkeiten an den Schützen und auch Kurzschlußfälle erprobt wurden, konnte auch praktisch nachgewiesen werden, daß eine Gefährdung des Schweißers ausgeschlossen ist.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen näher beschrieben.
  • Fig. 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel eines Transformators gemäß der Erfindung in Seitenansicht; Fig.2 zeigt die Ausführungsform nach Fig. 1 in Draufsicht; Fig.3 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel in Seitenansicht; Fig.4 zeigt das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 in Draufsicht; Fig. 5 zeigt eine Schaltung, die bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 4 angewendet werden kann.
  • Wie aus den Fig. 1 und 2 hervorgeht, ist ein Blechpaket in einen ersten Teil 1 und einen zweiten Teil 2 - die Kerne der beiden Transformatoren bildend -aufgeteilt. Die Bleche sind entsprechend Fig. 2 derart aufeinandergelegt, daß sie sekundärseitig einen gemeinsamen Steg 3 bilden, um den die Sekundärwicklung 4 angeordnet ist. Wie aus den Figuren ferner hervorgeht; -haben bei den Blechschnitten der beiden Teile des Blechpakets die Stege die gleichen und die Joche verschiedene Abmessungen, wobei das Joch des. Blechpakets 2 länger ist als das Joch des Blechpakets 1. Auf diese Weise entstehen zwei getrennte- primärseitige Stege 5 und 7 und ein gemeinsamer sekundärseitiger Steg 3. Auf dem ersten primärseitigen Steg 5 ist die erste Primärwicklung 6 angeordnet, während auf dem zweiten primärseitigen Steg 7 die zweite- Primärwicklung 8 angeordnet ist.
  • Zur Beeinflussung der Stromspannungskennlinien ist ein Tauchpol 9 .vorgesehen, der in das zwischen den Wicklungen 4 und 6 gebildete Fenster mehr oder weniger tief eingeführt werden kann, so daß sich bei Einführung des Tauchpols ein magnetischer Kurzschluß ergibt, der stärker abfallende Stromspannungskennlinien hervorruft. Die Querschnitte der Blechpakete sind vorzugsweise so bemessen, daß auf das Blechpaket 1 ein Querschnittsanteil von 58 % und auf das Blechpaket 2 ein Querschnittsanteil von 42% entfällt.
  • Beim Einschalten des Gerätes wird die Primärspule 6, die mit 5801o an dem im Transformator wirksamen Magnetfluß beteiligt ist, derart erregt, daß sich sekundärseitig eine Leerlaufspannung von 580/0 ergibt. Wenn eine Gesamt-Leerlaufspannung von 69V sekundärseitig vorgesehen ist, wird daher bei Erregung der Primärwicklung 6 eine sekundärseitige Leerlaufspannung von 40V auftreten. Diese 40V entsprechen 580!o der gesamten Transformatorleistung, so daß im Gegensatz zu den bisher bekannten Ausführungsformen eine sichere und unbedingt einwandfreie Zündung gewährleistet ist.
  • Beim Aufsetzen der Elektrode auf das Werkstück wird durch noch zu beschreibende Schalteinrichtungen die Primärwicklung 8 ebenfalls an das Netz angeschlossen, so daß in der Sekundärwicklung 4 nunmehr der volle Magnetfluß wirksam ist und der Schweißvorgang mit voller Spannung und normaler Leistung erfolgt. Wenn der Schweißer den Lichtbogen abreißt, wird die Primärwicklung 8 wieder stromlos, so daß an der Zange nur noch die Schutzspannung von 40 V vorhanden ist.
  • Ein zusätzlicher Vorteil des beschriebenen Transformators besteht darin, daß die Leistungs- und Stromaufnahme im Leerlauf gegenüber den bekannten Ausführungsformen nur etwa 60% beträgt.
