DE2239716A1 - Fluideinrichtung mit differentialkolben - Google Patents
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Description
PATENTANWÄLTE V-.
8 MÜNCHEN 8OJ MAUEFiKIRCHERSTR. 45
Dr. Bf-rg Dipl.-Irig. Stapf. 8 München EO, Maucrkirrfierstraße 45 ·
Ihr Zeichen Ihr Schreiben Unser Zeichen 22 7^0 Datum 11. AugUSt 1972
Anwaltsakte Nr.22 740
SOCIETE ANONYME AUTOMOBILES CITROEN, Paris / Prankreich
Fluteinrichtung rait Differentialliolben
Die vorliegende Erfindung betrifft eine FluideinriehtuEg mit
Differentialkolben mit "totem Körper", wobei der Diffenrentialkolben
abgestufte Teile unterschiedlichen Durd.hr.iess or s aufweist und ein Zylinder auf einen dieser Durchmesser aufgebohrt
ist; die Erfindung "betrifft insbesondere eine Einrichtung zur Steuerung oder Regelung von Fluid, mit einem
Diffenrentialkolben und betrifft vor allem die Ausbildung
dieses Kolbens und seiner Bohrungen.
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Es ist bereits bekannt, ein Fluid unter Druck mittels eines Ventils, das von Hand, oder mittels eines Fluids oder mittels
einer federnden Einrichtung gesteuert werden kann, mit ITj If e
eines in einem Zylinder gleitenden Kolbens zu steuern oder zu regeln; dieser Kolben kann ein Differential- oder ein
mehrstufiger Kolben sein, wobei zur Steuerung oder zur Regelung ein Teil der durch die Einrichtung strömenden Energie
verwendet wird.
Ein bekannter, sehr einfacher Differentialkolben weist einen Teil mit einem großen Durchmesser und einen weiteren Teil mit
einem kleinen Durdxmesser auf; dieser Kolben ist von einem Zylinder
mit abgestuften Bohrungen umgeben, die jeweils den unterschiedlichen Durchmessern des Kolbens entsprechen, deren
einzelne Bereiche jeweils derart verstärkt ausgebildet sind, daß einer in dem anderen ruhig, ohne eine schwer gehende
Stelle und beinahe ohne Spiel gleitet, und gegenüber dem angelegten Fluiddruck dicht ist.
Der Druck P eines in den Zylinder eingeleiteten Fluids ergibt eine Kraft Fl, die auf den Kolben über einen Itandkranz
einwirkt, dessen Größe gleich der Differenz zwischen den Radien des großen und kleinen Durchmessers des Diffcrentialkolbens
ist.
Eine der Kraft Fl entgegengesetzte Kraft II, wodurch der Kolben
entweder ins Gleichgewicht gebracht und gehalten wird
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oder verschoben wird, kann von Hand oder mittels einer fe-
JI
dernden Einrichtung, beispielsweise einer Feder aufgebracht oder durch einen Fluiddruck ρ erhalten werden, der auf die
Außenfläche des Kolbenteils mit dem großen Durchmesser einwirkt
.
Wenn der Druck P vergrößert oder sehr stark erhöht wird,
wird die Abmessung des Randkranzes mit der Breite L verkleinert, um nicht eine Kraft fl, die sonst, (wenn der Randkranz
nicht verkleinert würde) sehr beträchtlich wäre auszuüben; es sind für einen sehr hohen Druck P nur
sehr kleine Werte für die Größe L erforderlich, die für Durchmesser von einigen Millimetern^in der Größenordnung von
einigen Zehntelmillimete'rn liegen. Vorgenannte Ausführungen dienen der Erläuterung des Grundprinzips der Erfindung.
Dies ist aber im vorliegenden Fall von Bedeutung, uinso mehr,
als die vorkommenden Maße sehr klein sind, und infolge der Betriebsanforderungen bzw. -bedingungen die geforderten Fertigungstoleranzen
und die zulässigen geometrischen Fehler bei den Durchmessern des Zylinders und des Kolbens, der ruhig,
beinahe ohne Spiel und ohne eine schwergehende Stelle
gleiten soll und dicht sein muß, sehr gering sind, Jede unrunde Stelle, jeder schlechte parallele "Verlauf, jede Exzentrizität
oder eine schlechte konzentrische Ausbildung der abgestuften Durchmesser sowohl des Kolbens als auch des zugehörigen
Zylinders ergibt &choii beim Zusammenbau zumindest eiiie snUu'orj'/ihend« Stolle; hierdurch wird aber die ganze"An-
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Ordnung unbrauchbar, da diese Fehler und Ungenauigkeitcn
unvermeidbar im Betrieb zu unzulässigen Abnutzungen und
damit zu einem Heißlaufen und Pestfressen führen.
unvermeidbar im Betrieb zu unzulässigen Abnutzungen und
damit zu einem Heißlaufen und Pestfressen führen.
