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DE1074541B - Walze zur gleichmäßigen Druckerzeugung bei der Behandlung von flächigem Material, z. B. Gewebebahnen - Google Patents

Walze zur gleichmäßigen Druckerzeugung bei der Behandlung von flächigem Material, z. B. Gewebebahnen

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Publication number
DE1074541B
DE1074541B DENDAT1074541D DE1074541DA DE1074541B DE 1074541 B DE1074541 B DE 1074541B DE NDAT1074541 D DENDAT1074541 D DE NDAT1074541D DE 1074541D A DE1074541D A DE 1074541DA DE 1074541 B DE1074541 B DE 1074541B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
chambers
roller
roll shell
core
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1074541D
Other languages
English (en)
Inventor
Remscheid-Lennep Karl-Heinz Heitkamp Herdecke/Ruhr und Dipl.-Ing. Friedrich Köhne Remscheid-Lennep Fritz Ulrichs
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik Friedrich Haas GmbH and Co
Original Assignee
Maschinenfabrik Friedrich Haas GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Publication date
Publication of DE1074541B publication Critical patent/DE1074541B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C13/00Rolls, drums, discs, or the like; Bearings or mountings therefor
    • F16C13/02Bearings
    • F16C13/022Bearings supporting a hollow roll mantle rotating with respect to a yoke or axle
    • F16C13/024Bearings supporting a hollow roll mantle rotating with respect to a yoke or axle adjustable for positioning, e.g. radial movable bearings for controlling the deflection along the length of the roll mantle
    • F16C13/026Bearings supporting a hollow roll mantle rotating with respect to a yoke or axle adjustable for positioning, e.g. radial movable bearings for controlling the deflection along the length of the roll mantle by fluid pressure
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B23/00Component parts, details, or accessories of apparatus or machines, specially adapted for the treating of textile materials, not restricted to a particular kind of apparatus, provided for in groups D06B1/00 - D06B21/00
    • D06B23/02Rollers
    • D06B23/021Compressive rollers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C2340/00Apparatus for treating textiles

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

  • Walze zur gleichmäßigen Druckerzeugung bei der Behandlung von flächigem Material, z. B. Gewebebahnen Die Erfindung bezieht sich auf eine Walze zur gleichmäßigen Druckerzeugung bei der Behandlung von flächigem Material, z. B. von in voller Breite geführten Gewebebahnen.
  • Bei der Druckbehandlung von Warenbahnen mittels Walzen, bei welchen die Druckkräfte über die beiderseitigen Lagerzapfen übertragen werden, läßt es sich nicht vermeiden, daß sich die Walzen in der Mitte durchbiegen, und zwar um so stärker, je breiter die Walzen sind. Vergrößert man den Durchmesser der Walzen, so vermindert sich damit der spezifische Flächendruck und der Druckeffekt, z. B. der Abquetscheffekt bei einem Färbefoulard. Würde man daraufhin den Arbeitsdruck steigern, so würde sich damit auch die Durchbiegung wieder vergrößern. Hier sind also technische Grenzen gesetzt.
  • Man hat nun versucht, die Durchbiegung der Arbeitswalzen durch Anordnung einer oder mehrerer Gegenwalzen auszugleichen. Abgesehen von der Unübersichtlichkeit der so gestalteten Maschine und der leicht eintretenden Verschmutzung bei den meisten Abquetschvorgängen, ergibt sich hierbei ein außerordentlich großer Bauaufwand.
