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DE1288054B - - Google Patents

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DE1288054B
DE1288054B DENDAT1288054D DE1288054DA DE1288054B DE 1288054 B DE1288054 B DE 1288054B DE NDAT1288054 D DENDAT1288054 D DE NDAT1288054D DE 1288054D A DE1288054D A DE 1288054DA DE 1288054 B DE1288054 B DE 1288054B
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DE
Germany
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waistband
plates
ironing
trouser
bracket
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Pending
Application number
DENDAT1288054D
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English (en)
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Publication date
Publication of DE1288054B publication Critical patent/DE1288054B/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F71/00Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles
    • D06F71/32Details
    • D06F71/36Pressing elements
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F71/00Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles
    • D06F71/18Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles specially adapted for pressing particular garments or parts thereof
    • D06F71/28Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles specially adapted for pressing particular garments or parts thereof for pressing sleeves, trousers, or other tubular garments or tubular parts of garments
    • D06F71/29Trousers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Bügelpresse für Hosen, bei welcher die Hosenbeine mittels zweier gesteuerter Preßplatten beidseits auf einen mittleren Formkörper aufpreßbar sind, wobei der Hosenbundbereich oberhalb des Preßplattenbereiches mittels einer aus dem Preßplattenbereich bewegbaren Hosenbundspanneinrichtung spannbar sowie mit Dampf und/oder Luft beaufschlagbar ist und wobei im Bereich der Bundspanneinrichtung die äußeren Preßplatten gewölbt sind sowie eine Hosenschlitzklemmeinrichtung vorgesehen ist.
Bügelpressen für Hoseri sind in sehr großer Zahl bekannt, die jedoch allejnit noch näher zu schildernden Mängeln behaftet sind, sei es, daß es zu umständlich ist, die Hosen in ■ ihrer Sollage hinsichtlich der Faltenanordnung einzurichten, daß die Arbeitsweise zu langsam ist und vor allem, daß keine sichere Halterung des Hosenschlitzibereiches infolge der dort befindlichen vielen Stofflagen gegeben ist, um die Hosen auch im oberen Bundbereich zu bügeln und zu span- so nen.
Bei der bekannten, oben beschriebenen Bügelpresse, von der die Erfindung ausgeht, weist die Hosenbundspannvorrichtung eine Hosenschlitzklemmeinrichtung, die aus einem stationären, an der Innenseite des Hosenschlitzes anliegenden Formkörper und einer außen, am Hosenschlitz angreifenden, zum Formkörper hin- und fortschwenkbaren Preßplatte besteht, sowie eine im Querschnitt U-förmige, am Rückenbereich des Hosenbundes angrei- fende, zur Hosenschlitzklemmeinrichtung hin- und fortbewegliche Spannvorrichtung auf. Bei dieser Bügelpresse ist es nicht möglich, den oberen, über dem Schritt der Hose liegenden Bereich, mit Ausnahme des Hosenschlitzes, zu bügeln. Dieser Hosen- bereich kann nur durch in die Hose eingeblasenen Dampf oder Heißluft gegen die sich über den Schrittbereich aufwärts erstreckenden, seitlichen Preßplatten gedrückt werden, was jedoch für ein einwandfreies Bügeln der Hose als unzureichend befunden wurde. Weiterhin ist bei dieser Maschine die Ausrichtung der Hose hinsichtlich der Faltenanordnung umständlich und die sichere Einklemmung des Hosenschlitzbereiches infolge der dort befindlichen vielen Stofflagen nicht immer gewährleistet.
Es ist weiterhin eine Hosenbügelmaschine bekannt, bei der die Hosenbeine jeweils über eine die Bügelfalten bestimmende Vorrichtung gezogen und gespannt werden. An der auf diese Vorrichtung gezogenen Hose greifen Bügelfaltenpreßplatten an, die die Bügelfalten der Hose, nachdem die die Bügelfalten bestimmenden Vorrichtungen zusammen bewegt worden sind, bügeln. Mit dieser Maschine können Hosen nicht vollständig von den unteren Hosenenden bis zum Hosenbund gebügelt werden. Streck- vorrichtungen für die Hosenumschläge sowie Spannvorrichtungen für den Hosenbund und Bügelvorrichtungen dafür sind bei dieser bekannten Maschine nicht vorhanden.
Eine andere bekannte Bügelvorrichtung dient nur zum Bügeln des oberen Teils der Hose. Sie weist zwei innere Flügel auf, die auseinander bewegt werden, um den oberen Teil der Hose zu strecken, wobei seitliche Bügelbacken gegen die Taillen- und Hüftteile der Hose drücken. Hierbei wird eine Bügeleinrichtung für den Hosenschlitz verwendet. Es ist jedoch keine Bügeleinrichtung für den Gesäßteil der Hose vorgesehen, und weiterhin fehlt auch eine Streck-
vorrichtung für den Hosenbund. Da in dieser Vorrichtung nur der obere Bereich der Hose gebügelt werden kann, ist es notwendig, die Hosenbeine in einer gesonderten anderen Vorrichtung zu bügeln, was natürlich umständlich und zeitraubend ist.