Die vorliegende Erfindung schafft daher eine Fluideinrichtung mit Differentialkolben, bei der diese Schwierigkeiten
bei der Herstellung und diese Unzuträglichkeiten bei der Benutzung beseitigt sind.
Gemäß der Erfindung ist eine derartige Fluteinrichtung mit
einem Differentialkolben, der abgestufte Teile unterschiedlichen Durchmessers aufweist, und bei der ein Zylinder auf
einen dieser Durchmesser aufgebohrt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die unterschiedlichen zylindrischen Teile mit ungleichen Durchmessern des Kolbens ruhig und dicht, beinahe
ohne Spiel und ohne eine schwergehende Stelle in Bohrungen gleiten, welche in verschiedenen Teilen ausgebildet sind,
daß einer dieser Teile der Zylinder der Einrichtung ist,
in dessen genaue Bohrung ein Teil des Kolbens mit einem bestimmten Durchmesser geführt ist, daß diese Bohrung einen:' auf ein Maß mit großen Toleranzen gearbeiteten Raum darstellt, indem zumindest ein anderes Stück, der sogenannte "tote Körper" untergebracht ist, der insbesondere eine genaue Sackbohrung aufweist, in der ein Teil des Kolbens mit einem anderen Durchmesser gleitet, und daß eine Abdeckung den Kaum abschließt und dadurch den Zylinder abdichtet.
daß einer dieser Teile der Zylinder der Einrichtung ist,
in dessen genaue Bohrung ein Teil des Kolbens mit einem bestimmten Durchmesser geführt ist, daß diese Bohrung einen:' auf ein Maß mit großen Toleranzen gearbeiteten Raum darstellt, indem zumindest ein anderes Stück, der sogenannte "tote Körper" untergebracht ist, der insbesondere eine genaue Sackbohrung aufweist, in der ein Teil des Kolbens mit einem anderen Durchmesser gleitet, und daß eine Abdeckung den Kaum abschließt und dadurch den Zylinder abdichtet.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von drei
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Ausführungsbeispielen näher erläutert, wozu auf die beigefügten Zeichnungen ~bezug genommen wird. Es zeigen:
Pig.l einen einfachen Different! aiko lh en "bekannter Ausführung;.
Fig.2 eine Ausführungsform des Bifferentialkolhens gemäß
der Erfindung mit einem in dem Baum des Zylinders untergebrachten "toten Körper11;
Fig.3 und h Abwandlungen der in Fig.2 dargestellten Ausführungsform
des Differentialkolbens, bei denen der Raum um den "toten Körper" herum in einem Gehäuse angeordnet
ist, das die offene Seite des Zylinders abschließt.
In Fig.l ist ein bekannter Differentialkolben 1 mit einem
Teil 11 mit einem großen Durchmesser D und einem Teil 12 mit
einem kleinen Durchmesser d dargestellt. Der Kolben gleitet in abgestuften Bohrungen 21, 22 eines Zylinders 2. Das unter
Druck (P)eingeleitete Fluid strömt in den Zylinder über einen
Kanal 23 und wirkt auf den Randkranz L des Teils 11 des Kolbens 1 ein, wodurch es die Kraft Fi ausübt. Eine der Kraft
Fl entgegengesetzte Kraft fl wird durch den Druck ρ eines Fluids (oder eines federnden Teils) auf die freie Fläche
des Teils 11 des Kolbens erhalten.
