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DE1103269B - Hydraulisch betaetigte Abstuetzvorrichtung des Hangenden - Google Patents

Hydraulisch betaetigte Abstuetzvorrichtung des Hangenden

Info

Publication number
DE1103269B
DE1103269B DED22387A DED0022387A DE1103269B DE 1103269 B DE1103269 B DE 1103269B DE D22387 A DED22387 A DE D22387A DE D0022387 A DED0022387 A DE D0022387A DE 1103269 B DE1103269 B DE 1103269B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support
rail
support device
sole
coal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED22387A
Other languages
English (en)
Inventor
Michael Charles Potts
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dowty Mining Equipment Ltd
Original Assignee
Dowty Mining Equipment Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dowty Mining Equipment Ltd filed Critical Dowty Mining Equipment Ltd
Publication of DE1103269B publication Critical patent/DE1103269B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/08Advancing mechanisms
    • E21D23/081Advancing mechanisms forming parts of the roof supports
    • E21D23/085Advancing mechanisms forming parts of the roof supports acting on a conveyor or a guide for the mining machine
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D17/00Caps for supporting mine roofs
    • E21D17/02Cantilever extension or similar protecting devices
    • E21D17/08Cap joints for obtaining a coal-face free of pit-props
    • E21D17/086Cap joints for obtaining a coal-face free of pit-props or articulated type
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/006Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor provided with essential hydraulic devices
    • E21D23/0069Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor provided with essential hydraulic devices without essential advancing shifting devices
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/16Hydraulic or pneumatic features, e.g. circuits, arrangement or adaptation of valves, setting or retracting devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
  • Punching Or Piercing (AREA)
  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Hydraulisch betätigte Abstützvorrichtung des Hangenden Es sind hydraulisch betätigte Abstützvorrichtungen des Hangenden in Verbindung mit einem Kohlenhobel und einer am Abbaustoß entlanggeführten Kohlenfördervorrichtung bekannt, an der die senkrecht zum Abbaustoß im gleichen Abstand angeordneten Sohlschienen angelenkt sind. Diese dienen zur wandernden Verschiebung der mit in ihrer Höhe verstellbaren Stempel und Kappenplatten ausgerüsteten Abstützvorrichtung senkrecht zur Kohlenfördervorrichtung und zum nacheinander erfolgenden Heranziehen an, die letztere mittels hydraulischer Zylinder, bis die Sohlschienen: und Kappenplatten auf die gleiche Fluchtlinie gebracht sind.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Abstützvorrichtungen der vorbezeichneten Art zu verbessern und insbesondere ein schnelleres Verschieben der Deckenabstützvorrichtung auf den durch den Kohlenhobel zu bearbeitenden Kohlenstoß hin zu gewährleisten. Gleichzeitig soll ein gleichmäßiges Absinken bzw. Zusammenbrechen des Hangenden nach der Versetzung der Deckenabstützvorrichtung erreicht werden.
  • Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß zur Abstützung des Hangenden abwechselnd zwei verschiedene Typen von Abstützeinheiten angeordnet sind, die sich durch den verschieden großen Abstand ihrer vorderen und hinteren hydraulisch betätigten Stützstrebe, durch die verschiedene Länge ihrer Sohlschienen und dadurch unterscheiden, daß die bei beiden Typen gleich lange schienenförmige Kappenplatte bei der mit weniger Stützstreben ausgerüsteten Abstützeinheit weiter über die dem Abbaustoß zugewandte letzte Stützstrebe hinausragt als bei der anderen. Abstützeinheit.
  • Erfindungsgemäß ist jede Type der beiden Abstützeinheiten mit einer in an sich bekannter Weise kastenförmig ausgebildeten Sohlschiene versehen, die als Stützfläche für die auf ihr senkrecht stehenden Stützstreben: dient, welche in an sich bekannter Weise becherartig ausgebildeten Lagern derart elastisch fixiert sind, daß sie nach Ausschwenken aus der Senkrechten selbsttätig in diese wieder zurückkehren.
