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DE1810220A1 - Weitwinkelobjektiv - Google Patents

Weitwinkelobjektiv

Info

Publication number
DE1810220A1
DE1810220A1 DE19681810220 DE1810220A DE1810220A1 DE 1810220 A1 DE1810220 A1 DE 1810220A1 DE 19681810220 DE19681810220 DE 19681810220 DE 1810220 A DE1810220 A DE 1810220A DE 1810220 A1 DE1810220 A1 DE 1810220A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lens
behind
lenses
angle
focal length
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681810220
Other languages
English (en)
Inventor
Yoshiyuki Shimizu
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nikon Corp
Original Assignee
Nippon Kogaku KK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nippon Kogaku KK filed Critical Nippon Kogaku KK
Publication of DE1810220A1 publication Critical patent/DE1810220A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B13/00Optical objectives specially designed for the purposes specified below
    • G02B13/04Reversed telephoto objectives

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Lenses (AREA)

Description

Nippon Kogaku KK 1 § 1 Q22Q NK 75
Tokyo l_ Japan
Weitwinkelobjektiv
Die Erfindung bezieht sich auf ein Weitwinkelobjektiv mit hohem öffnungsverhältnis und langer Schnittweite für Kameras.
Ein Weitwinkelobjektiv für einäugige Spiegelreflexkameras mit eingebautem Klappspiegel erfordert, dass die Schnittweite grosser als die Brennweite ist. Andererseits kann die Fokussierung bei direkter Beobachtung des durch das Kameraobjektiv erzeugten Bildes ausge- ' führt werden, es ist daher ein heller Sucher vorzuziehen. Im Falle eines Weitwinkelobjektivs ist die Schärfentiefe gross, das Fokussieren also schwierig, und aus diesem Grunde ist ein Kameraobjektiv mit möglichst grossem Öffnungsverhältnis wünschenswert. Jedoch ist ein Widerspruch hinsichtlich der Korrektion der Aberrationen, gleichgültig ob eine lange Schnittweite oder ein hohes Öffnungsverhältnis gewünscht ist, vorhanden; es gibt daher eine Reihe Probleme beim Entwurf eines solchen Objektivs, und die lichtstärksten Weitwinkelobjektive für eine einäugige Spiegelreflexkamera hatten bisher ein Öffnungsverhältnis von bestenfalls etwa F/2.
Ein Weitwinkelobjektiv vom umgekehrten Teleskop-Typus erhält in
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18Ό220 *"
den meisten Fällen seine lange Scknittweite durch Vorsehen der positiven Brechkraft im hinteren. Objektivteil und der negativen Brechkraft im vorderen Objektivteil. Bezüglich der Brechkraft auf der Vorderseite ist, wenn deren Absolutwert grosser ist, mehr Möglichkeit vorhanden, dass eine grössere Schnittweite erhalten werden kann. Wird sie jedoch zu gross gemacht, so muss der Krümmungsradius kleiner gemacht werden, weil eine Beschränkung der Anzahl lesen, die die Brechkraft liefern, gegeben ist, und im Ergebnis können leicht eine übermässige positive sphärische Aberration und eine negative Verzeichnung erzeugt werden. Darüber hinaus ist im Falle einer Linse mit hohem Öffnungsverhältnis die Korrektion dieser Aberrationen schwierig, insbesondere wird die Korrektion der sphärischen Aberration höherer Ordnung sehr schwierig. Wenn andererseits hinsichtlich der negativen Brechkraft die relative Entfernung von der rückseitigen positiven Brechkraft grosser wird, wenn also in anderen Worten die die negative Brechkraft liefernden Linsen weiter vorne liegen, ist mehr Möglichkeit zum Erhalt einer grosser en Schnittweite vorhanden. Als Ergebnis können relativ kleinere Absolutwerte der Brechkraft im Vorderteil für den in Rede stehenden Zweck genügen, und deshalb kann die Korrektion der einzelnen Aberrationen leicht ausgeführt werden. Jedoch muss im Falle eines Weitwinkelobjektives ein grosser Bildfeldwinkel erfasst
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0220
werden, daher ist es ixa Ergebnis unmöglich, den effektiven Durchmesser der frontseitigen negativen Linse daran zu hindern, grosser zu werden. Hierdurch entstehen mechanische Nachteile, wie Zunahme von Grosse und Gewicht des Linsensystems, so dass das Objektiv sehr unhandlich wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein miniaturisiertes, leichtes Weitwinkelobjektiv mit längerer Schnittweite als Brennweite bereitzustellen, wobei die Lichtstärke des Objektivs den Wert F/l, 4 erreicht und der Bildfeldwinkel 62 beträgt, und wobei die obigen Gesichtspunkte berücksichtigt sind.
Die erfindungsgemässe Lösung dieser Aufgabe ist für ein Weitwinkelkameraobjektiv mit hohem Öffnungsverhältnis und langer Schnittweite gekennzeichnet durch die nachstehenden Bedingungen sowie durch den Umstand, dass eine der nachstehend definierten Linsen L_ oder
L als Kittglied ausgebildet ist:
l,5f < - IL1 < 4,5f (la)
2f <. - £L2 < 5,5f (Ib)
0,25f < d2 + d4 < 0,7f (2)
O, 5f < R_ < 2f (3)
n3~n4 > 0, If (4a)
R6 < 0 (4b)
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181(1220
Hierin bedeuten
f die Gesamtbrennweite des Objektives,
fL-, £L die Brennweiten der Linsen L1 bzw. L0 (Definition siehe unten)
R den Krümmungsradius der Vorderfläche der Linse L„ (Definition siehe unten)
η , n4 die Brechungsindizes der Linsen L bzw. L. (Definition siehe unten)
R den Krümmungsradius der Kittfläche zwischen den Linsen L und
D ο
Das erfindungsgemässe Objektiv ist dabei gebildet - von der Objektseite her gesehen *· durch zwei im Luftabstand do voneinander getrennt angeordnete negative Miniskuslinsen L. und L mit je konvexer Vorderfläche, eine bikonvexe Linse L„ im Luftabstand d. hinter der negativen Meniskuslinse L_, eine an die Linse L_ gekittete Linse L., eine bikonkave Linse L1. im auch die Blende aufnehmenden Luftabstand d„ hinter der negativen Miniskuslinse L., eine positive Miniskuslinse L„ mit konkaver Vorderfläche im Luftabstand
d hinter der Linse L , eine positive Linse L_ im Luftabstand d y υ ι ix
hinter der Linse Lc und eine positive Linse L0 im Luftabstand d., o
b ο Io
hinter der Linse L_.
909838/0807 .
18/1Q220
Entsprechend üblicher Übereinkunft bedeuten in der nachstehenden Beschreibung sowie in den Ansprüchen und in der Zeichnung L , L
X d*
die einzelnen Linsenglieder des Objektivs, R , R .. . die Krümmungs radien der Linsenglieder, d , d ... die axialen Linsendicken bzw. Luftabstände der Linsenglieder, ηΛ) η ... die Brechungsindizes der einzelnen Linsenglieder und Vd1,, vdo die zugehörigen Abbezahlen, sämtlich von der Objektseite her fortlaufend durchnummeriert.
Der Aufbau des Objektivs der Erfindung ist vom sogenannten umgekehrten Teleskoptypus, wobei die im Luftabstand do voneinander getrennt angeordneten negativen Miniskuslinsen L und L die negative Brechkraft auf der Vorderseite liefern, um eine grössere Schnittweite als die Gesamtsystembrennweite zu erhalten.