In Fig.2, in der eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt
ist, weist ein Difi'erentialkolben 3 einen Teil jl mit
einem großen Durchmesser D und einen weiteren Teil 32 wit
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kleinem Durchmesser d auf, die jeweils mit einer ersten Bohrung hi in dem Zylinder h mit dem großen Durchmesser D und
mit einer Sackbohrung 51 niit dem kleinen Durchmesser d in
einem Ansatz 5 zusammenwirken, der aufgrund seiner im folgenden
beschriebenen Aufgabe als "toter Körper" bezeichnet wird. Dieser Ansatz 5 ist in einem Raum (degagement) 6i" des Zylinders
angeordnet; dieser Raum ist mit großen Toleranzen her — gestellt. Die beiden Teile 31» 32 des Kolbens 3 sind durch
die wirksame Fläche 33 in Form eines Randkranzes an dem Teil 31 gegeneinander abgegrenzt, dessen Größe L sehr klein sein
kann, und zwar in der Größenordnung von einigen Zehntelmillimetern
liegt·
Der Kolben 3 weist abgestufte Teile auf, deren Durchmesser mit Abmessungen innerhalb der Toleranzgrenzen hoher Genauig-r
keit mit sehr geringen, aber unvermeidlichen Dimensionsfehlern sowie mit einem nicht ganz einwandfreien parallelen
Verlauf des einen Durchmessers bezüglich des anderen hergestellt sind, bei denen aber eine sehr große Toleranz bezüglich
der Exzentrizität oder Achsversetzung oder einer schlechten konzentrischen Anordnung zulässig ist.
Die Sackbohrung 51 in dem Ausatz oder dem "toten Körper11 5,
die den Teil 32 des Kolbens mit kleinem Durchmesser umschließt,
ist mit einer Abmessung innerhalb von Toleranagrcnzcn
holier Genauigkeit hergestellt, ilio gewisuc (unvermeidliche)
Dirnen:; ions fehler aufweisen; die SHCkbohrnnji
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weist senkrecht, an ihrer offenen Seite 53 zumindest eine Öffnung,
eine radiale Ausnehmung oder Ausfräsung 54 auf.
Die Bohrung 41 in dein Zylinder 4 ist mit einem Maß innerhalb
von Toleranzgrenzen hoher Genauigkeit, die jeweils (unvermeidliche)
Dimensionsfehler aufweisen, hergestellt; eine
Fläche 43 ist senkrecht zu der Bohrung 41 ausgebildet; der
Raum 61 in dem Zylinder 4 ist so hemessen, daß ein freier Raum 60 um den "toten Körper" 5 herum frei bleibt; der Raum
61 kann daher innerhalb großer Toleranzgrenzen hergestellt werden.
Eine Abdeckung 7 schließt die offene Seite 62 des Raumes 61 des Zylinders dicht afc; diese Abdeckung kann an der Stelle
61 in Richtung der Längsachse zum Einleiten von Fluid durch-
bohrt sein.
Die senkrechten Bereiche der Fläche 43 des Zylinders 4 sind
zusammen mit der Bohrung 41 und der Bereich der Fläche 53 des "toten Körpers" sind zusammen mit der Bohrung 5i erforderlich, damit durch das Anliegen dieser zwei Flächen nicht
irgendeine Biegebeanspruchung auf den Kolben während des Betriebs unter der Wirkung des insbesondere auf den "toten Körper"
ausgeübten Drucks erfolgt.
Mittels dos Drucks P des in den Raum 60 eingeleiteten Fluids
werden Druckkräfte auf den "toten Körper" 5 ausgeübt. Die in
axialer Richtung resultierende Kraft wird vou letzterem
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(infolge des Unterschieds zwischen dem radial ausgerichteten,
wirksamen Flächen an seinen Enden) dadurch abgefangen, daß seine Fläche 53 auf die Fläche 43 des Zylinders wirkt; die
in radialer Richtung wirkende resultierende Kraft ist null; der "tote Körper" ist also von unter Druck stehendem Fluid
umschlossen.
Das unter dem Druck P stehende Fluid, das durch den Raum 60 um den "toten Körper" herumgeströmt ist, strömt durch die
Ausnehmungen 54 und erreicht die wirksame Fläche 33 des Kolbens
3f auf die mittels des unter dem Druck P stehenden Fluids
Druckkräfte ausgeübt werden. Die in axialer Richtung resultierende
Druckkraft Fi drückt den Kolben (aufgrund der Differenz zwischen den großen und kleinen Durchmessern, die die
Differentialfläche 33 in Form des Randkranzes darstellt) gegen das Innere des Zylinders 4; die in radialer Richtung wirkende
Kraft ist null; der "tote Körper" 5 verhindert aber, daß durch den Druck P irgendeine Kraft auf die Fläche 36 am
Ende dieses Kolbens ausgeübt wird, da sie gegenüber diesem Drück geschützt bzw. abgeschirmt ist.
