DE3001331C2 - - Google Patents
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Description
Im Zuge der immer umfangreicheren Datenverarbeitung von Betriebs
kenngrößen einer Brennkraftmaschine wird es immer vordringlicher,
Einzeldaten, Zwischenwerte oder Fehlercodes auf Wunsch auf eine
externe Signalverarbeitungs- oder Anzeigeeinheit zu geben.
Beispielsweise können Augenblickswerte der Drehzahl, der Temperatur,
der Last oder Fehlercodes im Rahmen eines Selbsttests der Anlage
interessant sein. Dabei stellt sich das Problem der möglichst
einfachen Auskopplung dieser Daten aus den jeweiligen Speichern über
den Datenbus. Grundsätzlich sind derartige Übertragungssysteme
bekannt. Bei ihnen wird das Datenwort in ein Schieberegister
eingelesen, dessen Inhalt dann seriell übertragen wird. Dabei
entspricht bei bekannten Anlagen die Taktfrequenz des Systems
derjenigen der Übertragungs- und Empfängereinheit. Daß dabei
Synchronisierungsprobleme auftreten und infoIge dessen Störungs
quellen gegeben sind, leuchtet ein. Aus der Veröffentlichung L. A.
Mitta "Transmission Speed Indentification Scheme", IBM Technical
Disclosure Bulletin, Vol. 14, Nr. 10, März 1972, Seite 3065 bis 3066
ist bereits ein serielles Datenübertragungssystem bekannt, bei dem
die Übertragung der Geschwindigkeit schwanken kann. Hierbei sendet
das langsamste Terminal ein Wort aus, das dem Sender zur Geschwin
digkeitserkennung dient. Aufgrund des ausgesandten Wortes wird die
Übertragungsgeschwindigkeit festgelegt. Die Übertragung eines Wortes
nimmt relativ viel Zeit in Anspruch, so daß insbesondere bei der
schnellen Datenübertragung in Istzeit, wie sie im Kraftfahrzeug
erforderlich ist, Probleme mit der Übertragungsgeschwindigkeit
auftreten. Aus der Zeitschrift "Elektroniker" Nr. 5/1977, Seite EL 7
bis EL 15 ist der Aufbau von Bussystemen bekannt. Zur seriellen
Datenübertragung wird in dieser Druckschrift vorgeschlagen, einen
festen, von einer zentralen Steuerung vorgegebenen Takt- und
Instruktionszyklus zu benutzen. Durch die zentrale Synchronisation
ist sichergestellt, daß Abweichungen vom zentralen Takt nicht
auftreten können.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur Datenübertragung und
eine Vorrichtung dazu zu schaften, bei dem trotz schwankender Takt
frequenz eine sichere Datenübertragung zum Empfänger gewährleistet
ist.
Diese Aufgabe wird durch die Verfahrensmerkmale der Patent
ansprüche 1 bis 3 gelöst. Die Patentansprüche 4 und 6 geben eine Vorrichtung
bzw. eine Schaltungsanordnung zur Durchführung der Verfahren wieder.
Die erfindungsgemäßen Verfahren haben
den Vorteil, daß die Takt
frequenz im relativ starken Umfang schwanken kann, ohne daß die
Datenübertragung gestört wird. Durch die Verwendung eines Startbits
wird die Datenübertragung wesentlich abgekürzt. da für die Über
tragung eines Datenworts nur unwesentlich längere Zeit beansprucht
wird. Dadurch ist es möglich, beispielsweise das Startbit jedem Wort
voranzustellen, so daß eine sichere Synchronisation des empfänger
seitigen Abtastfrequenzgenerators möglich ist. Auch kurzzeitige
Übertragungsschwankungen führen aus diesem Grunde nicht zu einer
Störung der Datenübertragung, so daß beispielsweise Beeinflussungen
durch die Betriebsspannung oder die Temperatur, die insbesondere im
Kraftfahrzeug stark schwanken, ausgeschlossen sind.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist
sichergestellt, daß die vom Sender bereitgestellten Daten durch ein
Taktsignal des Empfängers übertragen werden, wobei durch die
Verwendung eines einzigen Taktsignalgenerators auf besonders
einfache Art und Weise sichergestellt wird, daß die vom Sender
übertragenen Daten vom Empfänger aufgenommen werden. Auch hier
stören Schwankungen des Taktes bei der Datenübertragung nicht, da
das Aussenden der Daten vom Empfänger und der Empfang der Daten
durch den Empfänger synchronisiert sind.
Durch die Vorrichtungsansprüche sind besonders vorteilhafte und
einfache Schaltungsanordnungen zur Realisierung der Verfahren unter
Schutz gestellt. Für die Datenübertragung ist es besonders zweck
mäßig, ein aIs Schieberregister ausgebildeten Parallel-Serienwandler
zu verwenden, der beim letzteren Verfahren durch einen im Empfänger
befindlichen Taktgenerator gesteuert wird. Mit jedem Taktimpuls wird
dabei ein Signal des Schieberregisters ausgelesen, ohne gleichzeitig
vom Empfänger aufgenommen zu werden. Hierbei erfolgt zweckmäßiger
weise die Übertragung des Taktes und die Datenübertragung über
getrennte Leitungen.
Der Empfang der Daten bei einer Schaltungsanordnung für ein Ver
fahren gemäß des ersten Verfahrensanspruchs hat es sich als
besonders vorteilhaft herausgestellt, im Empfänger einen Zähler zur
Auszählung der Startbitlänge vorzusehen und mittels dieses Zählers
eine Abtastschaltung für die Daten zu steuern. Dadurch läßt sich die
Synchronisation am einfachsten gestalten.
