DE1187055B - Sternrechwender - Google Patents
SternrechwenderInfo
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- DE1187055B DE1187055B DEL33465A DEL0033465A DE1187055B DE 1187055 B DE1187055 B DE 1187055B DE L33465 A DEL33465 A DE L33465A DE L0033465 A DEL0033465 A DE L0033465A DE 1187055 B DE1187055 B DE 1187055B
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D78/00—Haymakers with tines moving with respect to the machine
- A01D78/08—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels
- A01D78/14—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially horizontal axis
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. Cl.:
AOId
Deutsche Kl.: 45 c-83/00
Nummer: 1187055
Aktenzeichen: L 33465ΙΠ/45 c
Anmeldetag: 16. Juni 1959
Auslegetag: 11. Februar 1965
Die Erfindung betrifft einen Sternrechwender, dessen Gestell aus einem ersten und einem zweiten
Gestellteil besteht, die um eine von der senkrechten Lage abweichende Achse gegeneinander verschwenkbar
sind; die Rechenräder sind auf dem zweiten Gestellteil angeordnet und durch Lageänderung
gegenüber dem zweiten Gestellteil in mindestens zwei Arbeitsstellungen einstellbar.
Mit der Erfindung soll eine einfache Vorrichtung dieser Art geschaffen werden, die schnell von einer
Arbeitslage in die andere überführbar ist.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß ein Getriebe vorgesehen ist, das
die Änderung der Lage der Rechenräder gegenüber dem zweiten Gestellteil beim Verschwenken
dieses Gestellteiles in bezug auf den ersten herbeiführt.
Der erfindungsgemäße Sternrechwender kann in besonders günstiger Weise als Hebevorrichtung verwendet
werden, bei der keine Laufräder vorgesehen sind und die mit der Hebevorrichtung eines Schleppers
oder eines sonstigen Wagens gekuppelt ist. Das Gestell des Sternrechwenders kann mit den
Rechenrädern durch die Hebevorrichtung angehoben werden, so daß in dieser Lage der zweite Gestellteil
gegenüber dem ersten verdrehbar ist.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind die
Rechenräder zur Änderung ihrer Lage gegenüber dem zweiten Gestellteil um wenigstens nahezu senkrechte
oder waagerechte Gelenkachsen in bezug auf das Gestell verdrehbar. Diese Bauart ist besonders
einfach, wenn der zweite Gestellteil um eine während des Betriebes der Maschine in waagerechter Richtung
verlaufende Achse gegenüber dem ersten Gestellteil verschwenkbar ist.
Das Getriebe des erfindungsgemäßen Sternrechwenders kann vorteilhaft mit einem Arm versehen
sein, der um eine Gelenkachse verdrehbar ist, die mit Abstand von der waagerechten Drehachse
und in bezug auf diese fest angeordnet ist; bei dieser Ausführung werden die Rechenräder von diesem
Arm beim Verschwenken des zweiten Gestellteiles um ihre Gelenkachsen verdreht.
Das Getriebe kann einen Ketten- oder Zahnradantrieb enthalten.
Die beiden Arbeitslagen des erfindungsgemäßen Sternrechwenders können dadurch erzielt werden,
daß die Rechenräder auf einem Rahmenbalken angeordnet sind und in der einen Arbeitslage das
Erntegut gemeinsam seitlich versetzen, während in der anderen Arbeitslage mindestens ein Rechenrad
Sternrechwender
Anmelder:
C. van der LeIy N. V., Maasland (Niederlande)
Vertreter:
Dipl.-Ing. A. Boshart und Dipl.-Ing. W. Jackisch,
Patentanwälte,
Stuttgart N, Birkenwaldstr. 213 D
Als Erfinder benannt:
Cornells van der LeIy,
Ary van der LeIy, Maasland (Niederlande)
Cornells van der LeIy,
Ary van der LeIy, Maasland (Niederlande)
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 9. Juli 1958 (229 461)
das Erntegut unabhängig von einem anderen Rechenrad seitlich versetzt.
Die Rechenräder können in Gruppen von mindestens je zwei Rädern aufgeteilt sein, wobei die
Rechenräder jeder Gruppe gemeinsam um eine Gelenkachse verdrehbar sind.
Die Vorrichtung, bei der die Rechenräder gemeinsam an einem einzigen Rahmenbalken angeordnet
sind, kann gemäß der Erfindung in dem Getriebe ein sich Iägns des Rahmenbalkens erstreckendes und
mit allen Rechenrädern gekuppeltes Kupplungsglied enthalten, das zur Verstellung in seiner Längsrichtung
verschiebbar ist. Dieses Kupplungsglied kann auch zur Verstellung der Vorrichtung um seine
Längsachse drehbar sein. Ein besonders stabiles Gestell wird bei dieser Anordnung erhalten, wenn die
Kupplungsstange derart ausgebildet ist, daß sie gemeinsam mit dem Rahmenbalken einen tragenden
Bauteil für die Rechenräder bildet.
Der Rahmenbalken kann in besonders zweckmäßiger Weise durch die Naben der Rechenräder
geführt sein. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß bei der Bedienung des Sternrechwenders der Bearbeitungsvorgang
beobachtet werden kann und daß der Platzbedarf für die Vorrichtung nur gering ist.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Sternrechwenders sind die Rechenräder
gemeinsam um eine wenigstens nahezu senk-
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rechte Gelenkachse drehbar angeordnet und gemein- tung 20 angebracht, die aus einem auf dem Rohr 18
sam quer zur Fahrtrichtung umstellbar. Hierdurch angebrachten Verriegelungsstift 21 und einer auf der
kann die Lage der Rechenräder an die Beschaffen- Achse 17 angeordneten Platte 22 besteht. Der zweite
heit des zu bearbeitenden Erntegutes angepaßt wer- Gestellteil kann vor Drehung um den ersten Gestellden,
und die Rechenräder können in beiden Arbeits- 5 teil, der durch das Rohr 18 gebildet wird, durch
lagen mit derselben Seite das Erntegut berühren. Es eine Verriegelungsvorrichtung gesichert werden, die
ist zweckmäßig, den Stemrechwender noch so aus- aus einem auf der Achse 15 sitzenden Stift 23 und
zubilden, daß die Rechenräder durch Verdrehung einer auf dem Lager 14 angebrachten Scheibe 24 beum
eine nahezu waagerechte Schwenkachse in eine steht, in der Löcher für den Stift 23 vorgesehen sind,
vorteilhaft schmale Transportlage überführbar sind. io Um die Vorrichtung, die nicht mit Abstützrädern
Schließlich kann nach einem weiteren Merkmal der versehen ist, mit der Hebevorrichtung eines Schlep-Erfindung
der erste Gestellteil mit der Hebevorrich- pers oder eines anderen Fahrzeuges kuppeln zu köntung
eines Schleppers kuppelbar sein, wodurch eine nen, ist der erste Gestellteil mit einer Kupplungseinfache
Anordnung des Sternrechwenders am vorrichtung 25 versehen, so daß die Kraft zur Fort-Schlepper
erreicht wird. 15 bewegung auf das Rohr 18, d. h. auf den ersten Ge-
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen stellteil, ausgeübt werden kann. Die Kupplungseiniger vorteilhafter Ausführungsbeispiele näher er- vorrichtung 25 hat zwei auf gleicher Höhe liegende
läutert. Stifte 26 und 27 und einen höher liegenden Streifen
F i g. 1 zeigt eine Draufsicht auf ein erstes Aus- 28, mit dem die drei Hebel einer Hebevorrichtung
führungsbeispiel einer Vorrichtung nach der Erfin- 20 gekuppelt werden können. Die beiden Gestellteile
dung, wobei die Vorrichtung in einer Rechlage dar- sind mit den Rechenrädern 2 bis 5 gegenüber dem
gestellt ist; Kupplungsglied 25 um eine waagerechte Achse 29
F i g. 2 zeigt in vergrößertem Maßstab eine Drauf- verstellbar, die annähernd parallel zur Verbindungssicht auf einen Einzelteil der Fig. 1; linie der Mitten der Rechenräder 2 bis 5 verläuft.
F i g. 3 zeigt eine Ansicht des Einzelteiles der 25 Um die Drehung des Rohres 18 um die Achse 29
Fig. 2 längs der Linie IIWII in Fig. 1; zu begrenzen, ist eine Feder 30 angebracht, die
F i g. 4 zeigt eine Draufsicht auf die Vorrichtung außerdem verhütet, daß die Rechenräder mit ihrem
nach F i g. 1, wobei die Vorrichtung in der Lage ganzen Gewicht und einem Teil des Gewichtes der
eines Wenders dargestellt ist; Vorrichtung auf den Boden drücken. Der Druck
F i g. 5 zeigt eine Draufsicht auf ein zweites Aus- 30 der Rechenräder auf den Boden kann gegebenenfalls
führungsbeispiel einer Vorrichtung nach der Erfin- dadurch geregelt werden, daß die Feder 30 an einer
dung, während anderen Stelle mit dem Rohr 18 verbunden wird.
Fig. 6 einen Einzelteil in einer Seitenansicht zeigt; Das Rohr 18 ist weiter um eine senkrechte Achse 31
Fig. 7 zeigt eine Draufsicht auf ein drittes Aus- gegenüber dem Balken 32 drehbar, der die Stifte 26
führungsbeispiel einer Vorrichtung nach der Erfin- 35 und 27 miteinander verbindet. Die Drehung um
dung; diese senkrechte Achse 31 kann durch einen Ver-
F i g. 8 und 9 zeigen in vergrößertem Maßstab riegelungsstift 33 verhütet werden. Die Vorrichtung
eine Ansicht in Richtung VIII und den Schnitt IX-IX bildet in der in F i g. 1 dargestellten Lage einen
(nach Fig. 7); Seitenrechen, bei dem alle Rechenräder das Ernte-
Fig. 10 zeigt eine Draufsicht auf ein viertes Aus- 40 gut gemeinsam seitlich abführen. Die Vorrichtung
führungsbeispiel. kann jedoch in eine zweite Arbeitslage übergeführt
Nach den F i g. 1 bis 4 besteht das erste Aus- werden, wobei jedes Rechenrad unabhängig von den
führungsbeispiel aus einem Gestell 1, das mit vier anderen Rechenrädern einen Streifen des Bodens
Rechenrädern 2, 3, 4 und 5 versehen ist. Die bearbeitet, wobei die Vorrichtung einen Wender
Rechenräder 2 bis 5 sind durch Tragglieder 6, 7, 8 45 bildet. Diese Lage ist in F i g. 3 dargestellt und kann
bzw. 9 mit einem Rahmenbalken 10 und ferner mit dadurch erzielt werden, daß die Rechenräder 2 bis 5
dem Rahmenbalken 11 verbunden, wobei die Trag- mit den Rahmenbalken 10 und 11 aus der in F i g. 1
gliederö bis 9 gegenüber diesen Rahmenbalken dargestellten Lage über 180° um die waagerechte
durch senkrechte Gelenkachsen 12 und 13 drehbar Drehachse 16 gedreht werden. Eine Drehung um die
sind. Infolgedessen kann die Lage der Rechenräder 2 50 waagerechte Achse 16 ist dadurch möglich, daß der
bis 5 durch Schwenken der Tragglieder 6 bis 9 um Verriegelungsstift 23 aus einem Loch der Platte 24
diese senkrechten Gelenkachsen gegenüber dem entfernt wird.
Gestell geändert werden. Der Rahmenbalken 10 ist Damit bei der Verdrehung der Rechenräder 2
mit einem Lager 14 versehen, in dem eine Achse 15 bis 5 um die waagerechte Achse 16 die Rechenräder
gelagert ist. Die Mittellinie 16 dieser Achse 15 bildet 55 mit den Traggliedern sich um die senkrechten Acheine
waagerechte Drehachse, um welche die Rechen- sen 12 und 13 drehen, ist eine Verstellvorrichtung
räder 2 bis 5 mit den Rahmenbalken 10 und 11 auf der Achse 15 angebracht. Diese Vorrichtung entdurch
Änderung in die andere Arbeitslage gedreht hält eine Stange 34, die mit dem Ende 35 um eine
werden können. Die Achse 15 ist mit einer Achse 17 Gelenkachse 36 gegenüber der Achse 16 feststehend
verbunden, die in einem ersten Gestellteil, d. h. im 60 gelagert ist. Das andere Ende 37 der Stange 34 ist
Rohr 18, gelagert ist, dessen Mittellinie 19 eine mit einem abgebogenen Ende 38 versehen, das drehzweite
Drehachse bildet, um welche die Rechen- bar an dem Tragglied 7 angebacht ist. Beim Verräder
2 bis 5 mit den Rahmenbalken 10 und 11 dreh- drehen der Rahmenbalken 10 und 11 um die Achse
bar sind. Um die Rechenräder 2 bis 5 mit den 16 wird sich die Stange 34 mit diesen Balken um die
Rahmenbalken 10 und 11, die einen zweiten Gestell- 65 Achse 16 drehen. Da jedoch die Achse 36 eine feste
teil bilden, vor Drehung um die Achse 19, die wäh- Lage gegenüber der Achse 16 hat, vergrößert sich
rend des Betriebes der Vorrichtung waagerecht liegt, der Abstand des Endes 38 von der Achse 16 in der
verriegeln zu können, ist eine Verriegelungsvorrich- über 180° gedrehten Lage der Vorrichtung, und
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zwar um das Zweifache des Abstandes der Achse 36 56 und einen Streifen 57 enthält, an denen die Arme
von der Achse 16. Infolge dieser Abstandsänderung einer Hebevorrichtung befestigt werden können. Der
der Achse 36 von der Achse 16 wird sich das Trag- Balken 47 ist gegenüber dem Kupplungsglied 54 um
glied 7 um die senkrechte Achse 12 in einer Rieh- eine waagerechte Achse 58 drehbar, wodurch die
tung des Pfeiles 39 drehen, wodurch das Rechenrad 3 5 Rechenräder sich an die Unebenheiten des Bodens
in die in F i g. 4 dargestellte Lage gelangt. Da jedoch anpassen können. Zwischen dem Balken 47 und
das Ende des Traggliedes 7 mit dem Rahmenbalken dem Kupplungsglied 54 ist noch eine Feder 59 an-
11 verbunden ist, der ein Kupplungsglied für die geordnet, derart, daß weder die Rechenräder 41 bis
freien Enden der Tragglieder 6, 7, 8 und 9 bildet, 45 noch die Vorrichtung selbst mit ihrem ganzen
werden sich auch die Tragglieder 6, 8 und 9 bei Ver- io Gewicht auf den Boden drücken. Der Rahmenbalken
drehung des Traggliedes 7 um ihre senkrechten Ge- 46 ist durch eine Achse 60 mit dem Balken 47 ver-
lenkachsen drehen, so daß auch die Rechenräder bunden, in dem die Achse 60 gelagert ist. Eine Ver-
2, 4 und 5 in die Arbeitslage gelangen, die in F i g. 4 drehung der Achse 60 in dem Rohr 47 wird dadurch
dargestellt ist. Der Mechanismus, der im wesent- verhütet, daß ein Verriegelungsstift 61 durch ein
liehen aus der Stange 34 mit dem Kupplungsglied 11 15 Loch einer auf dem Rohr 47 angebrachten Platte 62
besteht, ermöglicht somit eine schnelle Umstellung gesteckt wird.