Vorteilhafterweiso ist der Kolben in axialer Richtung durch eine Bohrung 35 durchbohrt, die mit einer radialen Bohrung
35r verbunden ist, damit die Kammer 55, die in der inneren Bohrung 51 des "toten Körpers" zwischen der Außenfläche 36
des Kolbens 3 mit dem kleinen Durchmesser d und dem Boden dieser Bohrung ausgebildet ist, unter Atuiospliiircudruck steht.
Die radiale Bohrung 35r ist ihrerseits über einen Raum (de-
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gagement) 44 mit einem Auslaßkanal 45 in dem Körper des Zylinders
4 verbunden.
Die in axialer Richtung wirkende, durch den unter dein Druck P
stehenden Differentialkolben ausgeübte Druckkraft Pl kann zu
folgenden Zwecken ausgenutzt werden:
zur Betätigung eines Ventils oder eines Mechanismus, welche mit dem Druck P gesteuert "bzw. geregelt werden, wobei das unter
Druck stehende Fluidum über einen in radialer Richtung verlaufenden Kanal 46 des Zylinders 4 austreten kann;
zur Selbstregelimg des Drucks P zum Ausgleich der Druckkraft
Pl, wobei dieser Ausgleich entweder durch die Gegenkraft fl
einer fiedernden Einrichtung, beispielsweise einer Feder oder
durch die Gegenkraft fl erreicht wird, die durch einen verhältnismäßig
niedrigen Steuer- oder Regeldruck ρ ausgeübt wird, der unmittelbar oder mittelbar auf die wirksame Außenfläche
37 des Teils 31 des Kolbens 3 mit dem großen Durchmesser
wirkt.
Selbstverständlich kann das unter dem Druck P stehende Fluid in axialer oder in radialer Richtung beispielsweise über eine
Öffnung in der Abdeckung 7 oder genausogut an irgendeiner Stelle des Raumes 60 zugeführt werden. Genauso kann das unter
dem Druck ρ stehende Fluid in axialer oder radialer Richtung zugeführt werden, indem es an irgendeiner Stelle auf den Boden
zugeleitet wird, der in dem Bohrungszylinder 41 ausgebildet sein kann.
- 10 30-9807/1024
In Fig.3 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung dargestellt,
bei der der Raum 61 in einem Gehäuse 6 enthalten ist, das vorzugsweise rechts von der Fläche k"5 dicht mit dem
Zylinder k verbunden sein kann. Bei einer in Pig.k dargestellten Abwandlung dieser Ausführungsform kann das unter dem Druck
P stehende Fluiduia über einen Kanal ^7 zugeführt werden, der
durch den Körper des Zylinders k hindurchgeht, und der an der Verbindungsstelle zwischen diesem Zylinder und dem Gehäuse 6
mündet, wenn die entsprechenden Flächen 43 bzw. 6k nur zur
Abdichtung des Zylinders in einem bestimmten Abstand von dein Raum 6i beitragen, um in einen Raum 65 zu münden, der beispielsweise
in der Fläche *i3 oder der Fläche 6k ausgebildet
sein kann.
Die vorliegende Erfindung ist in keiner Weise auf die vorangehende
Beschreibung beschränkt, sondern betrifft auch alle Abwandlungen sowohl in der Anordnung oder der geometrischen
Ausbildung der Einrichtung als auch im Rahmen ihrer Anwendung; insbesondere kann die Kraft fl eine Konstante oder eine Variable
sein. Die Variable kann eine einfache oder komplizierte, ja sogar eine zufällige Abhängigkeit aufweisen. Beispielsweise
kann die Kraft fl mittels Signalen geschaffen werden, die die augenblickliche Drehzahl eines Motors, oder die Drehzahl irgedeines
Rades des Fahrzeugs, der augenblicklichen Änderung oder
eine kinetische Enorgieänderung eines in Bewegung befindlichen Körpers oder auch irgendeine ganz andere physikalische
Funktion darstellen, mit der der Druck P des Fluids gesteuert werden kann.