Um zu verhindern, daß Daten in das Schieberregister während des
Übertragungsvorganges eingelesen werden, ist es zweckmäßig einen
Zwischenspeicher vorzusehen, in den die Daten beispielsweise vom
Rechner eingelesen werden und in einer Übertragungspause in das
Schieberegister übernommen werden.
Die erfindungsgemäße Einrichtung läßt sich besonders vorteilhaft zur
Datenübertragung innerhalb eines Kraftfahrzeuges, bzw. zum Auslesen
von Fehlercodes aus dem Kraftfahrzeug verwenden.
Beispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt
und werden im folgenden beschrieben und näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 ein grobes und prinzipielles Block
schaltbild der Übertragungseinrichtung,
Fig. 2 ein de
taillierteres Blockschaltbild einer Übertragungseinrich
tung mit zwei Verbindungsleitungen,
Fig. 3 das Schalt
bild eines einfachen Frequenzgenerators,
Fig. 4 ein
Schaltbild einer Einrichtung zum Erzeugen von Schiebe
takten, die impulsmäßig in Fig. 5 dargestellt sind,
Fig. 6 eine einfache Schaltung zum automatischen Reset
nach dem Einschalten,
Fig. 7a eine senderseitige Zusatz
schaltung zum Blockieren der Übertragung von Daten wäh
end des Ladevorganges des Parallel-Serien-Wandlers,
Fig. 7b eine Alternative zum Gegenstand von Fig. 7a,
Fig. 7c ein zum Gegenstand von Fig. 7b gehörendes Im
pulsdiagramm,
Fig. 8 sowie die Fig. 9a und 9b weitere
Möglichkeiten einer Zusatzschaltung, wobei das zum Gegen
stand von Fig. 9b gehörende Impulsdiagramm in Fig. 9c
dargestellt ist.
Eine Schaltungsmöglichkeit zur Daten
übertragung mittels einer einzigen Leitung zeigt Fig. 10
und das Impulsdiagramm ist in Fig. 11 dargestellt.
Die
empfängerseitige Schaltungsanordnung zur senderseitigen
Anordnung nach Fig. 10 zeigt Fig. 12 zusammen mit dem
dazugehörenden Impulsdiagramm von Fig. 13.
Die Ausführungsbeispiele betreffen Einrichtungen zur Da
tenübertragung zwischen einem Steuergerät für Betriebskenn
größen einer Brennkraftmaschine und Anzeige- bzw. Dia
gnosesystemen. Dabei können neben einzelnen Betriebskenn
größen wie Drehzahl- und Lastsignalen auch Steuergrößen
wie z. B. das Schließwinkelsignal, das Einspritzsignal,
Getriebeschaltsignale oder jedoch Fehlercodes zu einer
Diagnoseeinheit übertragen werden. Gerade das zuletzt ge
nannte Beispiel verdeutlicht die mögliche Trennung zwi
schen dem Bord-Gerät im Kraftfahrzeug und einer stationä
ren Meßeinheit z. B. in einer Werkstätte.
Eine Begrenzung der zu übertragenden Daten hinsichtlich
ihrer Anzahl sowie ihrer Art ist nicht vorgesehen. We
sentlich ist allein die serielle Datenübertragung von in
digitaler Form vorliegenden allgemeinen Größen.
Fig. 1 zeigt in einem groben Übersichtsschaltbild ein
Steuergerät für Betriebskenngrößen einer Brennkraftma
schine in einem Kraftfahrzeug zusammen mit einer Signal
übertragungs- und Anzeigeeinheit. Mit 15 ist die Rech
nereinheit des Steuergeräts bezeichnet, mit 16 der da
zugehörende Schreib-Lese-Speicher, mit 17 der NUR-Lese
Speicher und mit 18 die Ein-Ausgabe-Einheit. Sämtliche
vier Einheiten 15 bis 18 sind untereinander über einen
Adressenbus 19 sowie einen Datenbus 20 verbunden. Mit 21
ist ein Parallel-Serien-Wandler in Form eines Schiebe
registers bezeichnet, dessen serieller Ausgang zu einer
gestrichelt gezeichneten Schnittstelle 22 geführt ist.
Gesteuert wird der Parallel-Serien-Wandler 21 ausgehend
von der Recheneinheit 15 über deren N- und TPB-Ausgang,
wobei diese Ausgänge zu einem vor dem Steuereingang des
Wandlers 21 liegenden NAND-Gatter 23 geführt sind. Aus
gelöst wird die Datenübertragung mittels eines z. B. hand
betätigten Schalters 24 an einem entsprechenden Steuer
eingang der Recheneinheit 15 oder durch Programmbefehle.
Eine z. B. Sieben-Segment-Anzeige-Einheit trägt das Bezugs
zeichen 26. Sie wird angesteuert vom Ausgangssignal eines
Serien-Parallel-Wandlers 27, der seine Eingangsinforma
tion von einer der Schnittstelle 22 nachgeschalteten
Empfängereinheit 28 erhält. Diese Empfängereinheit 28
wird von einem Taktgeber 29 gesteuert. Nähere Einzelhei
ten zur Steuerung dieses Taktgenerators 29 sind insbe
sondere aus Fig. 12 ersichtlich.