Es ist ferner eine Bügelmaschine für Bekleidungsstücke, insbesondere Hosen, bekannt, die einen dampfbeheizten Bügelschuh mit Lochungen zum Austritt von in den Bügelschuh geleiteten Direktdampf zum Dämpfen des zu bügelnden Bekleidungsstückes und eine Absaugeeinrichtung für die Restfeuchtigkeit nach erfolgtem Pressen des Bekleidungsstückes aufweist. Der Bügelschuh ist hängend senkrecht angeordnet und beiderseits mit Lochungen zum' Dampfaustritt versehen. Jeder der beiden Seitenflächen des Bügelschuhs ist eine Lochungen zum Dampfaustritt aufweisende Preßplatte, der Direktdampf zugeleitet wird, zugeordnet. Mit der Dampf zufuhrvorrichtung gemäß der Erfindung ist diese Vorrichtung nicht vergleichbar, wie dies noch im Verlauf der Beschreibung ersichtlich werden wird.
Eine andere bekannte Vorrichtung zum Bügeln von Hosen sieht vor, daß der unten konisch zulaufende Formkörper, über den die Hosenbeine beidseitig mit ihren unteren, offenen Hosenbeinenden aufgezogen und an neben den Formkörper oben angeordneten, in die Hosenbeine einfassenden Halteleisten befestigt sind, unten einen der Hosenschrittnaht genau angepaßten Ausschnitt aufweist, beiderseits dessen nach unten ragende, sich der Hosenform anpassende, bis zum Hosenbund bzw. Hosenschlitz reichende Verlängerungen vorgesehen sind, und daß für die neben der Schrittnaht liegenden oberen Hosenbeinflächen die Preßplatten den Formkörper formgleich angepaßt ausgebildet sind und dadurch das Bügeln der Hose über die gesamte Länge der vorderen und hinteren Bügelfalte bis zum Hosenbund gewährleistet ist. Diese Vorrichtung dürfte kaum geeignet sein, Hosen recht unterschiedlicher Größen einwandfrei bügeln zu können, da alle miteinander zusammenwirkenden Teile genau aufeinander und die Größe der zu bügelnden Hose abgestimmt sein müssen. Auch ist die Handhabung der Vorrichtung und Einrichtung der Hosen hinsichtlich der Bügelfalten zeitraubend und umständlich.
Eine andere bekannte Vorrichtung zum Bügeln von Hosen mit gegeneinander beweglichen Preßplatten, die an einem Rand mit einer Ausnehmung für das Hosenoberteil versehen sind, sieht vor, daß die Ausnehmung in dem am weitesten vom Rand entfernten Bereich eine der kleinsten vorkommenden Hose bezüglich Bund und Schrittnaht angepaßte Form aufweist, die sich von der Stelle aus, an welcher der Hosenbund der kleinsten Hose zu liegen kommt, in Richtung zum Plattenrand bis zu einer dem größten Hosenbund entsprechenden Breite erweitert. Die Preßplatten sind bei dieser Vorrichtung völlig plan. Die zu bügelnde Hose muß zwischen den Platten glatt eingelegt werden. Spannvorrichtungen, um die Hose glatt ausgerichtet zu halten, sind nicht vorhanden. Diese bekannte Vorrichtung ist nicht geeignet, Hosen einwandfrei, ohne unerwünschte Faltenbildung zu bügeln, und außerdem ist das Einrichten der Hose umständlich und zeitraubend.
Mit der Erfindung sollen die den bekannten Bügelpressen für Hosen anhaftenden Mängel beseitigt werden. Es soll eine Bügelpresse der eingangs beschriebenen Art mit einer aus dem Preßplattenbereich be-
wegbaren Hosenbundspanneinrichtung geschaffen werden, mit der nicht nur die Hosenbeine bis zum Schritt der Hose einwandfrei gestreckt und gebügelt werden können, sondern vor allem auch der obere Bereich der Hose bis zum Bund, nämlich der Schlitziind Gesäßbereich der Hose, und zwar anpaßbar an verschiedene Hosengrößen und Bundweiten. Die zu bügelnden Hosen sollen schnell und bequem hinsichtlich der Bügelfalten ausrichtbar und sicher festspannbar sein. Außerdem soll die Bügelpresse zum Bügeln von mit Kunstharz od. dgl. präparierten Hosen zur Erzeugung von Dauerfalten geeignet sein.
Diese Aufgabenstellung wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß im Bereich der gewölbten Preßplattenteile im Innenraum der Hosenbundspanneinrichtung längs verstellbare, mit den gewölbten Preßplattenteile zusammenarbeitende innere Hosenseitenbügelplatten angeordnet sind.
Mit der erfindungsgemäß ausgebildeten Bügelpresse ist es möglich, die Hosen auch im oberen Bundbereich zu bügeln und zu spannen, wobei eine sichere Halterung des Hosenschlitzbereiches trotz der dort befindlichen vielen Stofflagen gegeben ist. Insbesondere ist die Handhabung der erfindungsgemäßen Vorrichtung im Vergleich zu den bekannten Bügelpressen wesentlich erleichtert, wobei auch die Einrichtung der Hose in ihre Sollage hinsichtlich der Faltenanordnung erleichtert ist und wobei ferner insgesamt die Maschine ein rascheres und sorgfältigeres Arbeiten gestattet.
