DE924249C - Fliehkraftkupplung - Google Patents
FliehkraftkupplungInfo
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- DE924249C DE924249C DEK8067A DEK0008067A DE924249C DE 924249 C DE924249 C DE 924249C DE K8067 A DEK8067 A DE K8067A DE K0008067 A DEK0008067 A DE K0008067A DE 924249 C DE924249 C DE 924249C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D43/00—Automatic clutches
- F16D43/02—Automatic clutches actuated entirely mechanically
- F16D43/04—Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed
- F16D43/14—Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed with centrifugal masses actuating the clutching members directly in a direction which has at least a radial component; with centrifugal masses themselves being the clutching members
- F16D43/18—Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed with centrifugal masses actuating the clutching members directly in a direction which has at least a radial component; with centrifugal masses themselves being the clutching members with friction clutching members
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- One-Way And Automatic Clutches, And Combinations Of Different Clutches (AREA)
Description
- Fliehkraftkupplung Die Erfindung betrifft eine Fliehkraftkupplung mit Rückstellfeder zur selbsttätigen Verbindung einer Stufe eines Zahnräderwechselgetriebes mit der Antriebswelle, insbesondere zur Verwendung an Kraftfahrzeugen. Bei den bekannten Kupplungen dieser Art werden die Ein- bzw. Ausschaltvorgänge lediglich durch Flieh- bzw. Federkräfte bewirkt, und diese Kräfte müssen beim Schalten sich gegenseitig sowie alle dabei auftretenden Hindernisse, wie Widerstand von Druckkugeln, Reibung usw., überwinden. Durch entsprechende Bemessung der diese Kräfte übertragenden Kupplungsteile sind die Schaltzeiten bestimmt, sind aber, bedingt durch den zur Verfügung stehenden Raum, nur in bestimmten Grenzen festlegbar.
- Ein wesentlicher Nachteil dieser bekannten Kupplungen liegt darin, daß der Schaltbereich der Kupplung vom Drehmoment unabhängig ist, was sich bei Kraftfahrzeugen vor allem in Gefällen und Steigungen ungünstig auswirkt. Während man bei handgeschalteten Getrieben die Wahl der Schaltzeitpunkte den unterschiedlichen Drehmomenten durch früheres oder späteres Schalten anpassen kann, war diese Möglichkeit bei selbsttätigen Getrieben bisher nicht gegeben.
- Durch die Erfindung werden die zwischen Antrieb und Abtrieb auftretenden Momente zur Beeinflussung des Schaltvorganges bei selbsttätigen Getrieben herangezogen. Das erfolgt dergestalt, daß der Weg der Fliehgewichte, die den Schaltvorgang bewerkstelligen, außer .durch ihre Fliehkraft und die Federkraft der Rückstellfedern zusätzlich durch das Drehmoment beeinflußt wird. Die Ein- bzw. Ausschaltbereiche der Kupplungen der einzelnen Getriebestufen können sich damit in Abhängigkeit von den Belastungsverhältnissen selbsttätig verlagern.
- Für die praktische Ausführung der Erfindung können die die Schaltung bewirkenden Fliehgewichte an Winkelhebeln angelenkt sein, deren radiale Arme vermittels einer durch Wellenverdrehung sich auswirkenden Veränderung des Drehmomentes verschwenkt werden. Auch können die Fliehgewichte mit in radialen Führungen gleitenden Schäften versehen sein, die an ihren inneren Enden beispielsweise Schrägflächen tragen, die auf Schrägflächen der anderen Kupplungshälfte gleiten, die gegenüber dem Fliehgewichtsträger begrenzt verdrehbar ist.
- In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele dargestellt. Es zeigt Fig. I einen Schnitt durch eine Fliehkraftkupplung, bei der die Fliehgewichte an Winkelhebeln angelenkt sind, und Fig. 2 einen Schnitt durch eine Kupplung, bei der die Fliehgewichte mittels Schrägflächen geführt sind.
- In Fig. I umschließt die Kupplungstrommel I die sektorenförmigen Fliehgewichte 2. Die Fliehgewichte werden der Fliehkraft entgegenwirkend durch die Schnürfeder 3 in achsnahe Stellung gezogen und hängen an Armen von Winkelhebeln 4, welche um Bolzen 6 schwenkbar sind. Die radialen Arme 7 der Winkelhebel 4 weisen Schlitze 8 auf, in die die Anschlagbolzen Io eingreifen, die in der Mitnehmerscheibe 9 befestigt sind. Die Mitnehmernabe 9 ist auf einer Getriebewelle I I hufgekeilt, die über die im Kraftfluß liegende Getriebestufe mit dem Abtrieb in Verbindung steht. Beiderseits der Fliehgewichte liegen innerhalb der Kupplungstrommel, die beiderseits .durch Platten verschlossen ist, zwei ringförmige mit Reibbelag versehene Andruckplatten I2, von denen in der Zeichnung nur eine in Ansicht dargestellt ist, die bei Ausfliehen der Fliehgewichte mittels unter Federdruck stehenden Druckgliedern II auseinandergepreßt werden und dann an den Stirnflächen der Kupplungstrommel innen zur Anlage kommen, womit die Kupplung eingeschaltet ist.
