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DE1188488B - Sicherheitsskibindung - Google Patents

Sicherheitsskibindung

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Publication number
DE1188488B
DE1188488B DEM57503A DEM0057503A DE1188488B DE 1188488 B DE1188488 B DE 1188488B DE M57503 A DEM57503 A DE M57503A DE M0057503 A DEM0057503 A DE M0057503A DE 1188488 B DE1188488 B DE 1188488B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
base plate
ski
locking bar
safety
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM57503A
Other languages
English (en)
Inventor
Guenther Rochelt
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to DEM57503A priority Critical patent/DE1188488B/de
Priority to AT691563A priority patent/AT245998B/de
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Pending legal-status Critical Current

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    • A63C9/08571Details of the release mechanism using axis and lever

Landscapes

  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description

  • Sicherheitsskibindung Bekannt sind Sicherheitsskibindungen mit einer um eine zur Skioberfläche senkrechter Achse schwenkbaren Standplatte, an welcher zwei Seitenbacken schwenkbar angelenkt sind, die in der Mittelstellung der Standplatte in ihrer Normalstellung verriegelt sind, wobei die Verriegelung mindestens einer Seitenbacke beim Ausschwenken der Standplatte gelöst wird. Obwohl derartige Sicherheitsskibindungen schon in den verschiedensten Ausgestaltungen vorgeschlagen worden sind, hat sich keine von ihnen in der Praxis durchsetzen können. Dies beruht darauf, daß sich bei diesen Bindungen die erforderliche Sicherheitswirkung nicht erzielen ließ. Die der Verriegelung der Seitenbacken dienenden Ansätze dieser Backen wirken bei den bekannten Bindungen der beschriebenen Art mit Haltegliedern zusammen, die auf dem Ski befestigt sind, und zwar meist im Bereich vor der Standplatte. Tritt nun ein unzulässig hohes Drehmoment auf, bei welchem der Fuß aus der Bindung freigegeben werden muß, so drückt der Fuß mit großer Kraft gegen eine der Seitenbacken und preßt deren Verriegelungsansatz gegen das entsprechende, auf dem Ski unverrückbar befestigte Halteglied. Die auftretenden Reibungskräfte sind dann so groß, daß eine Freigabe des Fußes, also die Entriegelung der in Kraftrichtung liegenden Seitenbacke, nicht mehr gewährleistet ist.
  • Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß bei einer Sicherheitsskibindung der eingangs beschriebenen Art das mit den Seitenbacken zusammenwirkende Verriegelungsorgan beweglich auf der Standplatte gelagert ist und in der Mittelstellung der Standplatte mittels einer äuf dem Ski befestigten Halteeinrichtung in seiner Verriegelungsstellung gehalten wird. Da das Verriegelungsorgan nicht mehr auf dem Ski, sondern auf der Standplatte selbst gelagert und außerdem beweglich ist, müssen beim Ausschwenken nicht mehr die zur Verriegelung dienenden Ansätze der Seitenbacken an den Halteflächen des Verriegelungsgliedes vorbeigezogen werden, gegen die sie mit großer Kraft angepreßt werden. Vielmehr schwenkt das Verriegelungsglied mit den Seitenbacken nach außen und wird, wenn es aus der Verriegelungsstellung freigegeben wird, ohne weiteres in die Lösestellung geschwenkt. Durch entsprechende Formgebung der Ansätze der Seitenbacken und/oder des Verriegelungsgliedes kann dafür Sorge getragen werden, daß die auf die Seitenbacken ausgeübte Kraft bei der Verschwenkung der Standplatte sogar dazu dient, das Verriegelungsorgan in die Lösestellung zu verschwenken.