Um ein leichtes und schnelles Spannen und Bügeln verschiedener Hosengrößen mit unterschiedlichen Gesäß- und Bundweiten zu ermöglichen, sieht die Erfindung in weiterer vorteilhafter Ausgestaltung vor, daß die Hosenseitenteilbügelplatten in den hinteren Hosenbereich ausfahrbare Gesäßbügelplattenteile aufweisen.
Hierbei zeichnet sich eine bevorzugte Ausführungsform dadurch aus, daß mittels eines gemeinsamen Betätigungszylinders die Schlitzspann- und Bügeleinrichtung längenversetzt gegenüber den Gesäßbügelplattenteilen verschiebbar angeordnet ist.
Zur Gewährleistung einer sicheren Einspannung der Hosen besteht ein weiteres Merkmal der Erfindung darin, daß die Schlitzspann- und Bügeleinrichtung sich über den Bereich der Hosenschlitzdoppelungen erstreckt
Gemäß einer weiterhin bevorzugten Ausführungsform, mit der eine Präparierung des Bügelfaltenbereiches gegebenenfalls mittels Kunstharz od. dgl. zur Herstellung von Dauerfalten ermöglicht wird, ist vorgesehen, daß entlang der Längskante der äußeren beweglichen Bügelplatten ein an sich bekanntes Sprührohr federnd vorgespannt und der Preßbewegung nachgebend geführt angeordnet ist.
Die Erfindung soll nunmehr an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels beschrieben werden. Es zeigt
F i g. 1 eine Vorderansicht der Maschine, F i g. 2 eine Hinteransicht der Maschine, Fi g. 3 eine Draufsicht der Maschine, F i g. 4 eine Seitenansicht der Maschine, F i g. 5 einen Schnitt nach Linie 5-5 der F i g. 4, F i g. 6 einen Teilschnitt nach Linie 6-6 der F i g. 5, F i g. 7 einen Teilschnitt nach Linie 7-7 der F i g. 5, Fig. 8 eine Teilseitenansicht der Hosenbundspanneinrichtung, die cfie nicht in F i g. 4 gezeigte Seite zeigt, F i g. 9 eine Ansicht von links auf F i g. 8 sehend,
F i g. 10 eine Draufsicht der F i g. 8, wobei die Abdeckung entfernt ist,
Fig. 11 einen Teilschnitt in vergrößertem Maßstab nach Linie 11-11 der F i g. 8,
Fig. 12 einen Teilschnitt wie Fig. 11, in dem jedoch die Teile die Bügelstellung einnehmen,
Fig. 13 einen Schnitt nach Linie 13-13 der Fig. 11,
Fig. 14 einen Schnitt nach Linie 14-14 der Fig. 13,
Fig. 15 einen Schnitt nach Linie 15-15 der Fig. 13,
Fig. 16 eine Teilseitenansicht in vergrößertem Maßstab, in der die Hosenbeinendenspannvorrichtung gezeigt ist,
Fig. 17 eine Ansicht der Fig. 16, von rechts gesehen,
Fig. 18 einen Schnitt nach Linie 18-18 der Fig. 16,
Fig. 19 eine vergrößerte Ansicht eines Hosenbeinendenspannelementes mit seinem Betätigungszylinder, F i g. 20 eine schematische perspektivische Ansicht der Hosenbeinendenspannvorrichtung mit den zugehörigen Druckmittelanschlüssen,
Fig. 21 einen vergrößerten Schnitt durch eine der Bügelplatten, in der die Art der Beheizung gezeigt ist, Fig. 22 einen Schnitt nach Linie 22-22 der Fig. 21,
F i g. 23 eine Teilvorderansicht der Bügelplatte in vergrößertem Maßstab,
F i g. 24 einen Schnitt in vergrößertem Maßstab nach Linie 24-24 der Fi g. 23 und
Fig. 25 einen Teilschnitt nach Linie 25-25 der Fig. 4.
Die Hosenbügelmaschine weist eine zurückschwenkbare Hosenbundspanneinrichtung 10 auf, von der die zu bügelnden Hosen getragen werden und die eine innere, feste Hosenschlitzbügelplatte 11, zwei hintere, bewegliche Gesäßbügelplatten 11 a und 11 b, rechte und linke, fest angeordnete Hosenseitenteilbügelplatten 12 und 13 sowie eine äußere, bewegliche Hosenschlitzbügelplatte 14 aufweist. Die Betätigungsvorrichtungen für die Hosenbundspannvorrichtung 10 und für die äußere Hosenschlitzbügelplatte 14 sollen später beschrieben werden. Weiter wird eine mittlere Zwischenbügerplatte 16 für die Innenseiten der Hosenbeine und rechte und Knke bewegliche äußere Bügelplatten 17 und 18 für die Außenseiten der Hosenbeine vorgesehen. An der Außenseite der Bügel-5" platten 17 und 18 ist eine Betätigungsvorrichtung zum Anpressen der äußeren Bügelplatten 17 und 18 (s. F i g. 5 bis 7) auf die mittlere Zwischenbügelplatte 16 zum Abheben von dieser vorgesehen. Ebenfalls auf der Rückseite der Zwischenbügerplatte 16 und den äußeren Bügelplatten 17 und 18 ist eine Vorrichtung zur Betätigung und Steuerung von zwei Hosenbeinendenspannvorrichtungen 19 und 20 vorgesehen, die in die Hosenbeinenden eingeführt werden, nachdem die Hose von der HosenbundspanneinrtchtiinglO erfaßt und diese in ihre zurückgeschwenkte Stelhtng abgesenkt ist. Die Hosenbundspanneinrichtung 10 und die Betätigungsvorrichtung zum Spannen der Hosenbeine und Hosenbeinenden ist im einzelnen in den Fig. 16bis 20 gezeigt und soll nachfolgend noch ausführlicher beschrieben werden.
