DE1190035B - Kontaktlose Anordnung zur Codeumwandlung von aus n bits bestehenden, in Reihencode gesendeten Telegrafiezeichen in einen entsprechenden Parallelcode, bei der die einzelnen bits auf eine Ringkernverschiebekette einwirken - Google Patents
Kontaktlose Anordnung zur Codeumwandlung von aus n bits bestehenden, in Reihencode gesendeten Telegrafiezeichen in einen entsprechenden Parallelcode, bei der die einzelnen bits auf eine Ringkernverschiebekette einwirkenInfo
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- DE1190035B DE1190035B DEV18584A DEV0018584A DE1190035B DE 1190035 B DE1190035 B DE 1190035B DE V18584 A DEV18584 A DE V18584A DE V0018584 A DEV0018584 A DE V0018584A DE 1190035 B DE1190035 B DE 1190035B
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- H04L25/00—Baseband systems
- H04L25/38—Synchronous or start-stop systems, e.g. for Baudot code
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Description
- Kontaktlose Anordnung zur Codeumwandlung von aus n bits bestehenden, in Reihencode gesendeten Telegrafiezeichen in einen entsprechenden Parallelcode, bei der die einzelnen Bits auf eine Ringkernverschiebekette einwirken Die Erfindung betrifft eine kontaktlose Anordnung zur Codeumwandlung von aus fa bits bestehenden, in Reihencode gesendeten Telegrafiezeichen in einen entsprechenden Parallelcode, bei der die einzelnen bits auf eine Ringkernverschiebekette einwirken. Es ist bereits bekannt, die eintreffenden Zeichen mit Hilfe eines bekannten Telegrafierelais derart umzusetzen, daß die Zeichen einmal einem aus Magnetringkernen bestehenden Codewandler angeboten werden und gleichzeitig einen ständig schwingenden Generator tasten, der eine Impulsserie aussendet, deren Impulse mittels einer gleichfalls aus Magnetringkernen bestehenden Verschiebekette in Parallelimpulse umgeformt und dem Codewandler phasenmäßig als Koinzidenzimpulse in der Weise zugeführt werden, daß eine Mittenabtastung der am Codewandler anliegenden Telegrafieschritte gewährleistet ist.
- Die einzelnen Telegrafieschritte liegen dann als Parallelcode in Form von -B,- und/oder +B,-Zuständen der einzelnen Kerne des Codewandlers vor.
- Diese Anordnung ist aber stromabhängig, da infolge des Koinzidenzprinzips sowohl die Amplituden der Telegrafieschritte als auch die der Koinzidenzimpulse konstant sein müssen. Dies bedingt infolgedessen bestimmte Kerneigenschaften bezüglich Temperaturveränderungen sowie einen relativ hohen Aufwand an Bauelementen.
- Es ist weiter eine Anordnung bekannt, bei der die Verschiebekette aus ebensoviel Stufen besteht, wie bits innerhalb eines Zeichens ausgewertet werden sollen, so daß nach h Verschiebetakten die Information bzw. das Telegrafiezeichen vollständig in der Verschiebekette gespeichert vorliegt. Die Ausspeicherung geschieht über Koinzidenzgatter auf eine entsprechende Anzahl bistabiler Kippstufen, an deren Ausgänge polarisierte Relais angeschlossen sind. Erst nach Ablauf des gesamten Umsetzungsvorganges gelangen daher die Kontakte der polarisierten Relais in die entsprechende Lage.
- Mit der kontaktlosen Anordnung gemäß der Erfindung werden die genannten Nachteile vermieden. Die Erfindung kommt ferner ohne Koinzidenzgatter aus. wobei die bistabilen Kippstufen direkt an die nur aus Ringkernen bestehende Verschiebekette angeschaltet sind. Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß für die Dauer der Information die ra Ausgänge der Verschiebekette mittels einer Verriegelungseinrichtung verriegelt wird, so daß die durch den Verschiebevorgang bedingten Spannungsimpulse keinen Einfiuß auf die nachfolgenden Speicherglieder haben, und daß bei Einspeicherung des ersten ankommenden bit im n-ten Kern dort über eine Ausgangswicklung ein Impuls erzeugt wird, der die Verriegelung der Ausgänge für die Dauer des Abfrageimpulses aufhebt und die Ausspeicherung der in der Verschiebekette gespeicherten Information als Parallelcode ermöglicht.
- In der Zeichnung ist die Erfindung näher dargestellt, die nicht zur Erfindung gehörenden Teile sind, soweit sie zum Verständnis nicht erforderlich sind, weggelassen.
- Die ankommenden Zeichen werden über die Leitung 1l1 einem Umsetzer EG zugeführt und hier erneut getastet. Die einzelnen Schritte jedes Zeichens, d. h. die Telegrafieschrittimpulse, laufen über 112 in die aus den Magnetringkernen 1 bis 6 bestehende Verschiebekette ein und werden im Takt von 20 Millisekunden weitergeschoben. Die Kerne sind durch Koppelglieder K miteinander verbunden. Die Verschiebung geschieht mit Hilfe von Taktimpulsen, die über die Leitung 113 eintreffen. Die Taktimpulse werden von einem nicht dargestellten Generator erzeugt. Ein aus n Bits bestehendes Zeichen wird also nach fi Verschiebetakten in der Verschiebekette in Form von -B,.- und +B,-Zuständen gespeichert sein.
- An die einzelnen Kerne sind Multivibratoren M 1 bis M5 angeschaltet, deren Ausgänge an eine nicht dargestellte Auswertematrix angeschlossen sind. Die erfindungsgemäß vorgesehene Verriegelungseinrichtung VR sorgt über die Leitung 1l5 dafür, daß während der Einspeicherung die Multivibratoren keine Zustandsänderung erfahren, so daß die Ausgänge der n = 6 Kerne verriegelt bleiben.
- Die Verriegelung wird aufgehoben, wenn der erste Schritt im sechsten Kern eingespeichert ist. Hierbei wird über die Leitung 114 und über 115 ein Impuls auf die Verriegelungseinrichtung VR gegeben, die die Verriegelung der Multivibratoren aufhebt. Die in der Verschiebekette gespeicherte Information wird jetzt mittels eines nicht dargestellten Lesedrahtes abgefragt, wobei das Ergebnis entsprechend auf die Multivibratoren M1 bis M5 einwirkt und als Parallelcode in M1 bis M5 eingespeichert wird.
Claims (1)
- Patentanspruch: Kontaktlose Anordnung zur Codeumwandlung von aus n bits bestehenden, in Reihencode gesendeten Telegrafiezeichen in einen entsprechenden Parallelcode, bei der die einzelnen bits auf eine Ringkernverschiebekette einwirken, die aus ebenso vielen Ringmagnetkernsystemen besteht, wie bits innerhalb eines Zeichens ausgewertet werden sollen, so daß nach n-Verschiebetakten die Information (Telegrafiezeichen) vollständig in der Verschiebekette gespeichert vorliegt, die mit Hilfe eines Abfrageimpulses über eine durch sämtliche Kerne der Verschiebekette gefädelte Lesewicklung an denn Ausgängen der Kerne (1 ... n) als Parallelcode abgenommen und der weiteren Entschlüsselung zugeführt wird, d a -durch gekennzeichnet,daßfürdieDauer der Information die n Ausgänge der Verschiebekette mittels einer Verriegelungseinrichtung (VR) verriegelt sind, so daß die durch den Verschiebevorgang bedingten Spannungsimpulse keinen Einfluß auf die nachfolgenden Speicherglieder (M1 bis M5) haben, und daß bei Einspeicherung des ersten ankommenden bit im n-ten Kern dort über eine Ausgangswicklung ein Impuls erzeugt wird, der die Verriegelung der Ausgänge für die Dauer des Abfrageimpulses aufhebt und die Ausspeicherung der in der Verschiebekette gespeicherten Information als Parallelcode ermöglicht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1020 676; Zeitschrift »Electronics«, Januar 1951, S. 108, 111; »Siemens Zeitschrift«, Heft 11, 1954, S. 717, 722.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV18584A DE1190035B (de) | 1960-05-10 | 1960-05-10 | Kontaktlose Anordnung zur Codeumwandlung von aus n bits bestehenden, in Reihencode gesendeten Telegrafiezeichen in einen entsprechenden Parallelcode, bei der die einzelnen bits auf eine Ringkernverschiebekette einwirken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEV18584A DE1190035B (de) | 1960-05-10 | 1960-05-10 | Kontaktlose Anordnung zur Codeumwandlung von aus n bits bestehenden, in Reihencode gesendeten Telegrafiezeichen in einen entsprechenden Parallelcode, bei der die einzelnen bits auf eine Ringkernverschiebekette einwirken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1190035B true DE1190035B (de) | 1965-04-01 |
Family
ID=7577217
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV18584A Pending DE1190035B (de) | 1960-05-10 | 1960-05-10 | Kontaktlose Anordnung zur Codeumwandlung von aus n bits bestehenden, in Reihencode gesendeten Telegrafiezeichen in einen entsprechenden Parallelcode, bei der die einzelnen bits auf eine Ringkernverschiebekette einwirken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1190035B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1020676B (de) * | 1956-04-09 | 1957-12-12 | Tesla Np | Schaltung mit magnetischen Speicherelementen fuer den Empfang und die Auswertung vonImpulskombinationen im Start-Stop-System |
-
1960
- 1960-05-10 DE DEV18584A patent/DE1190035B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1020676B (de) * | 1956-04-09 | 1957-12-12 | Tesla Np | Schaltung mit magnetischen Speicherelementen fuer den Empfang und die Auswertung vonImpulskombinationen im Start-Stop-System |
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