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DE1113010B - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Tastaturwahl - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Tastaturwahl

Info

Publication number
DE1113010B
DE1113010B DET19158A DET0019158A DE1113010B DE 1113010 B DE1113010 B DE 1113010B DE T19158 A DET19158 A DE T19158A DE T0019158 A DET0019158 A DE T0019158A DE 1113010 B DE1113010 B DE 1113010B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit arrangement
information
time
election
operator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET19158A
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Gaugel
Dipl-Ing Hans-Otto Kullmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefonbau und Normalzeit GmbH filed Critical Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority to DET19158A priority Critical patent/DE1113010B/de
Publication of DE1113010B publication Critical patent/DE1113010B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Tastaturwahl Werden in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb die Stellen, welche Verbindungen aufbauen, zur Aus-Sendung der Wahlinformation mit einer Tastatur ausgerüstet, dann ist in der Regel ein Speicherglied vorgesehen, das die durch Anschlagen der verschiedenen Tasten übermittelte Information zunächst aufnimmt, um sodann über die Einstelleinrichtungen die Durchschaltung einer Verbindung zu dem gewünschten Teilnehmer einzuleiten. Bei solchen Anlagen besteht die Schwierigkeit, den Zeitpunkt zu bestimmen, in welchem das Speicherglied die aufgenommene Information an die Einstelleinrichtungen weitergibt. Kommen in der betreffenden Wähleinrichtung verschiedenstellige Rufnummern vor, dann läßt sich durch Abzählen der einzelnen Zahlenstellen nicht eindeutig erkennen, ob die Wahl der die Verbindung aufbauenden Stelle beendet ist. Man könnte z. B. selbsttätig ein Kriterium zur Kennzeichnung des Wahlendes - nach einer gewissen Zeitspanne nach Übermittlung der letzten Wählziffer geben. Eine solche Anordnung würde aber stets eine unnötig lange Belegung des die Information zunächst aufnehmenden Registers erfordern, so daß zur Bewältigung des Gesamtverkehrs eine größere Anzahl von Registern erforderlich wird. Die Verzögerung zur selbsttätigen Abgabe eines Wahlendekriteriums vergrößert auch die Zeit, die bis zur Durchschaltung der Sprechverbindung zu dem gewünschten Teilnehmer vergeht.
  • Es ist bereits bekannt, den verschiedenen aufbauenden Stellen Apparaturen zu geben, auf denen die vollständige Wahlinformation zunächst mechanisch eingestellt und erst nach Betätigung einer Auslösetaste dem Register der Verbindungseinrichtungen übermittelt wird. Derartige Vor-Einstellgeräte können am Ende der selbsttätigen Übermittlung der Wahlinformation auch ein das Wahlende kennzeichnendes Kriterium übermitteln, jedoch stellen solche Geräte einen erheblichen Aufwand dar.
  • Es ist auch bereits bekannt, in der zur Abgabe der Wahlinformation dienenden Tastatur eine weitere Taste vorzusehen, bei deren Anschlag ein Wahlendekriterium an das Register übermittelt wird. Bei diesem Vorschlag ist eine Zwangläufigkeit der Aussendung des Wahlendekriteriums nicht gewährleistet. Vergißt der Bedienende den Anschlag der besonderen Taste, dann unterbleibt die Übermittlung des Wahlendekriteriums und damit auch die Herstellung der gewünschten Verbindung.
  • Die Erfindung bezweckt, die Aussendung eines Wahlendekriteriums am Ende der Übertragung der mittels einer Tastatur übermittelten Wahlinformation sicherzustellen. Hierbei geht die Erfindung von den Vorschlägen aus, welche den Anschlag einer besonderen Wahlendetaste nach Wahl der Rufnummer vorsehen. Gemäß der Erfindung wird in Verbindung mit einer eine besondere Wählendetaste enthaltenden Tastatur eine Zeitschalteinrichtung vorgesehen, welche nach Ablauf einer gewissen Zeitspanne nach Anschlag der Zifferntaste der Tastatur ein akustisches Zeichen für den die Tastatur Bedienenden einschaltet, sofern innerhalb dieser Zeitspanne nicht eine weitere Taste der Tastatur angeschlagen worden ist. Hat also der Bedienende die Wahlinformation eingetastet, und vergißt er entsprechend der Vorschrift auch noch die Wahlendetaste anzuschlagen, dann erhält er durch die Einrichtung nach der Erfindung nach Ablauf einer Zeitspanne ein Zeichen, das ihn zur Betätigung der Wahlendetaste auffordert, damit das Register die gespeicherte Wahlinformation an die Einstelleinrichtungen weitergeben kann und sie für weitere Verbindungen frei wird. Da die Eintastung der Wahlinformation in der Regel durch schnell aufeinanderfolgendes Anschlagen der verschiedenen Tasten erfolgt, kann die Zeitspanne verhältnismäßig kurz, beispielsweise 3 bis 5 Stunden, bemessen werden. Das Signal kann. als akustisches Zeichen über den Fernhörer oder über das Anruforgan des Sprechapparates des Bedienenden übermittelt werden.
  • Die Zeitschalteinrichtung nach der Erfindung veranlaßt die Signalgabe zu dem Bedienenden auch bei längerem Zögern während der Eintastung der Wahlinformation. Dieses Drängelsignal wird den Bedienenden veranlassen, die erforderlichen Tasten zügig nacheinander anzuschlagen. Es trägt daher dazu bei, daß die gemeinsamen Speichereinrichtungen, welche die Wahlinformation zunächst aufnehmen, geringere Zeit in Anspruch genommen werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der-Zeichnung dargestellt. Diese zeigt ein Blockschaltbild eines Teiles einer Vermittlungseinrichtung einer Fernsprechanlage nebst einem an. diese Vermittlungseinrichtung angeschlossenen Teilnehmerapparates.