Während die bisher aufgeführten Blöcke der Signalüber
tragung mit nur einer Leitung dienen, ist gestrichelt
gezeichnet ein spezieller Taktgenerator 31 für die
Übertragung mittels zweier Leitungen, wobei dann über
die Zusatzleitung 32 ein spezielles Übertragungstakt
signal geführt ist.
Die zunächst folgenden Ausführungsbeispiele beziehen
sich auf zweipolige Schnittstellen, wobei zusätzlich
eine Masseleitung erforderlich ist, die jedoch in der
Regel ohnehin vorhanden ist.
Fig. 2 zeigt den Gegenstand von Fig. 1 mit der separa
ten Taktleitung 32 in einer ausführlicheren Art und
Weise. Während der Teil im Steuergerät lediglich um eine
Eingangsschutzschaltung 35 vor dem Takteingang des
Schieberegisters 21 und eine Treiberstufe 36 beim Serien
ausgang des Registers ergänzt ist, geht die Zeichnung des
Anzeigegerätes mehr ins Detail. Dem Serieneingang des
Schieberegisters 27 ist eine Schutzschaltung 37 vorange
stellt und der Reset-Eingang ist mit einer Startschal
tung 38 verbunden. Zwischen Frequenzgenerator 31 und dem
Schiebetakteingang des Schieberegisters 27 liegt eine
Schiebetakterzeugerstufe 39, deren Aufbau in der nach
folgenden Fig. 4 näher erläutert ist. Ausgangsseitig ist
die Schiebetakterzeugungsstufe 39 zusätzlich über eine
Treiberstufe 40 mit der Schiebetaktleitung 32 zum Steuer
gerät verknüpft. Der Parallelausgang des Schieberegisters
27 steht über zwei nebeneinanderliegende Speicher 41
und 42 mit einer doppelt angeordneten Sieben-Segment
Anzeige 26 in Verbindung. Ihr Steuersignal erhalten die
Speicher 41 und 42 aus der Schiebetakterzeugungsstufe 39.
Wesentlich beim Gegenstand von Fig. 2 ist die zwei
polige Verbindungsleitung zwischen Steuer- und Anzeige
gerät. Dabei wird über eine der Leitungen der extern er
zeugte Schiebetakt ins Steuergerät übertragen und die
andere Leitung führt die einzelnen Daten. Somit ist die
Datenübertragung völlig losgelöst von der Taktfrequenz
des Steuergerätes, was im Hinblick auf die universelle
Gestaltung des Anzeigegeräts entscheidend ist.
Die Art der zu übertragenden Daten, d. h. Betriebskenn
größen, Steuergrößen oder z. B. Fehlercodes, wird abhängig
von der Recheneinheit 15 bzw. von einem externen Signal
gesteuert. Sie gelangen als Wort in das Schieberegister
21 und werden von dort abhängig von der Steuerung des An
zeigegeräts seriell ausgelesen, über die Schnittstelle 22
übertragen und in das empfängerseitige Schieberegister 27
eingelesen. Von dort erfolgt wiederum die Ausgabe als
Wort und die entsprechende Anzeige der Werte abhängig vom
"Data-Valid-Signal" aus der Schiebetakterzeugungsstufe 39.
Fig. 3 zeigt ein Beispiel eines Frequenzgenerators 31.
Sein Bautyp ist als RC-Generator bekannt und er besteht
aus zwei hintereinandergeschalteten Invertern 44 und 45,
wobei der zweite Inverter 45 mit einer Reihenschaltung aus
Kondensator 46 und Widerstand 47 überbrückt ist und die
Verbindungsstelle von Kondensator und Widerstand über
einen Widerstand 48 mit dem Eingang des ersten Inverters
44 in Verbindung steht. Die angegebenen Rückkopplungen
bewirken eine Eigenschwingung des Systems mit einer von
den Werten der einzelnen Bauelemente abhängigen Frequenz.
Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Schiebetakter
zeugungsstufe 39 zusammen mit ihrer Randbeschaltung.
Hauptmerkmal der Schiebetakterzeugungsstufe 39 ist ein
vierstelliger Zähler 50, dessen Clock-Eingang vom Fre
quenzgenerator 31 beschickt wird. Der Schiebetakt selbst
wird über ein NAND-Gatter 51 ausgehend vom Eingangsfre
quenzsignal sowie vom Signal des Q 4-Ausgangs des Zählers
50 gebildet. Das Data-Valid-Signal wird vom Übertrag
Ausgang des Zählers 50 abgenommen. Zurückgestellt wird
der Zähler 50 mittels eines positiven Signals am PE-Ein
gang, wobei dieses positive Signal über einen Taster 52
bereitgestellt wird und ein generelles Reset-Signal dar
stellt.
Die einzelnen Vorgänge bezüglich des Impulsbilds des
Gegenstands von Fig. 4 sind in Fig. 5 dargestellt. Da
bei zeigt Fig. 5a das Eingangsfrequenzsignal vom Fre
quenzgenerator 31, Fig. 5b das Rücksetzsignal, Fig. 5c
den Spannungspegel am Q 4-Ausgang des Zählers 50 (Binär
zahlausgang), Fig. 5d das Ausgangssignal des NAND-Gat
ters 51 und somit das Schiebetaktsignal und schließlich
Fig. 5e das Data-Valid-Signal als Überlaufsignal des
Zählers 50.
Die Numerierung der einzelnen Frequenzsignal-Impulse macht
deutlich, daß der Schiebetakt nach Ende des Reset-Signals
mit dem achten Eingangsimpuls beginnt und entsprechend der
Wertigkeit des Q 4-Ausgangs mit dem fünfzehnten Impuls ein
schließlich endet. Insoweit entspricht die dargestellte
Schiebetakterzeugungsstufe lediglich einem Frequenzteiler.
Während der Zähler 50 in Fig. 4 mittels eines Signals
vom Taster 52 zurückgesetzt wird, empfiehlt sich bei auto
matischen Anlagen ein zwangsweises Rücksetzen des Zählers
50 beim Einschalten der Stromversorgung, um definierte
Ausgangszustände zu erhalten. Die Grundschaltung hierfür
ist ebenfalls bekannt und in Fig. 6 nocheinmal darge
stellt. Sie besteht aus einem als NAND-Gatter ausgebil
deten Schmitt-Trigger 54, dessen erster Eingang unmittel
bar mit einer Plus-Leitung 55 verknüpft ist und dessen
zweiter Eingang zur Verbindungsstelle eines Kondensators
56 und eines Widerstandes 57 geführt ist, die zwischen
der Plus-Leitung 55 und Masse liegen. Dabei ist der
Widerstand 57 noch mit einer in Sperrichtung gepolten
Diode 58 überbrückt.
Die in Fig. 6 dargestellte Schaltungsanordnung erzeugt
aufgrund ihrer Beschaltung unmittelbar nach dem Ein
schaltmoment ein positives Ausgangssignal, dessen Dauer
sich nach den Werten der RC-Kombination richtet. Da nach
dem Einschaltvorgang das Potential über dem Kondensator 56
nicht mehr geändert wird, zumindest bis zum nachfolgen
den Ausschalten der Anlage, ergibt sich am Ausgang des
NAND-Gatters 54 ein einmaliger Impuls im Anschluß an je
den Einschaltvorgang.
Beim Gegenstand von Fig. 2 ist das Abrufen der Signale
aus dem Steuergerät über die Schnittstelle 22 allein ab
hängig vom Auftreten des Schiebetakts auf der Leitung 32.
Je nach dem gewünschten abzurufenden Wert wechselt dieser
relativ häufig, z. B. der Drehzahlwert, so daß Vorsorge ge
troffen werden muß, daß nicht während der Datenübertragung
und damit während des Auslesens der Werte aus dem Schiebe
register 21 gleichzeitig neue Werte in dieses Register
eingeschrieben werden. Problematisch ist dieser Fall des
halb, weil dann die Wertigkeit innerhalb des Datenwortes
nicht nehr mit der Wertigkeit der einzelnen Stellen im
Schieberegister übereinstimmt.
Die Fig. 7 bis 9 zeigen daher schaltungstechnische
Möglichkeiten, um diesen genannten Fehler vermeiden zu
können.
Beim Gegenstand von Fig. 7a ist dem Schiebetakteingang
des Schieberegisters 21 eine Zusatzschaltung 60 vorge
schaltet, mit der während des Ladesignals für das Schiebe
register 21 das Anlegen des Schiebetaktes an das Register
gesperrt wird. Damit kann das geladene Datenwort nicht un
definiert verschoben werden. Nachteilig ist jedoch, daß
aufgrund der unterbrochenen Übertragung der Empfänger nur
eine Teilinformation erhält, die damit fehlerhaft ist.
Die Zusatzschaltung 60 von Fig. 7a weist zwei Eingänge
61 und 62 sowie einen Ausgang 63 auf. Ein ausführliches
Schaltbild dieser Zusatzschaltung 60 ist in Fig. 7b
dargestellt, wobei die gleichen Bezugszahlen für die
Eingänge und den Ausgang angegeben sind. Nach der Dar
stellung von Fig. 7b beinhaltet die Zusatzschaltung
eine Demodulationsschaltung (z. B. nach Unterlagen von
RCA ICAN 6267) 65 sowie eine Kippstufe 68 (z. B. CD 4013).
Dabei wird das Ladesignal vom Eingang 62 zum Takteingang
der Kippstufe 68 durchgeschaltet, deren D-Eingang von
der Versorgungsspannung beaufschlagt ist. Der Ausgang
mit den inversen Signal der Kippstufe 68 ist zu einem
dem Ausgang 63 vorgeschalteten UND-Gatter 69 geführt,
dessen zweiter Eingang unmittelbar mit dem Eingang 61 für
den Schiebetakt verbunden ist. Auch die Demodulationsschal
tung erhält ihr Eingangssignal von diesem Schiebetakt
eingang 61 und steuert über einen Inverter 70 den Rück
setzeingang der Kippstufe 68.
Das zu der Schaltungsanordnung von Fig. 7b gehörende
Impulsdiagramm zeigt Fig. 7c. Dabei zeigt a das Schiebe
taktsignal am Eingang 61, b das Ladesignal am Eingang 62,
c das Rücksetzsignal am Rücksetzeingang der Kippstufe 68,
d das Ausgangssignal am invertierenden Ausgang der Kipp
stufe 68 und schließlich e das Signal am Ausgang 63 der
Schaltungsanordnung. Das Impulsdiagramm macht deutlich,
daß der Schiebetakt mit Eintreffen des Ladesignals am
Eingang 62 unterbrochen wird, so daß über die Schnitt
stelle 22 keine weiteren Daten mehr übertragen werden.
Im Empfangsteil ist dann jedoch Sorge zu tragen, daß der
bereits übertragende Teil nicht als komplett und damit
als nicht fehlerfrei interpretiert wird.
Im Hinblick auf eine fehlerfreie Übertragung kann das
senderseitige Schieberegister auch nur einmal unmittel
bar vor der Datenübertragung geladen werden. Dies bedeu
tet jedoch einen erheblichen schaltungstechnischen Auf
wand im Steuergerät, weil für diesen Fall die Steuerung
des Rechners 15 mit der Schaltungsanordnung im Anzeige
gerät synchronisiert werden müßte.
Eine weitere und relativ einfache Möglichkeit ist die
Zwischenspeicherung des Signals vom Datenbus im Steuer
gerät. Dabei wird dieser Zwischenspeicher abhängig von
einem Rechnersignal geladen und die Übernahme in das der
Parallel-Serien-Wandlung dienende Schieberegister wird
dann vom Schiebetakt aus gesteuert. Ein Beispiel hierfür
zeigt Fig. 8.
Fig. 8 zeigt eine Sendeschaltung im Steuergerät mit
einer Zusatzschaltungsanordnung für eine unterbrechungs
freie Übertragung. Dabei ist zwischen Datenbus 20 und
Schieberegister 21 ein Zwischenspeicher 72 geschaltet.
Die erforderliche Zusatzschaltungsanordnung 73 ent
spricht im wesentlichen derjenigen von Fig. 7a. Sie
weist zwei Eingänge 74 und 75 für das Schiebetakt- und
Ladesignal auf und gibt an einem ersten Ausgang 76 das
Verschiebesignal für das Schieberegister 21 und über
einen zweiten Ausgang 77 das Ladesignal für dieses
Schieberegister 21 ab. Jedes Mal mit Beginn der acht
Schiebetakte von der Taktleitung 32 werden die Werte
aus dem Zwischenspeicher 72 in das Schieberegister 21
geladen. Das Ladesignal für den Zwischenspeicher 72
sperrt die Übernahme von Daten aus dem Zwischenspeicher
72 in das Schieberegister 21. Auf diese Weise kann der
Zwischenspeicher 72 nahezu unabhängig von den Gegeben
heiten im Empfangsgerät gespeist werden und gleichzeitig
liegen am Schieberegister 21 als Parallel-Serien-Wandler
zumindest während der Dauer der Datenübertragung kon
stante Eingangswerte an.
Fig. 9a stimmt mit Fig. 8 überein, was die Verwendung
eines Zwischenspeichers vor dem Schieberegister anbelangt.
Dabei wird jedoch als Alternativlösung der Schiebetakt
im Steuergerät selbst erzeugt, wenn auch unter Umständen
losgelöst vom eigentlichen Taktsignal. Im einzelnen er
gibt sich dabei folgender Aufbau: Eine Schiebetakt-Er
zeugungsstufe ist mit 80 bezeichnet. Sie besitzt drei
Ausgänge 81, 82 und 83, wobei das Signal am Ausgang 82
zusammen mit einem rechnergesteuerten Ladesignal von
einem Eingang 84 zu einem UND-Gatter 85 geführt ist, des
sen Ausgang im Ladeeingang des Zwischenspeichers 72 ver
knüpft ist. Der Ladeeingang des Schieberegisters 21 steht
unmittelbar mit dem Ausgang 81 der Schiebetakterzeugungs
stufe 80 in Verbindung.
Beim Gegenstand nach Fig. 9a wird die Ladung des Zwi
schenspeichers 72 während der eigentlichen Datenübertra
gung unterbrochen, d. h., daß das Schieberegister nur
während der Pausenzeit neu geladen wird. Eine entspre
chende Abstimmung zwischen Ladesignal und Rechnersteue
rung sorgt dann dafür, daß jeweils die neuesten Werte
im Zwischenspeicher verfügbar sind.
Fig. 9b zeigt ein Ausführungsbeispiel der Schiebetakt
erzeugungsstufe 80 von Fig. 9a, wobei der Block 90 dem
Gegenstand von Fig. 4 entspricht. Dieser Block 90 be
sitzt drei Ausgänge 91 (Q 4), 92 (Data-Valid) sowie 93
für den Schiebetakt. Beide Ausgänge 91 und 92 führen über
je einen Inverter 94 und 95 zu einem ersten Eingang zweier
UND-Gatter 96 und 97, wobei das UND-Gatter 96 zusätzlich
vom Ladesignal des Punktes 84 beaufschlagt wird. Das
UND-Gatter 97 steht über einen Inverter 98 mit dem Aus
gang 93 des Blocks 90 in Verbindung. Während nun der Aus
gang des UND-Gatters 96 das Ladesignal 1 für den Zwi
schenspeicher 72 liefert, steuert das Ausgangssignal des
UND-Gatters 97 als Ladesignal 2 den Lademoment des
Schieberegisters 21.
Fig. 9c zeigt das zum Gegenstand von Fig. 9b gehörende
Impulsbild. Dabei ist den einzelnen Signalverläufen die
Bezugszahl des Orts ihres jeweiligen Auftretens zugeord
net. Erkennbar ist aus diesem Impulsdiagramm von Fig. 9c,
daß das Ladesignal 1 für den Zwischenspeicher dem Lade
signal 2 für das Schieberegister nacheilt, so daß der
Zwischenspeicher erst nach der Werteübernahme in das
Schieberegister mit neuen Werten geladen wird.
Gemeinsam war den bisher besprochenen Lösungsmöglichkei
ten für die Datenübertragung, daß außer einer Masselei
tung 2 Steuerleitungen verfügbar sein müssen. Die Er
findung umfaßt jedoch auch die Datenübertragung mit nur
einer einzigen Leitung. Die Fig. 10 bis 13 zeigen die
entsprechende sender- und empfängerseitige Schaltungsan
ordnung mit den dazugehörenden Impulsbildern.
Dabei muß der eigentlichen Datenübertragung eine Infor
mation für das Empfangsteil bezüglich der erforderlichen
Abtastfrequenz vorangestellt werden. Hierfür dient ein
sogenanntes Startbit, dessen Länge diese Information
beinhaltet.
Fig. 10 zeigt die senderseitige Schaltungsanordnung
für diese Übertragungsart. Mit 100 ist das als Parallel
Serien-Wandler wirkende Schieberegister bezeichnet,
dem über einen Zwischenspeicher 101 vom Datenbus
Datenworte zugeleitet werden. Dem Serienausgang des
Schieberegisters 100 folgt ein ODER-Gatter 102 sowie
nachfolgend eine Treiberstufe für die serielle Daten
übertragung 103. Das Ladesignal für das Schieberegister
100 und für den Zwischenspeicher 101 kommt von einem An
schlußpunkt 104, wobei dieser Punkt mit dem Zwischen
speicher 101 unmittelbar verbunden ist und mit dem ent
sprechenden Eingang beim Schieberegister 100 über einen
Inverter 105 und ein UND-Gatter 106. Eine Kippstufe ist
mit 108 bezeichnet. Ferner finden sich in Fig. 10 ein
UND-Gatter 109 mit einem Dreifach-Eingang und ein UND
Gatter 110 mit zwei Eingängen. Ein Taktsignal liegt an
einem Eingangspunkt 112 an und steuert sowohl den Takt
eingang der Kippstufe 108 als auch je einen Eingang der
UND-Gatter 109 und 110. Ein vom Taktsignal abgeleitetes
weiteres Frequenzsignal steht an einem Anschlußpunkt
113 zur Verfügung und mit ihm wird der D-Eingang der
Kippstufe 108 und der zweite Eingang des UND-Gatters
109 angesteuert. Zurückgesetzt wird die Kippstufe 108
mit einem Signal vom Anschlußpunkt 114. Während der Q-
Ausgang dieser Kippstufe 108 mit dem zweiten Eingang des
UND-Gatters 110 gekoppelt ist, steuert das Signal vom
Ausgang der Kippstufe 108 das UND-Gatter 109 über des
sen dritten Eingang. Der Ausgang dieses UND-Gatters 109
ist sowohl zum weiteren UND-Gatter 106 als auch zum zwei
ten Eingang des ODER-Gatters 102 geführt. Schließlich
steht der Ausgang des UND-Gatters 110 mit dem Taktein
gang des Schieberegisters 100 in Verbindung.
Erklärt wird die in Fig. 10 dargestellte Schaltungsan
ordnung zweckmäßigerweise anhand des Impulsdiagramms
von Fig. 11, wobei die einzelnen Impulszüge mit den Zah
len der jeweiligen Orte ihres Auftretens bezeichnet sind.
In Fig. 11 zeigt a die Taktfrequenz am Eingang 112, b
ein in der Frequenz geteiltes Signal, c das Ausgangssig
nal am Q-Ausgang der Kippstufe 108, d das Ausgangssignal
des UND-Gatters 109. Dieses Signal wird gleichzeitig als
Startbit zum ODER-Gatter 102 durchgeschaltet und enthält
somit eine Information zur verwendeten Taktfrequenz.
Fig. 11e zeigt das am Eingang 104 anliegende Ladesignal,
das zeitlich willkürlich auftritt und sowohl den Zwischen
speicher 101 mit neuen Daten lädt, als auch die neue Da
tenübernahme in das nachfolgende Schieberegister 100
sperrt. Fig. 11f zeigt das Ladesignal für das Schiebe
register 100, wobei deutlich wird, daß jeweils zu Beginn
einer Datenübertragung das zuletzt im Zwischenspeicher 101
befindliche Datenwort in das Schieberegister 100 übernommen
wird. Das Taktsignal für das Schieberegister 100 ist in
Fig. 11g dargestellt, sein entsprechendes Ausgangssignal
in Fig. 11h. Schließlich zeigt Fig. 11i die zu übertra
gende Information in ihrer Gesamtheit als Summe von Start
bit und seriellem Datenwort.
Die Länge der diesem Datenwort folgenden Pause wird beim
vorliegenden Beispiel durch die in Fig. 11b dargestellte
Frequenz bestimmt, die einem sechzehntel der Grundtakt
frequenz entspricht. Infolgedessen wird beim Gegenstand
der Fig. 10 mit jedem sechzehnten Grundtaktimpuls mit
einer Informationsübertragung begonnen.
Die in Fig. 10 dargestellte Sendeschaltung läßt sich
relativ leicht auf einem LSI-Baustein für Ein-/Ausgabe
eines Mikrocomputers unterbringen. Damit wird eine pro
grammgesteuerte Ausgabe von Datenworten zur Anzeige von
Betriebsdaten und z. B. Fehlercodes ermöglicht. Von Vor
teil ist dabei, daß die benötigten Hilfstakte nach Fig. 11a
und 11b in der Regel bereits im Ein-/Ausgabe-Schalt
kreis verfügbar sind.
Ohne jeglichen Hardware-Aufwand läßt sich ein serielles
Datentelegramm auch durch entsprechende Programmierung
des Mikrocomputers an seinem seriellen Ausgang Q erzeugen.
Nach Fig. 11 ist dem eigentlichen Datenwort ein Start
bit vorgeschaltet, wobei die Dauer des Startbits in einem
festen Zusammenhang mit dem jeweiligen Zeitpunkt der
übertragenen Daten steht. Grundgedanke der Erfindung mit
der nur einpoligen Übertragungsleitung ist nun, die Länge
dieses Startbits als Synchronisationsinformation für den
Datenempfänger zu verwerten. Dazu wird die Länge des
Startbits empfängerseitig ausgezählt und die erforder
lichen Abtastpunkte für die Daten entsprechend gewählt,
Ein Beispiel für die entsprechende Empfängerschaltung
ist in Fig. 12 dargestellt.
Beim Gegenstand von Fig. 12 dient ein erster Zähler 120
der Längenbestimmung des Startbits. Dazu sind ein Speicher
121, vier Kippstufen 122, 123, 124 und 125 sowie UND-Gat
ter 126, 127 und 128 neben einem NOR-Gatter 129 erforder
lich. Der Erzeugung der Abtastpunkte in der Mitte der
Datenteilworte dient ein Zähler 130 sowie eine Kippstufe
131. Schließlich ist für die Anzeige ein Komplex von
Serien-Parallel-Wandler in Form eines Schieberegisters
132, eine Speicher- und Treiberstufe 133 sowie eine An
zeigeeinrichtung 134 erforderlich. Zurückgestellt werden
sämtliche Zähler- und Speichereinrichtungen mit einem
von einem jeden Startbit abgeleiteten Rücksetzimpuls
mittels der Rücksetzimpulserzeugerstufe 135.
Im einzelnen ergibt sich folgender Schaltungsaufbau des
Gegenstandes von Fig. 12. Die Informationsübertragungs
leitung kommt von der Schnittstelle 22 und führt über
eine Eingangsschutzschaltung 136 sowohl zur Rücksetzim
pulssteuereinheit 135 als auch zu einem Eingang des UND
Gatters 126. Dieses ist ausgangsseitig zum D-Eingang der
Kippstufe 122 geführt, dessen Q-Ausgang sowohl mit dem
D-Eingang der nachfolgenden Kippstufe 123 als auch mit
je einem Eingang des NOR-Gatters 129 und des UND-Gatters
127 in Verbindung steht. Die beiden anderen Eingänge die
ser Gatter sind mit dem -Ausgang der Kippstufe 123 ver
knüpft. Beide Ausgänge der Gatter 129 und 127 sind zu
je einem der Setz- bzw. Rücksetzeingänge der nachfolgen
den Kippstufe 124 geführt. Während der Q-Ausgang dieser
Kippstufe 124 über das UND-Gatter 128 mit dem CI-Eingang
des Zählers 120 gekoppelt ist, steuert das Signal vom
-Ausgang der Kippstufe 124 die Zählrichtung dieses Zäh
lers 120. Getaktet werden die Kippstufen 122 und 123 so
wie der Zähler 120 ausgehend von einem am Eingang 138
anliegenden Taktfrequenzsignal. Der Zahlenausgang des
Zählers 120 ist mit dem Speicher 121 verknüpft und des
sen Ausgang wiederum bestimmt den jeweiligen Anfangswert
des Zählers 120, so daß sich über diesen Speicher 121
eine Rückkopplung für den Zähler 120 ergibt. Der Über
trag-Ausgang des Zählers 120 steuert den D-Eingang des
Flipflops 125 und dessen -Ausgang wiederum die Zählbe
reitschaft des Zählers 120 sowie die Zählfrequenz des
Zählers 130. Das Zählbereitschaftssignal des Zählers 130
kommt ebenso wie das Übernahmesignal des Speichers 121
sowie das Signal am Setzeingang der Kippstufe 131 vom
Ausgang des NOR-Gatters 129. Während der -Ausgang der
Kippstufe 131 mit den beiden zweiten Eingängen der UND-
Gatter 126 und 128 verknüpft ist, führt eine Leitung
140 von -Ausgang zu einem UND-Gatter 141, an dessen
zweiten Eingang das von der Eingangsschutzschaltung
kommende Signal 136 anliegt und dessen Ausgang zum
Serieneingang des Schieberegisters 132 geführt ist.
Die Taktfrequenz dieses Schieberegisters 132 hängt un
mittelbar vom Signal am Q 1-Ausgang des Zählers 130 ab.
Der Überlauf-Ausgang dieses Zählers 130 steuert schließ
lich noch das Zurücksetzen der Kippstufe 131 über einen
Inverter 142. Das als Serien-Parallel-Wandler arbeitende
Schieberegister 132 gibt die jeweils übertragene Daten
information an den Speicher 133 und schließlich an die
Anzeigeeinheit 134 weiter.
Die Wirkungsweise des in Fig. 12 dargestellten Gegen
standes ergibt sich aus dem Impulsbild nach Fig. 13.
Fig. 13a zeigt das Eingangssignal der Empfangsschal
tung, welches zwangsläufig dem Ausgangssignal Fig. 11i
der Sendeschaltung entspricht. Fig. 13b zeigt den
Zählerstandsverlauf des Zählers 120, wobei die Betriebs
weise dieses Zählers ersichtlich wird. Wesentlich ist
ein Aufwärtszählvorgang während der Zeitdauer des Start
bits und somit der halben Periodendauer einer Datenein
zelinformation. Daran schließt sich mit einem dem An
stieg entsprechenden Abfallgradienten ein Abwärtszähl
vorgang an, wobei dann jeweils der Zähler nach Erreichen
seines Null-Durchgangs wieder auf diesen vorher ermittel
ten Zählwert zurückgesetzt wird. Auf diese Weise werden
Abtastpunkte nach Fig. 13c gewonnen, die im Vergleich
zum Linienzug nach Fig. 13a jeweils mittig zu einer Da
teninformtion liegen. Das Start- und Stop-Signal für den
anfänglichen Zählvorgang im Zähler 120 zeigen die Fig.
