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DE1030785B - Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von Feststoffgemischen nach der Wichte mit Hilfe einer Trenntruebe - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von Feststoffgemischen nach der Wichte mit Hilfe einer Trenntruebe

Info

Publication number
DE1030785B
DE1030785B DEST11232A DEST011232A DE1030785B DE 1030785 B DE1030785 B DE 1030785B DE ST11232 A DEST11232 A DE ST11232A DE ST011232 A DEST011232 A DE ST011232A DE 1030785 B DE1030785 B DE 1030785B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fraction
sieve
magnetic separator
magnetic
fed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST11232A
Other languages
English (en)
Inventor
Jan Nicolaas Jacob Leeman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stamicarbon BV
Original Assignee
Stamicarbon BV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stamicarbon BV filed Critical Stamicarbon BV
Publication of DE1030785B publication Critical patent/DE1030785B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/28Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by sink-float separation
    • B03B5/30Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by sink-float separation using heavy liquids or suspensions
    • B03B5/44Application of particular media therefor
    • B03B5/447Application of particular media therefor recovery of heavy media

Landscapes

  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von Feststoffgemischen nach der Wichte mit Hilfe einer Trenntrübe Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Trennen von Feststoffgemischen nach der Wichte mit Hilfe einer Trenntrübe von, in Wasser suspendiertem, magnetisierbarein Schwerstoff, wobei die getrennten Fraktionen über Siebe geleitet werden, die diesen Fraktionen anhaftende Trübe abgebraust wird und die in der Weise erhaltene, verdünnte Trübe einem Magnetscheider zugeleitet wird, in dem sie in zwei Fraktionen aufgeteilt wird, von denen die konzentrierte Schwerstoff-Fraktion, unmittelbar der Trennvorrichtung wieder zugeleitet wird.
  • Arbeitet man gemäß diesem bekannten Verfahren, so ist das spezifische Gewicht der Trübe - die man in dem Magnetscheider gewinnt und der Trennvorrichtung wieder zuleitet - höher als das für die in der Trennvorrichtung durchzuführende Trennung verlangte. Man erzielt hierbei den Vorteil, daß man das gewünschte spezifische Gewicht in der Trennvorrichtung selbst in einfacher Weise, nämlich durch Zusatz von Wasser, einstellen kann, ohne daß es zum Eindicken der zugeleiteten Trübe der Anwendung besonderer Eindicker bedarf und. ohne daß große Trübemengen umzulaufen brauchen.
  • Die von den Abbraussieben hinabgelaufene, dünne Trübe enthält viele nichtmagnetisierbare Teilchen, die beim Abtrennen des magnetisierbaren Schwerstoffes zwischen diesen Schwerstoffpartikeln eingeschlossen und dann zusammen mit der magnetischen Fraktion der Trennvorrichtung zugeführt werden. Infolgedessen tritt eine Verschmutzung der Trenntrübe durch feine, nichtmagnetisierbare Teilchen ein, so daß die Viskosität der Trenntrübe zunimmt und die Genauigkeit der Trennung herabgesetzt wird.
  • Gemäß den bekannten Verfahren erfolgt die Entfernung der feinen, nichtmagnetisierbaren Teilchen in der Weise, daß man die in, dem Magnetscheider gewonnene, dünne Fraktion nichtmagnetisierbarer Teilchen in einen Eindicker einleitet, in welchem diese Teilchen zu Boden sinken, worauf man sie aus dein Eindicker entfernt. Die aus dem Eindicker austretende, geklärte Flüssigkeit wird anschließend den oberhalb der Abbraussiebe angeordneten Brausen zugeleitet. Die Verwendung eines solchen Eindickers bringt eine Steigerung der für das Trennsystem aufzuwendenden Kosten mit sich; überdies beansprucht ein derartiger Eindicker einen großen Raum.
