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DE1116188B - Haltevorrichtung fuer das Buegelgut bei einer Buegelpresse - Google Patents

Haltevorrichtung fuer das Buegelgut bei einer Buegelpresse

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Publication number
DE1116188B
DE1116188B DEF19455A DEF0019455A DE1116188B DE 1116188 B DE1116188 B DE 1116188B DE F19455 A DEF19455 A DE F19455A DE F0019455 A DEF0019455 A DE F0019455A DE 1116188 B DE1116188 B DE 1116188B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
press
holding device
holding
ironing
ironed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF19455A
Other languages
English (en)
Inventor
Rollin E Campbell
Harry D Forse
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1116188B publication Critical patent/DE1116188B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F71/00Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles
    • D06F71/04Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles power-actuated
    • D06F71/06Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles power-actuated fluid-actuated
    • D06F71/062Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles power-actuated fluid-actuated with an upper movable pressing member and a lower fixed pressing member
    • D06F71/065Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles power-actuated fluid-actuated with an upper movable pressing member and a lower fixed pressing member the upper movable member rotating about a fixed axis
    • D06F71/067Fluid-control mechanisms for controlling the ironing pressure or the movement of the pressure member
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F71/00Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles
    • D06F71/32Details
    • D06F71/40Holders or stretchers for the article to be pressed

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Irons (AREA)

Description

  • Haltevorrichtung für das Bügelgut bei einer Bügelpresse Die Erfindung bezieht sich auf eine Haltevorrichtung für das Bügelgut bei einer druckmittelbetätigten Bügelpresse, bei welcher durch frei tragende elastische Haltefinger das Bügelgut auf den Pressenunterteil aufpreßbar ist.
  • Derartige Haltevorrichtungen sind bei sogenannten Ganzteilpressen besonders vorteilhaft, die ein vollständiges Kleidungsstück, beispielsweise ein Hemd, in zwei oder mehr Lagen fertig bügeln. Diese Pressenart besteht gewöhnlich aus einem feststehenden, gepolsterten Pressenunterteil, auf den das zu bügelnde Kleidungsstück aufgelegt wird, und einem Pressenoberteil, der in Zusamenarbeit mit dem Pressenunterteil den Bügelvorgang durchführt.
  • Bei den meisten bisher bekannten Pressen muß mehr oder weniger die ganze Geschicklichkeit der Bedienungsperson dafür aufgewendet werden, das Kleidungsstück in straff ausgebreiteter Lage zu halten, bis es zwischen Pressenunterteil und Pressenoberteil festgeklemmt ist. Mit Rücksicht darauf, daß die Bedienungsperson nur zwei Hände hat, mit denen sie das Kleidungsstück allenfalls in zwei entgegengesetzten Richtungen straff ziehen kann, leuchtet es ein, daß selbst sehr geschickte Bedienungspersonen nicht vermeiden können, daß von Zeit zu Zeit ein Kleidungsstück mit Falten herauskommt, weil die Bedienungsperson das Kleidungsstück gerade im Zeitpunkt des Schließens zwischen Pressenunterteil und Pressenoberteil schief oder stark einseitig zieht. Dieses ist ein häufiger Fehler und macht das Nachbügeln des Kleidungsstückes notwendig, wenn beispielsweise die Faltenbildung gerade am Brustteil eines Oberhemdes auftritt.
  • Zu der oben geschilderten Erschwerung der Bedienung kommt noch hinzu, daß der Auflegevorgang, beispielsweise das straffe Auflegen des Kleidungsstückes, bei den bisher bekannten Bügelpressen für Bekleidungsstücke zuviel Zeit in Anspruch nahm, wenn Faltenbildung möglichst vollständig vermieden werden sollte. Bei den Bemühungen, diesem übelstand abzuhelfen, wurde versucht, Klammern in Form von Drähten anzuwenden, die sich innerhalb der Bügelzone quer über das Kleidungsstück erstrecken und beim Bügelvorgang selbst dort belassen wurden. Als Nachteil dieser Maßnahme traten alsdann auf dem Bekleidungsstück bleibende Markierungen auf, die von den Klammern herrührten und das Aussehen des Kleidungsstückes beeinträchtigten. Es wurde weiter bekannt, Kleidungsstückklammern außerhalb der Bügelzone anzuwenden. Diese Ausführungsart hat indessen den Nachteil, daß der Pressenunterteil länger sein muß als der Pressenoberteil. Weiterhin sind die Klammern nutzlos, wenn das zu bügelnde Kleidungsstück kürzer ist als der Pressenoberteil.
