DE1113920B - Walze fuer die Druckbehandlung von Warenbahnen - Google Patents
Walze fuer die Druckbehandlung von WarenbahnenInfo
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- DE1113920B DE1113920B DEV16081A DEV0016081A DE1113920B DE 1113920 B DE1113920 B DE 1113920B DE V16081 A DEV16081 A DE V16081A DE V0016081 A DEV0016081 A DE V0016081A DE 1113920 B DE1113920 B DE 1113920B
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- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
- D06C15/00—Calendering, pressing, ironing, glossing or glazing textile fabrics
- D06C15/08—Rollers therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
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- Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)
Description
- Walze für die Druckbehandlung von. Warenbahnen Die Erfindung betrifft eine Walze für die Druckbehandlung von Warenbahnen, bestehend aus einem Walzenmantel und einem mit diesem drehenden Kern, wobei zwischen Walzenmantel und Kern ein ringförmiger freier Raum zur Aufnahme einer Druckflüssigkeit vorgesehen und dieser als in gleichmäßigen Abständen über den Walzenumfang verteilte, sich in Walzenlängsrichtung erstreckende Zellen ausgebildet ist, die gegeneinander abgedichtet und mit einer Druckeinrichtung verbunden sind, welche die jeweils auf der Wirkseite der Walze liegenden Zellen unter Druck setzt.
- Die beschriebene Walze beruht auf einem älteren Vorschlag, der vorsieht, daß zumindest an einem Walzenende fest eine Stirnscheibe vorgesehen ist, die für jede Zelle eine Bohrung besitzt und die mit einem zapfenförmigen Ansatz in einem stillstehenden, ringförmigen Durchgangsgehäuse für die Druckflüssigkeit steckt. In dem ringförmigen Durchgangsgehäuse beflnden sich zwei diametral gegenüberliegende Durchgangskammern. Die eine Durchgangskammer steht mit den jeweils auf der Wirkseite liegenden, die andere dagegen mit den jeweils der Wirkseite abgewandten Zellen in Verbindung. An die erstgenannte Durchgangskammer ist eine Druckeinrichtung, beispielsweise eine Pumpe, angeschlossen, die die betreffenden Zellen der Walze unter Druck setzt. Die den jeweils der Wirkseite abgewandten Zellen zugehörige Durchgangskammer steht dagegen mit einem Entspannungsbehälter in Verbindung, so daß diese Zellen praktisch unter dem Druck der umgebenden Raumluft stehen.
- Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß die der Wirkseite der Walze abgekehrten Zellen mittels der Druckeinrichtung unter einem minderen Überdruck gehalten sind als die Zellen auf der Wirkseite der Walze.
- Hieraus ergeben sich eine ganze Anzahl Vorteile. So ist z. B. die Druckflüssigkeit dadurch nicht nur auf der Wirkseite der Walze, sondern auch auf der gegenüberliegenden Seite derselben unter ständiger Kontrolle, so daß keine Druckschwingungen entstehen können. Verhindert wird außerdem das Anreichern der Druckflüssigkeit mit Luft. Durch die wenn auch mindere Druckhaltung in den der Walzenwirkseite jeweils abgekehrten Zellen ist des weiteren eine bessere gegenseitige Abdichtung der Zellen gewährleistet. Insbesondere beim Wechseln der Zellen von der Wirkseite zur entgegengesetzten Seite der Walze macht sich dies bemerkbar. Schließlich wird durch die Druckhaltung in den der Wirkseite abgewandten Zellen eine unerwünschte Verspannung bzw. Verformung des Walzenmaterials weitgehendst unmöglich gemacht.
- Aus der Zeichnung geht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an einem Dreiwalzenkalander hervor. Es zeigt Abb. 1 den Kalander an der Lagerstelle der Walzen im Querschnitt, Abb. 2 die Walzen selbst im Querschnitt und Abb. 3 eine mit Druckflüssigkeit arbeitende Walze im Längsschnitt.
- Die beiden äußeren Walzen bestehen aus dem Walzenmantel 2 und dem mit diesem drehenden Kern 1. Die Drehverbindung zwischen Mantel 2 und Kern 1 wird mittels Keilen 3 hergestellt. Zwischen dem Walzenmantel 2 und dem Kern 1 befindet sich ein freier Raum zur Aufnahme der Druckflüssigkeit. Dieser Raum ist mittels sich in Walzenlängsrichtung erstreckenden, radial angeordneten Dichtungsstreifen 17 in Zellen 4 unterteilt, die sich in gleichmäßigem Abstand über den Walzenumfang verteilen und sich also ebenfalls in Walzenlängsrichtung erstrecken. Zur Lagerung der äußeren Walzen ist deren Kern 1 mit den Zapfen 10, 11 ausgestattet. Mit dem Zapfen 10 laufen diese Walzen in einem stillstehenden Durchgangsgehäuse 18 für die Druckflüssigkeit, das zwei diametral gegenüberliegende Durchgangskammern 19, 20 besitzt. Die Durchgangskammer 19 ist der Wirkseite 14 der Walzen zugeordnet, die Durchgangskammer 20 der entgegengesetzten Seite derselben. Zu jeder Zelle 4 führt eine im Kern 1 vorgesehene Bohrung 5, die im Bereich der Durchgangskammern 19, 20 zwei Mündungen 21, 22 hat (Abb. 3). Dies deshalb, weil die Durchgangskammern 19, 20 zur besseren gegenseitigen Abdichtung vorteilhaft in Walzenlängsrichtung zueinander versetzt sind, wie ebenfalls aus der Abb. 3 hervorgeht. Unmittelbar an die Kammer 19 ist die Pumpe 23 angeschlossen, die die Druckflüssigkeit aus der Wanne 24 entnimmt. In der Speiseleitung 25 befindet sich ein Dreiwegehahn 26 und ein Druckmesser 27. Die Speiseleitung mündet in den beiden Zuleitungen 28, 29, die auf der einen Seite der Durchgangsgehäuse 18 in -die Durchgangskammern 19 münden. Auf der anderen Gehäuseseite sind die beiden Durchgangskammern 19 mittels einer Leitung 30 miteinander verbunden, von der eine Leitung mit einem überdruckventil31 abzweigt. Die Ausgangsseite des überdruckventils 31 ist an eine Leitung 32 angeschlossen, die mit den Durchgangskammern 20 in Verbindung steht, Darüber hinaus sind die beiden Durchgangskammern 20 mittels einer Leitung 33 miteinander verbunden, von der eine Leitung mit einem zweiten Überdruckventil 34 abzweigt. An die Ausgangsseite dieses Überdruckventils 34 ist die zur Wanne 24 führende Rücklaufleitung 35 angeschlossen. Das überdruckventi134 dient dazu, in den Durchgangskammern 20 und damit in den der Wirkseite 14 der Walzen abgekehrten Zellen 4 einen bestimmten Druck zu halten, der jedoch geringer ist als der Druck in den Durchgangskammern 19 und damit auch in den wirkseitigen Zellen 4. Bestimmt wird dieser Druck von dem Überdruckventil 31.
- Es empfiehlt sich, die Durchgangsgehäuse 18 um die Achse der Walzen winkelverstellbar vorzusehen. Gemäß Abb. 1 sind hierzu in der Gestellwand 36 Zapfen 37 mit einem Muttergewinde verdrehbar vorgesehen und in diese Gewindestifte 38 eingeschraubt, die durch je eine Koppelstange 39 mit den Durchgangsgehäusen 18 in Verbindung stehen. Durch Verdrehen der Zapfen 37 sind die Gewindestifte 38 axial verstellbar, was eine entsprechende Verschwenkung der Durchgangsgehäuse 18 nach sich zieht.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Walze für die Druckbehandlung von Warenbahnen, bestehend aus einem Walzenmantel und einem mit diesem drehenden Kern, wobei zwischen Walzenmantel und Kern ein ringförmiger freier Raum zur Aufnahme einer Druckflüssigkeit vorgesehen ist und dieser als in gleichmäßigen Abständen über den Walzenumfang verteilte, sich in Walzenlängsrichtung erstreckende Zellen ausgebildet ist, die gegeneinander abgedichtet und mit einer Druckeinrichtung verbunden sind, welche die jeweils auf der Wirkseite der Walze liegenden Zellen unter Druck setzt, dadurch gekennzeichnet, daß die der Wirkseite der Walze jeweils abgekehrten Zellen unter einem minderen überdruck gehalten sind als die Zellen auf der Wirkseite der Walze.
- 2. Walze mit einer Druckeinrichtung, die ein auf einem Kernzapfen steckendes, stillstehendes Durchgangsgehäuse für die Druckflüssigkeit aufweist, das für die jeweils der Wirkseite abgewandten Zellen eine Durchgangskammer, desgleichen eine solche für die jeweils auf der Wirkseite liegenden Zellen aufweist,- wobei die letztere an eine Pumpe angeschlossen ist, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Durchgangskammern (19, 20) unter Zwischenschaltung eines Überdruckventils (31) miteinander leitungsverbunden sind und an die Durchgangskammer (20), die für die der Wirkseite abgekehrten Zellen (4) vorgesehen ist, die Druckmittelrücklaufleitung (35) über ein zweites Überdruckventil (34) angeschlossen ist,
- 3. Walze nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Durchgangskammern (19, 20) in Walzenlängsrichtung zueinander versetzt sind,
- 4. Walze nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Durchgangsgehäuse (18) um die Walzenachse winkelverstellbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1074 541.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV16081A DE1113920B (de) | 1959-03-03 | 1959-03-03 | Walze fuer die Druckbehandlung von Warenbahnen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV16081A DE1113920B (de) | 1959-03-03 | 1959-03-03 | Walze fuer die Druckbehandlung von Warenbahnen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1113920B true DE1113920B (de) | 1961-09-21 |
Family
ID=7575422
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV16081A Pending DE1113920B (de) | 1959-03-03 | 1959-03-03 | Walze fuer die Druckbehandlung von Warenbahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1113920B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1074541B (de) * | 1959-05-08 | 1960-02-04 | Maschinenfabrik Friedrich Haas G.m.b.H., Remscheid-Lennep | Walze zur gleichmäßigen Druckerzeugung bei der Behandlung von flächigem Material, z. B. Gewebebahnen |
-
1959
- 1959-03-03 DE DEV16081A patent/DE1113920B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1074541B (de) * | 1959-05-08 | 1960-02-04 | Maschinenfabrik Friedrich Haas G.m.b.H., Remscheid-Lennep | Walze zur gleichmäßigen Druckerzeugung bei der Behandlung von flächigem Material, z. B. Gewebebahnen |
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