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DE1205901B - Vorrichtung zum Regeln des Schuettvolumens von pulver- oder kornfoermigem, elektrisch leitendem Gut auf einem hiermit beladenen Foerderband - Google Patents

Vorrichtung zum Regeln des Schuettvolumens von pulver- oder kornfoermigem, elektrisch leitendem Gut auf einem hiermit beladenen Foerderband

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Publication number
DE1205901B
DE1205901B DEL44252A DEL0044252A DE1205901B DE 1205901 B DE1205901 B DE 1205901B DE L44252 A DEL44252 A DE L44252A DE L0044252 A DEL0044252 A DE L0044252A DE 1205901 B DE1205901 B DE 1205901B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor belt
electrodes
electrode
control unit
servomotor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL44252A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl W Lotz
Rudolf Kluge
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KARL W LOTZ DIPL ING
Original Assignee
KARL W LOTZ DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KARL W LOTZ DIPL ING filed Critical KARL W LOTZ DIPL ING
Priority to DEL44252A priority Critical patent/DE1205901B/de
Publication of DE1205901B publication Critical patent/DE1205901B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D9/00Level control, e.g. controlling quantity of material stored in vessel
    • G05D9/12Level control, e.g. controlling quantity of material stored in vessel characterised by the use of electric means
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D7/00Control of flow
    • G05D7/06Control of flow characterised by the use of electric means
    • G05D7/0605Control of flow characterised by the use of electric means specially adapted for solid materials

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Electrostatic Separation (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Regeln des Schüttvolumens von pulver- oder kornförmigem, elektrisch leitendem Gut auf einem hiermit beladenen Förderband Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Regeln der Schütthöhe und damit des Volumens des mit einem Förderband transportierten Materials.
  • Diese Aufgabe tritt z. B. in Brikettfabriken auf, bei denen Kohle über Förderbänder in genau gleichbleibenden Mengen mehreren Trocknern oder anderen Einrichtungen zugeführt werden muß.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe hat man bisher zum Teil Waagen verwendet, die das Gewicht der auf den Förderbändern transportierten Kohle ermitteln und Regler steuern, um das Gewicht auf dem Soll-Wert zu halten. Solche Bandwaagen sind sehr teuer und bedürfen einer dauernden Wartung und Pflege.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich demgegenüber durch große Einfachheit in Aufbau, Bedienung und Wartung aus. Zur Lösung der Aufgabe macht die Erfindung von einer Eigenschaft, nämlich der elektrischen Leitfähigkeit und der pulver- oder kornförmigen Struktur des zu fördernden Gutes, z. B. Kohle, in an sich bekannter Weise Gebrauch.
  • Eine bekannte Vorrichtung, die auch von dieser Eigenschaft Gebrauch macht, dient zum Regeln der Schütthöhe. Hier hängen zwei Ketten von oben herab in die Bahn des transportierten Schüttgutes.
  • Bei Berührung mit der Oberfläche des Gutes schließt sich ein Stromkreis, der von einem Pol eines Steuergerätes durch das Schüttgut zu den Ketten und von dort zurück zum anderen Pol des Steuergerätes führt.
  • Das Schließen des Stromkreises bedeutet also, daß das Schüttgut seine Soll-Höhe erreicht hat. Das Steuergerät betätigt darauf ein Stellglied, das die weitere Zufuhr des Schüttgutes unterbricht oder herabsetzt. Mit dieser bekannten Vorrichtung läßt sich somit die Schütthöhe konstant halten. Diese Vorrichtung kann das Schüttvolumen nicht regeln, da nur die Höhe des Schüttgutes erfaßt wird und die Breite des von dem Schüttgut auf dem Förderband eingenommenen Raumes unbeeinflußt bleibt.
  • Eine solche Beeinflussung oder ein Festlegen der Breite des von dem Schüttgut auf dem Förderband eingenommenen Raumes erfordert starre Leitplatten, die in Laufrichtung des Förderbandes symmetrisch zu dessen Mittellinie angeordnet sind. Solche starren Leitplatten sind bei einer Vorrichtung, die zum Umleiten von Schüttgut von einem ersten auf ein zweites Förderband dient, bekanntgeworden.