  • Ferner sind in verschiedenartigen Formen ausgebildete Klemmbänder, die mit beiden Enden an bewegbaren Armen befestigt sind, als Haltevorrichtung für das Bügelgut bekanntgeworden, ebenso auch von rückwärts oder von der Seite her einschwenkbare Greifer und Halteplatten.
  • Alle diese bekannten Haltevorrichtungen weisen den Nachteil auf, daß sie entweder zu frühzeitig vom Bügelgut wieder entfernt wurden, d. h. ehe der Pressenoberteil das einwandfrei auf dem Pressen-«nterteil aufgelegte Bügelgut in seiner Lage festhält, oder daß sie während des eigentlichen Bügelvorganges im Bügelgut verbleiben bzw. bei unrichtiger Bedienung verbleiben können, so daß auch entsprechende Markierungen im fertiggebügelten Kleidungsstück nicht zu vermeiden sind.
  • Weiterhin ist noch eine Haltevorrichtung bekanntgeworden, bei der frei tragende elastische Haltefinger in zu bügelnde Hosenbeine von Hand eingeführt und auf diese Weise die Hosenbeine in ausgerichteter Lage auf dem Pressenunterteil gehalten werden. Diese elastischen Haltefinger verbleiben während des eigentlichen Bügelvorganges in ihrer vor Beginn desselben festgelegten Stellung, so daß bei empfindlichem Bügelgut trotz der Elastizität der Haltefinger durch diese hervorgerufene Markierungen nicht zu vermeiden sind.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Haltevorrichtung für das Bügelgut an Bügelpressen für Bekleidungsstücke der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei der die Haltemittel einem leichten Druck unterworfen werden, der gerade ausreicht, um die Bekleidungsstücke in ihrer ausgebreiteten Lage so lange zu halten, bis -der Pressenoberteil mit dem eigentlichen Bügelvorgang beginnt.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Bügelpresse, bei welcher durch frei tragende elastische Haltefinger das Bügelgut auf den Pressenunterteil aufpreßbar ist, gemäß Erfindung derart ausgebildet, daß die Haltevorrichtung unterhalb des Pressenunterteiles an einer am Pressengestell angelenkten Schwinge gelagert ist, wobei durch Betätigung eines Initialschalters über ein druckmittelbetätigtes und mit Rückhohnitteln versehenes Hebel-Kurvengetriebe die Haltevorrichtung nach dem Pressenunterteil hin in eine in Abstand zu dessen Oberfläche befindliche Zwischenstellung einschwenkbar und aus dieser im wesentlichen parallel zu sich selbst auf den Pressenunterteil absenkbar und danach unter dem Einfluß der Steuerelemente des Bügelkopfes zurückschwenkbar ist, sobald der Bügelkopf während seiner Bewegung in die Preßstellung das Bügelgut berührt, aber noch keinen Bügeldruck darauf ausübt.
  • Die erfindungsgemäß ausgebildete Haltevorrichtung stellt sicher, daß zunächst das Bügelgut in ausgebreiteter Lage auf dem Pressenunterteil gehalten ist, bis der Pressenoberteil diese Lagesicherung gewährleistet, d. h. bis dieser das zu bügelnde Bekleidungsstück unter leichtem Druck hält, so daß es sich auf dem Pressenunterteil nicht noch verschieben kann. Da der letztere infolge einer Polsterung etwas nachgeben kann, ist es daraufhin möglich, die Haltevorrichtung vom Bekleidungsstück zurückzuziehen und dabei die Lagesicherung durch den Pressenoberteil aufrechtzuerhalten. Erst danach findet der eigentliche Bügelvorgang ohne nachteilige Beeinflussung durch irgendwelche das Bügelgut markierende Haltemittel statt.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform ist gemäß Erfindung derart ausgebildet, daß die Haltevorrichtung annähernd im Krümmungsmittelpunkt der Oberfläche des Pressenunterteiles an der Schwinge gelagert ist. Ferner ist es zweckmäßig, daß die Haltefinger in Abstand voneinander an einem Halter angeordnet sind, der an der Schwinge angelenkt ist. Weiterhin ist vorgesehen, daß beim Einschwenken des Halters eine an diesem befestigte Rolle mit einem am Pressengestell befestigten Nocken zusammenarbeitet, der eine ansteigende vordere Nockenbahn zum Anheben der Haltefinger während des Einschwenkens in ihre angehobene Zwischenstellung und eine abfallende obere Nockenbahn zum Absenken der Haltefinger aufweist. Zur Steuerung des Bewegungsablaufs ist die Anordnung so getroffen, daß durch Betätigung des Initialschalters über ein Einlaßventil der Antriebszylinder der Haltevorrichtung beaufschlagt und diese eingeschwenkt wird und daß das Einlaßventil mittels einer Sperrvorrichtung dessen Öffnungsstellung festhält, während bei Annäherung des Pressenoberteiles an dessen Endstellung eine Auslösevorrichtung die Sperrvorrichtung freigibt und dadurch den Antrieb der Haltevorrichtung abschaltet, wobei eine mit dem Antrieb verbundene 'Vorgespannte Rückholfeder die Haltefinger zurückschwenkt. Außerdem kann eine mit der Rückholfeder verbundene Stoßfängerfeder vorgesehen sein, mit der in bekannter Weise die Rückschwenkbewegung der Haltefinger abdämpfbar ist.