  • Es ist weiterhin bekanntgeworden, innerhalb eines drehbaren zylindrischen Hohlkörpers einen feststehenden Kern anzuordnen und den Zwischenraum zwischen Kern und Hohlkörper nach der Druckseite hin zum Teil mit Drucköl zu füllen, um so die erforderlichen Druckkräfte zu übertragen. Bei dieser Einrichtung läßt sich auch bei besten technisch nur möglichen Dichtungen zwischen den drehbaren und den feststehenden Teilen nicht vermeiden, daß erhebliche Leckverluste auftreten. Um diese auszugleichen, ist man gezwungen, laufend eine entsprechende Ölmenge einzupumpen und das ausgeflossene Öl wieder aufzufangen. Dies macht außerordentlich komplizierte Organe zur Überwachung der Walzenteile und zur Regelung des Quetschvorganges erforderlich. Da die feststehenden Dichtungselemente über die ganze Länge der Walze an der Innenwand des Hohlkörpers schleifen, tritt ein. Verschleiß ein, der Unregelmäßigkeiten sowie eine Unsicherheit der Betriebsweise ergibt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile der bekannten Einrichtungen zu vermeiden und eine Walze zur Druckbehandlung zu schaffen, bei welcher mit einfachen Mitteln ein vollkommen gleichmäßiger Druck über die gesamte Breite erzeugt und jegliche unerwünschte Durchbiegung vermieden wird Dies wird dadurch erreicht, daß der Kern an den Enden des Walzenmantels mittels Stirnscheiben fest mit dem Walzenmantel verbunden ist, so daß der so gebildete gesamte Walzenkörper gemeinsam umläuft, daß der freie Raum zwischen dem Kern und dem Walzenmantel einen schmalen ringförmigen Querschnitt aufweist und mittels achsparallel verlaufender in radialer Richtung nachgiebiger Wände in mehrere Kammern unterteilt ist, daß sämtliche Kammern vollständig mit Druckflüssigkeit angefüllt sind und daß die Kammern mit einer Einrichtung verbunden sind, welche jeweils die nach der Drucklinie zu liegenden Kammern unter Druck setzt. Auf diese Weise ergibt sich der Vorteil, daß alle Teile, die sich innerhalb des Walzenkörpers befinden, mit dem Walzenmantel umlaufen, daß also keinerlei Reibung oder Verschleiß innerhalb des Walzenkörpers auftreten kann. Eine Überwachung der Innenteile ist also im praktischen Betrieb nicht erforderlich.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Schema dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Walze teils im Längsschnitt, teils in Seitenansicht, Fig. 2 einen Querschnitt dazu gemäß Linie II-II, Fig. 3 einen Querschnitt gemäß Linie III-III, Fig. 4 einen Querschnitt gemäß Linie IV-I V, Fig. 5 einen Färbefoulard in Seitenansicht, bei welchem zwei erfindungsgemäße Walzen Anwendung finden, und Fig. 6 eine andere Ausgestaltung einer Walze.
  • In den Fig. 1 bis 4 ist eine Walze zur Druckbehandlung von Geweben dargestellt. Die Walze besitzt einen zylindrischen Walzenmantel 1 aus Stahl, welcher in bekannter Weise auf seiner gesamten Länge mit einem Gummiüberzug 2 versehen ist. Innerhalb des Walzenmantels ist konzentrisch ein massiver Stahlkern 3 vorgesehen. Der Stahlkern ist mittels zweier Stirnscheiben 4 unter Zwischenschaltung von Dichtungsringen 5 starr mit dem Walzenmantel verbunden. Zur Verbindung dienen die in Fig. 3 unter Bezugszeichen 6 angedeuteten Schrauben. Jede Stirnscheibe ist durch einen oder mehrere Keile 7 oder ähnliche Befestigungsmittel auf einem zylindrischen Ansatz des Kernes 3 befestigt. Auf diese Weise ist ein starrer Walzenkörper gebildet, der mit allen seinen Teilen, die weiter unten noch näher beschrieben sind, umläuft. Bei der Verbindung zwischen der Stirnscheibe 4 einerseits und dem Kern andererseits ist darauf geachtet, daß eine geringe Bewegung zwischen beiden Teilen, die durch die Durchbiegung des Kernes 3 entstehen kann, möglich ist. Zur Sicherheit kann man einen oder mehrere Dichtungsringe 36 zwischen Stirnscheibe und Kern vorsehen. Die Lagerung der Walze erfolgt in Lagern 8 und 9. Zum Antrieb der Walze - ist ein Zahnrad 10 vorgesehen.
  • Wie die Fig. 2 deutlich zeigt, ist der Kern 3 im Durchmesser kleiner gehalten als der Innendurchmesser des Walzenmantels 1. Auf diese Weise entsteht ein ringförmiger Zwischenraum, welcher durch eine Anzahl Rippen 11 in einzelne Kammern 13 unterteilt ist. Jede Rippe ist auf der einen Seite außen radial gerichtet an den Kern 3 angeschweißt. An dem nach dem Walzenmantel zu gelegenen Ende trägt jede Rippe eine Gummileiste 12, die sich über die gesamte Breite der Walze erstreckt (Fig. 1). Die Gummileiste ist in Fig. 2 der Deutlichkeit halber nur schematisch eingezeichnet. Sie ist so gehalten, daß sie, wie weiter unten noch näher erläutert wird, eine geringe Bewegung zwischen Rippe 11 bzw. Kern 3 einerseits und Walzenmantel 1 andererseits in radialer Richtung, jedoch nicht in tangentialer Richtung erlaubt. Eine mitumlaufende Dichtungsscheibe 35 sorgt für eine zuverlässige Abdichtung der Stirnseite zwischen den einzelnen Kammern.
