DE1810220A1 - Weitwinkelobjektiv - Google Patents
WeitwinkelobjektivInfo
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Description
Nippon Kogaku KK 1 § 1 Q22Q NK 75
Tokyo l_ Japan
Die Erfindung bezieht sich auf ein Weitwinkelobjektiv mit hohem
öffnungsverhältnis und langer Schnittweite für Kameras.
Ein Weitwinkelobjektiv für einäugige Spiegelreflexkameras mit eingebautem
Klappspiegel erfordert, dass die Schnittweite grosser als die Brennweite ist. Andererseits kann die Fokussierung bei direkter
Beobachtung des durch das Kameraobjektiv erzeugten Bildes ausge- '
führt werden, es ist daher ein heller Sucher vorzuziehen. Im Falle eines Weitwinkelobjektivs ist die Schärfentiefe gross, das Fokussieren
also schwierig, und aus diesem Grunde ist ein Kameraobjektiv mit möglichst grossem Öffnungsverhältnis wünschenswert. Jedoch
ist ein Widerspruch hinsichtlich der Korrektion der Aberrationen, gleichgültig ob eine lange Schnittweite oder ein hohes Öffnungsverhältnis
gewünscht ist, vorhanden; es gibt daher eine Reihe Probleme beim Entwurf eines solchen Objektivs, und die lichtstärksten
Weitwinkelobjektive für eine einäugige Spiegelreflexkamera hatten bisher ein Öffnungsverhältnis von bestenfalls etwa F/2.
Ein Weitwinkelobjektiv vom umgekehrten Teleskop-Typus erhält in
909838/0807
18Ό220 *"
den meisten Fällen seine lange Scknittweite durch Vorsehen der
positiven Brechkraft im hinteren. Objektivteil und der negativen Brechkraft im vorderen Objektivteil. Bezüglich der Brechkraft auf
der Vorderseite ist, wenn deren Absolutwert grosser ist, mehr
Möglichkeit vorhanden, dass eine grössere Schnittweite erhalten werden kann. Wird sie jedoch zu gross gemacht, so muss der Krümmungsradius
kleiner gemacht werden, weil eine Beschränkung der Anzahl lesen, die die Brechkraft liefern, gegeben ist, und im Ergebnis
können leicht eine übermässige positive sphärische Aberration und eine negative Verzeichnung erzeugt werden. Darüber hinaus
ist im Falle einer Linse mit hohem Öffnungsverhältnis die Korrektion
dieser Aberrationen schwierig, insbesondere wird die Korrektion der sphärischen Aberration höherer Ordnung sehr schwierig. Wenn
andererseits hinsichtlich der negativen Brechkraft die relative Entfernung von der rückseitigen positiven Brechkraft grosser wird,
wenn also in anderen Worten die die negative Brechkraft liefernden
Linsen weiter vorne liegen, ist mehr Möglichkeit zum Erhalt einer grosser en Schnittweite vorhanden. Als Ergebnis können relativ
kleinere Absolutwerte der Brechkraft im Vorderteil für den in Rede
stehenden Zweck genügen, und deshalb kann die Korrektion der einzelnen Aberrationen leicht ausgeführt werden. Jedoch muss im
Falle eines Weitwinkelobjektives ein grosser Bildfeldwinkel erfasst
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0220
werden, daher ist es ixa Ergebnis unmöglich, den effektiven Durchmesser
der frontseitigen negativen Linse daran zu hindern, grosser zu werden. Hierdurch entstehen mechanische Nachteile, wie Zunahme
von Grosse und Gewicht des Linsensystems, so dass das Objektiv
sehr unhandlich wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein miniaturisiertes, leichtes Weitwinkelobjektiv
mit längerer Schnittweite als Brennweite bereitzustellen, wobei die Lichtstärke des Objektivs den Wert F/l, 4 erreicht
und der Bildfeldwinkel 62 beträgt, und wobei die obigen Gesichtspunkte berücksichtigt sind.
