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Verfahren zur Regenerierung von Aufbereitungstrüben Die Erfindung
betrifft ein Verfahren zur Regenerierung einer bei der Aufbereitung von Feststoffgemischen
mit Hilfe einer Schwertrübe aus magnetisierbarem Schwerstoff, z. B. Magnetit, und
Wasser anfallenden verdünnten, mit nicht magnetischen Teilchen verunreinigten vorabgesiebten
Trübe mittels Eindicker und Magnetscheider.
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Bei einem bekannten Verfahren werden die nicht magnetischen Teilchen
mit einer Korngröße von über etwa 150 f, abgesiebt, während die Teilchen, deren
Korngröße etwa 50 u unterschreitet, in den überlauf des Eindickers abgehen. Die
Teilchen mit einer Korn-Qröße zwischen 50 und 150 u setzen sich zu einem erheblichen
Teil in dem Eindicker ab und werden aus diesem mit der eingedickten Trübe wieder
der Aufbereitungsvorrichtung zugeleitet. Weil aber zusammen mit dem Aufgabegut fortwährend
Teilchen mit diesen Abmessungen zugeleitet werden, wird die Konzentration der Trübe
an Teilchen dieser Größe und demnach die Viskosität der Trübe hoch sein. In manchen
Fällen läßt sich hierdurch bei Anwendung des bekannten Verfahrens keine Trennung
der feinen Teilchen nach deren Wichte erzielen. Aus diesem Grund wird das Aufgabegut,
bevor es der Aufbereitungsvorrichtung zugeleitet wird, über Siebe geleitet, wo es
durch Abbrausen von feinen Teilchen befreit wird. Diese Siebe unterliegen starkem
Verschleiß, sie sind daher oft zu erneuern. Es wird weiterhin zusammen mit den abgebrausten,
groben Teilchen viel Wasser in die Aufbereitungsvorrichtung eingebracht, und infolgedessen
ist die in die Aufbereitungsvorrichtung zugeführte Schwertrübe besonders weitgehend
einzudicken zwecks Ausgleichung dieser Wassereinbringung.
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Die abgebrausten feinen Teilchen werden z. B. in einer Schaumschwimmaufbereitungsanlage
behandelt. Durch die hierfür benötigte Apparatur, den durch die Apparate beanspruchten
Raum und den hohen Verbrauch an Flotationsmitteln sind die für eine solche gesonderte
Trennung der feinen Teilchen aufzuwendenden Kosten recht hoch.
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Die Erfindung schafft ein Verfahren, bei dem die Trübe einer derartigen
Reinigung unterzogen wird, daß das ganze Feststoffgemisch, mit inbegriffen die allerfeinsten
Teilchen, in ein und derselben Trennapparatur behandelt werden kann. In diesem Falle
erübrigen sich sowohl die Entschlammung des Rohgutes als auch die Behandlung der
feinen Teilchen in einer Schwimmaufbereitungsanlage.
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Erfindungsgemäß werden diese Vorteile dadurch erzielt, daß die Trübe
einem Eindicker unter überbelastung desselben zugeleitet wird, so daß einige Prozent
des Schwerstoffes und der größte Teil der Verunreinigungen in den Überlauf gehen,
welch letzterer in einem Magnetscheider endgültig von den Verunreinigungen befreit
wird.
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Die aus dem Eindicker abgeführte eingedickte Trübe enthält hierdurch
nur wenige nichtmagnetische Teilchen. Bei dem bekannten Verfahren, bei dem der überlauf
des Eindickers nicht in einem Magnetscheider behandelt wird, ist es erwünscht, daß
sich sämtlicher Magnetit absetzt. Hierdurch wird die Verwendung eines Eindickers
mit einer großen Klärfläche, also mit großem Durchmesser, erforderlich. Da es bei
dem erfindungsgemäßen Verfahren nicht als Nachteil gilt, daß die überlaufflüssigkeit
magnetische Teilchen enthält, kann ein kleinerer Eindicker angewandt werden, was
einen bedeutenden Vorteil darstellt. Es ist nicht notwendig, die überlaufflüssigkeit
in einem gesonderten Magnetscheider zu behandeln. Gemäß der Erfindung kann aus dem
Siebrückstand der vorabgesiebten Schwertrübe die noch haftende Trübe ausgewaschen
und diese Trüber durch eine weitere Siebung in zwei Fraktionen aufgeteilt werden,
von denen die feine Fraktion dem Eindicker und die grobe Fraktion den Magnetscheidern,
in die ebenfalls der überlauf des Eindickers geleitet wird, zugeführt wird. Diese
Maßnahme hat den zusätzlichen Vorteil, daß der Wirkungsgrad des Magnetscheiders
durch die
Verdünnung der Zufuhr höher ist. Handelt es sich um die
Aufbereitung von Kohle, so wird der überlauf des Eindickers dem Magnetscheider zugeleitet,
in dem der Rückstand des Siebes, auf dem die von der gewaschenen Kohle abgebrauste
Trübe behandelt wird, verarbeitet wird.
