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DE3120463C1 - Verfahren und Anlage zur Reduzierung des Ölgehaltes von ölverschmutztem Walzsinter u.dgl. - Google Patents

Verfahren und Anlage zur Reduzierung des Ölgehaltes von ölverschmutztem Walzsinter u.dgl.

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Publication number
DE3120463C1
DE3120463C1 DE3120463A DE3120463A DE3120463C1 DE 3120463 C1 DE3120463 C1 DE 3120463C1 DE 3120463 A DE3120463 A DE 3120463A DE 3120463 A DE3120463 A DE 3120463A DE 3120463 C1 DE3120463 C1 DE 3120463C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grain
detergent
oil
stage
washing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE3120463A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dipl.-Berging. 4300 Essen Gärtner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHAUENBURG MASCH
Original Assignee
SCHAUENBURG MASCH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE3043220A external-priority patent/DE3043220C2/de
Application filed by SCHAUENBURG MASCH filed Critical SCHAUENBURG MASCH
Priority to DE3120463A priority Critical patent/DE3120463C1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3120463C1 publication Critical patent/DE3120463C1/de
Expired legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B1/00Preliminary treatment of ores or scrap
    • C22B1/005Preliminary treatment of scrap
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D11/00Solvent extraction
    • B01D11/02Solvent extraction of solids
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B9/00General arrangement of separating plant, e.g. flow sheets
    • B03B9/04General arrangement of separating plant, e.g. flow sheets specially adapted for furnace residues, smeltings, or foundry slags
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C1/00Magnetic separation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04CAPPARATUS USING FREE VORTEX FLOW, e.g. CYCLONES
    • B04C9/00Combinations with other devices, e.g. fans, expansion chambers, diffusors, water locks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04CAPPARATUS USING FREE VORTEX FLOW, e.g. CYCLONES
    • B04C9/00Combinations with other devices, e.g. fans, expansion chambers, diffusors, water locks
    • B04C2009/002Combinations with other devices, e.g. fans, expansion chambers, diffusors, water locks with external filters
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P10/00Technologies related to metal processing
    • Y02P10/20Recycling

