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DE1032571B - Optisches System, das zur Erzeugung eines Bildes von kontinuierlich veraenderlicher Groesse eines in fester Entfernung von dem System befindlichen Gegenstandes dient - Google Patents

Optisches System, das zur Erzeugung eines Bildes von kontinuierlich veraenderlicher Groesse eines in fester Entfernung von dem System befindlichen Gegenstandes dient

Info

Publication number
DE1032571B
DE1032571B DEW6277A DEW0006277A DE1032571B DE 1032571 B DE1032571 B DE 1032571B DE W6277 A DEW6277 A DE W6277A DE W0006277 A DEW0006277 A DE W0006277A DE 1032571 B DE1032571 B DE 1032571B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lenses
lens
movable
partial
coma
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW6277A
Other languages
English (en)
Inventor
Harold Horace Hopkins
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
W Watson and Sons Ltd
WATSON AND SONS Ltd W
Original Assignee
W Watson and Sons Ltd
WATSON AND SONS Ltd W
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by W Watson and Sons Ltd, WATSON AND SONS Ltd W filed Critical W Watson and Sons Ltd
Publication of DE1032571B publication Critical patent/DE1032571B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B15/00Optical objectives with means for varying the magnification
    • G02B15/14Optical objectives with means for varying the magnification by axial movement of one or more lenses or groups of lenses relative to the image plane for continuously varying the equivalent focal length of the objective
    • G02B15/145Optical objectives with means for varying the magnification by axial movement of one or more lenses or groups of lenses relative to the image plane for continuously varying the equivalent focal length of the objective having five groups only
    • G02B15/1451Optical objectives with means for varying the magnification by axial movement of one or more lenses or groups of lenses relative to the image plane for continuously varying the equivalent focal length of the objective having five groups only the first group being positive
    • G02B15/145125Optical objectives with means for varying the magnification by axial movement of one or more lenses or groups of lenses relative to the image plane for continuously varying the equivalent focal length of the objective having five groups only the first group being positive arranged +--++

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Lenses (AREA)
  • Mechanical Light Control Or Optical Switches (AREA)
  • Exposure Or Original Feeding In Electrophotography (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein optisches System, das zur Erzeugung eines Bildes von kontinuierlich veränderlicher Größe eines in fester Entfernung von dem System befindlichen Gegenstandes dient.
Das System besteht aus zwei normalerweise stationären Linsen gleichen Vorzeichens, d. h. zwei positiven oder zwei negativen Linsen bzw. zwei konkaven oder konvexen Linsen, sowie zwei axial verschieblichen Linsen, die eine Brechkraft gleichen Vorzeichens, jedoch entgegengesetzt dem Vorzeichen der Brechkraft der normalerweise stationären Linsen aufweisen. Alle Linsen sind auf einer gemeinsamen optischen Achse angeordnet, wobei die verschieblichen Linsen zwischen und im Abstand von den zwei normalerweise stationären Linsen angeordnet sind. Weiterhin enthält die Vorrichtung Mittel zur Veränderung der Vergrößerung, um die verschieblichen Linsen in der Richtung der Achse des Systems kontinuierlich und gleichzeitig, den Umständen entsprechend, um gewisse Beträge zu verschieben, so daß der Abstand von den normalerweise stationären Linsen, in dem das Bild eines Gegenstandes in einer festen Entfernung von den normalerweise stationären Linsen genau eingestellt ist, konstant bleibt, während die Bildgröße bei der Betätigung der Einstellvorrichtung kontinuierlich verändert wird.
Der Ausdruck »normalerweise stationäre Linse«· bedeutet, daß eine Linse während der kontinuierlichen Änderung der Bildgröße eines Gegenstandes in einer festen Entfernung von dem System stationär bleibt.
■ Beispiele von optischen Systemen der beschriebenen Art sind in den britischen Patentschriften 639 610, 639 611, 639 612,646 409 sowie in der USA.-Patentschrift 2 514 239 beschrieben und beansprucht.
Die Erfindung bezieht sich insbesondere, jedoch nicht ausschließlich auf Systeme der beschriebenen Art, in denen die normalerweise stationären Linsen positiv wirkend und die verschieblichen Linsen negativ wirkend sind (wie in der britischen Patentschrift 646 409 sowie in der USA.-Patentschrift 2 514239 beschrieben).
