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DE1188131B - Bistabile Kippschaltung - Google Patents

Bistabile Kippschaltung

Info

Publication number
DE1188131B
DE1188131B DES84164A DES0084164A DE1188131B DE 1188131 B DE1188131 B DE 1188131B DE S84164 A DES84164 A DE S84164A DE S0084164 A DES0084164 A DE S0084164A DE 1188131 B DE1188131 B DE 1188131B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transistor
voltage
winding
multivibrator
bistable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES84164A
Other languages
English (en)
Inventor
Joseph Pretnar
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Cegelec SA
Original Assignee
Cegelec SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Cegelec SA filed Critical Cegelec SA
Publication of DE1188131B publication Critical patent/DE1188131B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/26Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback
    • H03K3/30Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using a transformer for feedback, e.g. blocking oscillator

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)

Description

  • Bistabile Kippschaltung Gegenstand der Erfindung ist eine bistabile transistorisierte Kippschaltung, bei der den beiden Transistoren zur Vermeidung von Fehlkommandos bei Netzspannungswiederkehr je eine Wicklung eines Transformators zugeordnet und ein Zweig der Kippschaltung unsymmetrisch ausgebildet ist.
  • Es sind bereits Anordnungen mit bistabilen Halbleiter-Kippschaltung bekanntgeworden, die als Gedächtniselemente in Steuer- und Regelanlagen zur Vermeidung von Fehlkommandos nach Netzspannungsausfällen vorgesehen sind. Bei diesen sind die beiden Arbeitsstromzweige der Kippschaltung durch einen sättigbaren Transformator mit gegensinniger Wicklungspolung gekoppelt, der auf Grund der Hysterese eine der jeweiligen Ruhelage entsprechende Unsymmetrie bei Netzspannungsausfällen aufrechterhält und nach Spannungswiederkehr den ursprünglichen Betriebszustand herbeiführen soll. Durch derartige Anordnungen wird jedoch bei Spannungswiederkehr lediglich ein Ansteuern der Kippschaltung entsprechend dem ursprünglichen Betriebszustand bewirkt. Ein sicheres Erreichen des ursprünglichen Betriebszustandes ist aber nicht gewährleistet, da durch den Stromanstieg in der durch die Unsymmetrie bevorzugten Wicklung des Transformators eine Spannung in der jeweiligen anderen Wicklung induziert und damit der mit dieser Wicklung verbundene Transistor unerwünschterweise angesteuert wird, sofern der Wicklungssinn entsprechend gepolt ist. Mit Rücksicht auf die gegensinnige Wicklungspolung des sättigbaren Transformators ist dies für einen der beiden Transformatoren der Kippschaltung erfüllt. - Das durch induzierte Spannungen bedingte unerwünschte Ansteuern eines Transistors der Kippschaltung läßt sich durch eine unterschiedliche Windungszahl für die in den einzelnen Zweigen der Kippschaltung eingeschleiften Wicklungen des Transformators vermindern. Dies bedingt jedoch ebenfalls eine Unsymmetrie in der Schaltungsauslegung, die ihrerseits wieder zu einer unerwünschten bevorzugten Ansteuerung bei Spannungswiederkehr führt.
  • Es sind ferner bistabile Multivibratoren bekanntgeworden, bei denen durch eine entsprechend unsymmetrische Auslegung bei Einschalten der Arbeits-Spannung ein definierter Schaltzustand erreicht wird. Ein Schaltzustand entsprechend dem ursprünglichen Arbeitszustand des Multivibrators läßt sich jedoch damit nicht erreichen.
  • Die vorstehend erwähnten Anordnungen arbeiten zwar in einem verhältnismäßig großen Bereich der Speisespannung und sind unempfindlich gegen wesentliche Temperaturänderungen, gegen Stöße und mechanische Schwingungen sowie gegen elektromagnetische Störimpulse, die durch das Arbeiten der die bistabile Kippschaltung enthaltenden Gesamtanordnung oder durch Induktion von anderen elektrischen Installationen entstehen. Die bisher bekannten Einrichtungen oder Anordnungen mit Gedächtniselementen sind jedoch empfindlich gegen das langsame Abklingen der Speisespannung sowie gegen ein rasches Ansteigen der wiederkehrenden Spannung.
  • Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil bei einer bistabilen transistorisierten Kippschaltung zu vermeiden, bei der den beiden Transistoren zur Vermeidung von Fehlkommandos bei Netzspannungswiederkehr je eine Wicklung eines Transformators zugeordnet und ein Zweig der Kippschaltung unsymmetrisch ausgebildet ist. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß parallel zur Kippschaltung ein Kondensator und ein dazu parallel liegender Widerstand angeordnet und über einen weiteren Widerstand mit einem Pol der Netzspannung verbunden ist.
  • Der parallelliegende Widerstand von verhältnismäßig kleinem Wert bewirkt bei einem Ausfall der Netzspannung eine rasche Entladung. Die Zeitkonstante des aus dem Reihenwiderstand und dem Kondensator bestehenden Kreises stellt bei Wiederkehr der Netzspannung ein verhältnismäßig langsames Ansteigen des Potentials an den Klemmen der Kippschaltung sicher. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Die beiden eine Kippschaltung und somit die Speicherelemente bildenden Transistoren 1 und 2 enthalten in ihren Kollektorkreisen Widerstände 3 und 4. Die Basis des Transistors 1 ist mit dem Kollektor des Transistors 2 über eine aus einer Diode 5 und einem Widerstand 6 bestehenden und derart ausgelegten Widerstandskombination gekoppelt, daß bei Fehlen des Zweiwicklungstransformators 7 (d. h. bei unmittelbarem Anschluß der Emitter der Transistoren 1 und 2 an Erde) der Transistor 1 bei Spannungswiederkehr stets bevorzugt angesteuert und damit in den leitenden Zustand gebracht würde. Diese Bevorzugung in der Ansteuerung ergibt ein definiertes Abfragen des Magnetisierungszustandes des Kernes 7 des Transformators.
  • Die Basis des Transistors 2 ist über den Widerstand 8 mit dem Kollektor des Transistors 1 gekoppelt. Die Basen der Transistoren 1 und 2 erhalten über die Widerstände 10 und 11 eine von einer Gleichstromquelle 9 abgeleitete Vorspannung. Die von einer Gleichstromquelle 12 gelieferte Speisespannung ist gemäß der Erfindung unter Zwischenschaltung eines aus den Widerständen 14, 15 und der Kapazität 16 bestehenden Verzögerungskreises 13 angeschlossen.
  • Die Steuerimpulse gelangen über die Widerstände 17 und 18 an die Basen der Transistoren 1 bzw. 2. Der Kern 7 besteht aus magnetischem Material mit einer rechteckigen Hystereseschleife und trägt zwei Wicklungen 19 und 20; die Anzahl der Windungen der Wicklung 19 ist bedeutend größer als die der Wicklung 20. 21 ist der Ausgang der Anordnung.
  • An Hand der die Hystereseschleife des Kern 7 darstellenden F i g. 2 sei die Wirkungsweise der Anordnung beschrieben.
  • Wenn vor dem Ausfall der Netzspannung der Transistor 1 leitend war, befindet sich der Kern 7 infolge des durch die Wicklung 19 erzeugten Feldes Hl im Sättigungspunkt a, und die magnetische Induktion hat den Wert Ba. Bei Ausfall der Netzspannung verschwindet der Strom il in der Wicklung 19 und mit ihm das Feld Hl. Die Induktion geht infolgedessen von Ba nach Bb zurück, und der Arbeitspunkt der Kurve liegt bei b.
  • Wenn die Spannung zurückkehrt, wird infolge der Bauteile 5 und 6 der Transistor 1 zuerst leitend, und die magnetische Induktion gelangt wieder zu dem Punkt a zurück. Wegen der sehr kleinen Änderung der Induktion beim Übergang von b nach a wird im allgemeinen keine wesentliche Spannung in der nur wenige Windungen besitzenden Wicklung 20 induziert, und der Transistor 2 kann nicht leitend werden.
  • Sollte jedoch aus irgendeinem Grunde, beispielsweise durch einen Störimpuls, der Transistor 2 angesteuert werden und sich infolgedessen die Induktion in Richtung von b nach c ändern, würde dies einen kleinen Strom i, in der Wicklung 20 hervorrufen. Die Induktionsänderung erzeugt nun aber in der Wicklung 19 eine Spannung, durch die wegen des Windungsverhältnisses der Spulen 19 und 20 einerseits und des großen Wertes des Verhältnisses d H, andererseits der Transistor 1 aufgesteuert wird.
  • Nimmt man an, daß vor dem Ausfall der Netzspannung der Transistor 2 leitend war, so befindet sich der Kern 7 infolge des durch die Wicklung 20 hervorgerufenen Feldes H2 im Sättigungspunkt c, und die magnetische Induktion hat den Wert B, Bei Ausfall der Netzspannung verschwindet das Feld H2, die magnetische Induktion geht von B, nach Bd, und der Arbeitspunkt befindet sich bei d.