von einer Arbeitslage in die andere. Das Kupplungs- Die Vorrichtung dieser Ausführungsform kann in
glied 11 hat gleiche Abmessungen wie der Balken 10 eine zweite Arbeitslage übergeführt werden, indem
und bildet mit letzterem eine parallele Tragkonstruk- die Rechenräder 41 bis 45 um ihre senkrechten
tion für alle Rechenräder 2 bis 5. Da die Rechen- 20 Achsen 48 bis 52 gedreht werden. In dieser zweiten
räder 2 und 3 sich am besten dazu eignen, in beiden Lage haben die Rechenräder die Stellung, die für
Arbeitslagen mit derselben Seite das Erntegut zu das Rechenrad 45 gestrichelt angegeben ist. Zum
berühren, muß nach Verdrehung um die waagerechte Verdrehen der Rechenräder um ihre senkrechten
Achse 16 die Vorrichtung noch um die senkrechte Gelenkachsen bei Verdrehung der Achse 60 über
Achse 31 gedreht werden, was durch Wegnahme des 25 180° im Lager 47 ist ein Mechanismus vorgesehen,
Verriegelungsstiftes 33 möglich ist. Nach Verdrehung der ein sich längs des Rahmenbalkens 46 erstreckenum
die senkrechte Achse 31, wobei die Rechenräder des Kupplungsglied 63 enthält, das ähnlich wie der
quer zur Fahrtrichtung verstellt werden, werden die Rahmenbalken 46 durch die Naben 53 der Rechen-Rechenräder
auch in der zweiten Arbeitslage, in der räder geführt ist. Das Kupplungsglied 63 ist mit Andie
Vorrichtung einen Wender bildet, mit den Seiten 30 sätzen 64 versehen, die gelenkig mit Streifen 65 ver-39
das Erntegut berühren. Es ist jedoch auch mög- bunden sind, die auf den Naben 53 der Rechenräder
lieh, Rechenräder zu benutzen, die mit beiden Seiten angebracht sind. Das Kupplungsglied 63 ist mit einer
das Erntegut angreifen können, so daß die Um- Verstellvorrichtung 66 verbunden, von der ein Ende
stellung um die senkrechte Gelenkachse 31 nicht um eine Gelenkachse 67 gelagert ist, die in einigem
notwendig ist. Die senkrechte Achse 31 kann auch 35 Abstand von der Mittellinie 68 der Achse 60 andazu
benutzt werden, die Lage der Rechenräder an gebracht ist, die eine waagerechte Drehachse für die
die verschiedenen Arten von zu bearbeitendem Vorrichtung bildet. Das andere Ende der Versteil-Erntegut
anzupassen. vorrichtung 66 ist am Punkt 69 mit dem Kupplungs-
Die Rechenräder können im Betrieb dadurch ein- glied 63 verbunden. Wenn der zweite Gestellteil aus
gestellt werden, daß der Verriegelungsstift 21 in ein 40 der in F i g. 5 dargestellten Lage in die Lage gedreht
großes Loch in der Scheibe 22 gesteckt wird, so daß wird, in der die Rechenräder mit dem Rahmendie
Rechenräder sich an die Unebenheiten des balken 46 über 180° um die waagerechte Achse 68
Bodens anpassen können. Diese freie Einstellung gedreht sind, wird das Kupplungsglied 63 sich gegenläßt
sich vorteilhaft für die Rechenlage benutzen. über dem Rahmenbalken 46 in seiner Längsrichtung
In der Wendelage kann es gewünscht sein, die Dre- 45 in Richtung des Pfeiles 70 bewegen. Bei dieser Behung
um die waagerechte Achse zu verriegeln. Die wegung des Kupplungsgliedes 63 werden die Streifen
Vorrichtung kann auch in eine Transportlage über- 64 die Rechenräder um ihre senkrechten Achsen
geführt werden, indem die Rechenräder über einen drehen. Die Verschiebung des Kupplungsgliedes 63
Winkel von weniger als 180° um die Achse 19 ge- längs des Rahmenbalkens 46 beträgt das Zweifache
dreht werden, wobei die Breite der Reihe von 50 des Abstands der Gelenkachse 67 von der Achse 68,
Rechenrädern verringert wird. welche Achsen sich parallel zueinander erstrecken.