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Vorzugsweise wird die vorabgesiebte Trübe durch eine zweite Siebung
in zwei Fraktionen aufgeteilt, von denen die feine Fraktion dem Eindicker zugeleitet
und die grobe Fraktion ein weiteres Mal abgesiebt wird. Es empfiehlt sich in diesem
Falle, die getrennten Fraktionen zuerst über ein Abtropfsieb mit relativ großen
Sieböffnungen zu leiten, anschließend den Rückstand dieses Siebes dem Abbraussieb
zuzuleiten und den Durchfall des Abtropfsiebes auf einem Sieb zu behandeln, dessen
Sieböffnungen eine Größe haben ähnlich der der Öffnungen des Siebes, auf dem die
verdünnte Trübe behandelt wird.
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Die Überbelastung des Eindickers kann durch Zufuhr von Wasser in überschüssiger
Menge an den Brausen des Abbraussiebes erzielt werden. Hierdurch wird die Menge
der den getrennten Teilchen anhaftenden und demzufolge verlorengehenden Trübe weitgehend
verringert. Der zusätzliche Verbrauch an Wasser stellt in dem Falle, daß man auch
die feinen Teilchen abzutrennen wünscht, keinen Nachteil dar, da beim bekannten
Verfahren auch große Mengen Wasser für die Entschlammung und daneben auch bei der
Schaumaufbereitung angewandt werden.
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Mit einem Eindicker, der zuerst normal beansprucht und später überbeansprucht
wurde, wurden folgende Ergebnisse erzielt:
| Überlaufmenge in % des Zufuhrgutes Unterlaufmenge in Klo des
Zufuhrgutes |
| Magnetit I nichtmagnetische Teilchen Magnetit I nichtmagnetische
Teilchen |
| 0 bis 100 u I 100 bis 150u I 0 bis 100 [t 100 bis 150 |
| Bei normaler Beanspruchung ..... 0 ! 51 I 18 100 I 49
82 |
| Bei Überbeanspruchung . . . . . . . . . . 3 ; 82 70 97 18 30 |
Diese Zahlen zeigen, daß bei Überbeanspruchung des Eindickers der Gehalt des Unterlaufs
an nichtmagnetischen Teilchen geringer und der Magnetitgehalt der überIaufflüssigkeit
höher wird.
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Die Erfindung wird an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Fig. 1 zeigt ein Schema einer Kohlenwäsche; Fig. 2 zeigt ein abgeändertes
Detail dieses Schemas. Bei A wird Rohkohle mit einer Korngröße von 0 bis 10 mm ohne
vorherige Entfernung der allerfeinsten Teilchen in einen Behälter 1 eingeleitet.
Aus diesem wird dieses Material zusammen mit einer die gewünschte Wichte aufweisenden
Magnetittrübe unter Druck über eine Leitung 2 einem Hydrozyklon 3 zugeleitet. Die
Maximalkorngröße des Magnetits beträgt 100 Lt. Das Aufgabegemisch wird in dem Hydrozyklon
aufgeteilt in eine gewaschene Kohlefraktion, die zusammen mit einer Menge Trübe
den Hydrozyklon durch eine in dessen Basis vorhandene Öffnung verläßt, und eine
gewaschene Bergefraktion, die ebenfalls zusammen mit einer Menge Trübe den Hydrozyklon
durch eine an dessen Spitze vorhandene Öffnung verläßt.