Die erfindungsgemässe Lösung dieser Aufgabe ist für ein Weitwinkelkameraobjektiv mit hohem Öffnungsverhältnis und langer Schnittweite
gekennzeichnet durch die nachstehenden Bedingungen sowie durch den Umstand, dass eine der nachstehend definierten Linsen L_ oder
L als Kittglied ausgebildet ist:
| l,5f < | - IL1 < 4,5f | (la) |
| 2f <. | - £L2 < 5,5f | (Ib) |
| 0,25f < | d2 + d4 < 0,7f | (2) |
| O, 5f < | R_ < 2f | (3) |
| n3~n4 | > 0, If | (4a) |
| R6 | < 0 | (4b) |
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181(1220
Hierin bedeuten
f die Gesamtbrennweite des Objektives,
fL-, £L die Brennweiten der Linsen L1 bzw. L0 (Definition siehe
unten)
R den Krümmungsradius der Vorderfläche der Linse L„ (Definition
siehe unten)
η , n4 die Brechungsindizes der Linsen L bzw. L. (Definition
siehe unten)
R den Krümmungsradius der Kittfläche zwischen den Linsen L und
D ο
Das erfindungsgemässe Objektiv ist dabei gebildet - von der Objektseite
her gesehen *· durch zwei im Luftabstand do voneinander getrennt
angeordnete negative Miniskuslinsen L. und L mit je konvexer
Vorderfläche, eine bikonvexe Linse L„ im Luftabstand d.
hinter der negativen Meniskuslinse L_, eine an die Linse L_ gekittete
Linse L., eine bikonkave Linse L1. im auch die Blende aufnehmenden
Luftabstand d„ hinter der negativen Miniskuslinse L., eine
positive Miniskuslinse L„ mit konkaver Vorderfläche im Luftabstand
d hinter der Linse L , eine positive Linse L_ im Luftabstand d
y υ ι ix
hinter der Linse Lc und eine positive Linse L0 im Luftabstand d., o
b ο Io
hinter der Linse L_.
909838/0807 .
18/1Q220
Entsprechend üblicher Übereinkunft bedeuten in der nachstehenden Beschreibung sowie in den Ansprüchen und in der Zeichnung L , L
X d*
die einzelnen Linsenglieder des Objektivs, R , R .. . die Krümmungs
radien der Linsenglieder, d , d ... die axialen Linsendicken bzw. Luftabstände der Linsenglieder, ηΛ) η ... die Brechungsindizes der
einzelnen Linsenglieder und Vd1,, vdo die zugehörigen Abbezahlen,
sämtlich von der Objektseite her fortlaufend durchnummeriert.
Der Aufbau des Objektivs der Erfindung ist vom sogenannten umgekehrten
Teleskoptypus, wobei die im Luftabstand do voneinander
getrennt angeordneten negativen Miniskuslinsen L und L die negative
Brechkraft auf der Vorderseite liefern, um eine grössere Schnittweite als die Gesamtsystembrennweite zu erhalten.
Durch Unterteilen der negativen Meniskuslinse in zwei negative Linsen
L und L , um die Brechkraft auf die beiden negativen Linsen
12
aufzuteilen, kann die Erzeugung einer übermässig positiven sphärischen
Aberration vermieden werden. Werden die Brennweiten dieser beiden Linsen mit fL,. und fL bezeichnet, und bedeutet f die Ge-
X Δ
samtsystembrennweite, so kann die folgende Beziehung aufgestellt
werden
l,5f < - fLx < 4,5f )(1)
- fL2 < 5, 5f
90983870807
Werden die Werte von JEL1 und £L kleiner als ihre jeweilige untere
Grenze, so wird der Absolutwert der negativen Brechkraft zu gross,
und es entsteht eine übermässig grosse positive sphärische Aberration, insbesondere eine Störung höherer Ordnung der sphärischen
Aberration; die Korrektion der Aberration wird dann schwierig. Werden andererseits die oberen Grenzen überschritten, so ist es
notwendig den Wert des Luftspaltes d. zwischen den Linsen L0 und
L gross zu halten, und es wird schwierig, das Linsensystem zu
minimalisieren· Der Grund, dass die oberen und unteren Grenzen
von £LO grosser sind als die oberen und unteren Grenzen von fL..,,
ist der, dass die Linse L den aufgefächerten Lichtfluss empfängt, der die Linse L1 passiert hatj deshalb ist der Einfluss auf die Aberration
grosser im Vergleich zur Brechkraft, und man kann die Tendenz aus dem Seidel'schen Aberrationskoeffizienten ersehen.
