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DE1054111B - Schaltungsanordnung fuer Gleisbildstellwerke mit Zug- und Rangierstrassen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Gleisbildstellwerke mit Zug- und Rangierstrassen

Info

Publication number
DE1054111B
DE1054111B DEL28048A DEL0028048A DE1054111B DE 1054111 B DE1054111 B DE 1054111B DE L28048 A DEL28048 A DE L28048A DE L0028048 A DEL0028048 A DE L0028048A DE 1054111 B DE1054111 B DE 1054111B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
route
contacts
relay
buttons
shunting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL28048A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Helmert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEL28048A priority Critical patent/DE1054111B/de
Publication of DE1054111B publication Critical patent/DE1054111B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/06Interlocking devices having electrical operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Gleisbildstellwerke mit Zug- und Rangierstraßen Die Erfindung befaßt sich mit einer Schaltungsanordnung für Gleisbildstellwerke, in denen die Zugstraßen durch Betätigen einer Start- und einer Zieltaste und die Rangierstraßen durch Betätigen einer anderen Start-und einer anderen Zieltaste gebildet werden. Diese völlige Trennung der Tasten für Rangierfahrten und für Zugfahrten hat den Vorteil, daß durch einen Bedienungsfehler nicht an Stelle einer Rangierstraße eine Zugstraße einlaufen kann, oder umgekehrt, weil immerzwei zusammengehörende Tasten betätigt werden müssen. Das setzt aber einen derartigen Aufbau der Schaltung voraus, daß bei irrtümlichem Betätigen einer Rangierstraßentaste und einer Zugstraßentaste weder eine Rangierstraße noch eine Zugstraße einläuft. Es ist schon vorgeschlagen worden, die Tastenrelais so zu schalten, daß sie sich. gegenseitig sperren. Das führt jedoch zu verwickelten Abhängigkeiten, wenn zahlreiche Bahnhofsgleise und mehrere Streckengleise vorhanden sind; die entsprechenden Ausführungsschaltungen müßten von Fall zu Fall gesondert aufgestellt werden.
  • Dieser Nachteil wird nach der Erfindung dadurch vermieden. daß ein gemeinsames Prüfrelais vorgesehen ist, welches über parallel geschaltete Kontakte aller Zugstra.ßentasten bzw. -tastenrelais eingeschaltet wird und nach dem Ansprechen mit seinen Kontakten das Einschalten der für Zug- und Rangierstraßen gemeinsamen, zur Fahrstraßenbildung dienenden, von Weiche zu Weiche nach dem Gleisplan weitergeschalteten Stromkreise nur mittels der Zugstraßentasten, aber nicht mittels der Rangierstraßentasten ermöglicht, während in der Grundstellung des Prüfrelais das Einschalten dieser Stromkreise nur mittels der Rangierstraßentasten, aber nicht mittels der Zugstraßentasten möglich ist. Durch dieseAnordnung wird erreicht, daß bei gleichzeitigem Betätigen einer Zugstraßentaste und einer Rangierstraßentaste keine von beiden wirksam wird, so daß keine Fahrstraße eingestellt werden kann.
  • Durch die Stellung des Prüfrelais ist bei jedem Einstellen einer Fahrstraße gekennzeichnet, ob es sich um eine Zugstraße oder um eine Rangierstraße handelt. Hieraus ergeben sich erfindungsgemäß Möglichkeiten für weitere Schaltungsvereinfachungen, die aus der folgenden Beschreibung eines möglichen Ausführungsbeispiels der Erfindung ersichtlich sind.
  • Im oberen Teil der Zeichnung ist ein Auszug aus einem Gleisplan dargestellt, der ein Hauptsignal mit Stelltaste ST, ein Rangiersignal mit Stelltaste LT, zwei Weichen yTT 1 und W2, eine Zieltaste RT für Rangierstraßen und eine Zieltaste ZT für Zugstraßen enthält. Die Taste ST dient als Starttaste für Zugstraßen, die Taste LT als Starttaste für Rangierstraßen. Als Pluslage der Weichen ist die Lage zum rechten Strang angenommen. Im unteren Teil der Zeichnung ist auszugsweise eine Schaltung von Stromkreisen 1 bis 3 die zur Fahrstraßenbildung dienen, angegeben; alle Schaltmittel, die zur Erläuterung des Erfindungsgedankens nicht notwendig sind und mit ihm in keinem unmittelbaren Zusammenhang stehen, sind weggelassen.
