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DE1108935B - Optisches System mit veraenderlicher Brennweite - Google Patents

Optisches System mit veraenderlicher Brennweite

Info

Publication number
DE1108935B
DE1108935B DEO6989A DEO0006989A DE1108935B DE 1108935 B DE1108935 B DE 1108935B DE O6989 A DEO6989 A DE O6989A DE O0006989 A DEO0006989 A DE O0006989A DE 1108935 B DE1108935 B DE 1108935B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
focal length
tolerance
lens
optical system
length
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEO6989A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Schlegel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Optische Werke G Rodenstock
Original Assignee
Optische Werke G Rodenstock
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Optische Werke G Rodenstock filed Critical Optische Werke G Rodenstock
Priority to DEO6989A priority Critical patent/DE1108935B/de
Publication of DE1108935B publication Critical patent/DE1108935B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B15/00Optical objectives with means for varying the magnification
    • G02B15/14Optical objectives with means for varying the magnification by axial movement of one or more lenses or groups of lenses relative to the image plane for continuously varying the equivalent focal length of the objective
    • G02B15/143Optical objectives with means for varying the magnification by axial movement of one or more lenses or groups of lenses relative to the image plane for continuously varying the equivalent focal length of the objective having three groups only
    • G02B15/1435Optical objectives with means for varying the magnification by axial movement of one or more lenses or groups of lenses relative to the image plane for continuously varying the equivalent focal length of the objective having three groups only the first group being negative
    • G02B15/143503Optical objectives with means for varying the magnification by axial movement of one or more lenses or groups of lenses relative to the image plane for continuously varying the equivalent focal length of the objective having three groups only the first group being negative arranged -+-

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Telescopes (AREA)
  • Lenses (AREA)