Bezüglich des Luftabstandes sind die bikonvexe Linse L„, die von
der Linse L durch den Luftabstand d. getrennt ist, und die Linse
L., die an die Linse L gekittet ist, vorgesehen, so dass die Gesamtbrennweite
der Linsen L„ und L , positive Werte hat.
Wenn der Wert von d„ + d. grosser "wird, ist mehr Möglichkeit für
den Erhalt einer längeren Schnittweite vorhanden und die Aberrationskorrektur
kann relativ leichter werden, es ist aber, wie erwähnt,
unmöglich., diesen Wert übermässig gross zu machen. Es ist am
geeignetsten, diesen Wert so zn wählen, dass er die nachstehende
Bedingung erfüllt
0,25f d2 + d4 O^ 7f (2)
Zum Erhalt einer langen Schnittweite mit Hilfe eines Wertes kleiner
als die untere Grenze ist es notwendig, die Absolutwerte der Brennweiten der Linsen L.. und L klein zu machen, und als ein Resultat
hiervon wird eine Störung der sphärischen Aberration erzeugt; es ist dann unmöglich, ein Objektiv mit hohem Öffnungsverhältnis zu
erhalten.
Wird andererseits die obere Grenze überschritten, so werden die effektiven Aperturen der Linsen Lt und L grosser, und zwar wegen
der Bedingung, dass ein Weitwinkel erfasst sein muss. Dieses
ist im Hinblick auf die Minimalisierung der Linsengruppe unvorteilhaft.
Mit anderen Worten, die Formel (2) ist eine Bedingung zum Kleinermachen der Linsengruppe, und dadurch ist es möglich, die
effektive Apertur unterhalb 1, 5f zu beherrschen.
Bezüglich des Krümmungsradius R der Vorderfläche der Linse L
gilt im Falle einer Linse hoher Apertur, um die durch die Linsen L1 und L erzeugte sphärische Aberration, insbesondere die sphä-
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rische Aberration höherer Ordnung, zu kompensieren und zu korrigieren,
dass die folgende Beziehung eingehalten werden muss
0,5f < R5
< 2f (3)
überschreitet der Wert von R die untere Grenze, so ist es schwierig,
eine lange Schnittweite zu erhalten, während bei einem Überschreiten
der oberen Grenze die übermässig korrigierte, von den Linsen L1 und L0 erzeugte sphärische Aberration nicht kompensiert
wird, demzufolge keine gute Korrektion erhalten werden kann. Mit anderen Worten, die Formel (3) ist eine unabdingbare Bedingung
zur Korrektion der sphärischen Aberration. --Ai box-
Ausserdem besteht die folgende Bedingung für die Kittfläche Rß zwischen
den Linsen L„ und L. und zwischen den Brechungsindizes η
und η der Linsen L und L .:
η - η 0,1 )
34 ) (4)
R6 0 )
Die vorstehende Bedingung ist für die Korrektion der Verzeichnung unabdingbar. Wenn Licht, das die optische Achse hinter der Kittfläche
Rfi durchkreuzt, in die Linsengruppe eintritt und die Kittfläche
R_ die konkave Oberfläche zur Objektseite hin richtet, wird der Einfallswinkel gross, und eine grosse Brechkraft ist der Oberfläche
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1510220 r
lii'tier'BezieMing ii - n.'V O, 1 gegeben; hinsichtlich. der-Ab err ationen
wird1 eine positive Verzeichnung erzeugt, und dieses ist sehr
wirksam zur Korrektur der durch die Linsen L1 und L erzeugten
negativen Verzeichnung; ·■■"·- ' ■ . " <
■' " " --. ·
Des weiteren iSt die,bikonkave-Linse_,L_. vorgesehen,,.die. im zu-•gleich
die Blende aufnehmenden Luftabstand. cL··folgt, ferner die
positive Meniskuslinse L„ mit-konkaver Vor derfläehe« .ihrerseits
gefolgt vonder positiven Linse L7 im Luftabstand d^ hinter der .