  • Das Ein- und Ausschalten der zweiten Primärwicklung 8 kann in zweckmäßiger Weise durch an sich bekannte Schalteinrichtungen erfolgen. Beispielsweise können Transduktorschaltungen oder elektronische Schaltungen verwendet werden. Auch ist es möglich, ein Schütz zu verwenden, dessen Spule von einem Stromwandler gespeist oder durch einen Streufeldschalter betätigt wird. Ferner können elektronisch gesteuerte Schützschaltungen verwendet werden usw.
  • Eine besonders vorteilhafte Möglichkeit ist in den Fig. 3 und 4 dargestellt. Der Aufbau des Transformators ist im wesentlichen der gleiche wie bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2, jedoch ist sekundärseitig ein zusätzlicher Eisenkern 10 vorgesehen, der nur mit der Sekundärwicklung magnetisch verkettet ist. Der Kern 10 wird daher nur von der Sekundärwicklung erregt und kann nur bei sekundärseitiger Belastung ein Magnetfeld enthalten, das mit der Netzfrequenz pulsiert. Die magnetischen Verhältnisse des Kerns 10 sind so gewählt, daß im gesamten Arbeitsbereich, also vom kleinsten bis zum größten Schweißstrom, im flachen Teil der Magnetisierungskennlinien gearbeitet wird, so daß eine mit dem Kern 10 zusammenwirkende Steuerwicklung 11 unabhängig von der Stärke des Schweißstroms eine verhältnismäßig ausgeglichene Steuerspannung liefert. Die Steuerwicklung 1.1 betätigt ein Schütz, das die Primärwicklung 8 ein- und ausschaltet.
  • Einzelheiten der Schalteinrichtung gehen aus Fig.5 hervor. Wie in dieser Figur dargestellt ist, kann an die erste Primärwicklung 6 eine Netzspannung von entweder 220 oder 380 V angelegt werden. Bei Erregung der Wicklung 6 wird in der Sekundärwicklung 4 über das Blechpaket 1 eine Spannung von 40 V induziert. Wenn nun die Schweißelektrode auf das Werkstück aufgesetzt wird, fließt der Schweiß-Strom von der Sekundärwicklung 4 über Schweißkabel 12, Zange 13, Elektrode 14, Werkstück 15 und Anschlußverbindung 16 zurück zur Sekundärwicklung 4. Durch die Amperewindungen der Sekundärwicklung 4 wird in dem Kern 10 ein magnetisches Feld erregt, das in der Steuerwicklung 11 eine Spannung induziert. Über Leitung 17 mit Schmelzsicherung 29, Leitung 18, Erregerwicklung 19 eines Steuerschützes und Leitungen 20 und 21 wird ein Stromkreis geschlossen, der das erste von zwei in Reihe geschalteten Schaltschützen zum Ansprechen bringt. Zugleich fließt auch ein Strom von Wicklung 11 über Leitung 17 mit Schmelzsicherung 29, Leitung 22, Erregerwicklung 23 eines zweiten Schaltschützes und Leitungen 24 und 21 zurück zur Steuerwicklung 11. Die beiden Schaltschütze sprechen daher gleichzeitig an und schließen einen Stromkreis, der von dem einen Ende der Primärwicklung 6 über Leitung 30, die beiden Schaltschütze, Leitung 31 und die Wicklung 8 des zweiten Primärteils zum anderen Ende der Wicklung 6 verläuft. Im Blechpaket 2 entsteht nunmehr ein entsprechendes magnetisches Feld, so daß in der Sekundärspule 4 nunmehr die volle Schweißleistung wirksam wird. Wie aus Fig. 5 hervorgeht, sind normale Schütze für Dreiphasenwechselstrom vorgesehen. Da indessen die Primärspule 8 nur einphasig geschaltet wird, werden die drei Kontakte jedes Schützes parallel geschaltet, so daß das Schütz in üblicher Weise mit dem doppelten Nennstrom belastet werden kann. Da die Kontakte der beiden Schütze in Reihe geschaltet sind, kann die Primärspule 8 nur dann unter Spannung gesetzt werden, wenn beide Schütze' eingeschaltet sind. Auf diese Weise ist ein hohes Maß an Sicherheit erreicht.
