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DE1191662B - Zahnradlaeppmaschine mit zwei miteinander kaemmenden Zahnraedern - Google Patents

Zahnradlaeppmaschine mit zwei miteinander kaemmenden Zahnraedern

Info

Publication number
DE1191662B
DE1191662B DEG35305A DEG0035305A DE1191662B DE 1191662 B DE1191662 B DE 1191662B DE G35305 A DEG35305 A DE G35305A DE G0035305 A DEG0035305 A DE G0035305A DE 1191662 B DE1191662 B DE 1191662B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine according
thrust cam
plate
pivoting
thrust
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG35305A
Other languages
English (en)
Inventor
Oliver Frederick Bauer
Ernst J Hunkeler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gleason Works
Original Assignee
Gleason Works
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gleason Works filed Critical Gleason Works
Publication of DE1191662B publication Critical patent/DE1191662B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F19/00Finishing gear teeth by other tools than those used for manufacturing gear teeth
    • B23F19/02Lapping gear teeth
    • B23F19/025Lapping bevel gears by making use of a correspondingly shaped counterpart

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Zahnradläppmaschine mit zwei miteinander kämmenden Zahnrädern Die Erfindung bezieht sich auf eine Zahnrodläppmaschine mit zwei miteinandzr kämmenden Zahnrädern, die von zwei Spindeln getragen werden und bei der eines der Spindelgehäuse an einer Platte angeordnet ist, die gegenüber dem il-lasch inen;estell in einer parallel zu den bei.len Spindel ver_@:fc:den Ebene oszillierend a@itreibbar ist.
  • Bei einer bekannten L@ippnischi,ie dieser Art vve=-den die Führungsmittel vor. Rollen urd von parallelen Geraden Führungsb«hnei, -ebildet, in denen diese Rollen laufen. Dic Pl:ate kann daher -eGenüber denn @aschinengcst:_Il iiur eine tr<i@islatorische oszillierende PeweZcuin ausführen. Der Erfindung lie-t die Aufgabe zugrunde. die Zahnr;;dläppmaschine so auszugestalten, daß dieeve@i@ig der Platte gegenüber dem sie tragenden festen Maschinengestell aus einer Translation und ein,.. Sch-,venkbc@Uegun? zusammengesetzt ist. Das ist zur I3erbeiführu:ig der gegenseitigen Läppbewegungen der Zahnradspindeln erwünscht.
  • Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die @üliriigsm#'ttel zwischen dem Gestell und der Platte von zwei Hebeln gebildet werden, deren Schwenkachsen lotrecht zu der Ebene verlaufen und welche die Platte !.zegeniiber dem Gestell derart führen, daß die Platte sowohl eine translatorische Bewegung als auch eine Schwenkung ausführen kann.
  • Vorzugsweise ist einer der Hebel aal dein anderen, ferner an dem l@daschinengestell und schließlich an der Platte schwenkbar gelagert.
  • Zur Herbeiführun g der t_-r.nslatorischen Bewegung kann ein Pendelantrieb vorgesehen sein, de- zhm Schwenken der beider. i lebe! um ihre am Maschinengestell bzw. am anderen Hebel sitzenden Gelenkzapfen dient, während zur Herbeiführung der Schwenkung ein besonderer Antrieb vorgesehen ist, der die Platte um ihren Drehpunkt am zweiten Hebel verschwenkt.
  • Besonders bewährt hat sich eine Anordnung der beiden Hebel, derzufolge bei ihrer Pendelbewegung der sie verbindende Gelenkzapfen eine Bahn beschreibt, die ungefähr rechtwinklig zu der Bahn des Gelenkzapfens verläuft, der den zweiten Hebel mit der Platte verbindet.
  • Weitere Ausgestaltungen der Maschine nach der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen wiedergegeben. In diesen zeigen F i g. 1 und 2 einen Grundriß und einen Aufriß der Maschine, wobei der Aufriß teilweise im Schnitt dargestellt ist, F i g. 3 den waagerechten Schnitt in der Ebene 3-3 der F i g. 2, F i g. -1 den lotrechten Schnitt nach der Ebene 4-4 der F i g. 3 und 5 und F i g. 5 den waagerechten Teilschnitt nach der Ebene 5-5 der F i g. 4.