  • Die- Erfindung schafft ein Verfahren, bei dem die konzentrierte Trübe, die man wieder der Trennvorrichtung zuleitet, eine minimale Menge nichtinagnetisierbarer Teilchen enthält, so daß sich die Verwendung eines Eindickers zum Abtrennen dieser Teilchen erübrigt.
  • Man erzielt dies dadurch, daß man gemäß der Erfindung die dünne Trübe im wesentlichen tangential einem Querspa;ltsieb (Abscherklassierer) zuleitet und den Durchgang dieses Querspaltsiebs (Abscherklassierers) dein Magnetscheider zuleitet.
  • Die auf dein zylindrisch gekrümmten. Siebboden zurückbleibende Fraktion grober Teilchen wird vorwiegend aus nichtmagnetisierbaren, Teilchen bestehen, hingegen wird die Fraktion, die durch die Öffnungen des Siebs hindurchgegangen ist und dem Magnetscheider zugeleitet wird, vorwiegend die feinen, magnetisierbaren Teilchen enthalten. Es kommt daher in der, aus dem Magnetscheider austretenden, konzentrierten Fraktion magnetischer Teilchen. nur zu einem geringfügigen Einschluß von feinen, nichtmagnetisierbaren Teilchen.
  • Die Verschmutzung des Trennmediums in der Trennvorrichtung ist bei diesem Verfahren wesentlich geringer als bei dem bekannten Verfahren, so daß die Viskosität dieses Mediums niedriger und die Treniiung genauer ist.
  • Weil das Sieb, den größten Teil der n,ichtmagnertisierbaren. Teilchen zurückhält, enthält die aus dem Magnetscheider austretende nichtmagnetische Fraktion nur eine geringe Menge dieser Teilchen. Es erübrigt sich demnach, diese Fraktion zum Entfernen nichtmagnetisierba.rer Teilchen einzudicken und man kann sie deswegen bei Anwendung der Erfindung unmittelbar den oberhalb der Abbraussiebe angeordneten Brausen zuleiten. Dies läßt eine erhebliche Vereinfachung der Trennvorrichtung zu.
  • Bei Anwendung eines Querspaltsiebs (Abscherklassierers), dessen Sieböffnungen, wenn man sie in der Bewegungsrichtung des Aufgabeguts mißt, die gleiche Größe haben wie die Abmessungen, die man für diese Öffnungen findet, so man senkrecht zu besagter Bewegungsrichtung mißt, oder kleiner als diese sind, ist es als Vorteil zu werten, daß auf eine Korngröße abgesiebt wird, die kleiner ist als die kleinste Abmessung dieser Sieböffnungen.. Es läßt sich hier, bei verhältnismäßig kleiner Siebfläche, eingroßer Durchsatz erzielen, ohne daß die Gefahr besteht, daß sich die Öffnungen des Siebs verstopfen. Die Anwendung bekannter Siebvorrichtungen zum Ausscheiden von Verunreinigungen ans der verdünnten Trübe würde auf Grund der geringen Kapazität dieser Vorrichtungen, der kurzen Lebensdauer des Siebbelages und des Verstopfens der Sieböffnungen mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden sein.
