[go: up one dir, main page]

DE1195223B - Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung des Herstellungsprozesses von hydraulischen Bindemitteln - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung des Herstellungsprozesses von hydraulischen Bindemitteln

Info

Publication number
DE1195223B
DE1195223B DEJ25506A DEJ0025506A DE1195223B DE 1195223 B DE1195223 B DE 1195223B DE J25506 A DEJ25506 A DE J25506A DE J0025506 A DEJ0025506 A DE J0025506A DE 1195223 B DE1195223 B DE 1195223B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
granules
size
class
fed
scanning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ25506A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Giessler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IBM Deutschland GmbH
Original Assignee
IBM Deutschland GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IBM Deutschland GmbH filed Critical IBM Deutschland GmbH
Priority to DEJ25506A priority Critical patent/DE1195223B/de
Priority to GB717865A priority patent/GB1043032A/en
Publication of DE1195223B publication Critical patent/DE1195223B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B7/00Hydraulic cements
    • C04B7/36Manufacture of hydraulic cements in general
    • C04B7/38Preparing or treating the raw materials individually or as batches, e.g. mixing with fuel
    • C04B7/40Dehydrating; Forming, e.g. granulating
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28CPREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28C7/00Controlling the operation of apparatus for producing mixtures of clay or cement with other substances; Supplying or proportioning the ingredients for mixing clay or cement with other substances; Discharging the mixture
    • B28C7/0007Pretreatment of the ingredients, e.g. by heating, sorting, grading, drying, disintegrating; Preventing generation of dust
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N15/00Investigating characteristics of particles; Investigating permeability, pore-volume or surface-area of porous materials
    • G01N15/02Investigating particle size or size distribution
    • G01N15/0205Investigating particle size or size distribution by optical means
    • G01N15/0227Investigating particle size or size distribution by optical means using imaging; using holography
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N15/00Investigating characteristics of particles; Investigating permeability, pore-volume or surface-area of porous materials
    • G01N2015/0019Means for transferring or separating particles prior to analysis, e.g. hoppers or particle conveyors