  • Auf dem Gestell 10 der Maschine ist ein Spindel-Gehäuse 11 angebracht, in welchem eine Spindel 12 um eine waagerechte Achse 13 drehbar gelagert ist. Diese Spindel hat ein Futter oder einen Dorn 14 zur Aufnahme eines Kegel- oder Hyperboloidtellerrades G. Ferner trägt das Gestell ein Gehäuse 15 zur Aufnahme der Lager einer Spindel 16, die um eine waagerechte Achse 17 umläuft und ein Futter 18 für ein Ritzel P hat, das mit dem Zahnrad G kämmt.
  • Das Gehäuse 11 ist in lotrechter Richtung verstellbar auf Führungsstangen 19, die auf einem Ständer 21 angeordnet sind. Die Verstellung des Gehäuses erfolgt mit Hilfe einer Stellschraube 22, die an Hand einer Teilung 23 eingestellt werden kann. Auf diese Weise kann man die Maschine zum Behandeln von Hyperboloidzahnrädern herrichten, bei denen der lotrechte Abstand der Achsen 13 und 17 verschieden groß bemessen ist. Der Ständer 21 ist auf waagerechten Führungsstangen 24 des Gestells 10 einstellbar. Diese Führungsstangen verlaufen parallel zur Ritzelachse 17. Auf die Weise läßt sich die Maschine für Tellerräder G verschiedenen Durchmessers einrichten. Die Einstellung erfolgt dabei mit Hilfe einer Stellspindel 25 an Hand einer Teilung 26. Das Spindelgehäuse 15 für das Ritzel ist auf waagerechten Führungsstangen 27 verschiebbar, die sich rechtwinklig zur Ritzelachse 17 und parallel zur Tellerradachse 13 erstrecken und auf einer Platte 28 angebracht sind. Durch Verschieben des Spindelgehäuses 15 auf den Führungsstangen 27 kann man das Ritzel P aus der in F i g. 1 in ausgezogenen Linien gezeigten Eingriffslage bis in eine strichpunktiert gezeigte Stellung P' zurückziehen, wo man das Ritzel ein- und ausspannen kann. Diese Verschiebung des Spindelgehäuses 15 erfolgt mittels eines Kolbens 29, der in einem Zylinder 30 der Platte 28 läuft. Der Kolben 29 ist mit dem Spindelgehäuse 15 durch eine Schraubspindel 31 verbunden, die in dem Kolben drehbar gelagert ist und mit Hilfe einer von Hand drehbaren Welle 32 gedreht werden kann, die eine Keilwellenverbindung mit der Schraubspindel hat. Dadurch kann man dann das Spindelgehäuse 15 auf den Gleitstangen 27 verstellen. Auf die Weise läßt sich die Maschine für Ritzel P verschiedener Durchmesser innerhalb des Leistungsbereiches der Maschine einstellen. Um diese Einstellung zu erleichtern, ist 'die Welle 32 mit einer Teilscheibe 33 versehen, die eine Teilung aufweist.
  • Der Antrieb der Ritzelspinde116 erfolgt durch einen umsteuerbaren Elektromotor 34, der auf dem Spindelgehäuse 15 angebracht und mit dem Motor durch einen Riementrieb verbunden ist. In der Zeichnung sieht man das Schutzgehäuse 35 dieses Riementriebes. Die das Tellerrad tragende Spindel 12 kann man mit Hilfe einer nicht mehr veranschaulichten Bremse abbremsen, um dadurch die kämmenden Zahnräder G und P mit einem Antriebsmoment zu belasten.
  • Die Erfindung bezieht sich nun insbesondere auf eine Einrichtung, mit deren Hilfe die Platte 28 in einer waagerechten Ebene geführt ist und derart bewegt wird, daß dadurch die gegenseitigen Stellungen von Tellerrad und Ritzel geändert werden. Durch diese Änderung wird das Tragbild der Zahnflanken, also der Bereich, in dem diese zur Anlage aneinander gelangen, in der Längsrichtung der Zähne verschoben.
  • Die gegenseitigen Bewegungen der Spindelachsen, die durch Verstellen der Platte 28 herbeigeführt werden, sind die folgenden: a) Eine Pendelbewegung um eine lotrechte Achse 40, die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel durch die Eingriffszone der Zahnräder geht. Der Zweck dieser Pendelbewegung ist es, das Tragbild auf den Zahnflanken in der Längsrichtung der Zähne zu verschieben.
  • b) Eine Hin- und Herverschiebung in Richtung der Ritzelachse 17 in Takt mit der Pendelbewegung, hauptsächlich zu dem Zweck, den Abstand des Tragbildes von den Begrenzungen des Zahnkopfes und des Zahnfußes aufrechtzuerhalten.
