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DE1193101B - Verfahren und Schaltungsanordnung zur Verringerung der Stoerspannungen im Lesesignal von Magnetkernmatrizen - Google Patents

Verfahren und Schaltungsanordnung zur Verringerung der Stoerspannungen im Lesesignal von Magnetkernmatrizen

Info

Publication number
DE1193101B
DE1193101B DEG30869A DEG0030869A DE1193101B DE 1193101 B DE1193101 B DE 1193101B DE G30869 A DEG30869 A DE G30869A DE G0030869 A DEG0030869 A DE G0030869A DE 1193101 B DE1193101 B DE 1193101B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
interrogation
magnetic core
pulse
circuit arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG30869A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Georg Mueller
Klaus Schlickeiser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEG30869A priority Critical patent/DE1193101B/de
Priority to CH1086561A priority patent/CH393431A/de
Priority to FR877867A priority patent/FR1304962A/fr
Publication of DE1193101B publication Critical patent/DE1193101B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11CSTATIC STORES
    • G11C11/00Digital stores characterised by the use of particular electric or magnetic storage elements; Storage elements therefor
    • G11C11/02Digital stores characterised by the use of particular electric or magnetic storage elements; Storage elements therefor using magnetic elements
    • G11C11/06Digital stores characterised by the use of particular electric or magnetic storage elements; Storage elements therefor using magnetic elements using single-aperture storage elements, e.g. ring core; using multi-aperture plates in which each individual aperture forms a storage element
    • G11C11/06007Digital stores characterised by the use of particular electric or magnetic storage elements; Storage elements therefor using magnetic elements using single-aperture storage elements, e.g. ring core; using multi-aperture plates in which each individual aperture forms a storage element using a single aperture or single magnetic closed circuit
    • G11C11/06014Digital stores characterised by the use of particular electric or magnetic storage elements; Storage elements therefor using magnetic elements using single-aperture storage elements, e.g. ring core; using multi-aperture plates in which each individual aperture forms a storage element using a single aperture or single magnetic closed circuit using one such element per bit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Dc Digital Transmission (AREA)