Linse L„ und der positiven Linse Ln-.im Luftabstand d, „ hinter der
6 8 ■ 13 L - ■
Linse Ln. Die bikonkave Linse Lr ist zum Erhalt einer Bildebenheit
unabdingbar, und dieLikse L-g hat ihre konkave Flache'zumObjekt
hin gerichtet; deshalb ist wenig Möglichkeit' vorhanden, eine negative Verzeichnung bezüglich dem Grad der positiven Brectikraft zu
erzeugen, und gleichzeitig hat man einen.Effekt zur starken Erhöhung
der Schnittweite.
Eine der Linsen L und L hinter der Blende ist ein Kittglied und
dient.zur wirksamen Kleinhaltung der chromatischen Aberration.
Die Linsen L„ und L0 sind in zwei Linsen unterteilt, um den Korrektionszustand
hinsichtlicli der sphärischen Aberration gut .zu machen.
S-Ki-F/; *::.'X· ■■■-■'. J-.-' '? ■ ■-.-.'--■■■■■ ■·-,..•^■"■;- ·.---'·: ■: ..■,-■- ly ".-.■. :·■ .^ [^'-,.-"/
Im folgenden ist das erfindungsgemässe Objektiv anhand in der Zeieh-
1510220
nung dargestellter Ausfuhrungsforinen^besehrieken; ,es;zeigen:..; -:iiC
. Fig. l· bis ,3. : . jeweils eiMe&Äusfüh^ungsform des erfindungsg^v>
. "*■- r ·· ·.-. ','■ ■:, raässeix Objektivs.in^^ LäHgsniittelsehßit^ansicht.funrd
Fig. 4 bis 6 den jeweiligen Korrektionszustand der Objektive
nach den Fig. 1 bis 3 in der gleichen Reihenfolge.
Bei dieser, in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ist die Linse L1.
aus zwei miteinander verkitteten Linsengliedern hergestellt, wobei
die Kittfläche zum Objekt hin konkav ist. Das Objektiv hat bei einem Öffnungsverhältnis von F/1,4, einen Bildfeldwinkel von 62 , einer
Brennweite f von 100,00 und einer Schnittweite S1 von 106,44 die
im Anspruch 2 gekennzeichneten durchgerechneten Werte.
Die Fig. 4 zeigt den Korrektionszustand dieses Objektivs, wobei der
Figurenteil A die sphärische Aberration (Kurve 1) und die Sinusbedingung
(Kurve 2), der Figurenteil B das meridionale und sagittale Bild (Kurve 3 bzw. 4) und der Kurventeil C die Verzeichnung (Kurve 5)
wiedergeben.
Die Seidel1 sehen Aberrationskoeffizienten der einzelnen brechenden
Oberflächen sind in der naehstehenden Tabelle wie der ge gelben, in
der bedeuten; I die sphärische Aberration, II die Koma., III die
Kurve des xneridionalen Bildes, IV die Kurve des sagittalen Bildes,
V die Verzeichnung und ]Γ die Summe der einzelnen Koeffizienten.
9098 387 0807
Linse
1.0
II
III
IV
10
11
12
13
14
15
0,105874 -1,553243 0,451356 -3,325389 3,035927 0,751088 0,002717 -1,464915
0,051920 -0,540703 0,090772 0,434319 +0, 000007 0,822959 -0, 002502
1,442846 0,303033
0, 055521 0.22 9848 0, 127379 0,380211 0, 243248 -0,534800
-0, 020192 0,665053 -0,005679 -0, 708070 0,226700 -0,164108 0, 000425 -0, 263123
0, 021445 -0,319861 -0,066003
0,366854 -0,611921 0,362770 -0, 613231 0, 472014 1,238186
0,372915 -1,506877 0,013286 -2,867098 1,560020 0,684112 +0, 060643 0,540533 -0,408724
0,349601 0, 013083
θ; 308623 -0,543895 0,290874 -O, 526288
O, 433034 0,476596 O, 072775 -O, 9J03Q26
O, 012043 -ϊ, Ό12610
0,427671 O, 560094 O, 009755
0,372277 -0,041104 O, 207783 O, 144602
0,161844 O, 080485 O, 0S2089
0,060173 O, 034696 -0,339352 -0,540870 0,409963 -0,001317 -1,326050
1, 068094 -0,211633 O, 584575 -O, 119027 0,352320 -0,046063
O, 249927
909838/0807
.- Ausführungsforra 2;
In Fig. 2 ist die zweite Ausführungsform der Erfindung dargestellt,
bei der die Linse L aus zwei miteinander verkitteten Linsengliedern
aufgebaut ist, wobei die Kittfläche zum Objekt hin konvex ist.
