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DE1112718B - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von mit thermoplastischen Auftragsschichtenkaschierten Stoffbahnen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von mit thermoplastischen Auftragsschichtenkaschierten Stoffbahnen

Info

Publication number
DE1112718B
DE1112718B DEM41407A DEM0041407A DE1112718B DE 1112718 B DE1112718 B DE 1112718B DE M41407 A DEM41407 A DE M41407A DE M0041407 A DEM0041407 A DE M0041407A DE 1112718 B DE1112718 B DE 1112718B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
application layer
coating
laminated
layer
cooling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM41407A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TEXTILMASCHINENFABRIK
Johannes Menschner Textilmaschinenfabrik
Original Assignee
TEXTILMASCHINENFABRIK
Johannes Menschner Textilmaschinenfabrik
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TEXTILMASCHINENFABRIK, Johannes Menschner Textilmaschinenfabrik filed Critical TEXTILMASCHINENFABRIK
Priority to DEM41407A priority Critical patent/DE1112718B/de
Publication of DE1112718B publication Critical patent/DE1112718B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06NWALL, FLOOR, OR LIKE COVERING MATERIALS, e.g. LINOLEUM, OILCLOTH, ARTIFICIAL LEATHER, ROOFING FELT, CONSISTING OF A FIBROUS WEB COATED WITH A LAYER OF MACROMOLECULAR MATERIAL; FLEXIBLE SHEET MATERIAL NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06N3/00Artificial leather, oilcloth or other material obtained by covering fibrous webs with macromolecular material, e.g. resins, rubber or derivatives thereof
    • D06N3/0086Artificial leather, oilcloth or other material obtained by covering fibrous webs with macromolecular material, e.g. resins, rubber or derivatives thereof characterised by the application technique
    • D06N3/0095Artificial leather, oilcloth or other material obtained by covering fibrous webs with macromolecular material, e.g. resins, rubber or derivatives thereof characterised by the application technique by inversion technique; by transfer processes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von mit thermoplastischen Auftragsschichten kaschierten Stoffbahnen In der Praxis bereitet die Beschichtung von Trikotstoffen mit thermoplastischen Kunststoffen erhebliche Schwierigkeiten, weil Trikot wenig formfest ist. Bei der Behandlung von beschichteten Trikotstoffen im Gelierkanal muß man sich der Spannmaschinen bedienen, wenn der beschichtete und im Gelierkanal erhitzte Trikotstoff seine Form beibehalten soll. Mit Hilfe der Spannmaschinen kann man zwar einem Verzuge der Ware im Kanal vorbeugen. Es läßt sich aber ein brettartig steifer Griff der unter Spannung gelierten Ware nicht vermeiden. Daraus ergibt sich, daß es schwierig ist, bei Trikotstoffen, die einem Kaschierungsprozeß unterzogen werden sollen, eine allen Anforderungen gerecht werdende Endware zu erhalten.
  • Es ist bekannt, bei der Herstellung von Kunstleder auf der Basis von Nitrocellulose, Wachstuch od. dgl. zunächst auf eine vorläufige Unterlage eine Auftragsschicht aufzubringen und sie dann auf die vorzugsweise jedoch auch ihrerseits wenigstens oberflächlich mit einer dünnen Auftragsschicht versehene Stoffbahn aufzubringen.
  • Es ist ferner bekannt, bei der Herstellung von Kunstleder auf der Basis von thermoplastischen Kunststoffen auf einer endlichen Gießunterlage zunächst eine Auftragsschicht zu bilden und diese mit einer gesondert zugeführten Stoffbahn zu vereinigen, um dann die Kunststoffauftragsschicht zu gelieren und anschließend die beschichtete Stoffbahn von der vorläufigen Gießunterlage-zu trennen.
  • Von diesem bekannten Verfahren zum Beschichten einer Stoffbahn mit einer Auftragsschicht aus thermoplastischem Kunststoff unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand in vorteilhafter Weise dadurch, daß die Auftragsschicht nach dem Gelleren mit der Stoffbahn, also beispielsweise einer Trikotbahn, unter Replastifizierung der Auftragsschicht mittels Druck verpreßt wird. Der grundlegende Unterschied gegenüber den vorbekannten Verfahren vergleichbarer Art liegt also darin, daß die Vereinigung der Auftragsschicht und der Stoffbahn erst hinter dem Gelierkanal erfolgt, während bei den bekannten Einrichtungen die Auftragsschicht und die Stoffbahn nach ihrer Vereinigung noch einen Trocken- oder Gelierkanal durchlaufen müssen.