In Systemen der Art, auf die sich die Erfindung bezieht, kann eine oder können beide der normalerweise stationären Linsen einstellbar längs der optischen Achse angeordnet sein. Eine Brennweitenverstellvorrichtung kann vorgesehen sein und unabhängig von der vergrößerungsverändernden Vorrichtung betätigt werden, um eine oder jede der verstellbar angeordneten stationären Linsen zu verschieben, um so eine richtige Brennpunkteinstellung des Systems zu bewirken (s. britische Patentschrift 639 611). Obgleich in dieser Patentschrift die Betätigung der Einstellvorrichtung mit besonderem Hinweis auf die Anfangseinstellung des Systems auf einen festen Gegenstand vor Betätigung der vergrößerungsverändernden Vorrichtung beschrieben wird, kann die spezifisch in dieser Patentschrift beschriebene Einstellvorrichtung genauso gut während des Betriebs der Optisches System,
das zur Erzeugung eines Bildes
von kontinuierlich veränderlicher Größe
eines in fester Entfernung
von dem System
befindlichen Gegenstandes dient
Anmelder:
W. Watson & Sons Limited, London
Vertreter: Dr. M. Herzfeld, Patentanwalt,
Düsseldorf, Kreuzstr. 32
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 18. Juli 1950
Harold Horace Hopkins, London,
ist als !Erfinder genannt worden
vergrößerungsverändernden Einrichtung ohne Änderung der spezifisch in dieser Patentschrift erwähnten Konstruktion betätigt werden. Auf diese Weise kann die Vergrößerung des in dieser Patentschrift beschriebenen Systems ebenfalls variiert werden, während die Einstellung des Systems unabhängig vorgenommen wird, um einen Gegenstand im Brennpunkt zu halten, der sich während der Änderung der Vergrößerung bewegt.
In einem solchen System kann jede der vier Linsen eine Linsenkombination darstellen, die aus zwei oder mehr Teillinsen besteht, die miteinander in Berührung stehen oder in einer bestimmten festen Entfernung voneinander angeordnet sind. Eine oder mehrere dieser Teillinsen können aus zwei oder mehr miteinander in Berührung stehenden Linsenelementen bestehen.
Die primären Aberrationen, die in Systemen der beschriebenen Art auftreten können, bestehen aus sieben Haupttypen, die gewöhnlich durch die folgenden Symbole bezeichnet werden:
S1 = sphärische Aberration, S2 = Koma, S3 = Astigmatismus, S4 = Bildfeldkrümmung, S5 = Verzeichnung, L = axiale chromatische Aberration und T = chromatische Änderung der Vergrößerung.
809 557/194
Es ist bekannt, daß,--wenn die chromatischen Aberrationen L und T eines Linsensystems für eine Stellung des Gegenstandes und der Blende korrigiert werden, sie auch für alle Stellungen des Gegenstandes und der Blende korrigiert sind. Infolgedessen kann das System im wesentlichen für chromatische Aberrationen durch die Verwendung von achromatischen Linsen und/oder achromatischen Teillinsen in dem. ganzen System korrigiert werden. Daraus folgt, daß das System im wesentlichen keine chro-
Bei der Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung von der Erkenntnis aus, daß die während der Bewegung der beweglichen Linsen in den Aberrationen des gesamten Systems auftretende Veränderung durch die Veränderungen der Koma und der sphärischen Aberration der beiden beweglichen Linsen bedingt ist, die während dieser Bewegung als Einheit angesehen werden. Es wurde ferner gefunden, daß, wenn die beiden beweglichen Linsen als zusammengehöriges Paar in einer Grenzstellung ihres Be-
matischen Aberrationen aufzeigen wird, wobei es nicht 10 wegungsbereichs auf Koma und sphärische Aberration *
korrigiert werden, unter der vorstehend für das betrachtete Linsensystem gemachten Voraussetzung, daß die" beweglichen Linsen identisch und in Beziehung zueinander umgekehrt auf der Achse angeordnet sind, Koma und sphärische Aberration dieses aus den beiden beweglichen Linsen bestehenden Paars in einem nutzbaren Bewegungsbereich im wesentlichen gleich Null bleiben. Es wurde ferner gefunden, daß, wenn Koma und sphärische Aberration der beweglichen Linsen im wesentlichen gleich , Null bleiben, wie es unter- den vorstehend erläuterten Bedingungen der Fall ist, Koma und sphärische Aberration des Systems als Ganzes sich während der Bewegung der beweglichen Linsen nicht verändern. Man hat also nunmehr eine einfache Möglichkeit, das
wichtig ist, wie sich die relative Stellung der verschiebbaren Linsen zueinander während der Bildgrößenänderung ändert.
Es ist weiterhin bekannt, daß die Bildfeldkrümmung S4 eines Linsensystems durch die Konstruktion der einzelnen *5 Linsen bestimmt und vollkommen unabhängig von den Stellungen des Gegenstandes und der Blende ist. Infolgedessen kann ein für alle Stellungen der beweglichen Linsen krümmungsfreies Bildfeld erhalten werden, wenn man die Konstruktion des Systems so vornimmt, daß es für eine Stellung der verschieblichen Linse ohne Bildfeldkrümmung ist. ·
Es ist außerdem bekannt und kann in der optischen
Theorie leicht bewiesen werden, daß der Astigmatismus S3
jeder einfachen oder zusammengesetzten Linse eine Kon- 25 anscheinend schwierige Problem, das System auf Koma stante ist, wenn die Blende in Berührung mit der Linse und sphärische Aberration zu korrigieren, in einfachste steht. Er ist unabhängig von der Entfernung des Objekts
und der präzisen Konstruktion der einfachen oder zusammengesetzten Linse selbst. Der Astigmatismus ändert
sich im allgemeinen mit der Änderung in der Stellung der 3° Linsen als Paar in einer Grenzstellung ihres Bewegungs-Blende, aber in dem besonderen Fall, wenn die sphärische bereichs in bezug auf Koma und sphärische Aberration Aberration S1 und die Koma S2 gleich Null sind, ändert
der Astigmatismus sich nicht mit der Stellung der Blende.
