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DE1111121B - Verfahren zur Regenerierung von Aufbereitungstrueben - Google Patents

Verfahren zur Regenerierung von Aufbereitungstrueben

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Publication number
DE1111121B
DE1111121B DEST12148A DEST012148A DE1111121B DE 1111121 B DE1111121 B DE 1111121B DE ST12148 A DEST12148 A DE ST12148A DE ST012148 A DEST012148 A DE ST012148A DE 1111121 B DE1111121 B DE 1111121B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thickener
magnetic
particles
sieve
fed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST12148A
Other languages
English (en)
Inventor
Freerk Jan Fontein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stamicarbon BV
Original Assignee
Stamicarbon BV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stamicarbon BV filed Critical Stamicarbon BV
Publication of DE1111121B publication Critical patent/DE1111121B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B13/00Control arrangements specially adapted for wet-separating apparatus or for dressing plant, using physical effects
    • B03B13/005Methods or arrangements for controlling the physical properties of heavy media, e.g. density, concentration or viscosity
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B9/00General arrangement of separating plant, e.g. flow sheets
    • B03B9/005General arrangement of separating plant, e.g. flow sheets specially adapted for coal

Landscapes

  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)
  • Water Treatment By Electricity Or Magnetism (AREA)

Description

  • Verfahren zur Regenerierung von Aufbereitungstrüben Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Regenerierung einer bei der Aufbereitung von Feststoffgemischen mit Hilfe einer Schwertrübe aus magnetisierbarem Schwerstoff, z. B. Magnetit, und Wasser anfallenden verdünnten, mit nicht magnetischen Teilchen verunreinigten vorabgesiebten Trübe mittels Eindicker und Magnetscheider.
  • Bei einem bekannten Verfahren werden die nicht magnetischen Teilchen mit einer Korngröße von über etwa 150 f, abgesiebt, während die Teilchen, deren Korngröße etwa 50 u unterschreitet, in den überlauf des Eindickers abgehen. Die Teilchen mit einer Korn-Qröße zwischen 50 und 150 u setzen sich zu einem erheblichen Teil in dem Eindicker ab und werden aus diesem mit der eingedickten Trübe wieder der Aufbereitungsvorrichtung zugeleitet. Weil aber zusammen mit dem Aufgabegut fortwährend Teilchen mit diesen Abmessungen zugeleitet werden, wird die Konzentration der Trübe an Teilchen dieser Größe und demnach die Viskosität der Trübe hoch sein. In manchen Fällen läßt sich hierdurch bei Anwendung des bekannten Verfahrens keine Trennung der feinen Teilchen nach deren Wichte erzielen. Aus diesem Grund wird das Aufgabegut, bevor es der Aufbereitungsvorrichtung zugeleitet wird, über Siebe geleitet, wo es durch Abbrausen von feinen Teilchen befreit wird. Diese Siebe unterliegen starkem Verschleiß, sie sind daher oft zu erneuern. Es wird weiterhin zusammen mit den abgebrausten, groben Teilchen viel Wasser in die Aufbereitungsvorrichtung eingebracht, und infolgedessen ist die in die Aufbereitungsvorrichtung zugeführte Schwertrübe besonders weitgehend einzudicken zwecks Ausgleichung dieser Wassereinbringung.
  • Die abgebrausten feinen Teilchen werden z. B. in einer Schaumschwimmaufbereitungsanlage behandelt. Durch die hierfür benötigte Apparatur, den durch die Apparate beanspruchten Raum und den hohen Verbrauch an Flotationsmitteln sind die für eine solche gesonderte Trennung der feinen Teilchen aufzuwendenden Kosten recht hoch.
  • Die Erfindung schafft ein Verfahren, bei dem die Trübe einer derartigen Reinigung unterzogen wird, daß das ganze Feststoffgemisch, mit inbegriffen die allerfeinsten Teilchen, in ein und derselben Trennapparatur behandelt werden kann. In diesem Falle erübrigen sich sowohl die Entschlammung des Rohgutes als auch die Behandlung der feinen Teilchen in einer Schwimmaufbereitungsanlage.
