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DE1102645B - Beutel - Google Patents

Beutel

Info

Publication number
DE1102645B
DE1102645B DET14630A DET0014630A DE1102645B DE 1102645 B DE1102645 B DE 1102645B DE T14630 A DET14630 A DE T14630A DE T0014630 A DET0014630 A DE T0014630A DE 1102645 B DE1102645 B DE 1102645B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bag
opening
removal
cotton wool
folds
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET14630A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Herbert Tenbrock
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HERBERT TENBROCK DR
Original Assignee
HERBERT TENBROCK DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HERBERT TENBROCK DR filed Critical HERBERT TENBROCK DR
Priority to DET14630A priority Critical patent/DE1102645B/de
Publication of DE1102645B publication Critical patent/DE1102645B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D31/00Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents
    • B65D31/10Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents with gusseted sides

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bag Frames (AREA)

Description

  • Beutel Die Erfindung bezieht sich auf einen Beutel für kosmetische, medizinische und hygienische Watte od. dgl. aus folienartigem Werkstoff, wie Papier, Textilien- oder Kunststoffen, mit einer oberen, durch Kordel od. dgl. verschließbaren Einfüllöffnung und einer unteren, kleiner gehaltenen Entnahmeöffnung, bei welchem längs der Seiten nach innen gelegte Falten vorgesehen sind.
  • Ein bekannter Beutel dieser Art ist vornehmlich für die Aufbewahrung von flüssigem oder pastenförmigem Gut für medizinische oder kosmetische Zwecke vorgesehen. Er besteht aus einem folienartigen Stoff, bei dem eine Endschweißnaht und im Abstand davo.n zwei verjüngende Schweißnähte vorgeseh,en sind, so daß eine Querschnittverengung im Bereich der Austrittsöffnung n.ach Abschneiden der unteren Schweißnaht gebiLdet wird. Bei diesem Beutel sind jedoch keine Falten vorgesehen, derart, daß bei Einfüllen von bauschigem Gut, wie vorzugsweise Watte od. dgl., das Volumen des Beutels erheblich vergrößert werden könnte. Auch weist dieser Beutel keine jederzeit zu öffnende Einfüllöffnung auf, welche es ermöglicht, den Beutelinhalt jederzeit nachzufüllen.
  • Eine andere bekannte Behälterausführung ist als Verpackung für Stahlwollebänder ausgebildet. Dieser Behälter besteht aus einem festen, nicht deformierbaren Werkstoff, wie beispielsweis.e Karton, und hat einen trapezförmigen Querschnitt. D'ie breitere Grundfläche des Behälters ist als Deckel ausgebildet und trägt eine Schlaufe zur leichteren Abnahme des Dekkels, während die schmalere Grundfläche als Entnahmeöffnung ebenfalls mit einem besonderen Deckel versehen ist. Nach Abnahme des unteren schmalen Deckels können die in dem annähernd obeliskförmig ausgebildeten Behälter in Windungen an'geordneten Stahlwollebänder nach Bedarf entnommen werden.
  • Bei einer anderen bekannten Verpackungsart, die aus einem schweißbaren Werkstoff besteht, sind am oberen oder unteren Ende eines flachen, ohne Faltungen versehenen Beutels zwei gegenülberliegende Schweißflächen vorgesehen, zwischen welche eine Entnahmeöffnung ausgebildet ist. In dieser Entnahmeöffnung befindet sich wieder eine im Querschnitt dreieckförmilge Schweißstelle, die gegenüber der unverschweißten FoLie durch eine V-förmige Perforation abgesetzt ist.
  • Bei einer weiteren anderen Ausführungsform dieses Beutels ist eine annähernd Z-förmige Schw.eißnaht angebracht, bei welcher ein kurzer, an der oberen Beutellcante befindlieber Teil der Schweißnaht durch eine schräg verlaufende Perforation abgetrennt werden kann, so daß eine verengte Austrittsöffnung geschaffen wird.
  • Die bekannten B eu telausführungen haben durchweg keine seitlich vorgesehenen Falten, so daß sie zur Verpackung von Watte oder anderem bauschigen Gut weniger geeignet sind. Der für die Verpackung von Stahlwolle bekannte Behälter ist im Aufbau kompl.iziert und teuer und kann nicht als eine billige und einfache Versandpackung benutzt werden. Dieser Behärter ist ausschließlich als Entnahmebehälter vorgesehen, in welchen die in anderer Weise verpackten Stahlwollebündel nach Lösung der Verpackung eingelegt werden müssen.
  • Gegenüber Iden bekannten Behälterausführungen soll ein für die Verpackung von Watte geeigneter Beutel geschaffen werden, mit welchem diese verpackt und zugleich versandt werden kann und der darüber hinaus als Aufbewahrungs- und Entnahmebehälter gleich gut geeignet ist, so daß aus ihm jederzeit eine beliebige Menge Watte aus einer kleiner gehaltenen Entnahmeöffnung entnommen werden kann, ohne daß zusätzliche Handgriffe am Beutel selbst erforderlich werden.
  • Gemäß der nachbeschriebenen Beutelausbi 1 dung wird dies erreicht, indem bei einem an aus folienartigem Werkstoff mit einer oberen, durch Kordel od. dgl. verschließbaren Einfüllöffnung und einer unteren, kleiner gehaltenen Entnahmeöffnung, bei welchem längs der Seiten nach innen gelegte Falten vorgesehen sin!d, erflndungsgemäß oberhalb einer an sich bekannten, durchgehenden unteren Verschlußnaht vorgesehene Quernähte von der Breite der eingezogenen Seitenfalten angeordnet werden, wobei die Quernähte die ihnen zugehörenden Falten- und Beutelflächen miteinander verbinden.
  • Vorzugsweise ist zwischen den beiden übereinanderl iegenden Verschlußnähten leine Trennmarkilerung in Form einer Perforation od. dgl. vorgesehen.