  • Auf diese Weise kann auch empfindliches Bügelgut maschinell und einwandfrei gebügelt werden, ohne daß die bekannten Nachteile in Kauf genommen werden müssen.
  • Die Erfindung wird in der Beschreibung an Hand des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • Fig. 1 stellt eine Bügelpresse teils in Ansicht, teils im Schnitt dar, die mit einer Haltevorrichtung ausgerüstet ist, wobei die Bügelpresse und die Haltevorrichtung in ihrer voll zurückgezogenen Stellung gezeichnet sind; Fig. 2 ist eine Ansicht ähnlich jener der Fig. 1, bei der aber die Haltevorrichtung sich in einer Zwischenstellung befindet, beispielsweise auf ihrem Wege in die Arbeitsstellung; Fig. 3 ist eine Ansicht mit teilweisem Schnitt der Bügelpresse nach Fig. 1, bei welcher die Haltevorrichtung in ihrer Arbeitsstellung gezeigt ist, während der Pressenoberteil noch nicht die endgültige Schließ-oder Bügelstellung erreicht hat; Fig. 4 zeigt die Presse nach Fig. 1, wobei die Haltefinger der Haltevorrichtung vom Pressenunterteil zurückgezogen sind und der Pressenoberteil dicht schließend auf dem Pressenunterteil aufliegt; Fig. 5 zeigt einen Teil der Bügelpresse gemäß Fig.1, jedoch um 180° gedreht; Fig. 6 ist ein Schnitt nach Linie VI-VI der Fig. 5 in gegenüber Fig. 5 vergrößertem Maßstäbe; Fig. 7 zeigt einen Ausschnitt aus dem unteren Teil der Fig. 1 in etwas größerem Maßstäbe; Fig. 8 ist eine schaubildliche Ansicht der Haltevorrichtung und ihrer Verbindung mit den jeweilig zugehörigen eigentlichen Haltefingern; Fig. 9 zeigt den Heizkreislauf im Pressenober- und -unterteil; Fig. 10 veranschaulicht das Schema für die Druckluftbetätigung der in der Zeichnung dargestellten Presse.
  • Die Bügelpresse besteht aus einem allgemein mit 1 bezeichneten Rahmengestell, das eine Stütze 2 trägt, an der ein wie üblich gepolsterter Pressenunterteil 3 befestigt ist, welcher zur Auflage für das zu bügelnde Kleidungsstück dient. Vom Fußteil des Rahmengestelles 1 ragt an der einen Seite eine geneigte Strebe 4 nach oben, während eine zweite entsprechende, jedoch kürzere Strebe 5 von einer der Verstrebungen 6 des Rahmengestelles nach oben ragt. Die beiden Streben 4 und 5 tragen im Gelenkpunkt 7 einen Schwenkarm 8, der aus zwei in einem gewissen Abstand voneinander stehenden Einzelarmen 8 a und 8 b (Fig. 1, 5) besteht. Das vordere Ende des Schwenkarmes 8 ist im Gelenkpunkt 9 mit dem Vorderteil eines Preßhebels 10 drehbar verbunden, an welchem der Pressenoberteil 11 wie üblich angebracht ist. Das andere Ende des Schwenkarmes 8 ist im Gelenkpunkt 12 mit einem Schwinghebel 13 drehbar verbunden, welcher wiederum mit einer Kulisse 14 fest verbunden ist. Die Kulisse 14 besitzt eine Kulissenführung 15, welche eine untere Kulissenbahn 16 und eine zweite, darüber befindliche Kulissenbahn 17 aufweist. Der Schwinghebel 13 ist ein Teil einer Kniehebelanordnung, wobei deren anderer Teil von einer Schwinge 18 (Fig. 4) gebildet wird. Das eine Ende der Schwinge 18 ist im Gelenkpunkt 19 (Fig. 3) mit dem Schwinghebel 13 drehbar verbunden, während das andere Ende der Schwinge 18 im Anlenkpunkt 20 mit einem Druckregulierhebel 21 drehbar verbunden ist, dessen freies Ende im Gelenkpunkt 20a mittels einer Druckregulierstange 20b und eines Handrades 20e (Fig. 3) eingestellt werden kann. In der Kulissenführung 15, und zwar in die Kulissenbahnen 16 und 17 eingreifend, ist eine Rolle 22 geführt, und zwar von dem vom Pressenoberteil 11 abgelegenen Ende des Preßhebels 10. Am letzterwähnten Ende des Preßhebels 10 ist auch noch ein Gabelstück 23 drehbar befestigt, in dessen unteres Ende die Enden von zwei gegenüberliegenden Rückzugfedern 24 eingreifen. Die anderen Enden der Rückzugfedern 24 sind an einer mit dem Rahmengestell 1 verbundenen Konsole 25 befestigt.
