DE1039205B - Schutzschaltungsanordnung fuer Lasthubmagnete - Google Patents
Schutzschaltungsanordnung fuer LasthubmagneteInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F7/00—Magnets
- H01F7/06—Electromagnets; Actuators including electromagnets
- H01F7/08—Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures
- H01F7/18—Circuit arrangements for obtaining desired operating characteristics, e.g. for slow operation, for sequential energisation of windings, for high-speed energisation of windings
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Die Erfindung hat eine verbesserte Schaltung für Lasthubmagnete zum Gegenstand, und zwar insbesondere
für solche, die vom Wechselstromnetz über einen Transformator und einen Gleichrichter mit Gleichstrom
gespeist und bedienungsmäßig auf der Gleichstromseite gesteuert werden. Bei Lasthubmagneten
wird die Wicklung bei Änderungen des Stromes, der die Wicklung durchfließt, mit ihrer großen Induktivität
wirksam, und demzufolge können insbesondere bei den Sdhaltvorgängen hohe Überspannungen durch die frei
werdende gespeicherte elektromagnetische Energie auftreten. Diese Erscheinung tritt sowohl ein, wenn
eine Abschaltung der Wicklung des Magnets nach der normalen Speisung stattfindet, als auch dann, wenn
gegebenenfalls die Abschaltung eines Stromes entgegengesetzter Richtung an der Wicklung für die
Entmagnetisierung des Magnets vorgenommen wird.
Es ist deshalb bereits bekannt, den Lasthubmagnet besondere Schutzwiderstände zuzuordnen, die beim
Abschalten des Magneten der Wicklung parallel geschaltet sind, um die elektromagnetische Energie der
Spule zu übernehmen, so daß keine nachteilige Beanspruchung des Trockengleichrichters, der Schutzkontakte
und der Magnetwicklung stattfinden kann. Diese bekannte Anordnung hat jedoch eine besondere
Ausgestaltung der Kommandogeräte zur Folge. Ein weiterer wesentlicher Nachteil einer solchen Anordnung
besteht überdies darin, daß sie nur bei betriebsmäßiger Abschaltung des Magneten, nicht aber bei
einem Netzspannungsausfall wirksam wird.
Bei einer Schaltung für Hubmagnete, deren Wicklung vom Wechselstromnetz über einen Trockengleichrichter gespeist wird und deren Erregung, Entregung
und Gegenerregung zur Beseitigung der Remanenz bei kleinen Lasten gesteuert werden kann, ist dagegen
die Hubmagnetwicklung gemäß der Erfindung dauernd über Widerstände an den Trockengleichrichter angeschlossen,
welche durch den Schalter für das Kommando Erregung überbrückt werden und durch den
Schalter für das Kommando Gegenerregung der Wicklung des Hubmagneten parallel geschaltet werden.
Die Widerstände sind dabei so bemessen, daß beim Fließen des Ausgleichsstromes die an den Widerständen
auftretende Spannung auf einen bestimmten, für die Wicklung des Magnets unschädlichen Wert
begrenzt wird. Eine solche Anordnung gemäß der Erfindung ist leicht durchzuführen und außerdem nicht
nur bei betriebsmäßiger Schaltung, sondern auch bei Ausfall der Netzspannung wirksam.
Eine beispielsweise Schaltungsanordnung für die Anwendung der Erfindung veranschaulicht die Zeichnung.
In dieser bezeichnen R, S, T die Klemmen für den Anschluß der Anordnung an ein Drehstromnetz.
Von diesem wird über das Hauptschütz 1 und den Schutzschaltungsanordnung
für Lasthubmagnete
für Lasthubmagnete
Anmelder:
Siemens-Schuckertwerke
Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Dipl.-Ing. Hans-Helmut Heinisch, Berlin-Siemensstadt,
und Willi Mosch, Berlin,
sind als Erfinder genannt worden
Spartransformator 2 die Trockengleichrichteranorduung3
in Form einer Brückenschaltung gespeist. Über die beiden Leitungen 4 und 5 wird die Wicklung 7 des
weiterhin nicht besonders dargestellten Lastmagnets gespeist. Diese Speisung kann entweder erfolgen über
das Schütz 6 zur Speisung des Lastmagnets für seine Hebefunktion, oder es kann von diesen Leitungen eine
Speisung der Wicklung 7 des Lastmagnets mit umgekehrter Polarität des Gleichstromes über das
Schütz 8 erfolgen. Bei der Speisung über das Schütz 8 ist in den Stromweg der Vorwiderstand 9 eingeschaltet.
