DE1188385B - Selbsttaetig herstellbare und wieder loesbare Drehverbindung zwischen dem Fliehgewichtstraeger und dem treibenden Teil einer Fliehkraftkupplung - Google Patents
Selbsttaetig herstellbare und wieder loesbare Drehverbindung zwischen dem Fliehgewichtstraeger und dem treibenden Teil einer FliehkraftkupplungInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D43/00—Automatic clutches
- F16D43/02—Automatic clutches actuated entirely mechanically
- F16D43/04—Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed
- F16D43/06—Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed with centrifugal masses actuating axially a movable pressure ring or the like
- F16D43/08—Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed with centrifugal masses actuating axially a movable pressure ring or the like the pressure ring actuating friction plates, cones or similar axially-movable friction surfaces
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Description
- Selbsttätig herstellbare und wieder lösbare Drehverbindung zwischen dem Fliehgewichtsträger und dem treibenden Teil einer Fliehkraftkupplung Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätig herstellbare und wieder lösbare Drehverbindung zwi= schen dem Fliehgewichtsträger und dem treibenden Teil einer Fliehkraftkupplung, bei der der Fliehgewichtsträger mit einer vom treibenden Teil umfaßten Hülse drehbar und in Längsrichtung unverschieblich verbunden ist, und bei der eine mit der Stütze drehfest verbundene Scheibe elastisch an den treibenden Teil andrückbar und durch einen Elektromagneten außer Eingriff bringbar ist.
- Drehverbindungen dieser Art bestehen im allgemeinen aus einer Gleitverbindung, wie z. B. Federn oder Riefen, zwischen dem Fliehgewichtsträger und einer Scheibe, welche gegen den treibenden Teil hin in Reibeingriff gebracht wird.
- Es ist offensichtlich, daß diese Gleitverbindungen bei dem besonderen Typ der obenerwähnten Fliehkraftkupplungen Lärm erzeugen.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine derartige Drehverbindung zwischen Fliehgewichtsträger und treibendem Teil zu schaffen, die eine glatte und lautlose Betriebsweise ermöglicht.
- Zur Herstellung einer drehfesten und axial beweglichen Verbindung zwischen zwei axial beweglichen Teilen einer elektromagnetisch betätigten Kupplung ist es bekannt, Blattfedern zu verwenden. Die durch diese Blattfedern miteinander verbundenen Teile rotieren dauernd mit der gleichen Drehzahl, so daß dort das Problem der Geräuschverminderung nicht auftritt.
- Die gestellte Aufgabe wird bei einer selbsttätig herstellbaren und wieder lösbaren Drehverbindung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Scheibe mit der Hülse des Fliehgewichtsträgers unmittelbar durch an sich bekannte biegsame Zungen verbunden ist, die sich radial von der Hülse nach außen erstrecken und die Scheibe zentriert halten.
- Zweckmäßig sind die Zungen elastisch ausgebildet und bewirken das elastische Andrücken der Scheibe an den treibenden Teil.
- Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines Ausführungsbeispiels näher beschrieben. Die einzige Figur zeigt eine Fliehkraftkupplung mit der erfindungsgemäßen Drehverbindung zwischen dem Fliehgewichtsträger und dem treibenden Teil im halbierten Längsschnitt.
- Bei der dargestellten Ausführungsform ist mit 10 die Antriebswelle und mit 11 die getriebene Welle bezeichnet. Die Antriebswelle 10 ist starr mit einem Schwungrad 12 verbunden, welches eine Abstützplatte bildet. Diese Platte wirkt mit einer Druckplatte 13 zusammen, mit der sie drehfest verbunden ist, so daß eine Reibscheibe 14 erfaßt werden kann, die ihrerseits drehfest mit der getriebenen Welle 11 verbunden ist.
- Auf die Druckplatte 13 wirken Federn 15 und eine übertragungsplatte 16. Diese Übertragungsplatte ist zur seitlichen Bewegung mit einem Kurvenelement 18 fest verbunden, gegenüber dem sie sich mittels eines Lagers 17 drehen kann. Mit dem Kurvenelement 18 wirken Fliehgewichte 19 mit Walzen zusammen, die von einem Fliehgewichtsträger 20 getragen sind.
- Der Fliehgewichtsträger 20 ist durch ein Lager 21 in einem mit dem treibenden Schwungrad 12 fest verbundenen Gehäuse 22 frei drehbar gelagert.
- Auf dem Fliehgewichtsträger 20 ist mittels biegsamer radialer Zungen 24 eine axial bewegliche Scheibe 23 angeordnet, welche entweder mit einem Elektrosperrmagneten 25 oder mit dem drehbaren Gehäuse 22 gekuppelt werden kann. Das innere Ende der Zungen 24 ist durch Niete 24 a an einer rückwärtigen hohlen Muffe 29 des Fliehgewichtsträgers 20 befestigt, während das andere Ende an der Scheibe 23 angebracht ist. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß das Auftreten irgendwelcher Lärm verursachender Gleitbewegungen von Kupplungsteilen vermieden wird.