Auf einer Grundplatte 21 sind in den vier Ecken Stützen 22 und 23 angebracht. Die Stützen 23 sind über dem Boden durch Seitenstreben 24 und eine
vordere Querstrebe 25 miteinander verbunden. Ferner ist ein Hauptstützrahmen 26 vorgesehen, der sich über den Aufbau etwas zurückgesetzt von der Mitte des Stützrahmens aus erstreckt. Der Rahmen 26 trägt zwei seitliche Stützen 28, die sich nach aufwärts vor dem Rahmen 26 erstrecken. Die oberen Enden der Stützen 22 sind mit den Stützen 28 durch Schrägstreben 27 verbunden. Diese Stützen 28 bilden ein Schwenklager für die Träger 29 der schwenkbaren Hosenbundspanneinrichtung 10, die mittels eines in Fig. 4 gezeigten Schwenkzylinders 30 aufwärts schwenkbar ist. Dieser Schwenkzylinder 30 ist an einer Stütze 31 angebracht, die ihrerseits von einem Rahmen 31a abgestützt ist, der sich hinter dem Hauptstützrahmen 26 erstreckt.
Die Hosenbundspanneinrichtung 10 besteht aus einem hinteren Bläserabschnitt 10 a, in dem ein Lüfter angeordnet ist, einem mittleren Heizerabschnitt 106, dem Dampf zugeführt wird, um die Luft zu er
zeigt ist, nach vorn und trägt eine Konsole 50 mit Rollen 51, die auf den Führungen 32 laufen. Ein Hebel 53 ist schwenkbar auf der die Rollen 51 tragenden Achse 52 angeordnet. Dieser Hebel weist eine Querstange 54 auf, die an seinem äußeren Ende befestigt ist. Die Querstange 54 ist mit einem Ende schwenkbar mit der äußeren beweglichen Hosenschlitzbügelplatte 14 und mit dem anderen Ende schwenkbar mit einem Kolben 55 a eines Betätigungszylinders 55 verbunden, dem über eine Leitung 56 Druckluft oder Dampf zugeführt wird, wobei der Kolben 55 a durch das Druckmittel ausgefahren und durch eine Feder zurückgestellt wird. Der Betätigungszylinder 55 ist schwenkbar an einem Träger 57 15 der Konsole 50 befestigt. Da sich die Konsole 50 mit der inneren, festen Hosenschlitzbügelplatte 11 bewegt, erfolgt das Schließen der äußeren Hosenschlitzbügelplatte 14 bei allen Stellungen der inneren Hosenschlitzbügelplatte 11 in gleicher Weise. Die äußere hitzen, und einem vorderen Dämpferabschnitt 10 c, ao bewegliche Hosenschlitzbügelplatte 14 wird über eine durch den Dampf und Luft in die von den Hosen- Zuführleitung 58 und über eine Auslaßleitung 59 mit seitenteilbügelplatten 12 und 13 gehaltene Hose ein- Dampf beheizt.
geführt wird. Wie am besten aus den Fig. 11 bis 15 Die äußeren beweglichen Hosenbeinbügelplatten 17 ersichtlich ist, sind am Boden des Dämpferabschnitts und 18 sind in üblicher Weise mit Dampf beheizt und 10 c Führungen 32 für eine Tragplatte 33 angeordnet, 25 weisen übliche, auf das Bügelgut zu gerichtete Dampfdie die innere feste Hosenschlitzbügelplatte 11 trägt. austrittsöffnungen auf. Zum Bügeln mit hohen Temin den Führungen 32 ist eine zweite Tragplatte 36 peraturen zur Erzielung bleibender Bügelfalten sind längs geführt, die die beiden Gesäßbügelplatten IIa die äußeren Hosenbeinbügelplatten 17 und 18, die und 11 b trägt. Die Hosenseitenteilbügelplatten 12 polierte innere Bügelflächen aufweisen, beheizt, wobei und 13 sind an Trägern 34 und 35 am Boden des 30 eine Flüssigkeit zwischen der Bügelplattenoberfläche Dämpferabschnitts 10 c aufgehängt. Die Tragplatten und den Hosen durch Sprühvorrichtungen entlang 33 und 36 werden gegenüber den Hosenseitenteil- einer vertikalen Kante der Bügelplatte versprüht werbügelplatten 12 und 13 und relativ zueinander durch den kann. Bei den Hosen mit sogenannter bleibender eine Betätigungsvorrichtung innerhalb des Dämpfer- Bügelfalte erfordert der Kunstharzverfestiger im Geabschnitts 10 c der Hosenbundspanneinrichtung 10 35 webe eine verhältnismäßig hohe Temperatur, um das bewegt. Diese Betätigungsvorrichtung weist eine hin- Kunstharz ordnungsgemäß zu erhitzen. Temperaturen und hergehende Welle 37 auf, die durch einen Be- in der Größenordnung von 205° C werden oft