  • Wenn nicht nur eine einzige Schütthöhe, sondern die Schütthöhe und damit das Schüttvolumen m mehreren Stufen geregelt werden soll, sind als Ketten ausgebildete und damit flexible Elektroden nicht mehr brauchbar. Diese geben nämlich nur die Signale »kein Stroms oder »Strom«, unabhängig davon, ob das Schüttgut die Soll-Höhe gerade erreicht hat oder diese überschreitet. Zum genauen Erkennen unterschiedlicher Schütthöhen sind starre Elektroden erforderlich.
  • Starre Elektroden, die in das Schüttgut hineinragen und zur Messung der Schüttguthöhe dienen, sind an sich bekannt. Eine bekannte Vorrichtung, bei der die Elektroden auf diese Weise ausgebildet sind, arbeitet jedoch auf kapazitiver Grundlage und nicht galvanisch wie die erfindungsgemäße Vorrichtung.
  • Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung soll das Schüttvolumen von pulver- oder kornförmigem, elektrisch leitendem Gut auf einem hiermit beladenen Förderband in mehreren Stufen geregelt werden können. Dies geschieht dadurch, daß die Breite des von dem Schüttgut auf dem Förderband eingenommenen Raumes konstant gehalten und die Schütthöhe geändert und geregelt wird. Hierzu verwendet die Erfindung mehrere oberhalb des Förderbandes angeordnete und auf dieses gerichtete starre Elektroden sowie ein Steuergerät.
  • Die Aufgabe, das Schüttvolumen durch Beeinflussen der Schütthöhe zu regeln, wird erfindungsgemäß durch die Kombination von drei Merkmalen gelöst: daß die Elektroden in verschiedener Höhe über dem Förderband enden, daß an sich bekannte, starre Leitplatten in Laufrichtung des Förderbandes vor den Elektroden seitlich von und symmetrisch zur Mittellinie angeordnet sind und daß das Steuergerät die am dichtesten an das Förderband heranerreichende Elektrode mit einer und die übrigen Elektroden mit entgegengesetzter Polarität speist und einen Stromfluß zwischen dieser und den anderen Elektroden feststellt und hierauf einen Stellmotor zum Steuern der Beschickung des Förderbandes derart betätigt, daß die Schütthöhe an den Elektroden konstant ist.
  • Die von dem Steuergerät gespeisten Elektroden tauchen in die auf dem Förderband liegende Kohle ein und bilden mit dieser einen Stromkreis. Zur Erläuterung der Betriebsweise sei angenommen, daß das Förderband immer bis zur untersten Elektrode mit Kohle beladen ist. Reicht die Schütthöhe nur bis zur untersten und nicht bis zur nächsthöheren Elektrode, ist der Stromkreis offen und das Steuergerät gibt ein solches Signal zum Stellmotor, daß die auf das Förderband aufgegebene Kohlenmenge erhöht wird. Bei Ansteigen der Schütthöhe bis zur nächsthöheren Elektrode tauchen diese und die andere mit umgekehrter Polarität gespeiste Elektrode beide in die Kohle ein, und der Stromkreis schließt sich über die Kohle. Das Steuergerät führt darauf dem Stellmotor ein umgekehrtes Signal zu.
  • Soll die Schütthöhe über den Fußpunkt der zweiten Elektrode hinaus erhöht werden, wird die dritte Elektrode an dem Steuergerät eingeschaltet, und dem Stellmotor werden so lange weitere Signale zugeführt, bis die Kohleschicht auf dem Förderband auch bis zu dieser Elektrode angestiegen ist.
  • Mit der Vorrichtung läßt sich damit die Schütthöhe des Förderbandes stufenweise regeln. Die Zahl der Stufen und die Größe der einzelnen Stufen hängt von der Zahl der Elektroden und deren Abstand von dem Förderband ab.
  • Zwischen Steuergerät und Stellmotor sind Regelglieder eingeschaltet, um die durch die Länge des Förderbandes zwischen der Beschickungsstelle und den Elektroden entstehende Verzögerung auszugleichen.