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können die Seitenbacken an ihrem vorderen Ende zur Skimitte abgewinkelte Verriegelungslappen aufweisen, die von dem Halteflansch einer auf der Standplatte um eine waagerechte Achse schwenkbar angeordneten Verriegelungsleiste übergriffen werden. Die Verriegelungsleiste kann einen nach vorn ragenden Ansatz aufweisen, welcher mit der auf dem Ski vor der Standplatte befestigten Rastvorrichtung zum Halten der Standplatte in der Mittelstellung und der Verriegelungsleiste in der Schließstellung zusammenwirkt. Es ist also nur eine einzige Rastvorrichtung für die Standplatte einerseits und für die Verriegelungsleiste andererseits erforderlich. Bei einer einfachen Ausführungsform kann der soeben erwähnte Ansatz der Verriegelungsleiste eine Rastpfanne aufweisen, in welche in Normalstellung der Standplatte ein federnd gelagertes Rastorgan der Rastvorrichtung eingreift. Dabei kann die Schwenkbewegung der Standplatte durch Anschläge begrenzt sein. Diese Begrenzung dient dem Zweck, die Schwenkbewegung der Standplatte auf den Bereich zu beschränken, der für die Freigabe der in Schwenkrichtung liegenden Seitenbacke erforderlich ist, wodurch eine Verbiegung der Standplatte verhindert wird, wie es sich bei zu weitem Ausschwenken ergeben könnte. Besonders zweckmäßig ist es bei der soeben beschriebenen Ausführungsform, wenn die Verriegelungslappen und/ oder die Verriegelungsleiste an ihren zusammenwirkenden Flächen schräg ausgebildet sind, derart, daß die an den Verriegelungslappen wirksame Kraft die Verriegelungsleiste selbsttätig in die Lösestellung schwenkt, sobald deren Ansatz von der Rastvorrichtung freigegeben ist.
  • Bei einer anderen, 'besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann in eine Ausnehmung des nach vorn ragenden Ansatzes der Verriegelungsleiste ein Schwenkglied eingreifen, das vor der Standplatte um eine zur Skioberfläche senkrechte Achse schwenkbar gelagert und durch die Rastvorrichtung lösbar in seiner Mittelstellung gehalten ist. Die Ausnehmung kann als sich in Skilängsrichtung erstreckendes Langloch ausgebildet sein, in welches ein am hinteren Ende des Schwenkgliedes befestigter, zur Skioberfläche senkrechter Bolzen hineinragt. Die Ausbildung der Ausnehmung des Ansatzes als Langloch führt dazu, daß der in die Ausnehmung hineinragende Bolzen beim Ausschwenken des Schwenkgliedes die Verriegelungsleiste zwangläufig in ihre Lösestellung führt.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind in der nachstehenden Beschreibung an Hand der Zeichnung näher erläutert, in welcher ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel veranschaulicht ist. In der Zeichnung zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht des, vorderen Teils der erfindungsgemäßen Sicherheitsbindung, teilweise im Schnitt, F i g. 2 eine der F i g. 1 entsprechende Draufsicht, F i g. 3 eine Draufsicht auf die vollständige erfindungsgemäße Bindung in der Normalstellung, F i g. 4 die Bindung nach F i g. 3 in ausgelöster Stellung und F i g. 5 eine Teildarstellung der Bindung in der Stellung nach F i g. 4, jedoch in vergrößertem Maßstab.
  • Auf dem Ski 1 ist die Standplatte 2, die aus Metall, biegsamem Kunststoff od. dgl. bestehen kann, im Absatzbereich mittels der auf dem Ski befestigten, die Standplatte übergreifenden Drehplatte 3 schwenk-bar gelagert. In ihrem vorderen Bereich trägt die Standplatte die Seitenbacken 4 und 5, welche in bekannter Weise um waagerechte Achsen 6 und 7 schwenkbar an Befestigungsplatten 8 und 9 sitzen, deren Abstand voneinander und deren Winkelstellung in bekannter- Weise mittels der Zahnungen 10 verstellbar sind. Die Seitenbacken 4 und 5 sind, ebenfalls in bekannter Weise, mit Sohlenniederhaltern 11 versehen, die ebenfalls beliebig verstellt werden können. Nach vorn setzen sich die Seiten-backen 4 und 5 in Verriegelungslappen 12 und 13 fort, deren vorderste Enden zur Skimitte hin abgewinkelt sind.