- Die Kupplungstrommel I bildet den Antriebsteil der Kupplung und erhält ihren Antrieb direkt vom Motor aus. Sie läuft ständig mit Motordrehzahl um, auch wenn der ihr zugehörige Gang nicht benutzt wird, also der Sekundärteil nicht mit ihr in Triebverbindung steht. Der Sekundärteil der Kupplung, der den Abtrieb weiterleitet, besteht aus dem Fliehgewichtsträger, an dem die Bolzen 6 befestigt sind, und die Fliehgewichte 2 mit den Winkelhebeln 4 und den Schnürfedern 3 tragen, sowie der gegenüber dem Fliehgewichtsträger begrenzt verdrehbaren Mitnehmernabe 9. Wenn nun bei steigendem Drehmoment, beispielsweise beim Anfahren einer Steigung durch ein Kraftfahrzeug oder bei einer Überlast einer Arbeitsmaschine, eine Relativverdrehung zwischen der Mitnehmernabe und dem Fliehgewichtsträger bei eingeschalteter Kupplung auftritt, so werden durch diese Relativverdrehung die mit den Schlitzführungen versehenen Hebelarme 7 so verschwenkt, daß die Fliehgewichte 2 nach innen gezogen werden und die Kupplung ausschaltet. Damit übernimmt in bekannter Weise die bisher vermittels des in ihr eingebauten Freilaufes überholte niedrigere Gangstufe den Kraftfluß, und es steht für den Abtrieb das dieser zugeordnete stärkere Drehmoment zur Verfügung. Der Sekundärteil der Kupplung läuft aber nunmehr mit der Drehzahl des niedrigeren Ganges leer mit. Sobald nun bei weiterem Betrieb mit niedrigeren Gang die Momentenanforderung wieder geringer wird und die Drehzahl steigt, vollzieht sich der oben dargestellte Vorgang in umgekehrter Richtung, d. h. eine Verdrehung der Mitnehmernabe gegenüber dem Fliehgewichtsträger in umgekehrtem Sinne bewirkt eine Begünstigung des Ausfliehens der Fliehgewichte 2, und die Kupplung des höheren Ganges wird wieder eingeschaltet.
- Die Darstellung in Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem die Beeinflussung der Schaltvorgänge nicht über Winkelhebel, sondern über Schrägflächen erfolgt. Die ebenfalls sektorförmigen Fliehgewichte 2 haben hier in radialen Führungen gleitende Sclhäfte, anderen inneren Enden sich Anschlagleisten 2I befinden, die mit an der Mitnehmernabe 9 fest angebrachten Schrägflächen I6, 2o in Berührung geraten, wenn sich die Mitnehmernabe 9 gegenüber dem die Führungen tragenden Fliehgewichtsträger verdreht. Je nachdem, ob diese Verdrehung rechts oder links herum erfolgt, werden die Fliehgewichte abgezogen oder zum Ausfliehen freigegeben.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Fliehkraftkupplung mit Rückstellfeder zur selbsttätigen Verbindung einer Stufe eines Zahnräderwechsel getriebes mit der Antriebswelle, insbesondere bei Kraftfahrzeugen, .dadurch gekennzeichnet, daß die Fliehgewichte zusätzlich durch das übertragene Drehmoment beeinflußt werden.
- 2. Fliehkraftkupplung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, .daß die Fliehgewichte an Winkelhebeln angelenkt sind, deren radiale Arme mit der anderen Kupplungshälfte beweglich verbunden sind.
- 3. Fliehkraftkupplung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Arme der Winkelhebel Schlitzführungen aufweisen, in die Stifte der anderen Kupplungshälfte hineinragen.
- 4. Fliehkraftkupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß radial gerichtete Teile der Fliehgewichte über Schrägflächen mit der anderen Kupplungshälfte gleitend verbunden sind (Fig. 2) .
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK8067A DE924249C (de) | 1950-11-18 | 1950-11-18 | Fliehkraftkupplung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK8067A DE924249C (de) | 1950-11-18 | 1950-11-18 | Fliehkraftkupplung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE924249C true DE924249C (de) | 1955-02-28 |
Family
ID=7211815
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK8067A Expired DE924249C (de) | 1950-11-18 | 1950-11-18 | Fliehkraftkupplung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE924249C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1186280B (de) * | 1959-09-07 | 1965-01-28 | Josef Muehlbeyer | UEberlastsicherung fuer eine Fliehkraftreibungskupplung |
-
1950
- 1950-11-18 DE DEK8067A patent/DE924249C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1186280B (de) * | 1959-09-07 | 1965-01-28 | Josef Muehlbeyer | UEberlastsicherung fuer eine Fliehkraftreibungskupplung |
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