  • Die Schaltung enthält ein Prüfrelais P, das hier als Stützrelais mit den zwei Wicklungen I und II ausgebildet ist und dessen Wicklung I die Kontakte P2 und P 3 steuert, während die Wicklung II die Kontakte P 1 und P4 steuert; ferner ist ein Hilfsrelais H mit den Kontakten H1 und H2 dargestellt. Durch die Tasten ST, LT, RT und ST im oberen Teil der Zeichnung werden - gegebenenfalls über Tastenrelais - die Kontakte ST 1 bis ST 3, LT I bis LT 3, RT 1, RT 2, ZT 1 und ZT2 gesteuert. Beim Anlegen von Spannung an die Stromkreise 1 und. 2 werden die Relais SP und LP bzw. RP und ZP eingeschaltet, welche ihre Kontakte SP 1, LP 1, RP 1 und ZP 1 betätigen. Ferner sind an den Stromkreis 1 zwei Verschlußrelais T11 und T12 angeschlossen, die ebenfalls als Stützrelais ausgebildet sind und von denen in der Zeichnung nur die Umstellwicklung gezeigt ist; von ihnen werden die Kontakte T111 und T112 bzw. T121 und T122 gesteuert. An den Stromkreis 3 sind zwei Relais A 1 und A2 angeschlossen, welche ihre Kontakte A 11 und A12 bzw. A21 und A 22 steuern. Schließlich enthält der Stromkreis 3 noch Kontakte 1 -I-, 1-, 2 -1- und 2- von nicht dargestellten Fahrstraßenwahlrelais, die jeweils bei der Auswahl einer über den Plusstrang oder den Minusstrang einer Weiche verlaufenden Fahrstraße betätigt werden. Die Relais T11 und A 1 gehören zur Weiche W l, die Relais T12 und A2 zur Weiche W2, wie das durch senkrechte strichpunktierteLinienangedeutetist.
  • Zum Einstellen einer Zugstange über die Weichen PP' 1 und W2 müssen die Tasten ST und ZT betätigt werden; eine Rangierstraße über dieselben Weichen wird durch die Tasten LT und RT eingestellt. Die Kontakte,ST 1 und ZT 1 der Zugstraßentasten sind parallel an die Umstellwicklung II des Prüfrelais P angeschlossen; ebenso sind die Kontakte LT 1 und RT 1 der Rangierstraßentasten an die Rückstellwicklung I des Prüfrelais P angeschlossen. Die von diesen Tasten kommendenLeitungen können überPrüfrelaiskontakte P1 und P2 an das Hilfsrelais H angeschaltet werden. Dieses spricht jedoch nur an, wenn zwei Tasten zugleich gedrückt und infolgedessen zwei der Widerstände Wi parallel geschaltet sind.