  • c) Eine Hin- und Herverschiebung in Richtung der Tellerradachse 13, hauptsächlich zu dem Zweck, das Spiel zwischen den Zahnflanken während der Pendelbewegung a) und der Hin- und Herverschiebung b) aufrechtzuerhalten.
  • Für die Durchführung dieser Bewegungen ist die Platte 28 mit ebenen waagerechten Unterflächen, die nicht näher gezeigt sind, auf Lagerkugeln 36 (F i g. 3) geführt, die auf waagerechten Flächen 37 des Gestells 10 rollen. Jede Gruppe von Kugeln ist von einem ovalen Ring umgeben, innerhalb dessen die Kugeln in waagerechter Richtung frei beweglich sind. Die Platte 28 ist nun durch eine die Achse 40 aufweisende Gelenkverbindung mit einem Hebel 38 verbunden, wobei diese Gelenkverbindung einen Zapfen 39 enthält, der an dem Hebel 38 befestigt ist und in ein Wälzlager 41 eingreift, das sich in der Platte 28 befindet. Der Hebel 38 ist seinerseits durch einen Gelenkzapfen 42 mit einem Winkelhebel 43 schwenkbar verbunden, der seinerseits mittels eines Lagerzapfens 44 am Gestell 10 gelagert ist. Das vom Zapfen 39 abgewandte Ende des Hebels 38 trägt auf Wälzlagern eine Rolle 45 (F i g. 3 und 4), die auf der ebenen Fläche eines Schubkurventeils 46 läuft. Dieser Schubkurvenkörper wird von einem Schlitten 47 getragen, der auf waagerechten Führungsstangen 48 des Gestells beweglich geführt ist. Auch der Hebel 43 trägt eine Rolle. Diese Rolle 49 läuft auf einem Schubkurventei151, der ebenfalls von dem Schlitten 47 getragen wird. Schließlich hat die Platte 28 einen starr an ihr befestigten Arm 53 mit einer dritten Rolle 52, die in einem vom Schlitten 47 getragenen dritten Schubkurventeil 54 läuft. Die Rollen 45 und und 51 durch eine Feder 55 (F i g. 3) gehalten, die und 51 durch eine Feder 55, F i g. 3, gehalten, die als Druckfeder zwischen den Hebeln 38 und 43 eingesetzt ist. Um schließlich die Rolle 52 an die in F i g. 3 rechts gelegene Schubkurvenfläche des Schubkurventeils 54 angedrückt zu halten, ist folgende Anordnung getroffen: In einer Zylinderbohrung 47 des Gestells 10 ist ein Kolben 56 geführt, der eine Rolle 58 trägt und gegen einen Ansatz 59 drückt, der von der Platte 28 aus abwärts ragt. Wirkt ein Druckmittel auf den Kolben, etwa die Druckflüssigkeit der hydraulischen Anlage der Maschine, so werden dadurch der Ansatz 59 und die Platte 28 um die Lagerachse 40 im Uhrzeigersinn gedreht. Das hat die Wirkung, die Rolle 52 an die rechte Schubkurvenfläche des Schubkurventeils 54 anzudrücken. Die Hebel 38 und 43 gehen durch Schlitze 61 einer Wandung des Gestells hindurch. Sie laufen dabei auf Lagerkugeln 63, die zwischen ihnen und den oberen und unteren Wandungen der Schlitze 61 eingefügt sind. Auf die Weise werden die Hebel 38 und 43 zusätzlich zu ihrer Lagerung 42 und 44 abgestützt. Die Anordnung der Lagerkugeln entspricht der bei 36 und 37 gezeigten Anordnung.
  • Der Schlitten 47 wird auf den Gleitstangen 48 durch eine Schubkurve 64 (F i g. 2 und 3) hin und her bewegt, die gegenüber dem Gestell eine Pendelbewegung um eine lotrechte Achse 65 durch einen umsteuerbaren Motorantrieb erfährt. Auf der Schubkurve läuft eine Rolle 66, die vom Schlitten 47 getragen wird. Sie wird kraftschlüssig in Anlage an der Schubkurve durch eine Feder 67 (F i g. 3) gehalten, die als Druckfeder zwischen dem Gestell 10 und dem Schlitten eingefügt ist, und zwar unter Mitwirkung des hydraulischen Druckes im Zylinder 68 des Schiebers. Der Gegendruck wirkt dabei gegen einen Kolben 69, der im Zylinder gleitet und am Gestell befestigt ist.