- il 309807/102 4
Claims (7)
- ■Ά'PatentansprüchellvJFluideinrichtung mit DiffereBtialliolljen mit einem "toten Körper", woliei der Differentialkolben abgestufte Teile unterschiedlichen Durchmessers aufweist und ein Zylinder auf einen dieser Durchmesser aufgebohrt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die unterschiedlichen zyiindrisehen Teile (51 und 32) des Kolbens 3 mit ungleichen Durchmessern (D, d) ruhig und dicht, heinahe ohne Spiel und ohne eine schwergehende Stellung in Bohrungen (41, 51) gleiten, die in unterschiedlichen Teilen ausgebildet sind, daß.einer dieser Teile der Zylinder (4) der Einrichtung Is t, in dessen genauer Bohrung (41) ein Teil (31) des Kolbens (3) mit einem bestimmten Durchmesser (D) gleitet, daß diese Bohrung einen auf ein Maß mit großen Toleranzen gearbeiteten Raum (61) darstellt, in dem mindestens ein weiteres Stück (5), der sogenannte "tote Körper", untergebracht ist, der insbesondere eine genaue Sack— bohrung (51) aufweist, in der ein Teil (32) des Kolbens (3) mit einem anderen Durchmesser (d) gleitet, und daß eine. Abdeckung (7) den Raum abschließt undoden Zylinder (4) abdichtet.
- 2.Fluideinrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e Ic e η η — ζ e..i c h η e t, daß die Seckbohrung (51) in dem "toten Körper" (5) mit einem hohen Maß an Genauigkeit und senkrecht zu deren offener Vorderseite (53) ausgebildet ist, die mindestens Ci J no Öffnung oder eine in radialer Richtung verlaufende Ausnehmung (54) aufweist.309807/1024
- 3. Fluideinrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e lc e η η — zeichnet, daß die Bohrung (kl) in dem Zylinder (k) mit einem hohen Maß an Genauigkeit und senkrecht zn deren offenen Vorderseite (lij) ausgebildet ist.
- d. Fluideinrichtung nach Anspruch i und 2 , dadurch g e k e η η ζ e;i c h η e t, daß der Druck (P) des Fluids, das in den freien, den "toten Körper" (5) umgebenden Raum eingeleitet ist, Kräfte auf diesen "toten Körper" ausübt, der von dem unter Druck stehenden Fluid umschlossen ist, wobei der "tote Körper" verhindert, daß durch diesen Druck irgendeine Kraft auf die Fläche (36) am Ende des Kolbens ausgeübt wird, da sie gegenüber diesem Druck geschützt ist.
- 5t Fluideinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis kt dadurch gekennzeichnet, daß der Raum (6l), der den "toten Körper" (5) ringsherum frei (60) umgibt, und der mit großen Toleranzen hergestellt ist, in dem Zylinder (k) ausgebildet und dicht von der Abdeckung (7) abgeschlossen sein kann.
- 6. Fluideinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis kf dadurch g e k e η η ζ eü c h η e t, daß der Raum (6l), der den "toten Körper" (5) ringsherum frei (Go) umgibt und der mit großen Toleranzen hergestellt ist, in einem Gehäuse (6) ausgebildet sein kann, das vorzugsweise an der offenen Seite (Ί3) des Zylinders (k) dicht mit dem Zylinder (Ί) verbunden sein lcnnn.
- 7. Fluideinrichtung nach Anspruch G, dadurch g ο k c η η -- 13 309807/1024zeichnet, daß ein Raum (65) in einer der Flächen (43, 64) des Zylinders (4) und des Gehäuses (6) ausgebildet ist, so daß diese Flächen die Abdichtung des Zylinders (4) in einem bestimmten Abstand von dem Raum (6l) bewirken.8, Fluideinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das unter dem Druck (p) stehende Fluid über einen Kanal (47) zuführbar -ist, der durch den Kp'rper des Zylinders (4) hindurchgeht, an der Verbindungsstelle zwischen diesem'Zylinder und dem Gehäuse (6) mündet und dann in dem Raum (65) endet.309807/1024ΛΗLeerseite
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| FR7129745A FR2149270B1 (de) | 1971-08-13 | 1971-08-13 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |