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DE1112735B - Verfahren zur Herstellung von Arylthioaethern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Arylthioaethern

Info

Publication number
DE1112735B
DE1112735B DEST13446A DEST013446A DE1112735B DE 1112735 B DE1112735 B DE 1112735B DE ST13446 A DEST13446 A DE ST13446A DE ST013446 A DEST013446 A DE ST013446A DE 1112735 B DE1112735 B DE 1112735B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
formaldehyde
thiophenol
benzene
hydrogen halide
temperature
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST13446A
Other languages
English (en)
Inventor
Llewellyn W Fancher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stauffer Chemical Co
Original Assignee
Stauffer Chemical Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stauffer Chemical Co filed Critical Stauffer Chemical Co
Priority to DEST13446A priority Critical patent/DE1112735B/de
Publication of DE1112735B publication Critical patent/DE1112735B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C319/00Preparation of thiols, sulfides, hydropolysulfides or polysulfides
    • C07C319/14Preparation of thiols, sulfides, hydropolysulfides or polysulfides of sulfides

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Arylthioäthern Die Erfindung bezieht sich auf ein neues Verfahren zur Herstellung von Arylthioäthern der allgemeinen Formel R-SCH2X In der allgemeinen Formel ist R ein Phenylrest, der gegebenenfalls durch Halogenatom, eine Nitro- oder CH3-, OCH3-, CH3-, CH3CONH- oder - CO OH-Gruppe substituiert sein kann. X bedeutet ein Chlor-oder Bromatom.
  • Derartige Verbindungen sind bisher nach folgenden Verfahren hergestellt worden: Umsetzung von Arylmercaptomethansulfonsäuresalzen mit Phosphor- oder Schwefelhalogeniden oder -oxyhalogeniden, Halogenierung von Thioanisol oder substituierten Thioanisolen, Chlorierung von Diarylmonosulfiden bei niedrigen Temperaturen und Umsetzung von Thiophenolen, Formaldehyd und wasserfreiem H Cl bei niedrigen Temperaturen. Die Verbindungen können auch aus Alkalisalzen von Thiophenolen und einem großen Überschuß von Bromchlormethan hergestellt werden.
  • Die obengenannten Verfahren haben sämtlich gewisse Nachteile, wie eine niedrige Ausbeute, die Erzeugung von unerwünschten Nebenprodukten und die Notwendigkeit der Anwendung mehrerer Stufen einschließlich von Zwischenreinigungen, um die notwendigen Ausgangsmaterialien zu erhalten.
  • Gemäß der Erfindung ist nun festgestellt worden, daß die halogenierten Thioäther in hoher Ausbeute be Umgebungs- bzw. Raumtemperaturen oder etwa darüber dadurch hergestellt werden können, daß man zu einer bei Raumtemperatur hergestellten Mischung aus Formaldehyd oder einer Formaldehyd liefernden Substanz und konzentriertem wäßrigem Halogenwasserstoff ein gegebenenfalls substituiertes Thiophenol in Gegenwart eines Lösungsmittels langsam zutropft, wobei das molare Verhältnis von Halogenwasserstoff zu Formaldehyd zu Thiophenol wenigstens 7: 1 beträgt, und das Reaktionsprodukt aus der organischen Schicht durch Verdampfen des Lösungsmittels isoliert. Die Ausgangsmaterialien sind verhältnismäßig billig, da es nicht notwendig ist, wasserfreie Halogenwasserstoffe zu verwenden, und es werden leicht hohe Ausbeuten von 90 bis 96 °/0 an Verfahrensprodukt von relativ hoher Reinheit, d. h. von 93 bis 97°/O, erzielt. Infolge der hohen Ausbeuten und der großen Reinheit der nach dem Verfahren gemäß der Erfindung erzeugten Produkte ist eine Destillation der Verfahrensprodukte für gewöhnliche technischeZwecke nicht notwendig.
  • Die Reaktionstemperatur kann über einen ziemlich weiten Bereich schwanken, z. B. von 20 bis 80"C. Bei den niedrigeren Temperaturen sind längere Reaktionszeiten notwendig, während bei den höheren Temperaturen der Salzsäureverlust das Verfahren unwirtschaftlich macht. Der bevorzugte Temperaturbereich beträgt 40 bis 60"C.
  • Das Molverhältnis von C H2O zu Arylthiol soll nicht kleiner als 1,1:1 sein. Ein höheres Verhältnis von CM2 0 kann angewendet werden, z. B. ein solches von 1,5: 1, aber höhere Verhältnisse sind verlustreich und scheinen die Ausbeute und Reinheit des Produktes nicht zu erhöhen. Das Molverhältnis von Halogenwasserstoff zu dem Arylthiol soll nicht niedriger als 7:1 sein. Höhere Verhältnisse können angewendet werden, sie sind jedoch verIustreich.