Das Objektiv hat bei einem Öffnungsverhältnis von F/l, 4, einem
-Bildfeldwinkel von 62 , einer Brennweite f von 100, 00 und einer
■Schnittweite S1 von 106, 76 die im Anspruch 3 gekennzeichneten
numerischen Werte.
Fig. 5 zeigt den Korrektions zustand dieses Objektivs, wobei der
Figurenteil A die sphärische Aberration. (Kurve 6) und die Sinusbedingung
(Kurve 7), der Figurenteil B das meridionale Bild (Kurve 8) und das sagittale Bild (Kurve 9) und der Figurenteil C die Verzeichnung
(Kurve Ϊ0) wiedergeben.
Die Seidel1 sehen Aberuationskoeffizienten der einzelnen brechenden
Oberflächen sind die in der nachstehenden Tabelle wiedergegeben,
in der Bedeuten: I die sphärische· Aberration, II die Koma, III die
Kurve des meridionalen Bildes, IV die Kurve des sagittalen Bildes,
V die: Verzeichwaaag; und ^- die Summe, der jeweilige» Koeffizienten.
1:81822(1
Linse
f « 1, II
III
IV
10
11
12
14
0,122323
-1,780856 0,5 90703
-3,693771 2,959337 0, 873440
0, 000007
-1,042598 0,059990
-0,685942 0, 127577 0, 270485
0,002122 0, 769727
-0,017341 ϊ,β10332 0,365535
0,061585
0,241726 . 0,13 9758
0,361804
0^313226 -0,582742 -O, 000855~ ".
0, 522881
0,03 9090 -0,-848832
0, 282444 -0,126715
0,013256 -0, 251526"" '
0,056905
0,384902 -0,630843
0, 389218 -0, 619724
0,510885
1, 268549 0,215750.
1,3143.22; 0, 082 991 ■ 3^274642;
1,764350 0,63763 9
0,523544
-0, 469844
Ö,3:2if7T
0,322889
-0,565221 0,323 086
-0, 548847 0,444579 0,490960
. 0, 004263
-0, 789854
0, 032.Q48
-1,173832.
■ 0,513740
0,518913
f 0,105685 0:, 359160:
-O^ oiese»
0,162564
0, 076721
0,076441
0,053759
0, 047056
-0,327559
-0, 526992.
0,3.96126
..0,020883
.-1,452583
.1,1373
-0, 243097
0,660090
-OC 1173 64,
0^173840:'
Bei der in Fig. 3 dargestellten dritten Ausführungsform ist die Linse RR aus zwei miteinander verkitteten Linsengliedern aufgebaut.
Bei einem Öffnungsverhältnis von F/l, 4, einem Bildfeldwinkel von
62 j einer Brennweite f von 100, OO und einer Schnittweite S' von
107j 77 hat dieses Objektiv die im Anspruch 4 gekennzeichneten numerischen
Werte.
Fig. 6 zeigt den Korrektionszustand dieses Objektivs, wobei der Figurenteil A die sphärische Aberration (Kurve 11) und die Sinusbedingung
(Kurve 12), der Figurenteil B das meridionale Bild (Kurve 13) und das sagittale Bild (Kurve 14) und der Figurenteil C
die Verzeichnung (K11^Ve 15) wiedergibt.
Die Seidel'schen Aberratio ns koeffizienten der einzelnen brechenden
Oberflächen dieser Ausführungsform sind in der nachstehenden Tabelle wiedergegeben, in der bedeuten: I die sphärische Aberration,
II die Koma, III die Kurve des meridionalen Bildes, IV die Kurve des sagittalen Bildes, V die Verzeichnung und χ- die Summe der
jeweiligen Koeffizienten.