  • Die schienenförmige Kappenplatte jeder Type der Abstützeinheiten ist um einen bestimmten Winkel v erschwenkbar durch einen Gewindebolzen mit vert:reitertem Kopf gehalten, welcher seinen Sitz in einer entsprechend geformten zentralen Öffnung im Kopfstück der Stützstrebe hat.
  • Jede kastenförmig ausgebildete Sohlschiene der Abstüt.zvorrichtung ist zur Aufnahme des in Achsrichtung der Sohlschiene angeordneten, hydraulisch betätigten Rückzylinders hohl ausgebildet. Das Lager der dem abzubauenden Kohlenstoß am nächsten liegenden Stützstrebe ist auf der Oberfläche des kastenförmigen Fußstückes angeordnet, damit Platz für den. Rückzylinder vorhanden, ist. Dieser ist als Kolben ausgebildet, dessen Zylinder in dem dem Kohlenstoß zugekehrten Kopfteil der Sohlschiene der Abstützvorrichtung liegt. Der Kolben ist kardanisch gelagert und gelenkartig mit der Fördervorrichtung verbunden.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sind aus der nachstehenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles zu ersehen, das in den Fig. 1 bis 4 dargestellt ist.
  • Fig. 1 zeigt schematisch die Anordnung der Abstützvorrichtung innerhalb eines Strebes; an Hand dieser Figur ist der Vorschub der Abstützvorrichtung auf den abzubauenden Kohlenstoß hin zu erkennen; Fig.2 veranschaulicht in perspektivischer Darstellung die Fördervorrichtung mit der an dieser angelenkten Abstützvorrichtung; aus Fig. 3 ist - teilweise im Schnitt - die Lagerung einer hydraulisch betätigten Strebe dieser Abstützvorrichtung, die Anbringung der Dachschiene am Kopf dieser Strebe und die Lagerung des Rückzylinders innerhalb des Fußstückes der Abstützvorrichtung zu erkennen; in Fig. 4 ist schließlich der Leitungsplan, der hydraulischen Betätigungsvorrichtung schematisch dargestellt.
  • In Fig. 1 ist der abzubauende Kohlenstoß mit dem Bezugszeichen 10 versehen. Der durch den Kohlenhobel 12 geschaffene neue Kohlenstoß ist mit 11 bezeichnet. Der Kohlenhobel 12 ist maschinell angetrieben und an der Fördervorrichtung 13 geführt, welche an dem Kohlenstoß 10 bzw. 11 entlanggeführt ist. Diese Fördervorrichtung ist flexibel ausgeführt und kann - wie später dargelegt wird - hinter dem Kohlenhobel 12 an den neu geschaffenen Kohlenstoß herangedrückt werden. Die rechte Seite der Fig. 1 zeigt die Anordnung der Stützvorrichtung, nachdem sie vollständig an den neuen Kohlenstoß 11 herangeschoben ist.
  • Das Hangende wird durch eine Mehrzahl von Abstützeinheiten getragen, die in gleichmäßigen Abständen angeordnet sind. Dies ist übersichtlich aus der Fig. 1 zu erkennen. Es finden zwei Typen von Abstützeinheiten Verwendung, deren eine mit dem Bezugszeichen 14 und deren andere mit dem Bezugszeichen 17 versehen ist. Die Abstützeinheit 14 hat eine Dachschiene 15 und zwei hydraulisch betätigte Stempel 16. Sie ist im nachstehenden als »Zweistempeltype« bezeichnet. Die zweite Abstützeinheit 17 ist mit einer Dachschiene 18 ausgerüstet, die durch drei hydraulisch betätigte Stempel 19 getragen ist. Diese Abstützeinheit wird im nachstehenden als »Dreistempeltype« bezeichnet.