  • Außer dem bei den nachstehenden Beispielen verwendeten Paraformaldehyd bzw. Formalin können auch gasförmiger Formaldehyd und Trioxan oder andere Formaldehyd abgebende Stoffe zur Anwendung gelangen.
  • Als Lösungsmittel können neben Benzol auch Toluol, Xylol, halogenierte Benzole und Paraffinkohlenwasserstoffe verwendet werden.
  • Die erfindungsgemäßen Verbindungen stellen gute Schädlingsbekämpfungsmittel dar und sind insbesondere gegen Rost, Mehltau, BlattIäuse und die gewöhnliche Stubenfliege wirksam.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung führt in besonders vorteilhafter Weise zu den erwünschten Produkten in hoher Ausbeute und ausgezeichneter Reinheit, wie durch Infrarotanalyse gezeigt wird. Dies ist aus dem folgenden Vergleichsversuch ersichtlich: Während bei dem Verfahren gemäß der Erfindung zunächst eine Mischung aus Formaldehyd und Säure gebildet und erst dann das Thiophenol zugesetzt wird, läßt man demgegenüber nach einem bekannten Verfahren auf das Thiophenol den Formaldehyd in Gegenwart von Halogenwasserstoff einwirken.
  • Nach dieser bekannten Arbeitsweise wurde p-Chlorphenylchlormethylsulfid wie folgt hergestellt: In einen Kolben, der mit Rührer und Gaszuführungsrohr versehen war, wurden 18,7 ccm 40°/Oiges Formalin, 28,9 g (0,2 Mol) p-Chlorthiophenol und 60,0 ccm konzentrierte Salzsäure gegeben. Es wurde mit dem Rühren begonnen und Chlorwasserstoffgas aus einem Zylinder 2 Stunden lang in die Mischung eingeleitet. Die Temperatur während der Chlorwasserstoffzugabe wurde durch gelegentliches Kühlen während der ersten Reaktionsstunde und mildes Erwärmen während der zweiten Stunde auf 35 bis 38"C gehalten.
  • Nach Abkühlen auf Zimmertemperatur wurde die Reaktionsmischung mit 100 ccm Benzol geschüttelt, um das Produkt zu extrahieren. Nach dem Absetzen wurde die untere Säureschicht abgezogen und die obere Benzolschicht mit Wasser, verdünntem wäßrigem Natriumhydroxyd und wieder mit Wasser gewaschen.
  • Das rohe Produkt wurde über wasserfreiem Kaliumcarbonat getrocknet, filtriert, und das Benzol wurde auf dem Dampfbad abgedampft. Es wurden 34,4 g p-Chlorphenylchlormethylsulfid (entsprechend 89,10/, der Theorie) erhalten. 30 = 1,6102. Die Reinheit des Endproduktes betrug 87 0/,; es waren 10 0/, an Nebenprodukten gebildet worden. Das Produkt erforderte weitere Reinigung, bevor es für weitere Reaktionen verwendet werden konnte.
  • Demgegenüber wies das in dem nachstehenden Beispiel 1 nach dem Verfahren gemäß der Erfindung hergestellte Produkt, nämlich p-Chlorphenylchlormethylsulfid, gemäß Infrarotanalyse einen ausgezeichneten Reinheitsgrad von 97 0/, auf und wurde mit einer hohen Ausbeute von 96,4°/o gewonnen. Diese Produkte können auch, ohne daß eine weitere Reinigung erforderlich ist, für weitere Reaktionen verwendet werden.
  • Die Erfindung wird in den nachstehenden Beispielen näher erläutert: Beispiel 1 p- Chlorphenylchlormethylsulfid In eine 500-ml-Flasche mit rundem Boden, die mit einem Rührer, einem Thermometer und einem Tropftrichter ausgestattet war, wurden 7,5 g (0,25 Mol) Paraformaldehyd und 50ccm Benzol gebracht. Die Mischung wurde bei Raumtemperatur (26"C) gerührt, und es wurden 100 ccm konzentrierte Salzsäure während einer Zeit von 5 Minuten zugesetzt. Die Temperatur fiel während des Säurezusatzes auf 210 C.
  • Die Mischung wurde 10 Minuten gerührt, dann auf 30"C erwärmt und hierzu eine Lösung von 28,9 g (0,2 Mol) p-Chlorthiophenol, in 50 ccm Benzol gelöst, tropfenweise über eine Zeit von 25 Minuten zugegeben.
