[go: up one dir, main page]

DE1198079B - Dosierbandwaage - Google Patents

Dosierbandwaage

Info

Publication number
DE1198079B
DE1198079B DEB51437A DEB0051437A DE1198079B DE 1198079 B DE1198079 B DE 1198079B DE B51437 A DEB51437 A DE B51437A DE B0051437 A DEB0051437 A DE B0051437A DE 1198079 B DE1198079 B DE 1198079B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
scrapers
belt
weighing
beginning
weighing section
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB51437A
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Beik
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB51437A priority Critical patent/DE1198079B/de
Publication of DE1198079B publication Critical patent/DE1198079B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G11/00Apparatus for weighing a continuous stream of material during flow; Conveyor belt weighers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

  • Dosierbandwaage Die vorliegende Erfindung betrifft eine Dosierbandwaage, bei welcher laufend eine über dem abzugebenden Sollgewicht liegende Materialmenge zugeführt und der überschüssige Teil, von der Waage gesteuert, wieder abgeführt wird.
  • Dosierbandwaagen erfüllen im allgemeinen die Aufgabe, einen Förderstrom wechselnder zeitlicher Gewichtsmenge, der von einemSpeiseorgan abgegeben wird, in einen gewichtskonstanten Strom umzuwandeln. Dies kann bekannterweise durch von der Waage gesteuerte Veränderungen des Gutsquerschnitts geschehen. Hierbei befindet sich das Stellorgan zur Querschnittsregelung bei den bekannten Wiegevorrichtungen vor der Wiegestrecke. Derartige Anordnungen haben den Nachteil, daß die sich jeweils auf der Wiegestrecke befindliche Gutsmenge unkorrigiert von der Waage abläuft, da sich die von der Waageanzeige veranlaßte Verstellung des Öffnungsquerschnitts erst auf die folgende Gutsmenge auswirkt.
  • Das ist so lange unbedenklich, wenn praktisch keine oder nur sehr geringe kurzzeitige Dichteänderungen im zulaufenden Gut auftreten, oder wenn es nur auf die Konstanz des Förderstroms über längere Zeitabschnitte ankommt. Wenn jedoch beispielsweise zwei oder mehrere Materialströme unmittelbar nach der Wägung gleichmäßig gemischt und homogenisiert werden sollen und das Gut stark veränderliche Dichte hat (beispielsweise Mehl), können diese Nachteile nicht in Kauf genommen werden.
  • Querschnittssteuerungen hinter der Wiegestrecke arbeiten bei stärker schwankender Gutsdichte nicht mit der erforderlichen Genauigkeit, weil gegebenenfalls erhebliche Prozentsätze des Gutsquerschnitts abgenommen werden müssen und diese nicht mit der erforderlichen Genauigkeit im Rahmen einer bloßen Steuerung (im Gegensatz zu der Regelung im Falle des Stellglieds vor der Wiegestrecke) abgemessen werden können.
  • Die Dichteschwankungen im Gut können verschiedene Ursachen haben. Sie können bereits bei der Einschüttung des Materials in den Vorratsbehälter der Waage vorhanden sein oder dabei entstehen. Außerdem können sie von Stauungen des Materials vor der Auslauföffnung des Vorratsbehälters stammen. Bandwaagen mit mechanischem oder elektromagnetischem Rüttler als Zubringer des zu verwiegenden Materials arbeiten besonders unregelmäßig, da die über dem Rüttler aus dem Vorratsbehälter abzuziehende Materialsäure durch den gesteuerten Rüttelvorgang unregelmäßig in seiner Dichte verändert wird.
  • Es besteht also die Aufgabe, den Gutsstrom zu- verlässig zu regeln und außerdem das auf dem Wiegeband befindliche Gut korrigiert abzuführen.
  • Diese Aufgabe wird nun bei einer Dosiervorrtchtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß erfindungsgemäß von zwei an sich bekannten Abstreifern, welche starr untereinander verbunden gemeinsam von der Waage verstellbar sind, je einer am Beginn und am Ende der Wiegestrecke angeordnet ist, derart, daß der am Ende liegende Abstreifer gegenüber dem am Beginn liegenden um einen vorbestimmten Betrag zur stärkeren Materialabnahme versetzt ist.
  • Durch diese Anordnung wird einerseits eine genaue Regelung erreicht, indem der am Beginn der Wiegestrecke liegende Abstreifer den in die Wiegestrecke eintretenden Materialstrom verändert. Andererseits bewirkt der am Ende der Wiegestrecke liegende Abstreifer eine nachträgliche Korrektur des von der Wiegestrecke ablaufenden Guts in der Art einer Steuerung. Es werden also sowohl die Vorteile der an sich bekannten Querschnittsregelung zu Beginn der Wiegestrecke als auch diejenigen der nachgeschalteten Steuerung erreicht. Außerdem ist die Anordnung denkbar einfach, weil beide Abstreifer von demselben Wiegeorgan her durch dasselbe Stellglied betätigt werden. Der Aufwand ist also nicht größer als bei einer Regelung oder Steuerung mit nur einem Abstreifer.