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Description

  • Der Erfindung liegt in weiterer Ausbildung und Verbesserung des Gegenstandes nach dem Hauptpatent die Aufgabe zugrunde, den- Restölgehalt des nach dem Hauptpatent behandelten Walzsinters weiter zu reduzieren.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe lehrt die Erfindung, daß die Walzsinter/Waschmitteltrübe zumindest einmal einer Magnetscheidung unterworfen und das dadurch erzeugte Konzentrat weiterbehandelt sowie das aus der Magnetscheidung abziehbare Waschmittel der Regenerierung zugeführt wird. Das läßt sich grundsätzlich auf verschiedene Weise verwirklichen. Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Walzsinter/Waschmitteltrübe hinter der Waschstufe und vor der Einführung in die Grobkorn/Feinkorn-Klassierstufe der Magnetscheidung unterworfen wird. Andererseits oder zusätzlich kann die Walzsinter/Waschmitteltrübe hinter der Hydrozyklonwaschstufe der Magnetscheidung unterworfen werden. Je nach der Zusammensetzung des zu behandelnden Walzsinters ist es häufig ausreichend, lediglich die Feinstkorn/Waschmitteltrübe hinter der Hydrozyklonwaschstufe der Magnetscheidung zu unterwerfen.
  • Eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist im Patentanspruch 5 angegeben.
  • Es versteht sich von selbst, daß im Gutstrom hinter einer Magnetscheidung im allgemeinen eine übliche Entmagnetisierungseinrichtung angeordnet ist.
  • Die erreichten Vorteile sind darin zu sehen, daß bei Verwirklichung der zusätzlichen Magnetscheidung, die die Erfindung vorschlägt, die Entölung von ölverschmutzten Walzsinter weiter verbessert werden kann.
  • Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeipiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert.
  • Die einzige Figur zeigt in schematischer Darstellung eine Anlage zur Durchführung der Erfindung.
  • Die in der Figur dargestellte Anlage ist in ihrem grundsätzlichen Aufbau gekennzeichnet durch einen Rührwerk-Waschbehälter 1, eine Klassiereinrichtung 2, einen Grobkornschwingentwässerer 3, einen Mittelkornschwingentwässerer 4, einen Hydrozyklon 5 und eine Kläreinrichtung 6.
  • Die Klassiereinrichtung 2 ist über eine Pumpe 7 dem Rührwerk-Waschbehälter 1 nachgeschaltet. Der Grobkornablauf 8 der Klassiereinrichtung 2 ist an den Grobkornschwingentwässerer 3 angeschlossen. Der Feinkornablauf 9 der Klassiereinrichtung 2 ist im Ausführungsbeispiel mittelbar an den als Waschhydrozyklon arbeitenden Hydrozyklon 5 angeschlossen, dessen Feinstkornablauf 10 an die Kläreinrichtung 6, dessen Mittelkornablauf 11 an den Mittelkornschwingentwässerer 4 angeschlossen ist. Die aus dem Grobkornschwingentwässerer 3 sowie die aus dem Mittelkornschwingentwässerer 4 ablaufende Trübe ist ebenfalls dem Waschhydrozyklon 5 zugeführt. Im Ausführungsbeispiel und nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung befinden sich unter dem Grobkornschwingentwässerer 3 sowie unter dem Mittelkornschwingentwässerer 4 je eine Sammelwanne 12 bzw. 13.
  • Die aus der Klassiereinrichtung 2 abgezogene Feinkorn/Waschmitteltrübe ist in die Sammelwanne 13 des Mittelkornschwingentwässerers 4 eingeführt, während die in den Sammelwannen 12, 13 von Grobkornschwingentwässerer 3 und Mittelkornschwingentwässerer 4 sich ansammelnden Trüben über eine gemeinsame Pumpe 14 in den Waschhydrozyklon 5 eingeführt sind.