Durch Unterteilen der negativen Meniskuslinse in zwei negative Linsen L und L , um die Brechkraft auf die beiden negativen Linsen 12
aufzuteilen, kann die Erzeugung einer übermässig positiven sphärischen Aberration vermieden werden. Werden die Brennweiten dieser beiden Linsen mit fL,. und fL bezeichnet, und bedeutet f die Ge-
X Δ
samtsystembrennweite, so kann die folgende Beziehung aufgestellt werden
l,5f < - fLx < 4,5f )(1)
- fL2 < 5, 5f
90983870807
Werden die Werte von JEL1 und £L kleiner als ihre jeweilige untere Grenze, so wird der Absolutwert der negativen Brechkraft zu gross, und es entsteht eine übermässig grosse positive sphärische Aberration, insbesondere eine Störung höherer Ordnung der sphärischen Aberration; die Korrektion der Aberration wird dann schwierig. Werden andererseits die oberen Grenzen überschritten, so ist es notwendig den Wert des Luftspaltes d. zwischen den Linsen L0 und L gross zu halten, und es wird schwierig, das Linsensystem zu minimalisieren· Der Grund, dass die oberen und unteren Grenzen von £LO grosser sind als die oberen und unteren Grenzen von fL..,, ist der, dass die Linse L den aufgefächerten Lichtfluss empfängt, der die Linse L1 passiert hatj deshalb ist der Einfluss auf die Aberration grosser im Vergleich zur Brechkraft, und man kann die Tendenz aus dem Seidel'schen Aberrationskoeffizienten ersehen. Bezüglich des Luftabstandes sind die bikonvexe Linse L„, die von der Linse L durch den Luftabstand d. getrennt ist, und die Linse L., die an die Linse L gekittet ist, vorgesehen, so dass die Gesamtbrennweite der Linsen L„ und L , positive Werte hat.
Wenn der Wert von d„ + d. grosser "wird, ist mehr Möglichkeit für den Erhalt einer längeren Schnittweite vorhanden und die Aberrationskorrektur kann relativ leichter werden, es ist aber, wie erwähnt,
unmöglich., diesen Wert übermässig gross zu machen. Es ist am geeignetsten, diesen Wert so zn wählen, dass er die nachstehende Bedingung erfüllt
0,25f d2 + d4 O^ 7f (2)
Zum Erhalt einer langen Schnittweite mit Hilfe eines Wertes kleiner als die untere Grenze ist es notwendig, die Absolutwerte der Brennweiten der Linsen L.. und L klein zu machen, und als ein Resultat hiervon wird eine Störung der sphärischen Aberration erzeugt; es ist dann unmöglich, ein Objektiv mit hohem Öffnungsverhältnis zu erhalten.
Wird andererseits die obere Grenze überschritten, so werden die effektiven Aperturen der Linsen Lt und L grosser, und zwar wegen der Bedingung, dass ein Weitwinkel erfasst sein muss. Dieses ist im Hinblick auf die Minimalisierung der Linsengruppe unvorteilhaft. Mit anderen Worten, die Formel (2) ist eine Bedingung zum Kleinermachen der Linsengruppe, und dadurch ist es möglich, die effektive Apertur unterhalb 1, 5f zu beherrschen.
Bezüglich des Krümmungsradius R der Vorderfläche der Linse L gilt im Falle einer Linse hoher Apertur, um die durch die Linsen L1 und L erzeugte sphärische Aberration, insbesondere die sphä-
909838/0807
rische Aberration höherer Ordnung, zu kompensieren und zu korrigieren, dass die folgende Beziehung eingehalten werden muss
0,5f < R5 < 2f (3)
überschreitet der Wert von R die untere Grenze, so ist es schwierig, eine lange Schnittweite zu erhalten, während bei einem Überschreiten der oberen Grenze die übermässig korrigierte, von den Linsen L1 und L0 erzeugte sphärische Aberration nicht kompensiert wird, demzufolge keine gute Korrektion erhalten werden kann. Mit anderen Worten, die Formel (3) ist eine unabdingbare Bedingung zur Korrektion der sphärischen Aberration. --Ai box-
Ausserdem besteht die folgende Bedingung für die Kittfläche Rß zwischen den Linsen L„ und L. und zwischen den Brechungsindizes η und η der Linsen L und L .:
η - η 0,1 )
34 ) (4)
R6 0 )
Die vorstehende Bedingung ist für die Korrektion der Verzeichnung unabdingbar. Wenn Licht, das die optische Achse hinter der Kittfläche Rfi durchkreuzt, in die Linsengruppe eintritt und die Kittfläche R_ die konkave Oberfläche zur Objektseite hin richtet, wird der Einfallswinkel gross, und eine grosse Brechkraft ist der Oberfläche
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1510220 r
lii'tier'BezieMing ii - n.'V O, 1 gegeben; hinsichtlich. der-Ab err ationen wird1 eine positive Verzeichnung erzeugt, und dieses ist sehr wirksam zur Korrektur der durch die Linsen L1 und L erzeugten negativen Verzeichnung; ·■■"·- ' ■ . " < ■' " " --. ·
Des weiteren iSt die,bikonkave-Linse_,L_. vorgesehen,,.die. im zu-•gleich die Blende aufnehmenden Luftabstand. cL··folgt, ferner die positive Meniskuslinse L„ mit-konkaver Vor derfläehe« .ihrerseits gefolgt vonder positiven Linse L7 im Luftabstand d^ hinter der .