  • Die Fraktion grober Teilchen., die beim Durchsieben der verdünnten Trübe anfällt, enthält noch magnetisierbare Teilchen. Diese lassen sich dadurch entfernen, daß man diese Fraktion einer zweiten Siebbehandlung unterzieht. Die so erhaltene feine Fraktion, die die restlichen magnetisierbaren Teilchen enthält, wird dann dem Magnetscheider zugeleitet, der die weitere Reinigung dieser Fraktion besorgt. Diese nachträgliche Siebbehandlung führt man vorzugsweise unter Zusatz von Wasser und/oder eines Teils der in dem Magnetscheider ausgeschiedenen nichtmagnetischen Fraktion durch. Ebenso wie das primäre Sieb kann das für die nachträgliche Siebbehandlung der groben Fraktion zu verwendende Sieb ein Querspaltsieb (Abscherklassierer) sein; bei Verwendung eines derartigen Querspaltsiebs (Abscherklassierers) kann die abzusiebende Fraktion, gegebenenfalls zusammen mit einer Menge Wasser und/oder einer Teilmenge der dem Magnetscheider entstammenden nichtmagnetischen Fraktion diesem Siebboden tangential zugeleitet werden. Das für die nachträgliche Siebbehandlung zu verwendende Sieb kann auch als Schwingsieb ausgeführt werden, da die grobe Fraktion nur einen geringen Teil der unter den Abbraussieben aufgefangenen dünnen Trübe darstellt und weiterhin ein wichtiger Teil derjenigen Teilchen, welche Verstopfungen herbeiführen können, bei der vorhergegangenen Siebbehandlung in die Durchlauffraktion hineingeraten ist. Den oberhalb dieses Siebs angeordneten Brausen wird dann, als Mittel zum Abbrausen der feinen magnetisierbaren Teilchen Wasser zugeleitet und/oder eine Teilmenge der dem Magnetscheider entstammenden nichtmagnetischen. Fraktion.
  • Erfindungsgemäß ist es weiterhin, möglich, die grobe Fraktion, die man beim Sieben der den Abbraussieben entstammenden Trübe erhält, einer Behandlung in einem zweiten Magnetscheider zweck Entfernung noch vorhandener magnetisierbarer Teilchen zu unterziehen. Die aus diesem Magnetscheider austretende nichtmagnetische Fraktion kann anschließend einem Hydrozyklon zugeleitet werden. der sodann die Entwässerung dieser Fraktion besorgt: die bei dieser Behandlung anfallende geklärte Flüssigkeit leitet man dann den oberhalb der Siebe angeordneten Brausen zu.
  • An Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele, soll die Erfindung näher erläutert werden.
  • Fig. 1 zeigt ein Schema einer Kohlenwäsche; Fig.2 und 3 zeigen Abweichungen von diesem Schema.
  • In der Zeichnung bezeichnet 1 eine Trennvorrichtung in der mittels einer Magnetittrübe Rohkohle in gewaschene Kohle und Berge getrennt wird. Die Erfindung beschränkt sich jedoch nicht nur auf diese Anwendung ; sie erstreckt sich auch auf das Trennen anderer Stoffe, wie Erze, während auch andersartiges, magnetisierbares Material, z. B. Ferrosilicium, als Schwerstoff für die Trenntrübe angewandt werden kann. Als Trennvorrichtung läßt sich ein Sinkscheider oder ein Waschhydrozyklon verwenden.
  • Bei _g wird die zu waschende Rohkohle in die Trennvorrichtung eingeleitet. Nach vollzogener Trennung verlassen die Trennprodukte, Kohle und Berge, die Trennvorrichtung bei B und C, zusammen mit einer Menge Trenntrübe. Die Trennprodukte gehen alsdann Abtropfsieben 2 zu auf denen die mitgeführte Trübe abtropfen kann. Die abgetropfte Trübe, deren spezifisches Gewicht demjenigen, der in der Trennvorrichtung verwendeten Trenntrübe entspricht, sammelt sich in einem Behälter 3, aus der sie mittels einer Pumpe 4 über eine Leitung 5 wieder in die, Trennvorrichtung 1 zurückgeleitet wird.
  • Die Trennprodukte werden anschließend auf Siebe 6 geleitet, wo die den Trennprodukten anhaftende Trübe durch Abbrausen mit von Brausen 7 geliefertem Wasser entfernt wird. Sodann wird die gewaschene Kohle bzw. werden die Berge bei D und E abgeführt. Die zu verwendenden Siebe können z. B. Schwingsiebe mit Maschenweite 0,5 mm sein.
  • Die Trübe, die sich unter den Sieben 6 gesammelt hat, wird über eine Leitung 8 einem Querspaltsieb (Abscherklassierer) 9 tangential zugeleitet.