betätigungszylinder 40 an der Außenseite der Hosen- nötigt, um eine ausreichende Verfestigung der Bügelbundspanneinrichtung 10 betätigbar ist. Der Kolben falte zu bewirken. Die Ausbildung der äußeren be-40 a des Betätigungszylinders 40 ist einstellbar mit 40 weglichen Bügelplatten 17 und 18 ist am besten aus einem Hebel 38 verbunden, der an der Welle 37 mit- den Fig. 21 bis 24 ersichtlich. Jede Bügelplatte 17, tels einer Schraube 42 befestigt ist. Der Hebel 38 18 weist einen Hohlraum 61 auf, der mit einer Flüsweist in Abstand angeordnete Löcher 38 α auf, die sigkeit, beispielsweise einem öl, gefüllt ist, das mit einen Stift 39 aufnehmen, um den Kolben 40 a mit Sicherheit über 205° C erhitzt werden kann, ohne bei dem Hebel 38 an verschiedenen Stellen verbinden zu 45 dieser Temperatur zu verdampfen. Der Hohlraum 61 können. Innerhalb des Dämpferabschnitts 10 c ist ein ist nicht vollständig gefüllt, so daß genügend Raum fest mit der Welle 37 verbundener Hebel 43 vor- zur Ausdehnung der sich erwärmenden Flüssigkeit gesehen. Der Hebel 43 weist ebenfalls eine Reihe von verbleibt. Somit herrscht innerhalb des Hohlraumes Löchern 44 auf. Ein Verbindungsglied 45 erstreckt 61 während des Betriebes nur ein geringfügiger Druck, sich vom Hebel 43 zu einer Stütze 46, die an einer 50 Zum Füllen und Entleeren des Wärmeträgers sind von der Tragplatte 33 getragenen Stange 46 a befestigt Einfüll- und Ablauf stopf en 62 und 63 vorgesehen, ist. Ein weiteres Verbindungsglied 47 erstreckt sich von einem tieferen Punkt am Hebel 43 zu einer Stütze 48 an einer Stange 49, die an der Tragplatte 36 festgeschraubt und in Langlöchern 49 a längs verstellbar 55 geführt ist.
Die soeben beschriebene Anordnung wird zur Bewegung der Tragplatten 33 und 36 in gleicher Richtung, jedoch mit verschiedenen Geschwindigkeiten
benutzt, wenn die innere feste Hosenschlitzbügelplatte 60 richtet wird. Jedes Sprührohr 67 ist mittels eines und die beiden Gesäßbügelplatten 11 a und 11 b Rohrträgers 69 an den Bügelplatten 17, 18 anrelativ zu den Hosenseitenteilbügelplatten 12 und 13 gebracht, wobei die Rohrträger 69 auf an der Bügelbewegt werden, um den Hosenbund zu spannen. Die platte angebrachten, durch Federn 71 gegen die mittdurch die Löcher 38 a im Hebel 38 und die Löcher 44 lere Zwischenbügelplatte 16 vorgespannten Führungsim Hebel 43 und die Langlöcher 49 a vorgesehenen 65 bolzen 70 geführt sind, so daß die Sprühöffnungen 68 verschiedenen Verstellwege reichen für alle Hosen- nahe vor den Kanten der Bügelplatten liegen, wie dies größen aus. in Fig. 22 gezeigt ist. Hierdurch wird das aus-
Die Tragplatte 33 erstreckt sich, wie in F i g. 8 ge- gesprühte Dämpf- oder Verfestigungsmittel quer über
An der Rückwand 61 a des Hohlraumes 61 ist eine elektrische Heizung 64 mit einer Wärmeisolierung 65 und einer Deckplatte 66 vorgesehen.
Entlang der Vorderkante einer jeden Bügelplatte 17,18 ist ein Sprührohr 67 derart angeordnet, daß die den Sprühöffnungen 68 des Rohres zugeführte und aus denselben austretende Flüssigkeit horizontal entlang der Bügelfläche jeder Bügelplatte 17,18 ge-
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die Innenfläche der beweglichen Bügelplatten 17,18 gesprüht. Wenn die äußeren Bügelplatten 17,18 gegen die Zwischenbügelplatte 16 gepreßt werden, werden die Sprührohre 67 durch die Zwischenbügelplatte 16 zurückgedrückt, so daß sie das endgültige Zusammenpressen der Bügelplatten 16,17 und 18 nicht beeinträchtigen. Bei dieser Anordnung erfolgt eine ausreichende Sprühmittelzufuhr auf das Gewebe, die dann beim Schließen der Bügelplatten abgestellt wird. Die beweglichen Bügelplatten 17 und 18 können auf irgendeiner gewünschten Temperatur durch Regelung der elektrischen Heizung gehalten werden, wobei die Wärmeträgerflüssigkeit in den Hohlräumen 61 für eine geichmäßige Wärmeabgabe sorgt.