Aus diesen Darlegungen ergibt sich, daß, wenn alle
vier Linsen in einem optischen System der beschriebenen 35
Art zusammengesetzte Linsen wären, die einzeln auf
chromatische Aberration korrigiert und ebenso einzeln
aplanatisch (d. h. frei von sphärischer Aberration und
Koma) sind, der Astigmatismus des gesamten Systems
konstant und unabhängig von irgendwelchen Stellungs- 40 erwähnte Bewegung der beweglichen Linsen wenigstens änderungen der Blende und den Abständen zwischen den in einem Teil des Bereichs der genannten Grenzstellung vier Linsen sein würde. Man hat jedoch festgestellt, daß nicht wesentlich geändert wird.
dies nicht zutrifft und daß, wenn ein System auf diese Art Zweckmäßig wird dabei der Bewegungsbereich der bej:
hergestellt wird, die Koma der beiden beweglichen Linsen weglichen Linsen derart ausgebildet, daß die gemeinsame sich mit der Bildgröße ändert, da die Stellung der wirk- 45 Vergrößerung der beweglichen Linsen während der Besamen Blende für jede der beweglichen Linsen sich ändert, wegung derselben von der genannten Grenzstellung ihres wenn die beweglichen Linsen verschoben werden, um Bewegungsbereichs zu der anderen Grenzstellung dieses eine Änderung der Bildgröße zu erreichen. Es hat sich Bewegungsbereichs nicht über den reziproken Wert dieser weiter herausgestellt, daß in irgendeiner Linse, die aus in Vergrößerung in der genannten Grenzstellung hinaus verBerührung miteinander stehenden Teillinsen besteht, die 50 ändert wird, woraus sich wiederum ergibt, daß jegliche Koma der Linse nur für eine Stellung des Gegenstandes Koma oder jegliche sphärische Aberration in dem System korrigiert werden kann. Es ist deshalb unmöglich, ein als Ganzes in dem ganzen Bereich bei einer Bewegung der verstellbares Vergrößerungssystem zu erhalten, das frei beweglichen Linsen nicht wesentlich geändert wird, von Koma und Astigmatismus ist, wenn man es so ein- Die beweglichen Linsen können meniskusförmig gerichtet, daß jede Linse in sich selbst aplanatisch ist, da 55 staltet und so ausgebildet sein, daß jede bewegliche Linse jede Linse, für die sich die Stellung des Gegenstandes wenigstens eine positiv wirkende Teillinse und wenigstens
Weise zu lösen, indem man die normalerweise stationären Linsen jede gesondert auf sphärische Aberration und; Koma korrigiert und indem man ferner die beweglichen
korrigiert. Es ergibt sich dann, daß die Änderung in bezug auf Koma und sphärische Aberration jeder beweglichen Linse während der Vergrößerungsänderung kontinuierlich durch eine Änderung von Koma und sphärischer Aberration derselben Größe — jedoch mit umgekehrtem Vorzeichen — in der anderen beweglichen Linse im wesentlichen ausgeglichen wird und daß folglich Koma oder sphärische Aberration des Systems als Ganzes durch die
ändert, nur für eine Stellung des Gegenstandes aplanatisch ist.
Die Erfindung setzt ferner voraus, daß die beweglichen Linsen in ihrem Aufbau identisch sind, ausgenommen gegebenenfalls in ihren Öffnungen und mit Ausnahme des Umstandes, daß die beweglichen Linsen in Beziehung zueinander umgekehrt auf der Achse angeordnet sind, so daß ihre sich entsprechenden Brechungsflächen symmetrisch um einen in der Mitte zwischen ihnen auf der optischen Achse liegenden Punkt gekrümmt sind.
Die vorliegende Erfindung soll die Aufgabe lösen, ein Linsensystem der vorstehend erläuterten Art in einfachster Weise in bezug auf Koma und sphärische Aberration zu korrigieren.
eine negativ wirkende Teillinse enthält, wobei das genannte positiv wirkende Teilglied jeder beweglichen Linse das der anderen beweglichen Linse näher liegende Teilglied der ersteren Linse ist. Dabei kann die normalerweise stationäre Linse, die so angeordnet ist, daß sie bei Benutzung des Systems dem Objekt näher liegt, als Verbundlinse ausgebildet sein, deren negativ wirkendes Teilglied sich von den beweglichen Linsen weiter entfernt befindet als ihr positiv wirkendes Teilglied.