  • Um zu vermeiden, daß weitergearbeitet wird, wenn eines der beiden Schütze versagt und nach Abschalten des Erregerstroms in Einschaltstellung bleibt, ist als zusätzliche Sicherung ein Pol des Ruhe-Hilfskontaktes des ersten Schützes mit einem Pol des Arbeits-Hilfskontaktes des zweiten Schützes verbunden. Die beiden freien Pole der Hilfskontakte sind unter Zwischenschaltung der Sicherung 29 an die Spule 11 des Zusatzkernes 10 gelegt, von der beide Schützspulen gespeist werden. Kommt es zu einer Unregelmäßigkeit in der Schützsteuerung, beispielsweise durch Kleben eines Schützes in der Einschaltstellung, so wird bei Abfallen des anderen Schützes der Steuerstromkreis kurzgeschlossen.
  • Wenn beispielsweise der linke der beiden Steuerschütze nach Abnehmen der Elektrode 14 von dem Werkstück 15, also bei Stromlosigkeit der Steuerwicklung 11 in Einschaltstellung verbleibt, während der rechte Schütz abschaltet, so wird bei erneutem Aufsetzen der Elektrode auf das Werkstück von der Steuerwicklung 11 ein Strom fließen über Leitung 17 mit Schmelzsicherung 29, den nun geschlossenen Kontaktteil 25, Kontaktteil 28 und Leitung 21. Da in diesem Kurzschlußkreis keine nennenswerten Impedanzen vorhanden sind, wird die Schmelzsicherung ansprechen, so daß an der Schweißstelle nur eine Spannung von 40 V wirksam werden kann, so daß der Schweißer seine Arbeit einstellt und eine Inspektion der Schützensteuerung vorgenommen wird.
  • Falls in entsprechender Weise nach dem Abnehmen der Elektrode vom Werkstück ein Kleben des rechten Schaltschützes erfolgen sollte, fließt bei erneutem Aufsetzen der Elektrode auf das Werkstück ein Strom von der Steuerwicklung 11 über Leitung 17 mit Schmelzsicherung 29, Kontaktteil 27, dem nun geschlossenen Kontaktteil 26 und Leitung 21 zurück zur Steuerwicklung 11. Auch in diesem Fall wird die Schmelzsicherung den Erregerkreis der Steuerschütze unterbrechen.
  • Da bei Geräten der beschriebenen Art eine Lageunempfindlichkeit von mindestens 30°/o gefordert wird, also beim Kippen des Gerätes um 300/9 nach allen Seiten die Schutzeinrichtung noch einwandfrei funktionieren muß, werden zweckmäßig Schütze in Zugankerkonstruktion verwendet, die bei entsprechend gewählten Kontaktfedern praktisch in jeder Lage einwandfrei arbeiten. Auch kann es zweckmäßig sein, die beiden Schütze so anzuordnen, daß ihre Achsen horizontal um 90° gegeneinander versetzt werden.
  • Durch die Erfindung ist eine besonders günstige Dimensionierung der Schütze möglich. Die Primärspule 8 ist mit 42% an der gesamten Transformatorenleistung beteiligt. Da normale dreipolige Schütze verwendet werden, können diese im vorliegenden Fall mit dem doppelten Nennstrom belastet werden. Die Schütze werden daher für 210/0 des Primärstroms gewählt.
  • Bei den bekannten Ausführungsformen der Schweißtransformatoren wird demgegenüber der Sekundärstrom geschaltet, der etwa das sechsfache des Primärstroms beträgt. Berücksichtigt man außerdem, daß bei der Erfindung nur etwa 42% der Transforrnatorleistung zu beherrschen sind, so ergibt sich bei der Erfindung eine erhebliche Ersparnis an Schaltgeräten.