Description

  • Verfahren und Schaltungsanordnung zur Verringerung der Störspannungen im Lesesignal von Magnetkernmatrizen Bei der Auswahl eines Kernes aus einer zweidimensionalen Matrix nach dem Koinzidenzverfahren ist es bekannt, den Impuls in der .Spaltenwicklung nicht gleichzeitig mit dem Impuls in der Zeilenwicklung, sondern beide geringfügig zeitlich versetzt beginnen zu lassen, wobei jedoch eine zeitliche überlappung gewährleistet sein muß. Dieses Verfahren dient dazu, die Störspannungen im Lesesignal gering zu halten. Es beruht auf der Tatsache, daß der Störimpuls, der durch einen Halbstrom hervorgerufen wird, abgeklungen ist, wenn der zweite Halbstrom durch den auszuwählenden Kern zu fließen beginnt. Bei gleichzeitigem Auftreten der beiden Halbströme zur Auswahl eines Kernes würden sich die durch diese Halbströme hervorgerufenen Störimpulse addieren, und die resultierende Störspannung wäre, verglichen mit dem erstgenannten Fall, doppelt so groß. Die Erzeugung der nötigen zeitlichen Verzögerung zwischen Spalten- und Zeilenimpuls geschieht dadurch, daß monostabile Stufen, welche die Impulse für die Spalten- und Zeilenwicklungen liefern, von einem dafür ausgelegten Taktgeber zu einem unterschiedlichen Zeitpunkt getriggert werden.
  • In Rechenmaschinen ist mitunter der Fall zu verwirklichen, daß die in Matrixform angeordneten Kerne zwar nach dem Koinzidenzprinzip eingeschrieben werden, daß aber alle Kerne gemeinsam durch eine einzige Wicklung, über die der volle Ummagnetisierungsstrom fließt, abgefragt werden. Dies ist beispielsweise bei einer Addiermatrix der Fall. Unter der Voraussetzung, daß die Lesewicklung nicht wechselsinnig durch die entsprechenden Kerne geführt ist, erscheint das Lesesignal immer mit der gleichen Polarität, unabhängig davon, welcher Kern eingespeichert war. Die Polarität des in der Lesewicklung induzierten Impulses beim Einschreiben in den Kern ist umgekehrt der Polarität des Impulses, der beim Abfragen entsteht. Bei Verwendung einer Leseimpulsverstärkerschaltung, die nur auf Impulse derjenigen Polarität ansprechen kann, wie sie die beim Abfragen der Kerne in der Lesewicklung induzierten Impulse besitzen, sind nur die durch den vollen Abfragestrom hervorgerufenen Störspannungen zu beachten, da sie eine Polarität besitzen, auf die der Leseverstärker anspricht. Diese Störimpulse treten besonders stark in den Lesewicklungen auf, die durch Kerne führen, welche beim Einspeichern mit dem halben Magnetisierungsstrom eingeschrieben worden sind. Das vorbeschriebene bekannte Verfahren der zeitlichen Verschiebung zwischen den Spalten- und Zeilenimpulsen zur Herabsetzung der Störsignale ist hierbei nicht anwendbar, da nur eine einzige Abfrageleitung vorhanden ist.
  • Zweck der Erfindung ist es nun, mit geringem Aufwand ein Verfahren zu schaffen, das ermöglicht, beim Abfragen mit vollem Magnetisierungsstrom die auftretenden Störspannungen im Lesesignal auf ein Minimum zu reduzieren. Das erfindungsgemäße Verfahren geht davon aus, daß an Stelle eines Vollstromes ein Quasi-Vollstrom angewendet wird, der einem Abfragen mit zwei I/2-Strömen entspricht.
  • Das Verfahren zur Verringerung der Störspannung im Lesesignal bei der Abfrage von Magnetkernmatrizen, bei denen der Abfrageimpuls über nur eine Wicklung allen Kernen zugeführt wird, ist dadurch gekennzeichnet, daß der Abfrageimpuls eine treppenförmige Anstiegsflanke mit mindestens zwei Stufen aufweist; deren Größe für sich allein zur Änderung des Remanenzzustandes eines Magnetkernes nicht ausreicht und deren Breite größer ist als die Dauer der Störspannung.