  • Der dem Schlitten 47 durch die Schubkurve 46 erteilte Hub und die Lage der Schubkurventeile 46, 51 und 54 auf dem Schlitten 47 sind in der nachstehend erläuterten Weise verstellbar. Nehmen die Schubkurventeile die in F i g. 3 gezeigte Einstellage ein, dann führt eine einwärts gerichtete Verschiebung des Schlittens 47, d. h. die mit Bezug auf F i g. 3 abwärts gerichtete Verschiebung, zu den folgenden Bewegungen: a) Der Schubkurventeil 54 verschwenkt durch Einwirken auf die Rolle 52 die Platte 28 im Uhrzeigersinn um die Lagerachse 4ƒ.
  • b) Der Schubkurventeil 41 verschwenkt durch Einwirken auf die Rolle 49 den Hebel 43 im Gegenuhrzeigersinn um das Lager 44 und verstellt dadurch den Hebel 38 und die Platte 28 in einer solchen Richtung (mit Bezug auf F i g. 3 nach unten), daß dadurch das Ritzel P längs seiner Achse 17 mit Bezug auf die F i g. 1 und 2 nach links verschoben wird.
  • c) Der Schubkurventeil 46 verschwenkt durch Einwirken auf die Rolle 43 den Hebel 38 im Uhrzeigersinn mit Bezug auf F i g. 3 um das Lager 42, wodurch die Lagerachse 40 und die Platte 28 in der Richtung der Tellerradachse 13 (nach links mit Bezug auf F i g. 3) verstellt werden. Dadurch wird das Ritzel P in Richtung auf das Tellerrad G verstellt. Verschiebt sich der Schlitten 47 längs der Gleitstangen 48 nach außen, so bewirkt das die drei Bewegungen a), b) und c) in den entgegengesetzten Richtungen.
  • Die Größe und die Richtung der Bewegung a), d. h. die Schwenkbewegung um die Achse 40, die sich bei einem gegebenen Hub des Schlittens 47 ergibt, läßt sich dadurch verstellen, daß man den Schubkurventeil 54 um einen Zapfen 71 (F i g. 4, 5) dreht. Dieser Zapfen verbindet den Schubkurventeil 54 mit dem Schlitten 47. Durch diese Verdrehung wird die Neigung der Schubkurvenfläche verändert. Um den Schubkurventeil in seiner jeweiligen Einstellage zu rasten, hat er auf seinem Umfang Kerben 73, in die eine Stellschraube 72 eingreifen kann. In der Längsrichtung des Schlittens 47 ist eine Stange 74 verschiebbar, die einen Stift 75 trägt, welcher in einen radialen Schlitz des Schubkurventeils 54 eingreift. Lockert man die Schraube 72 und verschiebt man dann die Stange 74 von Hand, so dreht der Stift den Schubkurventeil bis in die gewünschte Einstellage. Um diese Einstellung zu erleichtern, ist die Stange 74 mit einer Teilung versehen. Eine feinere Einstellung der Bewegung a) geschieht dadurch, daß man die Pendelamplitude der Schubkurve 64 ändert. Die Pendelbewegung dieser Schubkurve wird durch ein Antriebsaggregat 76 bewirkt, das aus einem umsteuerbaren Motor und einem Untersetzungsgetriebe besteht. Dieses Antriebsaggregat wirkt auf einen Kettentrieb 77 (F i g. 3), wodurch auch eine Schaltplatte 78 zum Umsteuern des Motors in eine Pendelbewegung versetzt wird. Der Umsteuerung des Motors dienen zwei Schalter 81 und 82. Der Schalter 81 steuert den Motor 76 um, wenn der Hauptmotor 34 vorwärts läuft. Wenn das geschieht, erfolgt der Antrieb auf der einen Seite der Zähne von Tellerrad und Ritzel. Der zweite Schalter 82 steuert den Motor 76 um, wenn der Hauptmotor 34 zurückläuft. Wenn das geschieht, erfolgt der Antrieb auf der anderen Seite der Zähne. Der Schalter 81 wird durch einen Hebel 83 geschaltet, der um eine Achse 84 schwenkbar gelagert ist und eine Rolle 85 hat, an die abwechselnd Anschläge 86 und 87 der Platte 78 anstoßen. Stößt der Anschlag 86 an die Rolle 85 an, so wird dadurch der Schalter in einer Weise betätigt, derzufolge der Motor 76 umgesteuert wird, sobald die Schubkurve 64 und die Platte 78 die gewünschten Grenzstellungen bei ihrer Drehung im Uhrzeigersinn erreichen. Stößt der Anschlag 87 an die Rolle 