  • Bei Transformatoren für zwei oder drei Netzspannungen wird die Primärwicklung 8 stets nur für eine, und zwar die höchse Netzspannung 9; gewickelt und für die beiden Schütze an die entsprechenden Anschlüsse der Primärwicklung 6 angeschlossen. Bei Anschluß des Gerätes an eine niedrigere Netzspannung liefert die Primärwicklung 6 in Sparschaltung den Strom für den Wicklungsteil B. Auf diese Weise wird die Gesamtschaltung sehr einfach, und die Schütze können kleiner gewählt werden.
  • Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen und dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. Insbesondere können die Schalteinrichtungen in anderer zweckmäßiger Weise ausgebildet sein, wobei z. B. auch an Stelle der in Fig. 5 dargestellten beiden Schütze drei oder mehr Schütze hintereinander geschaltet werden können. Auch kann der konstruktive Aufbau des Transformators, insbesondere im Hinblick auf die Anordnung der Blechpakete und der Wicklungen, in zweckmäßiger Weise geändert werden.
  • Auch kann es vorteilhaft sein, die Wicklung 8 so zu schalten, daß sie im entlasteten Zustand eingeschaltet ist, jedoch im Sinne einer Herabsetzung der Leerlaufklemmenspannung arbeitet, so daß in diesem Zustand an der Schweißstelle nur eine Spannung von etwa 40 bis 42 V wirksam ist, während bei Belastung eine Umpolung der Wicklung derart erfolgt, daß die Klemmenspannung auf den vorgesehenen Wert erhöht wird. Beispielsweise kann die Wicklung 6 im Leerlaufzustand eine Spannung von 56 V erzeugen, und von dieser Spannung werden im unbelasteten Zustand 14 V der Spule 8 subtrahiert, so daß sich eine Spannung an der Schweißstelle von 42 V ergibt. Bei Aufsetzen der Elektrode auf das Werkstück wird die Wicklung 8 dann umgepolt, so daß sich nun 56 -f- 14 V = 70 V an der Schweißstelle ergeben.
  • Auch kann es zweckmäßig sein, die Wicklung 8 im Leerlaufzustand kurzzuschließen. Man erhält dadurch die vorteilhafte Wirkung, daß das Eisenpaket, das von der Wicklung umfaßt wird, nicht zu einer Drosselwirkung beiträgt und die Leistung im Augenblick der Zündung herabsetzt.
  • Es ist ferner nicht erforderlich, daß zur Änderung der Eigenschaften des Aggregates ein Tauchpol oder Streupol verwendet wird, sondern es können auch andere geeignete Einrichtungen dieser Art verwendet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anordnung zum Lichtbogenschweißen mit Transformator und im Leerlauf reduzierter Sekundärspannung, gekennzeichnet durch die an sich bekannte veränderliche Zusammenwirkung zweier Transformatoren und durch deren Bemessung derart, daß einer allein oder beide zusammen in Gegenschaltung die Leerlaufspannung und beide zusammen die Schweißspannung ergeben, ferner durch eine Streuflußwicklung, welche die Primärwicklung des einen der Transformatoren ein-, aus- oder umschaltet.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei oder mehrere in Reihe geschaltete Schaltschütze zum Schalten der Primärwicklung des zweiten Primärteils, deren Arbeitswicklungen parallel von der Steuerwicklung gespeist sind.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfskontakte der Schütze derart zu der Steuerwicklung parallel geschaltet sind, daß für den Fall, daß ein Schütz nach Unterbrechung der Erregung in angezogener Stellung bleibt, die Steuerwicklung kurzgeschlossen ist, wobei eine Sicherung zur Unterbrechung des Kurzschlußstroms vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 167903, 267275, 524789, 599891, 676360, 679982, 851088, 935139; deutsche Auslegeschrift Nr. 1035 288.
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