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DE1261547B - Astabile oder monostabile Multivibratorschaltung - Google Patents

Astabile oder monostabile Multivibratorschaltung

Info

Publication number
DE1261547B
DE1261547B DE1963F0038983 DEF0038983A DE1261547B DE 1261547 B DE1261547 B DE 1261547B DE 1963F0038983 DE1963F0038983 DE 1963F0038983 DE F0038983 A DEF0038983 A DE F0038983A DE 1261547 B DE1261547 B DE 1261547B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
transistor
base
multivibrator circuit
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1963F0038983
Other languages
English (en)
Inventor
Johannes Kraemer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FUBA WERK ELEKTRONISCHER BAUTE
Geraete Hans Kolbe & Co
Original Assignee
FUBA WERK ELEKTRONISCHER BAUTE
Geraete Hans Kolbe & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FUBA WERK ELEKTRONISCHER BAUTE, Geraete Hans Kolbe & Co filed Critical FUBA WERK ELEKTRONISCHER BAUTE
Priority to DE1963F0038983 priority Critical patent/DE1261547B/de
Publication of DE1261547B publication Critical patent/DE1261547B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/26Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback
    • H03K3/28Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback
    • H03K3/281Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two transistors so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator
    • H03K3/284Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two transistors so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator monostable
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/26Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback
    • H03K3/28Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback
    • H03K3/281Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two transistors so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator
    • H03K3/282Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two transistors so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator astable
    • H03K3/2823Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two transistors so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator astable using two active transistor of the same conductivity type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)

Description

  • Astabile oder monostabile Multivibratorschaltung Die Erfindung bezieht sich auf eine astabile oder monostabile Multivibratorschaltung mit Transistoren des gleichen Leitfähigkeitstyps zum Schalten elektrischer Stromkreise, z. B. von Verkehrssignalanlagen.
  • Ein astabiler Multivibrator besteht beispielsweise aus zwei verstärkenden Elementen, deren Eingangsklemmen kreuzweise über Kapazitäten mit ihren Ausgangsklemmen verbunden sind, wobei jeweils ein Ladewiderstand mit einer festen Betriebsspannung zum Eingang des verstärkenden Elements angeordnet ist.
  • Für die Güte derartiger Multivibratorschaltungen oder auch Kippschaltungen und insbesondere für deren Verwendung in Verkehrssignalanlagen ist entscheidend die Stabilität der Schalteigenschaften, und zwar sowohl gegenüber Temperatureinflüssen als auch bei sehr langen gewünschten Schaltzeiten als auch gegenüber kurzzeitigen Störimpulsen durch Netzstromstöße und durch magnetische oder elektrische Störfelder. Bei den bekannten Schaltungen der im Gattungsbegriff angegebenen Art ist es bisher nicht in befriedigender Weise gelungen, möglichst gleichzeitig alle die genannten und für die Stabilität erforderlichen Voraussetzungen zu erfüllen, vielmehr blieb stets wenigstens einer der geschilderten Mängel trotz erheblichem Schaltunsaufwand bestehen. Insbesondere ist es bei keiner der bekannten Schaltungen möglich gewesen, die für lange Schaltzeiten, wie sie insbesondere Verkehrssignalanlagen erfordern, notwendige Vergrößerung der Ladewiderstände ohne eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber den geschilderten Störeinflüssen vorzunehmen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit Hilfe besonders einfacher Schaltungselemente und einer besonderen einfachen Schaltungstechnik die geschilderten Voraussetzungen für die gewünschte Stabilität der Schalteigenschaften zu erfüllen und zugleich sämtliche geschilderten störenden Einflüsse praktisch auszuschalten. Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß zur Festlegung der Spannung, auf die die die Schaltzeit bestimmende Kapazität jedes Zeitkreises der Multivibratorschaltung aufgeladen wird, diese Kapazität durch spannungsbegrenzende Elemente überbrückt ist. Durch diese Maßnahme werden bestimmte Besonderheiten in der Wirkungsweise der Multivibratorschaltung erzielt, die ganz entscheidende Vorteile mit sich bringen. Zweckmäßig sind in weiterer Ausbildung der Erfindung die spannungsbegrenzenden Elemente dabei als Zenerdioden ausgebildet und liegt ihre Spannung 10 bis 30% unter der Arbeitsspannung. Im folgenden werden die erzielbaren Vorteile näher erläutert: Zunächst wird die Beeinflussung der Schaltzeit durch den Kollektorreststrom, z. B. infolge einer Erwärmung, praktisch ausgeschaltet, da die höchstmögliche Ladespannung der überbrückten Kapazität des Zeitkreises durch die Begrenzungsspannung der spannungsbegrenzenden Elemente, nämlich durch die Zenerspannung, genau bestimmt ist. Das überbrückende spannungsbegrenzende Schaltelement, nämlich die Zenerdiode, schafft ferner einen zusätzlichen Stromweg für den Basis-Emitter-Strom der Transistoren, wenn die vorbestimmte Ladespannung der Kapazität des Zeitkreises erreicht ist. Die Zenerdiode übernimmt sozusagen danach den Ladestrom. Dadurch wird einerseits gewährleistet, daß der zugehörige Transistor in Sättigung betrieben wird, was sehr erwünscht ist, um sein Kollektorpotential auf einem möglichst geringen Wert zu halten. Andererseits kann der die Schaltzeit, d. h. die Zeitkonstante des Zeitkreises bestimmende Widerstand wegen der Stromübernahme durch die Zenerdiode so bemessen werden, daß er allein nicht in der Lage wäre, einen Strom in die Basis fließen zu lassen, der allein für die Sättigung ausreichend wäre. Der Ladewiderstand kann daher sehr hochohmig gewählt werden. Insgesamt wird erreicht, daß der jeweils leitende Transistor mit Sicherheit gesättigt ist. Die Schaltzeiten der Kippschaltung können daher unter genauer Einhaltung groß gewählt werden, was die Anwendung-,thöglichkeit der Multivibratorschaltung für 'NTerkehrssignalanlagen ganz besonders verbessert.
  • Ein dritter Vorteil ist in folgendem zu sehen: Der Kollektorwiderstand des jeweils gesperrten Transistors führt den großen durch die Zenerdiode bzw. das spannungsbegrenzende Schaltelement fließenden Basisstrom für den leitenden Transistor. Bei kurzzeitigem Leitendmachen des gesperrten Transistors durch Störimpulse irgendwelcher Art -übernimmt der an sich gesperrte Transistor einen Teil des durch seinen Kollektorwiderstand fließenden Stroms. Seine Kollektorspannung bleibt jedoch erhalten. Die kurzzeitigen Störünpulsä, haben daher keine Wirkung auf den leitenden Transistor. Das heißt aber, daß der Schalt-#oder Kippvorgang mit Sicherheit erst dann einsetzen kann, wenn der Kollektor des bisher gesperrten Transistors den gesamten Strom, der vorher durch die Zenerdiode geflossen ist, übernommen hat. Damit ist der Einfluß von irgendwelchen Störimpulsen stark verringert. # Es hat sich bei.den. eingangs angegebenen Multivibratorschaltungen als zweckmäßig erwiesen, zur Sicherung des Transistors der Multivibratorschaltung gegen überlastung an der Basis dieses Transistors eine Strombegrenzung durchzuführen, damit der Einfluß des die Zeitkonstante bestimmenden Widerstandes auf die Strombelastung des Transistors weitgehend verringert wird, dabei jedoch insgesamt die Wahl des Widerstandes für die Zeitkonstante nicht einzuschränken. In - weiterer Ausbildung der Erfindung sollen die geschilderten Vorteile der Erfindung auch für eine derartige Multivibratorschaltung zur Wirkung gebracht werden. Dabei wird ausgegangen von einer Multivibratorschaltung der eingangs angegebenen Art, bei der an jede Transistorbasis ein Strombregrenzer angeschaltet ist, der aus einem Vorwiderstand und einem spannungsbegrenzenden Element besteht, wobei der Vorwiderstand zwischen dem Ladewiderstand und der Basis des Transistors eingeschaltet sowie ferner das spannungsbegrenzende Element vom Verbindungspunkt des Ladewiderstandes mit dem Vorwiderstand nach dem Emitterpotential des Transistors geschaltet ist. Nach einer Ausführungsform der Erfindung können die eingangs geschilderten Vorteile der Erfindung bei einer derartigen Multivibratorschaltung, dadurch erzielt werden, daß der basisseitige Anschluß des die Kapazität überbrückenden spannungsbegrenzenden Elements an den Verbindungspunkt zwischen dem spannungsbegrenzenden Element des Strombegrenzers und dem Vorwiderstand gelegt ist.
  • Zur Erläuterung der Erfindung sind in der Zeichnung einerseits zwei bekannte Multivibratorschaltungen und andererseits mehrere Ausführungsbeispiele der Erlmdung dargestellt, die, im folgenden beschrieben werden. In der Zeichnung zeigt F i g. 1 als Beispiel einer bekannten Ausführung das Schaltbild einer astabilen Multivibratorschaltung, F i g. 2 als weiteres Beispiel für eine Ausführungsform eine aus der Schaltung nach F i g. 1 abgeleitete monostabile Multivibratorschaltung, F i g. 3 das Schaltbild einer grundlegenden Ausführungsform einer Multivibratorschaltung nach der Erfindung, F i g. 4 das Beispiel einer Strombegrenzerschaltung für eine Multivibratorschaltung, F i g. 5 das Schaltbild einer Multivibratorschaltung mit Strombegrenzung unter Anwendung einer weiteren Ausfüh*#tiesform der Erfindung.
  • In dem Beisliiel-#"einer bekannten Multivibratorschaltung nach Fig.".l. sind die verstärkenden Elemente pnp-Transistoreü-.-Tl und T2 in der sogenannten Emitterschaltung# RI-und R2 sind die Arbeitswiderstände in den Kollektorzuleitungen, C 1 und C 2 die Koppelkondensatoren, die,.jeweils vom Kollektor des einen Transistors zur Basis des anderen Transistors geschaltet sind. R3 und',R4 sind die Ladewiderstände von den Basen der timnsistoren zur negativen BetriebsspanAung. Im Betrieb ist jeweils ein Transistor leitend und der andere gesperrt. Der leitende Transistor, z. B. Tl, erhält über R3 seinen Steuerstrom von der Minusbetriebsspannung in die Basis, während der an die Basis angeschlossene Kondensator C 1 mit seinem anderen Belag auf Minuspotential liegt, - d. h., dieser Kondensator Cl ist aufgeladen. Dagegen ist der Transistor T2 gesperrt, weil der an seine Basis angeschlossene Kondensator C 2 dort eine positive Spannung gegenüber dem Emitter anlegt. Diese positive Spannung verringert sich im gleichen Maße, wie der Kondensator C2 über den von der Basis nach Minusbetriebsspannung liegende WiderstandR4 entladen wird. Sobald die Spannung an der Basis einen genügend negativen Wert angenommen hat, wird dieser bisher gesperrte Transistor T2 leitend, wodurch an seinem Kollektorwiderstand R 2 ein Spannungsabfall eintritt, der -über den Kondensator C 1 das Potential an der Basis des bisher leitenden Transistors Tl zu positiven Werten hin verschiebt und damit diesen Transistor sperrt. Durch die Sperrung geht das Kollektorpotential dieses Transistors nach Minusbetriebsspannung und damit auch der eine Belag des einen Kondensators C2, d. h., der Kondensator C2 wird wieder aufgeladen. Die zugehörige Basis bekommt einen zusätzlichen negativen Impuls und steuert den Transistor T 2 durch, wodurch der Umkippvorgang beschleunigt durchgeführt wird.
  • Aus der beschriebenen Arbeitsweise ergibt sich, daß die Zeiten, während die Schaltung in der einen oder anderen Lage verharrt, ini wesentlichen durch die Kapazitäten der Kondensatoren CI und C2 und durch die Widerstandswerte der Ladewiderstände R 3 und R4 bestimmt sind. Zur Einstellung der Zeiten verwendet man üblicherweise Einstellwiderstände für R3 und R4, da man damit mit geringem Aufwand große, Zeitbereiche überstreichen kann.
