DE840638C - Federbelastete Rutschkupplung - Google Patents
Federbelastete RutschkupplungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16D43/02—Automatic clutches actuated entirely mechanically
- F16D43/20—Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by torque, e.g. overload-release clutches, slip-clutches with means by which torque varies the clutching pressure
- F16D43/21—Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by torque, e.g. overload-release clutches, slip-clutches with means by which torque varies the clutching pressure with friction members
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- G05—CONTROLLING; REGULATING
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Description
- Bei Reibungskupplungen, die nur bis zu einem bestimmten Drehmoment übertragen und bei dessen Überschreitung durchrutschen sollen, ist dieses übertragbare Grenzdrehmoment sehr von dem jeweiligen Reibwert der Kupplungsbeläge abhängig und schwankt mit diesem Wert in ziemlich weiten Grenzen.
- Die Erfindung betrifft nun gegenüber anderen bekanntgewordenen Vorschlägen eine besonders günstige Lösung der Aufgabe, derartige Schwankungen in der Drehmomentübertragung auszuschalten und das Grenzdrehmoment von den Reibwerten nahezu unabhängig zu machen. Sie besteht darin, daß bei einer federbelasteten Rutschkupplung mit einem oder mehreren in die Drehmomentübertragung eingefugten Regelgliedern zur Erhaltung eines auch hei verschiedenen Reibwerten gleichbleibenden Grenzdrehmomentes ein an einer Kupplungshälfte angelenkter Kipphebel als Regelglied vorgesehen ist, der einen radial oder axial die andere Kupplungshälfte mitnehmenden Arm und einen anderen schräg sich gegen den Teller Jer Belastungsfeder abstützenden :arm besitzt, so daß der auf die Reibflächen wirkende Federdruck bei Verdrehung des Kipphebels infolge Überlastung der Kupplung vermindert wird.
- In der Zeichnung ist je ein Ausführungsbeispiel für eine Lamellenkupplung (Abb. i und 2) und für eine Kupplung mit zylindrischen Reibflächen dargestellt (Abb.3).
- In den Abb. i und 2, welche die Kupplung in zwei zueinander senkrechten Schnitten durch die Achse zeigen, ist die antreibende Welle i am Ende zu einem Kupplungszylinder verbreitert, in welchem die Lamellen 2 axial verschiebbar befestigt sind. Der Zylinder bildet gleichzeitig die eine Lagerstelle für die getriebene Welle 3, welche eine auf ihr drehbar gelagerte und sich mit einem Spurkugellager abstützende Hülse 4 trägt, auf welcher die inneren Gegenlamellen 5 angeordnet sind. Die Bewegung der Welle i überträgt sich daher durch die aufeinandergedrückten Lamellen 2 und 5 auf die Hülse 4, die ihrerseits wieder mit einer oder mehreren tiefliegenden Gelenkstellen 6 versehen ist, an denen Kipphebel 8 angreifen. Letztere liegen parallel zur An- und Abtriebswellenachse und sind um achssenkrechte Zapfen 7 drehbar, die über eine aufgekeilte ?Muffe fest mit der Antriebswelle 3 verbunden sind. Daran anschließend ist noch ein Federteller vorhanden, der mit der Muffe durch eine Schraube auf der Welle 3 festgehalten wird. Die Feder 9, in welcher die Andrückkraft für die Kupplung bereitgestellt ist, wird auf der anderen Seite durch einen verschiebbaren Teller i i begrenzt, der sich Tiber ein Spurkugellager io auf der gleichnamigen Andrücklamelle der Hülse 4 und je nach Drehrichtung auf einen der beiden kürzeren Arme 8' des drehmomentübertragendenKipphebels 8 abstützt.