  • Jede der Abstützeinheiten weist einen vorspringenden Dachträger auf. In der Fig. 1 ist der vorspringende Träger der Zweistempeltype mit 21 und der Dachträger der Dreistempeltype mit 22 bezeichnet. Die Länge des vorspringenden Dachträgers 21 ist so gewählt, daß beim Vorwärtsschub der Zweistempeltype auf den Kohlenstoß 11 zu der Dachträger über den Isohlenhobel12 hinwegragt. Die Länge des Dachträgers 22 der Dreistempeltype ist so gewählt, daß die letztere nach dem Kohlenstoß 11 zu verschoben werden kann, nachdem die Dreistempeltype die flexible Fördervorrichtung 13 an den abgehobelten Kohlenstoß 11 herangedrückt hat. Die Dreistempeltype ist besser zum Tragen der Last des Hangenden geeignet als die Zweistempeltype. Die letztere ist aber notwendig, um die Verschiebung der gesamten Abstützvorrichtung des Hangenden durchzuführen.
  • Jede Abstützeinheit ist mit der Fördervorrichtung hzw. dem Förderband 13 durch einen hydraulischen Rückzylinder gekuppelt. Dies ist des näheren aus den Fig. 2 und 3 zu ersehen.
  • Die Dreistempeltype ist im Vordergrund der Fig.2 in perspektivischer Ansicht dargestellt. Sie besteht aus einer kastenförmigen Sohlschiene 23, deren Grundplatte als Gleitplatte 24 ausgebildet ist. Der hintere Stempel ist mit dem Bezugszeichen 25, der mittlere mit dem Bezugszeichen 26 und der dem Kohlenstoß 23 am nächsten liegende Stempel mit dem Bezugszeichen 27 versehen. Der letztere ist in einer becherartigen Fassung 28 gelagert, welche auf der Oberfläche des vorderen Teiles der Sohlschiene23 montiert ist. Das untere Ende des Stempels 27 weist eine konvexe Form auf und ist mit einem zentralen Zapfen 29 versehen, der lose in einer zentralen Öffnung31 der becherartigen Fassung 28 geführt ist. Ein Gummiring32 umgibt den unteren Teil des Stempels 27. Er ist in seiner in Fig. 3 dargestellten Lage durch einen Distanzring 33 gehalten. der auf dem Grund der becherförmigen Fassung 28 aufliegt. Der Stempel 27 kann um einen bestimmten Winkel aus seiner Vertikalen ausschwenken und wird durch den Ring 32, der auch aus einem anderen elastischen Material als Gummi bestehen kann, immer wieder sebsttätig in seine senkrechte Lage zurückgeführt.
  • Um das Eintreten von Schmutz in die becherartige Fassung zu verhindern, ist eine Schutzplatte 34 vorgesehen. Diese ist mittels Winkelstücke35 und 36 befestigt. Unterhalb dieser Winkelstücke ist genügend Platz, damit sich die Schutzplatte 34 bewegen kann, wenn der Stempel 27 aus der Senkrechten ausschwenkt. Der teleskopartige Teil des Stempels 27 weist ein konvexes Kopfstück 38 auf, das die Dachschiene 18 trägt. Die letztere zeigt eine umgekehrte Kanalform. Auf dem Grunde der Dachschiene 18 befindet sich eine Platte 39, welche auf dem Kopfstück 38 aufliegt. Sie ist mit diesem durch einen Gewindebolzen41 verbunden, welcher einen konischen Kopf 42 aufweist, der mit Spiel innerhalb der konischen Öffnung 43 des Stempelkopfes 38 gelagert ist. Der Gewindebolzen41 befestigt die Dachschiene 18 auf dem Stempelkopf 38 und erlaubt auf Grund seiner Form und seiner Lagerung, daß die Schiene 18 um einen bestimmten Winkel ausschwenken kann. Dieses Ausschwenken ist deshalb notwendig, weil das Hangende meistens nicht plan ist. sondern eine unregelmäßige Oberfläche aufweist.