  • Am unteren Ende des Gabelstückes 23 ist eine Kolbenstange 26 befestigt, deren unteres Ende einen Kolben 26a (Fig. 5) trägt, der in einem Zylinder 27 eingebaut ist. Der Zylinder 27 wird von einem am Rahmengestell 1 angebrachten Ansatzstück 28 gehalten und steht mit einem Rohr 29 in Verbindung. Die Rückzugfedern 24 ziehen das Gabelstück 23 ständig nach unten und bewirken dadurch, daß die Rolle 22 am unteren Teil der Kulissenbahn 16 aufliegt. Dadurch ist der Preßhebel 10, um die Achse des Drehgelenkes 7 schwenkend, in öffnendem Sinne vorgespannt.
  • Am Drehgelenk 12 sind gekröpfte Stützarme 30 (Fig.1 und 5) drehbar angebracht, von denen jeder an seinem anderen Ende eine Schwenkfeder 31 trägt, deren anderes Ende an der Konsole 25 befestigt ist. Die vorgespannten Schwenkfedern 31 versuchen, den Schwenkarm 8 ständig im Uhrzeigersinn (bei 1 bis 4) um die Achse des festen Drehgelenkes 7 zu drehen. Um die Drehung im und entgegen dem Uhrzeigersinn des Pressenoberteiles 11 und der zugehörigen Kniehebelanordnung während der ersten Schließ- und der letzten Öffnungsphase der Presse zu dämpfen, ist ein üblicher einstellbarer Stoßdämpfer 32 vorgesehen, der an einer am Rahmengestell angebrachten Strebe 33 befestigt ist. Der Arm 34 des Stoßdämpfers 32 ist im Gelenkpunkt 35 an das eine Ende einer Verbindungsstange 36 drehbar angeschlossen, während das andere Ende am Gelenkpunkt 37 (Fig. 4) mit der Kulisse 14 drehbar verbunden ist. Wenn daher die Kulisse 14 im oder entgegen dem Uhrzeigersinn geneigt wird, je nachdem, ob der Preßhebel 10 sich im oder entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt, wird auch der Arm 34 des Stoßdämpfers 32 im oder entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt. Die vorbeschriebene Ausbildung des Pressenoberteilantriebes ist nicht Gegenstand der Erfindung.
  • Die Beheizung des Pressenoberteiles 11 und des Pressenunterteiles 3 erfolgt wie üblich durch eingebaute elektrische Heizkörper. Selbstverständlich kann jedoch auch die Rückseite des Pressenoberteiles 11 mit einem Dampfeinlaß 110 versehen werden, der über einen beweglichen Schlauch an eine Dampfquelle angeschlossen ist. Vom Dampfeinlaß 110 geht dann ein Dampfführungskanal durch den Pressenoberteil hindurch und zum Auslaßstutzen 111, der wieder über eine bewegliche Schlauchleitung 112 mit dem Dampfeinlaß 113 des Pressenunterteiles 3 verbunden ist. In letzterem, 3, ist ein Dampfkanal zum Dampfauslaßstutzen 114 geführt. Die Betätigung der Presse erfolgt pneumatisch entsprechend dem in Fig. 10 dargestellten Druckluft umlauf über ein Zulaufrohr 97, ein Druckregelventil 98 mit einem Druckanzeigegerät 99 und über ein Durchflußbegrenzungsventil 100. An das Durchflußbegrenzungsventil 100 schließt sich eine Rohrleitung 101 an, von der eine Leitung 102 abzweigt. Die Leitung 101 führt weiter zu jenem Teil des Kreislaufes, der die Tätigkeit des den Pressenoberteil betätigenden Zylinders 27 schaltet und der aus dem normalerweise geschlossenen Ventil 54, aus dem normalerweise geöffneten Ventil 53, aus dem die Ventile steuernden Hebel 52 und aus einem normalerweise geöffneten Durchflußregelventil 103 besteht. Zur Betätigung des Pressenoberteiles ist am Preßhebel 10 am Gelenkpunkt 38 ein von Hand zu betätigender Griff 39 drehbar befestigt, dessen (in Fig.5) rechtes Ende durch den Bügler betätigt werden kann, während am anderen Ende des Handgriffes 39 eine Stange 40 eingehakt ist, deren anderes Ende an einer Öse 41 eines Ventilbetätigungsgliedes 42 eingehakt ist. Dieses Betätigungsglied 42 ist im Gelenkpunkt 43 an einem am Rahmengestell 1 angebrachten Auge 43 a drehbar aasgelenkt. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, trägt das Betätigungsglied 42 eine Rolle 44, die mit einer Nockenstange 45 zusammenarbeitet. Das untere Ende der Nockenstange 45 ist über einen Bolzen 46 an der Strebe 33 drehbar gelagert, während das obere Ende der Nockenstange 45 durch eine von einer im Rahmengestell 1 befestigten Stange 48 gehaltenen Spannfeder 47 gegen die Rolle 44 gezogen wird. Die Nockenstange 45 ist mit zwei Nockeneinschnitten 49 und 50 versehen, die mit der Rolle 44 zusammenarbeiten. Das Ventilbetätigungsglied 42 ist weiterhin mit zwei Anschlägen 51 und 52 versehen, die mit den Ventilen 53 bzw. 54 zusamenarbeiten, wobei letzteres die Druckmittelzufuhr zum Zylinder 27 schaltet. Die Anordnung ist so getroffen, daß, wenn das Betätigungsglied 42 die in Fig. 5 gezeichnete Lage einnimmt, das Ventil 53 geöffnet ist, während das Ventil 54 von einer eingebauten Feder geschlossen ist. Wenn das Betätigungsglied 42 so geschwenkt wird, daß die Rolle 44 in den Nockeneinschnitt 49 einrastet, ist Ventil 53 geschlossen, wogegen Ventil 54 geöffnet ist. Um die Anschläge 51 und 52 und die von ihnen betätigten Ventilschäfte von unzulässigem Stoß zu entlasten, ist ein z. B. mit Gummi belegter Anschlag 55 vorgesehen, der an der Strebe 4 so angebracht ist, daß entweder die untere Stange 56 oder die obere Stange 57 zum Anschlag kommt, wenn das Betätigungsglied 42 in eine seiner Schaltstellungen gebracht wird. Wie ebenfalls aus der Zeichnung ersichtlich, bewirkt die Spannfeder 47, daß die Nockenstange 45 jederzeit mit der Rolle 44 im Eingriff gehalten und das Betätigungsglied 42 federnd arretiert wird, wenn die Rolle 44 mit einer der Nockenflächen 49 oder 50 in Eingriff kommt. Auch dies ist nicht Gegenstand der Erfindung.
  • Weiterhin ist am Rahmengestell 1 ein Auge 58 (Fig. 7) befestigt, an welchem über einen Bolzen 59 ein Ende eines Druckzylinders 60 drehbar angeschlossen ist. In diesem Druckzylinder 60 ist ein Kolben 61 mit einer Kolbenstange 62 geführt, deren freies Ende bei 63 an einer Stange 64 aasgelenkt ist, die z. B. einstellbar in ein Rohrstück 65 eingreift. Das Rohrstück 65 ist mit dem Fingerhalter 66 starr verbunden. Das eine Ende 67 des Fingerhalters 66 ist an einer Schwinge 68 angelenkt, die wiederum an einem Auge 69 des Rahmengestelles 1 angelenkt ist. Das obere Ende des Fingerhalters 66 (Fig. 8) trägt die Finger 70, die z. B. in Form flacher Blattfedern ausgeführt sind. Der eine Fingerhalter 66 (Fig. 8) ist über eine Verbindungslasche 71 starr mit einem zweiten, ähnlichen Halter 66a und daran befestigten Fingern 70a verbunden, wobei die Finger 70 und 70a einen Zwischenraum ungefähr gleich der Länge des gepolsterten Pressenunterteiles 3 überdecken.
  • üblicherweise ist die das Kleidungsstück aufnehmende Fläche des Pressenunterteiles 3 gerundet. Der Krümmungsmittelpunkt der Rundung der das Kleidungsstück tragenden Oberfläche liegt annähernd auf der Achse des Drehgelenks 67, wenn die Haltevorrichtung die in Fig. 3 gezeichnete abgesenkte Stellung einnimmt.
