DE1101041B - Vorrichtung zum Einstellen der Lage eines Anbaupfluges, insbesondere Winkeldrehpfluges - Google Patents
Vorrichtung zum Einstellen der Lage eines Anbaupfluges, insbesondere WinkeldrehpflugesInfo
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B3/00—Ploughs with fixed plough-shares
- A01B3/36—Ploughs mounted on tractors
- A01B3/40—Alternating ploughs
- A01B3/42—Turn-wrest ploughs
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Description
Das Hauptpatent bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Einstellen der Lage eines Anbaupfluges, insbesondere
Winkeldrehpfluges, der von dem vorzugsweise durch eine Stützrolle unterstützten Koppelglied
der Mehrgelenkanhängung des Schleppers oder eines Vorderwagens getragen wird; dabei wirkt eine am
Koppelglied vorgesehene Verstellspindel auf einen gegen das Koppelglied längsverschiebbaren Teil, vorzugsweise
eine Spindelmutter, ein, der bzw. die mittels eines zwischen dem Koppelglied und dem oberen
Lenker der Anhängung vorgesehenen Zwischengliedes den Einstellwinkel verstellt und zugleich eine mit diesem
Teil verbundene Kulissenführung am Koppelglied verschiebt. Das mit dieser Kulissenführung zusammenarbeitende
Folgeorgan verstellt dabei die seitliehe Schräglage des arbeitenden. Pfluges.
Ferner ist bei einer Ausführungsform des Hauptpatentes vorgesehen, daß das Zwischenglied als Verstellkurve
für ein anderes Folgeorgan ausgebildet ist, das bei der genannten, durch die Spindel bewirkten
Längsverschiebung die dabei angestrebte Veränderung des Einstellwinkels herbeiführt, während es der
Kurve entlangwandert. Bei dem Hauptpatent ist das genannte, die Veränderung des Einstellwinkels und
zugleich die seitliche Schräglage des arbeitenden Pfluges — gegebenenfalls auch das Heben und Senken
der Stützrolle ·— bewirkende Getriebe so gestaltet, daß es im allgemeinen zu einer bestimmten Ausführung
der Mehrgelenkanhängung des Schleppers paßt. Die Abmessungen und die Zahl der Lenker dieser Anhängung
und der Abstand ihrer Anlenkpunkte sind aber heutzutage noch nicht für alle Schleppertypen
und Pflugtypen gleichmäßig genormt. Dies hat zur Folge, daß für eine andere Ausführung der Mehrgelenkanhängung
auch das Getriebe, insbesondere das genannte Zwischenglied des Getriebes, für die
Veränderung des Einstellwinkels geändert werden muß.
Die vorliegende Verbesserung der Erfindung des Hauptpatentes schafft hier Abhilfe dadurch, daß der
Verlauf der Kurve am Zwischenglied auf die Anhängung abstimmbar gemacht und zu diesem Zweck
das einen bestimmten Kurvenverlauf verkörpernde Zwischenglied gegen ein einen anderen Kurvenverlauf
verkörperndes Zwischenglied auswechselbar und/oder *5
iu bezug auf den längs verschiebbaren Teil (z. B. die Spindelmutter) einstellbar an diesem gelagert ist. Auf
diese Weise kann durch Auswechseln des Zwischengliedes
und/oder durch Einstellen des längsverschiebbaren Teiles ohne weiteres der Besonderheit der Mehrgelenkanhängung
eines Schleppers Rechnung getragen werden, ohne daß sich an dem Ausmaße der gewünschten
Veränderung des Einstellwinkels und der seitlichen Schräglage des Pfluges — gegebenenfalls auch
Vorrichtung zum Einstellen
der Lage eines Anbaupfluges,
insbesondere Winkeldrehpfluges
Zusatz zum Patent 1 078 803
Anmelder:
Jakob Schönberger,
Fabrik landw. Maschinen,
Fabrik landw. Maschinen,
Kommanditgesellschaft,
Seelbach über Nassau/Lahn
Seelbach über Nassau/Lahn
Beanspruchte Priorität:
Schaustellung auf der am 3. Mai 1959 eröffneten
45. Wanderausstellung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft in Frankfurt/M.
45. Wanderausstellung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft in Frankfurt/M.
Alfons Schönberger, Koblenz-Horchheim,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
des Hebens und Senkens der Stützrolle — bei der Betätigung der Spindel etwas ändert; d. h., alle übrigen
Teile der Einstellvorrichtung können unabhängig von der Ausführung der Mehrgelenkanhängung praktisch
ungeändert bleiben.
Die durch die Erfindung erbrachte Verbesserung schafft durch geeignete Wahl des Zwischengliedes
bzw. des Verlaufes seiner Einstellkurve von vornherein die im Einzelfall erwünschte Länge des oberen
Lenkers, abgesehen von der bei der später im Betrieb nach Bedarf herbeigeführten Veränderung des Einstellwinkels
durch Veränderung der wirksamen Länge des oberen Lenkers der Mehrgelenkanhängung.
Die am oberen Lenker gewöhnlich vorgesehene Vorrichtung, seine Länge veränderlich — unabhängig von
der erfindungsgemäßen Spindelverstellung — einzustellen, wird daher bei Verwendung der vorliegenden
Erfindung für gewöhnlich nicht bzw. gegebenenfalls
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nur zur Ersteinstellung beim Anbau eines Pfluges benötigt.
Alle weiteren durch den Anbau bedingten Einstellvorgänge können entweder durch Auswechseln
des Zwischengliedes oder — einfacher —· durch veränderliche Einstellung des Zwischengliedes zur Spindelmutter
od. dgl. durchgeführt werden.
Zu diesem Zwecke ist bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung das Zwischenglied an
dem genannten längsverschiebbaren Teil bzw. der Spindelmutter schwenkbar gelagert und in seiner
Winkellage zu diesem einstellbar und feststellbar, wozu z. B. vorteilhaft eine Steckbolzenverbindung
dienen kann. Weicht nun eine spezielle Mehrgelenkanhängung, z. B. ein Dreipunktgestänge, nicht allzu
sehr von der Norm ab, für die das Zwischenglied des erfindungsgemäßen Einstellgetriebes gefertigt wurde,
so genügt es, diese geringe Abweichung durch die vorgenannte Veränderung der Winkellage des Zwischengliedes
zu berücksichtigen; denn die Verstellkurve des Zwischengliedes wird im allgemeinen einen so flachen
wenig gekrümmten Verlauf haben, daß es genügt, sie als durch eine mittlere Gerade ersetzt zu betrachten,
deren Winkel zur Verschiebungsrichtung des längsverschiebbaren Teils bzw. der Spindelmutter dann im
Einzelfall veränderlich eingestellt werden kann. In der Regel wird es daher nur bei Schleppern, die einen
im Verhältnis zum unteren Lenker kurzen oberen Lenker haben, erforderlich sein, das Zwischenglied
gegen ein solches mit anderem Kurvenverlauf auszutauschen.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Kurve im Zwischenglied durch einen
Schlitz verkörpert, in den ein mit dem oberen Lenker schwenkbar verbundenes Folgeorgan eingreift. Dabei
kann dieses Folgeorgan aus einem an einem Ende an das Koppelglied und mit einem an das hintere Ende
des oberen Lenkers angelenkten Lenker bestehen, der mit einem von ihm abstehenden Zapfen in den Kurvenschlitz
des Zwischengliedes eingreift.
In der Zeichnung ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung bei einem Winkeldrehpflug schematisch
und beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht zur Darstellung der Verbesserung gemäß der Erfindung;
Fig. 2 wie beim Hauptpatent eine Stirnansicht vom hinteren Ende her gesehen, teilweise im Schnitt, bei
der die an das Koppelglied angeschlossenen Teile des Winkeldrehpfluges weggelassen sind, und
Fig. 2 a in größerem Maßstab eine Einzelheit der Kulissenführung.