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Glanulating (AREA)
  • Investigating Or Analysing Materials By Optical Means (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung des Herstellungsprozesses von hydraulischen Bindemitteln Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Steuerung des Herstellungsprozesses von hydraulischen Bindemitteln, insbesondere von Portlandzement, deren gemahlenes und gemischtes Rohmaterial als Granalien dem Brennofen zugeführt werden.
  • Portlandzement wird bekanntlich aus ton- und kalkhaltigen Materialien hergestellt. Das Grundmaterial wird zunächst gemahlen und gemischt zu Rohmehl und dann in einem Brennofen so hoch erhitzt, bis das Rohmehl zu Klinkern zusammensintert. Diese Klinker werden anschließend in einer Mühle zu Zement gemahlen.
  • Beim Sintern schlammiger staubfeiner Massen, also beispielsweise des Zementrohmehls, im Brennofen ergeben sich nun die bekannten Schwierigkeiten, daß nämlich Teile des Rohmehlschlamms in übermäßiger Weise miteinander verkitten, sich unter anderem im Ofeninnern festsetzen und so den Ofenbetrieb empfindlich stören oder daß die in den Ofen eingeblasene Heißluft bzw. die Ofenabgase große Staubmengen mit sich reißen, was wiederum die Wirtschaftlichkeit des Brennprozesses bzw. die Klinkerbildung nachteilig beeinflußt.
  • Deshalb ist man dazu übergegangen, die gezeigten Mißstände durch verschiedene Maßnahmen zu beseitigen.
  • Das Zementrohmehl wird zunächst zu Granalien geformt und dann dem Wärmeaustauscher bzw. Brennofen zugeführt. Das Überführen des Zementrohmehls in Granalien erfolgt beispielsweise dadurch, daß es zunächst mit Wasser angefeuchtet und dann durch mechanische Bewegung in einen kugelförmigen Zustand gebracht wird. Die Formung zu Granalien erfolgt auch unter Beimischung von Wasser und Öl, was nach dem Brennen leichter zu mahlende Klinker ergibt. Andere Maßnahmen bestehen in der Trocknung und Brikettierung des Zementrohmehls.
  • Es ist auch bekannt, die Granulierung des Zementrohmehls nicht vor dem Einbringen in den Brennofen vorzunehmen, sondern geeignete Fremdstoffe, wie z. B. Kiesschotter in geeigneter Körnung, beizumischen, was zwar die Staubbildung nicht befriedigend unterbindet, aber doch den eigentlichen Brennprozeß unterstützt.
  • Es wird auch in der Weise verfahren, daß ein Teil der fertiggebrannten Klinker zum Einlauf des Brennofens zurückgeführt und mit dem neu zu brennenden Zementrohmehl vermischt wird.
  • Außerdem wird das Rohmehl mit gebranntem Kalk oder hydraulischen Bindemitteln zusammen mit Wasser befeuchtet und zu Granalien geformt. Diese Maßnahme erfolgt erst kurz vor dem Brennprozeß, damit die bindenden Eigenschaften dieser Stoffe nicht schon vor der Beschickung des Brennofens wirksam werden.
  • Bei allen diesen Maßnahmen spielen aber die Größe, die Größenverteilung und die Zusammensetzung (Menge des zugesetzten Wassers) eine ausschlaggebende Rolle bezüglich der 'Wirtschaftlichkeit des Brennprozesses und der Güte des Endproduktes.
  • Die richtige Größe der Granalien ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, daß Staubbildung infolge Zerfalls der Granalien .in der Sinterzone ebenso vermieden wird wie die Schlammbildung mit ihren Folgen.
  • Der einwandfreie Brennprozeß verlangt Granalien bestimmter Größe, da z. B. beim dem Brennofen vorgeschalteten Wärmeaustauscher die Gaswärme im Querstrom auf das Brenngut übertragen und eine möglichst günstige Wärmeaustausch-Oberfläche angestrebt wird.
  • Es soll eine etwa gleichmäßige Erhitzung der Granalien in der Trockenzone erfolgen, da sonst die zunächst noch kalten Granalien mit dem aus den erhitzten Granalien austretenden Wasserdampf beschlagen und dadurch erweichen, was wiederum zu Schlammbildung führt. Eine weitere Folge einer ungleichmäßigen Erhitzung ist aber auch, daß infolge des niedergeschlagenen Wasserdampfes zu feuchte Granalien bei der anschließenden plötzlichen Erwärmung durch die eintretende Verdampfung zerspringen und zerstäubt werden.
