DE1116265B - Schaltungsanordnung zur Fahrstrassensteuerung in Gleisbildstellwerken - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Fahrstrassensteuerung in GleisbildstellwerkenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L19/00—Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
- B61L19/06—Interlocking devices having electrical operation
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
- Schaltungsanordnung zur Fahrstraßensteuerung in Gleisbildstellwerken Das Hauptpatent 1081042 bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Fahrstraßensteuerung in Gleisbildstellwerken, in denen beim Betätigen je einer Start- und einer Zieltaste für jede Fahrstraße über der Gleisanlage nachgebildete Stromnetze in zwei einander entgegenlaufenden Auswahlvorgängen Relais angeschaltet werden, die den zu der Fahrstraße gehörigen Weichen zugeordnet sind. Gemäß dem Hauptpatent wird dasselbe Stromnetz in beiden Auswahlvorgängen zum Anschalten von Weichenlagerelais benutzt, die bei ihrem Ansprechen einen Selbsthaltestromkreis schließen, der durch ein dem zweiten Auswahlvorgang zugeordnetes Prüfrelais abgeschaltet wird. Dabei bleiben die Weichenlagerelais für die zu der ausgewählten Fahrstraße gehörigen Weichenlagen bis zum Loslassen der Tasten über das Auswahlstromnetz angeschaltet und lösen zusammen mit den Prüfrelais die erforderlichen Stellvorgänge aus. Dies setzt voraus, daß jedem Weichenlagerelais ein als Stützrelais od. dgl. ausgebildetes Fahrwegstellrelais zugeordnet ist, das nach seinem Anschalten durch je einen Kontakt des Weichenlagerelais und des Prüfrelais für den zweiten Auswahlvorgang bis zur Fahrstraßenauflösung in der Wirkstellung verbleibt. Für jede Weiche sind also ein Fahrwegstellrelais für die Pluslage und ein Fahrwegstellrelais für die Minuslage erforderlich.
- Erfindungsgemäß kann die Anzahl der Fahrwegstellrelais dadurch auf die Hälfte vermindert werden, daß jeder Weiche für beide Weichenlagen in an sich bekannter Weise ein gemeinsames, als Stützrelais ausgebildetes Fahrwegstellrelais zugeordnet ist, in dessen Wirkstellstromkreis in Reihe mit einem Arbeitskontakt des dem zweiten Auswahlvorgang zugeordneten Prüfrelais parallel liegende Arbeitskontakte beider Weichenlagerelais angeordnet sind und das in der Wirkstellung einen Selbsthaltestromkreis für das nach dem zweiten Auswahlvorgang erregt gehaltene Weichenlagerelais schließt. Dieser Selbsthaltestromkreis kann beispielsweise über eine zusätzliche Haltewicklung des Fahrwegstellrelais geführt werden. Es ist aber auch möglich, hierfür die gemäß dem Hauptpatent vorgesehene Haltewicklung zu verwenden.
- In einer bekannten Schaltungsanordnung für Gleisbildstellwerke wird zwar bereits für jede Weiche nur ein als Stützrelais ausgebildetes Fahrwegstellrelais benötigt; hierbei sind aber zum Steuern der Fahrwegstellrelais zwei der Gleisanlage nachgebildete Stromnetze erforderlich. Außerdem wird ein ebenfalls der Gleisanlage nachgebildeter Sperrstromkreis für Sperrrelais benötigt, die ein erneutes Umstellen der Fahrwegstellrelais verhindern. Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und nachstehend erläutert.
- Fig: 1 zeigt die auf einem Gleisbildstelltisch schematisch nachgebildete Gleisanlage eines Bahnhofskopfes mit den Streckengleisen X und Y und den Bahnhofsgleisen 1 bis 4 entsprechend Fig. 1 der Zeichnungen des Hauptpatentes. Diese Gleise sind über die Weichen W 1 bis W 6 miteinander verbunden. Für das Einstellen der verschiedenen Fahrstraßen sind den Strecken- und Bahnhofsgleisen Start- und Zieltasten TX und TY bzw. T 1 bis T 4 zugeordnet. Beispielsweise sei angenommen, daß die Streckentasten TX und TY nur als Starttasten und die Bahnhofstasten T 1 bis T 4 nur als Zieltasten für die Einfahrten aus den Streckengleisen X bzw. Y in die Bahnhofsgleise 1 bis 4 dienen.
