[go: up one dir, main page]

DE1112304B - Elektrolytisches Verfahren und Elektrolysezelle zum Herstellen von Titan - Google Patents

Elektrolytisches Verfahren und Elektrolysezelle zum Herstellen von Titan

Info

Publication number
DE1112304B
DE1112304B DET13523A DET0013523A DE1112304B DE 1112304 B DE1112304 B DE 1112304B DE T13523 A DET13523 A DE T13523A DE T0013523 A DET0013523 A DE T0013523A DE 1112304 B DE1112304 B DE 1112304B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
basket
titanium
cathode
cell according
electrolyte
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET13523A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Opie
Kjell Aake Svanstroem
Oliver Walton Moles
Leonard Walter Gendvil
Howard Roger Palmer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Titan GmbH
Original Assignee
Titan GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Titan GmbH filed Critical Titan GmbH
Publication of DE1112304B publication Critical patent/DE1112304B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25CPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25C3/00Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts
    • C25C3/26Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts of titanium, zirconium, hafnium, tantalum or vanadium
    • C25C3/28Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts of titanium, zirconium, hafnium, tantalum or vanadium of titanium

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description

  • Elektrolytisches Verfahren und Elektrolysezelle zum Herstellen von Titan Die Erfindung betrifft die Herstellung von Titan hoher Reinheit in industriellem Maßstab nach einem elektrolytischen Verfahren sowie eine Elektrolysezelle zur Durchführung des Verfahrens.
  • Titan wurde bisher aus seinen Verbindungen durch direkte chemische Reduktion des Halogenids unter Verwendung von Natrium oder Magnesium hergestellt. Jedoch sind bei den bekannten Verfahren die Kosten für das zu verwendende reduzierende Metall; z. B. Natrium oder Magnesium, verhältnismäßig hoch und die Verfahren kostspielig und schwierig in der Durchführung.
  • Es sind auch Verfahren bekannt, nach denen Titan durch Elektrolyse aus einer Salzschmelze, z. B. Halogenidschmelze, gewonnen werden kann. Diese Verfahren sind aber vielfach mit Mängeln behaftet; so erfolgt z. B. die Abscheidung von Titan in einer feinteiligen, schwer weiterzuverarbeitenden Form; das abgeschiedene Titan ist durch Salze verunreinigt, die schwer abzutrennen sind; das Verfahren kann nicht kontinuierlich durchgeführt werden; es ist eine gesonderte Herstellung von niederen Titanhalogeniden notwendig, die dem Bad zugeführt werden; die Trennung von Anoden- und Kathodenraum macht Schwierigkeiten; es können nur geringe Mengen an Titan hergestellt werden, und die Ausbeute ist gering.
  • Nach dem Verfahren und in der Vorrichtung zur elektrolytischen Herstellung von Titan gemäß der Erfindung kann Titan hoher Reinheit in verhältnismäßig großen Mengen und guter Ausbeute gewonnen werden.
  • Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung sind im folgenden an Hand der Zeichnung dargestellt, in der Fig. 1 einen zum Teil im Schnitt dargestellten vertikalen Aufriß einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Elektrolysezelle zur Herstellung von Titan in industriellem Maßstab darstellt; Fig. 2 ist ein Schnitt längs der Linie 2-2 der Fig. 1; Fig. 3 ist ein Schnitt längs der Linie 3-3 der Fig. 1; Fig.4 zeigt in vergrößertem Maßstab einen Vertikalschnitt der Kathode der in Fig. 1 dargestellten Zelle, wobei Einzelheiten der zusammengesetzten Halteeinrichtung der Kathode zu erkennen sind; Fig. 5 ist ein Vertikalschnitt durch eine Elektrolysezelle, bei der eine perforierte kathodische Oberfläche in Form einer korbförmigen Kathode verwendet ist, und Fig. 6 ist ein Grundriß der Zelle längs der Linie 6-6 der Fig. 5.
  • Die Erfindung betrifft ein halbkontinuierliches Verfahren zur Herstellung von Titan in einer Elektrolysezelle, die eine Salzschmelze, eine Anode und eine perforierte, korbförmige Kathode enthält, die unter die Oberfläche der Salzschmelze eintaucht. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird dampfförmiges Titantetrachlorid unter die Badoberfläche und in das Innere des Kathodenkorbes eingeleitet, während gleichzeitig Gleichstrom zwischen der Anode und dem Kathodenkorb fließt und wobei die Stärke dieses Stromes auf die Zugabe von Titantetrachlorid abgestimmt ist, so daß die Elektrizitätsmenge ausreicht, um das Titantetrachlorid zu metallischem Titan zu reduzieren.
  • Das Titan wird als eine zusammenhängende Masse von kristallinem Titan an der Innenfläche des Kathodenkorbes niedergeschlagen, wobei diese Masse und der Kathodenkorb in poröser Form erhalten werden und der Elektrolyt außerhalb des Kathodenkorbes frei von reduzierten Titanverbindungen gehalten wird.
  • Die nach diesem Verfahren durchgeführte Elektrolyse unter laufender Zugabe von Titantetrachlorid zu der Salzschmelze und Regelung der Stärke des durch die Zelle geschickten Gleichstroms gemäß der Geschwindigkeit der Zugabe des Titantetrachlorids, so daß die zugeführte Elektrizitätsmenge ausreicht, um das gesamte Titantetrachlorid direkt zu Titan zu reduzieren, wird im folgenden als eine »direkte Elektrolyse« von Titantetrachlorid in einer Salzschmelze bezeichnet. Die Herstellung von Titan durch direkte Elektrolyse kann einerseits durch die Beschränkung der Titanchloride in der Salzschmelze auf die unmittelbare Nachbarschaft einer kathodischen Oberfläche, wodurch praktisch das gesamte Titan auf dieser Oberfläche niedergeschlagen wird, beachtlich verbessert werden. Andererseits kann durch eine Steuerung der Arbeitsbedingungen einer speziellen Zelle und durch eine bestimmte Art und Orientierung der kathodischen Oberfläche gegenüber der Anode und durch die Wahl einer bestimmten Stelle für die Einleitung des Titantetrachlorids in die Salzschmelze die Titanabscheidung so lange in perforierter Form erhalten werden, daß der industrielle Betrieb der Zelle und die wirtschaftliche Erzeugung von sehr duktilem Titan sichergestellt wird.
  • Unter dem Ausdruck »auf die unmittelbare Nachbarschaft der Kathode beschränkt« soll hier verstanden werden, daß man das in die Salzschmelze eingeleitete Titanchlorid nicht durch die Salzschmelze diffundieren läßt, sondern daß man dieses Titanchlorid direkt zu der kathodischen Oberfläche strömen und in innigen Kontakt damit treten läßt, wodurch die Titanchloride zu Metall in Form einer Titanabscheidung auf der kathodischen Oberfläche reduziert werden.
  • Der Ausdruck »Betriebsbedingungen« bezieht sich auf die Steuerung der verschiedenen Variablen, z. B. der Zeit, der Temperatur der Salzschmelze, der Kathodenstromdichte, des Verhältnisses Elektrizitätsmenge zu Zuführungsgeschwindigkeit des Titantetrachlorids, der Konstruktion des Kathodenkorbes und des Titangehaltes des Elektrolyten innerhalb des Korbes zur Aufrechterhaltung der porösen Form der Titanabscheidung.