  • Nahe ihrer Vorderkante trägt die Standplatte 2 nach oben ragende Lageraugen 14, in welchen je eine kurze Welle 15 gelagert ist, an welcher je ein Lagerauge 16 einer Verriegelungsleiste 17 angelenkt ist. Die Verriegelungsleiste 17 ist oben rechtwinklig abgewinkelt und übergreift mit ihrem abgewinkelten Flansch die oberen Kanten der Verriegelungslappen 12 und 13. Ferner ist die Verriegelungsleiste 17 mit einem nach vorn ragenden Ansatz 18 versehen, der ein Langloch 19 aufweist.
  • In das Langloch 19 greift ein Bolzen 20 ein, der auf einem Schwenkglied 21 befestigt ist, das vor der Standplatte 2 angeordnet und um eine zum Ski senkrechte Achse 22 drehbar ist. Die Drehachse 22 ist in eine Grundplatte 23 eingenietet, die mittels der Schrauben 24 auf dem Ski 1 befestigt ist. Das Schwenkglied 21 wird bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel durch eine Rastvorrichtung in der Mittelstellung gehalten, die aus einem auf der Grundplatte 23 befestigten Gehäuse 25, einem in diesem Gehäuse festgelegten Zylinder 26, einem beweglichen Federwiderlager 27, einer Rastfeder 28 und einer Rastkugel 29 besteht. Das Gehäuse 25 weist einen schräg zur Achse des Zylinders 26 verlaufenden Schlitz 30 auf, der sich auch durch den Zylinder 26 erstreckt und in welchem ein Stellglied 31 des beweglichen Federwiderlagers 27 geführt ist, derart, daß durch Verschwenken des Stellgliedes 31 die Vorspannung der Feder 28 beliebig verändert werden kann. Wie ohne weiteres ersichtlich, können sämtliche zulässigen Vorspannungswerte der Feder 28 durch eine verhältnismäßig geringfügige Verstellung des Stellgliedes 31 erreicht werden. Die Rastkugel 29 wird, wie aus der Zeichnung deutlich ersichtlich, in eine Rastpfanne 32 gedrückt, die durch die Wandungen des vorn nach oben abgewinkelten Schwenkgliedes 21 gebildet wird.
  • Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Skibindung ist in den F i g. 3 bis 5 veranschaulicht. Wie die F i g. 3 zeigt, hält der Bolzen 20, wenn sich das Schwenkglied 21 in seiner Mittelstellung befindet, die Verriegelungsleiste 17 in ihrer Verriegelungsstellung fest und bewirkt dadurch gleichzeitig die Halterung der Standplatte 2 in ihrer Mittelstellung. Es ist also nur eine einzige Haltevorrichtung für die Verriegelungsleiste und die Standplatte erforderlich. Schwenkt nun beim Auftreten eines unzulässig hohen Drehmomentes, das bei dem in F i g. 4 angenommenen Fall im Uhrzeigersinne um die Drehplatte 3 herum wirkt, das Schwenkglied 21 nach außen, weil die Drehkraft über die Seitenbacke 5, die Verriegelungsleiste 17 mit ihrem Ansatz 18 und den Bolzen 20 auf das Schwenkglied 21 einwirkt und die Rastkugel 29 gegen den Widerstand der Rastfeder 28 zurückdrückt, so wird die Verriegelungsleiste 17 nicht mehr durch den Bolzen 20 in ihre Eingriffsstellung mit den Verriegelungslappen 12 und 13 gedrückt, sondern der Bolzen 20 legt sich im Gegenteil vorübergehend gegen das vordere Ende des Langloches 19 an und zieht damit zwangläufig die Verriegelungsleiste 17 in die in F i g. 4 und 5 dargestellte Stellung, in welcher sie die Verriegelungslappen 12 und 13 freigibt. Unter der Einwirkung der Drehkraft schwenkt dann um die in Drehrichtung liegende Seitenbacke, bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel die Seitenbacke 5, frei um ihre Achse 7 nach außen, wodurch der Fuß aus der Bindung freikommt. Erforderlichenfalls kann auch die andere Seitenbacke 4 nach außen schwenken, da sie ebenfalls nicht mehr von der Verriegelungsleiste 17 festgehalten wird. Durch die Erfindung ist also mit einfachen Mitteln verhindert, daß die Verriegelungslappen 12 und 13 beim Auslösen der Bindung unter dem Verriegelungsorgan herausgezogen werden müssen, was wegen ihrer starken Anpressung gegen das Verriegelungsorgan die Sicherheitswirkung der Bindung beeinträchtigen würde.