  • Dieses Ouerspaltsieb (Abscherklassierer) 9 setzt sich zusammen aus Stäben, die senkrecht zu der Strömungsrichtung des Siebguts angeordnet sind, und Spalten einer Weite von 0,4 mm bilden. Bei Verwendung eines solchen Querspaltsiebs (Abscherklassierers) enthält der Siebdurchlau.f außer Flüssigkeit nur solche Teilchen, deren Korngröße kleiner ist als etwa die halbe Spaltbreite, in dein vorliegenden Fall also Teilchen mit einer Korngröße < 0,2 mm. Etwa 90 % der dem Sieb zugeleiteten Menge der mit suspendierten Teilchen beladenen Flüssigkeit tritt durch den Siebboden hindurch, so daß also, da die Korngräße der Magnetitteilchen kleiner ist als 100 lt, 90 % des Magnetits in einem unterhalb. des Siebs angebrachten Behälter 10 aufgefangen werden.
  • Die Überlauffraktion aus der Siebvorrichtung 9 enthält die gröberen, nichtmagnetisierbaren Teilchen und daneben 10 % der Magnetittrübe. Diese Fraktion wird einem Schwingsieb 11 mit Maschenweite 0,2 mm zugeleitet und auf diesem mittels Klarwasserbrausen 12 abgebraust. Der Magnetit, der dieser Fraktion noch, anhaftet, wird mit dem Abbrauswasser in einem Behälter 13 aufgefangen. Die auf dem Sieb 11 zurückbleibenden groben, nichtmagnetisierha.ren Teilchen werden bei F abgeführt; gegebenenfalls kann ina,n sie einer weiteren Behandlung - beispielsweise in einer Schaumflotationsmaschine - zwecks Entfernung noch vorhandener Kohleteilchen unterziehen. Es ist aber auch möglich, die dünnen Trüben, die von der Absiebung der Trennprodukte, Kohle und Berge, herrühren, gesondert in einer Siebvorrichtung, wie sie oben beschrieben ist, zu behandeln in der Weise, daß gleich bei F reine Kohle- und Bergefraktionen erhaben werden.
  • Die dünne Trübe aus den Sammelbehältern 10 und 13 wird über eine Leitung 14 einem Magnetscheider 15 zugeleitet. Es fällt nunmehr in diesem Magnetscheider eine konzentrierte Magnetittrübe - deren spezifisches Gewicht etwa 2,1 betragen mag - an, welche sodann mittels einer Pumpe 16 über eine Leitung 17 dem Sammelbehälter 3 zugeleitet wird und wobei sie durch eine Entmagnetisierungsspule 18 hindurchgeleitet werden kann. Diese Entrnagnetisierung erübrigt sich, wenn die zur Verwendung kommende Trennvorrichtung aus einem oder mehreren Hydrozyklonen bestellt. Anschließend. wird die Trüb der Trennvorrichtung wieder zugeleitet, und zwar zusammen mit der in den Sammelbehälter 3 eingeleiteten, von den Abtropfsieben 2 herrührenden Trübe. Auch hat man die Möglichkeit, die mittels des Magnetscheiders 15 abgetrennte Magnetittrübe unter Umgehung des Sammelbehälters 3 durch Punipenwirkung unmittelbar der Trennvorrichtung zuzuleiten. In beiden Fällen wird das spezifische Gewicht der in die Trennvorrichtung eingeleiteten Trübe höher sein als das für die Trennung in der Trennvorrichtung verlangte spezifische Gewicht von beispielsweise 1,6. In einfacher Weise läßt sich das spezifische Gewicht auf den gewünschten Wert dadurch einstellen, da.ß man an der mit G bezeichneten Stelle eine passende Menge Wasser in die Trennvorrichtung einleitet. Man kann jedoch das Wasser auch zusammen mit Rohkohle zuleiten. Auch kann, man. die Rohkohle auf Sieben mit Wasser abbrausen, wobei dann, zusammen mit dem ablaufenden Wasser, ein erheblicher Teil der feinen mit vorhandenen Teilchen verschwindet. Dies alles hat so zu erfolgen, daß die Menge Wasser, die zusammen mit der mit Wasser angereicherten Kohle in die Trennvorrichtung eingeleitet wird, ausreicht, um den beabsichtigten Ausgleich des spezifischen Gewichts herbeizuführen. Selbstverständlich kann man auch beides tun, d. h. zuerst braust man die Kohle ab und sodann leitet man so viel Wasser in, die Trennvorrichtung ein, daß sich das gewünschte spezifische: Gewicht einstellt.