  • Bei der vorstehend beschriebenen Schaltung sind die Schaltzeiten noch verschiedenen Einflüssen unterworfen. So sind die Schaltzeiten z. B. von Schwankungen der Betriebsspannung abhängig. Außerdem beeinflussen sich die beiden Zeiten gegenseitig derart, daß bei Änderung des Ladewiderstandes R3 des Transistors TI sich die Schaltzeit des Transistors T2 mit verändert. Schließlich sind die Zeiten von der Temperatur der Umgebung abhängig, weil sich mit ihr der Kollektorruhestrom IC 0 und der Basisruhestrom IB 0 vergrößern.
  • Ein monostabiler Multivibrator bekannter Ausführung ist in F i g. 2 dargestellt. Er entwickelt sich aus der astabilen Schaltung nach F i g. 1 dadurch, daß z. B. der Koppelkondensator C 2 der astabilen Schaltung ersetzt wird durch einen Koppelwiderstand R 5 und der Basiswiderstand R 4 der astabilen Schaltung nicht gegen die negative, sondern gegen die positive Betriebsspannung geschaltet wird. Außerdem ist es zweckmäßig, dem Emitter z. B. mittels SpannungsteilerR7, R6 eine negative Vorspannung zu geben. Bei dieser Schaltung ist im Ruhezustand der Transistor Tl leitend, da an seiner Basis über den Ladewiderstand R 3 negative Spannung liegt. Der Transistor T2 ist nicht leitend, weil der Spannungsteiler R 1, R 5, R 4 an der Basis ein gegenüber dem Emitter positives Potential erzeugt. Die Schaltung kippt in ihren astabilen Zustand durch Anlegen von Minusspannung an die Basis des Transistors T2, wodurch dieser Transistor leitend wird, sein Kollektor ein positives Potential annimmt und der Kondensator Cl an der Basis des Transistors TI eine positive Spannung erzeugt, welche den Transistor T 1 sperrt. Dieser Zustand bleibt so lange aufrechterhalten, bis der KondensatorC1 über den LadewiderstandR3 so weit aufgeladen ist, daß an der Basis des Transistors Tl wieder eine negative Spannung ansteht, somit der Transistor T 1 leitend wird und den Transistor T 2 sperrt.
  • Zur Frage des Nachteils der Störung der Funktion der Multivibratorschaltung durch Störimpulse soll angeführt werden, daß z. B. bei einem gebräuchlichen Ladewiderstand von 2M9 und einer Betriebsspannung von z. B. 8 V in die Basis etwa 4 pA fließen. Hierbei ist eine induzierte Stromänderung von vielleicht nur 1 gA bereits in der Lage, den Transistor aus der Sättigung herauszusteuern und den Schaltvorgang einzuleiten.
  • In F i g. 3 ist ein Ausführungsbeispiel einer Multivibratorschaltung nach der Erfindung im elektrischen Schaltbild dargestellt, bei der die geschilderten Mängel behoben sind.
  • Es ist bei dem dargestellten Multivibrator die die Schaltzeit bestimmende Kapazität CI oder C2 des Zeitkreises zur Festlegung derjenigen Spannung, auf die sie aufgeladen wird, durch spannungsbegrenzende Elemente, nämlich durch die Zenerdioden D 4 und D 5 überbrückt. Zweckmäßig liegt dabei die Spannung der Zenerdioden etwa 10 bis 30% unter der Arbeitsspannung. Die Polarität der spannungsbegrenzenden Elemente, z. B. der Zenerdioden D 4, D 5, ist so gewählt, daß die Ladespannung der Kapazitäten Cl bzw. C2 auf die Begrenzerspannung, z. B. der ZenerdiodenD4 und D5, begrenzt wird. Beim Aufladen der Kapazitäten Cl bzw. C2 wird nach Erreichen dieses Spannungsbereiches die jeweils zugehörige Zenerdiode D 4 oder D 5 leitend; sie führt der mit ihr verbundenen Basis einen kräftigen Strom zu, der den dazugehörigen Transistor T 1 oder T 2 stark sättigt.
