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DE1068087B - - Google Patents

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Publication number
DE1068087B
DE1068087B DENDAT1068087D DE1068087DA DE1068087B DE 1068087 B DE1068087 B DE 1068087B DE NDAT1068087 D DENDAT1068087 D DE NDAT1068087D DE 1068087D A DE1068087D A DE 1068087DA DE 1068087 B DE1068087 B DE 1068087B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lapping
wheel
gear
gears
spindle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1068087D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1068087B publication Critical patent/DE1068087B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F19/00Finishing gear teeth by other tools than those used for manufacturing gear teeth
    • B23F19/02Lapping gear teeth

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Verfahren und Maschine zum Lippen von Zahnrädern Die Flanken von Zahnrädern berühren die Flanken ihrer Gegenräder nur in seltenen Fällen auf ihrer ganzen Fläche. In der Regel ist die Anlagefläche kleiner, und zwar bedingt durch Verzahnungs- und Einbaufehler oder durch gewollte Zahnformkorrekturen. Diese wirkliche Berührungsfläche heißt Tragbild. Beim Zahnradlippen geht es nun nicht nur darum, die Flanken zu glätten, sondern auch darum, gute Tragbilder zu schaffen. Unter einem guten Tragbild wird allgemein eine annähernd ellipsenförmige Fläche verstanden, deren große Achse etwa in der Höhe des Wälzkreises liegt. Kleine Abweichungen des Tragbildes von seiner Idealgestalt, die beim Verzahnen unterlaufen, in der Warmbehandlung sich durch Härteverzüge einschleichen oder beim Einbau infolge bestimmter Nachgiebigkeit der Lagerung zu erwarten sind, sollen möglichst durch Lippen beseitigt bzw. vorausschauend berücksichtigt werden: Diese Aufgabe ist aber sehr schwierig. Es ist nämlich zu beachten, daß die Bewegungen, welche die Flanken aufeinander ausführen und deren Größe die Größe der Läppwirkung mitbestimmt, nicht frei gewählt werden können, wie z. B. beim Lippen ebener Flächen, sondern an den Verzahnungseingriff mit seinen sich stetig ändernden Gleitgeschwindigkeiten gebunden sind.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, unter bewußter Ausnutzung dieser durch den Wälzvorgang an den Zahnflanken gegebenen Gleit- und Abnutzungsverhältnisse ein Verfahren und die zu seiner Verwirklichung geeignete Maschine zu schaffen, die unter Vermeidung in ihrer Auswirkung schwer zu übersehender mehrfacher, der Eingriffsdrehung der Räder überlagerter Zusatzbewegungen eine weitgehend willkürlich bestimmbare Gestaltung der Flankentragbilder ermöglicht.
  • Diese mehrfachen Zusatzbewegungen, die in einer gleichzeitigen Verschiebung der Räder in Richtung und senkrecht zu ihrer Achse in einer ebenen oder räumlichen Pendelung der Radachsen usw. bestehen können, sind die Maßnahmen, mit denen man bisher mit mehr oder weniger Erfolg die Läppwirkung in der durch das zu verbessernde Tragbild vorgeschriebenen Weise an den Flanken zu steuern versuchte.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung geht von der Beobachtung aus, daß sich beim Lippen die Tragbilder in manchen Fällen nur mit größtem Aufwand verlagern lassen und daß sie in anderen Fällen schon nach kurzer Läppzeit ihre ursprüngliche Lage verändern. Die genaue Beobachtung hat gezeigt, daß die Oberfläche der sich berührenden Zahnflanken immer in denjenigen Zonen schneller und wirksamer abgetragen wird, in denen die Flanken mit sogenanntem schiebendem Gleiten Berührung haben, als in den Zonen mit ziehendem Gleiten. Das Verfahren schreibt deshalb vor, die Drehrichtung und das den Läppdruck erzeugende Drehmoment so zu wählen, daß die Zonen der Flanken, aus denen das Tragbild weggelappt werden soll, möglichst mit schiebendem Gleiten anliegen. Nach einer davon abgeleiteten einfachen Regel besteht das erste kennzeichnende Merkmal des erfindungsgemäßen Verfahrens darin, daß beim Lippen eines Räderpaares immer dasjenige Rad des Paares zum treibenden Rad gemacht wird, dessen Flanken bei Anlage an den Flanken des Gegenrades Tragbilder aufweisen, deren Lage -einer Korrekturverschiebung vom Zahnfuß zum Zahnkopf bedarf, d. h. wenn diese Tragbilder gegenüber der anzustrebenden Lage auf dem Wälzkreis zu tief liegen. Das zweite Merkmal des Verfahrens nach der Erfindung ist darin zu sehen, daß im Falle des Lappens von Kegelrädern der Eingriffsdrehung der Räder eine größenmäßig einstellbare, hin- und hergehende Zusatzbewegung hinzugefügt wird, die in Richtung der gemeinsamen Teilkegelmantellinie, d. h. der Planradebene verläuft.