Nach den F i g. 5 und 6 besteht das zweite Aus- Infolge der Verdrehung der Rechenräder 41 bis 45
führungsbeispiel aus einem Gestell 40, das mit fünf mit dem Rahmenbalken 46 um die waagerechte
Rechenrädern 41 bis 45 versehen ist. Das Gestell 40 Achse 68 über 180° werden die Rechenräder, die in
wird im wesentlichen durch einen Rahmenbalken 46, 55 der Arbeitslage eines Seitenrechens mit der Seite 71
der einen ersten Gestellteil bildet, und einen dazu das Erntegut berühren, in der Arbeitslage eines
senkrechten Rahmenbalken 47 gebildet, der einen Wenders das Erntegut mit der Seite 72 angreifen,
zweiten Gestellteil darstellt. Die Rechenräder 41 bis Die Rechenräder 41 bis 45, die mit Zinken 73 ver-
45 sind durch senkrechte Achsen 48 bis 52 mit dem sehen sind, welche in der Drehrichtung der Rechen-Rahmenbalken
46 verbunden. Die Naben 53 der 60 räder nach hinten gerichtet sind, sind derart aus-Rechenräder
sind so groß, daß der Rahmenbalken gestaltet, daß sie mit beiden Seiten das Erntegut
46 durch diese hindurchgeführt werden kann, so daß berühren können. Die Zinken 73 haben sowohl in
ein sehr einfacher Gestellaufbau erhalten wird. der Rechenlage als auch in der Wendelage gegen-
Die Vorrichtung, die in dieser Ausführungsform über der Drehrichtung der Rechenräder bei der
nicht mit Abstützrädern versehen ist, kann mit der 65 Fortbewegung der Vorrichtung in Richtung des
Hebevorrichtung eines Schleppers gekuppelt werden, Pfeiles V eine richtige Lage.
indem der Rahmenbalken 47 mit einer Kupplungs- Die Fig. 7,8 und 9 zeigen ein drittes Ausvorrichtung 54 versehen ist, die zwei Stifte 55 und führungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfin-
dung, die der Vorrichtung nach den Fig. 5 und 6 rechten Gelenkachsen 101 herbeiführen; diese Gesehr
ähnlich ist. Bei dieser Vorrichtung ist ein Ge- lenkachsen werden durch die Mittellinien der Lager
stell 80 im wesentlichen aus zwei Rahmenbalken 81 89 gebildet. Damit sich das Zahnrad 94 beim Ver-
und 82 zusammengebaut, die einen zweiten bzw. drehen des Rahmenbalkens 81 um die Achse 90 über
einen ersten Gestellteil bilden. Der Rahmenbalken 5 das Zahnrad 95 abrollen kann, liegt die Achse 90 in
81 ist mit fünf Rechenrädern 83 bis 87 versehen, der gleichen Ebene wie das Kupplungsglied 91. In
deren Naben 88 derart ausgebildet sind, daß der der Arbeitslage, in der die Vorrichtung einen Seiten-Rahmenbalken
81 durch sie hindurchgeführt wer- rechen bildet, berühren die Rechenräder mit der
den kann. Die Naben 88 sind mit waagerechten Seite 102 das Erntegut, während in der Arbeitslage
Lagern 89 verbunden, die auf dem Rahmenbalken io eines Wenders die Seite 103 der Rechenräder das
81 angebracht sind. Die nicht mit abstützenden Erntegut angreifen. Die Rechenräder 83 bis 87 sind
Rädern versehene Vorrichtung kann auf gleiche auch mit Zinken 104 versehen, die in der Drehrich-Weise
mit der Hebevorrichtung eines Schleppers ge- tung der Rechenräder nach hinten gerichtet sind.
kuppelt werden wie die Vorrichtung nach Fig. 5. Auch bei dieser Vorrichtung nehmen die Rechen-Dazu
1st bei diesem Ausführungsbeispiel der 15 räder nach ihrer Verdrehung um waagerechte Ge-Rahmenbalken
82 mit einem Kupplungsglied gemäß lenkachsen 101 und die waagerechte Drehachse 90
Fig. 5 versehen; es ist in Fig. 7 jedoch weggelassen. noch eine richtige Lage ein, wie dies auch bei dem
Die Vorrichtung nach F i g. 7 bildet in der vorhergehenden Ausführungsbeispiel der Fall war.
Arbeitslage, die in dieser Figur veranschaulicht ist, Die Kupplung der Rechenräder mittels eines Kuppeinen
Seitenrechen, bei dem die Rechenräder 83 bis 20 hingsgliedes gemäß den Ausführungsbeispielen der
87 das Erntegut gemeinsam seitlich abführen. Auch F i g. 5 und 6 und der F i g. 7, 8 und 9 kann auch bei
diese Vorrichtung kann in eine zweite Arbeitslage solchen Vorrichtungen vorteilhaft sein, die zur Umübergeführt
werden, in der jedes Rechenrad, unab- änderung der Arbeitslagen nicht um eine Drehachse
hängig von den anderen Rechenrädern, das Ernte- gedreht werden.
