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DE821472C - Verfahren zum Erzeugen von Oberflaecheneffekten auf Warenbaendern aus thermoplastischen Werkstoffen - Google Patents

Verfahren zum Erzeugen von Oberflaecheneffekten auf Warenbaendern aus thermoplastischen Werkstoffen

Info

Publication number
DE821472C
DE821472C DED884A DED0000884A DE821472C DE 821472 C DE821472 C DE 821472C DE D884 A DED884 A DE D884A DE D0000884 A DED0000884 A DE D0000884A DE 821472 C DE821472 C DE 821472C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fabric
belt
roller
effect
thermoplastic materials
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED884A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Paul Dornbusch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DED884A priority Critical patent/DE821472C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE821472C publication Critical patent/DE821472C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C1/00Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing decorative surface effects
    • B44C1/24Pressing or stamping ornamental designs on surfaces

Landscapes

  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)

Description

  • Verfahren zum Erzeugen von Oberflächeneffekten auf Warenbändern aus thermoplastischen Werkstoffen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum l?rzeugen von Oberflächeneffekten auf Warenbändern aus thermoplastischen Werkstoffen, bei welchem das Warenland, auf Plastizität erhitzt, zwischen den den Effekt vermittelnden Walzen. hindurchgeleitet wird.
  • Bisher werden Oberflächeneffekte auf Warenbändern und auch solchen aus thermoplastischen Werkstoffen, wie erweichten Mischpolymerisaten, dadurch erzeugt, daß das Warenband einer dem gewünschten Effekt entsprechenden Prägung mit einer gravierten Stahlwalze unterworfen wird. Hierbei wird das Warenband zwischen der gravierten Stahlwalze und einer Weichwalze, z. B. einer Walze mit weichem Gummimantel, hindurchgeleitet. Thermoplastische Werkstoffe werden für die Prägung auf Plastizität erhitzt. Das Gravieren der Walzen ist eine sehr mühselige und zeitraubende Arbeit, die insbesondere beim Erzeugen feiner Fasereffekte größe Schwierigkeiten bereitet. Die Folge hiervon ist, daß die zum Prägen notwendigen gravierten Walzen sehr teuer sind. Abgesehen hiervon entspricht der durch eine gravierte Walze erzeugte Effekt nicht ganz einem natürlichen Effekt, dessen Erzeugung in den meisten Fällen das Ziel der Prägebehandlung ist.
  • Nach der Erfindung wird zwischen der auf die Oberfläche des Warenbandes wirkenden Hartwalze und dem Warenband eine Zwischenlage mit den Effekt ergebender Auflage vorgesehen. Hierdurch ist es möglich, als Hartwalze eine glatt polierte Stahlwalze zu verwenden, die erheblich billiger als eine gravierte Walze ist, und die gleiche Walze zur Erzeugung der verschiedenartigsten Effekte zu verwenden. Auf der Zwischenlage kann in beliebiger Weise die den Effekt ergebende Auflage vorgesehen sein. So können geregelt oder ungeregelt Fasern, Mineralkörner, Mineralstaub o. dgl. als Auflage auf der Zwischenlage in' geeigneter Weise, z. B. durch Aufstäuben auf eine Klebstoffschicht, aufgebracht sein.
  • Die Zwischenlage lädt sich durch ein mit dem Warenband die Walzen durchlaufendes Band bilden. Es ist aber auch möglich, die Zwischenlage mit Auflage auf der Hartwalze vorzusehen.
  • Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, die Auflage durch sich an das Warenband abgebende Feinkörper zu bilden. Auf diese Art lassen sich in einfacher Weise Effekte erzielen, bei denen die behandelte Oberfläche eine von dem Werkstoff des Warenbandes abweichende Beschaffenheit aufweist. Werden beispielsweise als Feinkörper Feinfasern, wie sie bei der Herstellung von Velourpapier Verwendung finden, verwandt, dann erhält das Warenband eine dem Wildleder gleiche Oberfläche.