Linse L„ und der positiven Linse Ln-.im Luftabstand d, „ hinter der 6 8 ■ 13 L - ■
Linse Ln. Die bikonkave Linse Lr ist zum Erhalt einer Bildebenheit unabdingbar, und dieLikse L-g hat ihre konkave Flache'zumObjekt hin gerichtet; deshalb ist wenig Möglichkeit' vorhanden, eine negative Verzeichnung bezüglich dem Grad der positiven Brectikraft zu erzeugen, und gleichzeitig hat man einen.Effekt zur starken Erhöhung der Schnittweite.
Eine der Linsen L und L hinter der Blende ist ein Kittglied und dient.zur wirksamen Kleinhaltung der chromatischen Aberration. Die Linsen L„ und L0 sind in zwei Linsen unterteilt, um den Korrektionszustand hinsichtlicli der sphärischen Aberration gut .zu machen.
S-Ki-F/; *::.'X· ■■■-■'. J-.-' '? ■ ■-.-.'--■■■■■ ■·-,..•^■"■;- ·.---'·: ■: ..■,-■- ly ".-.■. :·■ .^ [^'-,.-"/ Im folgenden ist das erfindungsgemässe Objektiv anhand in der Zeieh-
1510220
nung dargestellter Ausfuhrungsforinen^besehrieken; ,es;zeigen:..; -:iiC . Fig. l· bis ,3. : . jeweils eiMe&Äusfüh^ungsform des erfindungsg^v> . "*■- r ·· ·.-. ','■ ■:, raässeix Objektivs.in^^ LäHgsniittelsehßit^ansicht.funrd Fig. 4 bis 6 den jeweiligen Korrektionszustand der Objektive
nach den Fig. 1 bis 3 in der gleichen Reihenfolge.
Ausführungsform 1 ;
Bei dieser, in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ist die Linse L1. aus zwei miteinander verkitteten Linsengliedern hergestellt, wobei die Kittfläche zum Objekt hin konkav ist. Das Objektiv hat bei einem Öffnungsverhältnis von F/1,4, einen Bildfeldwinkel von 62 , einer Brennweite f von 100,00 und einer Schnittweite S1 von 106,44 die im Anspruch 2 gekennzeichneten durchgerechneten Werte.
Die Fig. 4 zeigt den Korrektionszustand dieses Objektivs, wobei der Figurenteil A die sphärische Aberration (Kurve 1) und die Sinusbedingung (Kurve 2), der Figurenteil B das meridionale und sagittale Bild (Kurve 3 bzw. 4) und der Kurventeil C die Verzeichnung (Kurve 5) wiedergeben.
Die Seidel1 sehen Aberrationskoeffizienten der einzelnen brechenden Oberflächen sind in der naehstehenden Tabelle wie der ge gelben, in
der bedeuten; I die sphärische Aberration, II die Koma., III die Kurve des xneridionalen Bildes, IV die Kurve des sagittalen Bildes, V die Verzeichnung und ]Γ die Summe der einzelnen Koeffizienten.