  • Der hintere Stempel 25 und der mittlere Stempel 26 sind in ähnlicher Weise in der Söhlschiene23 gelagert, doch befinden sich die becherartigen Lagerfassungen innerhalb der kastenförmigen Sohlschiene 23. Die Lagerung des Stempels 27 ist deshalb an der Oberfläche der Sohlschiene 23 angeordnet, weil der hydraulisch betätigte Rückzylinder 44 im vorderen Teil der Sohlschiene 23 untergebracht ist. Die Form und die Lagerung des Rückzylinders 44 ist aus der Fig. 3 zu erkennen. Er ist in dem Zylinder 45 geführt und durch den vertikalen Zapfen 46 gehalten, den der kardanische Ring 47 umgibt. Der letztere ist durch den Querbolzen 48 schwenkbar befestigt, der aus den Seiten 49 der Sohlschiene 23 herausragt. Die Kolbenstange 51, welche im Zylinder 45 geführt ist, hat einen gabelförmigen Kopf 52, welcher durch einen Querbolzen 53 an einem Block 54 gelenkig befestigt ist, der um einen senkrecht stehenden Bolzen 55 schwenkbar ist. Der Bolzen 55 ist an seinen beiden Enden in den einen Kanal 56 begrenzenden Seitenflächen gehalten.
  • Der Zylinder 45 und die Kolbenstange 51 sind mit der Sohlschiene 23 gelenkig gekuppelt. Das gleiche trifft für das Förderband 13 zu, weil dieses flexibel ausgeführt ist. Die Kolbenstange 51 ist durch einen ausziehbaren Schild 57 geschützt, der eine geschlitzte Öse 58 aufweist, in die der Querbolzen 59 des Kopfes 52 der Kolbenstange 51 eingreift. Der Schild 57 gleitet zusammen mit der Kolbenstange und schützt in jeder Lage die Kolbenstange 51.
  • Die Konstruktion der Zweistempeltype ist grundsätzlich die gleiche wie die Konstruktion der Dreistempeltype. Die erstere hat jedoch eine kürzere Sohlschiene 61 und ist nur mit zwei Stempeln 62 und 64 ausgerüstet. Die Dachschiene 15 hat jedoch die gleiche Länge wie die Dachschiene 18 der Dreistempeltype. Die Befestigung der Dachschiene ist die gleiche, wie sie in Fig.3 beschrieben ist.
  • Bei der Zweistempeltype ist der Kolben des Rückzylinders mit 65 bezeichnet, wie aus Fig. 2 zu ersehen ist. Die Kolbenstange 65 ist mittels des Bolzens 66 an der Fördervorrichtung 13 angelenkt. Die Kolbenstange 65 ist durch den Schild 67 geschützt. Dieser Schild weist Querbohrungen 68 auf, in die Stoppbolzen 69 eingesteckt werden können. Der Zweck dieser Stoppbolzen 69 ist weiter unten beschrieben worden.
  • Der Abstand zwischen dem hinteren Stempel 64 und dem vorderen Stempel 62 der Zweistempeltype ist genauso groß wie der Abstand zwischen dem vorderen Stempel 27 und dem mittleren Stempel 28 der Dreistempeltype. Die Entfernung zwischen dem mittleren Stempel 26 und dem hinteren Stempel 25 der Dreistempeltype ist im wesentlichen gleich der maximalen Vorwärtsbewegung jeder Abstützeinheit. Der Druck in dem Zylinder 45 des Rückzylinders 44 wird durch eine nicht dargestellte hydraulische Kraftanlage erzeugt. An diese sind die Druckleitungen71 und 72 und die Rückführungsleitung 73 angeschlossen. Sämtliche drei Leitungen sind entlang dem Förderband 13 geführt. Die eine Hauptdruckleitung 71 ist an die Stempel der Dreistempeltype angeschlossen, während die andere Hauptdruckleitung 72 die Zweistempeltype mit Druck beaufschlagt. Man könnte jedoch auch eine einzige Hauptdruckleitung für sämtliche Stempel der beiden Abstützeinheiten verwenden.
  • Der Hydraulikdruck, mit dem die Fußstrebe44 zu betätigen ist, wird durch das Steuerventil 74 geregelt, welches an der Seite der Fördervorrichtung 13 montiert ist, wie man aus der Fig.2 erkennen kann. Das Steuerventil 74 wird durch den Hebel 75 betätigt. Jede Abstützeinheit ist mit einem Drucksteigerungsventil und einem Auslöseventil ausgerüstet. Wie aus der Fig. 2 zu ersehen ist, sind diese Ventile hinter der L agerfassung 28 des Stempels 27 angeordnet. Das Drucksteigerun.gs.ventil ist durch den Hebel 76 und das Auslöseventil durch den Hebel 77 zu betätigen.