Die Grenzstellungen des Bewegungsbereichs der beweglichen Linsen können durch mechanische Widerlager und/oder Federn od. dgl. bestimmt werden, so daß die beweglichen Linsen durch Betätigung der Vorrichtung·:!'!
zur veränderlichen Vergrößerung nicht über diese
Stellungen hinaus bewegt werden können; oder die Grenz- ist, wenn die beweglichen Linsen sich in ihrer mittleren Stellungen können willkürlich innerhalb des Bereichs ge- Stellung befinden. Es ergibt sich aus einer Verallgemeinewählt werden, in dem die beweglichen Linsen durch die rung der Herschel-Bedingung, daß in Systemen mit nied-Vorrichtung zur veränderlichen Vergrößerung beweglich riger Öffnung die Änderung der sphärischen Aberration sind (z. B. in Positionen der beweglichen Linsen, die der 5 gering ist, wenn der allgemein bekannten, sogenannten äußersten Vergrößerung entsprechen, für welche das Sinusbedingung genügt wurde. Die Sinusbedingung beSystem vorzugsweise verwandt werden soll), um zwischen deutet einfach die Bedingung, daß keine Koma vorhanden ihnen einen ausgewählten Bewegungsbereich abzugrenzen, sein soll, so daß dieser Bedingung im wesentlichen Genüge in dem wenigstens zum Teil eine wesentliche Korrektion getan ist, wenn die beweglichen Linsen sich in ihren korri- oder eine Zurückführung auf das kleinste Maß der Koma io gierten Ergänzungsstellungen befinden. Es folgt daraus, und der sphärischen Aberration der beweglichen Linsen daß die Änderung der sphärischen Aberration bei der gewünscht wird. . Vergrößerung unter diesen Bedingungen gering ist. In der Die Grenzstellungen des Bewegungsbereichs der beweg- Praxis hat sich herausgestellt, daß die relativen öffnungen liehen Linsen sollen vorzugsweise so sein, daß die gemein- der. beweglichen Linsen bei einem System mit einem same Vergrößerung der beiden beweglichen Linsen sich 15 Vergrößerungsbereich von 5:1 bis zu F/5 ohne übervon einem zahlenmäßigen Höchstwert von ]/i? in einer mäßige sphärische Aberration betragen können. Die Grenzstellung bis zu einem zahlenmäßig kleinsten Wert sphärische Aberration ist gleich Null, wenn die beweg-
von -^ in der anderen Grenzstellung ändert. Dabei be- !ichen ^en sich in ihren korrigierten Ergänzungsstel-
y# lungen befinden, und ändert sich nur langsam, wenn die
deutet R das Verhältnis des Maximalwerts zu dem Mini- 20 beweglichen Linsen sich zwischen diesen korrigierten Er-
malwert der Vergrößerung des Systems als ein Ganzes für gänzungsstellungen befinden, da der Sinusbedingung über
die Bewegung von beweglichen Linsen zwischen ihren dem ganzen Bewegungsbereich zwischen diesen Posi-
Grenzstellungen. tionen Genüge getan ist.
Das System arbeitet dann derart, daß, wenn es auf Das System wird vorzugsweise so ausgebildet, daß die
maximale Vergrößerung eingestellt ist, die durch die 25 Verzeichnung so klein wie möglich gehalten wird, wenn
beiden beweglichen Linsen geschaffenen optischen Bedin- die beweglichen Linsen sich in einer ihrer korrigierten
gungen in bezug auf diejenigen, die vorherrschen, wenn Ergänzungsstellungen befinden. Es ergibt sich nach den
das System auf kleinste Vergrößerung eingestellt ist, um- Gesetzen der Symmetrie, daß die Verzeichnung von der-
gekehrt identisch sind. Dies ergibt sich aus der Tatsache, selben Größe, jedoch mit umgekehrtem Vorzeichen sein
daß der Strahlenweg von dem Objekt aus und zu ihm hin 30 wird, wenn die beweglichen Linsen sich in ihrer anderen
und die Bildebenen in jede der beiden Richtungen durch- korrigierten Ergänzungsstellung befinden. Es ergibt sich
laufen werden können und daß die Vergrößerungen in weiter aus den Gesetzen der Symmetrie, daß die Ver-
den beiden extremen Lagen des Systems reziproke Werte zeichnung gleich Null sein wird, wenn die beweglichen
voneinander sind. Stellungen der beiden beweglichen Linsen sich in ihrer mittleren Stellung befinden. Es kann
Linsen werden als Ergänzungsstellungen bezeichnet, wenn 35 bewiesen werden, daß die Verzeichnung dann, wenn die
., ι,- ..o ./— ·, l · 1 beweglichen Linsen sich in irgendeiner anderen Stellung
ihre Vergrößerungen — Vr und — ττ^τ sind. . ° ., , . . , ^ .. ... , - b
G ° ' ]/Ä zwischen ihren korrigierten Erganzungsstellungen befin-
In der erfindungsgemäßen Anordnung wird die Ände- den, geringer ist als die Verzeichnung, wenn sie sich in
rung_ der Koma jeder der beweglichen Linsen während ihren korrigierten Erganzungsstellungen befinden,
der Änderung der Vergrößerung des Systems kontinuier- 40 Man hat festgestellt, daß, wenn man die Teillinse aus
lieh kompensiert durch eine Änderung der Koma der- Glas mit geeigneten Eigenschaften herstellt, es möglich
selben Größe, aber umgekehrten Vorzeichens der anderen ist, den Astigmatismus gering zu halten. Der Astigmatis-
beweglichen Linse. Dies wird dadurch erzielt, daß das mus ist auch dann derselbe, wenn die beweglichen Linsen
System so gebaut wird, daß seine sphärische Aberration sich in ihren beiden korrigierten Erganzungsstellungen
und Koma korrigiert sind, wenn die beweglichen Linsen 45 befinden.