  • Bei der Behandlung in dem Ma.gnetscheider scheidet weiterhin eine dünne, nichtmagnetische Fraktion. aus. Diese enthält nur die nichtmagnetisierbaren Teilchen mit Korngröße < 0,2 mm. Die Teilchenkonzentration ist aber derart gering, daß eine Entfernung dieser Teilchen mittels eines Eindickers nicht vorgenommen zu werden braucht. Mittels einer Pumpe 19 wird nunmehr diese Fraktion über die Leitung 20 den Brausen 7 zugeleitet. Die in ihr vorhandenen nichtmagnetischen Teilchen treten also nicht wieder in die Trennvorrichtung ein und können somit die Trennung nicht stören. Ein Teil dieser feinkörnigen Teilchen verschwindet aus dem System, und zwar erfolgt dies dadurch, da.ß mehrere Teilchen, die den Fraktionen anhaften, bei D, E und F abgeführt werden. Weiterhin wird an ;_ner geeigneten Stelle, beispielsweise an der niedrigsten Stelle des Magnetscheiders 15 bei II eine Menge Abbrauswasser abgelassen. Hierdurch läßt sich vermeiden, daß der Gehalt an feinen, nichtniagnctisieibaren Te@lclien in dein Abbrauswasserkreislauf über den maximal zulässigen. Wert ansteigt. Den Brausen 12 kann über eine Leitung 21 gegebenenfalls auch ein Teil der nichtmagnetischen Fraktion zugeleitet werden.
  • Die Regelung der bei H abzulassenden Wassermenge erfolgt derart, claß diese Menge der Menge des über die Brausen 12 einge':?teten Wassers entspricht, zuzüglich des bei G in das System eingeleiteten, und abzüglich des zusammen. mit den getrennten Fraktionen bei D, E und F abgeführten Wassers. Die Ergänzung von Magnetitverlusten erfolgt dadurch . daß man frischen Magnetit bei I in den Sammelbehälter 3 einleitet.
  • In dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig.2 ist das Schwingsieb 11 durch ein zweites Bogensieb 11' ersetzt. Die überlauffraktion aus der Siebvorrichtung 9 wird in diesem Falle dem gekrümmten Siebboden tangential zugeleitet, zusammen mit reinem oder geklärtem Wasser aus der Leitung 12'. Der Durchlauf des Siebs 11', dessen Siebboden. ähnlich denijc.ligen des Siebs 9 aus Querstäben besteht, die so angeordnet sind, da,ß zwischen ihnen Spalten von 0,4 mm gebildet werden, enthält etwa 90% der dem Sieb zugeleiteten Flüssigkeit' nebst 90 % der feinen Teilchen einer Korngröße < 0,2 mm, so daß sich noch 9'% des ursprünglich in der dünnen Trübe vorhandenen Magnetits in dem Sammelbehälter sammelt. Im übrigen ähnelt das Schema demjenigen der Fig. 1.