  • Die Vorrichtung hat den weiteren Vorteil, daß sie auch eine Leistungsverstellung erlaubt.
  • Die Anordnung wird zweckmäßig so getroffen, daß der erste Abstreifer in seiner Ausgangsstellung so eingestellt ist, daß er bei einer zu erwartenden maximalen Gewichtstoleranzabweichung zur Untergewichtsseite hin noch Material abstreift, damit die geometrischen Verhältnisse des Gutsstroms in der Wiegestrecke stets gleichbleiben. Für eine zuverlässige Gewichtskorrektur durch den Abstreifer am Ende der Wiegestrecke muß dies vorausgesetzt werden. Weiterhin ist es vorteilhaft, die Versetzung des am Ende der Wiegestrecke liegenden Abstreifers so groß zu wählen, daß er in dem zu erwartenden Gewichtstoleranzbereich stets Material abstreift; d. h., daß die vom ersten Abstreifer der Wiegestrecke planmäßig zuviel zugeführte Menge, die der Versetzung zwischen den beiden Abstreifern entspricht, stets größer sein soll, als die größte zu erwartende negative Gewichtsabweichung in aufeinanderfolgenden Abschnitten des Förderstroms von der Länge der Wiegestrecke.
  • Um zu vermeiden, daß Material aus der abgestreiften Materialkante abfällt, können die Abstreifer in Weiterbildung der Erfindung so ausgebildet sein, daß ihre Kanten um einen vorbestimmten Winkel gegenüber der Vertikalen für eine abschrägende Böschung des Materials geneigt sind. Es ist dabei im übrigen vorteilhaft, das Material in komprimierter Form zuzuführen. Diese letztgenannte Maßnahme sowie ihre konstruktive Ausbildung ist nicht Gegenstand des vorliegenden Patentbegehrens.
  • Zweckmäßigerweise besteht die starre Verbindung der Abstreifer aus einem über eine Gewindespindel verstellbaren Steg.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung kann die Anordnung so getroffen sein, daß die Steuerung der Abstreifer intermittierend in zeitlichen Abständen erfolgt, deren Dauer durch die Geschwindigkeit der Dosierbandwaage und- die Länge der Wiegestrecke vorgegeben ist. Dies kann mittels eines oder mehrerer auf einer Umlenkwalze des Wiegebandes angeordneter Kontakte durchgeführt werden.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel erläutert.
  • In den Zeichnungen stellt dar Fig. 1 eine Bandwaage im schematischen Längsschnitt, F i g. 2 eine Draufsicht zu F i g. 1, Fig. 3 eine Bandwaage nach Fig. 1 in perspektivischer Ansicht, F i g. 4 die Abstreicher für die Materialflußbegrenzung mit Antrieb, F i g. 5 die Materialflußabstreifung in vergrößertem Maßstab.
  • Die Bandwaage nach F i g. 1 weist ein um die Walzen 1 und 2 gespanntes, endloses Materialförderband 3 für das zu verwiegende Material 4, das z. B. Mehl sein kann, auf, wobei dieses Band aus einem über dem Förderband 3 angeordneten Vorratsbehälter 5 das Material durch die Bewegung des Förderbandes in Pfeilrichtung aus der Öffnung 6 des Vorratsbehälters S abzieht. Die öffnungshöhe ist durch einen verstellbaren Schieber 7 änderbar.
  • Der Antrieb des Förderbandes 3 erfolgt mittels Friktion durch ein zweites, unter dem Förderband 3 um zwei Umlenkwalzen 8 und 9 gelenktes, endloses Antriebsband 10, das über die Umlenkwalze 8 von einem Motor 11 über einen Kettentrieb 12 angetrieben wird.
  • Kurz nach dem Austritt des Materials 4 aus der Vorratsbehälteröffnung 6 ist ein weiteres, um zwei Walzen 13 und 14 gelenktes, endloses Andrückband 15 vorgesehen, das mit gleicher Geschwindigkeit angetrieben wird wie das Förderband 3.
  • Das Andrückband 15 ist dabei so angeordnet, daß der aus der Vorratsbehälteröffnung 6 kommende Materialstrom um einen vorbestimmten Betrag gegen das Förderband 3 zusammengepreßt wird.
  • Zweckmäßig kann der Abstand zwischen dem Förderband 3 und dem Andrückband 15 durch hier nicht dargestellte Verstellmechanismen des Andrück- bandes verstellt werden, so daß die Pressung je nach Wunsch und Art des Materials eingestellt werden kann.
  • Damit das Förderband 3 und das Antriebsband 10 durch den Auflagedruck des Materials und durch die Pressung des Andrückbandes 15 nicht durchgebogen wird, ist unter dem Antriebsband eine Stützplatte 16 vorgesehen. Den gleichen Zweck erfüllt die Stützplatte 17 oberhalb des Andrückteiles des Andrückbandes 15.