in einer ihrer Grenzstellungen sich befinden. Daraus ergibt Die Begrenzungen des Bewegungsbereichs der beweg-
sich aus Symmetriegründen, daß sie dann auch für sphä- liehen Linsen können derart sein, daß, wenn die beweg-
rische Aberration und Koma korrigiert sein werden, wenn liehen Linsen von ihrer Grenzstellung, in der sie in bezug
die beweglichen Linsen sich in der Ergänzungsstellung auf Koma und sphärische Aberration korrigiert werden,
zu dieser Grenzstellung befinden, vorausgesetzt, daß die 50 weg und auf ihre andere Grenzstellung zu bewegt werden,
mechanischen Begrenzungen des Systems es gestatten, sie diese andere Grenzstellung erreichen, bevor sie ihre
diese Ergänzungsstellung einzunehmen. korrigierte Ergänzungsstellung erreichen, wobei es mög-
Da die Vergrößerung des Systems und mit ihr der beiden lieh ist, daß sie die korrigierte Ergänzungsstellung nicht
beweglichen Linsen sich kontinuierlich ändert, so folgt, erreichen. In derartigen Fällen werden die beweglichen
daß die beiden beweglichen Linsen, indem sie sich zwischen 55 Linsen —· wie oben erwähnt — automatisch im wesent-
die Grenzstellung, in der sie —· wie bereits erwähnt — liehen für alle Stellungen zwischen ihren Grenzstellungen
korrigiert werden, und die diese Grenzstellung ergänzende korrigiert.
Stellung bewegen, wobei diese beiden Stellungen im nach- Die einzelnen Linsen können in der Weise konstruiert
folgenden der Einfachheit halber als korrigierte Ergän- werden, daß sie das System als ein Ganzes in bezug auf
Zungsstellungen bezeichnet werden, eine Stellung durch- 60 Astigmatismus, Bildfeldkrümmung, axiale chromatische
laufen müssen (die als ihre mittlere Stellung bezeichnet Aberration und chromatische Änderung der Vergrößerung
wird), in der ihre Vergrößerung — 1 ist, da — ]/ä~ gleich an einer Grenzstellung des Bewegungsbereichs der beweg-
dem reziproken Wert von - ~ ist. "chen Linsen Rangieren, wodurch das System als ein
yR Ganzes im wesentlichen in bezug auf diese Aberration m
Die sphärische Aberration bleibt ebenfalls sehr klein, 65 dem gesamten Bereich der Vergrößerung entsprechend
selbst wenn verhältnismäßig große Blendenöffnungen ver- der Bewegung der beweglichen Linsen zwischen ihren
wandt werden. Die sphärische Aberration ist gleich Null, Grenzstellungen korrigiert wird.
wie oben beschrieben, wenn die beweglichen Linsen sich Die beiden normalerweise stationären Linsen können
in ihren korrigierten Erganzungsstellungen befinden. Es in ihrem Aufbau identisch sein, mit Ausnahme vielleicht
kann weiter gezeigt werden, daß ihre Größe feststehend 70 im Hinblick auf ihre öffnungen. Die Brechungsflächen
können symmetrisch um einen Punkt auf der optischen Achse halbwegs zwischen ihnen angeordnet sein. Andererseits kann das System so gestaltet sein, daß die vierte Linse (d. h. die hintere, normalerweise stationäre Linse) mit der ersten Linse identisch ist.
In einer vorzugsweisen Ausführungsform der Erfindung sind die beweglichen Linsen meniskusförmig gestaltet, und jede kann wenigstens eine positiv wirkende Teülinse und wenigstens erne negativ wirkende Teillinse umfassen. Dabei ist der positiv wirkende Teil jeder beweglichen Linse der am nächsten zu der anderen beweglichen Linse hin liegende Teil dieser Linse, wobei die normalerweise stationäre Linse, die so angeordnet ist, daß sie dem Gegenstand bei Benutzung des Systems zunächst liegt (d. h. also die vordere, normalerweise stationäre Linse), eine zusammengesetzte Linse von der sogenannten »Flint-Voran«-Konstruktion ist.
Ein erfindungsgemäß gestaltetes System kann für sich allein oder z. B. in Verbindung mit einer gesonderten Objektivlinse eines photographischen Apparats mit fester Brennweite verwandt werden. Andererseits kann das System in die Objektivlinse einer Kamera eingebaut werden.