Wie aus der Schaltung zu entnehmen ist, liegt parallel zu dem einen Schaltpol des Schützes 6
über den Widerstand 9 der Widerstand 10 und parallel zu dem anderen Schaltpol des Schützes 6 der Widerstand
11. Ist das Schütz 6 geschlossen, so ist zu erkennen, daß dadurch gleichzeitig die beiden Widerstände
9 und 10 bzw. 11 überbrückt sind. Wird das Schütz 6 geöffnet, so wird diese Überbrückung aufgehoben.
Es bleibt jedoch eingeschlossener Stromkreis bestehen vom rechten Anschluß der Lastmagnetwicklung
7 aus über den Widerstand 11, die Gleichrichterbrücke 3, die Leitung 4, den Widerstand 9 und den
Widerstand 10 zurück zum linken Anschluß derWicklung 7 des Lastmagnets. Die durch den Schaltvorgang
an der Lastmagnetwicklung 7 frei werdende Energie kann somit einen Strom durch einen geschlossenen
Stromkreis mit besonderen Widerständen treiben, so daß an den Schaltkontakten praktisch keine Funkenbildung
entsteht und die zulässige Klemmenspannung an der Wicklung 7 wegen der entsprechenden Bemessung
der Widerstände nicht überschritten werden kann. Parallel zur Lastmagnetwicklung 7 ist ein
weiterer Widerstand 12 über den Schalter 13 angelegt.
' * 809 63&/121
Dieser Schalter 13 ist ein Hilfsschalter, der in mechanischer
Abhängigkeit von der Steuerung des Schützes 6 betätigt wird. Das erfolgt in der Weise, daß mit dem
Schließen des Schützes 6 der Schalter 13 geöffnet wird und umgekehrt mit dem öffnen des Schützes 6 sinngemäß
der Schalter 13 geschlossen wird. Wird also angenommen, der Hubmagnet sei zunächst für einen
Hebevorgang eingeschaltet worden, so ist bei geschlossenem Schalter 6 der Schalter 13 geöffnet. Wird
nunmehr das Schütz 6 geöffnet, so entfällt die weitere Speisung der Wicklung des Hubmagnets, und gleichzeitig
wird der Schalter 13 geschlossen, so daß also der Widerstand 12 parallel zu der Lastmagnetwicklung
7 eingeschaltet wird. Ist es nun notwendig, einen Strom entgegengesetzter Polarität durch die Lastmagnetwicklung
7 zu schicken, um für die Freigabe der Last den magnetischen Fluß an dem Magneten
noch weitergehender herabzusetzen, so wird für diesen Zweck das Schütz 8 geschlossen. Es erfolgt dann eine
Speisung der Lastmagnetwicklung von der Leitung 4 über den Vorwiderstand 9, den rechten Schaltpol des
Schützes 8 durch die Lastmagnetwicklung 7 über den linken Schaltpol des Schützes 8 zurück zur negativen
Anschlußklemme des Gleichrichters. Wird das Schütz 8 nach dem Abfallen der Last wieder geöffnet, so kann
sich die am Lastmagnet 7 frei werdende elektromagnetische Energie ausgleichen auf dem Weg über
den Widerstand 12 und den Schalter 13. Diese erfindungsgemäß vorliegende Abschaltung des Widerstandes
12 beim Hubvorgang hat den Vorzug, daß beim Huln-organg kein Nebenweg zur Wicklung
vorhanden ist und der gesamte, vom Gleichrichter gelieferte Strom die Wicklung 7 durchfließt.
Die Anordnung ist also ein Beispiel dafür, daß das eine der Schütze unmittelbar seine Widerstände
steuert, die für die Aufrechterhaltung eines geschlossenen Stromkreises sorgen, damit die elektromagnetische
Energie der Hubmagnetwicklung sich ausgleichen kann, und wobei dieses Schütz unmittelbar
dafür sorgt, daß der Ausgleichsstromkreis dafür vorbereitet wird, daß das andere Schütz für die Speisung
des Lastmagnets in der entgegengesetzten Richtung nach einer solchen Speisung gefalhrlos für die Anlage
geöffnet werden kann.