  • In diesem Falle stimmt der Krümmungsmittelpunkt der das Kleidungsstück tragenden Oberfläche des Pressenunterteiles 3 mit der Drehachse überein, um welche der Halter 66 zurückschwingt, wenn die Finger vom Pressenunterteil weggezogen werden. Die Krümmung der Finger 70 und 70a sind dabei der Krümmung der das Kleidungsstück tragenden Oberfläche des Pressenunterteiles 3 angepaßt, um das gleitende Zurückziehen der Finger zu erleichtern. Es sei noch erwähnt, daß selbstverständlich, obwohl in Fig. 8 die Finger 70 und 70a als an den Haltern 66 und 66a starr befestigt eingezeichnet sind, sie auch, falls gewünscht, an den Haltern z. B. einstellbar angeordnet sein können.
  • Am Rohrstück 65 (Fig. 7) ist ein Ansatz 72 starr befestigt, an dem ein Hebel 73 angelenkt ist. An dessen unterem Ende ist eine Rolle 74 gelagert, die mit einem Nocken 75 zusammenarbeitet, der eine vordere Nockenfläche 76 und eine obere Nockenfläche 77 aufweist. Am Rohrstück 65 ist ferner ein Auge 78 starr angebracht, welches einen einstellbaren Anschlag 79 in Form einer Schraube aufnimmt.
  • An der Verbindungsstange 36 ist in einem Gelenkpunkt 80 eine gekröpfte Stange 81 angelenkt, deren Länge veränderlich ist. Diese gekröpfte Stange 81 kann an der Rolle 82 (Fig. 1 bis 5) einrasten, die wiederum am Arm 83 eines doppelt gekröpften Hebels 84 (Fig.7) angebracht ist. Letzterer ist im Drehpunkt 85 (Fig. 3 bis 4) an der geneigten Strebe 4 angelenkt. Um die Drehbewegung der gekröpften Stange 81 um das Gelenk 80 zu begrenzen, ist an dem die Rolle 82 tragenden Drehgelenk auch noch ein L-förmig ausgebildeter Anschlag 96 angebracht. Mit dem unteren Ende des doppelt gekröpften Hebels 84 ist eine einstellbare hakenförmige Stange 86 verbunden, die in eine Rolle 87 einrasten kann. Die Rolle 87 ist an einer Konsole 88 (Fig. 1 und 2) angebracht, die mit einem um das Gelenk 90 schwenkbaren Pedal verbunden ist. Das Pedal 89 trägt Anschläge 91 und 92, welche die Ventile 93 bzw. 94 betätigen. Bei der in Fig. 3 dargestellten Stellung des Pedals 89 öffnet Anschlag 92 das Ventil 94, wobei Ventil 93 geschlossen bleibt. Eine Feder 95 wirkt auf das Pedal 89 ständig so ein, daß es in der Darstellung von Fig. 3 im Uhrzeigersinn gedreht werden würde, wobei das Ventil 94 geschlossen und das Ventil 93 geöffnet werden würde. Wenn also das Fußpedal 89 und die gekröpfte Stange 86 die in Fig. 3 gezeichnete Stellung einnehmen, hakt die Stange 86 unter der Rolle 87 ein und hält dadurch das Pedal 89 in der in Fig. 3 gezeichneten Stellung fest. Arbeitsweise Es sei angenommen, daß die Bügelpresse die in Fig. 1 gezeichnete Lage einnimmt und daß ein Kleidungsstück auf den Pressenunterteil aufgelegt ist. Um den ersten Teil des zu bügelnden Kleidungsstückes zu bügeln, wird dieser Teil auf dem Pressenunterteil in glattgestrichener oder fast glattgestrichener Lage von Hand gehalten. Danach tritt der Bügler kurz auf das Pedal 89 und zieht seinen Fuß dann wieder fort, so daß das Pedal in die in Fig. 2 gezeichnete Stellung gelangt. Wenn das Pedal 89 diese Stellung einnimmt, schwenkt die Stange 86 durch ihr Eigengewicht um das Gelenk 85 und faßt unter die Rolle 87, wodurch das Pedal 89 in der Stellung nach Fig. 2 gehalten bleibt. Daher wird das Auslaßventil 94 geschlossen, während das Einlaßventil 93 geöffnet wird. Die durch die Leitung 97 (Fig. 10) einströmende Druckluft strömt durch Leitung 101 und von dort durch Leitung 102 weiter und tritt über das jetzt geöffnete Einlaßventil 93 in den Druckzylinder 60 ein. Die in den Druckzylinder 60 eintretende Druckluft bewegt den Kolben 61 (Fig. 7) gegen die Spannung einer Rückholfeder 105 in Fig. 7 nach links, wodurch die Kolbenstange 62 über die Stangen 64 und 65 den Halter 66 um das Gelenk 67 schwenkt, wobei die am Hebel 73 befindliche Rolle 74 sich zwangläufig längs der vorderen Nockenbahn 76 nach oben bewegt. Durch diese Aufwärtsbewegung der Rolle 74 auf der vorderen Nockenbahn 76 vollführt der Halter 66 zusätzlich zu seiner Schwenkbewegung um das Gelenk 67 auch noch eine Aufwärtsbewegung, die durch die zwischengeschaltete Schwinge 68 möglich ist. Fig. 2 zeigt, wie der Halter 66 bei seinem größten Schwenkwinkel auch zugleich in seine höchste Stellung angehoben ist.