In einer Ausführungsform der Erfindung werden die vier Linsen, die ein verstellbares, teleskopisches Vergrößerungssystem darstellen, in Verbindung mit einer oder mehreren Zusatzlinsen verwandt, die z. B. zwischen dem teleskopischen System und dem Bildort gelegen ist, um ein System zu schaffen, das eine veränderliche endliche Brennweite hat. Ein Vorteil dieser Ausführungsform gegenüber der Konstruktion des veränderlichen Vergrößerungssystems als ein Zusatzgerät für jede Standardlinse besteht darin, daß die Aberrationen des Vierlinsensystems während der Änderung der Vergrößerung nur konstant (und nicht notwendigerweise gleich Null) bleiben brauchen. Die übrigen Aberrationen des Vierlinsensystems können durch eine geeignete Konstruktion der zusätzlichen Linse oder der Linsen korrigiert werden. Die Zusatzlinse oder die Zusatzlinsen können in der Konstruktion einfacher gehalten werden als die vollkorrigierten Linsen. Weiterhin kann die Aperturblende innerhalb des verstellbaren, vier Linsen umfassenden Vergrößerungssystems untergebracht und so angeordnet werden, daß sie sich mit den beweglichen Linsen verschieben läßt.
In diesem Fall muß der Durchmesser der Öffnung geändert werden, wenn die beweglichen Linsen verschoben werden, um die relative Öffnung während der Änderung der Vergrößerung konstant zu halten. Mechanische Vorteile dieser Anordnung sind darin zu sehen, daß die verwendeten Linsen einen kleineren Durchmesser besitzen können. Optische Vorteile bestehen in der kleineren Einfallshöhe von flach auffallenden Strahlenbündeln an den verschiedenen Flächen.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform einer erfindungsgemäß gestalteten Objektivlinse für einen photographischen Apparat beispielsweise dargestellt.
Fig. 1 ist ein schematischer Längsschnitt durch das Objektiv, der die Anordnung der Linsen zeigt;
Fig. 2 ist eine Seitenansicht des Objektivs mit teilweise entferntem Deckel unter teilweiser Weglassung des Einstellsystems mit Rücksicht auf eine größere Klarheit der Darstellung;
Fig. 3 ist ein Grundriß des Objektivs mit teilweise entferntem Deckel; Fig. 4 ist eine Vorderansicht des Objektivs;
Fig. 5 zeigt eine Einzelheit der Konstruktion, nämlich die Unterseite des Trägers;
Fig. 6 zeigt eine Einzelheit der Konstruktion, nämlich das Einstellkontrollsystem.
Das Objektiv enthält drei normalerweise stationäre, positiv wirkende, zusammengesetzte, achromatische Linsen 10, 11, 12 und zwei bewegliche, negativ wirkende, zu-1 sammengesetzte, achromatische Linsen 13, 14. Die Linse 11 enthält zwei Teillinsen 15, 16, die miteinander in Berührung stehen und die die optischen Flächen 31,32,33 aufweisen. Die Linse 12 enthält zwei miteinander in Berührung stehende Teillinsen 19, 21 mit den optischen Flächen 40, 41, 42. Der axiale Abstand zwischen den Flächen 42 und 43 ist 2,50 mm.
Die Linse 13 enthält zwei miteinander in Berührung stehende Teillinsen 24, 25 mit den optischen Flächen 34, 35, 36. Die Linse 14 enthält zwei miteinander in Berührung stehende Teillinsen 26, 27 mit optischen Flächen 37, 38, 39.
Die verschiedenen Linsenelemente und zusammenge^ setzten Linsen bestehen aus folgenden Glassorten und haben die folgenden axialen Dickenabmessungen:
Teillinse Glasart Axiale
DickenabmessujLg
15 D.F. 7,85 mm
16 M.B.C. 28,0 mm
24 M.B.C. 5,14mm
25 B.F. 14,19 mm
26 B.F. 14,19 mm
27 M.B.C. 5,14 mm
19 M.B.C. 28,0 mm
21 D.F. 7,85 mm
22 H.C. 34,5 mm
23 E.D.F. 7,37 mm
Die Einzelheiten der Glassorten sind wie folgt:
(Nd ist der Brechungsindex für die D-Linie)
(F ist der reziproke Wert
des Zerstreuungsververmögens)
D.F.
M.B.C.
B.F.
H.C.
E.D.F.
Die optischen Flächen haben die folgenden Radien:
Es ist offensichtlich, daß die Linsen 13 und 14 in b
auf die Radien ihrer optischen Flächen, ihre Gläser
Dichtes Flintglas 1,623 1,572 1,623 1,700 ■'ι 1I1IIi:
Nd = 36,0 57,7 39,6 30,3 i, I*!
V = Mittleres Baryt- Baryt-Flintglas ί Kronglas
Kronglas Nd = 1,517 ■■■ Φ
Nd = V = 60,6 ■Α.