gut seitlich versetzt und die Vorrichtung somit einen 25 Die Vorrichtung nach F i g. 10 hat ein Gestell
Wender bildet. Die Umänderung von der Lage eines 110, das einen ersten Gestellteil enthält, der durch
Seitenrechera in die Lage eines Wenders kann da- einen Rahmenbalken 111 gebildet wird, der am
durch erzielt werden, daß die Rechenräder mit den Ende mit zwei kleineren Rahmenbalken 112 und
Lagern 89 über 180° um den Rahmenbalken 81 ge- 113 versehen ist. Der Rahmenbalken 112 ist mit
dreht werden. Nach dieser Verdrehung gelangen die 3° zwei Rechenrädern 114 und 115 versehen, während
Rechenräder in eine Lage gegenüber dem Rahmen- der Rahmenbalken 113 Rechenräder 116 und 117
balken 81, die für das Rechenrad 83 gestrichelt an- hat. Die Rahmenbalken 112 und 113 sind durch
gedeutet ist. Die Verdrehung der fünf Rechenräder waagerechte Gelenkachsen 118 und 119 mit dem
um ihre waagerechten Gelenkachsen kann dadurch Rahmenbalken 111 verbunden, wozu letzterer mit
bewerkstelligt werden, daß die Reihe von Rechen- 35 Lagern 120 und 121 versehen ist. Die Rahmenrädern
mit dem Rahmenbalken 81 über 180° um balken 112 und 113 können auf diese Weise mit den
eine während des Betriebes der Vorrichtung sich in Rechenrädern 114,115 und 116,117 gegenüber dem
waagerechte Richtung erstreckende Drehachse 90 Rahmenbalken 111 gedreht werden. Der Rahmengedreht werden, die durch die Mittellinie des Rohrs 82 balken 111 ist mit einer Achse 122 versehen, die
gebildet wird. Damit bei Verdrehung des Rahmen- 40 sich parallel zu den Achsen 118 und 119 erstreckt,
balkens 81 über 180° um die Achse 90 die Lager 89 Die Achse 122, die in der Mitte zwischen den Achüber
180° gegenüber dem Rahmenbalken 81 gedreht sen 118 und 119 angeordnet ist, ist in einem Lager
werden können, ist ein Mechanismus vorgesehen, der 123 gelagert, das fest mit einem Lager 124 verbunein
durch die Naben 88 der Rechenräder geführtes den ist, das durch eine senkrechte Achse 125 mit
Kupplungsglied 91 enthält, das an verschiedenen 45 einem Rohr 126 verbunden ist, das einen ersten
Stellen auf den Balken 81 gelagert ist. Die Kupp- Gestellteil bildet. Die Rechenräder 114 bis 117 könlungsstange
91 ist mit fünf Zahnrädern 92 versehen, nen gegenüber dem Rohr 126 um die waagerechte
die in Zahnräder 93 eingreifen, die auf den Lagern Achse 122 und die senkrechte Achse 125 gedreht
89 angebracht sind. Nahe der Achse 90 ist die werden. Das Rohr 126 ist mit einem Befestigungs-Kupplungsstange
91 mit einem zu dem Mechanis- 50 glied 127 versehen, durch welches die Vorrichtung
mus gehörenden Zahnrad 94 versehen, das in ein mit der Hebevorrichtung eines Schleppers oder eines
Zahnrad 95 eingreift, das fest mit dem Rohr 82 ver- anderen ähnlichen Fahrzeuges verbunden werden
bunden ist. Damit die Achse 81 über 180° um die kann. Das Befestigungsglied 127 enthält zwei auf
Achse 90 gedreht werden kann, ist sie mit einem gleicher Höhe liegende Stifte 128 und 129 und einen
abgebogenen Rohr 96 versehen, das mit einem Lager 55 höher liegenden Streifen 130, welche mit den drei
97 verbunden ist. Das Lager 97 ist um eine Achse 98 Armen einer Hebevorrichtung gekuppelt werden
gelagert, die fest im Rohr 82 angebracht und auf der können. Das Rohr 126 ist mit den Rechenrädern
das Zahnrad 95 befestigt ist. Eine Verdrehung des 114 bis 117 gegenüber dem Befestigungsglied 127
Rahmenbalkens 81 um die Achse 90 kann dadurch um eine waagerechte Achse 131 drehbar, während
verriegelt werden, daß ein Verriegelungsstift 99, der 60 zwischen dem Befestigungsglied 127 und dem Rohr
auf dem Lager 97 angebracht ist, in ein Loch einer 126 noch eine Feder 132 angeordnet ist, welche das
auf dem Rohr 82 angebrachten Platte 100 gesteckt Gewicht der Rechenräder auf dem Boden verringert,
wird. Beim Drehen des Rahmenbalkens81 um die Die Vorrichtung in der Lage nach Fig. 10 ist
Achse 90 rollt das Zahnrad 94 über das Zahnrad 95, ein Seitenrechen, bei dem die Rechenräder bei Fortwodurch
das Glied 91 über 180° um seine eigene 65 bewegung in Richtung des Pfeiles X das Erntegut
Längsachse dreht, während durch Drehung des gemeinsam nach links seitlich abführen. Infolge der
Gliedes 91 die Zahnräder 92 eine Drehung der Befestigung der Rechenräder 114 und 115 auf einem
Räder 93 mit den Lagern 89 über 180° um die senk- Rahmenbalken 112 und der Anordnung der Rechen-
räder 116 und 117 auf einem anderen Rahmenbalken 113 ist die Anzahl von Rechenrädern in zwei
Gruppen von je zwei Rechenrädern geteilt. Die Vorrichtung kann in eine zweite Arbeitslage übergeführt
werden, wobei die Gruppe von Rechenrädern 114 und 115 unabhängig von der Gruppe von Rechenrädern
116 und 117 einen Streifen des Bodens bearbeitet. Zur Umstellung in diese Arbeitslage ist ein
Mechanismus vorgesehen, der auf dem Lager 123 angeordnete Kettenräder 133 und 134 enthält. Das
Kettenrad 133 ist durch eine Kette 135 mit einem fest auf der Achse 118 sitzenden Kettenrad 136 verbunden,
während das Kettenrad 134 durch eine Kette 137 mit einem fest auf der Achse 119 sitzenden
Kettenrad 138 verbunden ist.