- Zwischen der Scheibe 23 und dem Gehäuse 22 ist ein Reibüberzug 26 angeordnet. Die Biegsamkeit der kleinen Zungen 24 bringt und hält die Scheibe 23 mit dem Gehäuse 22 unter Zwischenschaltung des Belages 26 in Berührung, wenn der Elektromagnet 25 außer Funktion ist. Dieser Elektromagnet wird von einer geeigneten Stromquelle, wie z. B. der Batterie 25 eines Fahrzeuges, gespeist und automatisch bei Betätigung des Getriebeschalthebels 28 aktiviert oder außer Funktion gesetzt.
- Bei freigegebenem Hebel 28 ist der Elektromagnet 25 stromlos, und die biegsamen radialen Zungen 24 bewirken ein Andrücken der Scheibe 23 im Reibeingriff an das Gehäuse 22; der Fliehgewichtsträger 20 macht demgemäß die Drehbewegung der treibenden Teile 10, 12, 22 mit, wobei die Fliehgewichte 19 in axialer Richtung auf das Kurvenstück 18, die Platte 16 und über die Federn 15 auf die Platte 13 drücken, wodurch die Scheibe 14 zwischen den Platten 12 und 13 mit einer Kraft erfaßt wird, die von der Geschwindigkeit der Antriebswelle 10 abhängt.
- Wird der Hebel 28 betätigt, so ist der Elektromagnet 25 stiomdurchflossen; dabei wird die Scheibe 23 entgegen der Federkraft der biegsamen radialen Zungen 24 vom Gehäuse 22 abgehoben und abgetrennt. Dadurch kommt auch der Fliehgewichtsträger 20 zum Stillstand, und die Gewichte 19 gehen in ihre Ruhelage zurück. Die Scheibe 14 zwischen den Platten 12 und 13 wird freigegeben. Es muß bemerkt werden, daß die Zungen 24 beim Betrieb zentrierend zwischen dem Träger 20 und der Scheibe 25 wirken und gleichzeitig eine axiale Bewegung der Scheibe 23 in bezug auf den Fliehgewichtsträger 20 ermöglichen, während sie weiterhin die Scheibe 25 in axialer Richtung elastisch an das Gehäuse 22 andrücken.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Selbsttätig herstellbare und wieder lösbare Drehverbindung zwischen dem Fliehgewichtsträger und dem treibenden Teil einer Fliehkraftkupplung, bei der der Fliehgewichtsträger mit einer vom treibenden Teil umfaßten Hülse drehbar und in Längsrichtung unverschieblich verbunden ist und bei der eine mit der Hülse drehfest verbundene Scheibe elastisch an den treibenden Teil andruckbar und durch einen Elektromagneten außer Eingriff bringbar ist, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Scheibe (23) mit der Hülse (29) des Fliehgewichtsträgers (20) unmittelbar durch an sich bekannte biegsame Zungen (24) verbunden ist, die sich radial von der Hülse (29) nach außen erstrecken und die Scheibe (23) zentriert halten.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zungen (24) elastisch ausgebildet sind und das elastische Andrücken der Scheibe an den treibenden Teil bewirken. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1066 576; französische Zusatzpatentschrift Nr. 62 819.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR1188385X | 1955-11-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1188385B true DE1188385B (de) | 1965-03-04 |
Family
ID=9665322
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES65762A Pending DE1188385B (de) | 1955-11-26 | 1956-09-15 | Selbsttaetig herstellbare und wieder loesbare Drehverbindung zwischen dem Fliehgewichtstraeger und dem treibenden Teil einer Fliehkraftkupplung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1188385B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005022457A1 (de) * | 2005-05-14 | 2006-11-30 | Zf Friedrichshafen Ag | Elektromagnetisch schaltbare Kupplung |
| DE102016211217B3 (de) * | 2016-06-23 | 2017-12-14 | Schaeffler Technologies AG & Co. KG | Fliehkraftkupplung mit reibungsminimiertem Koppelbolzen und Antriebsstrang |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1066576A (fr) * | 1952-11-14 | 1954-06-08 | Const Mecaniques Chenard & Wal | Dispositif pour la régulation de la partie centrifuge d'un embrayage à commande électro-magnétique |
| FR62819E (fr) * | 1952-02-20 | 1955-06-24 | Transmissions Electro Mecaniqu | Embrayage électro-magnétique |
-
1956
- 1956-09-15 DE DES65762A patent/DE1188385B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR62819E (fr) * | 1952-02-20 | 1955-06-24 | Transmissions Electro Mecaniqu | Embrayage électro-magnétique |
| FR1066576A (fr) * | 1952-11-14 | 1954-06-08 | Const Mecaniques Chenard & Wal | Dispositif pour la régulation de la partie centrifuge d'un embrayage à commande électro-magnétique |
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| DE102016211217B3 (de) * | 2016-06-23 | 2017-12-14 | Schaeffler Technologies AG & Co. KG | Fliehkraftkupplung mit reibungsminimiertem Koppelbolzen und Antriebsstrang |
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