Mit 1 ist der eine der unteren Lenker und mit 2 der obere Lenker der Mehrgelenkanhängung eines
Schleppers (abgebrochen) veranschaulicht, und zwar kann der obere Lenker wie üblich eine unabhängig von
der kombinierten erfindungsgemäßen Verstellvorrichtung einstellbare spannschloßartige (nicht gezeichnete)
Vorrichtung zur Einstellung seiner Länge besitzen, braucht diese aber, wie gesagt, zufolge der Erfindung
nicht zu besitzen. Die Lenker 1 und 2 können auch die Lenker einer mit einem Pflugvorderkarren verbündenen
Mehrgelenkanhängung sein.
Die unteren Lenker 1 sind bei 3 unmittelbar am unteren Ende eines Koppelgliedes 4 angelenkt. Das
Koppelglied 4 ist als ein Hohlkörper und am oberen Ende bei 5 als Lagerglied für eine Verstellspindel 6
ausgebildet, deren Gewindeteil in einer Spindelmutter 7 drehbar ist. Die Spindelmutter ist bei 8
und 9 an nach innen ragenden Stegen des Koppelgliedes 4 längsverschiebbar gelagert und bildet eine
Tragsäule für die an ihrem unteren Ende fest oder um einen begrenzten Winkel drehbar angebrachte Lagergabel
10 einer Stützrolle 11 (an deren Stelle natürlich auch eine Stützkufe vorgesehen sein könnte). Die
Spindelmutter ist an den Lagerstellen 8 und 9 in nicht gezeichneter Weise gegen Verdrehung gesichert. Sie
trägt an ihrem Mittelteil eine Halterung 12, die durch den Hohlraum des Koppelgliedes 4 hindurchragt und
mittels angeschweißter Ringe 13, 14 oder Spannschellen oder anderweitig auf der Spindelmutter 7 und
zusammen mit dieser verschiebbar befestigt ist. Die Halterung 12 trägt anliegend an die Rückseite des
Koppelgliedes 4 und längs dieser in Höhenrichtung verschiebbar eine Kulissenführung 15, die zum Einstellen
der Schräglage der Pflugkörper dient, die von je einem Grindel 23 bzw. 24 in weiter unten näher beschriebener
Weise getragen werden.
In der Höhe eines den unteren Teil der Koppel 4 bei 30 durchdringenden Zapfens 29 sitzt an der Vorderseite
der Koppel eine die Spindelmutter 7 umgreifende Schelle 16, an der bei 18 ein Lenker 17 angelenkt
ist, dessen oberes Ende bei 20 gelenkig mit dem hinteren Ende des oberen Lenkers 2 des Dreipunktgestänges
verbunden ist. Im mittleren Bereich des Lenkers 17 steht von diesem ein Zapfen 22 ab>
der in eine Kurvenbahn 21 des sogenannten Zwischengliedes 19 eingreift.
Gemäß der Erfindung ist dieses Zwischenglied 19 als auswechselbare Verstellkurvenscheibe ausgebildet
und angebracht. Es ist zu diesem Zweck an seinem unteren Ende bei 19 α an einer entsprechenden Lagerbahrung
der Halterung 12 schwenkbar und z. B. mittels eines nicht gezeichneten Steckbolzens od. dgl.
lösbar gelagert. Die erfindungsgemäße veränderlich wählbare Winkeleinstellung der Verstellkurvenscheibe
19 zur Verschiebungsrichtung der Spindelmutter 7 wird durch ein nicht gezeichnetes lösbares Glied, z. B.