  • Zur seitlichen Begrenzung des Materialstroms zwischen dem Förder- und Andrückband sind beiderseits des Andrückbandes um Umlenkwalzen 18 und 19 und 18' und 19' (F i g. 2) gelenkte, endlose Bänder 20, 20' vorgesehen, die zur Verhinderung der Durchbiegung durch Stützleisten 21,21' abgestützt sind. Die Bänder 20, 20' laufen mit gleicher Geschwindigkeit wie das Förderband 3 und das Andrückband 15 und werden durch hier nicht dargestellte Teile angetrieben.
  • Auf diese Weise wird ein genau definierter Querschnitt des Materialstroms gebildet. Durch die Pressung ist erreicht, daß der zu verwiegende, kompressible Materialstrom, wie z. B. Mehl, konstant in seiner Form bleibt, so daß er, wie später beschrieben, abgestreift werden kann.
  • Die Wägung des auf dem Förderband 3 liegenden, gepreßten Materialstroms 4' erfolgt zwischen den Stützrollen 22, 23, die feststehend montiert sind. Der Abstand I zwischen den Stützwalzen 22, 23 stellt also die Meßstrecke dar, in der mittels der unter dem Förderband angeordneten feststehenden Waage 24 der momentan auf der Strecke I des Förderbandes befindlichen Materialstrom 4' gewogen wird.
  • Auf der Brücke 25 der Waage sind zwei Unterstützungsrollen 26 und 27 angeordnet, die unterhalb des Förderbandes 3 am Förderband anliegen.
  • Die Waage selber besteht aus einem Hebelgestänge 28 und einem Neigungshebel 29, an dessen einem Ende eine mit Wechselstrom erregte Spule 30 vorgesehen ist, deren Wechselfeld auf zwei feste Spulen 31, 31' einer Brückenschaltung übertragen wird.
  • Die Durchbiegung des Förderbandes 3 bei Belastung ist auf Grund der geringen Bewegung der Waagenbrücke sehr gering, so daß der durch die Verformung des Förderbandes entstehende Wägefehler im allgemeinen vernachlässigt werden kann oder bei größeren Bandbelastungen in die Eichung der Waage eingeht.
  • Voraussetzung für eine korrekte Wägung ist eine annähernd konstante Förderbandspannung, die dadurch erreicht wird, daß eine der Walzen, z. B.
  • Walze 2 des Förderbandes 3, beweglich gelagert ist, wobei die Lagerung unter konstanter, hier nicht dargestellter Feder- bzw. Gewichtsbelastung steht.
  • An Stelle der mechanischen Waagesysteme können auch für sehr empfindliche Wägungen elektrische Wiegeverfahren benutzt werden. So könnte z. B. unterhalb der Waagenbrücke 25 eine elektrische Meßdose vorgesehen sein, die den Gewichtsdruck auf der Länge I des Förderbandes in elektrische Spannung umsetzt, welche dann zur Regelung des Materialflußquerschnitts benutzt wird. Weiter könnten an Stelle der Meßdose auch Dehnungsstreifen verwendet werden, deren veränderlicher, druckabhängiger, elektrischer Widerstand über eine Brückenschaltung zur Regelung der Verstellmechanismen der Abstreifer 32 und 33 benutzt wird.
  • Durch die Art des Antriebs des Förderbandes 3 über das Antriebsband 10 wird verhindert, daß der Reibungswiderstand, der durch das Gewicht des Materials im Vorratsbehälter 5 und durch die Pressung des Andrückbandes 15 zwischen dem Antriebsband 10 und der Stützplatte 16 entsteht, nur vom Antriebsband 10 übernommen wird, so daß die Spannung des Förderbandes 3 von Reibungskräften unbeeinflußt bleibt.
  • Die Lagerreibungswiderstände der Walze 1 und 2 können wegen ihrer geringen Größenordnung vernachlässigt werden.
  • Die Gewichtskorrektur des auf dem Förderband 3 bewegten Materialstroms wird durch eine von dem Waagenausschlag proportional gesteuerte Querschnittsveränderung des Materialstroms mittels zweier, in einem festen Abstand über dem Förderband 3 seitlich neben dem Materialstrom 4' angeordneter, horizontal beweglicher Abstreifer 32 und 33 bewirkt, die dabei so angeordnet sind, daß von beiden Abstreifern ständig ein Teil 4" und 4"' des Materialstroms abgestreift wird, welcher über eine seitlich der Waage angeordnete Rinne 34 (F i g. 2 und 3) und ein Förderband 35 in den Vorratsbehälter 5 zurückgeführt wird.
  • Zweckmäßig ist der Abstreifer 32 in seiner Ausgangsstellung so eingestellt, daß er bei einer zu erwartenden maximalen Gewichtstoleranzabweichung des Materialstroms von z. B. -r50/o bei einer Abweichung von z. B. -5 einen kleinen Teil des Flußquerschnitts noch abstreift.