V = Hartes dichtes ΐ:
Nd = Flintglas γ! ::|
V = Nd =
Extra V = ■■ή!":
Fläche Radius Fläche Radius
31 + 182,7 mm 39 — 357,0 mm
32 + 80,29 mm 40 unendlich
33 unendlich 41 - 80,29 mm
34 + 357,0 mm 42 — 182,7 mm
35 + 40,64 mm 43 +142,1 mm
36 + 77,84 mm 44 — 99,4 mm
37 - 77,84 mm 45 — 261,2 mm
38 — 40,64 mm
die Dicke ihrer Teillinsen miteinander identisch sind. Die Linsen haben folgenden Durchmesser:
Linse
11
13
14
12
10
Durchmesser
117,00 mm
71,50 mm
58,50 mm
117,00 mm
117,00 mm
IO
Der axiale Abstand zwischen den Linsen 11, 13, 14 und 12 ist in Fig. 1 als D1, D2 und D3 bezeichnet, und das erforderliche Gesetz der Bewegung gibt für diese Abstände (in mm) die folgenden Werte an, wenn das System auf einen Gegenstand in unendlich eingestellt ist.
88,42 3,87 Relative
70,64 25,56 Ver
47,78 57,84 größerung
160,66 35,08 81,59 2,27
156,75 29,37 98,14 1,98
147,33 27,46 112,75 1,59
136,28 29,37 125,45 1,32
125,45 35,08 136,28 1,15
112,75 47,78 147,33 1,00
98,14 70,64 156,75 0,87
81,59 88,42 160,66 0,75
57,84 0,63
25,56 0,56
3,87 0,44
35
Die beweglichen Linsen 13, 14 können nicht über diese in der obenstehenden Tabelle näher bestimmten beiden Stellungen hinaus bewegt werden, in denen jeweils relative Vergrößerungen von 2,27 und 0,44 erzielt werden. Bei diesen beiden Stellungen handelt es sich um die vorstehend erläuterten korrigierten Ergänzungsstellungen.
In diesem Beispiel entspricht eine zahlenmäßige Vergrößerung von 2,27 einer Brennweite von ungefähr mm für das System. Eine zahlenmäßige Vergrößerung von 1,0 entspricht einer Brennweite von etwa 230 mm, und eine zahlenmäßige Vergrößerung von 0,44 entspricht einer Brennweite von ungefähr 100 mm.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Optisches System, das zur Erzeugung eines Bildes von kontinuierlich veränderlicher Größe eines in fester Entfernung von dem System befindlichen Gegenstandes dient, wobei das System zwei normalerweise stationäre Linsen gleichen Vorzeichens (d. h. zwei positive oder zwei negative Linsen) sowie zwei axial verschiebliche Linsen» mit ebenfalls gleichem, jedoch dem Vorzeichen der normalerweise stationären Linsen entgegengesetzt gerichtetem Vorzeichen umfaßt und wobei alle Linsen auf einer gemeinsamen optischen Achse so angeordnet sind, daß die beweglichen Linsen sich zwischen den beiden normalerweise stationären Linsen und im Abstand von denselben befinden, während eine Vorrichtung vorgesehen ist, welche die Vergrößerung derart verändert, daß die kontinuierliche und gleichzeitig unterschiedliche Verschiebung der beweglichen Linsen des Systems in axialer Richtung derart erfolgt, daß der Abstand von den normalerweise stationären Linsen, in dem das Bild eines sich in fester Entfernung von den normalerweise stationären Linsen befindenden Gegenstandes genau eingestellt ist, konstant bleibt, während die Größe dieses Bildes während der Betätigung der Einstellvorrichtung kontinuierlich verändert wird, mit der Maßgabe, daß die beweglichen Linsen in ihrem Aufbau identisch sind, ausgenommen gegebenenfalls in ihren Öffnungen und mit Ausnahme des Umstandes, daß die beweglichen Linsen in Beziehung zueinander umgekehrt auf der Achse angeordnet sind, so daß ihre sich entsprechenden Brechungsflächen symmetrisch um einen in der Mitte zwischen ihnen auf der optischen Achse liegenden Punkt gekrümmt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die normalerweise stationären Linsen jede gesondert auf sphärische Aberration und Koma korrigiert sind und daß die beweglichen Linsen als Paar in einer Grenzstellung ihres Bewegungsbereichs im wesentlichen in bezug auf Koma und sphärische Aberration korrigiert sind, woraus sich ergibt, daß die Änderung in bezug auf Koma und sphärische Aberration jeder beweglichen Linse während der Vergrößerungsänderung kontinuierlich durch eine Änderung von Koma und sphärischer Aberration derselben Größe — jedoch mit umgekehrtem Vorzeichen — in der anderen beweglichen Linse im wesentlichen ausgeglichen wird, und folglich jegliche Koma oder jegliche sphärische Aberration des Systems als Ganzes durch die erwähnte Bewegung der beweglichen Linsen in wenigstens einem Teil des Bereichs der genannten Grenzstellung nicht wesentlich geändert wird.