Description

  • Optisches System mit veränderlicher Brennweite Die Erfindung bezieht sich auf optische Systeme, deren Brennweite oder Vergrößerung dadurch verändert wird, daß mindestens zwei Linsen oder Linsenglieder längs der optischen Achse gleichzeitig verschoben werden. Dabei kann es sich um telezentrische Systeme, also um Fernrohre handeln, bei denen sich durch das Verschieben die Vergrößerung ändert; indessen können solche Fernrohre auch mit einem fotografischen Objektiv zusammengebaut sein, so daß das Ganze ein System veränderlicher Brennweite darstellt. Dabei kann der Zusammenbau auch so weit getrieben sein, daß zur Einsparung von optischen Mitteln oder zur Verbesserung der Korrektion auf vollkommen auskorrigierten telezentrischen Strahlengang zwischen Fernrohr und Objektiv verzichtet ist. Die Blende und damit die Pupille befindet sich in dem nachgeschalteten Objektiv, besser vor ihm, um die Durchmesser aller Linsen des Systems klein halten zu können.
  • Das System gemäß der Erfindung gehört zu derjenigen verhältnismäßig wenig bekannten Bauart, bei der zwischen zwei äußeren zerstreuenden Gliedern ein sammelndes Glied verschoben wird.
  • Diese Bauart hat einen wesentlichen Vorteil vor denjenigen bekannteren Systemen, bei denen ein streuendes Glied zwischen zwei sammelnden Bauteilen verschoben wird. In diesem letzteren Falle muß das der längeren Schnittweite - bei der kinematografischen Aufnahme also dem Gegenstand - zugekehrte Sammelsystem eine Brennweite haben, die den Verschiebeweg des Negativgliedes erheblich übersteigt. Denn im gesamten Objektiv darf grundsätzlich keine reelle Abbildung zustande kommen. Diese lange Brennweite des frontseitigen Sammelgliedes wirkt sich bei der Naheinstellung störend aus. Es ist bekannt und unumgänglich notwendig, für die Scharfeinstellung auf nahe Entfernungen die Frontlinse zu verschieben, ihr also zusätzlich zu der gegebenenfalls für die Brennweitenänderung vorgesehenen Verschiebung noch eine zweite Verstellungsmöglichkeit gemäß einer Entfernungsskala oder eines Entfernungsmessers zu geben. Infolge der verhältnismäßig langen Brennweite wird der Weg dieser Verschiebung sehr lang. Es besteht die Gefahr von Vignettierungen, um so mehr, weil die Frontbauteile im Hinblick auf die weit hinten liegende Pupille und die Streuwirkung der verschiebbaren folgenden Bauteile einen erheblichen Durchmesser aufweisen müssen, den man aus wirtschaftlichen Gründen bestrebt ist, möglichst knapp zu bemessen.
  • Diese Nachteile fallen bei dem Gegenstand der Erfindung fort, da bei ihm die Brennweite des Frontgliedes negativer Brechkraft, absolut genommen, kleiner ist als der Verschiebeweg des positiven, zwischen den beiden Streugliedern angeordneten Bauteiles.
  • Diese Verkürzung der Brennweite kann auch auf die anderen, insbesondere die verschobenen Glieder ausgedehnt werden und führt entweder zu einer verhältnismäßig kurzen Baulänge des ganzen Systems, verglichen mit dem Verhältnis der extremen Vergrößerungen; oder man kann bei normalen Baulängen das System so einrichten, daß das nachzuschaltende Objektiv eine verhältnismäßig kurze Brennweite, also bei gegebenem Bild- bzw. Filmformat einen überdurchschnittlich großen Bildwinkel hat. Das Objektiv gemäß der Erfindung entspricht dieser Konzeption.
  • Im übrigen können in an sich bekannter Bauweise zwei Möglichkeiten für den Aufbau des Systems gemäß der Erfindung vorgesehen werden, da das sammelnde verschiebbare Glied zweiteilig ausgeführt ist.
  • Man kann einerseits die beiden den Verschiebeweg begrenzenden negativen Glieder - von der Verschiebung für die Scharfeinstellung abgesehen - fest stehenlassen und den Abstand der beiden Komponenten des verschiebbaren Sammelgliedes so variieren, daß das System, als Fernrohr betrachtet, streng telezentrisch eingestellt bleibt. Mit einem Objektiv zu einem System variabler Brennweite verbunden, würde es das entstehende Bild also stets an der gleichen Stelle entwerfen. .