  • Durch die Erfindung ist ein billiger und einfacher Verpackungs- und Entuahmebeutel für Watte geschaffen worden, bei welchem infolge der erfindungsgemäß vorgesehenen Quernähte von der Breite der eingezogenen Seitenfalten, welche die ihnen zugehörein den Falten- und Beutelflächen miteinander verbinden, eine annähernd trichterförmig zulaufende Ausfüllöffnung geschaffen wird, in welche sich das im Beutel befindliche Wattegut leicht einlegt und so ein kontinuierliches Sachrutschen der Watte gewährleistet ist. Die verengte Entnahmeöffnung schützt den Inhalt des Beutels gleichzeitig gegen Verschmutzung von außen, wobei trotz der engen Entnahmeöffnung ein kontinuierliches Nachrutschen der im Beutelinnern befindlichen Watte gewährleistet ist, wodurch umständliche Manipulationen beim Entnahmevorgang vollständig vermieden werden.
  • Die zwischen den beiden übereinan.derliegenden Verschlußnähten vorgesehene Trennmarkierung ermöglicht es, den als Verpackung dienenden Beutel nun in einen Entnahmebeutel umzuwandeln. in der Zeichnung ist der Gegenstand wider Erfindung an einem Ausführungsheispiel aus Kunststoffolie dargestellt.
  • Fig. 1 ist eine Draufsicht auf den Beutel in planem, nicht gefülltem Zustand, Fig. 2 eine Ansicht des mit Watte gefüllten Bentels.
  • Der in Fig. 1 dargestellte Beutel besteht aus einer schwachen, vorzugsweise durchsichtigen lE4unststoffhaut. Beim leeren Beutel erkennt man symmetrisch zur Längrsmittelebene und in der Entnahmerichtung E verlaufende parallele Falten 6, welche sich beim Füllen des Beutels öffnen und seine beiden Schmalseiten bilden. Am oberen Ende befindet sich die Einfülliiffnungr des Beutels. Eine Kordel 5, welche in den eingeschlagenen Rand 8 eingezogen ist, bildet das Versclllußmittel an der Einfüllseite. Auf der Entnahmeseite, die der Einfüllseite gegenüberliegt, ist der Beutel dadurch mit einer gegenüber dem Füllungsquerschnitt verkleinerten Entnahmeöffnung versehen, daß er in der Nähe seines unteren Randes eine Naht 2 trägt, die bei Kunststoffolie eine Schweißnaht sein kann, und daß in geeignetem Abstand darüber eine vom Seitenrand, vorzugsweise ljis zu jeder Falte 6, 6' geführte weitere VerschluBstelle3, 3' vorgesehen ist.
  • Die Verschlußstellen 3, 3' sind beim Ausführungsbeispiel ebenfalls einfache Schweißnähte, welche die übereinandergelegten Falten miteinander verbinden.
  • Im gefüllten Zustand ist der Beutel auf der unteren Seite durch die durchgehende Schweißnaht 2 vollständig geschlossen. Die Einfüllseite wird durch das Verschlußmittel 5 ebenfalls luft- und staubdicht gemacht.
  • Die Kordel 5 dient zugleich als Aufhängevorrichtung, so daß der gefüllte Verpackungsbeutel mit dem Band an einem Toilettentisch oder im Bad usw. aufgehängt werden kann. Der Beutel ist mit den entsprechenden Aufdrucken versehen und kann als allseitig geschlossener Beutel in den Läden zum Verkauf angeboten werden. Die in dem Beutel befindliche Watte ist vorzugsweise in Zick-Zack-Form gelegt, was die Entnahme der Watte aus dem Beutel ebenfalls erleichtert.
  • Seine Verpackungsfunktion verliert der Beutel erst, wenn er zwecks Entnahme von Watte an der Markierungsstelle 4 durchgetrennt wird. Die Stelle 4 kann besonders durch die Perforation od. dgl. gekennzeichnet und so ausgebildet sein, daß man den unteren Ma- terialstreifen in einfacher Weise trennen kann. Dabei bleiben die Nähte 3, 3' unverändert und bilden somit die Verengung der Entnahmeöffnung 1. Der Beutel dient also im Gegensatz zu allen bekannten Beute!n sowohl als Verpackungslbeutel al.s auch als Entnahmebeutel. Infolge der am einen Ende vorgesehenen kleineren Entnahmeöffnung kann, vorzugsweise für kosmetische Zwecke, ein kleiner Wattebausch entnommen werden. Man kann aber im Bedarfsfalle aus dieser Öffnung Watte in der Form, wie sie eingelegt ist, auch in einer beliebigen Länge entnehmen. Ein besonderes Umfüllen der Watte ist nicht mehr erforderlich.
  • Die Herstellung ist einfach und gegenüber,den bekannen Einrichtungen wesentlich billiger. Es sei noch betont, daß der Beutel auch dadurch seine zweifache Verwendung erhalten kann, indem beispielsweise der untere Teil ganz geschlossen ausgebildet ist und lediglich eine Aufhängevorriebtung, z. B. eine Öse od. dgl., eingearbeitet ist, während die Einfüllseite durch entsprechende Ausbildung des Verschlußmittels zugleich als Entnahmeöffnung dienen kann.
  • Dies kann z. B. dadurch geschehen, daß man die Verschlußkordel lösbar macht, und zwar so, daß sie. nachdem sie einmal geschlossen worden ist, nur einen begrenzten Öffnungsquersebnitt freigibt. In diesem Falle wäre der Beutel zur Entnahme, umgekehrt als in Fig. 2 dargestellt, aufzuhängen.
  • Falls es notwendig ist, kann zur Verseifung des Beutels und um ein etwaiges Einreißen der Folie beim Entnehmen der Watte zu verhindern, eine Pappeinlage im unteren Teil des Beutels vorgesehen werden.
  • In Fig. 2 ist diese Pappeinlage mit 7 bezeichnet. Sie weist eine der Entnahmeöffnung 1 angepaßte Öffnung auf und hat vorzugsweise zwei sich an die Seitenwände des Beutels anlegende Zungen. Durch den eingelegten Pappstreifen 7 wird erreicht, daß der durch die Entnahme bedingte Zug nicht auf die dünne Folie, sondern auf den Pappstreifen übertragen wird, so daß die Folie vor erhöhter Beanspruchung beim Herausnehmen der Watte geschützt ist.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Beutel für kosmetische, medizinische und hygienische Watte od. dgl. aus folienartigem Werkstoff, wie Papier, Textilien- oder Kunststoffen, mit einer oberen, durch Kordel od. dgl. verschließbaren Einfüllöffnung und einer unteren, kleiner gehaltenen Entnahmeöffnung, bei welchem längs der Seiten nach innen gelegte Falten vorgesehen sind, gekennzeichnet durch oberhalb einer an sich bekannten durchgehenden unteren Verschlußnaht (2) vorgesehene Quernähte (3, 3') von der Breite der eingezogenen Seitenfalten (6, 6'), welche Quernähte (3, 3') die ihnen zugehörenden Falten-und Beutelflächen miteinander verbinden.