Ähnliche Verhältnisse, wie sie bei der bedienungsmäßigen Abschaltung sich ergeben, treten bei solchen
Anlagen auch dann auf, wenn ein unerwünschter Netzausfall eintritt. Diese Erscheinungen werden
dann durch eine erfindungsgemäße Anordnung in gleich vorteilhafter Weise unmittelbar beherrscht.
Claims (3)
1. Schutzschaltungsanordnung für Lasthubmagnete, deren Wicklung vom Wechselstromnetz
über einen Trockengleichrichter gespeist wird und deren Erregung, Entregung und Gegenerregung
zur Beseitigung der Remanenz bei kleinen Lasten gesteuert werden kann, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hubmagnetwicklung (7) dauernd über Widerstände (10, 11) an den Trockengleichrichter
(3) angeschlossen ist. welche durch den Schalter (6) für das Kommando Erregung überbrückt werden
und durch den Schalter (8) für das Kommando Gegenerregung der Wicklung des Hubmagnets
parallel geschaltet werden.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der den Strom für die Gegenerregung begrenzende Widerstände (9) einen Reihenwiderstand
in dem System der Widerstände bildet, welche Hubmagnet (7) und Trockengleichrichter (3)
dauernd miteinander verbinden, und dieser Widerstand im Falle der Gegenerregung durch den
zugehörigen Kommandoschalter (8) als reiner Rei'henwiderstand in die Speiseleitung der Hubmagnetwicklung
geschaltet wird.
3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Unterbrechung der
Huberregungsspeisung der Magnetwicklung (7) dieser Wicklung ein Widerstand (12) parallel geschaltet
wird, der auch bei der Einschaltung der Gegenerregung eingeschaltet bleibt, während mit
der Einschaltung der Huberregung diese Parallelschaltung aufgehoben wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 409 212;
französische Patentschriften Nr. 538 773, 1 030385; Ernst: »Die Hebezeuge«, Bd. I, 1950, S. 71, 2. Absatz.
Deutsche Patentschrift Nr. 409 212;
französische Patentschriften Nr. 538 773, 1 030385; Ernst: »Die Hebezeuge«, Bd. I, 1950, S. 71, 2. Absatz.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES45063A DE1039205B (de) | 1955-08-05 | 1955-08-05 | Schutzschaltungsanordnung fuer Lasthubmagnete |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES45063A DE1039205B (de) | 1955-08-05 | 1955-08-05 | Schutzschaltungsanordnung fuer Lasthubmagnete |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1039205B true DE1039205B (de) | 1958-09-18 |
Family
ID=7485378
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES45063A Pending DE1039205B (de) | 1955-08-05 | 1955-08-05 | Schutzschaltungsanordnung fuer Lasthubmagnete |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1039205B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1137844B (de) | 1961-03-01 | 1962-10-11 | Siemens Ag | Schutzschaltung fuer Lasthubmagnete |
| DE1174957B (de) | 1961-07-26 | 1964-07-30 | Truninger Ag | Schaltungsanordnung fuer Lasthebemagnete |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR538773A (fr) * | 1921-04-14 | 1922-06-15 | Edward Holme And Company Ltd | Perfectionnements apportés au contrôle des aimants porteurs électriques |
| DE409212C (de) * | 1921-04-14 | 1925-02-03 | Edward Holme And Company Ltd | Regelungsvorrichtung fuer Lastmagnete |
| FR1030385A (fr) * | 1950-12-30 | 1953-06-12 | Telemecanique Electrique | Commande d'électro-aimants porteurs ou analogues |
-
1955
- 1955-08-05 DE DES45063A patent/DE1039205B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR538773A (fr) * | 1921-04-14 | 1922-06-15 | Edward Holme And Company Ltd | Perfectionnements apportés au contrôle des aimants porteurs électriques |
| DE409212C (de) * | 1921-04-14 | 1925-02-03 | Edward Holme And Company Ltd | Regelungsvorrichtung fuer Lastmagnete |
| FR1030385A (fr) * | 1950-12-30 | 1953-06-12 | Telemecanique Electrique | Commande d'électro-aimants porteurs ou analogues |
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|---|---|---|---|---|
| DE1137844B (de) | 1961-03-01 | 1962-10-11 | Siemens Ag | Schutzschaltung fuer Lasthubmagnete |
| DE1174957B (de) | 1961-07-26 | 1964-07-30 | Truninger Ag | Schaltungsanordnung fuer Lasthebemagnete |
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