  • Erfindungsgemäß werden diese Vorteile dadurch erzielt, daß die Trübe einem Eindicker unter überbelastung desselben zugeleitet wird, so daß einige Prozent des Schwerstoffes und der größte Teil der Verunreinigungen in den Überlauf gehen, welch letzterer in einem Magnetscheider endgültig von den Verunreinigungen befreit wird.
  • Die aus dem Eindicker abgeführte eingedickte Trübe enthält hierdurch nur wenige nichtmagnetische Teilchen. Bei dem bekannten Verfahren, bei dem der überlauf des Eindickers nicht in einem Magnetscheider behandelt wird, ist es erwünscht, daß sich sämtlicher Magnetit absetzt. Hierdurch wird die Verwendung eines Eindickers mit einer großen Klärfläche, also mit großem Durchmesser, erforderlich. Da es bei dem erfindungsgemäßen Verfahren nicht als Nachteil gilt, daß die überlaufflüssigkeit magnetische Teilchen enthält, kann ein kleinerer Eindicker angewandt werden, was einen bedeutenden Vorteil darstellt. Es ist nicht notwendig, die überlaufflüssigkeit in einem gesonderten Magnetscheider zu behandeln. Gemäß der Erfindung kann aus dem Siebrückstand der vorabgesiebten Schwertrübe die noch haftende Trübe ausgewaschen und diese Trüber durch eine weitere Siebung in zwei Fraktionen aufgeteilt werden, von denen die feine Fraktion dem Eindicker und die grobe Fraktion den Magnetscheidern, in die ebenfalls der überlauf des Eindickers geleitet wird, zugeführt wird. Diese Maßnahme hat den zusätzlichen Vorteil, daß der Wirkungsgrad des Magnetscheiders durch die Verdünnung der Zufuhr höher ist. Handelt es sich um die Aufbereitung von Kohle, so wird der überlauf des Eindickers dem Magnetscheider zugeleitet, in dem der Rückstand des Siebes, auf dem die von der gewaschenen Kohle abgebrauste Trübe behandelt wird, verarbeitet wird.
  • Vorzugsweise wird die vorabgesiebte Trübe durch eine zweite Siebung in zwei Fraktionen aufgeteilt, von denen die feine Fraktion dem Eindicker zugeleitet und die grobe Fraktion ein weiteres Mal abgesiebt wird. Es empfiehlt sich in diesem Falle, die getrennten Fraktionen zuerst über ein Abtropfsieb mit relativ großen Sieböffnungen zu leiten, anschließend den Rückstand dieses Siebes dem Abbraussieb zuzuleiten und den Durchfall des Abtropfsiebes auf einem Sieb zu behandeln, dessen Sieböffnungen eine Größe haben ähnlich der der Öffnungen des Siebes, auf dem die verdünnte Trübe behandelt wird.
  • Die Überbelastung des Eindickers kann durch Zufuhr von Wasser in überschüssiger Menge an den Brausen des Abbraussiebes erzielt werden. Hierdurch wird die Menge der den getrennten Teilchen anhaftenden und demzufolge verlorengehenden Trübe weitgehend verringert. Der zusätzliche Verbrauch an Wasser stellt in dem Falle, daß man auch die feinen Teilchen abzutrennen wünscht, keinen Nachteil dar, da beim bekannten Verfahren auch große Mengen Wasser für die Entschlammung und daneben auch bei der Schaumaufbereitung angewandt werden.
  • Mit einem Eindicker, der zuerst normal beansprucht und später überbeansprucht wurde, wurden folgende Ergebnisse erzielt:
    Überlaufmenge in % des Zufuhrgutes Unterlaufmenge in Klo des Zufuhrgutes
    Magnetit I nichtmagnetische Teilchen Magnetit I nichtmagnetische Teilchen
    0 bis 100 u I 100 bis 150u I 0 bis 100 [t 100 bis 150
    Bei normaler Beanspruchung ..... 0 ! 51 I 18 100 I 49 82
    Bei Überbeanspruchung . . . . . . . . . . 3 ; 82 70 97 18 30
    Diese Zahlen zeigen, daß bei Überbeanspruchung des Eindickers der Gehalt des Unterlaufs an nichtmagnetischen Teilchen geringer und der Magnetitgehalt der überIaufflüssigkeit höher wird.