  • In Grundstellung des Prüfrelais P können nur Rangierstraßen eingestellt werden. Werden also die Tastenkontakte LT 1 und RT 1 geschlossen, so spricht über diese Kontakte und die zugehörigen Widerstände Wi sowie den Kontakt P 1 das Hilfsrelais H an und schließt seine Kontakte H 1 und H 2. Über die Kontakte H 2 und P 4 und den umgelegten Tastenkontakt LT 2 wird Pluspotential an die Leitung I gelegt, die Relais RP und ZP sprechen an und schließen ihre Kontakte RP 1 und ZP 1. Das Schließen des Kontakts ZP 1 bleibt dabei wirkungslos, weil der Kontakt ZT2 sich in der gezeichneten Stellung befindet; über den Kontakt RP 1 und den umgelegten Tastenkontakt RT2 wird dagegen das Pluspotential auch an die Leitung 2 angelegt, so daß die Relais SP und LP ansprechen und ihre Kontakte SP 1 und LP 1 schließen. Auch hier bleibt das Ansprechen des Relais SP wirkungslos, während über den Kontakt LP 1 und den umgelegten Tastenkontakt LT 3 das Pluspotential zur Leitung 3 weitergeschaltet wird. In nicht dargestellten weiteren Stromkreisen sind inzwischen die Kontakte 1- und 2- geschlossen worden, beispielsweise mittels weiterer Kontakte der Tastenrelais, welche die zugehörigen Relais steuern; damit ist die Auswahl einer Fahrstraße über die Minusstränge der Weichen PTT 1 und W 2 eingeleitet. Über die Kontakte H2, P4, LP 1, LT 3, 1- und T111 kann nun das Relais A1 ansprechen; ebenso spricht über den Kontakt P'21 das Relais A 2 an. Die Kontakte A 11, A12, A21 und A22 werden geschlossen, und über die Kontakte H 2, P 4, LT 2, A 11 und T112 bzw. die Kontakte A21 und T122 werden die Verschlußrelais T11 und T12 der Weichen W 1 und W 2 eingeschaltet, die als Stützrelais ausgebildet sind und sich durch ihre Kontakte P'12 und L'22 nach dem Umstellen selbst abschalten. Die Kontakte T111 und T121 dieser Relais werden umgelegt und stellen über die geschlossenen Kontakte A 12 und A 22 je einen Selbstschlußkreis für die Relais A1 und A2 her, so daß diese Relais nach dem Loslassen der Tasten erregt bleiben. Durch weitere Kontakte dieser Relais in nicht dargestellten Stromkreisen kann in den Weichenrelaissätzen gekennzeichnet werden, daß eine Rangierstraße eingestellt ist.
  • Soll eine Zugstraße über die Weichen W 1 und W 2 eingestellt werden, so werden durch Drücken der Tasten ST und ZT die Tastenrelaiskontakte ST 1 bis ST 3 sowie ZT 1 und ZT 2 geschlossen bzw. umgelegt. Über die Kontakte ST 1 und ZT 1 sowie die zugehörigen Widerstände Wi und den Kontakt P2 wird zunächst die Umstellwicklung II des Prüfrelais P eingeschaltet, 1v obei die Kontakte P 1 und P 4 ihre Stellung wechseln; danach fällt durch Wegfall seiner Abstützung der Anker der Rückstellwicklung I dieses Relais ab, und auch die Kontakte P2 und P3 wechseln ihre Stellung. Das Hilfsrelais H kann nun über die Kontakte ST 1 bzw. ZT 1 und P 2 ansprechen und seine Kontakte H 1 und H2 schließen. Nun werden über die Kontakte H 1, P3 und ST 2 die Relais RP und ZP sowie über die Kontakte H 1, P 3, ZP 1 und ZT 2 die Relais SP und LP an Minuspotential gelegt. Diesmal bleibt das Ansprechen der Relais LP und RP ohne Wirkung, wogegen das Relais SP mit seinem Kontakt SP 1 über den umgelegten Kontakt ST3 nach vorherigem Schließen der Kontakte 1- und 2-, wie oben beschrieben, die Relais A 1 und A2 einschaltet. Diese bewirken wieder durch Schließen ihrer Kontakte A11 und A21 das Ansprechen der Verschlußrelais V1 und T12 und bereiten durch ihre Kontakte A 12 und A22 ihre Selbstschlußkreise vor. Nach dem Umstellen der Verschlußrelais und Umlegen von deren Kontakten T111 und T121 fallen die Relais A 1 und A 2 jedoch wieder ab, weil vorher über die Kontakte H 1, P3, SP 1 und ST 3 Minuspotential anlag und die Relais beim Umlegen der Kontakte T111 und T121 über ihre eigenen Kontakte A12 und A22 ummagnetisiert werden. Durch das Abfallen der Relais A 1 und A 2 wird in den Weichenrelaissätzen gekennzeichnet, daß eine Zugstraße eingestellt ist.