  • Obwohl die elektrochemischen Vorgänge, die sich bei diesem Verfahren abspielen, nicht genau bekannt sind, so wurde doch festgestellt, daß man die direkte elektrolytische Reduktion von Titantetrachlorid zu Titan in Form größerer Abscheidungen von duktilem kristallinem Metall in industriellem Maßstab durchführen kann, indem man eine perforierte korbförmige Kathode verwendet, in die das Titantetrachlorid unterhalb der Oberfläche des Elektrolyten eingeleitet wird. Man kann voraussetzen, daß Ionenströme von der Anode durch die Öffnungen in der Wand des Korbes und durch die Hohlräume der porösen Abscheidung des Titans ins Innere des Korbes fließen, wo man Titanionen feststellen kann, die an der Innenwand des Korbes zu Titan reduziert werden. Im Gegensatz zu dem, was man erwarten könnte, hört der Hauptteil des Ionenstromes nicht an der äußeren Oberfläche des Kathodenkorbes auf, sondern er fließt offensichtlich durch die Öffnungen der Korbwand und durch die außerordentlich hohe Zahl von annähernd parallelen Bahnen in der porösen Abscheidung des Titans ins Innere des Korbes.
  • Die in Fig. 5 dargestellte Vorrichtung besteht aus einem Zellengehäuse 10, das durch Graphitelektroden 17 erwärmt wird. Dieses Gehäuse ist ganz oder zum Teil mit einem Elektrolyten 58 gefüllt, in den zwei Graphitanoden 16 eintauchen, zwischen denen eine korbförmige Kathode 61 angeordnet ist. Der Schmelzelektrolyt besteht im wesentlichen aus einem geschmolzenen Halogenid eines Alkali- oder Erdalkalimetalls, einschließlich Magnesium, insbesondere aus den Chloriden dieser Metalle, die einzeln oder in Kombination verwendet werden können. Mischungen dieser Halogenide, die niedrigschmelzende Eutektika bilden, sind zur Verwendung am bequemsten, z. B. Mischungen von Natriumchlorid und Strontiumchlorid, von Natriumchlorid und Lithiumchlorid, von Natriumchlorid und Bariumchlorid, von Natriumchlorid und Magnesiumchlorid oder von deren Mischungen. Im allgemeinen kann die Temperatur des Schmelzelektrolyten im Bereich von 375 bis 950° C liegen, je nach den speziellen verwendeten Salzen, der Art, z. B. der Dichte, des abgeschiedenen Metalls und der Konstruktion der Zelle selbst.
  • Die korbförmige Kathode 61 enthält ein metallisches Beschickungsrohr 62 zur Einleitung des Titantetrachlorids in den Elektrolyten sowie einen z. B. rechteckigen metallischen Korb 38, dessen Seitenwände perforiert sind, während der Boden und der Deckenteil keine Perforation aufweisen. Der Korb besteht aus Titan, kann jedoch auch aus Stahlblech bestehen, und wenn er mit dem kathodischen Beschickungsrohr 62 einen einzigen Teil bildet oder durch Metallstreifen 63 od. dgl. elektrisch leitend mit ihm verbunden ist, dann wirkt er selbst als Kathode. Ein wichtiges Mittel zur Steuerung des Betriebes der Zelle besteht darin, daß man die Einleitung des in den Schmelzelektrolyten eintretenden Titanchlorids steuert, das an einer Stelle des Kathodenkorbes 38 eingeführt wird, die unterhalb ihres Mittelabschnittes liegt. Zu diesem Zweck ist das Beschickungsrohr 62 so tief in den Korb eingeführt, daß das untere Ende des Rohres in der Nähe des Bodens des Korbes endet. Titantetrachlorid wird infolgedessen in innige Berührung mit den kathodischen Oberflächen gebracht, durch die die Dispersion des Titanchlorids auf denjenigen Teil des Elektrolyten beschränkt wird, der im Inneren des Korbes 61 liegt, so daß sich Titan an seinen perforierten Wänden in Form verhältnismäßig großer Teilchen aus duktilem Metall niederschlägt. Obgleich der Kathodenkorb, wie er in der Zeichnung beschrieben ist, sehr brauchbar ist, so liegt es doch im Rahmen der Erfindung, den Korb in anderer Weise auszubilden, als dies in der Zeichnung dargestellt ist.
  • Andere Variable, die beim Betrieb einer bestimmten Zelle gesteuert werden müssen, damit sich die Abscheidung von Titan in poröser Form bildet, sind die Größe und die Anordnung der Öffnungen in den Wänden des Korbes sowie dessen Dicke. Diese Öffnungen können einen Durchmesser von 3,2 mm, mit ihren Mittelpunkten 6,4 mm voneinander entfernt (248 Öffnungen/dm2), bis zu einem Durchmesser von 12,7 mm, mit ihren Mittelpunkten 25,4 mm voneinander entfernt (15,5 Öffnungen/dm2), haben. Vorzugsweise werden Öffnungen mit einem Durchmesser von 6,4 mm, deren Mittelpunkte 12,7 mm voneinander entfernt sind (62 Öffnungen/dm'), verwendet. Man kann Körbe mit zwei oder vier perforierten Seitenwänden gut verwenden; da jedoch ein rechteckiger Korb mit zwei perforierten Seitenwänden in Verbindung mit zwei Anoden eine verhältnismäßig konstante Abscheidungsfläche ergibt, so gibt man dieser Ausführung den Vorzug.
  • Damit die Reduktion an der Innenseite oder an den Innenflächen der Titanabscheidung stattfindet, ist es erforderlich, daß der Ionenstrom von außen durch die poröse Abscheidung aus Titan hindurch in das Innere des Korbes fließt, wo Titanionen vorhanden sind. Mit zunehmender Dicke der Abscheidung erhöht sich der Widerstand für den Zonenstrom, so daß zur Aufrechterhaltung einer konstanten Reduktionsgeschwindigkeit höhere Spannungen und Stromstärken angewandt werden müssen. Dadurch sinkt jedoch der Wirkungsgrad ab. Die Arbeitsweise des Korbes besteht also darin, daß der Betrieb selbsttätig unterbrochen wird. Wenn der Korb jedoch unter den richtigen Bedingungen verwendet wird, dann bildet sich eine Abscheidung von einer Dicke sowie von einer Porosität an den Innenwänden des Korbes, die die praktische Verwendung der Abscheidung ermöglicht.
  • Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird Titantetrachlorid, vorzugsweise in Dampfform, in den Schmelzelektrolyten eingeführt, und es wird gleichzeitig der Strom eingeschaltet. Damit das Titantetrachlorid mit einer im wesentlichen konstanten Geschwindigkeit zugegeben werden kann, wird es gemäß der Erfindung in flüssigem Zustand abgemessen.
  • Damit man Titantetrachlorid zu Metall reduzieren kann, muß eine vorbestimmte Elektrizitätsmenge gleichzeitig durch die Zelle geführt werden, die auf die Zufuhrgeschwindigkeit des Titantetrachlorids abgestimmt ist. Theoretisch ist eine Elektrizitätsmenge von etwa 4 Faraday notwendig, die durch die Zelle strömen muß, während gleichzeitig etwa 1 Mol Titantetrachlorid in die Zelle eingeleitet wird. Vorzugsweise nimmt man jedoch eine Elektrizitätsmenge, die etwas größer ist als die theoretisch erforderliche Menge, um Verluste auszugleichen, die durch Nebenreaktionen in der Zelle verursacht werden. Diese zusätzliche Elektrizitätsmenge hängt von der Konstruktion der Zelle ab. Bei Zellen, wie sie in den Fig. 1 bis 4 dargestellt sind, nimmt man etwa 4,5 bis 7,9 Faraday pro Mol Titantetrachlorid, um die Zelle in Betrieb zu halten, während man bei einer Zelle, wie sie in Fig. 5 dargestellt ist, vorzugsweise 4,5 bis 6,0 Faraday pro Mol Titantetrachlorid nimmt.
  • Theoretisch können, wenn man weniger als 1 Mol Titantetrachlorid für je 4 Faraday in die Zelle einleitet, andere Metalle aus dem Schmelzelektrolyten an der Kathode abgeschieden werden. Wenn Titantetrachlorid in einer Menge zugegeben wird, die einen Überschuß über 1 Mol pro 4 Faraday darstellt, dann bilden sich Titandichlorid und Titantrichlorid in den Elektrolyten, und sie diffundieren und verbreiten sich in dem Bad bis zu der Anode, wo sie mit dem freigesetzten Chlor reagieren und gegebenenfalls wieder zu Titantetrachlorid chloriert werden, das aus der Zelle entfernt wird. Der Wirkungsgrad wird bei einem derartigen Betrieb beachtlich vermindert, wenn die Menge an Titantetrachlorid größer ist als etwa 0,9 Mol eingeleitetes Titantetrachlorid pro 4 Faraday.
  • Ein weiterer Faktor beim Betrieb der Zelle ist die Kathodenstromdichte, die als Strom pro Einheit der Fläche der perforierten Oberfläche des Kathodenkorbes definiert ist, wobei unter Fläche das Produkt linearer Abmessungen der perforierten Oberfläche zu verstehen ist. Im allgemeinen wird eine derartige Zelle mit einer verhältnismäßig hohen Stromdichte betrieben, wobei eine häufig vorkommende Stromdichte etwa 0,43 A/cms beträgt. Je nach den Eigenschaften der speziellen Zelle und je nach den Betriebsbedingungen kann man gute Ergebnisse mit einem weiten Bereich von Stromdichten erhalten. Im allgemeinen wird eine Kathodenstromdichte von 0;22 bis 0,60 A/cm2 verwendet. Innerhalb dieses Bereiches wird Titan auf der Kathode niedergeschlagen, und es haftet dort an.
  • Beim Betrieb der Zelle ist noch ein anderer Faktor zu berücksichtigen, wenn man eine Abscheidung von Titan in poröser Form erhalten will. Dieser Faktor besteht in der Abhängigkeit, die zwischen der Zeit, dem Verhältnis von Elektrizitätsmenge zu Beschickung und der Stromdichte besteht. Wie aus der Tabelle ersichtlich ist, kann man mit Erfolg einen 24stündigen Betrieb durchführen, wenn man ein Verhältnis von Elektrizitätsmenge zu Titantetrachloridbeschickung von 5,0 bis 7,0 Faraday pro Mol verwendet und wenn man Stromdichten im Bereich von 0,22 bis 0,54 A/cm2 anwendet. Mit zunehmender Betriebsdauer wird der zulässige Bereich für die Stromdichte und für das Verhältnis Elektrizitätsmenge zu Beschickung enger. Im allgemeinen wird die Abscheidung bei konstantem Verhältnis Elektrizitätsmenge zu Beschickung mit zunehmender Stromdichte dichter, während bei konstanter Stromdichte die Dichte der Abscheidung mit Zunahme des Verhältnisses Elektrizitätsmenge zu Beschickung abnimmt. Die folgende Tabelle gibt die angenäherten Bereiche der Bedingungen, die durch tatsächlich durchgeführte Versuche für die Abscheidung eines porösen Titans auf einer perforierten kathodischen Oberfläche als brauchbar gefunden wurden.
  • Maximale Betriebsdauer (Stunden) bei wechselnden Größen von Kathodenstromdichte und Verhältnis Elektrizitätsmenge zu Beschickung
    Verhältnis
    Elektrizitäts- Kathodenstromdichte in Alcm2
    menge
    zu Beschickung 0,22 1 0,32 I 0,43 ! 0,54
    in Faraday '
    pro Mol Ti C14 maximale Betriebsdauer in Stunden
    5,0 24
    5,5 36 48
    6,0 48 60 60
    6,5 36 60 72 i 48
    7,0 24 ! 60 72 !, 60
    Die Zeit stellt also einen Faktor dar, der zusammen mit der Konzentration der Titanverbindungen innerhalb des Kathodenkorbes berücksichtigt werden muß. Die Abscheidung von Titan in poröser Form erfolgt bei Titankonzentrationen, die merklich unter 1% liegen. Dies stellt ein kennzeichnendes Merkmal dar, da diese Konzentration deutlich unterhalb desjenigen Bereiches liegt, der bei den früher bekannten Verfahren angewandt wurde. Ein zufriedenstellender Betrieb konnte bei Titankonzentrationen durchgeführt werden, die nicht über 1% lagen und vorzugsweise nicht höher als 0,1 oder 0,211/o waren. Konzentrationen über einem oder- mehreren Prozenten zeigen die Bildung einer dichten, verhältnismäßig wenig porösen Metallabscheidung an, und in der Praxis werden Konzentrationen von dieser Größenordnung oder auch noch höhere Konzentrationen dazu verwendet, um der Bedienungsperson zu zeigen, daß der Betrieb unterbrochen werden sollte, weil die Metallabscheidung dann immer weiter von der porösen Form abweicht. Beispiel 1 Unter Verwendung einer Zelle, die ähnlich ausgebildet ist wie die in Fig. 5 dargestellte und deren korbförmige Kathode zwei perforierte Seitenwände hat, deren 6,4 mm große Öffnungen mit ihren Mittelpunkten 12,7 mm voneinander entfernt sind, und deren Zuführungsrohr 9,5 mm stark ist, werden Titantetrachloriddämpfe in das Innere des Kathodenkorbes neben dessen Boden eingeleitet, wobei der Korb in einen Schmelzelektrolyten eintaucht. Der Elektrolyt enthält 320 kg Natriumchlorid, das auf einer Temperatur von etwa 840° C gehalten wird. Titantetrachloriddämpfe wurden dann mit einer Geschwindigkeit von 900 g/Stunde durch das Beschickungsrohr in den Kathodenkorb eingeleitet, dessen perforierte Wände gegenüber den Anoden angeordnet waren. Gleichzeitig wurde eine Elektrizitätsmenge von 6,15 Faraday pro Mol Titantetrachlorid durch die Zelle geleitet. Diese Strommenge reichte aus, um das Titantetrachlorid vollständig zu Titan zu reduzieren, das in seiner Gesamtheit an den Wänden des Korbes in Form verhältnismäßig großer, grober Metallteilchen niedergeschlagen wurde. Um die oben angegebene Elektrizitätsmenge zu erhalten, waren 780 A bei einer angelegten Spannung von etwa 6,9 bis 7,5 V erforderlich. Die Kathodenstromdichte betrug etwa 0,43 A/cm2. Der Versuch dauerte 46 Stunden, und während dieser Zeit blieb die Abscheidung von Titan porös, und die Öffnungen im Korb blieben offen. Danach wurde die Einleitung von Titantetrachloriddampf unterbrochen, und es wurde kein weiterer Strom durch die Zelle geleitet. Der Kathodenkorb wurde aus der Zelle herausgezogen, und man konnte feststellen, daß sich das Titan an den perforierten Wänden des Kathodenkorbes in Form einer unregelmäßigen porösen, zähen Masse niedergeschlagen hatte, die aus verhältnismäßig großen Kristallen bestand. Das Titan wurde aus der Zelle herausgenommen und in einer Kammer in inerter Atmosphäre gekühlt. Die gekühlte Abscheidung wurde ausgewaschen, und man erhielt das getrocknete, ausgewaschene Titan in Form grober Kristalle, die ein Gesamtgewicht von 9 kg hatten und einen ausgesprochen metallischen Glanz aufwiesen und sehr duktil waren. Eine Probe, die durch Schmelzen im Bogen hergestellt wurde, hatte eine Brinellhärte von 146 kg/mm2. Etwa 901/9 der Titanverbindungen, die in Form von Titantetrachlorid eingeführt wurden, konnten als Titan gewonnen werden.
  • Beispiel 2 Bei diesem Beispiel wurde die gleiche Zelle wie im Beispiel 1 verwendet. Der Elektrolyt enthielt 320 kg Natriumchlorid, das auf einer Temperatur von etwa 850' C gehalten wurde. Die Zufuhrgeschwindigkeit von Titantetrachloriddampf betrug 835 g:`Stunde, und es wurde eine Elektrizitätsmenge von 6,35 Faraday pro Mol Titantetrachlorid durch die Zelle geleitet, wozu eine Stromstärke von 750A bei einer angelegten Spannung von etwa 6,8 bis 7,2V erforderlich war. Die Kathodenstromdichte betrug etwa 0,43 A/cm2. Der Versuch dauerte 83 Stunden, und während dieser Zeit blieb die Titanabscheidung porös, und die Öffnungen im Korb blieben offen. Der Kathodenkorb wurde aus der Zelle herausgezogen, und Titan hat sich an der Innenfläche der perforierten Wände des Kathodenkorbes in Form einer unregelmäßigen porösen und zähen Masse abgeschieden, die aus verhältnismäßig großen Kristallen bestand. Das ;ewaschene Titan, das so wie im vorhergehenden Beispiel gewonnen wurde, wog 16 kg und bestand im wesentlichen zu 10011/o aus Titan, und es hatte eine Brinellhärte von etwa 115 kg/mm2.
  • Beispiel 3 Es wurden die gleichen Arbeitsgänge vorgenommen, wie sie in den Beispielen 1 und 2 beschrieben sind, jedoch wurde ein Kathodenkorb verwendet, dessen Löcher einen Durchmesser von 6,4 mm hatten und deren Mittelpunkte so weit voneinander entfernt waren, daß 124 Löcher/dm2 vorhanden waren. Durch das 9,5 mm starke Beschickungsrohr wurde Titantetrachlorid mit einer Geschwindigkeit von 860 gl Stunde in den Elektrolyten eingeleitet, wobei die Temperatur des Natriumchloridbades bei 860° C lag. Eine Elektrizitätsmenge von 6,2 Faraday pro Mol Titantetrachlorid wurde durch die Zelle geleitet, wobei die Stromstärke 750 A bei einer angelegten Spannung von 6,6 bis 6,7 V betragen mußte. Die Kathodenstromdichte betrug etwa 0,60 A/em2, und der Versuch wurde ohne Unterbrechung 54 Stunden lang fortgesetzt. Das grobe Titan, das bei diesem Versuch erzeugt wurde, hatte ein Gewicht von etwa 7,8 kg, und seine Brinellhärte betrug etwa 114 kg/mm2. Beispiel 4 Es wurde die in Fig. 5 dargestellte Zelle verwendet sowie ein Kathodenkorb mit vier perforierten Seitenwänden, deren Öffnungen 3,2 mm Durchmesser hatten und die mit ihren Mittelpunkten 6,4 mm voneinander entfernt waren. Durch das 6,4 mm starke Beschickungsrohr wurde Titantetrachlorid in den Elektrolyten innerhalb des Korbes mit einer Geschwindigkeit von 670 g!Stunde eingeleitet, und das Bad wurde auf einer Temperatur von etwa 900c C gehalten. Eine Elektrizitätsmenge von 4,2 Faraday pro Mol Titantetrachlorid wurde durch die Zelle geschickt, wozu eine Stromstärke von 400 A bei einer angelegten Spannung von 5,2 bis 5,6 V erforderlich war. Die Kathodenstromdichte betrug etwa 0,19 A/em2, und der Versuch dauerte 24 Stunden lang. Das bei diesem Versuch erzeugte Titan hatte ein Gewicht von 2,3 kg und die Form von grobkörnigen Teilchen. Die Ausbeute an Titan betrug 66 %, und die Brinellhärte lag bei 137 kgimm2. Das Metall war sehr dicht.
  • Beispiel 5 Es wurde eine Zelle verwendet, wie sie in Fig. 5 dargestellt ist, und der Kathodenkorb hatte eine perforierte Seitenwand mit Öffnungen von 6,4 mm Durchmesser, deren Mittelpunkte 12,7 mm voneinander entfernt waren. Titantetrachlorid wurde durch ein 6,4 mm starkes Beschickungsrohr in den Elektrolyten innerhalb des Korbes mit einer Geschwindigkeit von 608 g/Stunde eingeleitet, und das Bad wurde auf einer Temperatur von etwa 8251 C gehalten. Eine Elektrizitätsmenge von 7 Faraday pro Mol Titantetrachlorid wurde durch die Zelle geleitet, wozu eine Stromstärke von 600 A und eine angelegte Spannung von 8,7 bis 10 V erforderlich war. Die Kathodenstromdichte betrug etwa 115 A/em', und der Versuch dauerte 24 Stunden. Das bei diesem Versuch erzeugte Titan hatte ein Gewicht von 2,2 kg und lag in Form eines grobkörnigen Materials vor. Die Ausbeute an Titan betrug 6211/o, und die Brinellhärte lag bei 163 kg/mm', und das Metall war sehr dicht.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren gestattet die Produktion von hochwertigem Titan in industriellem Maßstab, was durch die beanspruchte Elektrolysezelle erreicht wird, die durch die Fig. 1 bis 4 näher beschrieben wird. Gegenüber bisher bekannten Elektrolysezellen ist die erfindungsgemäße Elektrolysezelle dadurch ausgezeichnet, daß die Zelle besser abgedichtet und daß über dem Elektrolyten eine Schutzgasatmosphäre vorgesehen ist. Der Kathodenkorb ist mit einer Kühlhaube verbunden, so daß der Korb zusammen mit der in ihm enthaltenen Abscheidung des Titans aus der Zelle herausgenommen werden kann und anschließend gekühlt werden kann, ohne daß das Titan im Korb vor seiner Gewinnung mit der Atmosphäre in Berührung kommt.
  • Die in Fig. 1 dargestellte Zelle 10 enthält einen äußeren Mantel 11 aus Stahl oder einem geeigneten Metall, einen inneren Mantel 12, ebenfalls aus Stahl oder einem anderen geeigneten Metall und aus feuerfesten Steinen 13 bzw. 14.
  • Bei der in Fig.2 dargestellten Zelle hat die Elektrolysekammer 15 einen rechteckigen Querschnitt, und bei dieser beispielsweisen Ausführungsform der Erfindung beträgt die Länge etwa das Doppelte der Breite. An gegenüberliegenden Enden der Elektrolysekammer 15 sind Anoden 16, die jeweils in die entsprechende Stirnwand der Elektrolysekammer 15 an deren Boden eingelassen sind. Elektrische Leitungen, die in der Zeichnung nicht dargestellt sind, führen zu den Anoden und zur Kathode. Neben den Anoden 16 ist die Zelle auch mit mehreren Heizelektroden ausgestattet, die zur Erwärmung des Schmelzelektrolyten dienen und durch die der Elektrolyt während der Erzeugung des Titans auf einer vorbestimmten Temperatur gehalten wird. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung bestehen die Heizelektroden 17 aus Graphitstäben, die in die feuerfeste Auskleidung der Elektrolysekammer an einander gegenüberliegenden Seiten eingelassen sind, wobei jede dieser Heizelektroden vom oberen Rand der Zelle nach unten zu einer Stelle führt, die neben dem Boden der Elektrolysekammer liegt.
  • Aus der Fig. 9. ersieht man, daß das obere offene Ende der Elektrolysekammer 15 mit einem metallischen Deckel 18 versehen ist, dessen herabhängender metallischer Rand 19 genau in das offene obere Ende der Elektrolysekammer paßt. Der Deckel 18 wird in dem offenen oberen Ende der Elektrolysekammer durch eine Lippe gehalten, die von dem Randteil 19 nach der Seite vorspringt und auf dem Rand der Elektrolysekammer 15 aufliegen kann und einen dichten Abschluß damit bildet. Der Deckel 18 besteht aus Stahl, rostfreiem Stahl oder einem anderen geeigneten Metall, und er ist mit einer in der Mitte angeordneten, im wesentlichen rechteckigen Öffnung 20 versehen, deren Länge und Breite so gewählt sind, daß die Kathode einschließlich der damit verbundenen Halteeinrichtung, die später beschrieben wird, leicht bindurchgeführt werden kann. Aus der Fig. 4 ersieht man, daß die Öffnung 20 des Deckels 18 von einem nach oben führenden Randteil 21 umgeben ist, der eine Wand eines U-förmigen Kanals 2? bildet, der an der oberen Fläche des Deckels 18 angeordnet ist und der die Grundplatte oder den unteren Teil des Randteile 21 umgibt, wobei die zweite Wand des ersten Kanals 22 durch einen nach oben gerichteten Metallflansch 23 gebildet wird, der nach außen in seitlicher Richtung im Abstand vom Randteil 21 angeordnet ist. Der nach oben gerichtete Flansch 23 dient auch als Innenwand eines zweiten Kanals 24, der den ersten Kanal 22 umgibt, wobei die äußere Wand des zweiten Kanals 24 einen nach oben gerichteten Metallflansch 25 aufweist, der ähnlich wie der Flansch 23 ausgebildet ist. Diese beiden Kanäle 22 bzw. 24 enthalten ein niedrigschmelzendes Metall, das während des Betriebs der Zelle in erstarrtem Zustand ist, so daß die metallische Tragplatte 26, die die Öffnung 20 des Deckels 18 abschließt, sowie die Kühlhaube 27 gasdicht abgeschlossen werden.
  • Die in Fig. 4 dargestellte metallische Tragplatte 26 ist etwa rechteckig und hat herabhängende Seiten-und Endflansche 28 und 29, die in den ersten Kanal 22 eingreifen können, wenn die Tragplatte 26 auf die Öffnung 20 aufgesetzt ist. Sie können in dem erstarrten Metall während der Elektrolyse abgedichtet werden, um Luft, Sauerstoff od. dgl. von der Kammer 15 abzuschließen.
  • Die Kühlhaube 27 enthält ein etwa rechteckiges Metallgehäuse, das oben abgeschlossen und unten offen ist. Dieses Gehäuse kann über der Zelle derart abgestützt werden, daß die Haube in vertikaler Richtung auf die Öffnung 20 der Elektrolysekammer 15 zu und von ihr weg bewegt werden kann. So kann also während des Betriebs der Zelle die Kühlhaube 27 in ihrer oberen Stelle gehalten werden, wobei diese Lage in den Fig. 1 und 4 mit ausgezeichneten Linien dargestellt ist. Am Ende einer bestimmten Betriebszeit kann die Kühlhaube 27 auf den Deckel 18 der Zelle herabgelassen werden, wobei diese Stellung in den Fig. 1 und 4 mit gestrichelten Linien dargestellt ist. In dieser Lage sind die Ränder des offenen unteren Endes der Kühlhaube in dem Metall im zweiten Kanal 24 abgedichtet, so daß sie eine gasdichte Abdichtung bilden. Wenn die Haube in dieser Stellung ist, dann kann die Kathode einschließlich ihrer Halterung in die Haube hochgezogen werden, so daß die Titanabscheidung gekühlt werden kann, bevor sie der Atmosphäre ausgesetzt wird. Die Gesamthöhe der Kühlhaube 27 ist daher etwas größer als die Gesamtlänge der Kathode und ihrer Halterung, wodurch die letztere, die im folgenden auch als Kathodenanordnung bezeichnet wird und die die Tragplatte 26, den Kathodenkorb 38 und dessen Halterung enthält, aus der Kammer 15 heraus in die Kühlhaube hochgezogen werden kann. Die Kühlhaube ist mit einem Mantel 30 versehen, durch den ein Kühlmittel, z. B. Wasser, mittels der Rohre 31 und 32 in Umlauf gesetzt wird Um die Kathodenanordnung in die Kühlhaube heben zu können, ist die Deckplatte 33 der Kühlhaube mit einer Mittelöffnung versehen, durch die eine Stange 34 eingeführt werden kann und lösbar mit der Tragplatte 26 verbunden werden kann, was später noch beschrieben wird. Außerdem ist im unteren Ende der Kühlhaube ein Beschickungsrohr 35 vorgesehen, durch das ein inertes Gas, z. B. Argon, in die Kühlhaube eingeleitet wird., während ein Rohr 36 in der Deckplatte 33 der Kühlhaube angeordnet ist, durch das die Gase aus der Haube abgelassen werden können.
  • Die Kühlhaube 27 kann, wie in Fig. 1 durch gestrichelte Linien angedeutet ist, relativ zu dem Deckel 18 der Zelle angehoben und gesenkt werden, und dazu ist diese Kühlhaube mit entsprechenden »Ösenschrauben« oder entsprechenden Mitteln ausgestattet, mit denen die Haube an einer geeigneten, in der Zeichnung nicht dargestellten Winde befestigt ist. In ähnlicher Weise ist die zum Anheben dienende Stange 34 an ihrem oberen Ende mit einer »Öse« oder einem gleichwertigen Mittel ausgestattet, mit dem die Stange an einer geeigneten Winde befestigt ist, so daß die Kathodenanordnung in die Kühlhaube hinaufgehoben werden kann. Die Tragplatte 26 der Zelle hat ein Metalljoch 37, das mit dem unteren Ende der Stange 34 lösbar verbunden ist.
  • Fig. 4 zeigt ferner eine Konstruktion der Kathodenanordnung. Der Kathodenkorb 38 dieser Anordnung enthält zwei umperforierte und zwei perforierte, aus Metallblech bestehende Seitenwände, einen umperforierten Boden und eine umperforierte Deckplatte 39, wobei als Metall Eisen, Nickellegierungen oder Titan verwendet werden kann. Obgleich die in der Zeichnung dargestellte Ausführung und Anordnung des Korbes in der Zelle mit seinen zwei perforierten Seitenwänden, die den Anoden 16 gegenüberliegen, bevorzugt wird, so ist dies doch kein kritisches Merkmal. Die Deckplatte 39 kann darüber hinaus mit den Seitenwänden und dem Boden des Korbes verbunden sein, vorzugsweise ist jedoch der Seiten-und Bodenteil des Korbes lösbar mit der Deckplatte 39 verbunden. Diese Konstruktion erleichtert das Herausnehmen der Titanabscheidung aus dem Korb.
  • Die Halterung des Korbes besteht aus einer Vielfachröhrenanordnung, die insbesondere aus der Fig.4 zu ersehen ist. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung besteht das Beschickungsrohr 40 der Vielfachrohranordnung aus Nickel, und es ist oben durch einen Rohrkrümmer mit einem Zuführungsrohr 41 verbunden, durch das das Titantetrachlorid 60 von einem nicht dargestellten Vorratsbehälter in das Innere des in den Elektrolyten eingetauchten Korbes eingeleitet werden kann. Das untere Ende des Nickelrohres führt nicht über die ganze Strecke in den Korb, sondern es ist neben der Unterseite der Deckplatte 39 des Korbes mit einer Kupplung 42 ausgestattet, mittels der das untere Ende des Rohres 40 mit dem oberen Ende eines Stutzens 43 verbunden ist, der aus Titan oder einem anderen geeigneten schwerschmelzenden Metall besteht und der von der Kupplung 42 aus nach unten in das Innere des Kathodenkorbes 38 führt. Der aus Titan bestehende Stutzen 43 des Nickelrohres 40 erwies sich für industrielle Zwecke als zweckmäßig, damit eine Brückenbildung eines Titan-Nickel-Schwammes am unteren Ende des aus Nickel bestehenden Zuführungsrohres vermieden wurde. Zum Schutze des Stutzens 43 hat dieser eine Auskleidung, die aus einem Graphitrohr 44 besteht, das nach oben in das Nickelrohr 40 führt, wobei die Graphitauskleidung in diesem Rohr 40 etwas über der Deckplatte 39 des Korbes endet.
  • Aus Fig. I ersieht man, daß der Korb insgesamt in den Elektrolyten eingetaucht werden kann, so daß auch die Halterung des Korbes in den Elektrolyten eintaucht und auch der Atmosphäre über dem Elektrolyten ausgesetzt ist. Da es nicht zweckmäßig ist, den Versuch zu unternehmen, das Gesamtgewicht des Kathodenkorbes einschließlich der darin enthaltenen Titanabscheidung mit dem aus Nickel bestehenden Zuführungsrohr 40 zu halten, wird ein Rohr mit höherer Festigkeit, z. B. das Stahlrohr 45, teleskopartig über das Nickelrohr 40 geschoben und mit seinem unteren Ende an die Deckplatte 39 des Korbes angeschweißt, wobei das obere Ende des den Korb stützenden Rohres 45 in einen kreisförmigen Flansch 46 eingeschraubt ist, der von der Tragplatte i 26 der Kammer 15 gehalten wird. Soweit das Stahlrohr 45 von dem Schmelzelektrolyten angegriffen werden könnte, ist es innen und außen von konzentrisehen Schutzrohren 47 und 48 aus Nickel umgeben, die mit ihren unteren Enden an die Deckplatte 39 des Korbes angeschweißt sind und mit ihren oberen Enden in die Mittelöffnung eines kreisförmigen Metallflansches 49 bzw. 50 eingeschraubt sind, die von der Tragplatte 26 der Kammer 15 unterstützt sind, wobei jeder der Flansche von dieser Tragplatte und von dem Stahlrohr 45 durch elektrische Isolierringe isoliert ist. Dies ist von besonderer Bedeutung, da, wenn die Nickelrohre 47 und 48 nicht elektrisch von dem stromführenden Stahlrohr 45 isoliert sind, ein so hoher Spannungsabfall zwischen den oberen und unteren Enden der Nickelrohre auftreten würde, daß eine elektrochemische Zersetzung dieser Rohre stattfinden würde.