  • Ein solches System hat den Vorteil, daß seine äußere Länge konstant ist, so daß keine Gleitbahnen für die Führung verschiebbarer Bauteile freigelegt werden. Dagegen ist es erforderlich, für die Bewegung des zweiteiligen Sammelsystems zwei Kurven vorzusehen, die, beispielsweise als Schraubenlinie in einen Führungszylinder geschnitten, beide keine konstante Steigung aufweisen, also schwierig herzustellen sind.
  • Andererseits kann der sammelnde Bauteil als starres Ganzes verschoben werden, wozu in einem Leitzylinder eine Schraubenlinie konstanter Steigung vorgesehen werden kann; dann ist eine zweite, im allgemeinen einen Umkehrpunkt enthaltende Kurve für die Bewegung des Frontgliedes oder des der Kamera bzw. dem nachgeschalteten Objektiv zugekehrten Gliedes des Fernrohres erforderlich.
  • Das hier beschriebene optische System kann auf beide Arten aufgebaut und angewandt werden. Hinsichtlich der Korrektion der Farbfehler entspricht es dem bekannten Erfahrungssatz, daß alle einzelnen Bestandteile achromatisiert werden müssen. Sonst ist eine stabile Behebung des Farbfehlers für alle Vergrößerungen oder Brennweiten nicht möglich.
  • Der Frontbauteil des Systems gemäß der Erfindung besteht aus drei Linsen, einem außenstehenden zerstreuenden Meniskus und einem nachfolgenden plankonkaven oder ähnlich gestalteten Kittglied; diese Aufteilung ist erforderlich, um die hohen Brechkräfte unterzubringen, entsprechend dem Gedanken, daß eben die Brennweite, absolut genommen, kleiner als der Verschiebeweg des folgenden positiven Gliedes ist.
  • Dieses besteht aus zwei achromatischen Systemen, deren Abstand bei der einen Bauart konstant und sehr klein, bei der anderen aber variabel ist.
  • Das dritte feststehende Glied des als Fernrohr betrachteten Linsensystems ist wiederum ein Achromat negativer Brennweite.
  • Bei der Behebung der geometrischen Korrektion muß von der üblichen Betrachtungsweise abgegangen werden, die für jeden der üblichen Abbildungsfehler dritter Ordnung eine Fläche oder einen Bauteil als besonders geeignet zur Verbesserung nennt. Vielmehr sind bei dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung sämtliche Abbildungsfehler jeden einzelnen Bauteiles auf ein Minimum ihrer bildverschlechternden Auswirkung gebracht worden. Zu diesem Zweck wurden für jede Stellung jedes Linsengliedes im Hinblick auf die Pupillenlage und für jeden Bildpunkt Lage und Querschnitt des Lichtbündels bestimmt; dieser wurde sodann gleichmäßig mit rechnerisch verfolgten Strahlen besetzt. Die überwiegende Mehrzahl dieser Daten jeden Bauteiles, also insbesondere Glasarten, Flächenkrümmungen und Dicken, wurden dann in bekannter Weise so bestimmt, daß die Gesamtheit aller Strahlen für einen Bildpunkt im Bildraum des jeweiligen Gliedes durch eine möglichst kleine Fläche hindurchgeht. Die Größe dieser Bildfläche wurde im Hinblick darauf bestimmt, daß sie durch die nachfolgenden optischen Glieder nochmals abgebildet, also vergrößert oder verkleinert wird, wobei in dem auf dem Film entworfenen Schlußbild eine bestimmte Größe der Unschärfe keinesfalls überschritten werden durfte.
  • Die folgende Tabelle enthält die optischen Daten für ein System, das als Vorsatzsystem für ein Aufnahmeobjektiv für 8-mm-Film von f = 13 mm Brennweite benutzt werden kann, wobei sich die Blende zwischen dem Vorsatz und dem Objektiv befindet; die Vergrößerung dieses Vorsatzfernrohres variiert zwischen 0,53 und 2,26. Die in diesem Zusamrrienhang kurze Brennweite von 13 mm setzt für das Vorsatzfernrohr gemäß der Erfindung den verhältnismäßig großen Winkel von 25' auf der Objektivseite voraus; trotzdem liegt die Baulänge noch erheblich unter 90 mm. Besonders vorteilhaft ist es, daß die für ein solches System sehr kurze wirksame Brennweite von 7 mm erreicht werden kann.
    r1 -f- 123,9
    dl = 2,5 1,639/55,5
    r2 -f 41,2
    h = 3,0
    Y3 00
    d2 = 3,0 1,805/25,5
    r4 - 41,2
    d3 = 2,5 1,643/47,8
    r5 -I- 45,55
    12 = 0,5 bis 57,8
    rs -i- 44,4
    d4 = 6,0 1,658/50,8
    r, - 66,9