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Die gewaschene Kohle wird einem Bogensieb 4 mit einer Spaltbreite
von 0,3 mm zugeleitet. Bei einem derartigen Sieb wird der Durchgang außer Flüssigkeit
in der Hauptsache Teilchen enthalten, deren Korngröße kleiner ist als etwa die Hälfte
der Spaltbreite, im vorliegenden Fall also kleiner als 150 @,t. Dieser Durchgang
sammelt sich in einem unter dem Bogensieb angebrachten Behälter 5, während der von
dem Bogensieb herrührende Rückstand über ein Schwingsieb 6 geleitet wird, auf dem
die gewaschene Kohle zu der Entfernung der dieser anhaftenden Trübe mittels Brausen
7 abgebraust wird. Dieses Abbrausen erfolgt mit reinem Wasser. Die Größe der Sieböffnungen
ist 0,5 mm, so daß sich eine verdünnte Trübe in dem unter dem Sieb befindlichen
Sammelbehälter 8 sammelt. die, außer Magnetitteilchen, nichtmagnetische Teilchen,
vorwiegend Kohleteilchen mit Korngrößen bis 0,5 mm enthält. Die Fraktion der gewaschenen
Berge wird einem Bogensieb 9 mit ebenfalls einer Spaltbreite von 0,3 mm zugeleitet.
Ein Behälter 10 ist unter diesem Siebboden angebracht, in dem sich unverdünnte Trübe
und Bergeteilchen mit einer 150 #t unterschreitenden Korngröße sammeln. Der von
diesem Bogensieb herrührende Rückstand wird auf einem Schwingsieb 11 mit einer Maschenweite
von 0,5 mm mittels über Brausen 12 zugeleiteten, reinen Wassers abgebraust. Die
in dem Sammelbehälter 13 gesammelte verdünnte Trübe enthält dann Magnetitteilchen
und nichtmagnetische Teilchen, vorwiegend Bergeteilchen, mit Korngrößen bis 0,5
mm. Die gewaschenen Kohle-und Bergefraktionen mit Korngröße 0,5 bis 10 mm werden
unterschiedentlich bei B und C abgeführt, während die unverdünnte Trübe, die sich
in den Behältern 5 und 10 gesammelt hat, über eine Leitung
14
in einen Eindicker 15 eingeleitet wird.
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Die verdünnte Trübe in dem Behälter 8 wird über ein Bogensieb 16 geleitet,
das ebenfalls eine Spaltbreite von 0,3 mm aufweist. In dem unter diesem Bogensieb
vorhandenen Behälter 17 sammelt sich nunmehr eine verdünnte Trübe, die, außer Magnetit,
nichtmagnetische Teilchen mit einer 150 #t unterschreitenden Korngröße enthält.
Der von dem Bogensieb herrührende Rückstand enthält, außer den nichtmagnetischen
Teilchen mit einer 0,5 mm unterschreitenden Korngröße, Magnetit und wird zwecks
Wiedergewinnung dieses Magnetits über eine Leitung 18
durch einen Magnetscheider
19 hindurchgeleitet. Die verdünnte Trübe in dem Behälter 13 wird über ein Bogensieb
20 mit Spaltbreite 0,3 mm geleitet. In dem unter diesem Bogensieb befindlichen Behälter
21
sammelt sich eine verdünnte Trübe, die außer Magnetft, nichtmagnetische
Teilchen mit einer kleineren Korngröße als 150 [, enthält und aus diesem über eine
Leitung 22 in den Eindicker eingeleitet wird zusammen mit aus dem Behälter 17 abgeführter
Trübe. Der Rückstand, der diesem Bogensieb entstammt, wird zwecks Wiedergewinnung
der in dieser Fraktion vorhandenen magnetischen Teilchen über eine Leitung
23
durch einen Magnetscheider 24 geleitet. Als Eindicker 15 wird ein Spitzkasten verwendet,
welcher im Verhältnis zu dem üblicherweise für diesen Zweck angewandten Dorreindicker
einen relativ geringen Durchmesser hat. Aus der Spitze wird eingedickte Trübe abgelassen,
die mittels einer Pumpe 25 über eine Leitung 26 dem Behälter 1 zugeleitet wird.