  • Damit eine Elektrode nicht in eine von einer vorhergehenden Elektrode in dem Schüttgut ausgesparte Furche eintaucht, können die Elektroden seitlich versetzt oder zueinander gestaffelt angeordnet sein.
  • Die Elektroden können die Form von einfachen Platten oder Stäben aufweisen. Besonders bewährt hat sich eine Umfangsform, die sich aus zwei gleichseitigen, spitzen, in Bewegungsrichtung des Schüttgutes ausgerichteten und mit ihren Grundseiten aufeinanderliegenden Dreiecken zusammensetzt. In Bewegungsrichtung des Schüttgutes liegt dann eine große Berührungsfläche vor, und kurzwellige Höhenänderungen werden ausgeglichen und führen zur Anzeige des Durchschnittswertes.
  • Zu erwähnen ist noch, daß die Leitplatten das zugeführte Gut vor den Elektroden auf die gleiche Breite drücken. Die von den Elektroden vorgenommene Höhenmessung wird dadurch zu der gewünschten Volumenmessung.
  • In der oben beschriebenen Form arbeitet die erfindungsgemäße Vorrichtung als Regler. Selbstverständlich läßt sich die Vorrichtung auch als Meßgerät einsetzen. Hierzu schließt man z.B. an das Steuergerät einen Schreiber an, der die von den einzelnen Elektroden ermittelte Schütthöhe aufzeichnet.
  • Bei Verwendung als Regler läßt sich mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung jeder beliebige Soll-Wert einstellen. Zum Beispiel müssen den Trocknern in Brikettfabriken 105 0/o ihrer Nennleistung an Kohle zugeführt werden. Hierdurch wird gewährleistet, daß die Trockner immer mit voller Leistung arbeiten, und die überschüssige Kohlenmenge wird zurückgeführt. Erfindungsgemäß läßt sich die Zu- fuhr und Einhaltung dieses Wertes durch Abstimmung des Steuergerätes einhalten.
  • Die Erfindung sieht weiter eine Ausführung vor, mit der die von einem Förderband auf ein anderes Förderband abgezweigte Menge derart gesteuert wird, daß das Schüttvolumen auf dem zweiten Förderband konstant bleibt. Hierzu sind über dem zweiten Förderband eine Minimum- und eine Maximumelektrode angeordnet, die in kurzen Abständen kurz unterhalb bzw. oberhalb der Soll-Höhe der Beschikkung über diesem Förderband enden. Das zweite Förderband selbst ist elektrisch leitend. Ein Steuergerät speist das Förderband mit einer und die beiden Elektroden mit entgegengesetzter Polarität. Dadurch schließt sich über das Förderband und das von diesem beförderte Gut ein Stromkreis zur Minimum-oder Maximumelektrode. An das Steuergerät ist weiter ein Stellmotor angeschlossen, der über eine Spindel eine in die Beschickung des ersten Förderbandes eingreifende Leitplatte verschiebt. Das Steuergerät steuert den Stellmotor derart, daß von dem ersten Förderband eine konstante Gutmenge auf das zweite Förderband abgezweigt wird. Bei nur bis zur Minimumelektrode reichender Schütthöhe wird die Leitplatte weiter über das erste Förderband geschoben, während sie bei Eintauchen der Maximumelektrode in das Gut zurückgeführt wird. Auch hier sorgen Vor- und Nachregelglieder dafür, daß keine Schwingungen um den Soll-Wert eintreten.
  • Diese Ausführung läßt sich auch bei einem Schüttelsieb einsetzen, das kontinuierlich beschickt werden muß. Rohe Braunkohle enthält feine Kohle und gröbere Bestandteile, wie noch nicht vollständig verkohlte Holzreste u. dgl. Das Verhältnis dieser beiden Bestandteile schwankt, so daß bei konstantbleibender Zufuhr das Sieb bei Beschickung mit einem hohen Anteil an groben Bestandteilen nicht voll ausgelastet wird. Das Sieb wird daher schräg angeordnet, und die Kohle wird von der höheren Seite in solcher Menge über das Sieb geleitet, daß auf der tieferen Seite immer ein überlauf stattfindet und damit ein Polster vorliegt. Bei einem solchen Sieb werden die Maximum- und die Minimumelektrode über dem letzten Viertel der Länge des Siebes angeordnet.