  • Die Erfindung wird an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Fig. 1 zeigt ein Schema einer Kohlenwäsche; Fig. 2 zeigt ein abgeändertes Detail dieses Schemas. Bei A wird Rohkohle mit einer Korngröße von 0 bis 10 mm ohne vorherige Entfernung der allerfeinsten Teilchen in einen Behälter 1 eingeleitet. Aus diesem wird dieses Material zusammen mit einer die gewünschte Wichte aufweisenden Magnetittrübe unter Druck über eine Leitung 2 einem Hydrozyklon 3 zugeleitet. Die Maximalkorngröße des Magnetits beträgt 100 Lt. Das Aufgabegemisch wird in dem Hydrozyklon aufgeteilt in eine gewaschene Kohlefraktion, die zusammen mit einer Menge Trübe den Hydrozyklon durch eine in dessen Basis vorhandene Öffnung verläßt, und eine gewaschene Bergefraktion, die ebenfalls zusammen mit einer Menge Trübe den Hydrozyklon durch eine an dessen Spitze vorhandene Öffnung verläßt.
  • Die gewaschene Kohle wird einem Bogensieb 4 mit einer Spaltbreite von 0,3 mm zugeleitet. Bei einem derartigen Sieb wird der Durchgang außer Flüssigkeit in der Hauptsache Teilchen enthalten, deren Korngröße kleiner ist als etwa die Hälfte der Spaltbreite, im vorliegenden Fall also kleiner als 150 @,t. Dieser Durchgang sammelt sich in einem unter dem Bogensieb angebrachten Behälter 5, während der von dem Bogensieb herrührende Rückstand über ein Schwingsieb 6 geleitet wird, auf dem die gewaschene Kohle zu der Entfernung der dieser anhaftenden Trübe mittels Brausen 7 abgebraust wird. Dieses Abbrausen erfolgt mit reinem Wasser. Die Größe der Sieböffnungen ist 0,5 mm, so daß sich eine verdünnte Trübe in dem unter dem Sieb befindlichen Sammelbehälter 8 sammelt. die, außer Magnetitteilchen, nichtmagnetische Teilchen, vorwiegend Kohleteilchen mit Korngrößen bis 0,5 mm enthält. Die Fraktion der gewaschenen Berge wird einem Bogensieb 9 mit ebenfalls einer Spaltbreite von 0,3 mm zugeleitet. Ein Behälter 10 ist unter diesem Siebboden angebracht, in dem sich unverdünnte Trübe und Bergeteilchen mit einer 150 #t unterschreitenden Korngröße sammeln. Der von diesem Bogensieb herrührende Rückstand wird auf einem Schwingsieb 11 mit einer Maschenweite von 0,5 mm mittels über Brausen 12 zugeleiteten, reinen Wassers abgebraust. Die in dem Sammelbehälter 13 gesammelte verdünnte Trübe enthält dann Magnetitteilchen und nichtmagnetische Teilchen, vorwiegend Bergeteilchen, mit Korngrößen bis 0,5 mm. Die gewaschenen Kohle-und Bergefraktionen mit Korngröße 0,5 bis 10 mm werden unterschiedentlich bei B und C abgeführt, während die unverdünnte Trübe, die sich in den Behältern 5 und 10 gesammelt hat, über eine Leitung 14 in einen Eindicker 15 eingeleitet wird.