  • Das obere Ende des inneren Nickelrohres 47 führt bis über den Flansch 49 und ist in eine Haube 51 eingepaßt, in die das obere Ende des Nickelrohres 40 eingeschraubt ist, wobei die Haube 51 die einzige Stütze für das Nickelrohr 40 bildet, dessen unteres Ende frei durch eine Öffnung der Deckplatte 39 des Korbes führt. Die zum Schutze des Stahlrohres 45 dienenden Nickelrohre 47 und 48 sind von dem Stahlrohr 45 durch eine geeignete Wärmeisolation isoliert, die z. B. aus Aluminiumoxyd od. dgl. besteht. Als letzter Schutz gegen die korrodierenden Wirkungen der Atmosphäre oberhalb des Bades ist das äußere Nickelrohr 48 von einer Graphithülse 52 umgeben, wobei die Graphithülse von der Deckplatte 39 des Korbes getragen wird. Die Hülse endet oben unmittelbar unter der Unterseite der Tragplatte 26 der Zelle. Diese gesamte Anordnung, d. h. das Nickelrohr 40, das Stahlrohr 45 und die beiden konzentrischen Nickelhülsen, die das Stahlrohr 45 schützen, führen durch eine Öffnung in der Tragplatte 26 der Zelle, wobei die Rohre 45, 47 und 48 durch die erwähnten kreisförmigen Flansche 46, 49 und 50 daran befestigt sind. Die Befestigungsmittel sind allgemein mit 53 bezeichnet. Die obenerwähnten elektrischen Isolierringe der Flansche 49 und 50 bieten auch eine im wesentlichen luftdichte Abdichtung zwischen den betreffenden Flanschen und der Tragplatte der Zelle. Darüber hinaus ist der Flansch 46 des Stahlrohres 45 mit einem Metallarm 54 versehen, an dem ein Leiter 55 einer Stromquelle angeschlossen ist, von der Strom zu dem Elektrolyten geführt wird. Als Leiter für den Strom, der dem Korb zugeführt wird, dient das Stahlrohr 45. Es sind ferner geeignete Kühlmittel 56 vorgesehen, die ein Kupferrohr enthalten, das an den Umfang des Flansches 46 angeschweißt ist und durch das ein Kühlmittel, z. B. Wasser, geführt werden kann.
  • Es ist notwendig, die Titanabscheidung vor Sauerstoff oder anderen schädlichen Gasen zu schützen, wofür eine geeignete Schutzatmosphäre über der Oberfläche des Elektrolyten vorgesehen wird. Geeignete Schutzgase für diesen Zweck sind z. B. inerte Gase, wie Argon oder Helium, die durch das Rohr 59 in die Kammer 1.5 eingeleitet werden können. Ein Auslaßrohr 57 dient zum Ablassen des Chlors oder anderer Gase aus der Zelle.
  • Der Schmelzelektrolyt 58 besteht vorzugsweise aus einem geschmolzenen Halogenid eines Alkali- oder Erdalkalimetalls einschließlich Magnesium, insbesondere aus den Chloriden der Metalle, die einzeln oder in Kombination verwendet werden können.
  • Der Betrieb der Zelle wird im folgenden kurz beschrieben. Titantetrachloriddampf wird durch das Beschickungsrohr 40 in die Zelle eingeleitet, das mit seinem mit Graphit ausgekleideten, aus Titan bestehenden Stutzen 43 das Titantetrachlorid in den Elektrolyten unter seiner Oberfläche und innerhalb des Korbes 38 austreten läßt. Gleichzeitig wird ein elektrischer Strom durch die Zelle mittels des elektrischen Leiters 55 geführt, der mit dem Stahlrohr 45 verbunden ist, das den Kathodenkorb trägt. Der Strom fließt von hier durch den Elektrolyten zu den Anoden 16, wobei die Stromstärke auf die Zuführungsgeschwindigkeit des zugesetzten Titantetrachlorids abgestimmt ist, so daß die Titanverbindungen innerhalb des Korbes zu Titan reduziert werden, ohne daß eine merkliche Wanderung der Titanverbindungen durch den restlichen Teil des Elektrolyten stattfindet.
  • Das folgende Beispiel dient zur Erläuterung der Wirksamkeit der erfindungsgemäßen verbesserten elektrolytischen Zelle, die zur Herstellung eines stark duktilen Titans in industriellem Maßstab dient. Beispiel 6 Es wurde eine Zelle verwendet, die etwa der in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Zelle entspricht, sowie ein Elektrolyt, der 320 kg Natriumchlorid enthielt und der in die Kammer 15 eingeführt und auf 850° C erhitzt wurde. Vorzugsweise wird das Natriumchlorid zuvor gereinigt. Dies kann auf zwei verschiedene Weisen erfolgen. So kann vor der Einleitung des Titantetrachlorids ein Gleichstrom zwischen einem kathodischen Stab, der vorübergehend in die Zelle eingeführt wurde, und den Anoden 16 eine vorbestimmte Zeit hindurchgeschickt werden, oder man kann während einer verhältnismäßig kurzen Zeit den Kathodenkorb und Titantetrachlorid verwenden und Titan erzeugen, das dann als Abfall verworfen wird.
  • Anschließend wurde Titantetrachlorid in Dampfform in den Elektrolyten unter dessen Oberfläche und innerhalb des Korbes mit einer Geschwindigkeit von 840 g/Stunde eingeleitet. Gleichzeitig ließ man einen Gleichstrom mit einer Elektrizitätsmenge von 6,35 Faraday pro Mol Titantetrachlorid durch die Zelle strömen. Zur Aufrechterhaltung dieses Stromes waren 750 A und eine angelegte Spannung von etwa 7,0 V erforderlich. Dies war die Klemmenspannung, während die Spannung zwischen den Anoden und dem Kathodenkorb an der Oberfläche der Schmelze etwa 4,1 V betrug. Die EMK der Zelle konnte sich im Bereich von etwa 2,4 bis etwa 2,9 V ändern.
  • Der Kathodenkorb war, wie aus den Fig. 1 bis 4 ersichtlich ist, rechteckig, und die perforierten Seiten, die den Anoden 16 gegenüberlagen, waren 23 X 38 cm groß, und die 6,4 mm großen Öffnungen waren mit ihren Mittelpunkten 12,7 mm voneinander entfernt. Die nicht perforierten Seiten hatten eine Größe von 30,5 X 38 cm. Der Boden und der Deckel des Korbes waren massiv und 23 X 30,5 cm groß. Die Kathodenstromdichte betrug, bezogen auf die Gesamtfläche der perforierten Seiten, 0,54 A/cm2.
  • Der Versuch wurde 83,5 Stunden lang fortgesetzt, wobei eine Schutzatmosphäre über dem Bad angewandt wurde, woräuf die Einleitung der Titantetrachloriddämpfe unterbrochen wurde. Danach wurde die Kühlhaube über die Elektrolytkammer gesenkt, und der Kathodenkorb und seine Halterung wurden aus der Kammer 15 in die Kühlhaube gehoben, ohne daß das Titan im Korb der Atmosphäre ausgesetzt wurde. Das Titan schied sich im Korb an den Innenflächen der perforierten Wände in Form einer unregelmäßigen Masse aus sehr duktilem Metall ab. Die Titanabscheidung wurde bei ihrer Entfernung aus dem Korb gewaschen, und das gebildete Metall wog 17,2 kg, was einer Ausbeute von etwa 98 0/10, bezogen auf die ursprünglich als Titantetrachlorid zugegebenen Titanverbindungen, entsprach. - Die Brinellhärte des Titans lag unter 120 kg/mm2.