  • Die Menge des zur Granalienbildung dem Rohmehl zugeführten Wassers muß einerseits mindestens so groß sein, daß die erforderliche Größe und Festigkeit der Granalien erreicht wird, andererseits darf sie aber nicht so groß sein, daß die Wirtschaftlichkeit des Prozesses durch Erhöhung des Brennstoffverbrauchs zur Verdampfung des überschüssigen Wassers vermindert wird. Die Festigkeit, die Größe und die Feuchtigkeit der Granalien stehen aber auch wieder in wechselseitiger Beziehung zur erreichbaren und erwünschten Schütthöhe im Wärmeaustauscher, die ebenso ein Maß für die Wirtschaftlichkeit des Prozesses liefert.
  • Wie diese Ausführungen zeigen, ist der Granulierungsprozeß von enormer Wichtigkeit, da durch ihn mehrere in gegenseitiger Wechselbeziehung stehende und für den gesamten Zementherstellungsprozeß außerordentlich bedeutende Faktoren günstig beeinflußt werden können. Außerdem zeigt sich, daß mit herkömmlichen Mitteln, die sich im Prinzip auf eine Sichtkontrolle bzw. Erfahrungstatsachen beschränken, ein derartig verketteter Vorgang nicht optimal gesteuert. werden kann.
  • Es ist das Ziel der Erfindung, das Verfahren zur Herstellung von hydraulischen Bindemitteln, insbesondere Portlandzement, im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit zu verbessern und eine gleichbleibende Güte des Endproduktes zu gewährleisten.
  • Gemäß der Erfindung wird deshalb ein Verfahren vorgeschlagen, derart, daß die Granalien hinsichtlich ihrer absoluten Größe und in Klassen unterteilten Größenverteilung mittels eines Abtast-und Klassiergerätes gemessen werden und die Klassenhäufigkeit in einem den einzelnen Größenklassen zugeordneten Klassenspeicher zahlenmäßig aufsummiert und über einen Prozeßrechner zur Steuerung der Granalienbildung herangezogen wird.
  • Dieses Verfahren gewährleistet, daß jederzeit sowohl die absolute Größe wie auch die Größenverteilung der Granalien im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit und Güte des Endproduktes optimal eingehalten bzw. bei auftretenden Abweichungen automatisch korrigiert wird.
  • Eine vorteilhafte Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens besteht im wesentlichen darin, daß der einem Meßtisch zugeführte Teil der Granalien nacheinander mittels eines optischen Systems auf einer rasterförmig angeordneten Fotozellenreihe als Schatten abgebildet, die die Größenklasse kennzeichnende Hell-Dunkel-Grenze elektrisch über UND-Schalter abgefragt, der Abfrageimpuls im zugeordneten Bereich des Klassenspeichers zahlenmäßig aufsummiert, dieser in bestimmten Zeitabständen ausgelesen und das Ergebnis den Prozeßrechnern zugeführt wird.
  • Das Verfahren wird im folgenden an Hand der F i g. 1 bis 3 näher erläutert.
  • F i g. 1 stellt das Prinzip des erfindungsgemäßen Verfahrens dar; F i g. 2 zeigt die Häufigkeit H in Abhängigkeit von der Größe G der Granalien (meist asymmetrische Verteilung); F i g. 3 zeigt den Aufbau eines erfindungsgemäßen Abtast- und Klassiergerätes.
  • F i g. 1 zeigt einen sogenannten Granalienteller 1, in dem die Granalien 2, wie anschließend noch näher erläutert wird, gebildet werden. Die Granalien 2 fallen in den Einlauftrichter 3 des Wärmeaustauschers bzw. Brennofens 4. Der erfindungsgemäße Zusatz besteht nun in einer Förderrinne 5 mit einem Auffangteller 6. über die Förderrinne 5 wird ein Teil der Granalien einem Abtast- und Klassiergerät 7 zugeführt, das in Verbindung mit dem Klassenspeicher 8 steht. Der Klassenspeicher 8 wirkt zusammen mit dem Prozeßrechner 9 auf die Wasserzufuhr 10, die Rohmehlzufuhr 11 und die Steueranordnung 12, die aus einer Drehzahl- und einer Neigungswinkelverstellvorrichtung für den Granalienteller 1 besteht.