85 an, so wird dadurch der Schalter in einer Weise betätigt, derzufolge der Motor umgesteuert wird, sobald die Schubkurve 64 und die Platte 78 die gewünschten Grenzstellungen bei der Drehung im Gegenuhrzeigersinn erreichen. Die Anschläge 86 und 87 sind abhängig voneinander auf der Platte 78 in deren Umfangsrichtung verschiebbar. Die Grenzstellungen lassen sich daher in der gewünschten Weise ändern. Der Schalter 82 wird in entsprechender Weise durch einen Hebel 89 geschaltet, auf den unabhängig einstellbare Anschläge 91 und 92 wirken. Die Steuerschaltung für den Motor kann man mit einstellbaren Zählern ausrüsten, durch welche die Pendelbewegungen der Schubkurve 64 gezählt werden. Man kann dann dafür sorgen, daß während des Vorlaufes des Motors 34 eine bestimmte Anzahl von Pendelbewegungen der Schubkurve 64 erfolgt und daß beim Rücklauf des Motors entweder dieselbe Zahl oder eine andere Zahl von Pendelbewegungen der Schubkurve 64 durchgeführt wird.
  • Die zum Einstellen der Schubkurventeile 51 und 46 auf dem Schlitten 47 vorgesehenen Einrichtungen sind in den Fi g. 4 und 5 gezeigt. Der Schubkurventeil 51 hat einen Schaft 93, der drehbar in einer Buchse 94 gelagert ist. Diese läßt sich im Schlitten 47 um eine Achse drehen, die exzentrisch zum Schaft 93 verläuft. Der Schubkurvenkörper 91 trägt auf in Durchmesserrichtung entgegengesetzten Seiten seines Schaftes 93 Rollen 95 und 96, die auf Wälzlagern gelagert sind. An diese Rollen können Kolben 97 und 98 anstoßen, die in parallelen Bohrungen des Schlittens 47 hin und her beweglich geführt sind. Der Kolben 98 ist zwar in F i g. 5 nicht zu sehen, aber seine Form und sein einstellbarer Anschlag entsprechen denen des Kolbens 97. Die einstellbaren Anschläge bestehen je aus einer Anschlagschraube 99, die in eine Gewindebuchse 100 eingeschraubt ist, welche am Schlitten 47 befestigt ist. Die Anschlagschraube begrenzt die Verschiebung des Kolbens nach außen, d. h. mit Bezug auf F i g. 5 nach unten. Setzt man die Kammer 101 unter hydraulischen Druck, der auf den Kolben 97 wirkt, während der Kolben 98 vom Druck entlastet wird, dann verschiebt sich der Kolben 97 nach innen und schwenkt den Schubkurventeil 91 und seinen Schaft 93 mit Bezug auf die F i g. 3 und 5 im Gegenuhrzeigersinn bis in eine Grenzstellung, die durch die Einstellung der Anschlagschraube 99 des Kolbens 98 bestimmt ist. Durch Umsteuerung des Druckes, d. h. durch Beaufschlagung des Kolbens 98 mit dem Druckmittel, während der Kolben 97 vom Druck entlastet wird, kann man den Schubkurventeil im Uhrzeigersinn bis in die Grenzlage verschwenken, die durch die Anschlagschraube 99 des Kolbens 97 bestimmt ist. Jede Buchse 100 hat eine Teilung, mit deren Hilfe man die betreffende Anschlagschraube bequem einstellen kann. Die Umsteuerung des auf die Kolben 97 und 98 wirkenden hydraulischen Druckes erfolgt durch ein Magnetventil, das durch den Umsteuerschalter des Motors 34 betätigt wird, in der Zeichnung aber nicht wiedergegeben ist. Mithin kann der Anschlagteil 59 eine bestimmte Winkellage einnehmen, während die Zahnräder P und G im Vorlauf angetrieben werden, und eine zweite Winkelstellung, während die Zahnräder im Rücklauf angetrieben werden. Der Schubkurventei151 kann auch eine translatorisehe Verschiebung erfahren, und zwar nach rechts oder links mit Bezug auf die F i g. 3, 4 und 5. Es geschieht dies gleichzeitig mit der Umsteuerung des Antriebes der Zahnradspindeln. Bewirkt wird diese translatorische Verschiebung durch ein Verdrehen der exzentrischen Buchse 94. Auf die Winkeleinstellungen, die durch die Anschlagschraube 99 bewirkt werden, hat die Verdrehung der Buchse 94 keinen