  • Die Temperatur wurde mittels eines Warmwasserbades so reguliert, daß die Zugabe der p-Chlorthiophenollösung bei etwa 40"C erfolgte. Nachdem die gesamte p-Chlorthiophenollösung zugesetzt worden war, wurde die Temperatur der Reaktionsmischung auf 50"C erhöht und das Gemisch 2 Stunden bei 48 bis 52 C gerührt. Nach Abkühlen auf Raumtemperatur wurde die untere Säureschicht abgezogen und die obere Benzolschicht zweimal mit je 150 ml kaltem Wasser gewaschen. Die Benzollösung des Produktes wurde über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und filtriert, und das Filtrat wurde auf dem Dampfbad konzentriert. Die Entfernung des restlichen Benzols erfolgte auf dem Dampfbad mit einem Luftstrahl. Das Produkt, eine nahezu farblose Flüssigkeit, wog 37,2 g (entsprechend 96,40/, der Theorie). n30° 1,6014. Eine Infrarotanalyse zeigte, daß das Produkt zu 970/0 aus p-Chlorphenylchlormethylsulfid, ClC6HoSCH2CI, bestand.
  • Beispiel 2 p-Bromphenylchl ormethylsulfid Im wesentlichen in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 wurde das p-Bromphenylchlormethylsulfid unter Verwendung von 4,5 g (0,15 Mol) Paraformaldehyd, 50 ccm konzentrierter Salzsäure und 18,9 g (0,1 Mol) p-Bromthiophenol hergestellt. Die Ausbeute an nahezu farbloser Flüssigkeit betrug 21,6 g (entsprechend 91,1 0/0 der Theorie). n25 = 1,6228.
  • Beispiel 3 o-Methylphenylchlormethylsulfid In ähnlicher Weise wurde das o-Methylphenylchlormethylsulfid aus 4,5 g (0,15 Mol) Paraformaldehyd, 50 ccm konzentrierter Salzsäure und 12,4 g (0,1 Mol) o-Toluolthiol hergestellt. Die Ausbeute betrug 15,9 g (entsprechend 91,9 0/, der Theorie). und5 = 1,5853.
  • Beispiel 4 p-Methoxyphenylchl ormethylsulfid 9 g (0,3 Mol) Paraformaldehyd wurden mit 50 ccm Benzol gemischt. Ohne Abkühlen wurden 100 ccm konzentrierte Salzsäure ziemlich rasch zugegeben. Die Temperatur der Reaktionsmischung fiel etwas. Die Mischung wurde gerührt, auf 30"C erwärmt und dann eine Lösung von 24 g (0,17 Mol) p-Methoxythiophenol in 50 ccm Benzol tropfenweise über eine Zeitdauer von 30 Minuten zugegeben. Die Temperatur wurde während der Zugabe des p-Methoxythiophenols auf 36 bis 50"C gehalten. Die Mischung wurde dann auf 45"C erwärmt und 1 Stunde bei 45 bis 47"C gerührt. Nach Abkühlen und Überführen in einen Scheidetrichter wurde die untere Säureschicht abgezogen und die obere Benzolschicht zweimal mit je 100 ccm kaltem Wasser gewaschen und über wasserfreiem Mg 504 getrocknet. Die wasserfreie Benzollösung wurde abfiltriert und das Benzol auf dem Dampfbad entfernt. Das Produkt, eine gelbe Flüssigkeit, wog 29,5 g. n3o0 = 1,5829.
  • Beispiel 5 3-Chlor-4-methylphenylchlormethylsulfid Aus 24,0 g (0,15 Mol) 3-Chlor-4-methylthiophenol, 7,5 g (0,25 Mol) Paraformaldehyd und 100 ccm konzentrierter Salzsäure wurden nach vorstehender Arbeitsweise 28,8 g 3-Chlor-4-methylphenylchlormethylsulfid in Form einer hellgelben Flüssigkeit erhalten. n3o0 = 1,5949.
  • Beispiel 6 p-Chl orphenylchlormethylsulfid In eine 500-ccm-Flasche mit rundem Boden, die mit einem Thermometer, einem Rührer und einem Tropftrichter versehen war, wurden 19 ccm 400'0des Formalin, äquivalent mit 7,5 g (0,25 Mol) HCHO, und 50 ccm Benzol gebracht. Unter Rühren und Wasserkühlung wurden 125 ccm konzentrierte Salzsäure während einer Zeitdauer von 5 Minuten zugegeben, wobei die Temperatur durch Regelung der Zusatzgeschwindigkeit zwischen 20 und 25° C gehalten wurde.