  • Gemäß dem Ausführungsbeispiel der Fig.3 wird die der Siebvorrichtung 9 entstammende Überlauffraktion einem Magnetscheider 22 zugeleitet, gegebenenfalls unter Zusatz eines Teils der dünnen, nichtmagnetischen Fraktion aus dem ersten Magnetscheidc:r, womit man erzielt, daß das zu behandelnde Material günstigst konzentriert in den Magnetscheider 22 eingebracht wird. In letzterem scheidet eine Magnetitfraktion aus, die sich alsdann in einem Behälter 23 sammelt. Von dort kann man diese Fraktion entweder gleich der Trennvorrichtung 1 zuleiten oder dein Sammelbehälter 3 oder aber dem Zufuhrende des Magn2tscheiders 15, Weiterhin scheidet eine nichtmagnetische Fraktion aus, die die groben Teilchen und zum Teil die feinen nichtmagnetischen. Teilchen eilthält. Diese Fraktion sammelt sich in dem Behälter 24. Bei F' kann man sie ablassen oder man kann sie in einem Hydrozyklon 25 eindicken. In diesem Falle wird die dem Hydrozyklon entstammende geklärte Ü bcrlauffraktion über eine Leitung 26 den oberhalb der Siebe angeordneten Brausen wieder zugeleitet, währ;nd. die eingedickte Fraktion, die die nichtrnagnetisierbaren Teilchen enthält, bei F" abgeführt wird.
  • Obenerwähnte Scheinen können verschiedentlich abgeändert werden, ohne daß hierdurch das Wesen der Erfindung eine Änderung erfährt. So kann man beispielsweise den Magnetscheider 22 gleich hinter dein Sieb 11' anbringen, um den Magnetit aus der Überlauffraktion auffangen zu können,. Für gewöhnlich erübrigt es sich, eine solche Vorkehrung zu treffen, da die Überlauffraktion, die diesem Sieb entstammt, nur etwa: 1% des Magnetits erhält, der ursprünglich in der durch Abbrausen erhaltenen Trübe vorhanden war. Besagte Anordnung wirkt sich vci-teilhaft in Wäschen aus, in denen man sämtlichen Magnetit abzubrausen pflegt und keine Abtropfsiebe anwendet.

Claims (13)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Trennen von Feststoffgeinischen nach der Wichte mit Hilfe einer Trenntrübe von in Wasser suspendiertem, magnetisierba,rein Schwerstoff, wobei die erhaltenen Produkte über Siebe geleitet werden:, auf denen die aal diesen Produkten haftende Trübe abgebraust wird, worauf die in der Weise erhaltene verdünnte Abbraustrübe einem Magnetscheider zugeleitet wird, in dem sie in zwei Fraktionell. aufgeteilt wird, von denen die konzentrierte Schwerstoff-f"t-Fral:tion unmittelbar in die Trennvorrichtung zurückgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Abbraustrübe im wesentlichen tangelltial der Hohlseite eines Querspaltsiebs (Abscherklassierers) und der Durchlauf dieses Siebbodens dem Magnetscheider zugeführt werden..
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem Magnetscheider aus -geschiedene nichtmagnetische Fraktion unmittelbar den oberhalb der . Abbraussieben angeordneten Brausen zugeleitet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die grobe Fraktion, die beim Durchsieben der dünnen Trübe anfällt, einer zweiten Siebbehandlung unterzieht und die bei letzterer Siebbehandlung anfallende Fraktion feiner Teilchen, dem Magnetscheider zuleitet.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die nachträgliche Behandlung der graben Fraktion. unter Zusatz einer Teilmenge der in dem Magnetscheider ausgeschiedenen nichtmagnetischen Fraktion durchgeführt wird.
  5. 5. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man die grobe Fraktion, die beim Durchsieben dar verdünnten. Trübe anfällt, einer nachträglichen Behandlung in einem zweiten Magnetscheider unterzieht, um die noch vorhandenen magnetisierb.aren Teilchen zu entfernen.
  6. 6. Verfahren, nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die nichtmagnetische Fraktion aus dem zweiten Magnetscheider einem Hydrozyklon und die dünne Fraktion, die aus diesem Hydrozyklon austritt, den oberhalb der Siebe angeordneten Brausen zugeleitet werden.