  • Mit diesem neuen Verfahren ist es auf verblüffende Weise gelungen, eine kaschierte Stoffbahn eines beispielsweise gegen mechanische Verformung hochempfindlichen Trikotstoffes zu bekommen, der auf der einen Seite der bisher unvermeidbare und unerwünschte, brettartige Griff völlig fehlt und die auf der anderen Seite als durchaus verzugfrei angesehen werden kann, Der Grund für diese beiden vorteilhaften Erscheinungen des kaschierten Trikotstoffes ist darin zu sehen, daß der Stoff die Heizzone des Gelierkanals überhaupt nicht passiert, sondern erst hinter diesem Kanal mit der gelierten Auftragsschicht mit Hilfe eines Druckwalzenpaares od. dgl. zusammengepreßt wird. Auftragsschicht und zu kaschierender Stoff gehen innerhalb dieses Druckwalzen - Preßwerkes durch Replastifizierung der Auftragsschicht eine innige Verbindung miteinander ein.
  • Der Vorteil, der darin liegt, beispielsweise gegen mechanische Verformung hochempfindliche Stoffbahneu auf eine geherte Auftragsschicht aufzupressen, führt zu der Erkenntnis, d#ß man auf diese Weise nicht nur zugempfindliche Stoffbahnen kaschieren kann, sondern daß man - wegen des Nichtpassierens der Heizzone im Kanal - darüber hinaus auch wärmeempfindliche Stoffbahnen auf der Basis von synthetischen Fasern oder Fäden nach diesem Verfahren kaschieren kann, wobei die gegen thermische Einwirkung empfindliche Bahn auch erst hinter dem Gelierkanal auf eine bereits geherte Auftragsschicht gebracht und mit dieser verbunden wird.
  • Durch dieses neue Beschichtungsverfahren ist es gelungen - und das ist der eigentliche Grundgedanke der Erfindung - sowohl gegen mechanische Verformung einerseits und gegen thermische Einwirkung andererseits hoch empfindliche Stoffe in einem bisher nicht erreichten Maße zuverlässig kaschieren zu können, da die zu kaschierende Bahn den eigentlichen Gellerkanal bzw. dessen Heizzone überhaupt nicht mehr durchläuft. Vielmehr erfolgt der Verbindungsprozeß zwischen der zu kaschierenden Bahn und der Kaschierungs- oder Auftragsschicht erst hinter dem Kanal auf der bereits gelierten Auftragsschicht. Nach dem Zusammenbringen der Auftragsschicht mit der zu kaschierenden Ware erfolgt der an sich bekannte Kühlprozeß; und hinter der Kühlstation wird dann die Auftragsschicht in ebenfalls bekannter Weise von ihrer Stützunterlage getrennt, wobei die so kaschierte Ware und die Stützunterlage je für sich aufgewickelt werden.
  • Zur Verwirklichung dieses erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung kaschierter Stoffbahnen wird eine Einrichtung vorgeschlagen, bei der als Stützunterlage der Auftragsschicht ein Mitläufer vorgesehen ist, und daß ferner zur Verbindung des von einem besonderen Vorrat abgezogenen und mit der Auftragsschicht zu verbindenden Stoffbahn, insbesondere Trikotstoff, ein vorzugsweise Zwei-Walzen-Preßwerk vorgesehen ist, an welches sich ein aus Kühlwalzen bestehendes Kühlwerk anschließt, und wobei schließlich hinter diesem Kühlwerk eine aus einem Trennmesser bestehende Einrichtung zum Trennen des Mitläufers von der kaschierten Ware angeordnet ist.
