DE7531981U - Abgeteilter faltbarer Beutel - Google Patents
Abgeteilter faltbarer BeutelInfo
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- B65D75/00—Packages comprising articles or materials partially or wholly enclosed in strips, sheets, blanks, tubes or webs of flexible sheet material, e.g. in folded wrappers
- B65D75/40—Packages formed by enclosing successive articles, or increments of material, in webs, e.g. folded or tubular webs, or by subdividing tubes filled with liquid, semi-liquid, or plastic materials
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- B65D75/58—Opening or contents-removing devices added or incorporated during package manufacture
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
DEUTSCHE GOLD» UND S 1LEER'~SCHEIDEAIiSTALT VORMALS ROESSLER
6000 Franfcfurt/Main, Weissfrauenstrasse 9 f.
Abgeteilter faltbarer Beutel
Gegenstand des Gebrauchsmusters ist ein abget; ilter faltbarer
Beutel für feste und flüssige Stoffe, der aus mindestens zwei abgeschlossenen Kammern besteht und wobei für
jede Kammer zwei Öffnungen vorgesehen sind.
Der Beutel dient zur Aufnahme von Flüssigkeiten, halbfesten Stoffen (z. B. Gelees) sowie festen Stoffen wie beispielsweise
Puder» Insbesondere handelt es sich um Zubereitungen der pharmazeutischen und kosmetischen Industrie.
Derartige Zubereitungen werden häufig in Portionspackungen angeboten. Dabei ergibt sich oft, daß in bestimmten Fällen nur die Verwendung einer kleineren Portion (beispielsweise nur die halbe Portion) erforderlich ist oder gewünscht wird. Wird aber aus einer üblichen Beutelpackung eine kleinere
Menge entnommen, so ist es sehr schwierig, diese kleinere
Menge richtig zu dosieren und außerdem danach den Beutel
-;ieder so zu verschließen, daß der verbleibende Inhalt nicht ausläuft bzw. seine volle Wirksamkeit behält, was insbesondere bei Flüssigkeiten von Bedeutung ist, deren Substanzen sich unter Luftzufuhr verflüchtigen„
Derartige Zubereitungen werden häufig in Portionspackungen angeboten. Dabei ergibt sich oft, daß in bestimmten Fällen nur die Verwendung einer kleineren Portion (beispielsweise nur die halbe Portion) erforderlich ist oder gewünscht wird. Wird aber aus einer üblichen Beutelpackung eine kleinere
Menge entnommen, so ist es sehr schwierig, diese kleinere
Menge richtig zu dosieren und außerdem danach den Beutel
-;ieder so zu verschließen, daß der verbleibende Inhalt nicht ausläuft bzw. seine volle Wirksamkeit behält, was insbesondere bei Flüssigkeiten von Bedeutung ist, deren Substanzen sich unter Luftzufuhr verflüchtigen„
Diese Nachteile werden durch den anmeldungsgemäßen abgeteilten
Beutel behoben.
In diesem Beutel wird eine bestimmte Menge der Zubereitung; (beispielsweise eine volle Portion) in mehreren Kammern in
kleinere Portionen unterteilt, so daß im Bedarfsfälle die
00 bereits fertigdosierte kleinere Menge leicht und einfach Z5U entnehmen ist. Soll hingegen die ganze Portion verwendet
2 -
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werden, so ist der Inlialt des gesamten Beutels durch, einen
Öffnungsvorgang ebenfalls sofort zugängig.
Die Figur I zeigt einen solchen Beutel,, der aus den Kammern
(A), (B) und (c) besteht, in der Aufsicht. Die Beutelober- und -Unterseiten sind an den Seitenrändern (3) und (4), die 5a: allgemeinen
einen mehrere Millimeter breiten (zum Beispiel 1 bis 10, vorzugsweise 3 bis 6 mm) Streifen bilden, verschlossen und durch die beiden
Mittelränder (5)» die ebenfalls wie oben angegeben im allgemeinen
als Streifen ausgebildet sind, in die für sich vollständig abgeschlossenen drei Kammern unterteilt. An der einen
Seitenwand (3) befinden sich beispielsweise die Einkerbungen (2), die die Öffnungsstellen (1) anzeigenc Px1O Kammer sind zwei
Einkerbungen, d, h« zwer Öffnungsmöglichkeiten vorgesehen.
Diese Öffnungsmöglichkeiten (1) können beispielsweise darüber hinaus durch Perforieren oder Druckzeichnung auf der Ober- und
der Unterseite des Beutels markiert sein. Zweckmäßig erfolgt die Öffnung durch Einreißen oder Einschneiden jeweils schräg
nach dem benachbarten Randstreifen. Vorzugsweise bildet daher jede Öffnungsmarkierung auf der Beuteloberfläche mit den beiden
zugehörigen Rändern ein gleichschenkliges Dreieck. Gemäß Figur I sind die Kammern (b) und (c) nur halb so groß
wie die Kammer (A), so daß anstelle der Gesamtmenge, d» h, der
ganzen Portion, beispielsweise auch eine halbe Portion und sogar eine viertel Portion getrennt entnommen werden kann.
Wird beispielsweise nur eine halbe Portion verlangt, so wird die Kammer (a) längs der obersten markierten Linie (1)
geöffnet. Wird nur eine viertel Portion verlangt, so wird die Kammer (c) längs der untersten markierten Öffnungsmöglichkeit
geöffnet. Soll hingegen der ganze Beutel geleert werden, so wird dieser Beutel zweimal an dem Mittelstreifen gefaltet
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und zwar so, daß die zwei Einkerbungen., die dem Mittelstreifen(5)
benachbart sind, der die Kammern (A) und (b) trennt, mit der untersten Einkerbung von Kammer (c) (die zu dem Außenrand (k)
führt) zur Deckung kommen«Mit einem Schnitt werden dadurch
sämtliche drei Kammern geöffnet und der Inhalt frei« Diese Faltung des Beutels für den Fall,daß der ganze Inhalt
des Beutels entnommen wei>den soll, ist nochmals für den Fall
eines Zweikammerbeutels in Figur III gezeigt.
Die Figur II zeigt einen aus drei Kammern bestehenden Beutel im Querschnitt.
In Figur IV ist die Faltung des Beutels für einen Vierkammerbeute!
gezeigt, um diesen mit einem Schnitt zvl öffnen (Kammern
A, B, C und D).
Der Beutel besteht aus einem üblichen gesundhei bsunschädlichen
Material, beispielsweise einer Metallfolie, einer mit Kunststoff beschichteten Metallfolie euer einem sonstigen für den
jeweiligen Inhalt in Frage kommenden Verpackungsmaterial, Die Form des Beutels ist im allgemeinen rechteckig mit einer
Seitenlänge von beispielsweise 5 bis 30 cm und einer Breite von
beispielsweise 2 bis 10 cm. Vorzugsweise ist der Beutel in zwei
Kammern unterteilt. Es können aber auch mehrere Kammern vorhanden sein, beispielsweise 3» ^ oder auch 5 Kammern. Die Händer (3)
und (4), an denen die Ober- und Unterseiten zusammentreffen,
sind zweckmäßig als Streifen ausgebildet, die beispielsweise eine Breite von 1 bis 10 mm haben können. Die Mütelstreifen (5),
durch die die einzelnen Kammern abgeteilt werden könnens sind
ebenfalls als Streifen ausgebildet und können vorzugsweise zum Zwecke einer besseren Faltung breiter sein als die Randstreifen
(3) und (h). Beispielsweise können sie die 2- bis 4-fache
Breite besitzen wie die Randstreifen (3) oder (4). Die Breite der Mittelstreifen richtet sich vor allem nach dem Füllinhalt
der Kammern: Je stärker die Kammern gefüllt werden, desto breiter muß der Mittelstreifen ausgebildet sein, damit eine
Faltung um 180° möglich ist.
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Der eine linke Randstreifen des Beutels ist mit Einkerbungen versehen, an denen die Öffnung erfolgt und zwar derart, daß
auf jede Kammer zwei Einkerbungen kommen. Die Öffnung erfolgt durch Einschneiden oder" Einreißen von der Einkerbung an, wobei
vorzugsweise schräg nach dem jeweiligen benachbarten Rand geöffnet wird. Diese Schnitt- bzw. Reißlinien sind beispielsweise,
an der Beuteloberfläche und zwar !zweckmäßig auf beiden Seiten 'durch Perforierung oder Druckzeichnung angezeigt-,(1). Ein
wesentliches Merkmal des anmeldungsgemäßen Beutels ist es, daß für.den Fall, wo der ganze Iniaalt benötigt wird, der
Beutel so gefaltet werden kann, daß durch einmaligen Schnitt alle Kammern des Beutels gleichzeitig geöffnet werden. Diese
Faltung erfolgt dabei entlang dem Mittelstreifen in Ziehharmonikaform gemäß Figur III beziehungsweise Figur IV.
Die Herstellung des anmeldunggemäßen Beutels erfolgt nach dem hierfür bekannten Stand der Technik. Der Verschluß an
den Seitenrändern (3) und (h) sowie längs des Mittelrandes (^)
kann beispielsweise durch Schweiß- oder Klebenaht erfolgen. Die Füllung der Kammern kann beispielsweise durch eine c-ifene
Längsseite (3) erfolen, die dann anschließend auf die oben angegebene Weise verschlossen wird.
Es ist auch möglich, den Beutel aus den kleineren Kammereinheiten zusammenzusetzen. Hierzu werden beispielsweise kleinere
Beutel, die den einzelnen Kammer entsprechen hergestellt und gefüllt und anschließend diese Tsilbeutel durch Aneinanderreihen
(Kleben, Verschweißen oder auch Nähen) zu dem eigentlichen Beutel zusammengefügt.
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Claims (1)
1. Abgeteilter faltbarer Beutel für feste und flüssige Stoffe, dadurch gekennzeichnet,daß er aus mindestens zwei abgeschlossenen
Kammern besteht und für jede Kammer zwei Öffnungen vorgesehen sind.
Z· Beutel nach Anspruch 1 s dadurch gekennzeichnet, daß jeweils
zwei oder auch mehrere Kammern zugleich geöffnet
werden können. SchufzGnspr. % \i BL 0 gestrichen
Ζ· Beutel x?ach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß er &us zwsi. gleichgroßen Kammern besteht.
PAT/Dr.Stm-he
5.9.75
5.9.75
7531981 04.03.76
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19757531981 DE7531981U (de) | 1975-10-08 | 1975-10-08 | Abgeteilter faltbarer Beutel |
| BE6045707A BE847012A (fr) | 1975-10-08 | 1976-10-06 | Sachet subdivise pliable, |
| NL7611094A NL7611094A (nl) | 1975-10-08 | 1976-10-07 | Onderverdeelde vouwbare houder. |
| CH1271176A CH598068A5 (en) | 1975-10-08 | 1976-10-07 | Sachet subdivided into compartments |
| AT745376A AT347332B (de) | 1975-10-08 | 1976-10-07 | Abgeteilter faltbarer beutel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19757531981 DE7531981U (de) | 1975-10-08 | 1975-10-08 | Abgeteilter faltbarer Beutel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7531981U true DE7531981U (de) | 1976-03-04 |
Family
ID=6656430
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19757531981 Expired DE7531981U (de) | 1975-10-08 | 1975-10-08 | Abgeteilter faltbarer Beutel |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT347332B (de) |
| BE (1) | BE847012A (de) |
| CH (1) | CH598068A5 (de) |
| DE (1) | DE7531981U (de) |
| NL (1) | NL7611094A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19840390C2 (de) * | 1997-12-19 | 2001-12-20 | Henkel Kgaa | Verpackung für wenigstens zwei tablettenförmige Gegenstände |
| DE202005017385U1 (de) * | 2005-11-04 | 2007-03-08 | Grünenthal GmbH | Mehrkammerbeutel |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2688486B1 (fr) * | 1992-03-16 | 1995-05-24 | Chambellant Pascal | Article destine a contenir des elements nutritifs pour vegetaux. |
-
1975
- 1975-10-08 DE DE19757531981 patent/DE7531981U/de not_active Expired
-
1976
- 1976-10-06 BE BE6045707A patent/BE847012A/xx not_active IP Right Cessation
- 1976-10-07 NL NL7611094A patent/NL7611094A/xx not_active Application Discontinuation
- 1976-10-07 AT AT745376A patent/AT347332B/de not_active IP Right Cessation
- 1976-10-07 CH CH1271176A patent/CH598068A5/de not_active IP Right Cessation
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19840390C2 (de) * | 1997-12-19 | 2001-12-20 | Henkel Kgaa | Verpackung für wenigstens zwei tablettenförmige Gegenstände |
| DE202005017385U1 (de) * | 2005-11-04 | 2007-03-08 | Grünenthal GmbH | Mehrkammerbeutel |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE847012A (fr) | 1977-04-06 |
| NL7611094A (nl) | 1977-04-13 |
| ATA745376A (de) | 1978-04-15 |
| CH598068A5 (en) | 1978-04-28 |
| AT347332B (de) | 1978-12-27 |
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