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DE1124083B - Schaltungsanordnung zum Umsetzen von in fortlaufender Folge uebertragenen Start-Stop-Telegrafiezeichen - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Umsetzen von in fortlaufender Folge uebertragenen Start-Stop-Telegrafiezeichen

Info

Publication number
DE1124083B
DE1124083B DES71412A DES0071412A DE1124083B DE 1124083 B DE1124083 B DE 1124083B DE S71412 A DES71412 A DE S71412A DE S0071412 A DES0071412 A DE S0071412A DE 1124083 B DE1124083 B DE 1124083B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
telegraphic
character
characters
circuit arrangement
test pulse
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES71412A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Wolfgang Seefeldner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES71412A priority Critical patent/DE1124083B/de
Publication of DE1124083B publication Critical patent/DE1124083B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L25/00Baseband systems
    • H04L25/38Synchronous or start-stop systems, e.g. for Baudot code
    • H04L25/40Transmitting circuits; Receiving circuits
    • H04L25/45Transmitting circuits; Receiving circuits using electronic distributors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Communication Control (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zum Umsetzen von in fortlaufender Folge übertragenen Start r Stop -Telegrafiezeichen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zum Umsetzen von in fortlaufender Folge übertragenen Start-Stop-Telegrafiezeichen mit wahlweise n oder n+1 Codeschritten aus einer Seriendarstellung in eine Die meisten elektronischen Serien-Parallel-Umsetzer enthalten einen beiBeginn jedesAnlaufschrittes eines Telegrafiezeichens ausgelösten Taktverteiler, der an seinen Ausgängen jeweils zu den Sollschrittmittenzeiten der einzelnen Telegrafierschritte Taktimpulse abgibt, damit die jeweils am Eingang vorhandene Polarität abtastet und in bistabile Speicherglieder eines Zwischenspeichers einspeichert. Nach vollständiger Einspeicherung des Telegrafiezeichens in den Zwischenspeicher werden alle Stufen des Zwischenspeichers gleichzeitig abgefragt, und man erhält das Telegrafiezeiahen in Paralleldarstellung.
  • Mit den bekannten derartigen Serien-Parallel-Umsetzern können nur Telegrafiezeichen mit stets gleicher Schrittzahl umgesetzt werden.
  • Zweck der Erfindung ist es, einen Serien-Parallel-Umsetzer anzugeben, mit dem in fortlaufender Folge übertragene Start-Stop-Telegrafiezeichen mit n oder n+1 Codeschritten umgesetzt werden können. Dabei wird - wie bei den bekannten Serien-Parallel-Umsetzern - ein bei Beginn jedes Anlaufschrittes von einer Grundstellung aus anlaufender Taktverteiler verwendet, dessen Verteilerimpulse die Telegrafiezeichen in deren Sollschrittrnitten abtasten und über Gatterschaltungen deren Einspeicherung in entsprechende Stufen eines Zwischenspeichers bewirken, aus dem sie nach beendeter Einspeicherung parallel ausgespeiohert werden.
  • Gemäß der Erfindung ist eine Abtastsehaltung vorgesehen, deren erstemEingang die umzusetzendenTelegrafiezeichen und deren zweitem Eingang innerhalb eines Zeitraumes, zu dem im Falle eines Telegrafiezeichens mit n+1 Codeschritten dessen Sperrschritt und im Falle eines Telegrafiezeichens mit n Codeschritten der Anlaufschritt des nachfolgenden Telegrafiezeichens vorhanden ist, ein aus dem Taktverteiler abgeleiteter Prüfimpuls zugeführt wird, und wird abhängig vom Auftreten bzw. Nichtauftreten dieses Prüfimpulses am Ausgang der Abtastschaltung (GK) dem zugehörigen Telegrafiezeichen ein Kennsignal zugeordnet, das dieses Telegrafiezeichen als aus n oder n+1 Codeschritten bestehend kennzeichnet.
  • Der Prüfimpuls wird vorteilhaft dadurch erzeugt; daß der von der letzten Stufe des Taktverteilers abgeleitete Impuls ein Zeitglied auslöst, das nach einer bestimmten Zeit an seinem Ausgang den Prüfimpuls abgibt. Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnung erläutert.
  • In Fig. 1, Zeile a, ist ein Fernschreibzeichen mit 6 Codeschritten dargestellt. Es besteht aus dem Anlaufschritt A 1 den Codeschritten 11 bis 16 und dem 11/2fachen. Sperrschritt Sp 1. Fig. 1, Zeile b, zeigt ein Fernschreibzeichen mit 5 Codeschritten, das aus dem Anlaufschritt A 1, den Codeschritten 11 bis 15 und dem 11/2fachen Sperrschritt Sp 1 besteht. Für beide Fälle ist eine Telegrafiergeschwindigkeit von 50 Baud zugrunde gelegt (Fig. 1, Zeile c). Bei in fortlaufender Folge übertragenen Telegrafiezeichen ist zum Zeitpunkt tp =160 ms im Falle eines Fernschreibzeichens mit 6 Codeschritten der Sperrschritt Sp 1 dieses Fernschreibzeichens (Fig. 1, Zeile a) und im Falle eines Fernschreibzeichens mit 5 Codeschritten der Anlaufschritt A 2 des nachfolgenden Fernschreibzeichens (Fig. 1, Zeile b) vorhanden. Da diese beiden Schritte stets unterschiedliche Polarität aufweisen, kann also zu diesem Zeitpunkt festgestellt werden, ob .das Fernschreibzeichen aus 5 oder 6 Codeschritten besteht.
  • Fig.2 zeigt ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung. über den Kontakt e des nicht dargestellten Empfangsrelais werden beispielsweise die in Fig.3. Zeile a, dargestellten Fernschreibzeichen mit 5 oder 6 Codeschritten empfangen und jeweils einem Eingang der Koinziden zgatter G 1 bis G 6 und GK zugeführt. Bei Beginn jedes Anlaufschrittes wird der Taktgenerator TG ausgelöst und die Stufe TA des Taktverteilers in einen von den anderen Stufen T1 bis T 6 des Taktverteilers abweichenden Zustand gebracht. Der Taktgenerator gibt jeweils sieben Taktimpulse zu den Sollschrittmittenzeiten der Fernschreibzeichen nach Fig. 3, Zeile b, ab, die allen Stufen des Taktverteilers zugeführt werden. Dadurch wird der Zustand der Taktverteilerstufe TA jeweils zu den Sollachrittmittenzeiten von Stufe zu Stufe des Taktverteilers weitergeschaltet. Am Ausgang der Taktverteilerstufe T 1 tritt dann während der Sollschrittmitte des ersten Codeschrittes (Fig. 3, Zeile c), am Ausgang der Taktverteilerstufe T2 während der Sollschrittmitte des zweiten Codeschrittes usw. ein Impuls auf, der dem jeweils anderen Eingang der Koinzidenzgatter G 1 bzw. G 2 zugeführt wird. Dadurch wird in die Stufen Z 1 bis Z 6 des Zwischenspeichers jeweils zu den Sollschrittmittenzeiten die entsprechende Schrittpolarität eingespeichert. Der von der Taktverteilerstufe T 6 abgegebene Impuls (Fig. 3, Zeile d) stellt außerdem über den Verstärker V 1 die Stufen S I. bis S 6 und die Stufe SK eines Ausgabespeichers in die Ruhelage zurück. Gleichzeitig wird durch diesen Impuls das Zeitglied Z ausgelöst, das nach einer Zeitdauer von 11/2 Schritten an seinem Ausgang den Prüfimpuls (Fig. 3; Zeile e) abgibt und dem einen Eingang des Koinzidenzgatters GK zuführt.
  • Wie an Hand von Fig. 3 ersichtlich ist, liegt zu diesem Zeitpunkt im Falle eines Fernschreibzeichens mit 6 Codeschritten der Sperrschritt dieses Zeichens (Zeitpunkt t1 oder Zeitpunkt t3) und im Falle eines Fernschreibzeichens mit 5 Codeschritten der Anlaufschritt des nachfolgenden Zeichens (Zeitpunkt t2) an. Das Koinzidenzgatter GK ist dann entweder durchlässig oder gesperrt für den Prüfimpuls. Demzufolge wird die Ausgabespeicherkippstufe SK umgeschaltet oder bleibt in der durch den über den Verstärker V I zugeführten Impuls bewirkten Lage liegen. Die Lage der Kippstufe SK kennzeichnet also ein Fernschreibzeichen mit 5 oder 6 Codeschritten. Die am Ausgang des Gatters GK erhaltenen Impulse sind in Fig.3. Zeile f, dargestellt.
  • Der von- dem Zeitglied Z abgegebene Prüfimpuls (Fig. 3; Zeile e) wird gleichzeitig über den Verstärker V2 allen Stufen Z1 bis Z6 des Zwischenspeichers zugeführt und bewirkt die übergabe des darin gespeicherten Fernschreibzeichens in die entsprechenden Stufen S1 bis S6 des Ausgabespeichers. An den Ausgängen der Speicherstufen S 1 bis S 6 und der Speicherstufe SK stehen dann das Fernschreibzeichen und -ein die Anzahl der Codeschritte dieses Fernschreibzeichens kennzeichnendes Merkmal bis zur Ausspeicherung durch den Impuls über den Verstärker V 1 zur parallelen Auswertung zur Verfügung. Die einzelnen Stufen des Taktverteilers und der Speicher können in bekannter Technik, beispielsweise aus Magnetkernen, Transistoren usw. aufgebaut werden.
  • Mit der Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung können in fortlaufender Folge übertragene Start-Stop-Telegrafiezeichen mit n und n+1 Schritten übertragen werden. Die Länge des Sperrschrittes spielt dabei keine Rolle, solange der Sperrschritt bei beiden Zeichenarten gleich lang ist. Für handgesendete Telegrafiezeichen dagegen ist die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung nicht geeignet, da in diesem Fall die Länge des Sperrschrittes nicht festgelegt ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung zum Umsetzen von in fortlaufender Folge übertragenen Start-Stop-Telegrafiezeichen mit n oder n+1 Codeschritten aus einer Seriendarstellung in. eine Paralleldarstellung mit einem bei Beginn jedes Startschrittes von einer Grundstellung aus anlaufenden Taktverteiler, dessen Verteilerimpulse die Telegrafiezeichen in deren Sollschrittmitten abtasten und über Gatterschaltungen deren Einspeicherung in' entsprechende Stufen eines Zwischenspeichers bewirken, aus dem sie nach beendeter Einspeicherung parallel ausgespeichert werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine Abtastschaltung (GK) vorgesehen ist, deren ersten Eingang die umzusetzenden Telegrafiezeichen und deren zweiten Eingang innerhalb eines Zeitraums, zu dem im Falle eines Telegrafiezeichens mit n+1 Codeschritten dessen Sperrschritt und im Falle eines Telegrafiezeichens mit n Codeschritten der Anlaufschritt des nachfolgenden Telegrafiezeichens vorhanden ist, ein aus dem Taktverteiler abgeleiteter Prüfimpuls zugeführt wird und daß abhängig vom Auftreten bzw. Nichtauftreten dieses Prüfimpulses am Ausgang der Abtastschaltung (GK) dem zugehörigen Telegrafiezeichen ein Kennsignal. zugeordnet wird, das dieses Telegrafiezeichen als aus n oder n+ l Codeschritten bestehend .kennzeichnet.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Prüfimpuls auch die parallele Ausspeiche@zung des zugehörigen Telegrafiezeichens aus dem Zwischenspeicher (Z 1 bis Z6) bewirkt.
  3. 3. Schaltungsanordnung, nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der von der letzten Stufe (T6) des Taktverteilers abgeleitete Impuls ein Zeitglied (Z) auslöst, das nach einer bestimmten Zeit an seinem Ausgang den Prüfimpuls abgibt.
DES71412A 1960-11-25 1960-11-25 Schaltungsanordnung zum Umsetzen von in fortlaufender Folge uebertragenen Start-Stop-Telegrafiezeichen Pending DE1124083B (de)

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DES71412A Pending DE1124083B (de) 1960-11-25 1960-11-25 Schaltungsanordnung zum Umsetzen von in fortlaufender Folge uebertragenen Start-Stop-Telegrafiezeichen

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