Claims (14)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Herstellen von Titan in einer Elektrolysezelle, die einen im wesentlichen aus einem Alkalihalogenid, einem Erdalkalihalogenid oder aus einer Mischung dieser Halogenide bestehenden Schmelzelektrolyten und wenigstens eine Anode sowie eine perforierte, korbförmige Kathode enthält, die unterhalb der Oberfläche des Schmelzelektrolyten angeordnet ist, wobei Titantetrachlorid ins Innere des Kathodenkorbes eingeleitet und die Elektrolysetemperatur zwischen 375 und 950° C gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Verhältnis von Elektrizitätsmenge zu Titantetrachloridbeschickung von 5,0 bis 7,0 Faraday pro Mol eine Kathodenstromdichte von 0,22 bis 0,60 A/cm2 verwendet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentration der reduzierten Titanchloride innerhalb der korbförmigen Kathode so eingestellt wird, daß sie, bezogen auf die Menge des Titans, 1,01% nicht überschreitet und vorzugsweise zwischen 0,1 und 0,21% liegt:
  3. 3. Elektrolysezelle zur Herstellung von Titan nach dem Verfahren der Ansprüche 1 und 2 mit einer Kammer, die einen Schmelzelektrolyten enthält und von der Atmosphäre abgeschlossen ist, sowie mit einer in der Kammer angeordneten Kathodeneinrichtung, die einen perforierten Metallkorb enthält, der an der Zuführung für den elektrischen Strom so aufgehängt ist, daß der Korb während des Betriebes in den Elektrolyten eintaucht, und ferner mit Mitteln zum Einleiten von Titantetrachlorid in den unteren Teil des Korbes versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallkorb (38, 61) an seinem oberen Ende unterhalb der Oberfläche des Elektrolyten mit einer Deckplatte (39) verschlossen ist und daß zwei einander gegenüberliegende Seitenwände des Metallkorbes perforiert sind und ihnen je eine plattenförmige Anode (16) gegenüberliegt.
  4. 4. Elektrolysezelle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet. daß der Metallkorb (38) an einer Tragplatte (26) mittels einer rohrförmigen elektrischen Stromzuführung (45) aufgehängt ist und daß ein Beschickungsrohr (40) durch dieses Stromzuführungsrohr nach unten in den Metallkorb (38) führt.
  5. 5. Elektrolysezelle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromzuführung (45) zu dem Kathodenkorb (38) von einem gegen den Elektrolyten beständigen Schutzrohr (48) umgeben ist.
  6. 6. Elektrolysezelle nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein gegen den Elektrolyten beständiges Schutzrohr (47) zwischen der Stromzuführung (45) und dem Beschickungsrohr (40) angeordnet ist.
  7. 7. Elektrolysezelle nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzrohre (47, 48) in ihrem oberen Teil von der Stromzuführung (45) elektrisch isoliert sind. B.
  8. Elektrolysezelle nach den Ansprüchen 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Stromzuführung (45) und den Schutzrohren (47, 48) ein wärmeisolierendes Material angeordnet ist.
  9. 9. Elektrolysezelle nach den Ansprüchen 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende des Beschickungsrohres (40) für das Titantetrachlorid mit dem oberen Ende eines Stutzens (43) aus schwerschmelzendem Material, vorzugsweise Titan, verbunden ist.
  10. 10. Elektrolysezelle nach den Ansprüchen 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Teil des Beschickungsrohres (40) für das Titantetrachlorid und gegebenenfalls der damit verbundene Stutzen (43) mit einer Graphitauskleidung (44) versehen sind.
  11. 11. Elektrolysezelle nach den Ansprüchen 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Perforierungen des Korbes (38) einen Durchmesser von 3 bis 12 mm, vorzugsweise 6 mm, aufweisen und daß der Abstand der Mittelpunkte dieser Perforierungen 6 bis 25 mm, vorzugsweise 12 mm, beträgt.
  12. 12. Elektrolysezelle nach den Ansprüchen 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte (26) der Kathodenkorbeinrichtung dicht mit einem über der Kammer (15) angeordneten Deckel (18) verbunden ist, wobei die Verbindung mittels eines Kanals (22) erfolgt, der um eine Öffnung (20) des Deckels (18) herumführt und ein niedrigschmelzendes Metall enthält, in das die Flansche (28, 29) der Tragplatte (26) eintauchen.
  13. 13. Elektrolysezelle nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kühlhaube (27) an der Zelle über der Öffnung (20) des Deckels (18) und daß eine Einrichtung zur Abdichtung der unteren Kante der Kühlhaube (27) über der Öffnung (20) des Deckels (18) angeordnet ist, die aus einem zweiten Kanal (24) besteht, der ein niedrigschmelzendes Metall enthält, das den ersten Kanal (22) umgibt, und daß ferner Flansche an der Kühlhaube (27) angeordnet sind, die nach unten in das in dem zweiten Kanal (24) vorhandene niedrigschmelzende Metall eintauchen.
  14. 14. Elektrolysezelle nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlhaube (27) innen mit Mitteln (34, 37) ausgestattet ist, die abnehmbar an der Kathodeneinrichtung befestigt sind und durch die diese Kathodeneinrichtung aus der Kammer (15) in die Kühlung (27) gehoben werden kann. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 296 404; französische Patentschrift Nr. 1064 892.
DET13523A 1956-04-25 1957-04-24 Elektrolytisches Verfahren und Elektrolysezelle zum Herstellen von Titan Pending DE1112304B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1112304XA 1956-04-25 1956-04-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1112304B true DE1112304B (de) 1961-08-03