merklichen Einfluß. Um die Buchse zu verdrehen, sind Zapfen 102 und 103 an ihr befestigt, die auf den einander in Durchmesserrichtung gegenüberliegenden Seiten angeordnet sind und an die sich Kolben 104 und 105 anlegen können. Diese Kolben sind in parallelen Bohrungen des Schlittens 47 geführt. In F i g. 5 sieht man nur den Kolben 104. Zu jedem Kolben gehört eine Anschlagschraube 106, die in eine Buchse 107 eingeschraubt ist, die der Buchse 100 ähnelt. Indessen begrenzen die Anschlagschrauben 106 die einwärts gerichteten Verschiebungen der Kolben 104 und 105, im Gegensatz zu den Anschlagschrauben 99, welche die auswärts gerichteten Bewegungen der Kolben 97 und 98 begrenzen. Wegen dieses Unterschiedes ist die Anordnung eines Hilfskolbens 108 kleineren Durchmessers nötig, der auf jeden Zapfen 102 bzw. 103 in einer Richtung drückt, die derjenigen der Kolben 104 oder 105 entgegengesetzt ist. Auf diese Weise werden die Zapfen 102 und 103 in Anlage an den Kolben gehalten. Wird der Kolben 104 und der zugehörige Kolben 108 über die. Kammern 109 und 110 mit dem Druckmittel beaufschlagt, aber der Kolben 105 vom Druckmittel entlastet (und der zugehörige Zapfen 108), dann kann der Zapfen 102 so verschoben werden, daß er die exzentrische Buchse 94 im Uhrzeigersinn mit Bezug auf F i g. 5 dreht, bis der Flansch 111 des Kolbens 104 an den Kopf seiner Anschlagschraube 106 anstößt. In entsprechender Weise werden der Zapfen 103 und die Buchse 94 um bestimmte Beträge im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt, wenn nach der Umsteuerung der Kolben 105 und der zugehörige Hilfskolben 108 mit Druck beaufschlagt werden. Die sich dadurch ergebende Verschiebung des Schubkurventeils 51 hat die Wirkung, daß die Zahnräder G und P eine andere Lage zueinander in Richtung der Achse 17 des Ritzels beim Vorlauf des Motors 34 haben, im Vergleich zu der Lage, die bei Rücklauf des Motors 34 herbeigeführt wird. Die Umsteuerung des auf die Kolben 104 und 105 und ihre zugehörigen Hilfskolben wirkenden Druckmittels wird durch denselben Steuerschieber bewirkt, der zur Umsteuerung der Drücke für die Kolben 97 und 98 dient.
  • Da die Verschwenkung des Ritzels P gegenüber dem Tellerrad G um die Achse 40 in der einen oder der anderen Richtung, von einer mittleren Lage ausgehend, die Wirkung hat, das zwischen den Zahnradflanken befindliche Spiel herabzusetzen, während die Verschiebung des Ritzels längs ihrer Achse 17 das Spiel vergrößert oder verkleinert, je nach der Richtung dieser Verschiebung, ist es erwünscht, für den Schubkurventeil46 vier verschiedene Stellungen vorzusehen, nämlich eine für die Verschwenkung der Achse 40 im Uhrzeigersinn und eine für die Verschwenkung um die Achse 40 im Gegenuhrzeigersinn beim Vorwärtslauf der Zahnräder und eine für die Verschwenkung im Uhrzeigersinn und eine für die Verschwenkung im Gegenuhrzeigersinn während des Rücklaufes der Zahnräder. Aus diesem Grunde sind vier Gruppen von Kolben und Anschlagschrauben ähnlich denen vorgesehen, wie sie bei 104, 105 und 106 gezeigt sind. Dadurch wird der Schubkurventeil46 eingestellt. Dieser hat einen Schaft 112, der in einer Buchse 113 drehbar gelagert ist. Diese Buchse ist am Schlitten 47 befestigt. Ferner trägt der Schaft 112 auf in Durchmesserrichtung einander gegenüberliegenden Seiten Zapfen 114 und 115, die sich an obere Kolben 116 und 117 und an untere Kolben 118 und 119 anlegen können. Diesen Kolben entgegen wirken Hilfskolben 121 und 122 kleineren Querschnitts, die ähnlich wirken wie die Kolben 108 und auf die Zapfen 114 und 115 drücken. Der Kolben 121_ wird mit dem Druckmittel immer dann beaufschlagt, wen=n dieses Druckmittel