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DE1146105B - Transistorsperrschwinger mit Stoerimpulskompensation - Google Patents

Transistorsperrschwinger mit Stoerimpulskompensation

Info

Publication number
DE1146105B
DE1146105B DEJ21517A DEJ0021517A DE1146105B DE 1146105 B DE1146105 B DE 1146105B DE J21517 A DEJ21517 A DE J21517A DE J0021517 A DEJ0021517 A DE J0021517A DE 1146105 B DE1146105 B DE 1146105B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blocking oscillator
winding
transistor
collector
compensation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ21517A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Ruess
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IBM Deutschland GmbH
Original Assignee
IBM Deutschland GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IBM Deutschland GmbH filed Critical IBM Deutschland GmbH
Priority to DEJ21517A priority Critical patent/DE1146105B/de
Publication of DE1146105B publication Critical patent/DE1146105B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/26Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback
    • H03K3/30Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using a transformer for feedback, e.g. blocking oscillator

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)

Description

  • Transistorsperrschwinger mit Störimpulskompensation Die Erfindung betrifft einen Transistorsperrschwinger mit Kompensationsschaltung für lastseitig eingespeiste Störimpulse.
  • Treiberstufen oder Impulsformer in Sperrschwingerschaltungen werden besonders in der Rechenmaschinentechnik häufig zur Ansteuerung von magnetischen Schaltkreisen, insbesondere Magnetkernspeichern, verwendet. Sie haben dabei die Aufgabe, ihnen zugeführte undefinierte, elektrische Signale in Stromimpulse mit definierter Amplitude und Breite umzuwandeln. Neben anderen Erfordernissen müssen sie eine hohe Empfindlichkeit aufweisen, damit sie auch auf schwache Eingangssignale ansprechen. Besonders die Forderung einer hohen Empfindlichkeit bringt aber den Nachteil der bekannten Sperrschwingerschaltungen mit sich, daß sie auch gegen Geräuschspannungen empfindlich sind. Insbesondere ist ihre Empfindlichkeit gegen Störimpulse nachteilig, die über die Lastseite, bei einem Transistorsperrschwinger also von der Kollektorseite her, den Sperrschwinger ansprechen lassen. Derartige Störimpulse können in der Kollektorleitung durch Schwankungen der Speisespannung, z. B. bei impulsförnüger Belastung, durch Einkopplung von Störspannungen in die Verdrahtung sowie durch schaltende Magnetkerne auftreten. Es ist bekannt, zur Vermeidung dieser Nachteile dem Sperrschwinger eine Vorspannung in der Höhe zu geben, daß die größtmöglichen Störimpulse nicht in der Lage sind, den Sperrschwinger ansprechen zu lassen. Dadurch wird aber gleichzeitig die Ansprechempfindlichkeit für die Signalimpulse herabgesetzt, was wiederum unerwünscht ist.
  • Außerdem ist es bekannt, derartige Sperrschwinger mit einer Zeitselektion zu betreiben, d. h. durch geeignete Maßnahmen ,den'Sperrschwinger nur In dem Zeitabschnitt ansprechbereit zu halten, in dem ein Nutzsignal zu erwarten ist bzw. keine Schaltspannungen in der Kollektorleitung auftreten. Durch diese Maßnahmen können allerdings die Störimpulse nicht ausgeblendet werden, die innerhalb des Zeitabschnitts der Signalerwartung auftreten. Trotz verhältnismäßig großem Aufwand wird also keine unbedingte Sicherheit gegen diese Störimpulse erreicht.
  • Es ist die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, diese Mängel sicher zu beseitigen, und zwar auf eine besonders einfache Weise. Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, Transistorsperrschwinger mit einer Kompensationsschaltung für lastseitig eingespeiste Störimpulse derart zu versehen, daß parallel zur Reihenschaltung der Wicklung des Rückkopplungsübertragers und der Kollektorstrecke des Transistors die Reihenschaltung einer weiteren, gegensinnig gewickelten Wicklung des Rückkopplungsübertragers und eines Kondensators angeordnet ist, der etwa die Größe der Kollektorkapazität besitzt. Insbesondere ist die Anordnung so getroffen, daß die beiden Wicklungen die gleiche Windungszahl aufweisen und parallel gewickelt sind. Weiterhin erweist es sich als vorteilhaft, für den genannten Kondensator die spannungsabhängige Sperrschichtkapazität einer Diode zu verwenden.
  • Im folgenden wird die Erfindung an Hand zweier in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele beschrieben. Entsprechende Schaltelemente sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Es zeigt Fig. 1 eine Sperrschwingerschaltung (Transistor in Emitterschaltung), bei der zur erfindungsgemäßen Störimpulskompensation eine zusätzliche Wicklung auf dem Kern des Rückkopplungsübertragers angebracht ist, und Fig. 2 eine Sperrschwingerschaltüng (Transistor in Basisschaltung), bei der zur Störimpulskompensation eine bereits vorhandene Wicklung des Rückkopplungsübertragers mitbenutzt wird.