  • Die Wägung des Materialstroms 4' erfolgt nun in Zeitabständen, die der Materialstrom 4' für die Zurücklegung der Meßstrecke I bentötigt. Zu diesem Zweck ist ein elektrischer Kontakt 36 auf der Walze 2 vorgesehen, der bei jeweils einer Umdrehung der Walze einen Verstellvorgang der Abstreifer, der der Größe der Gewichtsabweichung entspricht, über entsprechende elektromechanische Verstellglieder auslöst; dabei ist die Meßstrecke I so bemessen, daß sie einem Umfang der Walze 2 entspricht.
  • Damit das im Augenblick der Korrektur des Materialflusses sich auf der Meßstrecke I befindliche Material nicht unkorrigiert vom Förderband 3 abläuft, ist der Abstreifer 33 vorgesehen, der außerdem um einen vorbestimmten Betrag a' gegenüber dem Abstreifer 32 versetzt ist. Die Versetzung a' ist so groß, daß sie den Gewichtstoleranzbereich von, wie angenommen, 5°/o erfaßt. Die Waage wiegt also grundsätzlich ein größeres Gewicht als das nach dem Abstreifer 33 ablaufende Gewicht, das dem Sollwert entspricht.
  • Dieses Mehrgewicht, das abhängig von der Versetzung a', aber konstant ist, ist in der Eichung der Waage berücksichtigt.
  • Auf diese Weise ist erreicht, daß auch die auf der Meßstrecke I befindliche Materialmenge gewichtskorrigiert von der Waage abläuft, was bei den üblichen Waagen nicht der Fall ist, da hier die Korrektur meistens in mehreren Stufen erfolgt und außerdem das auf dem Band noch nicht korrigierte Material in den nachfolgenden Arbeitsprozeß einläuft.
  • Da beim Abstreifen des gepreßten Materialstroms die abgestreifte Materialkante b bei senkrechter Abstreifung leicht abfallen würde, sind die Abstreifer 32 und 33 so ausgebildet, daß die Abstreiffläche zur Oberfläche des Materialstroms einen Winkel oc (Fig. 5) bildet. Die Größe des Winkels ist dabei von den Materialeigenschaften abhängig.
  • Zweckmäßig sind die beiden Abstreifer 32 und 33 über einen Steg 37 (F i g. 4) miteinander verbunden, auf dem ein mit einem Gewinde versehenes Mutterstück 38 vorgesehen ist, in das eine Spindel 39 eines Antriebes 40 geführt ist.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Dosierbandwaage, bei welcher laufend eine über dem abzugebenden Sollgewicht liegende Materialmenge zugeführt und der überschüssige Teil, von der Waage gesteuert, wieder abgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß von zwei an sich bekannten Abstreifern (32, 33), welche starr (37) untereinander verbunden gemeinsam von der Waage (24) verstellbar sind, je einer am Beginn (22) und am Ende (23) der Wiegestrecke (1) angeordnet ist, derart, daß der am Ende liegende Abstreifer (33) gegenüber dem am Beginn liegenden um einen vorbestimmten Betrag (a') zur stärkeren Materialabnahme versetzt ist.
  2. 2. Dosierbandwaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der am Beginn der Wiegestrecke liegende Abstreifer (32) auch bei einer maximalen Gewichtsabweichung der Materialmenge zur Untergewichtsseite hin noch Material ab streift.
  3. 3. Dosierbandwaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Versetzung (a') des am Ende der Wiegestrecke liegenden Abstreifers (33) so groß ist, daß er in dem zu erwartenden Gewichtstoleranzbereich stets Material abstreift.
  4. 4. Dosierbandwage nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten der Abstreifer um einen vorbestimmten Winkel (asc) gegenüber der Vertikalen für eine abschrägende Böschung des Materials geneigt sind.
  5. 5. Dosierbandwaage nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die starre, Verbindung der Abstreifer aus einem über eine Gewindespindel (39) verstellbaren Steg (37) besteht.
  6. 6. Dosierbandwaage nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstreifer (32, 33) intermittierend in zeitlichen Abständen steuerbar sind, welche der Durchlaufszeit des Materials von am Beginn der Wiegestrecke zum am Ende der Wiegestrecke angeordneten Abstreifer entspricht.
  7. 7. Dosierbandwaage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der Abstreifer mit einem oder mehreren auf einer Umlenkwalze (2) des Wiegebandes (3) angeordneten Kontakten (36) durchführbar ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 880 942, 935460; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1756514; französische Patentschriften Nr. 843 613, 878 293, 787 757; britische Patentschrift Nr. 485 435; USA.-Patentschrift Nr. 1 646 817.
DEB51437A 1958-12-13 1958-12-13 Dosierbandwaage Pending DE1198079B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB51437A DE1198079B (de) 1958-12-13 1958-12-13 Dosierbandwaage