  • Der Granalienteller 1 hat nun die Aufgabe, aus dem ihm zugeführten Rohmehl und Wasser Granalien zu bilden. Der Granalienteller hat eine bestimmte Neigung und befindet sich in dauernder Drehbewegung. Er ist im Innern mit Leitblechen versehen und bildet infolge seiner Drehbewegung aus dem mit Wasser benetzten Rohmehl die genannten Granalien. Die absolute Größe und die Größenverteilung der Granalien lassen sich nun in bestimmter Weise beeinflussen. Größe und Größenverteilung der Granalien stehen einmal in Zusammenhang mit dem Verhältnis zwischen der Menge des zugeführten Rohmehls und des Wassers und der in der Zeiteinheit überhaupt zugeführten Rohmaterialmengen. Ferner haben die Drehgeschwindigkeit und die Neigung des Granalientellers 1 einen Einfluß auf die Bildung der Granalien. Die Häufigkeit H in Abhängigkeit von der Größe G der Granalien läßt sich nun durch Steuerung dieser Größen, wie in F i g. 2 durch Pfeile angedeutet, verändern. Durch Steuerung der Wasser- bzw. Rohmehlzufuhr, der Drehgeschwindigkeit und der Neigung des Granalientellers läßt sich eine für den Zementherstellungsprozeß optimale Häufigkeitskurve nachbilden. Zu diesem Zweck wird ein repräsentativer Teil der den Granalienteller 1 verlassenden Granalien 2 vor dem Einlauftrichter 3 des Brennofens 4 mittels der Auffangschale 6 abgezweigt und über eine Förderrinne 5 dem Abtast- und Klassiergerät 7 zugeführt. Dort werden die Granalien nacheinander gemessen und im Klassenspeicher 8 zahlenmäßig aufsummiert. Im Klassenspeicher 8 wird somit die jeweils vorhandene Häufigkeitsverteilung abgespeichert.
  • In bestimmten Zeiteinheiten wird der Klassenspeicher 8 ausgelesen, d. h. also, die -absolute Größe und die Größenverteilung der gebildeten Granalien durch den Prozeßrechner 9 kontrolliert. Der Prozeßrechner 9 vergleicht nun die gemessene Häufigkeitsverteilung mit der bekannten Sollwertverteilung. Bestehen gewisse Abweichungen, so erstellt der Prozeßrechner 9 Steuerbefehle, die die Bildung der Granalien so beeinflussen, daß die gemessene Häufigkeitsverteilung mit der Sollverteilung übereinstimmt. Wie in F i g. 1 schematisch dargestellt, wirken die vom Prozeßrechner 9 erstellten Steuerbefehle auf die Wasserzufuhr 10, die Rohmehlzufuhr 11 und die Steueranordnung 12 für den Granalienteller 1, durch die die Neigung und die Drehgeschwindigkeit beeinflußt werden. Die im Abtast-und Klassiergerät 7 durchgemessenen Granalien werden beispielsweise über eine Rinne 13 wiederum dem Einlauftrichter 3 des Wärmeaustauschers bzw. Brennofens 4 zugeleitet.
  • Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Abtast- und Klassiergerätes 7 ist in F i g. 3 ausführlicher dargestellt. Die über die Förderrinne 5 dem Abtast- und Klassiergerät zugeführten Granalien werden nacheinander einem entsprechend ausgebildeten Meßtisch 16 zugeführt. Mit Hilfe der Lichtquelle 14, des Kondensors 15 und des Objektivs 17 wird die jeweils auf dem Meßtisch 16 liegende Granalie 2 als Schatten auf dem mit Schlitzen 20 versehenen Schirm 18 abgebildet. Hinter dem Schirm 18 gegenüber den Schlitzen 20 sind eine Reihe Fotozellen F1 bis F4 angeordnet, deren Anzahl der Anzahl Größenklassen entspricht, in die die Granaliengrößen aufgeteilt werden sollen.
  • Im vorliegenden Falle sind vier Größenklassen I bis IV vorgesehen. Die Fotozellen F 1 bis F 4 seien so geschaltet, daß sie nur, wenn sie unbeleuchtet sind, d. h. also, wenn der Schatten einer Granalie auf sie fällt, ein Signal abgeben. Die Verbindung zwischen den Fotozellen 19 und dem Klassenspeicher 8, der entsprechend der Anzahl der Größenklassen in vier Bereiche (I) bis (IV) aufgeteilt ist, erfolgt über die den einzelnen Klassen zugeordneten UND-Schalter A 1 bis A4.
  • Die Eingänge der UND-Schalter sind folgendermaßen verschaltet: Fotozelle F 1 ist mit Eingängen der UND-Schalter A 1 bis A 4, Fotozelle F 2 mit Eingängen der UND-Schalter A 2 bis A 4, Fotozelle F 3 mit Eingängen der UND-Schalter A 3 und A 4 und Fotozelle F 4 mit einem Eingang des UND-Schalters A 4 verbunden. Außerdem ist der invertierte Ausgang des UND-Schalters A 4 mit weiteren Eingängen der UND-Schalter A 1 bis A3, der invertierte Ausgang des UND-Schalters A 3 mit Eingängen der UND-Schalter A 1 und A 2 und der invertierte Ausgang des UND-Schalters A 2 mit einem Eingang des UND-Schalters A 1 verbunden.