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Linse
1.0
II
III
IV
10
11
12
13
14
15
0,105874 -1,553243 0,451356 -3,325389 3,035927 0,751088 0,002717 -1,464915 0,051920 -0,540703 0,090772 0,434319 +0, 000007 0,822959 -0, 002502 1,442846 0,303033
0, 055521 0.22 9848 0, 127379 0,380211 0, 243248 -0,534800 -0, 020192 0,665053 -0,005679 -0, 708070 0,226700 -0,164108 0, 000425 -0, 263123 0, 021445 -0,319861 -0,066003
0,366854 -0,611921 0,362770 -0, 613231 0, 472014 1,238186 0,372915 -1,506877 0,013286 -2,867098 1,560020 0,684112 +0, 060643 0,540533 -0,408724 0,349601 0, 013083
θ; 308623 -0,543895 0,290874 -O, 526288 O, 433034 0,476596 O, 072775 -O, 9J03Q26 O, 012043 -ϊ, Ό12610 0,427671 O, 560094 O, 009755 0,372277 -0,041104 O, 207783 O, 144602
0,161844 O, 080485 O, 0S2089 0,060173 O, 034696 -0,339352 -0,540870 0,409963 -0,001317 -1,326050 1, 068094 -0,211633 O, 584575 -O, 119027 0,352320 -0,046063 O, 249927
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.- Ausführungsforra 2;
In Fig. 2 ist die zweite Ausführungsform der Erfindung dargestellt, bei der die Linse L aus zwei miteinander verkitteten Linsengliedern aufgebaut ist, wobei die Kittfläche zum Objekt hin konvex ist.
Das Objektiv hat bei einem Öffnungsverhältnis von F/l, 4, einem -Bildfeldwinkel von 62 , einer Brennweite f von 100, 00 und einer ■Schnittweite S1 von 106, 76 die im Anspruch 3 gekennzeichneten numerischen Werte.
Fig. 5 zeigt den Korrektions zustand dieses Objektivs, wobei der Figurenteil A die sphärische Aberration. (Kurve 6) und die Sinusbedingung (Kurve 7), der Figurenteil B das meridionale Bild (Kurve 8) und das sagittale Bild (Kurve 9) und der Figurenteil C die Verzeichnung (Kurve Ϊ0) wiedergeben.
Die Seidel1 sehen Aberuationskoeffizienten der einzelnen brechenden Oberflächen sind die in der nachstehenden Tabelle wiedergegeben, in der Bedeuten: I die sphärische· Aberration, II die Koma, III die Kurve des meridionalen Bildes, IV die Kurve des sagittalen Bildes, V die: Verzeichwaaag; und ^- die Summe, der jeweilige» Koeffizienten.
1:81822(1
Linse
f « 1, II
III
IV
10
11
12
14
0,122323
-1,780856 0,5 90703
-3,693771 2,959337 0, 873440 0, 000007
-1,042598 0,059990
-0,685942 0, 127577 0, 270485 0,002122 0, 769727
-0,017341 ϊ,β10332 0,365535
0,061585
0,241726 . 0,13 9758
0,361804
0^313226 -0,582742 -O, 000855~ ".
0, 522881
0,03 9090 -0,-848832
0, 282444 -0,126715
0,013256 -0, 251526"" '
0,056905
0,384902 -0,630843
0, 389218 -0, 619724
0,510885
1, 268549 0,215750. 1,3143.22; 0, 082 991 ■ 3^274642; 1,764350 0,63763 9
0,523544
-0, 469844
Ö,3:2if7T
0,322889
-0,565221 0,323 086
-0, 548847 0,444579 0,490960
. 0, 004263
-0, 789854 0, 032.Q48
-1,173832.
■ 0,513740 0,518913
f 0,105685 0:, 359160:
-O^ oiese»
0,162564
0, 076721
0,076441
0,053759
0, 047056
-0,327559
-0, 526992.
0,3.96126
..0,020883
.-1,452583
.1,1373
-0, 243097
0,660090
-OC 1173 64,
0^173840:'
Ausführungsform. 3 :
Bei der in Fig. 3 dargestellten dritten Ausführungsform ist die Linse RR aus zwei miteinander verkitteten Linsengliedern aufgebaut. Bei einem Öffnungsverhältnis von F/l, 4, einem Bildfeldwinkel von 62 j einer Brennweite f von 100, OO und einer Schnittweite S' von 107j 77 hat dieses Objektiv die im Anspruch 4 gekennzeichneten numerischen Werte.
Fig. 6 zeigt den Korrektionszustand dieses Objektivs, wobei der Figurenteil A die sphärische Aberration (Kurve 11) und die Sinusbedingung (Kurve 12), der Figurenteil B das meridionale Bild (Kurve 13) und das sagittale Bild (Kurve 14) und der Figurenteil C die Verzeichnung (K11^Ve 15) wiedergibt.