  • Die Konstruktion und die Anordnung der vorgenannten Ventile sollen im nachfolgenden an Hand des Leitungsschemas der Fig. 4 kurz erläutert werden: Das Steuerventil 74 ist mit zwei Kolben 78 und 79 ausgerüstet, die durch einen Schwinghebel 81 verschiebbar sind, der durch einen Hebel 75 verschwenkt werden kann. Die Kolben 78 und 79 stehen unter dem Druck der Federn 82 und 83. In der in Fig. 4 dargestellten Mittellage des Schwinghebels 81 schließen die Kolben 78 und 79 die Drucköffnung 84, welche durch eine Leitung 85 mit der Hauptdruckleitung 71 verbunden ist. Eine Öffnung 86 verbindet den Ringraum um die Kolbenstange 88 des Kolbens 78 mit der Leitung 95. Die Öffnung 87 steht mit dem Ringraum um die Kolbenstange 89 des Kolbens 79 in Verbindung. Die beiden Ringräume sind untereinander durch die Bohrung 91 verbunden, welche über eine Bohrung 92 mit der Rückführungsleitung73 in Verbindung steht.
  • Die Kolbenstange 51 des Rückzylinders 44 weist ein rohrförmiges Einsatzstück 93 auf, dessen Innenraum in der Fig. 4 mit dem Bezugszeichen 94 versehen ist. Der Raum 94 ist durch die Leitung 95 mit der Öffnung 86 im Steuerventil 74 verbunden. Von dem Ringraum 96 der Kolbenstange 51 führt eine Leitungsverbindung 97 zu der Öffnung 87 des Steuerventils 74. Der Raum 94 der Kolbenstange 51 führt durch den Kolben 98 hindurch in die Kolbenkammer 99 des Rückzylinders, während der Ringraum 96 durch eine Querbohrung 101 der Kolbenstange 51 mit dem Ringraum 102 in Verdung steht.
  • Wenn mittels des Hebels 75 der Schwinghebel 81 im Sinne des Anhebens des Kolbens 78 verschwenkt wird, so daß die Öffnung 91 verschlossen und die Öffnung 84 geöffnet ist, dann fließt Druckflüssigkeit von der Hauptleitung 71 durch die Längsbohrung 85, die Querbohrung 84, die Öffnung 86, die Leitung 95 und den Raum 94 in die Kolbenkammer 99, während Druckflüssigkeit von der Ringkammer 102 durch die Öffnung 101, die Ringkammer 96, die Leitung 97, die Öffnung 87, die Querbohrung 91 und die Längsbohrung 92 in die Rückführungsleitung 73 fließt. Dies hat zur Folge, daß sich die wirksame Länge des Rückzylinders 44 verkleinert. Wenn sich der Schwinghebel 81 in seiner in Fig. 4 dargestellten neutralen Stellung befindet, sind die beiden Kammern 99 und 102 mit der Rückführungsleitung 97 durch das Steuerventil 74 verbunden. Ein Ventilblock 103 ist in der Nähe des Rückzylinders 44 angeordnet. Er weist ein Absperrventil 104 auf, das mit der Ringkammer 102 durch eine Leitung 105 verbunden ist. Von der anderen Seite des Ventils 104 aus führt eine Leitung 106 zu der Einlaßöffnung des Drucksteigerungsventils 108. Das letztere hat einen unter Federdruck stehenden Kolben 109, der axial durch einen Nocken 111 mittels des Hebels 76 verschoben werden kann. Durch diese Verschiebung wird die Öffnung 107 mit der Öffnung 112 verbunden. Die letztgenannte Öffnung ist durch die Leitung 113 mit drei Absperrventilen 114, 115 und 116 verbunden. Diese Absperrventile stehen durch die Leitungen 117, 118 und 119 mit den Stempeln 27, 26 und 25 in Verbindung. Die Absperrventile 114, 115 und 116 sind in dem Ventilblock 121 enthalten, in dem sich gleichzeitig drei weitere Absperrventile 122, 123, 124 befinden, die über die Leitungen 117, 118 und 119 mit den Stempeln 27, 26, 25 bzw. mit der Leitung 125 in Verbindung stehen.