  • Die -Stirnscheibe 4 gemäß Fig. 1 weist nach außen hin einen zylindrischen auch mit Vorteil konischen Zapfen 15 auf. Sie ist gegenüber der Fig. 2 um einige Grade verdreht gezeichnet, um die einzelnen Bohrungen 14 darstellen zu können. Zu jeder Kammer 13 ist eine derartige Bohrung vorgesehen. Sie ist so geführt, daß sie radial nach außen gemäß Fig. 4 mündet. Auf den zylindrischen Zapfen ist außen ein Ring 16 aufgeschoben, der mittels Dichtungsringe 22 und 23 gegenüber dem Zapfen abgedichtet ist. Der Ring 16 ist feststehend in einem Gestell 17 gehalten. In ihm sind zwei bogenförmige Nute 18 und 19 vorgesehen, die ihrerseits wieder mit Anschlußrohren 20 und 21 in Verbindung stehen. Das Rohr 20 führt zu einer Druckkammer, die zweckmäßig als Druckzylinder 24 ausgebildet ist. An dem oberen Ende des Druckzylinders ist eine Druckluftleitung 25 angeschlossen, durch welche in den Luftraum 26 Druckluft eingeführt wird, die sich über einen beweglichen Kolben 28 auf das flüssige Druckmittel in dem unteren Teil des Druckzylinders auswirkt und den Arbeitsdruck erzeugt. Das Anschlußrohr 21 führt zu einem Ausgleichbehälter 27, der oben offen ist.
  • Die Wirkungsweise der oben beschriebenen Walze ist folgende: Nachdem sämtliche Kammern 13 des Walzenkörpers vollständig sowie der Druckzylinder 24 und der Ausgleichsbehälter teilweise mit einem flüssigen Druckmittel, beispielsweise Drucköl, gefüllt worden sind, wird durch die Druckluftleitung 25 der Druckzylinder 24 unter Druck gesetzt. Der Druck pflanzt sich durch das Anschlußrohr 20 auf die in der Zeichnung dargestellten unteren Kammern fort, und zwar über die Nut 18 und die Bohrungen 14. Da die oberen Kammern durch Wirkung der Nut 19 und des Ausgleichsbehälters 27 praktisch ohne Druck sind, wirkt sich der gesamte Arbeitsdruck des flüssigen Druckmittels zwischen dem unteren Teil des Walzenmantels und dem Kern aus. Da sich der Druck gleichmäßig über die gesamte Breite des Walzenmantels verteilt, biegt sich der Walzenmantel in keiner Weise durch, wenn er seitens einer Gegenwalze einen entsprechenden Gegendruck, nämlich den Arbeitsdruck bei der Druckbehandlung der Gewebebann erfährt. Der Kern kann sich nun dank der nachgiebigen Gummisleiste 12 gegenüber dem Walzenmantel durchbiegen und somit die Druckkräfte aufnehmen, die über die Lager 8 und 9 nach außen übertragen werden. Die Lager 8 und 9 sind in bekannter Weise mittels Druckzylinder regelbar und auf gewünschten Druck verstellbar eingerichtet. In Betrieb wird der Kern 3 durch das auf ihm sitzende Zahnrad 10 in Drehung versetzt. Durch Wirkung der Stirnscheiben 14 wird auch der Walzenmantel sowie alle angeschlossenen Teile, mit Ausnahme des oben beschriebenen Ringes 16, in Drehung versetzt. Wie Fig., 4 zeigt, kommt bei Drehung der Walze in Richtung des Pfeiles 29 die mit dem Bezugszeichen 30 belegte Bohrung in dem Zapfen 15 gerade mit der Nut 18 in Verbindung. Damit wird die an die Bohrung 30 angeschlossene Kammer, die bis dahin. drucklos war, unter Druck gesetzt. Da das Druckmittel praktisch inkompressibel ist und da ferner die Durchbiegungen des Kernes nur außerordentlich klein sind, tritt ein Ölfluß nur in sehr geringen, nicht in Betracht kommenden Mengen ein. Der Druck wird infolgedessen sehr schnell und zuverlässig auf die Kammer und auf die gesamte Walzenbreite übertragen. Je weiter die Walze gedreht wird, um so weiter rückt die Kammer nach der Drucklinie hin, und um so mehr wirkt sich der Druck in dieser Kammer aus. In der Stellung 31 (Fig. 4) verläßt jede Bohrung die Nut 18 wieder und wird nach dem Übergang in den Bereich der Nut 19 wieder drucklos. Der Vorgang wiederholt sich ständig für alle Kammern.