Die Seidel'schen Aberratio ns koeffizienten der einzelnen brechenden Oberflächen dieser Ausführungsform sind in der nachstehenden Tabelle wiedergegeben, in der bedeuten: I die sphärische Aberration, II die Koma, III die Kurve des meridionalen Bildes, IV die Kurve des sagittalen Bildes, V die Verzeichnung und χ- die Summe der jeweiligen Koeffizienten.
90 9 8 38/0807
1§10220
Jb
f * 1, O
Ljinse
ΪΙ
' IH
R1 o, 122336 ■ 0,061429 o, 385698 -o, 324007 0,1326 95
R2 -O, 797644 0,249701 -o, 639152 0,· 569Ί83 0,079145
R3 0, 591855 0,1373 98 o, 382122 ' -0, 31833P 0,073899
R4 -3, 657465 0, 3 65964 -o, 617269 o, 544032 0,054436
R5 2, 944963 0,306733 o, 507270 o, 443374 0, 046180
R6 o, 876879 -0,592192 1, 304305 o, 504442 -0,340670
R7 o, 000048 -0,002,312 0, 233185 -0, 010940 -0,525905
R8 -i. 039616 0, 525656 -1, 321477 -1, 789908 0,3 99397
R9 -0, 565490 -0,725076 -2, 902148 o, 042755 -1,33 7027
R10 o, 100484 0,241650 1, 621648 -o, 459377 1,104741
R10« -o, 042887 -0,034056 -o, 084527 030441 -0,024173
Rn o, 348601 -0,139678 634283 0, 522351 -0,209296
R12 o, 001074 0,008035 0,- 20333 7 o, 083066 0,621658
R13 o, 885689 -0,250629 0, 489568 -0, 347725 -0,098398
R14 -o, 022018 0,065190 -0, 483027 096996 0, 287188
R15 796792 -0,273703 o, 295819 o, 212433 -0, 032360
T 543601 -0, 055891 o, 009635 152130 0,261510
9 0.as a 8/
1S1Q220
Wie erwähnt, haben entsprechend der Erfindung die drei Ausführungsformen je eine längere Schnittweite S1 als die Brennweite, und zwar trotz des Umstandes, dass es sich vorliegend um ein Weitwinkelobjektiv mit hohem Öffnungsverhältnis handelt; des weiteren sind trotz des extrem asymmetrischen optischen Systems die jeweiligen Seidel-Summen bei den drei Ausführungsforraen ausgezeichnet, und insbesondere ist die Koma bei den drei Ausführungsformen klein. Man sieht anhand der tatsächlichen Aberrationen, dass der Korrektionszustand in allen Fällen ausgezeichnet ist.
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Claims (1)

Patentansprüche
1) Weitwinkelobjektiv mit hohem öffnungs verhältnis und langer Schnitt weite für'Kameras,
gekennzeichnet - von der Objektseite her gesehen - durch zwei im Luftabstand d voneinander getrennt angeordnete Meniskus-
Ct
linsen L1 und L mit je konvexer Vorderfläche,
JL et
eine bikonvexe Linse LQ im Luftabstand d. hinter der negativen Meniskuslinse L ,
Ct
eine an die Linse L gekittete Linse L , eine bikonkave Linse Lr im auch die Blende aufnehmenden Luftab-
stand d_ hinter der negativen Meniskuslinse L 3 eine positive Meniskuslinse L mit konkaver Vorderfläche im Luftabstand dQ hinter der Linse L1.,
und zwar bei Ausbildung einer der Linsen L oder Lfi als Kittglied, eine positive Linse L im Luftabstand d hinter der Linse L und eine positive Linse Lrt im Luftabstand d1 _ hinter der Linse L_
ο Io I
sowie durch die Systembedingungen
1, 5 f < -fL < 4,5 f (la)
2 f < -fL < 5,5 f (Ib)
0, 25 f < d2 + d4 < G, 7 f (2)
0,5 f < R, < 2f (3) .
n3 - n4 > 0,1 (4a)
R6 < 0 (4b)
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1.81 02 2Q- **-
worin bedeuten
f * Gesanatbrennweite des Objektives iht, TL0 = Brennweiten von L bzw. L
X Δ L δ
B_ * Krümniungsradius der Vorderfläehe von L„ ο ο
η, η ^ Brechungsindiizes von L„ bzw. L.