  • Die verdünnte Trübe in dem Behälter 8 wird über ein Bogensieb 16 geleitet, das ebenfalls eine Spaltbreite von 0,3 mm aufweist. In dem unter diesem Bogensieb vorhandenen Behälter 17 sammelt sich nunmehr eine verdünnte Trübe, die, außer Magnetit, nichtmagnetische Teilchen mit einer 150 #t unterschreitenden Korngröße enthält. Der von dem Bogensieb herrührende Rückstand enthält, außer den nichtmagnetischen Teilchen mit einer 0,5 mm unterschreitenden Korngröße, Magnetit und wird zwecks Wiedergewinnung dieses Magnetits über eine Leitung 18 durch einen Magnetscheider 19 hindurchgeleitet. Die verdünnte Trübe in dem Behälter 13 wird über ein Bogensieb 20 mit Spaltbreite 0,3 mm geleitet. In dem unter diesem Bogensieb befindlichen Behälter 21 sammelt sich eine verdünnte Trübe, die außer Magnetft, nichtmagnetische Teilchen mit einer kleineren Korngröße als 150 [, enthält und aus diesem über eine Leitung 22 in den Eindicker eingeleitet wird zusammen mit aus dem Behälter 17 abgeführter Trübe. Der Rückstand, der diesem Bogensieb entstammt, wird zwecks Wiedergewinnung der in dieser Fraktion vorhandenen magnetischen Teilchen über eine Leitung 23 durch einen Magnetscheider 24 geleitet. Als Eindicker 15 wird ein Spitzkasten verwendet, welcher im Verhältnis zu dem üblicherweise für diesen Zweck angewandten Dorreindicker einen relativ geringen Durchmesser hat. Aus der Spitze wird eingedickte Trübe abgelassen, die mittels einer Pumpe 25 über eine Leitung 26 dem Behälter 1 zugeleitet wird. Indem man größere Mengen reinen Wassers für das Abbrausen auf Sieben 6 und 11 verwendet, strömt bei 27 viel Flüssigkeit über den überlaufrand hinunter. Es entsteht nunmehr in dem Eindicker, infolge des geringen Durchmessers dieser Vorrichtung, eine solche Strömung, daß Teilchen mit geringer Absetzgeschwindigkeit, also die dem Eindicker zugeleiteten nichtmagnetischen Teilchen mit einer Korngröße bis 150 #t, über den überlaufrand hinweggespült werden. Hingegen ist den Magnetitteilchen, obgleich sie feiner als 100 #t sind, eine höhere Absetzgeschwindigkeit zu eigen. Sie verdanken dies ihrem hohen spezifischen Gewicht, zum andern dem Umstand, daß sie magnetisch geladen sind.
  • Außer den feinen Kohle- und Bergeteilchen enthält die Flüssigkeit, die über den Überlauf 27 des Eindickers 15 abwandert, auch eine geringe Menge feinen Magnetits. Diese Magnetitteilchen sind entweder nicht genügend magnetisch geladen, oder sie haben sich aus anderer Ursache nicht mit weiteren Magnetitteilchen zu Flocken vereint. Deswegen wird zwecks Wiedergewinnung dieser Magnetitteilchen die Überlaufflüssigkeit durch den Magnetscheider 19 geleitet. Es sammelt sich hierbei eine Fraktion in dem zum Magnetscheider gehörigen Behälter 29 an, die den Magnetit enthält, der vorher in der über den Überlauf 27 abwandernden Flüssigkeit vorhanden war und in der Trübe, die über die Leitung 18 zugeleitet wurde. Aus dem Behälter 29 wird sie mittels einer Pumpe 30 über eine Leitung 31 in den Sammelbehälter 8 hineingeleitet. Die Möglichkeit bietet sich nun, die in dieser Fraktion vorhandenen Magnetitteilchen wieder zu konzentrieren, nachdem diese Fraktion über das Sieb 16 und den Behälter 17 wieder in den Eindicker 15 eingetreten ist. Die mittels des Magnetscheiders abgetrennte Fraktion nichtmagnetischen Materials sammelt sich in einem Behälter 32 und wird bei D abgeführt.
  • Das über die Leitung 23 zugeleitete Gut wird mittels des Magnetscheiders 24 aufgeteilt in eine Fraktion, die den in diesem Gut vorhandenen Magnetit enthält und eine, die die Bergeteilchen mit Korngrößen bis 0,5 mm enthält. Die Magnetitfraktion sammelt sich in einem Behälter 33 und wird aus diesem mittels einer Pumpe 34 über eine Leitung 35 dem Sammelbehälter 13 zugeleitet. Die Bergefraktion sammelt sich in einem Behälter 36 und wird bei E abgeführt. Weiterhin gibt es eine Leitung 37, über die das Wasser zugeleitet wird, das zum Verdünnen des dem Magnetscheider zugehenden Aufgabeguts dienen soll.