auf den Kolben 116 oder den Kolben 118 wirkt. Der Kolben 122 hingegen wird mit dem Druckmittel beaufschlagt, wenn dieses auf den Kolben l.17 oder den Kolben 119 wirkt. Hinsichtlich ihrer Gestalt entsprechen die Kolben 116 bis 119 im wesentlichen den Kolben 104 und 105. Ihr Hub nach innen ist je durch eine Einstellschraube 123 begrenzt, die hinsichtlich ihrer Gestalt der Stellschraube 102 entspricht. Die Schrauben 123 sind in Buchsen 124 eingeschraubt, die mit einer Teilung versehen sind. Diese Buchsen entsprechen den Buchsen 100 und 107. Mit Hilfe der erwähnten Steuerschieber, die abwechselnd die Kolben 97 und 98 mit dem Druckmittel beaufschlagen, wird auch beim Vorwärtslauf des Motors 34 der Kolben 116 oder der Kolben 117 unter Druck gesetzt. Die anderen Kolben 118 und 119 werden mit dem Druckmittel beaufschlagt, wenn der Motor zurückläuft. Während des Vorlaufes des Motors dient ein anderer Magnetsteuerschieber dem Zweck, die Beaufschlagung des Kolbens 116 zu bewirken, wenn die Schubkurve 64, von ihrer mittleren Stellung ausgehend, in der einen Drehrichtung verdreht ist, d. h. wenn die Verschwenkung des Ritzels P um die Achse 40 von seiner Ausgangslage aus zur einen Seite erfolgt. Hingegen wird der Kolben 118 mit dem Druckmittel beaufschlagt, wenn die Schubkurve von ihrer Mittellage aus in der entgegengesetzten Richtung verdreht ist.
  • In entsprechender Weise bewirkt beim Rücklauf der Zahnräder G und P der zuletzt erwähnte Magnetsteuerschieber, daß die Kolben 117 und 119 abwechselnd mit dem Druckmittel beaufschlagt werden. Die Umsteuerung dieses Steuerschiebers wird durch einen Umsteuerschalter 125 (F i g. 3) herbeigeführt, der durch einen auf der Platte 78 befesticten Anschlagknopf 126 jedesmal dann umschaltbar ist, wenn der Nocken 64 durch seine mittlere Ausgangslage hindurchgeht. Es ist dies die Stellung, in der die Achsen der Schubkurvenläufer 45, 49 und 52 ge- genüber den Drehachsen der Schubkurventeile 46, 51 und 54 ausgerichtet sind.

Claims (18)

  1. Patentansprüche: 1. Zahnradläppmaschine mit zwei miteinander kämmenden Zahnrädern, die von zwei Spindeln (12, 16) getragen werden und bei der eines der Spindelgehäuse (15) an einer Platte (28) angeordnet ist, die gegenüber dem Maschinengestell (10) in einer parallel zu den beiden Spindeln verlaufenden Ebene oszillierend antreibbar ist, d a -durch gekennzeichnet, daß dieFührungsmittel zwischen dem Gestell (10) und der Platte (28) von zwei Hebeln (38, 43) gebildet werden, deren Schwenkachsen (40, 42, 44) lotrecht zu der Ebene verlaufen und welche die Platte (28) gegenüber dem Gestell (10) derart führen, daß die Platte (28) sowohl eine translatorische Bewegung als auch eine Schwenkung ausführen kann.
  2. 2. Maschine nach Anspruch], dadurch gekennzeichnet, daß einer (43) der beiden Hebel an dem anderen (38), ferner an dem Maschinengestell (10) und schließlich an der Platte (28) schwenkbar gelagert ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herbeiführung der translatorischen Bewegung ein Pendelantrieb (51, 46) zum Schwenken der beiden Hebel (38, 43) um ihre am Maschinengestell (10) bzw. am anderen Hebel (38) sitzenden Gelenkzapfen (44, 42) und zur Herbeiführung der Schwenkung ein besonderer Antrieb (54) zum Verschwenken der Platte (28) um ihren Drehpunkt (40) am zweiten Hebel (38) vorgesehen ist.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch eine Anordnung der beiden Hebel (38, 43), der zufolge bei ihrer Pendelbewegung der sie verbindende Gelenkzapfen (42) eine Bahn beschreibt, die ungefähr rechtwinklig zu der Bahn des Gelenkzapfens (40) verläuft, der den zweiten Hebel (38) mit der Platte (28) verbindet.