  • Durch das erfindungsgemäße Verfahren und die zu seiner Ausübung bestimmte Maschine wird eine weitgehend willkürliche Tragbildgestaltung ermöglicht. Die Höhenlage des Tragbildes auf den Flanken wird durch die beschriebene unterschiedliche Läppwirkung an den Flankenzonen mit ziehender und schiebender Gleitung beeinflußt. Die Zusatzbewegung in Richtung der Planradebene bewirkt nicht nur eine gleichmäßige Läppwirkung über die ganze Flankenlänge bzw. bei entsprechender Wahl der Hubeinstellung ihre Verstärkung an bestimmten Stellen, z. B. den Zahnenden, und damit die Beeinflussung der Lage des Tragbildes in der Längsrichtung der Flanken, sondern sie wirk sich außerdem bei gewissen Spiralkegelrädern im Sinne der Herbeiführung bzw. der Erhaltung einer schon beim Verzahnen entstandenen, leichten Schräglage der Tragbilder auf den Flanken aus. Diese Schräglage der Tragbilder ist für die Verlagerungsfähigkeit der Räder von großer Bedeutung. Sie kann auf der neuen Maschine je nach den durch den späteren Einbau der Räder gegebenen Ansprüchen an die Verlagerungsfähigkeit größer oder kleiner gemacht xNerden. Ein größerer Hub der Zusatzbewegung ergibt eine größere Schräglage der Tragbilder und damit auch eine größere Verlagerungsfähigkeit.
  • Während man bei den bekannten Läppverfahren die Räder unter Antrieb der einen Spindel und Abbremsung der anderen meist nur eine gewisse Zeit in der einen und dann eine gewisse Zeit in der anderen Richtung laufen läßt, erfordert das neue Verfahren je nach den Umständen einen anderen, sich aus der Wahl des treibenden Rades ergebenden Wechsel in der Bewegungsfolge. Es wird daher zu seiner Ausführung eine Maschine vorgesehen, die es ermöglicht, j-- nach -Notwendigkeit die eine oder die andere Spindel, die je eines der zu läppenden Räder aufnehmen, in beiden Drehrichtungen treibend wirken zu lassen, und so - unabhängig von der gewählten Drehrichtung - die einen oder die anderen Flanken zur Anlage zu bringen und mit dem Läppdruck zu belasten, und bei der die Führungsbahnen für die Lagerungen der einen oder beider Spindeln, die die Zusatzbewegungen ausführen, aus Geradführungen gebildet sind, die um je eine senkrecht zur Ebene der Führungsbahnen laufende Achse verschwenkbar sind. Zweckmäßig wird die Maschine mit einer Anzeigevorrichtung für das jeweilig treibende und getriebene Rad ausgerüstet. Wie die Maschine ausgebildet ist, wird in der nachfolgenden Beschreibung ausführlich dargelegt.
  • In den Zeichnungen bedeuten Fig. 1 zwei Zahnräder im Eingriff mit eingezeichneter Eingriffslinie, Fig. 2 eine schematische Darstellung von zwei aufeinanderwirkenden Zähnen, Fig. 3 eine Läppmaschine von oben gesehen, Fig. 4 eine Vorderansicht zu Fig. 3, Fig. 5 einen Querschnitt nach der Linie A-A in Fig. 3, Fig. 6 einen Querschnitt nach der Linie B-B in Fig. 3, Fig.7 eine Anzeigeeinrichtung für das treibende Rad, zum Teil in Ansicht, zum Teil im Schnitt, Fig. 8 einen Querschnitt nach der Linie C-C in Fig. 7, Fig. 9 einen Querschnitt nach der Linie D-.D in Fig. 7, Fig. 10 einen teilweisen Längsschnitt nach der Linie E-E in Fig. 7, Fig. 11 eine Ansicht in Richtung F in Fig. 7, Fig. 12 eine Ansicht in Pfeilrichtung G (Fig. 7), und zwar bei abgenommener Schutzhaube, Fig. 13 in ihrer Längsrichtung unterschiedlich eingestellte Radzähne, Fig. 14 Gestänge zur Verbindung von zwei Geradführungen.
  • In Fig. 1 treibt das Rad 1 das Rad 2. Der dargestellte Zahn des treibendes Rades beginnt den Eingriff mit seinem Fuß (Punkt 3) und beendet ihn mit seinem Kopf (Punkt 4). 5 ist die sogenannte Eingriffslinie, d. h. die Linie, auf der sich die Flanken vom treibenden und getriebenen Rad zwischen Anfangspunkt 3 und Endpunkt 4 berühren, wobei in Fig. 1 ein nicht ganz bis zum Kopfkreis der Räder reichendes Tragbild angenommen ist. Die Eingriffsrichtung ist durch den Pfeil 6, die Drehrichtung durch die Drehpfeile angedeutet. Zu Beginn des Eingriffs schieben sich die Zähne ineinander. Das Gleiten der Flanken verläuft auf die Zahnfüße zu (Pfeilrichtung 7). Gleiten in dieser Richtung bezeichnet man als schiebendes Gleiten. Am Ende des Eingriffs bewegen sich die Zähne auseinander. Das Gleiten verläuft in Pfeilrichtung B. Dieses Gleiten heißt ziehendes Gleiten. Die Beobachtung hat nun, wie oben erwähnt, gelehrt, daß Flankenteile beim Läppen schneller abgeschliffen werden, die im Bereich des schiebenden Gleitens liegen. Wie einleitend schon hervorgehoben, wählt man diejenige Drehrichtung und diejenige Anordnung von treibendem und getriebenem Rad, die zu einem schiebenden Gleiten in den Flankenbereichen führt, die besonders stark zurückgeläppt werden sollen. Dem Verzahnungsfachmann ist es geläufig, diese Bedingungen zu erfüllen, wenn man sie auf ziehendes und schiebendes Gleiten bezieht. Da bekanntlich schiebendes Gleiten immer an der unterhalb des Wälzkreises liegenden Fußflanke des treibenden Rades vorhanden ist, kann man zur Vereinfachung der Regel auf die Angabe des ziehenden und schiebenden Gleitens verzichten, indem man statt dessen vorschreibt, daß jeweils das mit dem Gegenrad 2 gebildete Tragbild einer Verschiebung vom Zahnfuß zum Zahnkopf bedarf.
  • Eine weitere Erläuterung dieser Regel veranschaulicht Fig. 2. Die Zähne 1 und 2 nach Fig. 1 sind hier perspektivisch dargestellt. Bei der hohlen Zahnflanke 9 eines Zahnrades mit in ihrer Längsrichtung gekrümmten Zähnen liegt das Tragbild 10 nach dem Zahnfuß zu, bei der gewölbten Flanke des Zahnes 2 nach dem Zahnkopf hin. Die Linien 11 deuten schematisch die Radien der Räder mit den Achsen 12 an. Da das Tragbild des Zahnes 1 vom Fuß nach der Mitte hin, also in Richtung zum Zahnkopf, verlagert werden muß, muß das Rad 1 treibendes Rad sein. Würde das Tragbild beim Zahn 1 am Kopf liegen, so müßte Rad 2 treiben.