  • In verschiedener Weise läßt sich das oben erläuterte Schema abändern, ohne daß hierdurch das Wesen der Erfindung eine Änderung erfährt. So ist es beispielsweise möglich, die aus den Magnetscheidern 19 und 24 austretende Magnetitfraktion, gegebenenfalls nach Verdünnung, oberhalb der Siebe 6 und 11 als Brauseflüssigkeit zu verwenden. Es ist auch möglich, statt ausschließlich reines Wasser für das Abbrausen zu verwenden, die gewaschenen Fraktionen zunächst entweder mit geklärtem Wasser abzuspülen oder mit über den Überlauf des Eindickers abgewanderter Flüssigkeit und anschließend mit reinem Wasser. Spült man aber mit dieser über den Überlauf abgewanderten Flüssigkeit, so wird diese zum Teil mittels einer Pumpe 38 über eine Leitung 39 den oberhalb des Siebes 6 angeordneten Brausen zugeleitet. Verwendet man statt dieser Flüssigkeit geklärters Wasser, so kann dieses von für die Fraktionen D und E vorgesehenen, in der Zeichnung nicht eingezeichneten Entwässerungsanlagen herrühren. Läßt beim Aufgabegut der Gehalt an sehr feinen Teilchen solches zu, so kann die in den Behältern 5 und 10 gesammelte unverdünnte Trübe auch ganz oder zum Teil dem Behälter 1 wieder zugeleitet werden, ohne vorherige Hindurchleitung durch den Eindicker 15.
  • Aus obigem geht hervor, daß bei dem erfindungsgemäßen Verfahren nur ein geringer Teil der zu reinigenden Magnetittrübe mittels des Magnetscheiders behandelt zu werden braucht. Hinsichtlich des bekannten Verfahrens stellt dieser Umstand einen wesentlichen Vorteil dar, indem die Magnetitverluste bei dem erfindungsgemäßen Verfahren erheblich geringer sind, und auch die Menge der nichtmagnetischen Teilchen, die zusammen mit dem mittels des Magnetscheiders wiedergewonnenen Magnetit rezirkulieren, stark zurückgeht. Beispiel Nachstehende Vorrichtungen wurden als Apparatur für eine Wäsche verwendet, die sich zum Waschen von stündlich 100 t Rohkohle (70 t mit Korngröße über 0,5 mm hinaus und 30 t mit geringerer Korngröße) eignet:
    Trennvorrichtung 3 - zwei Hydrozyklone, mit größ-
    tem Durchmesser 350 mm,
    Spitzenwinkel 20°, Zufuhr-
    druck 1,7 atü
    Siebvorrichtung 4 ... zwei Bogensiebe 1500
    800 mm, umspannter Bogen
    60°, Spaltbreite 0,3 bis
    0,4 mm
    Siebvorrichtung 6 ... zwei Schwingsiebe 100,0
    300,0 mm, Maschenweite
    0,5 mm
    Siebvorrichtung 16 . . zwei Schwingsiebe, ähnlich
    denjenigen der Siebvorrich-
    tung 4
    Siebvorrichtung 9 ... ein Bogensieb 1000 - 800 mm,
    umspannter Bogen 60°,
    Spaltbreite 0,3 - 0,4 mm
    Siebvorrichtung 11 . . ein Schwingsieb 76,0 -
    300,0 mm, Spaltbreite 0,5 mm
    Siebvorrichtung 20 . . ein Bogensieb, ähnlich dem-
    jenigen der Siebvorrichtung 9
    Magnetscheidevor-
    richtung 19 ...... zwei Magnetscheider, Breite
    100,0 mm
    Magnetscheidevor-
    richtung 24 ...... ein Magnetscheider, Breite
    25,0 mm
    Eindicker 15 ....... ein Spitzkasten mit Durch-
    messer 3 m
    Es wurden gewonnen:'
    Bei B . . . . . . . . . . . . . 50 t/h Kohle mit Korngröße
    gröber als 0,5 mm
    Bei C . . . . . . . . . . . . . 20 t/h Berge mit Korngröße
    gröber als 0,5 mm
    Bei D . . . . . . . . . . 25 t/h nichtmagnetische
    Teilchen, vorwiegend
    Kohleteilchen, mit
    Korngrößen kleiner
    als 0,5 mm
    Bei E . . . . . . . . . . . . . 5 t/h nichtmagnetische
    Teilchen, vorwiegend
    Bergeteilchen, mit
    Korngrößen kleiner
    als 0,5 mm
    Insgesamt .... 100 t/h gewaschenes
    Produkt.