  • Eine einfachere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Bindung läßt sich leicht verwirklichen, wenn der Ansatz 18 der Verriegelungsleiste 17 etwas höher ausgebildet ist, an seinem vorderen Ende eine Rastpfanne aufweist und mit einer aus dem Gehäuse 25 nach hinten vorstehenden Rastkugel zusammenwirkt. Dann wird durch diese Rastkugel die Verriegelungsleiste 17 in der Verriegelungsstellung und damit gleichzeitig die Standplatte 2 in der Mittelstellung festgehalten, beim Auftreten eines unzulässig hohen Drehmomentes aber der Widerstand der Rastfeder überwunden und der Ansatz 18 so weit seitlich an dem Gehäuse der Rastvorrichtung vorbeigeführt, daß der Ansatz und damit die Verriegelungsleiste 17 frei nach vorn schwenken können, womit wiederum die Verriegelungslappen 12 und 13 freigegeben werden. Bei einer derartigen Ausführungsform ist es zweckmäßig, wenn die Standplatte 2 nach einem gewissen Schwenkweg, der für die Freigabe der Seitenbacken ausreicht, gegen einen Anschlag anstößt und damit an weiterer Drehung gehindert wird, insbesondere wenn sie aus einem solchen Material besteht, welches bei einer Biegung eine bleibende Verformung erleiden könnte. Derartige Anschläge sind bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel nicht erforderlich, weil der Schwenkweg der Standplatte 2 ohne weiteres durch den erhalten bleibenden Eingriff des Bolzens 20 in das Langloch 19 begrenzt wird.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Sicherheitsskibindung mit einer um eine zur Skioberfläche senkrechte Achse schwenkbaren Standplatte, an welcher zwei Seitenbacken schwenkbar angelenkt sind, die in der Mittelstellung der Standplatte in ihrer Normalstellung verriegelt sind, wobei die Verriegelung mindestens einer Seitenbacke beim Ausschwenken der Standplatte gelöst wird, dadurch gekennzeichnet, daß das mit den Seitenbacken zusammenwirkende Verriegelungsorgan beweglich auf der Standplatte gelagert ist und in der Mittelstellung der Standplatte mittels einer auf dem Ski befestigten Halteeinrichtung in seiner Verriegelungsstellung gehalten wird.
  2. 2. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenbacken an ihrem vorderen Ende zur Skimitte abgewinkelte Verriegelungslappen aufweisen, die von dem Halteflansch einer auf der Standplatte um eine waagerechte Achse schwenkbar angeordneten Verriegelungsleiste übergriffen werden.
  3. 3. Skibindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsleiste einen nach vorn ragenden Ansatz aufweist, welcher mit der auf dem Ski vor der Standplatte befestigten Rastvorrichtung zum Halten der Standplatte in der Mittelstellung und der Verriegelungsleiste in der Schließstellung zusammenwirkt.
  4. 4. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz der Verriegelungsleiste eine Rastpfanne aufweist, in welche in Normalstellung der Standplatte ein federnd gelagertes Rastorgan der Rastvorrichtung eingreift.
  5. 5. Sicherheitsskibindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkbewegung der Standplatte durch Anschläge begrenzt ist.
  6. 6. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der gegeneinander anliegenden Flächen der Verriegelungslappen und der Verriegelungsleiste schräg zur Kraftrichtung angeordnet ist.
  7. 7. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in eine Ausnehmung des nach vorn ragenden Ansatzes der Verriegelungsleiste ein Schwenkglied eingreift, das vor der Standplatte um eine zur Skioberfläche senkrechte Achse schwenkbar gelagert und durch die Rastvorrichtung lösbar in seiner Mittelstellung gehalten ist. B. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung als sich in Skilängsrichtung erstreckendes Langloch ausgebildet ist, in welches ein am hinteren Ende des Schwenkgliedes befestigter, zur Skioberfläche senkrechter Bolzen hineinragt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1834 953; österreichische Patentschrift Nr. 205 391; französische Patentschriften Nr. 1303 510, 1313684.
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