  • Die in Fig. 3 und 4 als Beispiel dargestellte Läppmaschine ist zum Läppen von Kegelrädern 13 und 14 bestimmt. Das Ritzel 13 wird von einem (nicht dargestellten) Motor über eine Keilriemenscheibe 15 angetrieben. Es treibt seinerseits das Rad 14. Dieses Rad kann abgebremst oder beschleunigt werden von einer Friktionsscheibe 16, die mit einer Keilriemenscheibe 17 zusammenwirkt. Die Keilriemenscheibe 17 wird angetrieben von einem (ebenfalls nicht dargestellten) Elektromotor. Die Radlagerung 18 ist auf einem Tisch 19 angeordnet, der seinerseits von einer Fundamentplatte 20 getragen wird. Zwischen Tisch 19 und Fundamentplatte 20 sind pfannenartige Wälzlager 21 angeordnet, im einzelnen dargestellt in Fig. 5. Ein Zylinder 22 mit seinem Deckel 22' wird mit Hilfe einer Schraube 23 mit Zylinderkopf 24 mit dem Tisch 19 verschraubt, Der Schraubenkopf 24 ist mit einem Tangentialkeil 25 gegenüber der Fundamentplatte 20 auf Drehung gesichert, der Zylinder 22 durch den Tangentialkeil 26 gegen den Tisch 19. Zwischen die Stirnflächen des Deckels 22' und des Zylinders 22 sowie des Zylinders 22 und eines zweiten Zylinders 27 sind Stahlkugeln 28 geschichtet. Ein Federring 29 hält die durch den Anzug der Schraube 23 auftretenden Kräfte in Grenzen. Die Schraube 23 kann sich in dem Zylinder 22 mit reichlichem Spiel bewegen, die Zylinder 22 und 27 ebenso in der Fundamentplatte 20. Die in Frage kommenden Zusatzbewegungen sind kleiner als das dort vorhandene Spiel. Um die Zusatzbewegungen in die vorgesehene Richtung zu lenken, sind Geradführungen 30 vorgesehen. Ihre Ausbildung zeigt Fig. 6. Diese Geradführungen 30 sind an Zapfen 31 angearbeitet, die ihrerseits in Zylinderstücken 32 befestigt sind. Die Zylinderstücke 32 sitzen drehbar und feststellbar im Tisch 19. Die Geradführungen 30 sind durch ein endloses Band 33 miteinander verbunden. Die Kupplung zwischen Band 33 und Geradführung 30 geschieht mit einem Befestigungsstück 34, das durch einen Stift 35 mit dem Band gekuppelt ist. Eine Scheibe 36 hält das Band 33 in der vorgeschriebenen Lage. In die Geradführung 30 greift ein zylindrischer Zapfen 37, dessen abgesetztes Ende 38 in Wälzlagern 39 läuft. Die Wälzlager 39 sitzen in einer Buchse 40 und diese in der Fundamentplatte 20. An Stelle der Verbindung der beiden Geradführungen durch ein Band kann die Verbindung auch durch ein Gestänge erfolgen, wie es Fig. 14 zeigt. Die beiden Geradführungen 30 sind mit zwei Hebeln 78 fest verbunden und diese wiederum mit einer Schubstange 79. Stellt man die Geradführung 30 in eine vorgesehene Winkellage, so nimmt die zweite Geradführung die gleiche Winkellage ein.
  • Die Zusatzbewegung der Lagerung 18 mit dem Tisch 19 werden von einem Elektromotor 41 über einen Getriebezug 42 mit Schneckengetriebe 43 und Exzenter 44 auf eine Schubstange 45 abgeleitet, die mit dem Zapfen 46 gelenkig mit dem Tisch 19 verbunden ist. Die Schubstange 45 kann um den Bolzen 46 aus ihrer Mittellage nach links und rechts pendeln. Diese Pendelbewegung ist begrenzt durch exzentrische Anschlagbolzen 47. Durch Drehen dieser Bolzen kann man die Pendelbewegung nach der einen oder anderen Seite verkürzen oder verlängern. An dem freien Ende der Schubstange 45 sitzt eine Unrundsc'heibe 48 drehbar und einstellbar durch einen Handhebel 49. Der Tisch wird durch Federn 50 gegen den Exzenter 44 gezogen. Federn 51 ziehen ihn in Richtung der Keilriemenscheibe 17. Diese Federn halten die Gleitführung 30 spielfrei.
  • Die Gestaltung des Friktionsantriebs 16, 17 ist in Fig.7 bis 12 veranschaulicht. Die Spindel 52 des zu läppenden Rades 14 trägt, wie Fig. 8 zeigt, auf ihrem dem Rad abgekehrten Ende einen Friktionskörper 53. Dieser ist mit einer Keilriemenscheibe 54 gekuppelt. In dem Friktionskörper 53 sind Reibkörper 55 eingelassen, die unter durch Gewindestifte 56 und Federn 57 einstellbaren Druck an einer Planscheibe 58 anliegen, die fest mit der Spindel 52 verkeilt ist. Die Keilriemenscheibe 54 wird über ein stufenlos regelbares Getriebe 59 (Fig. 7) von einem Elektromotor 60 angetrieben. Die Drehzahlregelung erfolgt in bekannter Weise mittels der Stellspindel 61. Der Umfang des Friktionskörpers 53 ist mit einem Schneckengang 62 versehen, ebenso der Umfang der Planscheibe 58 mit einem Schneckengang 63. Diese greifen in Schneckenräder 64 und 65. Das Schneckenrad 64 ist mit einer Hdhlwelle 66 gekuppelt und diese mit einem Zifferblatt 67. Das Schneckenrad 65 treibt über ein Zahnradpaar 68, 69 eine Welle 70 mit Zeiger 71. Die Steigungsrichtung der Schneckengänge 62 und 63 ist so gewählt, daß bei gleichgerichteter Drehung der Spindel 52 und des Friktionskörpers 53 Zifferblatt 67 und Zeiger 71 in der gleichen Richtung gedreht werden.
  • Die Wirkungsweise der neuen Läppmaschine ist folgende: Vor Inbetriebnahme der Maschine werden die Geradführungen nach der, Lage des Planrades ausgerichtet. In Fig. 3 verläuft das Planrad in Pfeilrichtung 72. Dementsprechend richtet man die Geradführung 30 parallel dazu aus (Pfeilrichtung 73). Sollen die Zähne der zu läppenden Räder unabhängig davon, ob das eine oder andere als treibendes Rad wirkt, in ihrer Längsrichtung die gleiche Lage behalten, so werden die Anschlagbolzen 47 so eingestellt, daß bei einem Drehrichtungswechsel des Exzenters 44 die Schubstange 45 nach beiden Seiten gleich weit ausschlägt. Sollen die Zähne des Rades in dem einen Fälle gegenüber den Ritzelzähnen nach innen, in dem anderen Falle nach außen verschoben werden, so dreht man die exzentrischen Anschlagbolzen so, daß der Anschlag unsymmetrisch erfolgt. Dann wird der Tisch 19 in der einen Grenzstellung -weiter gegen den Exzenter 44 vorgeschoben als in der anderen Grenzstellung. Diese Wirkung ist in Fig. 13 veranschaulicht. 74 ist das Rad, 75 das Ritzel. Man kann die Zähne in ihrer Längsrichtung gegenseitig verschieben und in die gewünschte Lage, z. B. daß sie bündig anliegen, durch Verstellen des Handhebels 49 bringen.
  • Bei dem neuen Verfahren kommt es darauf an, bei gleicher Drehrichtung einmal das eine und das andere Mal das andere Rad treibend wirken zu lassen. Über das stufenlos regelbare Getriebe 59 kann man die Drehzahl der Keilriemenscheibe 17 kleiner halten. als die Drehzahl der Keilriemenscheibe 15. Dann wirkt Rad 13 als treibendes Rad. Das die Flankenanlage bewirkende Drehmoment geht von diesem Rad aus. Man kann die Drehzahl von 17 gegenüber der Drehzahl der Keilriemenscheibe 15 auch höher einstellen: Dann treibt das Rad 14, d. h.., das die Flankenanlage bewirkende Moment geht von diesem Rad aus. Läuft- die Scheibe 17 langsamer, treibt also 13, dann eilt der Zeiger 71 gegenüber dem Zifferblatt 77 vor. Im umgekehrten Fall, wenn also Rad 14 treibt, bleibt er zurück. Die gegenseitige Geschwindigkeit ist ein Hinweis auf die Größe des Voreilens oder Zurückbleibens. So werden durch diese Anzeigeeinrichtung die sonst schwer erkennbaren Verhältnisse des Getriebelaufs sichtbar. Die Einstellung der Maschine erfolgt nicht nach einer für alle Fälle gleichbleibenden Regel. Man geht dabei von der Lage der Tragbilder aus, die durch das Lappen verbessert werden soll. Man läßt die Maschine in den Einstellungen länger laufen, in denen die Verlagerung der Tragbilder aus ihrer ungünstigen Lage begünstigt wird. Die Umstellung aus der einen Getriebelage in die andere erfolgt automatisch mit Einrichtungen, die allgemein bekannt sind und hier nicht beschrieben zu werden brauchen.