  • Es sei zunächst angenommen, auf dem Meßtisch 16 befinde sich eine zur kleinsten Größenklasse l gehörende Granalie, die in der Figur gestrichelt dargestellt ist. In diesem Falle ist nur die Fotozelle F 1 unbeleuchtet und gibt ein Signal an sämtliche UND-Schalter A 1 bis A4. Da die Fotozellen F 2 und F 3 kein Signal abgeben, sind die UND-Bedingungen der zugeordneten UND-Schalter A 2 bis A 4 nicht erfüllt, und an deren Ausgängen ist somit auch kein Signal vorhanden. Die Ausgänge der UND-Schalter A 2 bis A 4 sind aber über die Inverter 12 und 13 mit weiteren Eingängen des UND-Schalters A 1 verbunden, so daß an diesen Eingängen durch die Inversion ein Signal anliegt. Sämtlichen UND-Schaltern wird nun über die Klemme 21 als weitere UND-Bedingung ein Abfrageimpuls zugeführt. Im Falle der kleinsten Größenklasse I sind demnach nur sämtliche UND-Bedingungen des UND-Schalters A 1 erfüllt, und an dessen Ausgang steht ein Impuls, der in den Bereich (I) des Klassenspeichers 8 eingelesen und zahlenmäßig aufsummiert wird.
  • Liegt auf dem Meßtisch 16 eine Granalie der Größenklasse II, so sind nur die beiden Fotozellen F1 und F2 unbeleuchtet und geben ein Signal ab. Die UND-Bedingungen der UND-Schalter A 3 und A4 sind nicht erfüllt, da sie von den Fotozellen F3 und F 4 kein Signal erhalten. Ebenso ist die UND-Bedingung des UND-Schalters A 1 nicht erfüllt, da der Ausgang von UND-Schalter A2, an dem ein Signal ansteht, sobald ein Abfrageimpuls zugeführt wird, über den Inverterl2 mit einem Eingang von UND-Schalter A 1 verbunden ist. In diesem Falle wird also nur in den Bereich (II) des Klassenspeichers 8 ein Impuls eingelesen und zahlenmäßigaddiert.
  • In entsprechender Weise wird ein Impuls in Bereich (III) des Klassenspeichers 8 eingelesen, wenn eine Granalie der Größenklasse III abgetastet wird.
  • Wird eine Granalie abgetastet, die der größten Größenklasse IV entspricht, so sind sämtliche Fotozellen F 1 bis F 4 unbeleuchtet und erfüllen damit zusammen mit dem Abfrageimpuls die UND-Bedingung des UND-Schalters A 4. Es wird ein Impuls in Bereich (IV) des Klassenspeichers 8 eingelesen. Die Inverter I2 bis 14 verhindern einen Ausgangsimpuls an den UND-Schaltern A 1 bis A3.
  • Selbstverständlich handelt es sich bei der hier gezeigten Anordnung nur um ein Ausführungsbeispiel, die Aufteilung in Größenklassen kann wesentlich verfeinert und die Ansteuerung des Klassenspeichers 8 in anderer Form vorgenommen werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Steuerung des Herstellungsprozesses von hydraulischen Bindemitteln, insbesondere von Portlandzement, deren gemahlenes und gemischtes Rohmaterial als Granalien dem Brennofen zugeführt wird, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Granalien (2) hinsichtlich ihrer absoluten Größe und in Klassen unterteilten Größenverteilung mittels eines Abtast- und Klassiergerätes (7) gemessen werden und die Klassenhäufigkeit in einem den einzelnen Größenklassen zugeordneten Klassenspeicher (8) zahlenmäßig aufsummiert und über einen Prozeßrechner (9) zur Steuerung der Granalienbildung herangezogen wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein größenmäßig einen repräsentativen Querschnitt darstellender Teil der erzeugten Granalien (2) mittels einer Auffangschale (6) über eine Förderrinne (5) nacheinander dem Meßtisch (16) des Abtast und Klassiergerätes (7) zugeführt und nach der Messung wieder den übrigen Granalien zugeleitet wird.
  3. 3. Vorrichtung zur-Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Meßtisch (16) zugeführten Granalien (2) nacheinander mittels eines optischen Systems auf einer rasterförmig angeordneten Fotozellenreihe als Schatten abgebildet, die die Größenklasse kennzeichnende Hell-Dunkel-Grenze elektrisch über UND-Schalter abgefragt, der Abfrageimpuls im zugeordneten Bereich des Klassenspeichers zahlenmäßig aufsummiert, dieser in bestimmten Zeitabständen ausgelesen und das Ergebnis dem Prozeßrechner zugeführt wird.
DEJ25506A 1964-03-21 1964-03-21 Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung des Herstellungsprozesses von hydraulischen Bindemitteln Pending DE1195223B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEJ25506A DE1195223B (de) 1964-03-21 1964-03-21 Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung des Herstellungsprozesses von hydraulischen Bindemitteln
GB717865A GB1043032A (en) 1964-03-21 1965-02-19 Improvements relating to methods and apparatus for manufacturing granules