  • In Fig. 6 ist eine Walze dargestellt, welche sich von der oben beschriebenen vor allem dadurch unterscheidet, daß die Kammer durch Zwischenwände 46, 47 beispielsweise in j e drei Teilkammern 37 bis 39 unterteilt sind. Auch eine Unterteilung in mehrere Kammern ist durchaus möglich. Diese Ausgestaltung bietet den Vorteil, daß man die Teilkammern unter verschieden hohen Druck setzen kann. Wenn z. B. nur schmale Materialbahnen behandelt werden sollen, kann man die äußeren Teilkammern nicht oder nur mit geringem Druck, die mittlere dagegen mit dem gewünschten Arbeitsdruck betreiben. Man hat auf diese Weise verschiedene Variationsmöglichkeiten in der Hand. Gemäß Fig. 6 sind die beiden äußeren Teilkammern 37 und 39 an einen gemeinsamen Druckzylinder 40 sowie einen Ausgleichsbehälter 41 angeschlossen, während die mittlere Teilkammer 38 mittels Rohrleitungen 44 und 45 mit .dem Druckzylinder 42 bzw. dem Ausgleichsbehälter 43 verbunden ist. Die Zwischenwände 46 und 47 bestehen aus Stahlscheiben, die in der Art wie die Rippen auf dem Kern aufgeschweißt sind. Am äußeren Rand tragen sie ebenfalls vorteilhafterweise Spreizgummiringe oder andere Dichtungselemente 48, die eine geringe radiale Bewegung zwischen Kern und Walzenmantel ohne Behinderung erlauben. Da auch die Dichtungselemente mit den Wänden umlaufen, kann ein Verschleiß nicht auftreten. Im übrigen gelten bei diesem Ausführungsbeispiel die zu der Walze gemäß Fig. 1 bis 4 angeführten Erläuterungen. Die Unterteilung der Walzenkammern in mehrere Teilkammern ist vor allem bei sehr breiten Walzen am Platze. Es ist auch vorteilhaft, die Rippen von Teilkammer zu Teilkammer gegeneinander zu versetzen.
  • In Fig. 6 ist dargestellt, daß beide Stirnscheiben mit Bohrungen zum Anschluß an Druckzylinder vorgesehen sind. In manchen Fällen, besonders bei sehr breiten Walzen, ist dies auch bei nicht unterteilten Kammern mit Vorteil auszuführen.
  • Die erfindungsgemäße Walze kann entsprechend den vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten die verschiedensten Abänderungen oder Alternativausführungen erfahren. So kann man die Anzahl der Rippen mit Rücksicht auf die Größe des Arbeitsdruckes wählen. in manchen Fällen ist eine so große Anzahl von Rippen, wie in Fig. 2 dargestellt, nicht erforderlich. An Stelle der radial gerichteten Rippen kann man auch mit besonderem Vorteil bogenförmige, z. B. halbkreisförmige Rippen einsetzen. Ferner kann man innerhalb der Kammern Heizelemente vorsehen und somit auch eine Aufheizung des Walzenkörpers vornehmen. Das Öl übernimmt dabei eine vorteilhafte Wärmeübertragung. Es sei noch hervorgehoben, daß die oben bezeichneten Walzen in gleicher Weise sowohl im Rechtslauf als auch im Linkslauf betrieben werden können. Somit ist eine Änderung der Drehrichtung während des Betriebes möglich.
  • Der Deutlichkeit halber ist in der Zeichnung der ringförmige Zwischenraum zwischen dem Walzenmantel und dem Kern verhältnismäßig groß gezeichnet. Man kann diesen Zwischenraum aber in der Praxis verhältnismäßig klein machen und damit den Außendurchmesser des Walzenmantels sehr klein halten. Die Gummileisten 12 sind in Fig. 1 und 2 nur schematisch dargestellt. Mit besonderem Vorteil verwendet man hierfür sogenannte Spreizgummileisten, welche mit ihrem Fuß an dem äußeren Ende der Rippen fest eingespannt sind, während die beiden Arme sich an die Innenwand des Walzenkörpers andrücken und eine zuverlässige Abdichtung auch bei höchsten Drucken gewährleisten. Wie oben bereits erwähnt, bietet die Abdichtung an diesen Stellen keinerlei Schwierigkeit, da eine Relativbewegung der Teile zueinander nicht eintritt.