  • Natürlich ist die Erfindung nicht auf das dargestellte Beispiel beschränkt. Das Beispiel zeigt eine Lösung der Aufgabe auf mechanischem Wege. Ebenso könnte die Lösung auch auf elektrischem oder hydraulischem Wege erfolgen. In dem dargestellten Beispiel erhält nur die Spindel eines Rades Zusatzbewegungen. Auch die Spindel des Gegenrades könnte mit Einrichtungen für gleichartige Zusatzbewegungen oder auch mit Einrichtungen für ein einfaches axiales Bewegen der Achse des Rades 13 ausgerüstet sein.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Lappen von Zahnrädern, insbesondere Kegelrädern, wobei die zu läppenden Räder paarweise mit größenmäßig einstellbaren Zusatzbewegungen in Form von gleichzeitigen Verschiebungen in Richtung ihrer Achsen und rechtwinklig dazu zusammenlaufen und das eine Rad das andere antreibt, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils dasjenige Rad des Paares zum treibenden gemacht wird, dessen Flanken bei Anlage an den Flanken des Gegenrades Tragbilder aufweisen, deren Lage einer Korrekturverschiebung vom Zahnfuß zum Zahnkopf bedarf, sowie dadurch, daß im Falle des Läppens von Kegelrädern dem einen der beiden Räder eine größenmäßig einstellbare Zusatzbewegung in Richtung der gemeinsamen Teilkegelmantellinie (Planradebene) gegeben wird.
  2. 2. Läppmaschine zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 für Zahnräder mit kegeligem Grundkörper mit zwei, in Spindelstöcken gelagerten antreibbaren Spindeln, welche die zu läppenden Zahnräder, von welchen das eine Zahnrad das andere unmittelbar antreibt, aufnehmen, wobei die Spindelstöcke auf Führungen parallel zur von den Spindelachsen gebildeten Ebene verschiebbar hin- und hergehend antreibbar sind und die erste, das eine Zahnrad aufnehmende Spindel durch einen Motor mit konstanter Drehzahl angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite. für das andere Zahnrad vorgesehene Läppspindel von einem zweiten Motor (60) über ein stufenlos regelbares Getriebe (59) und eine einstellbare Reibungskupplung(53) mit einer gegenüber der Drehzahl der ersten Spindel kleineren oder größeren Drehzahl antreibbar ist und daß die Führungen (30) der Spindelstöcke (18) der einen oder beider Läppspindeln um je eine durch die Mitte der Führungslänge und rechtwinklig zur Ebene beider Führungen gehende Achse schwenkbar sind.
  3. 3. Läppmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbaren Geradführungen (30) miteinander gekuppelt (33, 79) und durch Betätigung eines Handgriffes alle Führungen auf die gleiche Richtung einzustellen sind.
  4. 4. Läppmaschine nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht der auf Führungen (30) verschwenkbaren Spindelstöcke von Lagern (Fig. 5) zwischen den Spindelstöcken und dem Maschinenbett aufgefangen wird, die aus zylindrischen pfannenartigen Körpern (22, 27) bestehen, die zwischen ihren Lagerflächen Kugeln (28) haben.
  5. 5. Läppmaschine nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb für die Zusatzbewegung jeder Läppspindel von einem Exzenter (44) über eine Schubstange (45) erfolgt, die seitlich so verschiebbar ist, daß je nach der Drehrichtung des Exzenters ein längerer oder kürzerer Teil der Schubstange wirksam wird.
  6. 6. Läppmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Schubstange (45) und Exzenter (44) eine durch Handhebel (49) betätigte Unrundscheibe (48) geschaltet ist, um die wirksame Länge der Schubstange zu verändern.
  7. 7. Läppmaschine nach Anspruch 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das jeweils treibende Rad durch eine Anzeigevorrichtung angezeigt wird, deren Zeiger (71) von der Radspindel (52) und deren Zifferblatt (67) von der Friktionskupplung (53) angetrieben wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 682 360; »Werkstattstechnik und Maschinenbau«, 1953, S. 132 und 133.
DENDAT1068087D Pending DE1068087B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1191662B (de) 1961-06-26 1965-04-22 Gleason Works Zahnradlaeppmaschine mit zwei miteinander kaemmenden Zahnraedern
DE1427264B1 (de) * 1961-06-26 1970-05-14 Gleason Works Einrichtung fuer das Einstellen eines vorbestimmten Flankenspieles zweier miteinander als Werkstuecke oder als Werkstueck und Werkzeug kaemmenden Zahnraeder

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DE1191662B (de) 1961-06-26 1965-04-22 Gleason Works Zahnradlaeppmaschine mit zwei miteinander kaemmenden Zahnraedern
DE1427264B1 (de) * 1961-06-26 1970-05-14 Gleason Works Einrichtung fuer das Einstellen eines vorbestimmten Flankenspieles zweier miteinander als Werkstuecke oder als Werkstueck und Werkzeug kaemmenden Zahnraeder

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