  • Hierdurch wird gewährleistet, daß das Sieb immer mit Kohle bedeckt ist und auch bei einem hohen Anfall grobstückiger, nicht durch das Sieb durchtretender Bestandteile immer auf voller Leistung arbeitet.
  • Als Beispiel für die Erfindung werden die beiden Ausführungen in den Zeichnungen dargestellt. Dabei ist Fig. 1 schematisch eine perspektivische Darstellung der ersten Ausführung, F i g. 2 ein Schnitt entlang der Linie 2-2 in Fig. 1, F i g. 3 eine Draufsicht auf die Ausführung in Blickrichtung der Pfeile 3-3 in F i g. 2, Fig.4 schematisch die Draufsicht auf eine bestimmte Ausführung einer Elektrode, F i g. 5 schematisch die Draufsicht auf ein Förderband mit seitlich versetzten Elektroden, F i g. 6 schematisch eine Draufsicht auf die zweite Ausführung der Erfindung, F i g. 7 ein Schnitt entlang der Linie 7-7 in F i g. 4, Fig.8 schematisch eine Seitenansicht auf eine spezielle Anwendung der in F i g. 6 und 7 gezeigten Ausführung.
  • Fig. 1 zeigt ein Förderband 10 üblicher Bauart, das auf Stützen 12 läuft. Auf dem Förderband 10 liegt die Kohleschicht 14. Im gezeigten Beispiel weist die Vorrichtung vier Elektroden 16, 18, 20 und 22 auf, von denen nach der Darstellung in Fig. 2 die drei hinteren Elektroden in die Kohleschicht 14 eintauchen. Die Elektroden sind an das Steuergerät 24 angeschlossen. Die Elektrode 22, die am dichtesten über dem Förderband 10 endet, wird z. B. mit negativer Polarität gespeist, während den Elektroden 16 bis 20 positive Polarität zugeführt wird. Fig. 3 zeigt die Leitplatten 26, die die Kohleschicht 14 auf konstante Breite drücken.
  • F i g. 4 zeigt als Beispiel für eine Elektrodenform eine in Bewegungsrichtung der Kohle stromlinienförmig ausgebildete Elektrode 16, die gleichzeitig in Laufrichtung der Kohle eine große Berührungsfläche aufweist. Fig. 5 zeigt schematisch, wie mehrere solcher Elektroden seitlich gegeneinander versetzt angeordnet sind.
  • Fig. 6 zeigt das erste Förderband 28, von dem Kohle auf das zweite Förderband 30 abgezweigt wird.
  • Über dem Förderband 30 stehen die Minimumelektrode 32 und die Maximumelektrode 34. Die beiden Elektroden und das Förderband 30 sind an das Steuergerät 36 angeschlossen. Dieses steuert einen Stellmotor 38, der über eine Spindel 40 auf eine Leitplatte 42 einwirkt.
  • Das Förderband 30 ist über eine Leitung 44 an das Steuergerät 36 angeschlossen. Sinkt die Kohleschicht unter den Fußpunkt der Minimumelektrode 32, wird der Stromkreis über die Leitung 44, das Förderband 30, die Kohleschicht, die Minimumelektrode 32 und das Steuergerät 36 unterbrochen und dem Stellmotor 38 ein solches Signal zugeführt, daß er die Leitplatte 42 - in Blickrichtung auf F i g. 6-nach links verschiebt. Dadurch wird eine größere Kohlenmenge von dem Förderband 28 auf das Förderband 30 abgezweigt. Bei Ansteigen der Kohleschicht bis zum Fußpunkt der Maximumelektrode 34 schließt sich ein weiterer Stromkreis über diese Elektrode, und auf ein erneutes Signal schiebt der Stellmotor 38 die Leitplatte 42 über die Spindel 40 nach rechts. Damit läßt sich die Höhe der Kohleschicht auf dem Förderband 30 auf einen Wert zwischen der Minimumelektrode 32 und der Maximumelektrode 34 einregeln. Auch hier sorgen Verzögerungsglieder dafür, daß die Soll-Höhe nicht zwischen einem Minimum- und Maximumwert hin- und herpendelt, sondern praktisch auf einem Wert konstant gehalten wird.