  • Der Teilnehmerapparat TA ist mit elf Tasten ausgerüstet, mittels denen Informationssignale über die Teilnehmerleitung -TL zu einem Informationsempfänger E übermittelt werden können. Die Tasten 1 bis 0 dienen zur Übermittlung der zehn Ziffernwerte. Die Taste E dient zur Übermittlung des Wahlendekriteriums. Die Informationssignale können beispielsweise mittels verschiedener Tonfrequenzen übertragen werden, wobei jeder Taste eine Frequenz oder eine Kombination aus einzelnen Frequenzen zugeordnet ist.
  • Der Informationsempfänger E kann über eine aus den Kontakten u I bis u 1V gebildeten Umschalteeinrichtung mit einem der Speicher Sp I bis Sp IV verbunden werden. In dem dargestellten Ruhezustand der Umschalteeinrichtung ist der Informationsempfänger E mit dem Speicher Sp I verbunden. In dem Speicher werden die den Ziffern 1 bis 0 zugeordneten Informationssignale gespeichert, während das der Wahlendetaste zugeordnete Informationssignal, beispielsweise eine besondere Frequenz, durch den Speicher hindurchläuft und von einem allen Speichern gemeinsamen Relais WE aufgenommen wird.
  • Bei jedem Empfang eines Informationssignals über die Leitung TL wird ein dem Informationsempfänger E zugeordnetes Relais K betätigt, das mit seinem Kontakt k einen Stromkreis für eine Zeitschalteinrichtung ZU schließt. Wenn dieser Stromkreis längere Zeit, beispielsweise 5 Sekunden besteht, dann kommt über die Zeitschalteinrichtung ZU ein Stromkreis für ein Relais Z zustande, das mittels seines Kontaktes z einen Tonfrequenzgenerator.G an die Leitung TL anschaltet, so daß ein tonfrequentes Aufmerksamkeitszeichen zu dem Teilnehmerapparat TA gesendet wird. Sobald der Teilnehmer die Wahlendetaste E anschlägt und das Relais WE erregt wird, werden die Speicher 5P mit der Einstelleinrichtung ES verbunden, so daß die gespeicherte Wahlinformation auf die Sintelleinriehtung übertragen und der Speicher selbst wieder frei wird. Gleichzeitig unterbricht ein Kontakt des Relais WE den Stromkreis der Zeitschalteinrichtung- ZU, so daß die Zeitüberwachung abgeschaltet wird.
  • Um die Bedienenden zur Betätigung der Taste E am Ende der Einrastung der Wahlinformation anzuregen, kann man in den Rufnummerverzeichnissen zweckmäßig am Ende der Rufnummer jeweils den Buchstaben E mit abdrucken. Die Zeitschalteinrichtung nach der Erfindung wird in jedem Falle einer Verzögerung zwischen dem Anschlag der einzelnen Tasten das Drängelsignal einschalten.
  • Die Ausbildung der Signalgabe zu dem Teilnehmer als akustisches oder optisches Signal ist unter Auswertung des von der Vermittlungseinrichtung übermittelten Tonfrequenzstromes in bekannter Weise möglich.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Tastaturwahl und Einrichtungen zur Übermittlung der Wahlinformation an die Vorrichtungen mittels Tastenanschlag, bei denen eine besondere Taste zur Abgabe des Wahlendekriteriums vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine beim Empfang von Informationssignalen betätigte Zeitschalteinrichtung (ZU) nach Überschreiten einer vorbestimmten Zeitspanne zwischen der Übermittlung der verschiedenen Informationssignale die Einschaltung einer Signalgabe bei dem Bedienenden veranlaßt.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitschalteinrichtung einen Tonfrequenzgenerator (G) an die zu der Station des Bedienenden führende Leitung (TL) einschaltet.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf die Wahlendeinformation ansprechende Schalteinrichtung (WE) die Zeitschalteinrichtung (ZU) unwirksam macht und die Leerung des Speichers (SP) veranlaßt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 914 393; deutsche Auslegeschrift Nr. 1082 300.
DET19158A 1960-10-20 1960-10-20 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Tastaturwahl Pending DE1113010B (de)

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DET19158A DE1113010B (de) 1960-10-20 1960-10-20 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Tastaturwahl

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DE1113010B true DE1113010B (de) 1961-08-24

Family

ID=7549207

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DET19158A Pending DE1113010B (de) 1960-10-20 1960-10-20 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Tastaturwahl

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DE (1) DE1113010B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE914393C (de) * 1951-12-04 1954-07-01 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Tastenspeicher mit mechanischer Ziffernspeicherung fuer Stromstossgeber in Fernmeldeanlagen mit Waehlerbetrieb
DE1082300B (de) * 1959-06-04 1960-05-25 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Teilnehmerstellen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprech-anlagen mit Tastaturwahl

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE914393C (de) * 1951-12-04 1954-07-01 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Tastenspeicher mit mechanischer Ziffernspeicherung fuer Stromstossgeber in Fernmeldeanlagen mit Waehlerbetrieb
DE1082300B (de) * 1959-06-04 1960-05-25 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Teilnehmerstellen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprech-anlagen mit Tastaturwahl

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