Indem man größere Mengen reinen Wassers für das Abbrausen auf Sieben 6 und 11 verwendet,
strömt bei 27 viel Flüssigkeit über den überlaufrand hinunter. Es entsteht nunmehr
in dem Eindicker, infolge des geringen Durchmessers dieser Vorrichtung, eine solche
Strömung, daß Teilchen mit geringer Absetzgeschwindigkeit, also die dem Eindicker
zugeleiteten nichtmagnetischen Teilchen mit einer Korngröße bis 150 #t, über den
überlaufrand hinweggespült werden. Hingegen ist den Magnetitteilchen, obgleich sie
feiner als 100 #t sind, eine höhere Absetzgeschwindigkeit zu eigen. Sie verdanken
dies ihrem hohen spezifischen Gewicht, zum andern dem Umstand, daß sie magnetisch
geladen sind.
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Außer den feinen Kohle- und Bergeteilchen enthält die Flüssigkeit,
die über den Überlauf 27 des Eindickers 15 abwandert, auch eine geringe Menge feinen
Magnetits. Diese Magnetitteilchen sind entweder nicht genügend magnetisch geladen,
oder sie haben sich aus anderer Ursache nicht mit weiteren Magnetitteilchen zu Flocken
vereint. Deswegen wird zwecks Wiedergewinnung dieser Magnetitteilchen die Überlaufflüssigkeit
durch den Magnetscheider 19 geleitet. Es sammelt sich hierbei eine Fraktion in dem
zum Magnetscheider gehörigen Behälter 29 an, die den Magnetit enthält, der vorher
in der über den Überlauf 27 abwandernden Flüssigkeit vorhanden war und in der Trübe,
die über die Leitung 18 zugeleitet wurde. Aus dem Behälter 29 wird sie mittels einer
Pumpe 30 über eine Leitung 31 in den Sammelbehälter 8 hineingeleitet. Die Möglichkeit
bietet sich nun, die in dieser Fraktion vorhandenen Magnetitteilchen wieder zu konzentrieren,
nachdem diese Fraktion über das Sieb 16 und den Behälter 17 wieder in den Eindicker
15 eingetreten ist. Die mittels des Magnetscheiders abgetrennte Fraktion nichtmagnetischen
Materials sammelt sich in einem Behälter 32 und wird bei D abgeführt.
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Das über die Leitung 23 zugeleitete Gut wird mittels des Magnetscheiders
24 aufgeteilt in eine Fraktion, die den in diesem Gut vorhandenen Magnetit enthält
und eine, die die Bergeteilchen mit Korngrößen bis 0,5 mm enthält. Die Magnetitfraktion
sammelt sich in einem Behälter 33 und wird aus diesem mittels einer Pumpe 34 über
eine Leitung 35 dem Sammelbehälter 13 zugeleitet. Die Bergefraktion sammelt sich
in einem Behälter 36 und wird bei E abgeführt. Weiterhin gibt es eine Leitung 37,
über die das Wasser zugeleitet wird, das zum Verdünnen des dem Magnetscheider zugehenden
Aufgabeguts dienen soll.
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In verschiedener Weise läßt sich das oben erläuterte Schema abändern,
ohne daß hierdurch das Wesen der Erfindung eine Änderung erfährt. So ist es beispielsweise
möglich, die aus den Magnetscheidern 19 und 24 austretende Magnetitfraktion, gegebenenfalls
nach Verdünnung, oberhalb der Siebe 6 und 11 als Brauseflüssigkeit zu verwenden.
Es ist auch möglich, statt ausschließlich reines Wasser für das Abbrausen zu verwenden,
die gewaschenen Fraktionen zunächst entweder mit geklärtem Wasser abzuspülen oder
mit über den Überlauf des Eindickers abgewanderter Flüssigkeit und anschließend
mit reinem Wasser. Spült man aber mit dieser über den Überlauf abgewanderten Flüssigkeit,
so wird diese zum Teil mittels einer Pumpe 38 über eine Leitung 39 den oberhalb
des Siebes 6 angeordneten Brausen zugeleitet. Verwendet man statt dieser Flüssigkeit
geklärters Wasser, so kann dieses von für die Fraktionen D und E vorgesehenen, in
der Zeichnung nicht eingezeichneten Entwässerungsanlagen herrühren. Läßt beim Aufgabegut
der Gehalt an sehr feinen Teilchen solches zu, so kann die in den Behältern 5 und
10 gesammelte unverdünnte Trübe auch ganz oder zum Teil dem Behälter 1 wieder zugeleitet
werden, ohne vorherige Hindurchleitung durch den Eindicker 15.