  • An Stelle der oben beschriebenen pneumatischen Einrichtung zur Erzeugung der Druckkräfte (Druckzylinder 24 bzw. 40 und 42) kann man auch eine Druckölpumpe verwenden. Ferner kann man eine Drucksteuerung zum Ausgleichen des über die Lager 8 und 9 übertragenen Druckes mit dem Öldruck in den Kammern vorsehen.
  • In Fig. 5 ist ein Färbefoulard mit drei schräg übereinanderliegenden Walzen 32-34 im Schema dargestellt. Bei einem derartigen Färbefoulard ist es beispielsweise sehr vorteilhaft, die beiden Walzen 32 und 34 in der erfindungsgemäßen Weise auszuführen. Bei Maschinen mit mehreren Walzen, z. B. diesem Färbefoulard, ist es durchaus möglich, beide Walzen an ein und denselben Druckzylinder sowie an einen Ausgleichsbehälter anzuschließen. Für den. Fall, daß jede Walze mit einem besonderen Druck betrieben werden soll, kann man sie einzeln an je einen Druckzylinder anschließen oder entsprechende Reduzierventile einschalten.
  • Die erfindungsgemäße Walze kann nicht nur in Verbindung mit einem Färbefoulard verwendet werden, sondern kann ganz allgemein in Quetschwerken mit zwei oder mehreren gegeneinander gepreßten Walzen eingesetzt werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Walze zur gleichmäßigen Druckerzeugung bei der Behandlung von flächigem Material, z. B. Gewebebahnen, wobei im Innern eines zylindrischen Walzenmantels ein Kern vorgesehen ist, welcher so bemessen ist, daß zwischen Kern und Walzenmantel ein freier Raum verbleibt und wobei ferner in diesen Raum Druckflüssigkeit eingefüllt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (3) an den Enden des Walzenmantels (1) mittels Stirnscheiben (4) fest dem Walzenmantel verbunden ist, so daß der so gebildete gesamte Walzenkörper gemeinsam umläuft, daß der freie Raum zwischen dem Kern und dem Walzenmantel einen schmalen ringförmigen Querschnitt aufweist und mittels achsparallel verlaufender in radialer Richtung nachgiebiger Wände (11, 12) in mehrere Kammern (13) unterteilt ist, daß sämtliche Kammern vollständig mit Druckflüssigkeit angefüllt sind und daß die Kammern mit einer Einrichtung verbunden sind, welche jeweils die nach der Drucklinie zu liegenden Kammern unter Druck setzt.
  2. 2. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände (11) als radial gestellte Rippen ausgebildet sind, welche mit gleichem Abstand voneinander außen an dem Kern (3) angeschweißt sind, und daß an dem nach dem Walzenmantel (1) zu liegenden Ende jeder Rippe ein elastischer Körper (12), z. B. eine Gummileiste zwischen Rippe (11) und Walzenmantel (1) derart angeordnet ist, daß er zwar in radialer Richtung, jedoch nicht in tangentialer Richtung nachgiebig ist.
  3. 3. Walze .nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Druckerzeugung eine oder beide Stirnscheiben (4) mit Bohrungen (14) versehen sind, so daß zu jeder Kammer (13) eine Bohrung führt, daß ein feststehender Gegenring (16) mit zwei Nuten (18, 19) derart angeordnet ist, daß die Bohrungen, die zu den nach der Druckseite zu liegenden Kammern gehören, an der einen mit einem Druckbehälter verbundenen Nut (18) und die von der Druckseite abliegenden Bohrungen an der anderen nicht unter Druck: stehenden Nut (19) münden.
  4. 4. Walze .nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenring (16) außen auf einen zylindrischen Zapfen (15) der Stirnscheibe (4) aufgeschoben ist.
  5. 5. Walze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß alle Kammern in der Breite der Walze gesehen mittels radialer Zwischenwände (46, 47) in einzelne Unterkammern (37 bis - 39) unterteilt sind, und daß die Unterkammern getrennt über Bohrungen bzw. Druckleitungen (44, 45) an Druckräume angeschlossen sind.
  6. 6. Walze nach Anspruch 2 oder einem der nachfolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Körper an jeder Rippe aus einer nach dem Walzenmantel hin beiderseitig gespreizten Gummileiste (Spreizgummileiste) besteht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1026 609.
DENDAT1074541D 1959-05-08 Walze zur gleichmäßigen Druckerzeugung bei der Behandlung von flächigem Material, z. B. Gewebebahnen Pending DE1074541B (de)

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