  7. 7. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1, die sich zusammensetzt aus einer Trennvorrichtung, mittels der Feststoffgemische mit Hilfe einer Trenntrübe in Fraktionen unterschiedlichen spezifischen Gewichts aufgeteilt werden können, Siebe, auf denen die Produkte abgebraust werden, einem Magnetscheider zum Abtrennen der magnetisierbaren Teilchen aus der durch Abbrausen erhaltenen, Trübe, und Mitteln zur Rückführung der in dem Magnetscheider abgetrennten Schwerstoff-Fraktion zur Trennvorrichtung, gekennzeichnet durch ein Querspaltsieb mit zylindrisch gekrümmtem Siebboden, dessen Sieböffnungen, wenn man sie in der Bewegungsrichtung des Aufgabeguts mißt, die gleiche Größe haben wie die Abmessungen, welche man für diese Öffnungen findet, wenn. man senkrecht zu besagter Bewegungsrichtung mißt, oder kleiner als diese sind, weiterhin aus Mitteln, die dem gekrümmten Siebboden die Abbraustrübe tangential zuleiten, Mitteln, die dem Magnetscheider den Durchlauf dieses Siebs zuleiten und Mitteln, die den oberhalb der Abbraussiebe angeordneten Brausen die in dem Magnetscheider ausgeschiedene nichtmagnetische Fraktion zuleiten. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch ein Sieb zum nachträglichen Sieben der beim Durchsieben der abgebrausten Trübe erhaltenen groben Fraktion und durch Mittel, die dem Magnetscheider die beim erhaltene feine Fraktion zuleiten.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch Mittel, die dem Sieb, das zum Durchsieben der groben Fraktion vorgesehen ist, einen Teil der in dem Magnetscheider ausgeschiedenen nichtmagnetischen Fraktion zuleiten.
  10. 10. Vorrichtung nach den Ansprüchen. 8 und 9. dadurch gekennzeichnet, da,ß das Sieb., das zur nachträglichen Siebung der groben. Fraktion vorgesehen ist, aus einem Sieb mit zylindrisch gekrümmtem Siebboden besteht, dessen Sieböffnungen, wenn man sie in der Bewegungsrichtung des Aufgabeguts mißt, die gleiche Größe haben wie die Abmessungen, die man für die Öffnungen findet, wenn man, senkrecht zu besagter Bewegungsrichtung mißt, oder kleiner als diese sind, und da.ß Mittel angebracht sind, die gestatten, dem gekrümmten Siebboden diese Fraktion tangential zuzuleiten.
  11. 11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Sieb, das zur nachträglichen Siebung der groben Fraktion vorgesehen ist, als Schwingsieb ausgebildet ist und Mittel vorhanden sind, die den oberhalb dieses Siebes angeordneten Brausen Wasser und/oder einen Teil der nichtmagnetischen Fraktion zuleiten.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch einen zweiten Magnetscheider und durch Mittel, die diesem Magnetscheider die bei der Durchsiebung der Abbraustrübe anfallende grobe Fraktion, zuleiten.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch einen Hydrozyklon und durch Mittel, die diesem Hydrozyklon ta.ii gentia.l und unter Druck die mittels des zweiten llagnetscheiders erhaltene nichtmagnetische Fraktion zuleiten und Mittel, die den. Sieben die mittels des Hydrozyklons erhaltene dünne Fraktion zuleiten.
DEST11232A 1955-06-04 1956-05-29 Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von Feststoffgemischen nach der Wichte mit Hilfe einer Trenntruebe Pending DE1030785B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1200761B (de) 1956-08-04 1965-09-16 Stamicarbon Verfahren zur Regenerierung einer Schweretruebe aus feinem magnetisierbarem Schwerstoff
DE2635161A1 (de) * 1975-08-08 1977-02-24 Anglo Amer Corp South Africa Verfahren zur rueckgewinnung magnetischer schwerstoffpartikel aus einer suspension

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1200761B (de) 1956-08-04 1965-09-16 Stamicarbon Verfahren zur Regenerierung einer Schweretruebe aus feinem magnetisierbarem Schwerstoff
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