  • Nach Temperaturerhöhung auf 39"C wurde eine Lösung von 28,9 g (0,2 Mol) p-Chlorthiophenol, in 50 ccm Benzol gelöst, tropfenweise über eine Zeitdauer von einer halben Stunde zugegeben, wobei die Temperatur während der Thiolzugabe zwischen 38 und 40"C gehalten wurde. Die Temperatur wurde dann auf 50"C erhöht und die Mischung 1,5 Stunden bei 48 bis 52"C gerührt. Nach Abkühlen auf 25"C wurde die untere Säureschicht entfernt und die obere Benzolschicht zweimal mit je 150 ccm kaltem Wasser gewaschen und dann über wasserfreiem MgS O4 getrocknet. Die filtrierte Benzollösung wurde auf dem Dampfbad konzentriert und ergab 36,3 g nahezu farbloses p-Chlorphenylchlormethylsulfid. 300 = 1,6031.
  • Beispiel 7 p-Chlorphenylbrommethylsulfid 4,5 g (0,15 Mol) Paraformaldehyd wurden mit 50 ccm Benzol gemischt. Dann wurden unter Rühren 100 g 480/,ige Bromwasserstoffsäure (0,59 Mol HBr) rasch zugesetzt, wobei die Temperatur von 25 auf 20° C fiel. Die Temperatur wurde auf 35"C erhöht, dann zu dem Gemisch eine Lösung von 14,5 g (0,1 Mol) p-Chlorthiophenol, in 25 ccm Benzol gelöst, tropfenweise während einer Zeitdauer von 25 Minuten zugegeben. Die Temperatur wurde während der Zugabe auf 40 bis 45"C gehalten. Nach Erwärmen auf 50"C wurde die Mischung 1 Stunde und 15 Minuten bei 48 bis 52"C gerührt. Nach Abkühlen wurde die untere Säureschicht abgezogen und die obere Benzolschicht zweimal mit je 100 ccm kaltem Wasser gewaschen.
  • Nach Trocknen über wasserfreiem MgS O4 und Filtrieren wurde das Benzol auf dem Dampfbad verdampft. 21,2 g p-Chlorphenylbrommethylsulfid wurden in Form einer hellgelbgefärbten Flüssigkeit erhalten. nD = 1,6278.
  • Beispiel 8 2,5-Dichlorphenylchlormethylsulfid 4,5 g (0,15 Mol) Paraformaldehyd wurde mit 25 ccm Benzol gemischt. Zu der Mischung wurden unter Rühren rasch 50ccm konzentrierte Salzsäure zugesetzt. Die Mischung wurde dann auf 45"C erwärmt und hierzu eine Lösung von 17,9 g (0,1 Mol) 2,5-Dichlorthiophenol, in 50 ccm heißem Benzol gelöst, tropfenweise während einer Zeitdauer von 30 Minuten zugegeben. Die Zugabe erfolgte in dem Temperaturbereich von 45 bis 50"C. Die Reaktion wurde durch Rühren bei 50 bis 53"C während weiterer 2 Stunden vollendet. Die Mischung wurde wie bei den vorhergehenden Beispielen aufgearbeitet. Es wurden hierbei 21,8 g 2,5-Dichlorphenylchlormethylsulfid in Form einer farblosen Flüssigkeit erhalten. n300 = 1,6108. Ausbeute 95°/0.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung von Arylthioäthern der allgemeinen Formel R-SCH2X in der R einen gegebenenfalls substituierten Phenylrest darstellt und X ein Chlor- oder Bromatom bedeutet, durch Umsetzung von Thiophenol mit Formaldehyd und Halogenwasserstoff, dadurch gekennzeichnet, daß man zu einer bei Raumtemperatur hergestellten Mischung aus Formaldehyd oder einer Formaldehyd liefernden Substanz und konzentriertem wäßrigem Halogenwasserstoff ein gegebenenfalls substituiertes Thiophenol in Gegenwart eines Lösungsmittels langsam zutropft, wobei das molare Verhältnis von Halogenwasserstoff zu Formaldehyd zu Thiophenol wenigstens 7: 1, 1:1 beträgt, und das Reaktionsprodukt aus der organischen Schicht durch Verdampfen des Lösungsmittels isoliert.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsetzung mit dem Thiophenol bei einer Temperatur von 40 bis 60° C vorgenommen wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Formaldehyd liefernde Substanz Paraformaldehyd oder Formalin verwendet wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß p-Chlorthiophenol, 2,5-Dichlorthiophenol, 3- Chlor -4- methylthiophenol, o-Toluolthiol oder p-Methoxythiophenol als Ausgangsverbindung verwendet wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 845 511.
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE845511C (de) * 1944-08-08 1952-07-31 Hoechst Ag Verfahren zur Herstellung aromatischer Chlormethylsulfide

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE845511C (de) * 1944-08-08 1952-07-31 Hoechst Ag Verfahren zur Herstellung aromatischer Chlormethylsulfide

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