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEJ25506A DE1195223B (de) 1964-03-21 1964-03-21 Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung des Herstellungsprozesses von hydraulischen Bindemitteln

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1195223B true DE1195223B (de) 1965-06-16

Family

ID=7202255

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEJ25506A Pending DE1195223B (de) 1964-03-21 1964-03-21 Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung des Herstellungsprozesses von hydraulischen Bindemitteln

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE1195223B (de)
GB (1) GB1043032A (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10236241B4 (de) * 2002-08-07 2005-04-21 Bavarian Nordic A/S Abfüllvorrichtung für Kapseln, insbesondere Arzneimittelkapseln

Also Published As

Publication number Publication date
GB1043032A (en) 1966-09-21

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2736607C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur thermischen Behandlung von feinkörnigem Gut mit heißen Gasen
DE2944659A1 (de) Regeleinrichtung fuer eine brennanlage mit kalzinierbrenner
DE609839C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Zement aller Art
DE1195223B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung des Herstellungsprozesses von hydraulischen Bindemitteln
DE3502957C2 (de)
EP0592422B1 (de) Verfahren zur herstellung von sintermagnesia
DE69002803T2 (de) Schmelzverfahren für Schlamm.
DE69216973T2 (de) Verfahren zum Mischen und Granulieren von pulverförmigem Gut
DE1218927B (de) Vorrichtung zum thermischen Behandeln von Magnesit, Dolomit und Kalk und Verfahren zu deren Betrieb
DE2044457C3 (de) Verfahren zur Beseitigung von Alkaliverbindungen bei der Herstellung von Zement aus Rohschlamm sowie Vorrichtung zur Durchfuhrung des Verfahrens
DE2143373C3 (de) Verfahren zur Herstellung von gebrannten Eisenerzpellets
DE1035040B (de) Verfahren zum Brennen oder Brennen und Sintern auf Sinterrosten
DE585767C (de) Verfahren zum Sintern hydratwasserhaltiger Stoffe
DE564947C (de) Verfahren zum Brennen von Zement in zwei Brennstufen
DE700791C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer Rostbeschickung aus Zementrohschlamm
AT225593B (de) Vorrichtung zum Brennen und Sintern von staubförmigem Gut und Verfahren zum Betrieb der Vorrichtung
DE2657621B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Zementklinker aus bergfeuchten Zementrohstoffen
DE2445937C2 (de) Verfahren und Anlage zum Erzeugen von Futterpellets aus Futtermehl
AT247383B (de) Verfahren zum Verarbeiten des als wasserreicher Filterkuchen bei der Hüttenabgasentstaubung anfallenden eisenhaltigen Schlammes auf der Sintermaschine
DE102009034447A1 (de) Verfahren und Anlage zur Herstellung von Pellets aus Biomasse in einer Pelletierpresse zur Verwendung als Brennmaterial in Feuerstellen
AT244849B (de) Anlage zur Aufbereitung und Ausgabe pneumatisch beförderten, feinverteilten Gutes
DE808107C (de) Verfahren und Vorrichtungen zum Brikettieren von Flugasche bzw. Flugkoks
DE2143373A1 (de) Verfahren zur Herstellung'von gebrannten Erzkügelchen
DE2700485A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum brennen von stueckigem gut, insbesondere eisenerzpellets
AT142414B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Körnung von feinem Gut durch Anlagern des Gutes an stückige angefeuchtete Kerne.