DE935460C - Einrichtung zur Zuteilung in der Zeiteinheit gleichbleibender Mengen von staubfoermigem, zum Schiessen neigendem Schuettgut - Google Patents
Einrichtung zur Zuteilung in der Zeiteinheit gleichbleibender Mengen von staubfoermigem, zum Schiessen neigendem SchuettgutInfo
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- DE935460C DE935460C DESCH8986A DESC008986A DE935460C DE 935460 C DE935460 C DE 935460C DE SCH8986 A DESCH8986 A DE SCH8986A DE SC008986 A DESC008986 A DE SC008986A DE 935460 C DE935460 C DE 935460C
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- G01G—WEIGHING
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- G01G11/003—Details; specially adapted accessories
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Description
- Einrichtung zur Zuteilung in der Zeiteinheit gleichbleibender Mengen von staubförmigem, zum Schießen neigendem Schüttgut Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Zuteilung in der Zeiteinheit gleichbleibender Mengen von staubförmigem, zum Schießen neigendem Schüttgut wie Kohlenstaubl od. dgl. an einen Abnehmer oder Verbraucher.
- Die Schwierigkeiten, die beim genauen Dosieren solcher Materialien auftreten, sind bekannt. Die Erfindung bezweckt, eine genaue und betriebssichere Dosierung von staubförmigen und zum Schießen neigenden Materialien zu erreichen. Gemäß der Erfindung wird dieses Ziel dadurch erreicht, daß die Zuteilung durch die Vereinigung dreier an sich bekannter, unterschiedlich wirkender Aggregate erfolgt, von denen das erste, vorzugsweise als Zellenschleuse ausgebildete, volumetrisch arbeitet, das nächste das Schüttgut durch Vibration entlüftet und dem eigentlichen, als geschwindigkeitsgesteuerte, nicht rückgekoppelte Förderbandwaage, vorzugsweise mit Sollgewichtsmengenregelung und Regelautomatik ausgeblildeten Zuteilaggregat zuführt. Zweckmäßig wird die Förderleistung der Schleuse etwas großer gewählt, als die von der Dos sierbandwaage pro Zeiteinheit abgezogene Gewichtsmenge. Erfindungsgemäß ist ferner dafür Sorge getragen, daß der Auslauf des Schwingförderers genügend nahe über dem Förderband der Waage liegt. Es wurde nämlich festgestellt, daß staubförmiges Gut nur dann gleichmäßig, also ohne Schießen, auf das Band gelangt, wenn eine zu große Fallhöhe vermieden wird. Der Abstand des Schwingfördererauslaufs von Förderband bestimmt sich aus der inneren Reibung, d. h. aus dem Schütt- winkel des zu dosierenden Materials. Zur weiteren Erläuterung der Erfindung dient ein Ausführungsbeispiel, das die Zeichnung im Auf- und Seitenriß veranschaulicht.
- Aus dem Vorratsbehälter I gelangt das zu dosierende Material zunächst in eine Zellenschleuse 2.
- Die Drehzahlregelung des Antriebsmotors 3 für das Zellenrad in der Schleuse 2 gestattet bereits eine Vordosierung. Danach kommt das Material durch den Stutzen 4 auf den Schwingförderer5, der als Wuchtrinne oder elektromagnetisch erregte Vibrar tionsrinne ausgebildet sein kann. und das Material auf die Förderbandwaage 6 gibt. Der Auslauf des Schwingförderers liegt in geeignetem Abstand über dem Förderband der Waage. Die Förderleistung der Zellenschleuse und des Schwingförderers sind so eingeregelt, daß etwa 110 bis I20 O/o der von der Förderbandwaage 6 in der Zeiteinheit abgegebenen Materialgewichtsmenge angeliefert werden. Der Überschuß gelangt durch den Stutzen 7 auf eine nicht gezeichnete Fördervorrichtung, die ihn in den Vorratsbehälter I zurückfördert. Das dosierte Mar terial wird durch die Austrag-söffnung 8 abgezogen.
- Von besonderer Bedeutung für die Einrichtung nach der Erfindung ist die nicht rückgekoppelte Geschwindigkeitssteuerung der Förderblandwaage 6.