  • Fig. 7 zeigt diese Ausführung im Schnitt. In gleicher Darstellung zeigt Fig. 8 eine Ausführung, bei der die Zufuhr von Kohle zu einem Schüttelsieb 46 auf konstanter Höhe gehalten wird. Die beiden Elektroden 32 und 34 sind am Ende des schrägliegenden Siebes 46 angeordnet. Dadurch wird gewährleistet, daß das Sieb 46 immer mit Kohle bedeckt ist und gesiebte Kohle in konstantem Maß durch den Trichter 48 abgeführt wird. Die überschüssige, von dem Sieb 46 nicht aufgenommene Kohle läuft an dem Überlauf 50 über und wird zur weiteren Bearbeitung zurückgeführt.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung läßt sich zum Messen und Regeln der Schütthöhe von jeglichem Gut verwenden, das elektrisch leitend ist und eine solche Struktur aufweist, daß es beim Vorbeilauf an den Elektroden elektrisch Kontakt gibt und diese nicht beschädigt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Regeln des Schüttvolumens von pulver- oder kornförmigem, elektrisch leitendem Gut auf einem hiermit beladenen Förderband mit mehreren oberhalb des Förderbandes angeordneten und auf dieses gerichteten starren Elektroden sowie mit einem Steuergerät, d a -durch gekennzeichnet, daß die Elektroden (16, 18, 20, 22) in verschiedener Höhe über dem Förderband enden, daß an sich bekannte, starre Leitplatten (26) in Laufrichtung des Förderbandes (10) vor den Elektroden seitlich von und symmetrisch zur Mittellinie angeordnet sind und daß das Steuergerät die am dichtesten an das Förderband heranreichende Elektrode (22) mit einer und die übrigen Elektroden (16, 18, 20) mit entgegengesetzter Polarität speist und einen Stromfluß zwischen dieser und den anderen Elektroden feststellt und hierauf einen Stellmotor zum Steuern der Beschickung des Förderbandes derart betätigt, daß die Schütthöhe an den Elektroden konstant ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der von zwei sich kreuzenden Förderbändern ein konstantes Volumen von einem Förderband zum anderen überführt werden soll, gekennzeichnet durch eine über dem zweiten Förderband (30) angeordnete Minimumelektrode (32) und eine Maximumelektrode (34), die in kurzen Abständen kurz unterhalb bzw. oberhalb der Soll-Höhe der Beschickung über dem zweiten Förderband (30) enden, das zweite Förderband (30) elektrisch leitend ist, ein Steuergerät (36), das das Förderband (30) mit einer und die beiden Elektroden (32, 34) mit der anderen Polarität speist und einen Stromfluß zwischen dem Förderband (30) und den Elektroden (32, 34) feststellt, ein an das Steuergerät (36) angeschlossener Stellmotor (38) und eine von dem Stellmotor (38) über eine Spindel (40) verschiebbare und in die Beschickung des ersten Förderbandes (28) eingreifende Leitplatte (42), die von dem Stellmotor (38) in Abhängigkeit der diesem von dem Steuergerät (36) zugeführten Signale derart in die Beschickung ein- und ausfahrbar ist, daß die Schütthöhe an den Elektroden (32, 34) konstant ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Maximum- und Minimumelektrode (32, 34) über einem Schüttelsieb (46) angeordnet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Maximum- und Minimumelektrode (32, 34) über dem letzten Viertel der Länge des Förderbandes (30) bzw. des Schüttelsiebes (46) angeordnet sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1 150 621, 1 054 905, 572 108; schweizerische Patentschrift Nr. 278 034; USA.-Patentschriften Nr. 2 792 923, 2589 220, 1 907 089; Zeitschrift »Automatik«, März 1962, S. 92 bis 95.
DEL44252A 1963-03-02 1963-03-02 Vorrichtung zum Regeln des Schuettvolumens von pulver- oder kornfoermigem, elektrisch leitendem Gut auf einem hiermit beladenen Foerderband Pending DE1205901B (de)

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