  • Die letztgenannte Leitung ist mit der Einlaßöffnung eines Rückschlagventils 127 verbunden, das ebenfalls als Auslöseventil dienen kann. Das letztere wird durch einen Nocken 128 betätigt, der mit einem Betätigungshebel 77 verbunden ist. Der Nocken 128 wirkt auf den unter Federdruck stehenden Kolben 129. Das innere Ende des letztgenannten Kolbens enthält ein unter Federdruck stehendes Rückschlagventi1131, welches unter hohem Druck öffnet. Die Druckflüssigkeit kann dann aus der Öffnung 132 des Ventils 127 entweichen. Alle drei Stempel können durch Drehen des Betätigungshebels 77 und damit des Nockens 128 ausgelöst werden.
  • Die Auslaßöffnung 132 ist durch eine Leitung 133 mit zwei weiteren Absperrventilen 134 und 135 verbunden. Das Ventil 134 öffnet die Verbindung zur Leitung 105, die wiederum mit der Ringkammer 102 des Zvlinders 45 in: Verbindung steht. Das Ventil 135 öffnet die Verbindung zu der Leitung 136, welche mit der Kolbendruckkammer 99 verbunden ist. Die Absperrventile 134 und 135 erlauben also den Abfluß der Druckflüssigkeit entweder zu der Kolbenkammer 99 oder zu der Ringkammer 102.
  • Das Absperrventil 104 in dem Ventilblock 103 schafft eine Verbindung zur Ringkammer 102; wenn diese unter Druck steht, zu dem Drucksteigerungsventil 108. Wenn das letztere betätigt wird, kann die Flüssigkeit in der gleichen Weise, wie es beschrieben ist, zu den drei Stempeln 27, 26, 25 gelangen. Dadurch werden die Dachschienen 18 gegen das Hangende gegepreßt.
  • Auch jede Zweistempeltype ist mit einer Rückvorrichtung, einem Drucksteigerungs- und einem Auslöseventil ausgerüstet. Diese Teile wirken in. gleicher Weise, wie dies bei der Beschreibung der Fig. 4 dargestellt ist. Der einzige Unterschied ist der, daß zwei Stempel statt drei Stempel Verwendung finden. Die Betätigungshebel für die vorgenannten Ventile sind in der Fig. 2 mit 75 a, 76 a und 77 a bezeichnet.
  • Die Fig. 1 zeigt, daß die überhängenden Dachträger 21 und 22 der Abstützeinheiten über die Fördervorrichtung 13 hinwegreichen. Die Rückvorrichtungen 44 an jeder Zweistempeltype sind vollständig ausgefahren, während die Rückzylinder der Dreistempeltype sich im eingefahrenen Zustand befinden. Sobald der Kohlenhobel 12 eine Zweistempeltype passiert, kann ein Bedienungsmann den Betätigungshebel 77a des Auslöseventils betätigen. Dies hat zur Folge, daß der Druck unter dem Stempel nachläßt und sich die Dachschiene 15 vorn Hangenden absetzt. Wenn der Bedienende den Hebel 75a des Steuerventils betätigt, dann hat dies zur Folge, daß der Rückzylinder 44 eingefahren und auf diese Weise die Zweistempeltype selbsttätig an die Fördereinrichtung 13 herangezogen wird. Wenn man nicht bis in die Endstellung der Rückvorrichtung fahren will, dann kann man einen Stoppbolzen 69 in eine der Öffnungen 68 des Schildes 67 einführen, so daß die Vorwärtsbewegung der Rückvorrichtung begrenzt ist. Während der Druck in der Ringkammer 102 des Rückzylinders 44 aufrechterhalten wird, betätigt der Bedienungsmann den Hebel 76a des Drucksteigerungsventils, um zu erreichen, daß Druckflüssigkeit in die Druckkammern der hydraulischen Stempel 62 und 64 einströmen kann. Dies hat zur Folge, daß die Dachschiene 15 gegen das Hangende gedrückt wird. Die in der Fig. 1 mit 14a bezeichneten Zweistempeltypen befinden sich sämtlich in der vorgeschobenen Position. Der Bedienungsmann bringt dann den Hebel 75 a des Steuerventils in seine neutrale Stellung, so daß beide Kammern der Fußstrebe44 unbelastet sind.
  • Aus der Fig. 1 ist zu erkennen, daß die hinteren Stempel64 der Zweistempeltype in einer Fluchtlinie mit dem mittleren Stempel 26 der Dreistempeltype stehen. Obgleich das Hangende im wesentlichen durch die Dreistempeltype hinter dem Stempel 64 getragen ist, wird der Druck in dem letzteren zur Folge haben, daß das Hangende entlang der Fluchtlinie der Stempel64 zu brechen beginnt, so daß - wenn jede Dreistempeleinheit ebenfalls nach dem Kohlenstoß 11 zu bewegt wird - das Hangende hinter der vorbestimmten Fluchtlinie sich zu senken beginnt.
  • Der nächste Schritt ist der, die flexible Fördervorrichtung 13 an den Kohlenstoß 11 heranzudrücken,. Diese Bewegung wird durch den Bedienungsmann durch Betätigen des Hebels 75 des Steuerventils eingeleitet. Es fließt dann Druckflüssigkeit in die Kolbenkammer 99 des Rückzylinders 44. Da die Dreistempeleinheiten 17 zwischen dem Liegenden und dem Hangenden des Strebs eingeklemmt sind, üben, ihre Rückvorrichtungen einen Druck auf das elastische Förderband 13 aus, der nicht so stark ist, daß das Förderband deformiert wird. Auf diese Art wird die gesamte Abstützvorrichtung in die neue Stellung unmittelbar an den Kohlenstoß 11 gebracht. Der Bedienungsmann bringt auf die beschriebene Weise die in der Fig. 1 mit dem Bezugszeichen 17a versehene Dreistempeltype in die gleiche Fluchtlinie, in der sich .bereits die Zweistempeltypen befinden. Dies ist aus der rechten Seite der Fig. 1 zu ersehen.
  • Zu diesem Zwecke betätigt er zunächst den Hebel 77 des Auslöseventils, damit die Höhe der Stempel 25, 26 und 27 verkleinert und die Dachschiene 18 vom Hangenden abgehoben wird. Hierauf betätigter den Hebel 75 des Steuerventils 74, so daß der Flüssigkeitsdruck in der Kammer 102 des Rückzylinders 44 wirksam wird. Die Rückvorrichtung verkleinert deshalb ihre. wirksame Länge. Dies hat zur Folge, daß die Dreistempeleinheit selbsttätig an das Förderband 13 herangezogen ist, bis der Rückzylinder44 seine kleinste wirksame Länge erreicht hat. Dann befinden sich die Dreistempeltypen in gleicher Fluchtlinie mit den Zweistempeltypen. Der Bedienungsmann betätigt dann den Hebel 76 des Drucksteigerungsventils 108, damit Druckflüssigkeit in die Druckkammern der Stempel 25, 26 und 27 einströmt. Auf diese Weise wird die Dachschiene 18 wieder unter das Hangende gedrückt. Sobald sich die Dachschienen 18 wieder an das Hangende angepreßt haben, kann der Bedienungsmann. den Hebel 75 des Steuerventils zurück in seine neutrale Stellung bringen, so daß beide Kammern des Rückzvlinders 44 nicht mehr unter Druck stehen. Wenn der Kohlenhobel seine Endstellung erreicht hat, läuft er in entgegengesetzter Richtung zurück, Dann werden die gleichen beschriebenen Vorschuboperationen der Abstützvorrichtung wiederum vorgenommen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Hydraulisch betätigte Abstützvorrichtung des Hangenden in Verbindung mit einem Kohlenhobel und einer am Abbaustoß entlanggeführten Kohlenfördervorrichtung, an der die senkrecht zum Abbaustoß im gleichen Abstand angeordneten Sohlschienen aasgelenkt sind, welche zur wandernden Verschiebung der mit in ihrer Höhe verstellbaren Stempel und Kappenplatten ausgerüsteten Abstützvorrichtung senkrecht zur