Die beweglichen Bügelplatten 17 und 18 werden mittels einer Vorrichtung betätigt, die am besten aus den F i g. 3, 4, 5, 6, 7, 21 und 25 ersichtlich ist. Zwei Konsolen 72 und 73 sind an der Außenfläche einer jeden Bügelplatte befestigt, die dieselben gelenkig mit einem Hebel 74 verbinden, der seinerseits an einer Stütze 75 gelagert ist, die sich zwischen oberen und unteren Querträgern 76 und 77 des Hauptstützrahmens 26 erstreckt. An beiden Enden ist die Stütze
75 schwenkbar durch Lager 78 mit den Querträgern
76 und 77 verbunden. An jedem Hebel 74 greift eine hin- und hergehende Welle 79 gelenkig an, die ein Verbindungsglied 80 stützt, das mit dem Ende eines Hebels 82 verbunden ist, der durch einen Betätigungszylinder 83 vor und zurück beweglich ist. Das Verbindungsglied 80 ist ferner gelenkig mit zwei Verbindungsgliedern 84 verbunden, die an Konsolen 85 vorstehender Abschnitte 86 a des Rahmens 26 angelenkt sind. Bei Betätigung des Zylinders 83 werden die Hebel 82 nach rechts (F i g. 5) bewegt, um die beweglichen äußeren Bügelplatten 17 und 18 zur mittleren Zwischenbügelplatte 16 hinzubewegen und sie bei einer Umkehrung der Druckluftzufuhr von der mittleren Zwischenbügelplatte 16 fortzubewegen. Um Stöße beim Rückkehrhub aufzufangen, sind zwei Stoßdämpfer 86 und 87 vorgesehen, die an den Hebeln 82 angreifen. Die Hebel 82 sind gelenkig mit dem Kolben 88 des Zylinders 83 mittels eines Kreuzkopfes 81 verbunden. Die äußeren beweglichen Bügelplatten 17 und 18 werden durch zwei Führungsstangen 91 nachgiebig in Ausrichtung an den Hebeln 74 gehalten, die an dem unteren Querträger 77 angelenkt sind und Stangen 92 gleitend durchsetzen, die an den Vorsprüngen 93 der Konsolen 73 angelenkt sind. An den Führungsstangen 91 sind mit Abstand von den Stangen 92 angeordnete Stellringe 94 vorgesehen, wobei ; sich Federn 95 zwischen den Stellringen 94 und der Stange 92 an jedem Vorsprung 93 erstrecken. Die Federn 95 wirken somit nachgiebig einer Nichtausrichtung der beweglichen äußeren Bügelplatten 17 und 18 entgegen. ■
Die Hosenbeinendenspannvorrichtungen 19 und 20 sind am besten aus den Fig. 16 bis 20 ersichtlich. Ein Querträger 97, der sich zwischen den Seitenstreben 24 des Hauptstützrahmens 26 erstreckt, weist zwei Lager 98 auf, in denen eine Führungsstange 99 6 aufgehangen ist. Zwei weitere Lager 100 sind am Querträger 97 befestigt, in denen eine zweite Führungsstange 101 aufgehangen ist. Eine am Querträger 97 vorgesehene Konsole 102 bildet eine schwenkbare Aufhängung für einen Zylinder 103, so 6 daß dieser sich um eine sich rechtwinklig zur Schwenkachse der Führungsstangen 99 und 101 liegende Achse verschwenken kann. Die Führungs-054
stangen 99 und 101 erstrecken sich fast bis zum Boden der Maschine. Spannelemente 104 und 105 der Hosenbeinendenspannvorrichtungen 19 und 20 sind vertikal gleitend an den Führungsstangen 99 und 101 angeordnet. Die Spannelemente 104 und 105 weisen je einen sich aufwärts erstreckenden Aufhängebügel 106 bzw. 107 auf. Die Kolbenstange 108 des Zylinders 103 weist einen Kopf 109 auf, der eine Feder 110 trägt. Vom Kopf 109 erstrecken sich zwei ο gebogene Stangen 111 und 112 aufwärts und nach außen zu den oberen Enden der Aufhängebügel 106 bzw. 107. Somit trägt der Kopf 109 der Kolbenstange -108 des Zylinders 103 die Spannelemente 104 und 105 und kann sie an den Führungsstangen 99 bzw. 101 auf und ab bewegen, wenn die eine oder die andere Seite des Zylinders 103 mit Druck beaufschlagt wird. Fig. 16 zeigt die Spannelemente 104 und 105 in vollen Linien in der angehobenen und in den gestrichelten Linien in der abgesenkten Stellung, ίο An den unteren Enden der Spannelemente 104 und 105 sind horizontale, sich nach vorn erstreckende flache Führungsstangen 114 und 115 vorgesehen, die an ihren freien Enden nach oben vorstehende, die Umschläge aufnehmende, feste Spannbacken 116 und 117 aufweisen. Auf jeder der Führungsstangen 114 und 115 sind mittels Führungen 118 und 119 Stangen 120 und 121 zum Strecken der Hosenbeinenden gleitend angeordnet, die je zwei aufwärts gerichtete, in die Hosenbeinenden eingreifende Spannbacken 122 ο und 123 aufweisen.