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Aus obigem geht hervor, daß bei dem erfindungsgemäßen Verfahren nur
ein geringer Teil der zu reinigenden Magnetittrübe mittels des Magnetscheiders behandelt
zu werden braucht. Hinsichtlich des bekannten Verfahrens stellt dieser Umstand einen
wesentlichen Vorteil dar, indem die Magnetitverluste bei dem erfindungsgemäßen Verfahren
erheblich geringer sind, und auch die Menge der nichtmagnetischen Teilchen, die
zusammen mit dem mittels des Magnetscheiders wiedergewonnenen Magnetit rezirkulieren,
stark zurückgeht. Beispiel Nachstehende Vorrichtungen wurden als Apparatur für eine
Wäsche verwendet, die sich zum Waschen von stündlich 100 t Rohkohle (70 t mit Korngröße
über 0,5 mm hinaus und 30 t mit geringerer Korngröße) eignet:
| Trennvorrichtung 3 - zwei Hydrozyklone, mit größ- |
| tem Durchmesser 350 mm, |
| Spitzenwinkel 20°, Zufuhr- |
| druck 1,7 atü |
| Siebvorrichtung 4 ... zwei Bogensiebe 1500 |
| 800 mm, umspannter Bogen |
| 60°, Spaltbreite 0,3 bis |
| 0,4 mm |
| Siebvorrichtung 6 ... zwei Schwingsiebe 100,0 |
| 300,0 mm, Maschenweite |
| 0,5 mm |
| Siebvorrichtung 16 . . zwei Schwingsiebe, ähnlich |
| denjenigen der Siebvorrich- |
| tung 4 |
| Siebvorrichtung 9 ... ein Bogensieb 1000 - 800 mm, |
| umspannter Bogen 60°, |
| Spaltbreite 0,3 - 0,4 mm |
| Siebvorrichtung 11 . . ein Schwingsieb 76,0 - |
| 300,0 mm, Spaltbreite 0,5 mm |
| Siebvorrichtung 20 . . ein Bogensieb, ähnlich dem- |
| jenigen der Siebvorrichtung 9 |
| Magnetscheidevor- |
| richtung 19 ...... zwei Magnetscheider, Breite |
| 100,0 mm |
| Magnetscheidevor- |
| richtung 24 ...... ein Magnetscheider, Breite |
| 25,0 mm |
| Eindicker 15 ....... ein Spitzkasten mit Durch- |
| messer 3 m |
Es wurden gewonnen:'
| Bei B . . . . . . . . . . . . . 50 t/h Kohle mit Korngröße |
| gröber als 0,5 mm |
| Bei C . . . . . . . . . . . . . 20 t/h Berge mit Korngröße |
| gröber als 0,5 mm |
| Bei D . . . . . . . . . . 25 t/h nichtmagnetische |
| Teilchen, vorwiegend |
| Kohleteilchen, mit |
| Korngrößen kleiner |
| als 0,5 mm |
| Bei E . . . . . . . . . . . . . 5 t/h nichtmagnetische |
| Teilchen, vorwiegend |
| Bergeteilchen, mit |
| Korngrößen kleiner |
| als 0,5 mm |
| Insgesamt .... 100 t/h gewaschenes |
| Produkt. |
Wasserbilanz:
| Der Siebvorrichtung 6 zugeleitetes reines |
| Wasser ........................... 119 m3/h |
| Der Siebvorrichtung 11 zugeleitetes reines |
| Wasser ........................... 35 m3/h |
| Über Leitung 37zugeleitetes reines Wasser 5 m3/h |
Insgesamt zugeleitet: 139 m3/h reines Wasser.