  5. 5. Maschine nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der die beiden Hebel (38, 43) hin und her schwenkende Antrieb für jeden Hebel einen Schubkurventeil (46, 51) enthält und daß der Antrieb für die Pendelbewegung der Platte (28) einen dritten Schubkurventeil (34) enthält.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Schubkurventeile für die Schwenkbewegung der Hebel unabhängig vom anderen hinsichtlich der von ihm erzeugten Schwingungsamplitude der Platte (28) einstellbar ist.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem der Schubkurventeile (46, 51, 54) eine besondere Rolle (45, 49, 52) anliegt und daß ein auf dem Gestell (10) hin und her antreibbar geführter Schlitten (47) das eine Element jedes von Schubkurventeil und Rolle gebildeten Elementenpaares trägt und daher die drei Schubkurventeile gleichzeitig wirksam macht. B.
  8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Schlitten (47) die drei Schubkurventeile (46, 51, 54) angeordnet sind, während die zugehörigen Rollen (49 und 45), die die Hebel (43, 38) verschwenken, von diesen getragen werden und die Rolle (52) des dritten Schubkurventeils (54) von der Platte (28) getragen wird.
  9. 9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der drei Schubkurventeile (46, 51, 54) unabhängig von den anderen auf dem Schlitten (47) durch Drehung um eine Achse einstellbar ist, die auf der Führungsebene der Platte (28) lotrecht steht.
  10. 10. Maschine nach Anspruch 7, 8 oder 9, gekennzeichnet durch zwei Endanschläge (86, 87) für die Einstellung des Hubes des Schlittens (47).
  11. 11. Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß einer der die Hebel (38, 43) hin und her schwenkenden Schubkurventeile (46) durch einen entsprechenden Antrieb (125, 116, 117 oder 118, 119) von einer Winkellage in eine andere drehbar ist, wobei dieser Antrieb jedesmal in Gang kommt, wenn der Schlitten (47) durch seine Mittellage hindurchgeht.
  12. 12. Maschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß einer der zwei in Anspruch 11 angegebenen Antriebe (116, 117) beim Vorwärtslauf der Zahnradspindeln (12, 16) und der andere beim Rückwärtslauf dieser Spindeln wirksam wird.
  13. 13. Maschine nach irgendeinem der Ansprüche 7 bis 12, gekennzeichnet durch einen umsteuerbaren Spindelantrieb (34) und durch Stellwerke (97, 98 oder 104, l.05), durch die einer der die Hebel (38, 43) hin und her schwenkenden Schubkurventeile (51) bei jedesmaliger Umsteuerung des Antriebes von einer in eine andere zweier Stellungen verstellbar ist.
  14. 14. Maschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß jede der im Anspruch 13 erwähnten Stellungen des Schubkurventeils unabhängig einstellbar ist.
  15. 15. Maschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Stellwerke zwei Einstellkolben (104, 105 oder 116, 117) sind, die je in vorgeschobener Lage die Bewegung des Schubkurventeils in einer der beiden entgegengesetzten Richtungen durch Anschlag begrenzen und in zurückgezogener Lage die Bewegung über die Grenzstellung hinaus gestatten, und für jeden Stellkolben zur Begrenzung seines Vorschubes ein Anschlag (123) vorgesehen ist, der unabhängig von dem anderen Anschlag im Schlitten (47) einstellbar ist.
  16. 16. Maschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellwerk weiter von zwei Kolben (121, 122) gebildet wird, die bei ihrem Vorlauf den Schubkurventeil (46) in einer zweier entgegengesetzter Richtungen bis in die Grenzstellung bewegen, die durch die Einstellkolben (116 oder 117) bestimmt ist.
  17. 17. Maschine nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Gruppen von Einstellkolben (116, 117 und 118, 119) vorgesehen sind und daß die Anschläge für die Kolben derart angeordnet sind, daß sie zwei verschiedene Grenzlagen für die Bewegung des Schubkurventeils in jeder Richtung bestimmen.
  18. 18. Maschine nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer (51) der Schubkurventeile mit seinem Schaft (93) zum Zweck seiner Drehverstellung in einer exzentrischen Buchse (94) sitzt, die ihrerseits zum Herbeiführen der translatorischen Verstellung des Schubkurvenkörpers drehbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1068 087.
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