90 9 8 38/0807
1§10220
Jb
f * 1, O
Ljinse
ΪΙ
' IH
| R1 | o, | 122336 | ■ 0,061429 | o, | 385698 | -o, | 324007 | 0,1326 95 |
| R2 | -O, | 797644 | 0,249701 | -o, | 639152 | 0,· | 569Ί83 | 0,079145 |
| R3 | 0, | 591855 | 0,1373 98 | o, | 382122 ' | -0, | 31833P | 0,073899 |
| R4 | -3, | 657465 | 0, 3 65964 | -o, | 617269 | o, | 544032 | 0,054436 |
| R5 | 2, | 944963 | 0,306733 | o, | 507270 | o, | 443374 | 0, 046180 |
| R6 | o, | 876879 | -0,592192 | 1, | 304305 | o, | 504442 | -0,340670 |
| R7 | o, | 000048 | -0,002,312 | 0, | 233185 | -0, | 010940 | -0,525905 |
| R8 | -i. | 039616 | 0, 525656 | -1, | 321477 | -1, | 789908 | 0,3 99397 |
| R9 | -0, | 565490 | -0,725076 | -2, | 902148 | o, | 042755 | -1,33 7027 |
| R10 | o, | 100484 | 0,241650 | 1, | 621648 | -o, | 459377 | 1,104741 |
| R10« | -o, | 042887 | -0,034056 | -o, | 084527 | 030441 | -0,024173 | |
| Rn | o, | 348601 | -0,139678 | 634283 | 0, | 522351 | -0,209296 | |
| R12 | o, | 001074 | 0,008035 | 0,- | 20333 7 | o, | 083066 | 0,621658 |
| R13 | o, | 885689 | -0,250629 | 0, | 489568 | -0, | 347725 | -0,098398 |
| R14 | -o, | 022018 | 0,065190 | -0, | 483027 | 096996 | 0, 287188 | |
| R15 | 796792 | -0,273703 | o, | 295819 | o, | 212433 | -0, 032360 | |
| T | 543601 | -0, 055891 | o, | 009635 | 152130 | 0,261510 | ||
9 0.as a 8/
1S1Q220
Wie erwähnt, haben entsprechend der Erfindung die drei Ausführungsformen
je eine längere Schnittweite S1 als die Brennweite,
und zwar trotz des Umstandes, dass es sich vorliegend um ein Weitwinkelobjektiv
mit hohem Öffnungsverhältnis handelt; des weiteren sind trotz des extrem asymmetrischen optischen Systems die jeweiligen Seidel-Summen bei den drei Ausführungsforraen ausgezeichnet,
und insbesondere ist die Koma bei den drei Ausführungsformen klein.
Man sieht anhand der tatsächlichen Aberrationen, dass der Korrektionszustand in allen Fällen ausgezeichnet ist.
909-8 38/0 80
Claims (1)
1) Weitwinkelobjektiv mit hohem öffnungs verhältnis und langer Schnitt weite
für'Kameras,
gekennzeichnet - von der Objektseite her gesehen - durch zwei im Luftabstand d voneinander getrennt angeordnete Meniskus-
Ct
linsen L1 und L mit je konvexer Vorderfläche,
JL et
eine bikonvexe Linse LQ im Luftabstand d. hinter der negativen
Meniskuslinse L ,
Ct
eine an die Linse L gekittete Linse L ,
eine bikonkave Linse Lr im auch die Blende aufnehmenden Luftab-
stand d_ hinter der negativen Meniskuslinse L 3
eine positive Meniskuslinse L mit konkaver Vorderfläche im Luftabstand
dQ hinter der Linse L1.,
und zwar bei Ausbildung einer der Linsen L oder Lfi als Kittglied,
eine positive Linse L im Luftabstand d hinter der Linse L und
eine positive Linse Lrt im Luftabstand d1 _ hinter der Linse L_
ο Io I
sowie durch die Systembedingungen
1, 5 f < -fL < 4,5 f (la)
2 f < -fL < 5,5 f (Ib)
0, 25 f < d2 + d4
< G, 7 f (2)
0,5 f < R, < 2f (3) .
n3 - n4
> 0,1 (4a)
R6 < 0 (4b)
909838/0807
1.81 02 2Q- **-
worin bedeuten
f * Gesanatbrennweite des Objektives
iht, TL0 = Brennweiten von L bzw. L
X
Δ
L
δ
B_ * Krümniungsradius der Vorderfläehe von L„
ο ο
η, η ^ Brechungsindiizes von L„ bzw. L.