  • Wenn die Spannung wiederkehrt, wird infolge der Bauteile 5 und 6 der Transistor 1 bevorzugt leitend, der Strom il beginnt anzuwachsen, und der Arbeitspunkt versucht sich von d nach a zu verlagern. Dadurch wird jedoch eine bedeutende Induktionsänderung dB hervorgerufen, welche an den Klemmen der Wicklung 19 und 20 derartige Spannungen erzeugt, daß hierdurch die Ansteuerung des Transistors 2 bevorzugt und die des Transistors 1 benachteiligt wird.
  • Die insoweit ohne Bezugnahme auf den Kreis 13 beschriebene Anordnung stellt eine elektromagnetische Gedächtnisschaltung dar, bei der durch die Bevorzugung der Ansteuerung des von den Transistoren 1, 2 gebildeten Speicherelementes ein definiertes Abfragen des Magnetisierungszustandes des Kernes 7 und damit eine Rückkehr in den ursprünglichen Betriebszustand im allgemeinen gewährleistet ist. Es gibt aber Fälle, in denen die Schaltung nicht richtig arbeiten könnte.
  • Klingt nämlich die wegbleibende Speisespannung langsam ab, erhält man bei Wiederkehr der Spannung eine grundsätzliche Bevorzugung, d. h. ein Leitendwerden des Transistors 1. Andererseits bringt ein schnelles Wiederansteigen der Spannung eine grundsätzliche Bevorzugung des Transistors. 2. Dies ergibt sich aus der oben beschriebenen Wirkungsweise wie folgt: Die Verschiedenheit der Widerstände 5, 6 bzw. 8 bewirkt zwar das gewünschte bevorzugte Ansteuern des Transistors 1. Bei langsamem Wegbleiben der Speisespannung wird jedoch dadurch für den Transistor 2 eher als für den Transistor 1 die Steuerspannung erreicht, bei der dieser sperrt. Bei leitendem Transistor 2 führt dies zu einem Sperren desselben und zu einer Ansteuerung des Transistors 1, wobei der Kern 7 ummagnetisiert wird, sofern die Ummagnetisierungszeit kleiner als die Zeit ist, nach der dann infolge weiteren Abklingens der Speisespannung der Transistor 1 wieder sperrt. - Dadurch ergibt sich die erwähnte Bevorzugung des Transistors l bei Wiederkehr der Spannung.
  • Die Bevorzugung des Transistors 2 durch ein schnelles Wiederansteigen der Spannung ist eine Folge davon, daß bei jeder Zunahme von B und damit auch bei einer Veränderung von Bb nach B" eine Spannung induziert wird, die auf den Transistor 2 aufsteuernd wirkt. Bei einem schnellen Wiederansteigen der Speisespannung kann diese induzierte Spannung entsprechend hohe Werte erreichen und damit ein unerwünchtes Ansteuern des Transistors 2 bewirken.
  • Um die vorstehend dargelegten Nachteile zu beseitigen, sieht die Erfindung den aus einer Kapazität 16 und den Widerständen 14 und 15 bestehenden zusätzlichen vorgeschalteten Kreis vor. Durch die Zeitkonstante der aus dem Widerstand 15 und der Kapazität 16 gebildeten RC-Schaltung ist im Augenblick der Wiederkehr der Spannung ein genügend langsames Ansteigen derselben an dem Anschlußpunkt der Kippschaltung sichergestellt. Andererseits wird im Augenblick des Ausfallens der Netzspannung durch den verhältnismäßig kleinen, mit Erde verbundenen Widerstand 14 bewirkt, daß die am Anschlußpunkt der Kippschaltung anliegende Spannung sich trotz des Widerstandes 15 schnell entlädt, womit ein genügend rasches Verschwinden der Speisespannung sichergestellt ist. - Die beschriebene Anordnung hat in einem Temperaturbereich von -10 bis 60° C unter schweren Abschalt- und Wiedereinschaltbedingungen, verbunden mit vielen Fehlereinflüssen, wie sie beispielsweise durch Abschaltlichtbögen hervorgerufen werden, einwandfrei gearbeitet.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Bistabile transistorisierte Kippschaltung, bei der den beiden Transistoren zur Vermeidung von Fehlkommandos bei Netzspannungswiederkehr je eine Wicklung eines Transformators zugeordnet und ein Zweig der Kippschaltung unsymmetrisch ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Kippschaltung ein Kondensator (16) und ein dazu parallelliegender Widerstand (14) angeordnet und über einen weiteren Widerstand (15) mit einem Pol der Netzspannung verbunden ist. z. Bistabile Kippschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Wicklungen (19, 20) des Zweiwicklungstransformators verschiedene Windungszahlen haben. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1050 376, 1100 695, 1129 533.
DES84164A 1962-03-15 1963-03-14 Bistabile Kippschaltung Pending DE1188131B (de)

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FR1188131X 1962-03-15

Publications (1)

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DE1188131B true DE1188131B (de) 1965-03-04

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ID=9665147

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES84164A Pending DE1188131B (de) 1962-03-15 1963-03-14 Bistabile Kippschaltung

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DE (1) DE1188131B (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1247393B (de) * 1965-06-24 1967-08-17 Telefunken Patent Schaltung zum Halten eines rueckgekoppelten Verstaerkers oder einer bistabilen Kippstufe im stationaeren Zustand
DE1284997B (de) * 1966-05-31 1968-12-12 Licentia Gmbh Haftspeicher
DE1291786B (de) * 1963-11-08 1969-04-03 Cie Des Freins & Signaux Westi Elektronischer Sicherheitsspeicher
DE2458805A1 (de) * 1973-12-14 1975-06-19 Alkan R & Cie Aus einem zaehlsystem mittels magnetkernen bestehende zentralspeichereinrichtung

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1050376B (de) * 1959-02-12 Siemens Schuckertwerke Aktiengesellschaft Berlin und Erlangen Einrichtungen an bistabilen HaIbleiterkippschaltungen als Gedächtniselemente in Steuer und Regelanlagen zur Vermeidung von Fch'kommandos nach Netzspannungsausfallen
DE1100695B (de) * 1959-10-16 1961-03-02 Telefonbau Bistabiler Multivibrator mit definiertem Schaltzustand bei Einschalten der Betriebsspannung
DE1129533B (de) * 1961-06-07 1962-05-17 Merk Ag Telefonbau Friedrich Bistabiler Multivibrator

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