13d und 13e. Das Rücksetzsignal für diesen Zähler 120 ist
in Fig. 13f dargestellt und das davon abgeleitete Schie
betaktsignal in Fig. 13g bzw. 13i. Das Zeit-Signal für
die Überragung des gesamten Datenworts zeigt Fig. 13h.
Wesentlich für ein korrektes Arbeiten des Gegenstandes
von Fig. 12 ist eine wesentlich höhere Taktfrequenz
als die Folgefrequenz der Daten, weil davon die Genauig
keit der Auszählung des Startbits abhängt.
Aufgrund der mittigen Datenabfrage - vergleiche Fig.
13a mit 13i - sind kleinere Verschiebungen in der Ab
tastfrequenz ohne Belang, da sie ja zu Beginn einer jeden
Informationsübertragung neu ermittelt wird und der
Schiebetakt zumindest anfangs, d. h. beim ersten Daten
bit, sehr gut angenähert in der Mitte dieses Datenbits
liegt. Nach Einlauf eines kompletten Datensatzes in das
Schieberegister 132 wird das eingelesene Datenwort in
den Speicher 133 übernommen und letztlich der Anzeige
einheit 134 zugeführt.
Wesentlich bei den Gegenständen von Fig. 10 und 12 ist
die serielle Informationsübertragung bezüglich der Takt
frequenz und der Daten über nur eine Leitung außer der
Masseleitung, sowie die zwangsläufige Synchronisierung
der Signalverarbeitung im Empfangsteil auf die im Sende
teil zur Verfügung stehende Taktfrequenz. Dabei eignet
sich dieses System neben seinem Einsatz im Kraftfahr
zeug selbst auch für die Datenübertragung zwischen
Kraftfahrzeug und z. B. einer Diagnoseeinheit. Für den
Einsatz im Kraftfahrzeug selbst stehe stellvertretend
die Verbindung zwischen einem irgendwie gearteten digi
tal arbeitenden Steuergerät für Betriebskenngrößen der
Brennkraftmaschine und z. B. Anzeigeeinheiten im Bereich
des Armaturenbretts.
Claims (8)
1. Verfahren zur asynchronen seriellen Datenübertragung mit wahl
freier Ubertragungsgeschwindigkeit und Mitteln zur Erkennung der
Übertragungsgeschwindigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Erkennung der Übertragungsgeschwindigkeit vor den Daten ein Startbit
mit nachfolgender Pause übertragen wird, daß das Verhältnis von
Startbitlänge und Pausenlänge fest vorgegeben ist und daß durch die
Länge des Startbits der empfängerseitige Abtastfrequenzgenerator
gesteuert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes
Datenbit doppelt so lang wie das Startbit ist.
3. Verfahren zur asynchronen seriellen Datenübertragung mit wahl
freier Ubertragungsgeschwindigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß die
Übertragung der Daten vom Sender zum Empfänger durch ein vom
Empfänger abgegebenes Taktsignal ausgelöst und bewirkt wird und daß
durch die Auslösung und während der Datenübertragung eine Änderung
der Daten verhindert wird.
4. Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sender ein Schieberegister (21, 100)
aufweist, das durch einen im Empfänger befindlichen Taktgenerator (31)
steuerbar ist und daß Mittel vorgesehen sind, durch die ein Einlesen
von Daten während der Dateübertragung unterbunden ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Übertragung des Taktes und die Datenübertragung über getrennte
Leitungen erfolgt.
6. Schaltungsanordnung zur Durchführung eines Verfahrens nach
Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schaltungsteil
zur Erzeugung eines Startschritts mit vorgegebenem Puls-Pausenver
hältnis vorgesehen ist, daß dieser Schaltungsteil mit dem Takt für
ein Schieberregister (21, 100) zur seriellen Datenausgabe gesteuert
ist und daß im Empfänger ein Zähler (120) zur Bestimmung der Start
bitlänge vorgesehen ist, der die Abtastschaltung für die Daten
steuert.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, daß dem als
Parallel-Serienwandler ausgebildeten Schieberegister (21, 100) ein
Zwischenspeicher (72, 101) vorgeschaltet ist.
8. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 7. dadurch
gekennzeichnet, daß als zu übertragende Daten die Betriebswerte
eines Kraftfahrzeugs, vorzugsweise Drehzahl, Zündwinkel, Schließ
winkel, Einspritzzeit, Testergebnisse oder Fehlercodes vorgesehen
sind.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803001331 DE3001331A1 (de) | 1980-01-16 | 1980-01-16 | Einrichtung zum seriellen uebertragenvon daten in und/oder aus einem kraftfahrzeug |
| JP276281A JPS56106460A (en) | 1980-01-16 | 1981-01-13 | Data transmitter |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19803001331 DE3001331A1 (de) | 1980-01-16 | 1980-01-16 | Einrichtung zum seriellen uebertragenvon daten in und/oder aus einem kraftfahrzeug |
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| DE3001331A1 DE3001331A1 (de) | 1981-07-23 |
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ID=6092135
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19803001331 Granted DE3001331A1 (de) | 1980-01-16 | 1980-01-16 | Einrichtung zum seriellen uebertragenvon daten in und/oder aus einem kraftfahrzeug |
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