  • Nach dem Verfahren der Erfindung wird zunächst ein I/2-Strom auf die Kerne gegeben. Dieser Strom ruft einen Störimpuls, das sogenannte dVZ, dessen Größe von der Anzahl der mit Null eingeschriebenen Kerne abhängt, hervor. Für diesen ersten Stromsprung ist die Steilheit der Anstiegsflanke nicht ausschlaggebend, da die eingeschriebenen Kerne noch kein Signal geben. Wenn das dVZ abgeklungen ist, wird der zweite Stromsprung ausgelöst, der mit möglichst großer Steilheit erfolgen soll, um ein möglichst großes Ausgangssignal zu erhalten. Da dieser zweite Strom dem ersten überlagert ist, reicht der Strom jetzt aus, die Remanenzlage der entsprechenden Kerne zu ändern. Das zweite Störsignal ist aber aus obengenannten Gründen wesentlich geringer als bei den bekannten Verfahren zum Auslesen von Magnetkernmatrizen mit einem einzigen Vollstrom, wobei die Größe der Ausgangssignale bei beiden Verfahren gleich ist.
  • Eine besonders vorteilhafte Schaltungsanordnung zur Durchführung dieses Verfahrens besteht darin, daß die Abfragewicklung der Matrix mit den Ausgängen zweier parallelgeschalteter Kippschaltungen verbunden ist, von denen die eine die erste Stufe der Anstiegsflanke erzeugt und über einen Übertrager, dessen Eisenkern ein Magnetkern mit Recht eckcharakteristik ist, die zweite Kippschaltung betätigt, welche die zweite Stufe der Anstiegsflanke erzeugt.
  • Nachfolgend ist das erfindungsgemäße Verfahren und eine Schaltungsanordnung zu dessen Ausführung näher an Hand von Zeichnungen beschrieben.
  • In F i g. 1 ist eine treppenförmige Anstiegsflanke M eines Abfragestromimpulses dargestellt, wie er vorzugsweise verwendet wird. Die Amplitude a einer jeden Stufe ist so bemessen, daß sie für sich noch nicht ausreicht, die Kerne umzumagnetisieren. Andererseits besitzt jede Stufe auch eine solche Breite b, daß sie mit Sicherheit die durch ihre Anstiegsflanke erzeugten Störsignale überdeckt.
  • Die F i g. 2 zeigt eine Ferritkern-Addiermatrix, bei der das erfindungsgemäße Verfahren beispielsweise angewandt wird. Über die Zeilenwicklungen X 1, X 2, X 3 werden Magnetkernen T mit Rechteckcharakteristik die halben Ummagnetisierungsströme zugeführt, während über Spaltenwicklungen Y1, Y2, Y3 die andere Hälfte des Ummagnetisierungsstromes fließt. Die Wicklungen X l, X2, X 3 sowie Y 1, Y2, Y3 sind den zu addierenden Ziffern Eins, Zwei, Drei zugeordnet. Durch einen Impuls auf einer Abfragewicklung A werden die Kerne T gemeinsam in ihren magnetischen Ausgangszustand rückmagnetisiert. Dabei entstehen in Lesewicklungen S1, S2, S3, S5, S6 Ausgangssignale, die den zu bildenden Summen zugeordnet sind. Wird beispielsweise über die Wicklungen X 3 und Y 2 der am Kreuzungspunkt liegende Magnetkern ummagnetisiert, so stellt das als Folge eines Abfrageimpulses in der Lesewicklung auftretende Lesesignal die Summe fünf der Addition drei plus zwei dar. Gleichzeitig entstehen aber in den Lesewicklungen S2, S3, S6 Störsignale, da sie durch Kerne führen, die über die Wicklungen X 3 oder Y2 mit dem halben Ummagnetisierungsstrom eingeschrieben wurden.
  • Zur Herabsetzung dieser Störimpulse dient die Schaltungsanordnung nach F i g. 3, die einen Abfrageimpuls in der Abfragewicklung in der in F i g. 1 dargestellten Form erzeugt. Ein Magnetkern K von der Art der in der Matrix nach F i g. 2 verwendeten Magnetkerne wird über eine Einschreibwicklung E mit Impulsen, die von einem nicht dargestellten Taktgeber geliefert werden, eingeschrieben. Eine weitere Wicklung c dieses Magnetkernes besitzt zwei Windungen und ist über einen Widerstand R 1 und eine Klemme K13 mit der Abfragewicklung A der Matrix nach F i g. 2 in Reihe geschaltet. Die andere Seite der Wicklung c ist an den Ausgang einer monostabilen Kippschaltung Mo l angeschlossen. Der Magnetkern K besitzt eine weitere Wicklung L, die mit dem Eingang einer weiteren monostabilen Kippschaltung Mo2 verbunden ist. Der Ausgang dieser Kippschaltung ist über eine Leitung d und einen Widerstand R 2 parallel zur Wicklung c mit der Abfragewicklung A der Matrix verbunden. Sobald an den Eingang K11, K12 der monostabilen Kippschaltung Mo l ein Triggerimpuls angelegt wird, kippt diese in den Ein-Zustand, wobei in der Abfragewicklung A ein Impuls erzeugt wird, dessen Stromamplitude durch