| Zusammen mit Produkt B abgeführt ... 15 m3/h |
| Zusammen mit Produkt C abgeführt . . . 4 m3/h |
| Zusammen mit Produkt D abgeführt ... 125 m3/h |
| Zusammen mit Produkt E abgeführt ... 15 m3/h |
Magnetscheidevorrichtung 19:
| Aufgabe über Lei- |
| tung 18 . . . . . . . . . 25 t/h nichtmagnetische Teil- |
| chen, vorwiegend Kohle, 5 t/h |
| Magnetft und 40 m3/h Wasser |
| Aufgabe über Leitung |
| 27 aus dem Über- |
| lauf des Eindickers 5 t/h nichtmagnetische Teil- |
| chen, 1 t/h Magnetft und |
| 100 m3/h Wasser |
| Bei D abgeführte |
| Mengen . . . . . . . . . 25 t/h nichtmagnetische Teil- |
| chen, vorwiegend Kohle, und |
| 125 m3./h Wasser |
| Über Leitung 31 be- |
| förderte Mengen.. 5 t/h nichtmagnetische Teil- |
| chen, 6 t/h Magnetft und |
| 15 m/3h Wasser |
Magnetscheider 24:
| Aufgabe über Lei- |
| tung 23 . . . . . . . . . 5,5 t/h nichtmagnetische Teil- |
| chen, vorwiegend Bergeteil- |
| chen, 1,5 t/h Magnetft und |
| 12 m-/h Wasser |
| Aufgabe über Lei- |
| tung 37 . . . . . . . . . 5 m3/h reines Wasser |
| Bei E abgeführte |
| Mengen . . . . . . . . . 5 t/h nichtmagnetische Teil- |
| chen, vorwiegend Bergeteil- |
| chen, und 15 m3lh Wasser |
| Über Leitung 35 be- |
| förderte Mengen . . 0,5 t/h nichtmagnetische Teil- |
| chen, 1,5 t/h Magnetft und |
| 2 m3;/h Wasser |
Eindicker 15:
| Aufgabe über Lei- |
| tungen 14 und 22 300 m3/h Wasser, 151,5 t/h |
| Magnetit und 10 t/h nicht- |
| magnetische Teilchen |
| über die Leitung 27 |
| beförderte Mengen |
| Überlaufflüssigkeit 100 m3/h Wasser, 1 t/h Ma- |
| gnetit und 5 t/h nichtmagne- |
| tische Teilchen |
| über die Leitung 39 |
| beförderte Mengen |
| überlaufflüssigkeit 50 m3/h Wasser, 0,5 t/h Ma- |
| gnetft und 2,5 t/h nichtma- |
| gnetische Teilchen |
| über die Leitung 26 |
| beförderte Mengen |
| Unterlaufflüssig- |
| keit . . . . . . . . . . . . 150 m3/h Wasser, 150 t/h
Ma- |
| gnetft und 2,5 t/h nichtma- |
| gnetische Teilchen |
In dem obigen Ausführungsbeispiel wird das gesamte Produkt über die Siebe
4 und
9 mit feiner Maschenweite geleitet, um zu verhüten, daß grobe,
nichtmagnetische Teilchen zusammen mit unverdünnter Trübe wieder in den Trennkreislauf
eingeleitet werden.
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Fig. 2 zeigt ein Schema, das die Möglichkeit gibt, ähnliches zu erzielen,
ohne daß die gesamte Menge getrennter Teilchen über die Siebe mit feiner Maschenweite
geleitet wird. Die Kohleteilchen werden in diesem Falle anschließend an die Trennung
einem Bogensieb 100,0 mm mit einer Spaltbreite von 1 mm zugeleitet. Der Rückstand
dieses Siebes strömt einem Abbraussieb 6 zu, während die in dem Sammelbehälter angesammelte
Fraktion, die nur, außer Magnetft, feine Kohleteilchen mit einer 0,5 mm unterschreitenden
Korngröße enthält, über ein Bogensieb 41 mit Spaltbreite 0,3 mm geleitet wird. Dieses
Sieb mit feiner Spaltbreite wird nunmehr nicht beansprucht durch die 50 t/h grober
Kohle, die bei B zur Abführung gelangt. Der Durchschlag des Siebes 41, der außer
Magnetft, nichtmagnetische Teilchen mit einer 150 Lt unterschreitenden Korngröße
enthält, sammelt sich in einem Sammelbehälter 42 und wird dem Eindicker 15
über eine Leitung 14 zugeleitet, wie in dem Vorhergehenden beschrieben. Der Rückstand
43 des Siebes 41 kann entweder dem Magnetscheider 19 direkt zugeleitet werden, oder
man kann ihn, wie in der Figur angegeben, zusammen mit aus dem Sammelbehälter 8
abgelassener Trübe über das Bogensieb 16 leiten.
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Selbstverständlich kann die Bergefraktion in der gleichen Weise, wie
sie für die Kohlefraktion angegeben ist, behandelt werden.