  • Sowohl der Grobkornschwingentwässerer 3 als auch der Mittelkornschwingentwässerer 4 besitzen im Ausführmgsbeispiel zusätzliche Bebrausungseinrfchtungen 15, üb#r die Frischwasser zuführbar ist Der von einem Walzwerk o dgL kommende Walzsinter wird als Trübe zusammen mit der Waschflüssigkeit dem Rührwerk-Waschbehäfter t mit Rührwerken, z B Flotationsrührwerken 18, als Wascheinrichtung aufgegeben und mit den Rührern sowohl zur Vermeidung der Sedimentation als auch zur Erzielung des notwendigen Wascheffektes in Bewegung gehalten. Die Walzsinter/ Waschmitteltrübe wird über die Pumpe 7 der Klassiereinrichtung 2, z B. Siebzyklon, aufgegeben, um das Grobkorn abzuscheiden. Dieser Klassiereinrichtung 2 können andere, nicht fetthaltige Materialien, zur Abscheidung des Grobkornes mit aufgegeben werden (nicht dargestellt). Das abgeschiedene Feinkorn gelangt zusammen mit der Waschmitteltrübe in die als Pumpensumpf ausgebildete Sammelwanne 13. Das gewonnene Grobkorn wird dem Grobkornschwingentwässerer 3 aufgegeben Dieser Grobkornschwingentwässerer 3 wird mit einer speziellen Entwässerungs-und Klassiermatte belegt, die durch die entsprechende Spalteinstellung sowohl die Entwässerung des Grobkorns als auch die Abscheidung noch vorhandenen Feinkorns im Grobkorn ermöglicht. Die abgeschiedene Trübe mit dem darin noch enthaltenen Feinkorn gelangt in die Sammelwanne 12. Der Unterlauf des Grobkornschwingentwässerers 3 sowie das von der Klassiereinrichtung 2 kommende Feinkorn wird als Trübe durch die Pumpe 14 der Feinstkorn-Trenneinrichtung, die im Ausführungsbeispiel als Hydromultizyklon ausgebildet ist, zugepumpt. Der Zyklonaustrag wird auf den Mittelkornschwingentwässerer 4 ausgetragen. Die noch vorhandene Waschflüssigkeit sowie das zum Teil mitgehende Feinstkorn gelangt ebenfalls in die Sammelwanne 13 und wird mit der Trübe durch die Pumpe 14 abermals zum Hydrozyklon 5 gepumpt.
  • Zur Bildung der erforderlichen Waschflüssigkeit wird in den Rührwerk-Waschbehälter 1 neben dem Waschmittel auch das erforderliche Waschwasser eingeführt.
  • Der Überlauf aus dem Rührwerk-Waschbehälter 1 gelangt zusammen mit dem Feinstkorn/Öl/Wasser-Gemisch aus der Zyklonstufe 10 bzw. aus der Magnetscheidung 19 in die Kläreinrichtung 6, in der das enthaltene Feinstkorn ausgeschieden wird. Die vom Feststoff befreite Waschflüssigkeit fließt nach der im Ölabscheider 17 erfolgten Entölung dem Rührwerk-Waschbehälter 1 wieder zu. Das Öl wird gesammelt Das Verfahren bewirkt dabei zusätzlich die Klärung des innerbetrieblichen Brauchwassers. Eine weitere Reduzierung des Restölgehalts des Walzsinters wird dadurch erreicht, daß die Walzsinter/Waschmitteltrübe zumindest einer Magnetscheidung unterworfen wird.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist hinter der Pumpe 7 vor der Klassiereinrichtung 2 ein Magnetscheider 19 mit Entmagnetisierungseinrichtung 20 angeordnet Das im Magnetscheider 19 abgeschiedene Korn wird der Klassiereinrichtung 2 zugeführt, die nicht abgeschiedenen Teile und abgeschiedenes Öl werden mit der Waschmitteltrübe der Kläreinrichtung 6 zugeführt Ferner ist im Ausführungsbeispiel hinter dem Hydrozyklon 5 ein weiterer Magnetscheider 19 mit einer Entmagnetisierungseinrichtung 20 vorgesehen.
  • Die abgeschiedenen Teile werden dem Abwurf des Mittelkornschwingentwässerers 4 zugeführt. Die Waschmitteltrübe mit dem darin verbliebenen Feinstkorn wird der Kläreinrichtung 6 zugeführt.
  • - Leerseite - - Leerseite - - L e e r s e i t e -