    Wasserbilanz:
    Der Siebvorrichtung 6 zugeleitetes reines
    Wasser ........................... 119 m3/h
    Der Siebvorrichtung 11 zugeleitetes reines
    Wasser ........................... 35 m3/h
    Über Leitung 37zugeleitetes reines Wasser 5 m3/h
    Insgesamt zugeleitet: 139 m3/h reines Wasser.
    Zusammen mit Produkt B abgeführt ... 15 m3/h
    Zusammen mit Produkt C abgeführt . . . 4 m3/h
    Zusammen mit Produkt D abgeführt ... 125 m3/h
    Zusammen mit Produkt E abgeführt ... 15 m3/h
    Magnetscheidevorrichtung 19:
    Aufgabe über Lei-
    tung 18 . . . . . . . . . 25 t/h nichtmagnetische Teil-
    chen, vorwiegend Kohle, 5 t/h
    Magnetft und 40 m3/h Wasser
    Aufgabe über Leitung
    27 aus dem Über-
    lauf des Eindickers 5 t/h nichtmagnetische Teil-
    chen, 1 t/h Magnetft und
    100 m3/h Wasser
    Bei D abgeführte
    Mengen . . . . . . . . . 25 t/h nichtmagnetische Teil-
    chen, vorwiegend Kohle, und
    125 m3./h Wasser
    Über Leitung 31 be-
    förderte Mengen.. 5 t/h nichtmagnetische Teil-
    chen, 6 t/h Magnetft und
    15 m/3h Wasser
    Magnetscheider 24:
    Aufgabe über Lei-
    tung 23 . . . . . . . . . 5,5 t/h nichtmagnetische Teil-
    chen, vorwiegend Bergeteil-
    chen, 1,5 t/h Magnetft und
    12 m-/h Wasser
    Aufgabe über Lei-
    tung 37 . . . . . . . . . 5 m3/h reines Wasser
    Bei E abgeführte
    Mengen . . . . . . . . . 5 t/h nichtmagnetische Teil-
    chen, vorwiegend Bergeteil-
    chen, und 15 m3lh Wasser
    Über Leitung 35 be-
    förderte Mengen . . 0,5 t/h nichtmagnetische Teil-
    chen, 1,5 t/h Magnetft und
    2 m3;/h Wasser
    Eindicker 15:
    Aufgabe über Lei-
    tungen 14 und 22 300 m3/h Wasser, 151,5 t/h
    Magnetit und 10 t/h nicht-
    magnetische Teilchen
    über die Leitung 27
    beförderte Mengen
    Überlaufflüssigkeit 100 m3/h Wasser, 1 t/h Ma-
    gnetit und 5 t/h nichtmagne-
    tische Teilchen
    über die Leitung 39
    beförderte Mengen
    überlaufflüssigkeit 50 m3/h Wasser, 0,5 t/h Ma-
    gnetft und 2,5 t/h nichtma-
    gnetische Teilchen
    über die Leitung 26
    beförderte Mengen
    Unterlaufflüssig-
    keit . . . . . . . . . . . . 150 m3/h Wasser, 150 t/h Ma-
    gnetft und 2,5 t/h nichtma-
    gnetische Teilchen
    In dem obigen Ausführungsbeispiel wird das gesamte Produkt über die Siebe 4 und 9 mit feiner Maschenweite geleitet, um zu verhüten, daß grobe, nichtmagnetische Teilchen zusammen mit unverdünnter Trübe wieder in den Trennkreislauf eingeleitet werden.