  • Sobald die Rolle 74 den Scheitel der vorderen Nockenbahn 76 erreicht hat, rollt sie auf der oberen Nockenbahn 77 nach unten weiter, so daß der Halter 66 durch sein Eigengewicht nach unten fällt, dabei aber in seiner Schwenklage verbleibt. Infolgedessen drücken jetzt die Finger 70 und 70a von oben auf den zu bügelnden Teil des Kleidungsstückes, so daß dieser Teil des Kleidungsstückes fest auf dem gepolsterten Pressenunterteil gehalten wird. Der Bügler kann jetzt die Lage des aufgespannten Teiles des Kleidungsstückes betrachten, um zu überprüfen, ob dieser Teil des Kleidungsstückes sich in sauber ausgerichtetem Zustand befindet. Wenn es nicht ordentlich und glatt liegt, kann ein stärkeres Ziehen an jeder Seite des Kleidungsstückes eine etwaige Faltenbildung beseitigen, während der unmittelbar vor dem Bügler liegende Teil des Kleidungsstückes mit einer Hand leicht geglättet werden kann. Das Kleidungsstück kann danach fertiggebügelt werden.
  • Um diesen Bügelvorgang durchzuführen, drückt der Bügler das vordere Ende des Handgriffes 39 (Fig. 5) nach oben, so daß die Stange 40 das Ventilbetätigungsglied 42 um das Gelenk 43 entgegen dem Uhrzeigersinn aus der in Fig. 5 dargestellten Lage in eine solche Stellung schwenkt, daß die Rolle 44 in den Nockeneinschnitt 49 einrastet. In dieser Stellung ist das Auslaßventi153 geschlossen, während das Einlaßventi154 geöffnet ist. Dadurch kann jetzt die Druckluft aus der Leitung 101 durch das geöffnete Ventil 54 und die Zuleitung 29 in den Zylinder 27 einströmen. über die zwischengeschaltete Gabelstange 23 schwenkt die Kolbenstange 26 nunmehr den Schwinghebelarm 8 zusammen mit dem Preßhebe 110 in Fig. 3 entgegen dem Uhrzeigersinn. Die Figur zeigt, wie sich der Bügelkopf 11 seiner Schließstellung nähert. Wie aus Fig. 3 weiterhin ersichtlich, halten die Finger 70 und 70 a das zu bügelnde Kleidungsstück jetzt noch fest. Während der Bewegung des Bügelkopfes 11 aus der Lage' gemäß Fig. 1 in diejenige gemäß Fig.3, hat sich die Verbindungsstange 36 ebenfalls entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht und dabei die hakenförmige Stange 81 aus der in Fig. 1 gezeichneten Stellung in eine Stellung gebracht, in der die Hakenstange praktisch unter die vom doppelt gekröpften Hebel 84 getragene Rolle 82 (Fig. 3) greift. Aus Fig. 3 ist zu ersehen, daß die Nockenrolle 22 noch nicht ganz den Scheitel zwischen den Kulissenbahnen 16 und 17 erreicht hat. Bei der nächsten Phase der fortgesetzt entgegen dem Uhrzeigersinn stattfindenden Bewegung des Pressenoberteiles 11, d. h. ehe die Rolle 22 die Bewegung auf der Kulissenbahn 17 beginnt, hebt die gekröpfte Stange 81 die Rolle 82 an und dreht den doppelt gekröpften Hebel so, daß der Haken 86 aus der Rolle 87 aushakt. Sobald das geschieht, zieht die Feder 95 das Pedal 89 in die Stellung gemäß Fig.4 zurück, wobei das Auslaßventi194 geöffnet und das Einlaßventil 93 geschlossen wird. Dadurch kann die Druckluft aus dem Zylinder 60 über das Auslaßventil 94 und über das Durchfiußregelventi1104 entweichen, die Feder 105 zieht den Kolben 61 in die Stellung gemäß Fig. 7 zurück, und die Halter 66 und 66 a gehen durch ihr Eigengewicht in ihre in Fig. 1 gezeigte Stellung zurück. Um ein stoßartiges Zurückfallen der Halter 66 und 66a in ihre Ausgangsstellung zu vermeiden, ist zwischen Zylinder 60 und einem auf der Kolbenstange 62 nahe dem Gelenk 63 (Fig.7) befestigten Anschlag 107 zusätzlich eine Druckfeder 106 eingebaut. Die Finger 70 und 70a werden auf diese Weise gerade in dem richtigen Augenblick zwischen dem Pressenoberteilll und dem Pressenunterteil3 herausgezogen, wenn die Rolle 22 ihre Bewegung auf der Kulissenbahn 17 beginnt, um auf den Pressenoberteil 11 den endgültigen Bügeldruck auszuüben.