R„ * Krüminungsradius der Kittfläche von LQ und L·
90 9 838/0807
2) Objektiv nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Daten:
f» 100, 00; Schnittweite S1 * 106,44; F/1,4; Bildwinkel * 62( L· + 129,722
R. + 71,111
RQ + 138,889
R4 + 73,333
R + 107,778 R6 - 116,667
R7 + 432,031 R0 - 74,194 R8, - 52,778
RQ + 515,056 y
110- 314,667
111- 87,500
L12-2777, 778 L13- 151,250 L14+ 291,669 R15- 304,097 d 5,833 d2 12,222 d„ 5,833
d 24,444
η 1,56883
d 44,444
d 22,222
do 12,222 ο
dg, 2,778
4,722
1,
n. 1,80411 D
15,000
0,139
d, 10,556 n_ 1,77250 d13 °'139
9,444
n_ 1,71300
vd 56,
n_ 1,54814 vdo 45,
Δ Δ
23,611 nQ 1,80411 vdQ 46,4
U
vd 56,5
Vd1. 46,4 ο
η , 1,78470 vdKl 26,1
n_ 1,77250 vde 49,5
b b
vd 49,5
vd8 53,9
909838/0807
3) Objektiv nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Daten: f * 100,00; Schnittweite S1 « 106,76; P/1,4; Bildwinkel * 62°
R + 123,525
L <[ d1 5,556 η 1,56384 vd 60,8
1 R_ + 67,722
[R + 123,525
L0 J 6 d„ 5,556 n. 1,55823 vd 67,7
\ R4 + 69,778 3 *
( R. + 108/333
L0 J dK 23,611 n_ 1,80411 vd 46,4
3^ Rfi - 105,167 5 3 3
dg 34,722 n4 1,5118 vd„ 50,9
4IR + 333,333
R0 - 83,333
R8, + 91,667
d2 11,667 d3 5, 556 d4 22,222 d5 23,611 d6 34, 722 d7 28, 889 d8 3,889
n_ 1,78470 vd. 26,1
O U
d 11 111 i15'000
U8, ii, 1,80411 vd,,, 46,4
"■9 + 361,111 b b
d 5,000
y
R- 389,028
d1n 9,444 ne 1,76684 vdc 46,2
Rn - 94,444 10 6 6
d 0,278
π +1864,453 ^
LV d 9,444 η 1,7443 vd_ 49,4
71T - 154,078 12 7 7
d13 0,278
U4-+ 472,:222
■W\ d 8,333 -Ii 1.74443 v4R 49,4
" - 226/909 X* ö ö
909838/ Q807
Objektiv nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Daten; f* 100,00; ' Schnittweite S1 » 107, 77; ·.' F/1,4; Bildwinkel * 62°
R + 123,611 \ i ". :
d 5,556 η 1,56883 vd 56,0
R + 67,722, '·. ■■"■".' "·- ■ ' - '
Δ ; do 11,667
L_ J ·' ■■"' ■ d„ 5,556 "-.'. η 1,54814- ■' ■ vd 45,9
< R .+ 69,778 Γ. ■' ^ .'■>■■. \· ^
; : d^ -22,222 ;
Rc + 108,333 5
R.B - 106,944
d_ 23,611, nQ" l,.S0411 vdQ 46,4
O ·■--■■ O ■ . ο
d_· 34,722 n. 1,50137 vd 56,5
L IR + 333,33
v ■.-'■■-■■; -'d 28,889"" : ' " '-
R - 83,889
L^ d 7,778 n> 1,78470 vd 26,1
51R + 388,889 ö ö ö
d_ 5,000 y
R -, 361,111
d ri;.2,778| η 1,78470 ■ , vd 26,1 R1, + 166,667 17,778
Rh, - 93,056.
d10, 15,00OJ n&t 1,76684 vdg, 46,2
11
+ 1861,111 * ■■■;■;■,
,L7 J "'*" } 4 ·ί9,·444 -in 4,7.4443
444,;-444 .;
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FR1604061A (de) 1971-07-05
US3576360A (en) 1971-04-27

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