  • Weiterhin empfiehlt es sich, den Mitläufer aus einem Baumwollgewebe zu erzeugen und dieses auf der Basis von Silikonen zu beschichten, da diese Beschichtung die beste Eigenschaft zum nachträglichen Ablösen der Auftragsschicht samt der Trägerbahn bietet.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt sie eine schematische Darstellung der Einrichtung zur Ausübung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
  • Dabei wird von einem Vorrat 10 aus ein vorzugsweise endlicher Mitläufer 11 abgezogen, der als Streich- oder Gießunterlage dient. über eine Umlenkrolle 12 gelangt dieser Mitläufer 11 zur Auftragsstation, die nach der Ausführungsform aus einer Walzenrakel 13, 14 gebildet ist. In dieser Auftragsstation wird die aus einer therraoplastischen Streichmasse bestehende Auftragsschicht 15 auf den Mitläufer 11 aufgerakelt oder aufgegossen. Auf dieser Stützunterlage 11 durchläuft die Auftragsschicht 16 einen mit einer Heizung, z. B. einer Strahlungsheizung 17, ausgerüsteten Gelierkanal 18 und wird hierin gehert.
  • Die Auftragsschicht 16 verläßt den Gelierkanal 18 bereits im gelierten, aber noch plastischen Zustand und gelangt so vorbehandelt in den Bereich einer aus wenigstens zwei Walzen 19 bestehenden Druck- oder Preßstation, in der im eeichen Walzenpaar 19 auch der zu kaschierende Stoff 20 zugeführt wird. Beim Durchlauf des Zwei-Walzen-Preßwerkes 19 werden Auftragsschicht 16 und zu kaschierender Stoff 20 durch Druck innig miteinander verbunden. Im Anschluß daran durchläuft die nunmehr kaschierte Bahn 16, 20 ein aus mehreren Kühltrommeln 21 gebildetes Kühlwerk, wobei nach genügender Abkühlung mit Hilfe eines Trennmessers 22 der Mitläufer 11 wieder von der den Stoff 20 kaschierenden Auftragsschicht 16 getrennt wird. Mitläufer 11 und kaschierte Ware 16, 20 werden je für sich auf einen besonderen Vorrat 23 und 24 aufgewickelt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Herstellen von mit thermoplastischen Auftragsschichten kaschierten Stoffbahnen, wobei zunächst die Auftragsschicht im Streich- oder Gießverfahren unter vorläufiger Unterstützung durch eine Streich- oder Gießunterlage erzeugt, darauf die Auftragsschicht mit der Stoffbahn zusammengeführt und schließlich nach dem Kühlen die beschichtete Stoffbahn von der Stützunterlage getrennt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zum Beschichten von Stoffbahnen aus gegen mechanische Verformung bzw. thermische Einwirkung empfindlichen Stoffen die Auftragsschicht nach dem Gelieren mit der Stoffbahn unter Replastifizierung der Auftragsschicht mittels Druck verpreßt wird.
  2. 2. Vorrichtung zum Ausüben des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Streich- oder Gießunterlage der Auftragsschicht (16) ein vorzugsweise endlicher, an sich bekannter Mitläufer (11) vorgesehen ist und daß ferner zur Verbindung des von einem besonderen Vorrat abgezogenen und mit der gelierten Auftragsschicht zu vereinigenden Stoffbahn hinter dem Gelierkanal (18) ein zweckmäßig Zwei-Walzen-Preßwerk (19) vorgesehen ist, an welches sich ein aus Kühltrommeln (21) bestehendes Kühlwerk anschließt, hinter dem eine aus einem Trennmesser (22) bestehende Einrichtung zum Trennen des Mitläufers (11) von der beschichteten Ware (16, 20) angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1014 313; deutsche Patentschrift Nr. 619 128; französische Patentschrift Nr. 1139 932.
DEM41407A 1959-05-02 1959-05-02 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von mit thermoplastischen Auftragsschichtenkaschierten Stoffbahnen Pending DE1112718B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1234375B (de) * 1962-12-03 1967-02-16 H H Ullstein Fa Vorrichtung zum Kaschieren von Bogen aus Papier, Pappe od. dgl. mit einem Kunststoffolienbogenstueck

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DE619128C (de) * 1933-01-29 1935-09-23 Atlas Ago Chem Fab Akt Ges Verfahren zur Herstellung von Kunstleder
FR1139932A (fr) * 1954-12-10 1957-07-08 Us Rubber Co Perfectionnements aux procédés de fabrication de tissus enduits
DE1014313B (de) * 1954-11-29 1957-08-22 Dornbusch & Co Verfahren und Vorrichtung zum Beschichten von Gewebebahnen aus Textilien oder anderem Material mit thermoplastischem Kunststoff

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