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB51437A DE1198079B (de) 1958-12-13 1958-12-13 Dosierbandwaage

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1198079B true DE1198079B (de) 1965-08-05

Family

ID=6969538

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB51437A Pending DE1198079B (de) 1958-12-13 1958-12-13 Dosierbandwaage

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1198079B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009005873A1 (de) * 2009-01-20 2010-07-29 Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden Vorrichtung und Verfahren zur massebezogenen Bestimmung des Ertrages von Getreidekörnern an Erntemaschinen

Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1646817A (en) * 1925-09-24 1927-10-25 Joseph G Hedrick Automatic dispensing and weighing machine
FR787757A (fr) * 1934-04-16 1935-09-28 Perfectionnements aux appareils de distribution continue des matières en vrac
GB485435A (en) * 1936-08-04 1938-05-19 Kommerzienrat Anton Franklin S Improvements in or relating to weighing apparatus
FR843613A (fr) * 1938-09-19 1939-07-06 Fr Hesser Dispositif automatique pour le contrôle du poids de boîtes et autres emballages remplis de morceaux de sucre ou autres produits analogues
FR878293A (fr) * 1941-01-13 1943-01-15 Fr Hesser Dispositif pour vérifier le poids de boîtes remplies de sucre en morceaux et enlever les morceaux de sucre en excès
DE880942C (de) * 1951-07-22 1953-06-25 Carl Schenck Maschinenfabrik D Dosierbandwaage fuer Materialien mit anomalen Fliesseigenschaften
DE935460C (de) * 1952-03-09 1955-11-17 Schenck Gmbh Carl Einrichtung zur Zuteilung in der Zeiteinheit gleichbleibender Mengen von staubfoermigem, zum Schiessen neigendem Schuettgut
DE1756514U (de) * 1957-09-28 1957-11-21 Siemens Ag Einrichtung zur konstanthaltung des durchsatzes von bandfoerderanlagen.