- Hierbei wird sowohl die für die Zeiteinheit vorgeschnebene Gewichtsmenge (Sollgewichtsmengenregelung), wie auch jede Schüttgewichtsschwankung (Regel.automatik) mit Hilfe einer geeigneten, vorzugsweise elektrischen Steuerung in Geschwindigkeitsänderungen des fördernden Sägebandes übersetzt. Die Regelautomatik sorgt dalfür, daß die vom Band abgeworfene Gewichtsmenge gemäß der Regelforderung: Kg/m m/sec = kg/sec unverändert bleibt. Die Steuerimpulse lassen sich dazu verwenden, die Drehzahl des Zellenrades in der Schleuse 2 wie gegebenenfalls auch die Amplitude und'oder die Frequenz des Schwingförderers 5 den jeweiligen Material- und Betriebsbedingungen anzupassen. In diesem Falle ist es auch möglich, die einzelnen Elemente so aufeinander abNzustimmen, daß kein Überlauf mehr nötigt ist.
- Die Erfindung ermöglicht durch die Vereinigung mehrerer regelbarer Glieder in einer Ein,richtung eine besonders genaue Dosierung, wie schlecht die Eigenschaften des zu dosierenden Materials auch sein mögen.
- PATENTANSPROCHE: I. Einrichtung zur Zuteilung in der Zeiteinheit gleichbleibender Mengen von staub£örmigem, zum Schießen neigendem Schüttgut wie Kohlenstaub od. dgl. an einen Abnehmer oder Verblraucher, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuteilung durch die Vereinigung dreier an sich bekannter, unterschiedlich wirkender Aggregate erfolgt, von denen das erste, vorzugsweise als Zellenschleuse (2) ausgebildete, volumetrisch arbeitet, das nächste das Schüttgut durch Vibfation entlüftet und dem eigentlichen, als geschwindigkeitsgesteuerte, nicht rückgekoppelte Förderblandwaage (6), vorzugsweise mit Sollgewichts mengenregelung und Regel automatik ausgebildeten Zuteilaggregat zuführt.
Claims (1)
- 2. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Zellenschleuse etwa IO bis 20 °/0, mehr Material anliefert, als die Förderbandwaage gewichtsdosiert abgibt, wobei der Materialüberschuß in den Vorratsbehältern (I) oberhalb der Zellenschleuse zurüclcgeführt werden kann.3. Einrichtung nach Anspruch I oder 2, dar durch gekennzeichnet, daß der Abstand der Auslauföffnung des Schwingförderers von dem Förderband der Waage (6) eine bestimmte, dem Schüttwinkel, daß heißt der inneren Reibung des zu dosierenden Materials angepaßte Größe hat.4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Sollgewichtsmengenregelung wie auch die Regelautomatik der Förderb,andwaage auf die Drehzahl des Zellenschleusenrades und gegebenenfalls auf Frequenz und/oder Amplitude des Schwingförderers einwirkt.Angezogene Druclçschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 273 375, 449098, 750 775; USA.-Patentschriften Nr. 2 2991636, 2 523 179.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH8986A DE935460C (de) | 1952-03-09 | 1952-03-09 | Einrichtung zur Zuteilung in der Zeiteinheit gleichbleibender Mengen von staubfoermigem, zum Schiessen neigendem Schuettgut |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH8986A DE935460C (de) | 1952-03-09 | 1952-03-09 | Einrichtung zur Zuteilung in der Zeiteinheit gleichbleibender Mengen von staubfoermigem, zum Schiessen neigendem Schuettgut |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE935460C true DE935460C (de) | 1955-11-17 |
Family
ID=7425943
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH8986A Expired DE935460C (de) | 1952-03-09 | 1952-03-09 | Einrichtung zur Zuteilung in der Zeiteinheit gleichbleibender Mengen von staubfoermigem, zum Schiessen neigendem Schuettgut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE935460C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1198079B (de) * | 1958-12-13 | 1965-08-05 | Bahlsen Werner | Dosierbandwaage |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE273375C (de) * | ||||
| DE449098C (de) * | 1925-08-04 | 1927-09-09 | Artur Kern | Zufuehrungsvorrichtung an Mehlabsackwaagen |
| US2299636A (en) * | 1938-08-26 | 1942-10-20 | Fred Goat Co Inc | Automatic net weighing machine |
| DE750775C (de) * | 1941-10-23 | 1945-01-25 | Zufuehrungsvorrichtung fuer Mehl und mehlartige Stoffe an selbsttaetigen Waagen | |
| US2523179A (en) * | 1947-01-03 | 1950-09-19 | Syntron Co | Weight checking sampler |
-
1952
- 1952-03-09 DE DESCH8986A patent/DE935460C/de not_active Expired
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