Kohlenfördervorrichtung dienen und sich nacheinander an die letztere mittels hydraulischer Zylinder heranziehen, bis die Sohlschienen und Kappenplatten auf die gleiche Fluchtlinie gebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abstützung des Hangenden abwechselnd zwei verschiedene Typen (14, 17) von Abstützeinheiten angeordnet sind, die sich durch den verschieden großen Abstand ihrer vorderen und hinteren hydraulisch betätigten Stützstrebe (25, 27 bzw. 62, 64), durch die verschiedene Länge ihrer Sohlschienen (23, 61) und dadurch unterscheiden, daß die bei beiden Typen gleich lange schienenförmige Kappenplatte (15 bzw. 18) bei der mit weniger Stützstreben (62, 64) ausgerüsteten Abstützeinheit (14) weiter über die dem Abbaustoß (10 bzw. 11) zugewandten letzten Stützstrebe (62) hinausragt als bei der anderen Abstützeinheit (17).
  2. 2. Abstützvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Type (14 bzw. 17) der beiden Abstützeinheiten mit einer in an sich bekannter Weise kastenförmig ausgebildeten Sohlschiene (23 bzw. 61) versehen ist, die als Stützfläche für die auf ihr senkrecht stehenden Stützstreben (25, 26, 27, 62, 64) dient; welche in in an sich bekannter Weise becherartig ausgebildeten Lagern (28, 63) derart elastisch (32) fixiert sind, daß sie nach Ausschwenken aus der Senkrechten selbsttätig in diese wieder zurückkehren.
  3. 3. Abstützvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die schienenförmige Kappenplatte (15 bzw. 18) jeder Type der Abstützeinheit (14 bzw. 17) um einen bestimmten Winkel vierschwenkbar durch einen Gewindebolzen (41) mit verbreitertem Kopf (42) gehalten ist, welcher seinen Sitz in einer entsprechend geformten Öffnung (43) im Kopfstück (38) der Stützstrebe (25 bzw. 26 bzw. 27 bzw. 62 bzw. 64) hat.
  4. 4. Abstützvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede kastenförmig ausgebildete Sohlschiene (23 bzw. 61) der Abstützv orrichtung zur Aufnahme der in Achsrichtung der Sohlschiene (23 bzw. 61) angeordneten, hydraulisch betätigten Rückvorrichtung (44) hohl ausgebildet und das Lager (28 bzw. 63) der dem abzubauenden Kohlenstoß (11) am nächsten liegenden Stützstrebe (27 bzw. 62) auf der Oberfläche des kastenförmigen Fußstückes (23 bzw. 61) angeordnet ist.
  5. 5. Abstützvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Rückvorrichtung (44) als Kolben (51) ausgebildet ist, dessen Zylinder (45) in dem dem Kohlenstoß (11) zugekehrten Kopfteil der Sohlschiene (23 bzw. 61) der Abstützvorrichtung liegt und der kardanisch (46, 47, 48) gelagert und gelenkartig (53, 54, 55) mit der Fördervorrichtung (13) verbunden ist.
  6. 6. Abstützvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schild (57) den an der Fördervorrichtung (13) angelenkten Kolben (51) nach oben abdeckt und dieser Schild (57) in der Sohlschiene (23 bzw. 61) der Abstützvorrichtung gleitend gelagert ist, so daß er mit dem Zurückgehen des Kolbens (51) auch wieder in den Kasten der Sohlschiene (23 bzw. 61) einfährt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 922 583; französische Patentschrift Nr. 1043 173; Glückauf, 1953, S. 553, Abb. 24; Annales des Mines de Belgique, 1956, S. 62 bis 67.
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