wiederum einen Steckbolzen, möglich gemacht, der durch eines der Löcher 19 b der Verstellkurvenscheibe
hindurch in eine Bohrung der Halterung 12 eingreift. Die im gezeichneten Falle vier Löcher 19 b sind längs
eines Kreisbogens um das Gelenk 19 α angeordnet. Je nachdem, welches dieser Löcher mit darunterliegender
Bohrung der Halterung 12 in Deckung gebracht und durch den Steckbolzen festgelegt wird, verändert sich
die Winkellage der Verstellkurvenscheibe 19, die praktisch durch den Winkel β (Fig. 1) gegeben ist. Da
die Krümmung des Kurvenschlitzes 21 bei der angegebenen Stützradverstellung nur wenig von einer
Geraden abweicht, kann man nämlich sich praktisch denKurvenverlauf durch die eingezeichnete Gerade 21 a
ersetzt denken, die" den einen Schenkel des Winkels — β bildet, dessen anderer Schenkel parallel zur Verschiebtmgsrichtungder
Spindelmutter 7 durch den unteren Endpunkt des Schlitzes 21 hindurchgeht.
Beim Drehen der Spindel 6 mittels des oben vorstehenden
Handgriffs 6a wird die Spindelmutter 7 je nach Drehrichtung in Längsrichtung des Koppelgliedes
4 nach oben oder unten verschoben und nimmt bei dieser Höhenverstellung sowohl die Stützrolle 11
als auch die Halterung 12 zusammen mit der Kulissenführung 15 und zugleich die Verstellkurvenscheibe 19
mit. Dabei gleitet der das Folgeorgan des Kurvenschlitzes 21 bildende Zapfen 22 in dem Kurvenschlitz
21, in den er eingepaßt ist, und wird bei einer Bewegung der Verstellkurvenscheibe 19 von oben nach
unten, ausgehend von der in Fig. 1 gezeigten Stellung, von der Verstellkurvenscheibe 19 nach vorn zum
Schlepper hin gedrückt. Hierdurch wird die wirksame Länge des oberen Lenkers 2 in bezug auf das Koppelglied
4 verlängert und das Koppelglied 4 nach hinten
1 IUl U41
geneigt. Der umgekehrte Vorgang erfolgt, wenn sich die Spindelmutter 7 zusammen mit der Verstellkurvenscheibe
19 von unten nach oben bewegt, wobei das Koppelglied nach vorn aufgerichtet wird.
Gleichzeitig mit der Neigung des oberen Endes des Koppelgliedes nach hinten, die, wie üblich, vorübergehend
eine größere Neigung der die Pflugschare 16, 17 tragenden Grindel 23 bzw. 24 zum Boden und
darauffolgend eine geringere Arbeitstiefe der arbeitenden Pflugschar zur Folge hat, wird die Stützrolle 11
von der Spindelmutter 7 nach unten gedrückt, also das Koppelglied 4 entsprechend der Grindelverstellung angehoben,
wie es der gewünschten Einstellung der Grindel entspricht, und umgekehrt beim Heben der
Spindelmutter 7.
Zu diesem Zwecke sind die Grindel 23, 24, wie bei einem Winkeldrehpfhig üblich, an den Enden der
Schenkel eines Winkelstückes 25 (Fig. 2) bei 26 und 27 fest angebracht. Das Winkelstück ist in bekannter
Weise mittels einer Muffe 28 schwenkbar auf dem Zapfen 29 gelagert, der fest bei 30 in den unteren Teil
des Koppelgliedes 4 eingesetzt ist.
An der Muffe 28 greift in üblicher Weise ein Kurbelarm 31 an, durch dessen oberes Ende ein Zapfen
32 durchgeht, der in Richtung auf die Kulissenführung 15 normalerweise vorsteht. Die Kulissenführung
besitzt an ihren Seitenkanten je eine Gleitbahn 33 bzw. 34, in die der Zapfen 32 je nach seiner
Schwenklage einrasten kann. Fig. 2 a zeigt in großem Maßstab einen Querschnitt durch eine der Gleitbahnen,
in diesem Fall 33, aus dem ersichtlich ist, daß diese je ein U-förmiges Profil bilden, dessen niedrigerer
Schenkel die Innenseite der Gleitbahn einnimmt.