Die zweite Arbeitslage, in der die Vorrichtung einen Schwadwender bildet, kann dadurch erreicht
werden, daß der Rahmenbalken 111 mit den Rechenrädern 114 bis 117 um die Mittellinie 139 der Achse
122 gedreht wird, indem die Achse 122 im Lager
123 gedreht wird. Da die Kettenräder 133 und 134
fest mit dem Lager 123 verbunden sind, während die Kettenräder 136 und 138 fest auf den Achsen 118
und 119 angebracht sind, wird sich bei Verdrehung des Rahmenbalkens 111 über 180° um die Achse as
139 der Rahmenbalken 112 über 180° im Lager 120 drehen, während der Rahmenbalken 113 mit der
Achse 119 über 180° gegenüber dem Lager 121 drehen wird. Infolgedessen gelangt die Gruppe von
Rechenrädern 116 und 117 nach der in F i g. 10 dargestellten Lage in eine gegenüber, nämlich auf der
anderen Seite der Achse 139 liegende Stellung, während die Gruppe von Rechenrädern 114 und 115 in
derselben Lage nach F i g. 10 auch gegenüber der Achse 139 nach deren anderer Seite verstellt wird.
Die Drehung des Rahmenbalkens 111 gegenüber der während des Betriebes der Vorrichtung waagerechten
Drehachse 139 kann durch eine Verriegelungsvorrichtung 140 verriegelt werden, die aus einem mit
dem Lager 123 verbundenen Verriegelungsstift 141 und einem an dem Rahmenbalken 111 angebrachten
Streifen 142 besteht, welcher mit Löchern für den Stift 141 versehen ist.
Die Vorrichtung könnte noch in eine dritte Arbeitslage übergeführt werden, in der die Rechenräder
in einer Reihe angeordnet bleiben, wie dies in F i g. 10 angedeutet ist; aber die Rechenräder würden
dabei unabhängig voneinander die Streifen des Bodens bearbeiten. Diese dritte Arbeitslage könnte
erreicht werden, wenn noch eine zweite Drehachse vorgesehen wird, die ähnlich wie die Drehachse 139
sich parallel zu den Drehachsen der Rechenräder erstrecken müßte. Bei Drehung um diese zweite,
waagerechte Achse würden sich die Kettenräder 133 und 134 mit dem Rahmenbalken 111 um diese Achse
drehen. Infolgedessen würden sich bei Verdrehung des Rahmenbalkens 111 über 180° um diese zweite,
waagerechte Achse die Rahmenbalken 112 und 113 nicht gegenüber dem Rahmenbalken 111 drehen. Indem
die Rechenräder 114 bis 117 mit dem Rahmenbalken 111 um die senkrechte Achse 125 gedreht
werden, kann die Lage der Rechenräder an die Beschaffenheit des jeweiligen Erntegutes angepaßt
werden. Eine Verriegelung der Drehung um die senkrechte Achse 125 ist durch eine Verriegelungsvorrichtung
143 ermöglicht, die aus einem auf dem Rohr 126 angebrachten Streifen 144 und einem mit
dem Lager 124 verbundenen Stift 145 besteht.
Damit sich die Verdrehung der zweiten Gestellteile gegenüber den ersten Gestellteilen gemäß den
vorhergehenden Ausführungsbeispielen ohne viel Kraftaufwand durchführen läßt, ist es zweckdienlich,
die Drehachsen, um welche die zweiten Gestellteile sich drehen, durch die Schwerpunkte dieser zweiten
Gestellteile zu führen.
Claims (25)
1. Sternrechwender, dessen Gestell aus einem ersten und einem zweiten Gestellteil besteht, die
um eine von der senkrechten Lage abweichende Achse gegeneinander verschwenkbar sind, wobei
die Rechenräder auf dem zweiten Gestellteil angeordnet sind und durch Lageänderung gegenüber
dem zweiten Gestellteil in mindestens zwei Arbeitsstellungen eingestellt werden können,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Getriebe (34,11; 63 bis 67; 91 bis 95; 133 bis 138)
vorgesehen ist, das die Änderung der Lage der Rechenräder gegenüber dem zweiten Gestellteil
beim Verschwenken des zweiten Gestellteils gegenüber dem ersten herbeiführt.
2. Sternrechwender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechenräder zur
Änderung ihrer Lage gegenüber dem zweiten Gestellteil um wenigstens nahezu senkrechte
Gelenkachsen gegenüber dem Gestell verdrehbar sind.