Family

ID=22337291

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET13523A Pending DE1112304B (de) 1956-04-25 1957-04-24 Elektrolytisches Verfahren und Elektrolysezelle zum Herstellen von Titan

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1112304B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1533463B1 (de) * 1966-08-26 1972-11-09 Titanium Metals Corp Elektrolysezelle zur herstellung von titan

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH296404A (fr) * 1950-12-26 1954-02-15 Horizons Titanium Corp Procédé de fabrication de titane métallique par électrolyse.
FR1064892A (fr) * 1951-10-18 1954-05-18 Titan Co Procédé électrolytique de fabrication de métaux réfractaires, cellules pour la mise en oeuvre de ce procédé ou procédé similaire et métaux conformes à ceux obtenus

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH296404A (fr) * 1950-12-26 1954-02-15 Horizons Titanium Corp Procédé de fabrication de titane métallique par électrolyse.
FR1064892A (fr) * 1951-10-18 1954-05-18 Titan Co Procédé électrolytique de fabrication de métaux réfractaires, cellules pour la mise en oeuvre de ce procédé ou procédé similaire et métaux conformes à ceux obtenus

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1533463B1 (de) * 1966-08-26 1972-11-09 Titanium Metals Corp Elektrolysezelle zur herstellung von titan

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1101773B (de) Verfahren zur kontinuierlichen Gewinnung von reinem duktilem, grobkristallinem Titan durch Schmelzflusselektrolyse
DE2725894C2 (de) Verfahren zur Raffination eines geschmolzenen Metalls, insbesondere Zink oder Aluminium sowie eine Zelle zur Durchführung des Verfahrens
DD288184A5 (de) Verfahren und vorrichtung zur elektrolytischen herstellung eines mehrwertigen metalls
DE975587C (de) Verfahren und Anordnung zur Herstellung von Titan in einer Elektrolysezelle
DE2145504B2 (de) Verfahren zur Gewinnung von sei tenen Erdmetallen aus ihren Oxyden durch Elektrolyse einer Salzschmelze, und elektroiytische Zelle zur Durch fuhrung dieses Verfahrens
DE1217077B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Silicium oder Germanium hoher Reinheit durch Schmelzflusselektrolyse
DE1092215B (de) Kathode und Zelle zur Gewinnung von Aluminium aus Aluminiumoxyd durch Schmelzflusselektrolyse
DE1112304B (de) Elektrolytisches Verfahren und Elektrolysezelle zum Herstellen von Titan
DE2305478A1 (de) Verfahren zum herstellen dispersionsverstaerkter metalle oder metalllegierungen
DE1191117B (de) Verfahren und Vorrichtung zur elektrolytischen Herstellung von Uran oder Uranlegierungen
DE1192410B (de) Elektrolysezelle zur Herstellung von Blei-Alkalimetall-Legierungen
DE3126940C2 (de) Zelle zur elektrolytischen Gewinnung und Raffination von Nichteisenmetallen oder deren Legierungen
CH318250A (de) Verfahren zur elektrolytischen Herstellung von schwerschmelzbaren Metallen und elektrolytische Zelle zu dessen Durchführung
DE975293C (de) Verfahren zur gleichzeitigen Herstellung von Natriumaluminium-fluoriden und Silicium-Aluminium-Legierungen
DE533374C (de) Verfahren zur elektrolytischen Gewinnung von reinem Aluminium aus Legierungen des Aluminiums mit weniger elektropositiven Komponenten
DE79435C (de) Verfahren zur Herstellung von Legirungen der Alkali- oder Erdalkali - Metalle mit I Schwermetallen
DE1026969B (de) Verfahren zur schmelzfluss-elektrolytischen Herstellung von Titan und elektrolytische Zelle zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE468700C (de) Verfahren zum elektrolytischen Raffinieren von Aluminium
DE4004575C2 (de)
DE948600C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung von Titantetrachlorid
DE1122717B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Zirkonium durch Schmelzflusselektrolyse
DE1558760C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Schmelzflußelektrolyse von Oxiden
DE1202990B (de) Verfahren zur Herstellung von duktilem, kompaktem Titan oder einer Titanlegierung durch Schmelzflusselektrolyse
DE1139985B (de) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von reinem, duktilem Titan durch Schmelzflusselektrolyse
CH537982A (de) Verfahren zur Raffination von Metallen durch Schmelzflusselektrolyse