  • Der Sperrschwinger gemäß Fig.1 besteht im wesentlichen aus einem Transistor T und einem Rückkopplungsübertrager mit den Wicklungen W l, W 2 und W 3. Zur Erzeugung eines definierten Stromimpulses in der im Kollektorkreis des Transistors T liegenden Last L, die z. B. aus umzumagnetisierenden Schaltkernen besteht, wird der Basis des Transistors über die Diode D 1, den Widerstand R 1 und die Wicklungen W 1 und W 2 ein Impuls zugeführt. Der Transistor wird leitend, und über die Wicklung W 3 setzt der Rückkopplungsvorgang ein. Nach Beendigung des Rückkopplungsvorganges geht der Transistor wieder in den sperrenden Zustand über, d. h., der Ausgangsstromimpuls klingt ab. Dies ist der normale, gewünschte Ablauf der Funktion des Sperrschwingers. Tritt nun in der Kollektorleitung eine impulsförmige Spannungsschwankung auf, die, wie bereits erwähnt, durch eine Schwankung der Speisespannung -U, durch eine Einkopplung von Störimpulsen in die Kollektorleitung oder durch ein Umschalten der Magnetkerne der Last hervorgerufen werden kann, so kann der Sperrschwinger zur Abgabe eines Ausgangsimpulses angeregt werden. Diese Empfindlichkeit gegen lastseitige Spannungsstöße rührt von der Kollektorkapazität CC und der Wicklungskapazität Cs l der Wicklung W 3 her, da durch diese Kapazitäten bei Spannungsänderungen im Kollektorkreis über die Wicklung W 3 oder Teile dieser Wicklung ein Strom fließen kann. Dieser Strom induziert in der Wicklung W 2 eine Steuerspannung auf die Basis des Transistors T, die bei passender Phasenlage den Sperrschwinger zur Abgabe eines Ausgangsimpulses anstößt. Eine zusätzlich auf dem Kern angebrachte Wicklung W 4 ist mit einem Ende im Punkt A angeschlossen. Das andere Ende führt über den Kompensationskondensator Ck zum Emitter des Transistors T. Von Punkt A aus gesehen sind die beiden Wicklungen W 3 und W 4 mit entgegengesetztem Wickelsinn angeschlossen. Da die Kompensationswicklung W 4 vorzugsweise die gleiche Windungszahl wie die Wicklung W 3 aufweist und mit ihr parallel gewickelt ist, wird erreicht, daß die Streukapazitäten Cs 1 und Cs 2 der beiden Wicklungen gleich groß sind. Die Größe des Kompensationskondensators Ck wird entsprechend der gegebenen Kollektorkapazität Cc des Transistors gewählt. Störimpulse, die nun von der Lastseite her auf den Sperrschwinger auftreffen, teilen sich im Punkt A infolge der symmetrischen Anordnung der sich ihnen bietenden Strompfade, nämlich Wicklung W 3 und Kollektorkapazität Cc bzw. Wicklung W 4 und Kompensationskondensator Ck, genau hälftig auf. Durch den entgegengesetzten Wicklungssinn der beiden Wicklungen heben sich die beiden Teilströme in ihrer den fern des Rückkopplungsübertragers magnetisierenden Wirkung auf.
  • a die Größe der Kollektorkapazität Cc bekanntlichn der Größe der Kollektorspannung abhängt, ist es vorteilhaft; für den Kompensationskondensator CX:' eine entsprechend spannungsabhängige Kapazität wählen, z. B. eine Diode in Sperrichtung. In vielen Fällen ist jedoch ein spannungsunabhängiger Kondensator vollkommen ausreichend, dessen Größe so gewählt wird, daß er der Kollektorkapazität entspricht, die bei gegebener Kollektorspannung im _störungsfreien Zustand vorhanden ist.
  • Sind die Streukapazitäten Cs 1 und Cs 2 klein gegenüber der Kollektorkapazität Cc, so müssen die beiden Streukapazitäten für eine hinreichende Kompensation nicht unbedingt gleich sein. Man ist dadurch in der Wahl der Windungszahl und der Wicklungsanordnung der Kompensationswicklung etwas ungebundener, bzw. man kann eine bereits vorhandene Wicklung zur Kompensation mit heranziehen. Mit der Wahl einer anderen Windungszahl muß natürlich auch die Kapazität des Kompensationskondensators Ck entsprechend gewählt werden.
  • In Fig. 2 ist die Mitbenutzung einer bereits vorhandenen Wicklung W 4 gezeigt. Es handelt sich hier um eine bekannte Sperrschwingerschaltung; dessen Transistor in Basisschaltung angeordnet ist. Der zusätzlich eingefügte und entsprechend dimensionierte Kompensationskondensator Ck bewirkt wieder nur eine Aufteilung der am Punkt A ankommenden Störimpulse. Ein Teil des durch die Störimpulse erzeugten Stromes fließt über die Wicklung W 3 und die Kollektorkapazität Cc. Der andere Teil fließt über den Kompensationskondensator Ck und die Wicklung W 4. Die Diode D 2 ist für diesen Strom in Sperrichtung gepolt. Die beiden Wicklungen werden demnach in entgegengesetztem Sinn durchflossen, und die beiden Teilströme heben sich gegenseitig auf, sofern die Windungszahlen bzw. die Kapazität Ck richtig gewählt sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Transistorsperrschwinger mit Kompensationsschaltung für lastseitig eingespeiste Störimpulse, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Reihenschaltung der Wicklung (W3) des Rückkopplungsübertragers und der Kollektorstrecke des Transistors (T) die Reihenschaltung einer weiteren, gegensinnig gewickelten Wicklung (W4) des Rückkopplungsübertragers und eines Konden-Bators (Ck) angeordnet ist, der etwa die Größe der Kollektorkapazität (Cc) besitzt.
  2. 2. Transistorsperrschwinger nach Anspruch 1; dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Wicklungen (W3, W4) die gleiche Windungszahl aufweisen und parallel gewickelt sind.
  3. 3. Transistorsperrschwinger nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Kondensator (Ck) die spannungsabhängige Sperrschicht= kapazität einer Diode verwendet wird.
DEJ21517A 1962-03-27 1962-03-27 Transistorsperrschwinger mit Stoerimpulskompensation Pending DE1146105B (de)

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