  • Die zur Abgabe an das Warenband zu bringenden Feinkörper lassen sich auch ohne besonderen Träger zum Durchlauf zwischen der Hartwalze und dem Warenband bringen. So können beispielsweise die Feinkörper beim Eintritt des Warehbandes zwischen die Walzen auf das Warenband aufgestäubt werden, um dann durch den Preßvorgang zwischen den Walzen ihre Verbindung mit dem Warenband zu erhalten.
  • Vorzugsweise läuft zwischen der Hartwalze und dem Warenband eine Papierbahn mit Auflage, insbesondere Velourpapier, hindurch. Das Velourpapier hat die Eigenschaft, daß es seinen Faserauftrag beim Hindurchgang durch die Walzen an das thermoplastische Warenband abgibt, da die Adhäsion des thermoplastischen Warenbandes eine größere als die durch Klebstoff bewirkte Haftung an dem Papier ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht schematisch verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung. Abb. i lädt das Erzeugen des Oberflächeneffektes mit Hilfe eines die Walzen mit durchlaufenden Trägerbandes erkennen.
  • Abb., 2 verdeutlicht das Erzeugen des Oberflächeneffektes ohne Trägerband mit der Hartwalze. i bezeichnet das Warenband aus thermoplastischem Werkstoff, während die Stahlwalze die Kennziffer 2 und die Weichwalze die Kennziffer 3 trägt. Die thermoplastische Kunststoffbahn läuft zwischen den beiden Walzen hindurch, wobei auf ihr ein Oberflächeneffekt erzeugt wird.
  • Gemäß Abb. i erfolgt dies dadurch, daß zusammen mit der auf Plastizität erhitzten Kunststoffbahn eine Trägerbahn 4 mit einer Faserauflage unter der Stahlwalze hindurchläuft, wobei sich das Faserbild auf die Kunststoffbahn abdrückt. Die Faserauflage kann auch so sein, daß sie an die Kunststoffbahn abgegeben wird mit der Folge, daß die Kunststoffbahn mit faseriger Oberfläche die Walzen verlädt.
  • In Abb. 2 ist um die Stahlwalze 2 ein Fasermantel 5 gelegt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Erzeugen von Oberflächeneffekten auf Warenbändern aus thermoplastischen Werkstoffen, bei welchem das Warenband, auf Plastizität erhitzt, zwischen den Effekt vermittelnden Walzen hindurchgeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der auf die Oberfläche des Warenbandes wirkenden Hartwalze und dem Warenband eine Zwischenlage mit den Effekt ergebender Auflage vorgesehen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Effekt ergebende Auflage auf einem mit dem Warenband durch den Walzensatz durchlaufenden Band vorgesehen wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenlage mit der Auflage auf der Hartwalze vorgesehen wird.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage durch sich an das Warenband abgebende Feinkörper gebildet wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Feinkörper ohne besonderen Träger zum Durchlauf zwischen der Hartwalze und-dem Warenband gebracht werden.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch i und 2 oder Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Hartwalze und dem Warenband eine Papierbahn mit Auflage, insbesondere Velourpapier, deren Adhäsion am thermoplastischen Warenband größer als die Haftung an dem Papier ist, mit hindurchläuft.
DED884A 1950-01-31 1950-01-31 Verfahren zum Erzeugen von Oberflaecheneffekten auf Warenbaendern aus thermoplastischen Werkstoffen Expired DE821472C (de)

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DE (1) DE821472C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1021767B (de) * 1953-04-24 1957-12-27 J H Benecke Verfahren zum Veredeln der Oberflaeche von Folien aus thermoplastischen Kunststoffendurch rasterartiges Praegen und Einfaerben der Vertiefungen
DE1278300B (de) * 1963-08-09 1968-09-19 Republic Steel Corp Verfahren zur Oberflaechenpraegung von Metallblechen
DE1546576B1 (de) * 1965-07-14 1970-07-30 Plate Gmbh Dr Verfahren zum Herstellen beflockter Traeger
EP0154141A3 (en) * 1984-02-20 1985-11-06 J. H. Benecke Gmbh Method for producing an engraved roller for continuously embossing the surface of a thermoplastic sheet
DE3545744A1 (de) * 1985-12-21 1987-06-25 Hymmen Theodor Gmbh Verfahren und vorrichtung zum herstellen einer druck-, glanz- oder praegestruktur auf pressblechen, -stempeln, -walzen, -folien o.dgl.

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