Patent Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1646817A (en) * 1925-09-24 1927-10-25 Joseph G Hedrick Automatic dispensing and weighing machine
FR787757A (fr) * 1934-04-16 1935-09-28 Perfectionnements aux appareils de distribution continue des matières en vrac
GB485435A (en) * 1936-08-04 1938-05-19 Kommerzienrat Anton Franklin S Improvements in or relating to weighing apparatus
FR843613A (fr) * 1938-09-19 1939-07-06 Fr Hesser Dispositif automatique pour le contrôle du poids de boîtes et autres emballages remplis de morceaux de sucre ou autres produits analogues
FR878293A (fr) * 1941-01-13 1943-01-15 Fr Hesser Dispositif pour vérifier le poids de boîtes remplies de sucre en morceaux et enlever les morceaux de sucre en excès
DE880942C (de) * 1951-07-22 1953-06-25 Carl Schenck Maschinenfabrik D Dosierbandwaage fuer Materialien mit anomalen Fliesseigenschaften
DE935460C (de) * 1952-03-09 1955-11-17 Schenck Gmbh Carl Einrichtung zur Zuteilung in der Zeiteinheit gleichbleibender Mengen von staubfoermigem, zum Schiessen neigendem Schuettgut
DE1756514U (de) * 1957-09-28 1957-11-21 Siemens Ag Einrichtung zur konstanthaltung des durchsatzes von bandfoerderanlagen.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009005873A1 (de) * 2009-01-20 2010-07-29 Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden Vorrichtung und Verfahren zur massebezogenen Bestimmung des Ertrages von Getreidekörnern an Erntemaschinen
DE102009005873B4 (de) * 2009-01-20 2012-08-02 Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden Vorrichtung und Verfahren zur massebezogenen Bestimmung des Ertrages von Getreidekörnern an Erntemaschinen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE8528992U1 (de) Durchlaufwaage zum Erfassen des Durchsatzes von in einer Getreidemühle verarbeiteten schüttbaren Nahrungsmitteln
DE1532058B2 (de) Verfahren zum Zuführen eines Beimischungsgutes zu Tabak und Tabaksossiervorrichtung sowie Vorrichtung zum Ausüben des Verfahrens
DE1082177B (de) Vorrichtung zum Herstellen eines ununterbrochenen Tabakstromes
DE3213965A1 (de) Vorrichtung zum foerdern von material
DE2244059A1 (de) Vorrichtung zur gewichtsdosierten gleichfoermigen zufuehrung von streifenabschnitten in die aufgabevorrichtung einer schneckenmaschine
DE2841470C2 (de)
DE611824C (de) Vorrichtung zur laufenden Abgabe gleichbleibender Mengen von Massenguetern
EP0582310A1 (de) Rohrkettenförderer
DE2804585A1 (de) Einrichtung zur vergleichmaessigung von schuettgut
DE2950072A1 (de) Walzenpresse und verfahren zur regelung des durchsatzes einer walzenpresse
DE102005006733B4 (de) Vorrichtung zum Befüllen von Behältern
DE1198079B (de) Dosierbandwaage
DE2102155A1 (de) Förderbandwaage, insbesondere Dosierbandwaage
DE1101785B (de) Einrichtung zum Zufuehren eines kontinuierlich zugeteilten Schuettgutgemenges an einen intermittierend zu beschickenden Verbraucher
DE1914466C3 (de) Verfahren zum Abnehmen von Tabak von einem Vorrat sowie Vorrichtung zum Ausüben des Verfahrens
DE1549291A1 (de) Einrichtung zur Ermittlung der Foerderleistung von Abzugseinrichtungen
DE973212C (de) Abfuellwaage mit elektrischer Steuerung der Gut-Zufuehrung zur Lastschale
DE2709304B2 (de) Dosiervorrichtung für selbsttätige Abfüllwaagen
DE674627C (de) Wiegeeinrichtung zum Mischen mehrerer Foerdergueter
DE1918993C3 (de) Vorrichtung zum gleichmäßigen Austragen von Schüttgütern
DE2048288A1 (de) Regelvorrichtung fur kontinuierlich arbeitende Granulat oder Pulververteiler
DE2526897C3 (de) Selbsttätige Wiegevorrichtung
DE1205901B (de) Vorrichtung zum Regeln des Schuettvolumens von pulver- oder kornfoermigem, elektrisch leitendem Gut auf einem hiermit beladenen Foerderband
DE7617854U1 (de) Schuettgutzufuehrvorrichtung fuer eine abfuellwaage
DE1086449B (de) Foerderbandwaage