2. Optisches System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bewegungsbereich der beweglichen Linsen derart ausgebildet ist, daß die gemeinsame Vergrößerung der beweglichen Linsen während der Bewegung derselben von der genannten Grenzstellung ihres Bewegungsbereichs, in welcher die Korrektur der beweglichen Linsen als Paar in bezug auf Koma und sphärische Aberration vorgenommen ist, zu der anderen Grenzstellung dieses Bereichs nicht über den reziproken Wert dieser Vergrößerung in der genannten Grenzstellung hinaus verändert wird, woraus sich ergibt, daß jegliches Koma oder jegliche sphärische Aberration des Systems als Ganzes in dem ganzen Bereich bei einer Bewegung der beweglichen Linsen nicht wesentlich geändert wird.
3. Optisches System nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Linsen meniskusförmig gestaltet sind und jede wenigstens eine positiv wirkende Teillinse und wenigstens eine negativ wirkende Teillinse enthält, wobei das genannte positiv wirkende Teilglied jeder beweglichen Linse das der anderen beweglichen Linse näher liegende Teilglied der ersteren Linse ist, und daß die normalerweise stationäre Linse, die so angeordnet ist, daß sie bei Benutzung des Systems dem Objekt näher liegt, als Verbundlinse ausgebildet ist, deren negativ wirkendes Teilglied sich von den beweglichen Linsen weiter entfernt befindet als ihr positiv wirkendes Teilglied.
4. Optisches System nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Linsenabstände entsprechend den eingestellten Vergrößerungen nach folgendem Gesetz geändert werden, wobei D1 und D3 die Abstände der stationären Linsen von der ersten und zweiten zwischen ihnen befindlichen beweglichen Linse, D2 den Abstand der beiden beweglichen Linsen voneinander bedeuten:
809 557/194
88,42 mm 3,87 mm Relative 70,64 mm 25,56 mm Ver 47,78 mm 57,84 mm größerung 160,66 mm 35,08 mm 81,59 mm 2,27 156,75 mm 29,37 mm 98,14 mm 1,98 147,33 mm 27,46 mm 112,75 mm 1,59 136,28 mm 29,37 mm 125,45 mm 1,32 125,45 mm 35,08 mm 136,28 mm 1,15 112,75 mm 47,78 mm 147,33 mm 1,00 98,14 mm 70,64 mm 156,75 mm 0,87 81,59 mm 88,42 mm 160,66 mm 0,75 57,84 mm 0,63 25,56 mm 0,56 3,87 mm 0,44
wobei die normalerweise stationären Linsen (11, 12) als Verbundlinsen, bestehend aus den Teillinsen (15, sowie 19, 21), ausgebildet sind, während die bewegliehen Linsen (13,14) ebenfalls als Verbundlinsen, bestehend aus den Teillinsen (24, 25 und 26, 27), gestaltet sind, wobei die einzelnen TeiUinsen folgende Glasart und Stärkenabmessung in Richtung der optischen Achse aufweisen:
Teillinse
15
16
24
25
26
27
19
21
Glasart
Dichtes Flintglas Np = 1,623 V = 36,0
Mittleres Baryt-Kronglas Np = 1,572 F = 57,7
Mittleres Baryt-Kronglas ND = 1,572 V = 57,7 Baryt-Flintglas
Nd'= 1,623 V = 39,6 Baryt-Flintglas
Np = 1,623 F = 39,6
Mittleres Baryt-Kronglas - Np = 1,572 F = 57,7
Mittleres Baryt-Kronglas Np = 1,572 F = 57,7
Dichtes Flintglas Nd = 1,623 V = 36,0
Axiale Dickenabmessung
7,85 mm 28,00 mm
5,14 mm 14,19 mm 14,19 mm
5,14 mm 28,00 mm
7,85 mm
40
während die einzelnen Flächen der Teillinsen nachfolgende Radien besitzen:
Fläche Radius 31 + 182,7 mm 32 + 80,29 mm 33 unendlich 34 + 357,0 mm 35 + 40,64 mm 36 + 77,84 mm 37 — 77,84 mm 38 — 40,64 mm 39 — 357,0 mm 40 unendlich 41 — 80,29 mm 42 - 182,7 mm
und die Linsen folgende Durchmesser aufweisen:
Linse Durchmesser Linse Durchmesser 11
13
117,00 mm
71,50 mm
14
12
58,50 mm
117,00 mm
mit der Maßgabe, daß eine zusätzliche, normalerweise stationäre Linse 10 angeordnet ist, welche als Verbundlinse (22, 23) ausgebildet ist, und bei einem Durchmesser von 117 mm die folgende Glasart nebst axialer Dicke sowie die folgenden Radien ihrer Flächen (43, 44, 45) aufweist:
Teillinse
22 23
Glasart
Hartes Kronglas
ND = 1,517 F = 60,6 Extra dichtes Flintglas ND = IJOO F = 30,3
Axiale Dickenabmessung
34,5 mm 7,37 mm
Fläche Radius 43
44
45
+142,1 mm
— 99,4 mm
— 261,2 mm
In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 514239, 2107 305; britische Patentschrift Nr. 646 409.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 557/19* 6.58
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