Claims (1)

  1. 2. Beutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden übereinanderliegenden Verschlußnähten (2, 3) eine Trennmarkierung (4), Perforation od. dgl. vorgesehen ist. ~~~~~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Gebrauchsmuster Nr.1749985, 1735578; französische Patentschriften Nr. 775195, 1079195, 1 130 743.
DET14630A 1958-01-17 1958-01-17 Beutel Pending DE1102645B (de)

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DET14630A DE1102645B (de) 1958-01-17 1958-01-17 Beutel

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DET14630A DE1102645B (de) 1958-01-17 1958-01-17 Beutel

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2339538A1 (fr) * 1976-01-29 1977-08-26 Windmoeller & Hoelscher Sac en matiere plastique, a soufflets et fond carre
DE29620118U1 (de) * 1996-11-19 1998-03-19 Serra-Roll, Rita, 80687 München Tampon-Verpackung

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FR775195A (fr) * 1934-06-30 1934-12-21 Empaquetages pour ruban en laine d'acier formant distributeurs contrôleurs de débit
FR1079195A (fr) * 1953-04-17 1954-11-26 Unilever Nv Sachet en matière thermoplastique rempli d'un liquide ou d'une masse plastique, procédé de fabrication d'un tel sachet, et mâchoire de soudage pour la mise en oeuvrede ce procédé
DE1735578U (de) * 1956-09-12 1956-12-06 Ruhrtaler Verbandstoff Fabrik Staubdichte kunststoff-verpakkung.
FR1130743A (fr) * 1956-08-30 1957-02-11 Récipients souples
DE1749985U (de) * 1956-10-26 1957-08-01 Verbandstoffabrik Ortmann Dr S Verpackung fuer watte in einem durchsichtigen kunststoffsack.

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