Auf den Zapfen 32 sitzen zwischen den beiden Teilen des Kurbelarms 31 eine Feder 35 und ein Winkelstück
36, das von der Feder gegen den Innenschenkel des Kurbelarms 31 angedrückt wird. An dem Winkelstück
36 ist, wie üblich, ein Lenker 37 angelenkt, der gelenkig mit einem an der Koppel 4 gelagerten
Schwenkarm 38 verbunden ist, an dem ein Handhebel 39 angreift.
Bei Betätigen dieses Handhebels wird je nach der gewünschten Drehrichtung des Winkelstückes 25, 26
durch Druckausübung zunächst der Zapfen 32 aus der zugehörigen Gleitbahn 33 oder 34 ausgerastet, weil
das Winkelstück 36 gekippt wird und an einem Querbolzen 37' des Zapfens angreift. Hiernach wird durch
die weitere Kraftausübung (Zug) die Kurbel 31 betätigt und werden damit die Schenkel 25 und 26 verschwenkt
und wird schließlich der Zapfen 32 in die gegenüberliegende Gleitführung 34 oder 33 eingerastet,
wobei die Feder 35 den Zapfen 32 wieder einrastet. Die zur Achse der Koppel 4 schräge Neigung
der Gleitbahnen 33 und 34 und die Höhenverstellung der Kulissenführung 15 beim Drehen der
Kurbel 6 z. B. um die Strecke a' ergeben die gewünschte gleichzeitige Verstellung der Neigung der
eingesetzten Pflugschar z. B. um den Winkel α (Fig. 2) entsprechend dem Tiefgang und im Verhältnis
zur Neigung des Schleppers.
Wie ersichtlich, ist die erfindungsgemäße Einstellvorrichtung mit entsprechenden Vereinfachungen auch
dann verwendbar, wenn eine Stützrolle, wie 11, oder Stützkufe nicht vorgesehen ist. Sie hat dann immer
noch den Vorteil, von einem einzigen Einstellorgan aus sowohl die wirksame Länge des oberen Lenkers
und damit die Neigung des Koppelgliedes als auch gleichzeitig die seitliche Schräglage des arbeitenden
Pfluges in einander angepaßter Weise zu verstellen, ohne daß dazu ein zweites Verstellglied betätigt und
auf das erste Verstellglied 6 abgestimmt zu werden braucht. Ferner ergibt sich auch für diese vereinfachte
Ausführungsform der Vorteil der Erfindung, daß das sogenannte Zwischenglied des Einstellgetriebes, nämlich
die Verstellkurvenscheibe 16, entweder leicht gegen eine Verstellkurvenscheibe mit anderer Kurvenscheibe
ausgewechselt und/oder — noch einfacher — im Winkel β in bezug auf die längsverschiebbare
Spindelmutter 7 od. dgl. veränderlich nach Bedarf eingestellt werden kann, beides zu dem Zweck, daß Verstellgetriebe
auf die im Einzelfall vorliegende spezielle Ausführung der Mehrgelenkanhängung wahlweise abzustimmen.
Selbstverständlich bleiben diese Vorteile der Erfindung auch dann erhalten, wenn gemäß der beschriebenen
und gezeichneten bevorzugten Ausführungsform die Verstellspindel 6 nicht nur die zwei vorerwähnten
Verstellbewegungen an der Verstellkurvenscheibe und an der Kulissenführung gleichzeitig, sondern zugleich
auch die entsprechende Anheb- oder Senkbewegung einer Stützrolle oder Stützkufe bewirkt.
Im übrigen ist ersichtlich, daß abweichend von der gezeichneten Ausführung der Verstellkurvenscheibe 19
und der zugehörigen Folgeglieder 17 und 22 und abweichend von den Einstellorganen 19 α und 19 b auch
andere Zwischenglieder zwischen dem längsverschiebbaren Teil 7 und dem oberen Lenker 2 und andere
Verstellmöglichkeiten für diese Glieder vorgesehen sein könnten, die die nach dem Erfindungsgedanken
vorgesehenen Funktionen für die gewünschte Einstellung übernehmen.