Zur Verschiebung der Stangen 120 und 121 in Längsrichtung iil den Führungen 118 und 119 sind an den Spannelementen 104 bzw. 105 Druckluftzylinder 124,125 angeordnet, deren Kolben 126 und 127 mit den Stangen 120 und 121 verbunden sind, so daß sie diese nach außen schieben können. Federn 128 und 129 erstrecken sich zwischen den hinteren Enden der Zylinder 124 und 125 und den Stangen
120 und 121, um diese zurückzuziehen. Die Füho rungsstangen 114 und 115 sowie die Stangen 120 und
121 sind verhältnismäßig dünn und erstrecken sich nach vorn, so daß die nach oben vorstehenden Spannbacken 116,117,122 und 123 zwischen den beweglichen äußeren Bügelplatten 17 und 18 und der mittleren Zwischenbügelplatte 16 liegen. Wenn somit die äußeren Bügelplatten geschlossen werden, drücken sie gegen die Hosenbeinenden, die durch die Hosenbeinendenspannvorrichtungen jedoch nicht beschädigt werden.
j Die Aufhängung der Spannelemente 104 und 105 an den schwenkbaren Zylindern 103 und den nach oben divergierenden Stangen 111 und 112, die die Spannelemente 104 und 105 tragen, hat sich als sehr wirksam erwiesen, um die Hosenbeine in der richti-
) gen Stellung zu halten, wenn sie von den Hosenbeinendenspannvorrichtungen aufgenommen sind. Bei dieser Konstruktion neigen die Führungsstangen 99 und 101 dazu, sich auseinanderzuspreizen, wenn die Spannelemente 104 und 105 abgesenkt werden, so
ι daß ein Verschwenken derselben zur mittleren Zwischenbügelplatte 16 hin verhindert wird. Anschläge 130 und 131 am hinteren Abschnitt 132 des Hauptstützrahmens 26 begrenzen das Auswärtsschwenken der Führungsstangen 99 und 101.
Um die Vorrichtung mit einer Hose zu beschicken, ergreift die Bedienungsperson den Bund der Hose, öffnet sie und setzt den Hosenschritt über den sattelförmigen Kopf der mittleren Zwischenbügelplatte 16.
909 505/1085

Claims (5)

Der Rückenteil des Bundes wird dann über die Gesäßbügelplatten 11 a und 11 b und der vordere Abschnitt des Bundes über die Hosenseitenteilbügelplatten 12 und 13 zwischen die Hosenschlitzbügelplatte 11 und die bewegliche Hosenschlitzbügelplatte 14 gelegt. Dann wird dem Betätigungszylinder 40 Druckluft zugeführt, um die Bügelplatten 11,11 a und 11 b nach rückwärts zu bewegen und so den Hosenbund mit den Bügelplatten zu spannen. Wie in den Fig. 11 und 12 gezeigt, bewegen sich die Gesäßbügelplatten 11 a und 11 b zurück. Die feste Hosenschlitzbügelplatte 11 und die äußere, bewegliche Hosenschlitzbügelplatte 14 bewegen sich ebenfalls ein geringes Maß zurück, wobei der Hosenbund durch die bewegliche Hosenschlitzbügelplatte 14 zwischen die Hosenseitenteilbügelplatten 12 und 13 gedrückt wird. Es ist zu beachten, daß die Hosenschlitzbügelplatte 11 einen Anschlag trägt, der die Einwärtsbewegung der Hosenseitenteilbügelplatten 12 und 13 begrenzt, wenn auf die beweglichen äußeren Bügelplatten 17 und 18 Druck ausgeübt wird. Die Bedienungsperson legt die Hosenbeinenden auf die entsprechenden Spannvorrichtungen 19 bzw. 20, die sich zu dieser Zeit in der angehobenen, in vollen Linien gezeigten Stellung befinden (s. Fig. 16). Jedes Hosenbeinende wird1 über eine der beweglichen Spannbacken 122 und 123 gelegt und nach vorn über die festen Spannbacken 116 und 117 gehakt. Die Federn 128 und 129 halten die Hosenbeinenden gespannt. Die Bedienungsperson betätigt den Schwenk- zylinder 30, um die HosenbundspanneinrichtunglO nach vorn und abwärts zu schwenken. Hierbei werden die Hosenseitenteilbügelplatten 12 und 13 abwärts zwischen die oberen abgesetzten Abschnitte 17 a und 18 a der beweglichen äußeren Bügelplatten 17 und 18 bewegt. Die Hosenbundspanneinrichtung 10 wird gleichzeitig abwärts bewegt. Um die Bedienungsperson während des Bügelvorganges zu schützen, ist eine vordere Tür 133 vorgesehen, die vertikal in zwei Führungen 134 gleitet und bei 36 an einem Seil 135 aufgehangen ist (F i g. 3). Das Seil 135 erstreckt sich über eine Rolle 137, die auf einer die oberen Enden der Führungen 134 verbindenden Querstange 138 gelagert ist. Stützen 139 erstrecken sich ab- und rückwärts von den Enden der Querstange 138 zur oberen Seite der Seitenstreben 24. Das Seil 135 erstreckt sich rückwärts um eine Rolle 140, die mittels eines mit Gewinde versehenen Teils 141 verstellbar an einem von der Hosenbundspanneinrichtung 10 hochstehenden Rahmen 142 angebracht ist. Das Seil 135 läuft dann um die Rolle 140 und zurück zur Rolle 137, wo es bei 143 befestigt ist. Es ist ersichtlich, daß das Seil 135 bei Vorwärtsschwenken der Hosenbundspanneinrichtung 10 locker wird, so daß sich die Tür 133 abwärts vor die mittlere Zwischenbügelplatte 16 und die äußeren beweglichen Bügelplatten 17 und 18 