  • F i g. 5 zeigt als weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung die Anwendung der Erfindung auf eine Multivibratorschaltung der eingangs angegebenen Art, bei der gemäß F i g. 4 an jede Transistorbasis ein Strombegrenzer eingeschaltet ist, der aus einem Vorwiderstand R 8 bzw. R 12 und einem spannungsbegrenzenden Element" nämlich der Diode D 1 bzw. D 6 besteht, wobei der Vorwiderstand R 8 bzw. R 12 zwischen dem LadewiderstandR3 bzw. R4 und der Basis des Transistors Tl bzw. T2 eingeschaltet sowie ferner das spannungsbegrenzende Element D 1 bzw. D 6 vom Verbindungspunkt des Ladewiderstandes mit dem Vorwiderstand nach dem Emitterpotential des Transistors geschaltet ist. Gemäß der Erfindung können die eingangs geschilderten Vorteile bei einer derartigen Multivibratorschaltung dadurch erzielt werden, daß der basiseigene Anschluß der Zenerdiode D 4 bzw. D 5 nicht unmittelbar mit der Basis verbunden ist, sondern über den jeweiligen Vorwiderstand R 8 bzw. R 12 an den Verbindungspunkt zwischen dem Vorwiderstand R 8 und der Diode D 1 bzw. zwischen dem Vorwiderstand R 12 und der Diode D 6 gelegt ist. Die Kapazität C 1 ist in diesem Fall in ein Leitungsstück eingeschaltet, das den Kollektor des Transistors T2 mit einem Punkt zwischen dem Vorwiderstand R 8 und der Basis des Transistors Tl verbindet. In ähnlicher Weise ist die Kapazität C2 in ein Leitungsstück eingeschaltet, das den Kollektor des Transistors Tl mit einem Punkt zwischen dem Vorwiderstand R 12 und der Basis des Transistors T2 verbindet.

Claims (2)

  1. Patentanspräche: 1. Astabile oder monostabile Multivibratorschaltung mit Transistoren des gleichen Leitfähigkeitstyps zum Schalten elektrischer Stromkreise, z. B. von Verkehrssignalanlagen, d a d u r c h g e - kennzeichnet, daß zur Festlegung der Spannung, auf die die die Schaltzeit bestimmende Kapazität (C1, C2) jedes Zeitkreises der Multivibratorschaltung aufgeladen wird, diese Kapazität durch spannungsbegrenzende Elemente (D 4, D 5) überbrückt ist.
  2. 2. Multivibratorschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die spannungsbegrenzenden Elemente als Zenerdioden ausgebildet sind und ihre Spannung 10 bis 30% unter der Arbeitsspannung liegt. 3. Multivibratorschaltung nach den Ansprüchen 1 und 2, bei der an jede Transistorbasis ein Strombegrenzer angeschaltet ist, der aus einem Vorwiderstand und einem spannungsbegrenzenden Element besteht, wobei der Vorwiderstand zwischen dem Ladewiderstand und der Basis des Transistors eingeschaltet sowie ferner das spannungsbegrenzende Element vom Verbindungspunkt des Ladewiderstandes mit dem Vorwiderstand nach dem Emitterpotential des Transistors geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der basisseitige Anschluß des die Kapazität überbrückenden spannungsbegrenzenden Elements (D 4, D 5) an den Verbindungspunkt zwischen dem spannungsbegrenzenden Element (D 1, D 6) des Strombegrenzers und dem Vorwiderstand (R 8, R 12) gelegt ist ( F i g. 7)- In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1084 755, 1065 874, 1080 142. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent 1144 329.
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1065874B (de) * 1957-03-22
DE1080142B (de) * 1958-06-13 1960-04-21 Siemens Ag Monostabile Kippschaltung
DE1084755B (de) * 1959-06-12 1960-07-07 Phil Habil Oskar Vierling Dr Temperaturunabhaengiger astabiler Transistor-Multivibrator
DE1144329B (de) * 1960-08-18 1963-02-28 Merk Ag Telefonbau Friedrich Rechteckwellengenerator fuer hohe Frequenzen

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