- Die in Fig. 2 links dargestellte Schaltung entspricht dem linken unteren Teil nach Fig. 2 der Zeichnungen des Hauptpatentes, und zwar sind nur die Stromkreise für die Haltewicklungen H der bei einem Auswahlvorgang ansprechenden Weichenlagerelais 1-und 1-f- der Weiche W 1 sowie 4- und 4-f- der Weiche W 4 dargestellt. Beim Einstellen einer Fahrstraße zwischen den Gleisen 2 und X gemäß Fig. 1 werden, ebenso wie bei Schaltungen nach dem Hauptpatent, in dem hier nicht dargestellten Auswahlstromnetz beim ersten Auswahlvorgang die Ansprechwicklungen der Relais 1- und 4- angeschaltet. Diese Relais sprechen an und schließen in der Schaltung nach Fig. 2 ihre Kontakte 12- bis 14- bzw. 42-. Beim Ansprechen des hier nicht dargestellten Prüfrelais für den ersten Auswahlvorgang wird der Kontakt P13 geschlossen. Beim Ansprechen des Prüfrelais für den zweiten Auswahlvorgang wird der Kontakt P 21 geöffnet und der Kontakt P 22 geschlossen. Durch Öffnen des Kontaktes P 21 werden die Haltewicklungen H der Weichenlagerelais 1- und 4- wieder abgeschaltet. Dabei fällt aber nur das Weichenlagerelais 4- ab, dessen Ansprechwicklung im zweiten Auswahlvorgang über das Auswahlstromnetz keinen Strom erhält, da die Weiche W 4 nicht zu der ausgewählten Fahrstraße gehört. Der Kontakt 42- wird also wieder geöffnet, während die Kontakte 12- bis 14- geschlossen bleiben. Über die Kontakte P 22 und 14- erhält die Wirkstellwicklung W des Fahrwegstellrelais WFS 1 der Weiche W 1 Strom und bringt das Relais in die Wirkstellung. Hierdurch- wird außer weiteren nicht dargestellten Kontakten, welche das Umstellen der Weiche W 1 auslösen, der Kontakt WFS 11 im Stromkreis der zusätzlichen Haltewicklung Z des Weichenlagerelais 1-geschlossen. Das Relais 1- bleibt daher auch nach dem Abschalten seiner an das Auswahlstromnetz angeschlossenen Ansprechwicklung, also nach dem Loslassen der Fahrstraßentasten, so lange erregt, bis der Kontakt A 1 eines nicht dargestellten Auflöserelais der Weiche W 1 schließt und durch Anschalten der Rückstellwicklung R das Fahrwegstellrelais WFS 1 wieder in die Grundstellung steuert.
- In entsprechender Weise wird bei erforderlicher Pluslage der Weiche W 1, wobei die Kontakte 12-1-bis 14-'r- schließen, das Fahrwegstellrelais WFS1 durch den Kontakt 14-f- in die Wirkstellung gesteuert und durch den Kontakt WFS11 ein Selbsthaltestromkreis für die zusätzliche Haltewicklung Z des Weichenlagerelais 1+ über den Kontakt 13-I- bis zum Zurückstellen des Fahrwegstellrelais geschlossen. Das Fahrwegstellrelais WFS1 ist also beiden Weichenlagen gemeinsam zugeordnet. Dies ist möglich, da ein Teil seiner Aufgaben durch das jeweils erregte Weichenlagerelais 1+ bzw. 1- mit übernommen werden kann.
- In der Schaltung nach Fig. 3 werden die in Schaltungen gemäß dem Hauptpatent bereits vorhandenen Haltewicklungen H der Weichenlagerelais 1+ und 1- mit ausgenutzt, um das nach dem zweiten Auswahlvorgang über das Auswahlstromnetz noch erregte Relais 1+ oder 1- auch nach Abschalten des Aus-Wahlstromnetzes in angezogener Lage zu halten. Die Schaltung nach Fig. 3 entspricht dem linken oberen Teil der Schaltung nach Fig. z. Beispielsweise bleibt bei erforderlicher Minuslage der Weiche W 1 die Haltewicklung H des Relais 1- in der Schaltung nach Fig. 3 bei Wirkstellung des Fahrwegstellrelais WFS1 über die Kontakte WFS11 und 12- erregt. Der Gleichrichter G 1 ist vorgesehen, um das Fließen von Fehlströmen über die Haltewicklungen der Weichenlagerelais anderer Weichen zu verhindern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung. zur Fahrstraßensteuerung in Gleisbildstellwerken, in denen beim Betätigen je einer Start- und einer Zieltaste für jede Fahrstraße über der Gleisanlage nachgebildete Stromnetze in zwei einander entgegenlaufenden Auswahlvorgängen Relais angeschaltet werden, die den zu der Fahrstraße gehörigen Weichen zugeordnet sind, wobei dasselbe Stromnetz in beiden Auswahlvorgängen zum Anschalten von Weichenlagerelais benutzt wird, die bei ihrem Ansprechen einen Selbsthaltestromkreis schließen, der durch ein dem zweiten Auswahlvorgang zugeordnetes Prüfrelais abgeschaltet wird, während die Weichenlagerelais für die zu der ausgewählten Fahrstraße gehörigen Weichenlagen bis zum Loslassen der Tasten über das Auswahlstromnetz angeschaltet bleiben und zusammen mit den Prüfrelais die erforderlichen Schaltvorgänge auslösen, nach Patent 1081042, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Weiche für beide Weichenlagen in an sich bekannter Weise ein gemeinsames, als Stützrelais ausgebildetes Fahrwegstellrelais (WFS 1) zugeordnet ist, in dessen Wirkstellstromkreis in Reihe mit einem Arbeitskontakt (P22) des dem zweiten Auswahlvorgang zugeordneten Prüfrelais parallel liegende Arbeitskontakte (14-und 14+) beider Weichenlagerelais (1- und 1+) angeordnet sind und das in der Wirkstellung durch einen Arbeitskontakt (WFS 11) einen Selbsthaltestromkreis für das nach dem zweiten Auswahlvorgang erregt gehaltene Weichenlagerelais schließt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr.1050 796.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (2)
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| DES65801A DE1116265B (de) | 1958-04-29 | 1959-11-12 | Schaltungsanordnung zur Fahrstrassensteuerung in Gleisbildstellwerken |
Publications (1)
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| DE1116265B true DE1116265B (de) | 1961-11-02 |
Family
ID=62597228
Family Applications (2)
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Family Applications Before (1)
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| DES58043A Pending DE1081042B (de) | 1958-04-29 | 1958-04-29 | Schaltungsanordnung zur Fahrstrassensteuerung in Gleisbildstellwerken |
Country Status (2)
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| CH (1) | CH370434A (de) |
| DE (2) | DE1081042B (de) |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
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Citations (1)
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Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1050796B (de) * | 1956-12-08 | 1959-02-19 |
Also Published As
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