  • Aus der Zeichnung geht hervor, daß es unmöglich ist, eine Fahrstraße durch Betätigen einer Zugstraßentaste und einer Rangierstraßentaste einzustellen. Selbst wenn man annimmt, daß einer der Kontakte ST 1, LT 1, RT I, oder ZT 1 nicht ordnungsgemäß arbeitet, kann kein unerwünschter Schaltvorgang ablaufen, weil die Kontakte P3 und P4 des Prfifrelais niemals gleichzeitig geschlossen sein können; es muß also entweder die gedrückte Zugstraßentaste oder die gleichzeitig fälschlich gedrückte Rangierstraßentaste unwirksam bleiben. Normalerweise werden bei gleichzeitigem Betätigen einer Rangierstraßentaste (z. B. RT) und einer Zugstraßentaste (z. B. ST) beide Wicklungen I und II des Prüfrelais P eingeschaltet, so daß beide Anker dieses Stützrelais dauernd angezogen sind. Dann sind aber die beiden Kontakte P3 und P4 offen; außerdem kann das Hilfsrelais H nicht ansprechen, weil der Kontakt P 1 umgelegt ist und der Kontakt P2 noch in der gezeichneten Lage liegt.
  • Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Sie kann auch bei andersartigen Fahrstraßenwahlstromkreisen mit Vorteil angewandt werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung für Gleisbildstellwerke, in denen Zugstraßen durch Betätigen von Start-und Zieltasten und Rangierstraßen durch Betätigen anderer Start- und Zieltasten, die beide von den Zugstraßentasten verschieden sind, gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein gemeinsames Prüfrelais (P) vorgesehen ist, welches über parallel geschaltete Kontakte (ST 1, ZT 1) aller Zugstraßentasten bzw. -tastenrelais -eingeschaltet wird und nach dem Ansprechen mit seinen Kontakten (P 3, P 4) das Einschalten der für Zug- und Rangierstraßen gemeinsamen, zur Fahrstraßenbildung dienenden, von Weiche zu Weiche nach dem Gleisplan weitergeschalteten Stromkreise (1 bis 3) nur mittels der Zugstraßentasten, aber nicht mittels der Rangierstraßentast.en ermöglicht, während in der Grundstellung des Prüfrelais das Einschalten dieser Stromkreise (1 bis 3) nur mittels der Rangierstraßentasten, aber nicht mittels der Zugstraßentasten möglich ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kontakt (P3) des Prüfrelais mit Kontakten (ST 2, ST 3,, ZT 2) der Zugstraßentastenrelais und ein weiterer Kontakt (P4) des Prüfrelais mit Kontakten (LT 2, LT 3, RT2) der Rangierstraßentastenrelais in den zur Fahrstraßenbildung dienenden Stromkreisen (1 bis 3) in Reihe geschaltet ist.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Prüfrelais als Stützrelais ausgebildet ist, welches durch Betätigen einer Zugstraßentaste (ST, ZT) umgestellt und durch Betätigen einer Rangierstraßentaste (LT, RT) zurückgestellt wird.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei gleichzeitigem Einschalten beider Wicklungen des Stützrelais die zur Fahrstraßenbildung dienenden Stromkreise abgeschaltet werden.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß entsprechend der Stellung des Prüfrelais den Weichen und/oder Signalen zugeordnete Hilfsrelais (A1, A2) an Spannungen entgegengesetzter Richtung (-f-, -) angeschaltet werden.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsrelais (A1, A2) den Verschluß der Weichen (mittels Relais T11, T12) einleiten.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsrelais (A1, A2) in Selbstschlußkreisen gehalten werden, wenn die Stromrichtung m einem Haltestromkreis (über Kontakte A 12 oder A22) mit derjenigen im Ansprechstromkreis (Lt-. 3) übereinstimmt, dagegen durch Ummagnetisierung wieder abfallen, wenn beide Stromrichtungen. einander entgegengesetzt sind. B. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Prüfrelais (P) entsprechend seiner Stellung die von den Kontakten der Zugstraßen- oder Rangierstraßentastenrelais (ST 1, LT 1, RT 1, ZT 1) zu seinen Wicklungen führenden Leitungen an weitere Relais (H) anschaltet, deren Kontakte (H 1, T12) in an sich bekannter Weise die zur Fahrstraßenbildung dienenden Stromkreise (1 bis 3) nur einschalten, wenn zwei Tasten betätigt sind.
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