  • Wenn der aufgelegte Kleidungsstückteil gebügelt ist, gibt der Bügler dem Handgriff 39 einen leichten Schlag nach unten, schwenkt dadurch das Ventilbetätigungsglied 42 in die in Fig. 5 gezeichnete Stellung zurück, so daß das Auslaßventi153 wieder geöffnet und das Einlaßventil54 wieder geschlossen wird. Dadurch kann die Druckluft aus dem Zylinder 27 entweichen, wobei die Rückzugfedem 24 in Aktion treten. Die Rückzugfedern 24 bewirken die erste Öffnungsphase des Pressenoberteiles 11 und ziehen zusammen mit den Schwenkfedern 31 den Pressenoberteil 11 in seine in Fig. 1 dargestellte, voll geöffnete Stellung zurück. Das Kleidungsstück kann nun zum Weiterbügeln verschoben oder neu aufgelegt werden, wonach die Bügelpresse wieder in der oben beschriebenen Weise betätigt wird.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Haltevorrichtung für das Bügelgut bei einer druckmittelbetätigten Bügelpresse, bei welcher durch frei tragende elastische Haltefinger das Bügelgut auf den Pressenunterteil aufpreßbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung (70, 70 a, 66, 66 a) unterhalb des Pressenunterteiles (3) an einer am Pressengestell (1) angelenkten Schwinge (68) gelagert ist, wobei durch Betätigung eines Initialschalters (89) über ein druckmittelbetätigtes und mit Rückholmitteln versehenes Hebel-Kurvengetriebe die Haltevorrichtung nach dem Pressenunterteil hin in eine in Abstand zu dessen Oberfläche befindliche Zwischenstellung einschwenkbar und aus dieser im wesentlichen parallel zu sich selbst auf den Pressenunterteil absenkbar und danach unter dem Einfluß der Steuerelemente des Bügelkopfes (11) zurückschwenkbar ist, sobald der Bügelkopf während seiner Bewegung in die Preßstellung das Bügelgut berührt, aber noch keinen Bügeldruck darauf ausübt.
  2. 2. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung (70, 70a, 66, 66a) annähernd im Krümmungsmittelpunkt der Oberfläche des Pressenunterteiles (3) an der Schwinge (68) gelagert ist.
  3. 3. Haltevorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltefinger (70, 70a) in Abstand voneinander an einem Halter (66, 66a) angeordnet sind, der an der Schwinge (68) angelenkt ist.
  4. 4. Haltevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einschwenken des Halters (66, 66a) eine an diesem befestigte Rolle (74) mit einem am Pressengestell (1) befestigten Nocken (75) zusammenarbeitet, der eine ansteigende vordere Nockenbahn (76) zum Anheben der Haltefinger (70, 70a) während des Einschwenkens in ihre angehobene Zwischenstellung und eine abfallende obere Nockenbahn (77) zum Absenken der Haltefinger (70, 70a) aufweist.
  5. 5. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch Betätigung des Initialschalters (89) über ein Einlaßventil (93) der Antriebszylinder (60) der Haltevorrichtung (70, 70 a, 66, 66a) beaufschlagt und diese eingeschwenkt wird und daß das Einlaßventil mittels einer Sperrvorrichtung (86, 87) dessen Öffnungsstellung festhält, während bei Annäherung des Pressenoberteiles (11) an dessen Endstellung eine Auslösevorrichtung (81, 82) die Sperrvorrichtung (86, 87) freigibt und dadurch den Antrieb (60) der Haltevorrichtung (70, 70a, 66, 66a) abschaltet, wobei eine mit dem Antrieb (60) verbundene vorgespannte Rückholfeder (105) die Haltefinger (70, 70a) zurückschwenkt.
  6. 6. Haltevorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine mit der Rückholfeder (105) verbundene Stoßfängerfeder (106), mit der in bekannter Weise die Rückschwenkbewegung der Haltefinger (70, 70 a) abdämpfbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1882 923, 2 226143, 1896 934, 1908151, 2364196, 1817 344, 2268460, 2015900, 1863 530, 1387 099, 1848177, 2426431; britische Patentschriften Nr. 353 274, 362 596, 514 743; deutsche Patentschrift Nr. 531884.
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