bewegen kann. Der Arbeitsablauf der Maschine ist vorstehend teilweise beschrieben, soll jedoch an dieser Stelle nochmals kurz erläutert werden. Beim Arbeitsbeginn befindet sich die Hosenbundspanneinrichtung 10 in der angehobenen Stellung. Der erste Vorgang besteht darin, den Schritt der Hose über den sattelförmigen Kopf der mittleren Zwischenbügelplatte zu setzen und den Hosenbund um den Bläser- und Heizerabschnitt 11 a und 11 b und die Seitenteilbügelplatten 12 und 13 zu legen, wobei die Vorderseite desselben zwi- sehen der festen Hosenschlitzbügelplatte 11 und der beweglichen Hosenschlitzbügelplatte 15 liegt. Während die Bedienungsperson den Hosenbund an den Seiten hält, drückt sie den außenliegenden Steuerknopf 145. Hierdurch werden die Betätigungszylinder 40 und 55 betätigt, um den Hosenbund zu spannen und die bewegliche Hosenschlitzbügelplatte 14 gegen die Hosenschlitze zu drücken. Um die Hosenbundspanneinrichtung 10 freizugeben, kann einer der innenliegenden Steuerknöpfe 146 gedrückt werden. Die Hosenbeinenden werden dann auf die Hosenbeinendenspannvorrichtungen gebracht. Der nächste Schritt besteht in der Betätigung des Schwenkzylinders 30, um die Hosenbundspanneinrichtung 10 nach vorn zu schwenken und die Tür 133 abzusenken. Der verbleibende Arbeitsablauf findet automatisch statt. Luft wird in das Innere der Hosenbeine aus dem Heizerabschnitt 10 b der Hosenbundspanneinrichtung 10 abwärts geblasen, um die Hosenbeine aufzuweiten. Dampf wird durch die bewegliche Hosenschlitzbügelplatte 14 geleitet. Druck wird dem oberen Ende des Zylinders 103 zugeführt, um die Hosenbeine zu strecken. Dampf wird den Sprührohren 67 zugeführt. Der Betätigungszylinder 83 wird betätigt, um die heißen äußeren Bügelplatten 17 und 18 gegen die Hosenbeine und die mittlere Zwischenbügelplatte 16 zu drücken, wobei die Luftzufuhr aus dem Heizerabschnitt 10 b abgestellt ist. Damit ist der Bügelvorgang beendet. Die äußeren Bügelplatten 17 und 18 werden dann durch umgekehrte Betätigung des Zylinders 83 zurückbewegt. Die Dampfzufuhr zur beweglichen Hosenschlitzbügelplatte 14 und den Sprührohren 67 wird abgestellt. Dann wird der Zylinder 30 betätigt, um die Hosenbundspanneinrichtung 10 anzuheben, wobei den Zylindern 124 und 125 Druck zugeführt wird, um die Hosenbeinendenspannvorrichtungen zurückzuziehen, so daß die Hosenenden von den Vorrichtungen abgleiten können, wenn die Hosenbundspanneinrichtung 10 angehoben wird. Die Druckzufuhr zu den Betätigungszylindern 40 und 55 wird abgestellt, um den Hosenbund freizugeben. Die gebügelte Hose kann dann frei entfernt werden, und die Vorrichtung ist bereit, eine neue Hose aufzunehmen. Die Steuerkreisschalter usw. sind nicht im einzelnen beschrieben worden. Es können irgendwelche geeigneten Steuerkreise zur Durchführung des gewünschten Arbeitsablaufs vorgesehen sein. Patentansprüche:
1. Bügelpresse für Hosen, bei welcher die Hosenbeine mittels zweier gesteuerter Preßplatten beidseits auf einen mittleren Formkörper aufpreßbar sind, wobei der Hosenbundbereich oberhalb des Preßplattenbereiches mittels einer aus dem Preßplattenbereich bewegbaren Hosenbundspanneinrichtung spannbar sowie mit Dampf und/oder Luft beaufschlagbar ist und wobei im Bereich der Bundspanneinrichtung die äußeren Preßplatten gewölbt sind sowie eine Hosenschlitzklemmemrichtung vorgesehen ist, dadurchgekennzeichnet, daß im Bereich der gewölbten Preßplattenteile (17 a, 18 a) im Innenraum der Hosenbundspanneinrichtung (10) längs verstellbare, mit den gewölbten Preßplattenteilen (17 a, 18 a) zusammenarbeitende innere Hosenseitenbügelplatten (lic, Hb, 12, 13) angeordnet sind.
2. Bügelpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hosenseitenteilbügelplatten in den hinteren Hosenbereich ausfahrbare Gesäßbügelplattenteile (IIa, IIb) aufweisen.
3. Bügelpresse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mittels eines gemeinsamen Betätigungszylinders (40) die Schlitzspann- und Bügeleinrichtung (11,14) längenversetzt gegenüber den Gesäßbügelplattenteilen (11 a, 11 b) verschiebbar angeordnet ist.
4. Bügelpresse nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitzspann- und Bügeleinrichtung (11,14) sich über den Bereich der Hosenschlitzdoppelungen erstreckt.
5. Bügelpresse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß entlang der Längskante der äußeren beweglichen Bügelplatten (17,18) ein an sich bekanntes Sprührohr (67) federnd vorgespannt und der Preßbewegung nachgebend geführt angeordnet ist.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
DENDAT1288054D 1965-08-02 Pending DE1288054B (de)

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