    d5 = 1,0 1,805/25,5
    r3 -1-- 1007
    13 = 0,1 (oder 0,1 bis 22,3 bis 1,3)
    r9 + 39,1
    d6 = 7,0 1,618/50,4
    rlo - 39,1
    d7 = 1,0 1,805/25,5
    r11 - 123,9 (oder - 132,0)
    14 = 54,4 bis 0,1 (oder 57,5 bis 0,2)
    r12 00
    d8 = 2,7 1,575/41,3
    r13 - 12,25 (oder 12,5)
    d9 = 2,8 (oder 1,32)
    1,620/60,3
    r14 + 31,3 (oder 32,5)
    Abstand bis Blende: 3,0
    Einen Längsschnitt durch dieses Linsensystem zeigt Fig. 1.
  • In Fig.2 sind, abhängig von der Fernrohrvergrößerung V, in logarithmischem Maßstab die Luftabstände 12, 4 sowie deren Summe 12 -I- 14 aufgetragen; diese letztere Kurve ist ein Bild für die erforderliche Verschiebung des negativen Frontgliedes, das die Flächen r1 bis r5 enthält.
  • Für den Fall, daß dieses Frontglied bei der Änderung der Vergrößerung nicht verschoben werden soll, sondern daß, wie beschrieben, die beiden Bauteile des Sammelgliedes einen variablen Abstand besitzen, ändern sich die Daten der Tabelle nur unbedeutend; die Änderungen sind in der Tabelle in Klammern angegeben. Für diesen Fall sind die Lufträume 12, 13, 14, wiederum abhängig von der Vergrößerung V, in Fig. 3 angegeben. Ihre Summe ist, wie ersichtlich, konstant.
  • Aus diesen Daten kann man entnehmen, daß die Brennweite des dreilinsigen Frontgliedes f = -47,7 mm beträgt, also kleiner ist als die Verschiebung beider positiver Bestandteile, die mindestens 54 mm ausmacht. Infolge dieser kurzen Brennweite braucht das Zerstreuungsglied für die Naheinstellung auf 1 m nur um etwa 3 mm verschoben zu werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Optisches System, insbesondere Vorsatzfernrohr, bei dem zum Verändern der Vergrößerung ein positiver Bauteil zwischen zwei negativen Gliedern verschoben werden kann, wobei die Brennweite des vom nachgeschalteten Objektiv abgekehrten, bei der Laufbildaufnahrne dem Gegenstand also zugekehrten streuenden Frontsystems, absolut genommen, kleiner ist als der Verschiebeweg des positiven zweigliederigen Bauteiles, gekennzeichnet durch folgende Daten, wobei die Dicken und Abstände mit einer Toleranz von :E 5 °/o der gesamten Baulänge, die Flächenbrechkräfte mit einer Toleranz vom Fünffachen der reziproken Baulänge, die Brechzahlen mit einer Toleranz von :L 0,02 und die Ny-Werte mit einer Toleranz von ± 3 Einheiten zu verstehen sind: r1 -+- 123,9 dl = 2,5 1,639/55,5 r2 + 41,2 11 = 3,0 r3 00 d2 = 3,0 1,805/25,5 r4 - 41,2 d3 = 2,5 1,643/47,8 r5 -+- 45,55 12 = 0,5 bis 57,8 r6 + 44,4 d4 = 6,0 1,658/50,8 r, - 66,9 d, = 1,0 1,805/25,5
    r$ -I-- 1007 13 = 0,1 (oder 0,1 bis 22,3 bis 1,3) r9 -[- 39,1 d6 = 7,0 1,618/50,4 rlo - 39,1 d 7 = 1,0 1,805/25,5 r11 - 123,9 (oder - 132,0) 14 = 54,4 bis 0,1 (oder 57,5 bis 0,2) r12 00 de = 2,7 1,575/41,3 r13 - 12,25 (oder 12,5) d9 = 2,8 (oder 1,32) 1,620/60,3 r14 -1- 31,3 (oder 32,5) Abstand bis Blende: 3,0
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1032 571; USA.-Patentschrift Nr. 2 165 341; britische Patentschrift Nr. 639 610; französische Patentschrift Nr. 1120 692.
DEO6989A 1959-09-29 1959-09-29 Optisches System mit veraenderlicher Brennweite Pending DE1108935B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1279960B (de) * 1963-10-28 1968-10-10 Raimund Hauser Dr Photographisches oder kinematographisches Objektiv
US3549235A (en) * 1967-06-30 1970-12-22 Schneider Co Optische Werke High-speed varifocal objective system

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US2165341A (en) * 1936-07-28 1939-07-11 Eastman Kodak Co Photographic objective
GB639610A (en) * 1947-11-03 1950-07-05 Watson W & Sons Ltd Improvements in or relating to variable magnification optical systems
FR1120692A (fr) * 1955-01-28 1956-07-10 Système optique à grossissement variable
DE1032571B (de) * 1950-07-18 1958-06-19 Watson & Sons Ltd W Optisches System, das zur Erzeugung eines Bildes von kontinuierlich veraenderlicher Groesse eines in fester Entfernung von dem System befindlichen Gegenstandes dient

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