  • Fig. 2 zeigt ein Schema, das die Möglichkeit gibt, ähnliches zu erzielen, ohne daß die gesamte Menge getrennter Teilchen über die Siebe mit feiner Maschenweite geleitet wird. Die Kohleteilchen werden in diesem Falle anschließend an die Trennung einem Bogensieb 100,0 mm mit einer Spaltbreite von 1 mm zugeleitet. Der Rückstand dieses Siebes strömt einem Abbraussieb 6 zu, während die in dem Sammelbehälter angesammelte Fraktion, die nur, außer Magnetft, feine Kohleteilchen mit einer 0,5 mm unterschreitenden Korngröße enthält, über ein Bogensieb 41 mit Spaltbreite 0,3 mm geleitet wird. Dieses Sieb mit feiner Spaltbreite wird nunmehr nicht beansprucht durch die 50 t/h grober Kohle, die bei B zur Abführung gelangt. Der Durchschlag des Siebes 41, der außer Magnetft, nichtmagnetische Teilchen mit einer 150 Lt unterschreitenden Korngröße enthält, sammelt sich in einem Sammelbehälter 42 und wird dem Eindicker 15 über eine Leitung 14 zugeleitet, wie in dem Vorhergehenden beschrieben. Der Rückstand 43 des Siebes 41 kann entweder dem Magnetscheider 19 direkt zugeleitet werden, oder man kann ihn, wie in der Figur angegeben, zusammen mit aus dem Sammelbehälter 8 abgelassener Trübe über das Bogensieb 16 leiten.
  • Selbstverständlich kann die Bergefraktion in der gleichen Weise, wie sie für die Kohlefraktion angegeben ist, behandelt werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Regenerierung einer bei der Aufbereitung von Feststoffgemischen mit Hilfe einer Schwertrübe aus magnetisierbarem Schwerstoff, z. B. Magnetft, und Wasser anfallenden verdünnten, mit nichtmagnetischen Teilchen verunreinigten vorabgesiebten Trübe mittels Eindicker und Magnetscheider, dadurch gekennzeichnet, daß die Trübe einem Eindicker (15) unter Überbelastung desselben zugeleitet wird, so daß einige Prozent des Schwerstoffes und der größte Teil der Verunreinigungen in den Überlauf (27) gehen, welch letzterer in einem Magnetscheider (19) endgültig von den Verunreinigungen befreit wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Siebrückstand der vorabgesiebten Schwertrübe die noch haftende Trübe ausgewaschen und diese Trübe durch eine weitere Siebung in zwei Fraktionen aufgeteilt wird, von denen die feine Fraktion (22) dem Eindicker (15) und die grobe Fraktion (18, 23) den Magnetscheidern (19, 24), in die ebenfalls der Überlauf (27) des Eindickers geleitet wird, zugeführt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vorabgesiebte Trübe durch eine zweite Siebung in zwei Fraktionen (14 und 43 in Fig. 2) aufgeteilt wird, von denen die feine Fraktion (14) dem Eindicker (15) zugeleitet wird und die grobe Fraktion (43) ein weiteres Mal abgesiebt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Überlauf (27) des Eindickers (15) dem Magnetscheider (19) für die von der Kohle abgebrauste Trübe zugeführt wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Magnetscheidern (19, 24) abgetrennte, den Schwerstoff enthaltende Fraktion (31, 35) in den Siebrückstand der ersten Siebung eingeleitet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 826 891.
DEST12148A 1956-01-27 1957-01-21 Verfahren zur Regenerierung von Aufbereitungstrueben Pending DE1111121B (de)

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DE (1) DE1111121B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE826891C (de) * 1949-08-04 1952-01-07 Stamicarbon Verfahren zur Trennung von Gemischen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE826891C (de) * 1949-08-04 1952-01-07 Stamicarbon Verfahren zur Trennung von Gemischen

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