Claims (5)

  1. Patentansprücbe: 1. Verfahren zur Rædlawierung des ölgehalts von #lversdhmutztem -Waizsinter zum Zwecke der Weiterverarbeitung des Walzsinters, - wobei in einer Waschstufe der Walzsinter mit einem laschmittel versetzt und in einer Walzsinter1Waschmitteltrübe gelvaschén sowie danach durch Abtropfen von dem Waschmittel- und dem darin mitgeführten Öl befreit wird sowie das Waschmittel regeneriert und in die Waschstufe zurnckgeführt wird, wobei ferner nach dem Hauptpatent die Waschmitteltrnbe einer (irobkorn/Feinkorn-Klassierstufe zugeführt wird, deren Trennschnitt so gelegt ist daß einerseits ein praktisch õlfseies Grobkorn und andererseits eine Trübe mit noch ölhaltiges Feinkorn abgezogen werden, wobei das Grobkorn durch Abtropfen vom Waschmittel und dem darin mitgeführten Öl befreit und der Weiterverarbeitung zugeführt wird, wobei ferner die aus der Klassierstufe abgezogene Feinkorn/Waschmitteltrübe einer Hydrozyklonwaschstufe zugeführt wird, deren Trennschnitt so gelegt ist, daß aus der Hydrozyklonwaschstufe einerseits ein ölhaltiges Feinstkorn und andererseits ein ölarmes Mittelkorn abgezogen werden, wobei das Mittelkorn durch Abtropfen vom Waschmittel befreit und der Weiterverarbeitung zugeführt wird, wobei endlich die abgezogene Feinstkorn/Waschmitteltrübe in einer Klärstufe durch Absetzen in Feinstkorn und Waschmittel getrennt wird und das Feinstkorn aus der Klärstufe ebenfalls der Weiterverarbeitung zugeführt sowie das Waschmittel durch mechanische Ölabscheidung regeneriert und danach in die Waschstufe zurückgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzsinter/Waschmitteltrübe zumindest einmal einer Magnetscheidung unterworfen und das dadurch erzeugte Konzentrat weiterbehandelt sowie das aus der Magnetscheidung abziehbare Waschmittel der Regenerierung zugeführt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichne#t, daß die Walzsinter/Waschmitteltrübe hinter der Waschstufe und vor der Einführung in die Grobkorn/Feinkorn-Klassierstufe der Magnetscheidung unterworfen wird.
  3. 3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzsinter/Waschmitteltrübe hinter der Hydrozyklonwaschstufe der Magnetscheidung unterworfen wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß lediglich die Feinstkorn/Waschmitteltrübe hinter der Hydrozyklonwaschstufe der Magnetscheidung unterworfen wird.
  5. 5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mit einem Rührwerk-Waschbehälter, einer Klassiereinrichtung, einem Grobkornschwingentwässerer, einem Mittelkornschwingentwässerer, einem Hydrozyklon und einer Kläreinrichtung, wobei die Klassiereinrichtung über eine Pumpe dem Rührwerk-Waschbehälter nachgeschaltet und der Grobkornablauf der Klassiereinrichtung an den Grobkornschwingentwässerer angeschlossen ist, wobei ferner der Feinkornablauf der Klassiereinrichtung mittelbar oder unmittelbar an den als Waschhydrozyklon arbeitenden Hydrozyklon angeschlossen ist dessen Feinstkornablauf in die Kläreinrichtung, dessen Mittelkornablauf an den Mittelkornschwingentwässerer angeschlossen ist und wobei endlich die aus dem Grobkornschwingentwässerer sowie die aus dem Mittelkornschwingentwässerer ablaufende Trübe ebenfalls dem Waschhydrozyklon zugeführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Klassiereinrichtung (2) und/oder im Feinstkornablauf (10) hinter dem Waschhydrozyklon (5) ein Magnetscheider (19) angeordnet ist.
    Die Erfindung bezieht sich gattungsgemäß auf ein Verfahren zur Reduzierung des Ölgehaltes von ölverschmutztem Walzsinter zum Zwecke der Weiterverarbeitung des Walzsinters, - wobei in einer Waschstufe der Walzsinter mit einem Waschmittel versetzt und in einer Walzsinter/Waschmitteltrübe gewaschen sowie danach durch Abtropfen von dem Waschmittel und dem darin mitgeführten Öl befreit wird sowie das Waschmittel regeneriert und in die Waschstufe zurückgeführt wird, wobei ferner nach dem Hauptpatent die Waschmitteltrübe einer Grobkorn/ Feinkorn-Klassierstufe zugeführt wird, deren Trennschnitt so gelegt ist, daß einerseits ein praktisch ölfreies Grobkorn und andererseits eine Trübe mit noch ölhaltigem Feinkorn abgezogen werden, wobei das Grobkorn durch Abtropfen vom Waschmittel und dem darin mitgeführten Öl befreit und der Weiterverarbeitung zugeführt wird, wobei ferner die aus der Klassierstufe abgezogene Feinkorn/Waschmitteltrübe einer Hydrozyklonwaschstufe zugeführt wird, deren Trennschnitt so gelegt ist, daß aus der Hydrozyklonwaschstufe einerseits ein ölhaltiges Feinstkorn und andererseits ein ölarmes Mittelkorn abgezogen werden, wobei das Mittelkorn durch Abtropfen vom Waschmittel befreit und der Weiterverarbeitung zugeführt wird, wobei endlich die abgezogene Feinstkorn/Waschmitteltrübe in einer Klärstufe durch Absetzen in Feinstkorn und Waschmittel getrennt wird und das Feinstkorn aus der Klärstufe ebenfalls der Weiterverarbeitung zugeführt sowie das Waschmittel durch mechanische Ölabscheidung regeneriert und danach in die Waschstufe zurückgeführt wird. - Die Regenerierung des ölverschmutzten Walzsinters ist erforderlich, um den Walzsinter wegen seines Eisengehaltes als Rohmaterial der Stahlerzeugung wieder zuzuführen. Dabei kommt es aus Gründen des Umweltschutzes und zum- Schutze der Elektrofilteranlagen in den Sinterbetrieben auf eine möglichst weitgehende Befreiung des Walzsinters von mitgeführtem Öl an. Der Ausdruck Walzsinter umfaßt im Rahmen der Erfindung auch ähnliche Abfallstoffe, die in eisenhüttenmännischen Betrieben ölverschmutzt anfallen und als Rohmaterial weiterverarbeitet werden können. Die beschriebenen Maßnahmen nach dem Hauptpatent haben sich an sich bewährt. Man kommt mit geringem Energieverbrauch zu einer beachtlichen Reduzierung des Ölgehaltes von ölverschmutztem Walzsinter.
DE3120463A 1980-11-15 1981-05-22 Verfahren und Anlage zur Reduzierung des Ölgehaltes von ölverschmutztem Walzsinter u.dgl. Expired DE3120463C1 (de)

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