Claims (7)
1. Vorrichtung zum Einstellen der Lage eines Anbaupfluges, insbesondere Winkeldrehpfluges,
der von dem vorzugsweise durch eine Stützrolle unterstützten Koppelglied der Mehrgelenkanhängung
des Schleppers oder eines Vorderwagens getragen wird, wobei eine am Koppelglied vorgesehene
Verstellspindel auf einen gegen das Koppelglied längsverschiebbaren Teil, vorzugsweise
eine Spindelmutter, einwirkt, der bzw. die dabei mittels eines als Verstellkurve ausgebildeten,
zwischen dem Koppelglied und dem oberen Lenker der Anhängung vorgesehenen Zwischengliedes
den Einstellwinkel verstellt und zugleich eine mit diesem Teil verbundene Kulissenführung am
Koppelglied verschiebt, deren Folgeorgan dabei die seitliche Schräglage des arbeitenden Pfluges
verstellt, nach Patent 1 078 803, dadurch gekennzeichnet, daß der Verlauf der Kurve (21) am
Zwischenglied (19) auf die Anhängung abstimmbar gemacht und zu diesem Zweck das einen bestimmten
Kurvenverlauf verkörpernde Zwischenglied gegen ein einen anderen Kurvenverlauf verkörperndes
Zwischenglied auswechselbar und/oder in bezug auf den längsverschiebbaren Teil (z. B.
Spindelmutter 7) einstellbar an diesem gelagert ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenglied (19) an dem
längsverschiebbaren Teil (7) schwenkbar gelagert und in seiner Winkellage (ß) zu diesem vorzugsweise
mittels Steckbolzenverbindung (19 b) einstellbar und feststellbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenglied (19) die
Kurve in Form eines Schlitzes (21) verkörpert, in
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den ein mit dem oberen Lenker (2) der Anhängung einem Ende an dem Koppelglied (4) und mit dem
schwenkbar vorhandenes Folgeorgan (17, 22) ein- anderen Ende an das Hinterende des oberen Lengreift,
kers (2) angelenkten Lenker (17) und einem in den 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge- Kurvenschlitz (21) eingreifenden, von diesem Lenkennzeichnet,
daß das Folgeorgan aus einem mit 5 ker abstehenden Zapfen (22) besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 528/217 2. 61
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH26899A DE1101041B (de) | 1958-07-19 | 1959-11-02 | Vorrichtung zum Einstellen der Lage eines Anbaupfluges, insbesondere Winkeldrehpfluges |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH24427A DE1078803B (de) | 1958-07-19 | 1958-07-19 | Vorrichtung zum Einstellen der Lage eines Anbaupfluges |
| DESCH26899A DE1101041B (de) | 1958-07-19 | 1959-11-02 | Vorrichtung zum Einstellen der Lage eines Anbaupfluges, insbesondere Winkeldrehpfluges |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1101041B true DE1101041B (de) | 1961-03-02 |
Family
ID=25992752
Family Applications (1)
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| DESCH26899A Pending DE1101041B (de) | 1958-07-19 | 1959-11-02 | Vorrichtung zum Einstellen der Lage eines Anbaupfluges, insbesondere Winkeldrehpfluges |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1101041B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1178629B (de) * | 1962-04-19 | 1964-09-24 | Alfons Schoenberger | Vorrichtung zum Einstellen der seitlichen Neigung der Pflugkoerper von Anbau-Drehpfluegen |
-
1959
- 1959-11-02 DE DESCH26899A patent/DE1101041B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1178629B (de) * | 1962-04-19 | 1964-09-24 | Alfons Schoenberger | Vorrichtung zum Einstellen der seitlichen Neigung der Pflugkoerper von Anbau-Drehpfluegen |
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