3. Sternrechwender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechenräder zur Änderung
ihrer Lage gegenüber dem zweiten Gestellteil um wenigstens nahezu waagerechte Gelenkachsen
gegenüber dem Gestell verdrehbar sind.
4. Sternrechwender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Gestellteil um eine während des Betriebes der Maschine sich in waagerechter
Richtung erstreckende Achse gegenüber dem ersten Gestellteil verschwenkbar ist.
5. Sternrechwender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Getriebe mit einem Arm (34 bzw. 66) versehen ist, der um eine Gelenkachse (36 bzw.
67) verdrehbar ist, die mit Abstand von der Schwenkachse (19 bzw. 68) und in bezug auf
diese fest angeordnet ist, und daß dieser Arm (34 bzw. 66) beim Verschwenken des zweiten
Gestellteiles um die Schwenkachse die Rechenräder um ihre Gelenkachsen verdreht.
6. Sternrechwender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Getriebe einen Ketten- oder Zahnradantrieb enthält.
7. Sternrechwender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rechenräder auf einem Rahmenbalken angebracht sind und in einer Arbeitslage einen
Seitenrechen bilden, wobei alle Rechenräder gemeinsam das Erntegut seitlich versetzen, während
in der anderen Arbeitslage mindestens ein Rechenrad das Erntegut unabhängig von einem
anderen Rechenrad seitlich versetzt.
8. S'ternrechwender nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rechenräder je für sich um eine Gelenkachse gegenüber dem Gestell verdrehbar
sind.
509 508/46
9. Sternrechwender nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rechenräder in Gruppen von mindestens zwei Rechenrädern aufgeteilt sind, wobei die
Rechenräder jeder Gruppe gemeinsam um eine Gelenkachse verdrehbar sind.
10. Sternrechwender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Rechenräder
gemeinsam an einem einzigen Rahmenbalken angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß das
Getriebe ein sich längs des Rahmenbalkens erstreckendes und mit allen Rechenrädern gekuppeltes
Kupplungsglied enthält, das zur Verstellung in seiner Längsrichtung verschiebbar ist.
11. Sternrechwender nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Rechenräder gemeinsam
an einem einzigen Rahmenbalken angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe ein sich längs des Rahmenbalkens erstreckendes
und mit allen Rechenrädern ge- so kuppeltes Kupplungsglied enthält, das zur Verstellung
seiner Längsachse drehbar ist.
12. Sternrechwender nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechenräder
durch Tragglieder mit dem Rahmenbalken verbunden sind, welche um senkrechte Achsen
gegenüber diesem Rahmenbalken verdrehbar sind, während das Kupplungsglied mit den Traggliedern
und eines der Tragglieder mit der Verstellvorrichtung verbunden ist.
13. Sternrechwender nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsglied
in Form eines Kupplungsbalkens ausgebildet ist und gemeinsam mit dem Rahmenbalken einen
tragenden Bauteil für die Rechenräder bildet.
14. Sternrechwender nach einem der Ansprüche 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Tragglied wenigstens nahezu die gleiche Länge hat wie der halbe Durchmesser eines
Rechenrades.
15. Sternrechwender nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß
die VersteUvorrichtung zwischen dem Kupplungsglied und dem Rahmenbalken angeordnet
ist.
16. Sternrechwender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Getriebe mit den Gestellteilen in Fahrtrichtung vor den Rechenrädern liegt.
17. Sternrechwender nach einem der Ansprüche 1 bis 8 und 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rechenräder auf einem einzigen Rahmenbalken angebracht sind, der durch die
Naben der Rechenräder hindurchgeführt ist.
18. Sternrechwender nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsstange
durch die Naben der Rechenräder hindurchgeführt ist.
19. Sternrechwender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Getriebe ein Kupplungsglied enthält, das mit Zahnrädern verbunden ist, welche mit
an den die Gelenkachsen der Rechenräder angebrachten Zahnrädern zusammenwirken.
20. Sternrechwender nach einem der Ansprüche 3 bis 11 oder 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die waagerechten Gelenkachsen sich parallel zu der die beiden Gestellteile verbindenden
Schwenkachse erstrecken und daß das Kupplungsglied im wesentlichen aus einer Kette
besteht.
21. Sternrechwender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rechenräder gemeinsam um eine wenigstens nahezu senkrechte Gelenkachse verdrehbar
sind, wobei sie gemeinsam quer zur Fahrtrichtung verstellt werden.
22. Sternrechwender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rechenräder durch Verdrehung um die nahezu waagerechte Schwenkachse in eine Transportlage
überführbar sind.
23. Sternrechwender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwenkachse wenigstens annähernd durch den Schwerpunkt des zweiten Gestellteiles
mit den Rechenrädern verläuft.
24. Sternrechwender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Gestellteil gegenüber dem ersten Gestellteil um eine waagerechte Achse verschwenkbar
ist und daß das Getriebe die Rechenräder um senkrechte Gelenkachsen verdreht.
25. Sternrechwender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Gestellteil mit der Hebevorrichtung eines Schleppers kuppelbar ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
509 508/46 2.65 © Bundesdruckerei Berlin
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