- Die Feder 9 drückt die Lamellen 2 und 5 mit einer bestimmten Kraft gegeneinander, welche im Verein mit dem Reibwert der Beläge ein Drehtnoment erzeugt, welches über den oder die Kipp-Nebel 8 auf die Abtriebswelle 3 übertragen wird. Die in den Gelenken 6 sich dabei ergebende Umfangskraft beansprucht den Hebel 8 in dem einen oder anderen Drehsinn, welcher alsdann, wenn sein Arm 8' am Federteller i i nicht die entsprechende Gegenkraft findet, auf diesen Teller i i drückt und dabei die Lamellen mehr oder weniger entlastet. Ist also der Reibwert der Belagflächen verhältnismäßig hoch, so daß ein das Grenzdreh- oder Rutschmoment übersteigendes großes Drehmoment übertragen werden könnte, so belastet sich der Kipphebel 8 mit einem größeren Teil der Federkraft, und die für die Andrücklamelle i i verbleibende Kraft wird selbsttätig geringer. Dabei wird so viel Andrückkraft der Lamelle i i entzogen, daß die verbleibende Kraft eben noch für die Erzeugung des Grenzdrehmomentes bei dem gerade vorhandenen Reibwert ausreicht. Das Drehmoment wird also sozusagen von der Feder 9 ausgewogen, und durch entsprechende Bemessung der Kipphebel 8, der Lamellen 2 und 5 und ihrer Zahl kann das Verhältnis zwischen der zum Auswiegen des Drehmomentes erforderlichen Kraft und der Anpreßkraft in weiten Grenzen beliebig groß gewählt werden. An der Wirkungsweise ändert sich auch dann nichts, wenn Antrieb und Abtrieb miteinander vertauscht werden.
- Statt der Kupplungslamellen können auch Konusflächen oder Zylinderflächen als Aeibungsübertragungsflächen angewendet werden. Die Abb. 3 zeigt dafür ein Beispiel mit Zylinderflächen und Innenbacken. Die Andrückfeder ist hier vorteilhaft in eine der Zahl der Backen 12 entsprechende Anzahl von Einzelfedern 13 aufgeteilt. Die von der Backe übertragene Umfangskraft wird über die Kipphebel 14 auf die Federteller 15 übersetzt. Die erforderliche Anpreßkraft wird über die Druckstäbe 16 vom Federteller 15 auf die Backe 12 übertragen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Federbelastete Rutschkupplung mit einem oder mehreren in die Drehmomentübertragung eingefügten Regelgtiedern zur Erhaltung. eines auch bei verschiedenen Reibwerten gleichbleibenden Grenzdrehmomentes, gekennzeichnet durch eitlen an einer Kupplungshälfte angelenkten Kipphebel (8) als Regelglied mit einem radial oder axial die andere Kupplungshälfte mitnehmenden Arm und einem anderen schräg sich gegen den Teller der Belastungsfeder (9) abstützenden Arm (8'), so daß der auf die Reibflächen wirkende Federdruck bei Verdrehung des Kipphebels (8) infolge Überlastung der Kupplung vermindert wird.
- 2. Kupplung nach Anspruch i für beide Drehrichtungen, gekennzeichnet durch zwei schräge, zum axial bzw. radial verlaufenden Arm symmetrische Arme (8') des Kipphebels (8).
- 3. Kupplung nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch ein Kugellager (io) zwischen dem Teller (i i) der Belastungsfeder (9) und dem belasteten Reibteil.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM1445D DE840638C (de) | 1942-05-01 | 1942-05-01 | Federbelastete Rutschkupplung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM1445D DE840638C (de) | 1942-05-01 | 1942-05-01 | Federbelastete Rutschkupplung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE840638C true DE840638C (de) | 1952-06-03 |
Family
ID=7291211
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM1445D Expired DE840638C (de) | 1942-05-01 | 1942-05-01 | Federbelastete Rutschkupplung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE840638C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1018795B (de) * | 1953-09-29 | 1957-10-31 | Heinrich Lanz Ag | Sammelbehaelter fuer Schuettgut mit eingebauter Fuell- und Entleerungseinrichtung, insbesondere fuer landwirtschaftliche Zwecke |
| DE2141043A1 (de) * | 1971-08-17 | 1973-03-01 | Bodenseewerk Geraetetech | Rutschkupplung |
| DE3721292A1 (de) * | 1987-06-27 | 1989-01-26 | Siteg Siebtech Gmbh | Sicherheitskupplung |
-
1942
- 1942-05-01 DE DEM1445D patent/DE840638C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1018795B (de) * | 1953-09-29 | 1957-10-31 | Heinrich Lanz Ag | Sammelbehaelter fuer Schuettgut mit eingebauter Fuell- und Entleerungseinrichtung, insbesondere fuer landwirtschaftliche Zwecke |
| DE2141043A1 (de) * | 1971-08-17 | 1973-03-01 | Bodenseewerk Geraetetech | Rutschkupplung |
| DE3721292A1 (de) * | 1987-06-27 | 1989-01-26 | Siteg Siebtech Gmbh | Sicherheitskupplung |
| US4911274A (en) * | 1987-06-27 | 1990-03-27 | Siebtechnik Gmbh | Safety coupling |
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