den Widerstand R 1 auf den Wert a (F i g. 1) begrenzt wird. Für die Magnetkerne T der Matrix reicht dieser Strom zu einer Ummagnetisierung nicht aus. Da jedoch der Magnetkern K zwei Windungen besitzt, wird dieser ummagnetisiert. Er wirkt dabei als Übertrager, indem in der Wicklung L ein Impuls induziert wird, der die monostabile Kippschaltung Mo 2 in den Ein-Zustand schaltet. Hierdurch stellt sich auch auf Wicklung d ein Stromimpuls ein, der durch Widerstand R 2 begrenzt wird und die zweite Stufe des Abfrageimpulses in Wicklung A bildet. Der resultierende Impuls in Wicklung A besitzt somit die in F i g. 1 dargestellte Form und reicht in seiner Gesamtamplitude zur Ummagnetisierung der Kerne T aus.
  • Bekannterweise dauert die Schaltzeit eines Ferritkernes länger als die beim Ummagnetisieren in der Lesewicklung entstehenden Störimpulse. Der gewünschte Effekt, daß nämlich der Abfragestrom für die Matrix erst dann auf seinen vollen Wert ansteigen darf, wenn die Störimpulse, die durch die Stirnflanke der ersten Stufe des Abfrageimpulses hervorgerufen werden, abgeklungen sind, wird somit durch diese Anordnung erreicht. Zudem ist es auch möglich, durch Veränderung der Steilheit des Abfrageimpulses auf Wicklung c eine Veränderung der Schaltzeit des Magnetkernes K zu erreichen. Dadurch kann die Breite b der ersten Stufe auf die tatsächliche Dauer der Störimpulse abgestimmt werden. Die Amplitude der Störsignale kann demzufolge mittels der dargestellten Anordnung halbiert werden. Nach einer entsprechend bemessenen Dauer kippen die monostabilen Kippschaltungen Mol, Mo2 in ihren Ausgangszustand zurück. Die Rückkippzeit der Kippschaltung Mo l dauert dabei entsprechend länger als die der monostabilen Kippstufe Mo 2. Vor Auslösung eines neuen Abfrageimpulses ist jeweils wieder eine Ummagnetisierung des Kernes K über den Taktgeber und die Wicklung E notwendig.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Verringerung der Störspannung im Lesesignal bei der Abfrage von Magnetkernmatrizen, bei denen der Abfrageimpuls über nur eine Wicklung allen Kernen zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Abfrageimpuls eine treppenförmige Anstiegsflanke mit mindestens zwei Stufen aufweist, deren Größe für sich allein zur Änderung des Remanenzzustandes eines Magnetkerns nicht ausreicht und deren Breite größer ist als die Dauer der Störspannung.
  2. 2. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Impulserzeugerstufen zwei parallelgeschaltete Kippschaltungen (Mo 1, Mo 2) angeordnet sind, die über einen Übertrager (Ü) derart miteinander gekoppelt sind, daß die erste Kippschaltung (Mo 1) die zweite Kippschaltung (Mo 2) betätigt.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippschaltungen (Mo 1, Mo 2) monostabilen Charakter besitzen und die Eigenimpulszeiten der Kippschaltungen so bemessen sind, daß sie sich gegenseitig überlappen.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als übertrager ein Magnetkern (K) mit Rechteckcharakteristik angeordnet ist, dessen Abfragewicklung (c) an den Ausgang der ersten Kippschaltung (Mo 1) angeschlossen und mit der Abfragewicklung (A) der Matrix in Reihe geschaltet ist, wobei die Abfragewicklung (c) die doppelte Anzahl Windungen aufweist als die Abfragewicklung eines Kernes der Matrix, und die Lesewicklung des Kernes (K) an den Eingang der zweiten Kippschaltung (Mo2) angeschlossen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: »Electronics«, März 1960, Heft 13, S. 72 bis 74.
DEG30869A 1960-11-05 1960-11-05 Verfahren und Schaltungsanordnung zur Verringerung der Stoerspannungen im Lesesignal von Magnetkernmatrizen Pending DE1193101B (de)

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FR877867A FR1304962A (fr) 1960-11-05 1961-11-03 Procédé et montage pour diminuer les tensions perturbatrices dans le signal de lecture de matrices à noyaux magnétiques

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