R„ * Krüminungsradius der Kittfläche von LQ und L·
90 9 838/0807
2) Objektiv nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Daten:
f» 100, 00; Schnittweite S1 * 106,44; F/1,4; Bildwinkel * 62(
L· + 129,722
R. + 71,111
RQ + 138,889
R4 + 73,333
R + 107,778 R6 - 116,667
R7 + 432,031 R0 - 74,194
R8, - 52,778
RQ + 515,056 y
110- 314,667
111- 87,500
L12-2777, 778 L13- 151,250
L14+ 291,669 R15- 304,097
d 5,833 d2 12,222 d„ 5,833
d 24,444
η 1,56883
d 44,444
d 22,222
do 12,222 ο
dg, 2,778
4,722
1,
n. 1,80411 D
15,000
0,139
d, 10,556 n_ 1,77250 d13 °'139
9,444
n_ 1,71300
vd 56,
n_ 1,54814 vdo 45,
Δ
Δ
23,611 nQ 1,80411 vdQ 46,4
U
vd 56,5
Vd1. 46,4 ο
η , 1,78470 vdKl 26,1
n_ 1,77250 vde 49,5
b b
vd 49,5
vd8 53,9
909838/0807
3) Objektiv nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Daten: f * 100,00; Schnittweite S1 « 106,76; P/1,4; Bildwinkel * 62°
R + 123,525
L <[ d1 5,556 η 1,56384 vd 60,8
1 R_ + 67,722
[R + 123,525
L0 J 6 d„ 5,556 n. 1,55823 vd 67,7
\ R4 + 69,778 3 *
( R. + 108/333
L0 J dK 23,611 n_ 1,80411 vd 46,4
3^ Rfi - 105,167 5 3 3
dg 34,722 n4 1,5118 vd„ 50,9
4IR + 333,333
R0 - 83,333
R8, + 91,667
n_ 1,78470 vd. 26,1
O U
d 11 111 i15'000
U8, ii, 1,80411 vd,,, 46,4
"■9 + 361,111 b b
d 5,000
y
y
R- 389,028
d1n 9,444 ne 1,76684 vdc 46,2
Rn - 94,444 10 6 6
d 0,278
π +1864,453 ^
LV d 9,444 η 1,7443 vd_ 49,4
71T - 154,078 12 7 7
d13 0,278
U4-+ 472,:222
■W\ d 8,333 -Ii 1.74443 v4R 49,4
" - 226/909 X* ö ö
909838/ Q807
Objektiv nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Daten; f* 100,00; ' Schnittweite S1 » 107, 77; ·.' F/1,4; Bildwinkel * 62°
R + 123,611 \ i ". :
d 5,556 η 1,56883 vd 56,0
R + 67,722, '·. ■■"■".' "·- ■ ' - '
Δ ; do 11,667
L_ J ·' ■■"' ■ d„ 5,556 "-.'. η 1,54814- ■' ■ vd 45,9
< R .+ 69,778 Γ. ■' ^ ■ .'■>■■. \· ^
; : d^ -22,222 ;
Rc + 108,333 5
R.B - 106,944
d_ 23,611, nQ" l,.S0411 vdQ 46,4
O ·■--■■ O ■ . ο
d_· 34,722 n. 1,50137 vd 56,5
L IR + 333,33
v ■.-'■■-■■; -'d 28,889"" : ' " '-
R - 83,889
L^ d 7,778 n>
1,78470 vd 26,1
51R + 388,889 ö ö ö
d_ 5,000 y
R -, 361,111
d ri;.2,778| η 1,78470 ■ , vd 26,1
R1, + 166,667 17,778
Rh, - 93,056.
d10, 15,00OJ n&t 1,76684 vdg, 46,2
11
+ 1861,111 * ■■■;■;■,
,L7 J "'*" } 4 ·ί9,·444 -in 4,7.4443
444,;-444 .;
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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-
1968
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- 1968-11-25 GB GB1229227D patent/GB1229227A/en not_active Expired
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |