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DE1187542B - Schraubverschluss fuer eine Kunststoffpackung - Google Patents

Schraubverschluss fuer eine Kunststoffpackung

Info

Publication number
DE1187542B
DE1187542B DET21760A DET0021760A DE1187542B DE 1187542 B DE1187542 B DE 1187542B DE T21760 A DET21760 A DE T21760A DE T0021760 A DET0021760 A DE T0021760A DE 1187542 B DE1187542 B DE 1187542B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
collar
screw
closure
tip
pack
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET21760A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Chem Dr Theodor Siepmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
THOMPSON WERKE GmbH
Original Assignee
THOMPSON WERKE GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by THOMPSON WERKE GmbH filed Critical THOMPSON WERKE GmbH
Priority to DET21760A priority Critical patent/DE1187542B/de
Publication of DE1187542B publication Critical patent/DE1187542B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D47/00Closures with filling and discharging, or with discharging, devices
    • B65D47/04Closures with discharging devices other than pumps
    • B65D47/20Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge
    • B65D47/2018Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge comprising a valve or like element which is opened or closed by deformation of the container or closure
    • B65D47/2031Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge comprising a valve or like element which is opened or closed by deformation of the container or closure the element being formed by a slit, narrow opening or constrictable spout, the size of the outlet passage being able to be varied by increasing or decreasing the pressure
    • B65D47/2037Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge comprising a valve or like element which is opened or closed by deformation of the container or closure the element being formed by a slit, narrow opening or constrictable spout, the size of the outlet passage being able to be varied by increasing or decreasing the pressure the element being opened or closed by actuating a separate element which causes the deformation, e.g. screw cap closing container slit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Schraubverschluß für eine Kunststoffpackung Es ist bekannt, flüssige oder pastöse Güter in Kunststoffpackungen abzufüllen und die Entnahmeöffnungen mit einem Schraubverschluß, der unter anderem aus einem elastisch zusammenpreßbaren Bauelement bestehen kann, zu versehen. Häufig werden dabei sogenannte Klarsichtpackungen mit Verschlußvorrichtungen an einem Ende verwendet, also Packungen, die aus einer dünnen Kunststoff-Folie oder einem dünnen Kunststoffschlauch hergestellt sind und den Inhalt im gefüllten Zustand klar erkennen lassen. Es ist selbstverständlich auch möglich, für derartige Zwecke weniger transparente oder aber angefärbte Folien bzw. Schläuche zu verwenden.
  • Um nach dem Öffnen des Schraubverschlusses die Kappe nicht zu verlieren, ist man in vielen Fällen dazu übergegangen, diese mit einem Bändchen mit der Packung zu verbinden. Es läßt sich jedoch häufig nicht vermeiden, daß die am Bändchen herabhängende Verschlußkappe die Handhabung der Pakkung erschwert oder die Kappe verklemmt aufgeschraubt wird unter Beschädigung der Gewindegänge, was zu Undichtigkeiten führen kann.
  • Es ist bereits ein Verschluß für Tuben vorgeschlagen worden, bei dem ein mit einem Längs schlitz versehener Verschlußkragen vorgesehen ist, der bei Verdrehen eines auf den Verschlußkragen aufgeschraubten Schraubrings für das dichte Verschließen radial zusammenpreßbar ist. Weiterhin ist ein Tubenverschluß bekannt, bei dem ein auf den Verschlußkragen der Tube aufgeschraubter Schraubring durch Verdrehen zwei Klemmbacken zusammenpreßt, wodurch ein durch die Klemmbacken durchgeführter, am Mundstück der Tube befestigter Kunststoffschlauch durch Zusammenpressen dicht verschlossen wird.
  • In beiden Fällen sind derartige Verschlüsse für Kunststoffpackungen, bei denen die Spitze - wie nachstehend im einzelnen beschrieben - bei Ingebrauchnahme abgeschnitten wird, ungeeignet, da die konstruktiven Merkmale der bekannten Verschlüsse ein Durchführen der Packungsspitze nicht gestattet.
  • Auch ist bereits vorgeschlagen worden, Kunststoffpackungen mit einem federnden selbstschließenden Verschluß zu versehen. Für die Entleerung derartiger Packungen, insbesondere wenn ein Teil des Inhalts bereits entnommen ist, muß eine relativ große Kraft angewendet werden, um den Federdruck des selbstschließenden Verschlusses zu überwinden. Dabei ist noch zu berücksichtigen, daß die Verschlußfeder von vornherein so stark sein muß, daß auch eine prall gefüllte Packung fest verschlossen ist. Bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltungsform braucht auf diese Gesichtspunkte keine Rücksicht genommen zu werden, und eine leichte Entleerung bzw. Entnahme des Inhalts wird durch einfaches Drehen des Schraubrings und ohne größeren Kraftaufwand gewährleistet.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Schraubverschluß für eine Kunststoffpackung, bei dem eine erst bei Ingebrauchnahme abzuschneidende Spitze der Pakkung durch einen innen der Form der Spitze angepaßten und außen mit einem Gewinde versehenen, auf der Packung befestigten Verschlußkragen hindurchgeführt ist. Diese ist gekennzeichnet durch einen Längsschlitz im Verschlußkragen und durch einen auf den Verschlußkragen aufgeschraubten Schraubring, wobei diese beiden Teile so geformt sind, daß der Verschlußkragen beim Verdrehen des Schraubringes für das dichte Verschließen der durch ihn hindurchgeführten Spitze der Packung radial zusammenpreßbar ist.
  • Es ist im allgemeinen zweckmäßig, dem Verschlußkragen die Form eines Kegelstumpfes zu geben und Verschlußkragen und Schraubring mit einem konischen Gewinde zu versehen (s. Abb. la und lb).
  • Gewünschtenfalls können jedoch auch diese Teile mit einem zylindrischen Gewinde und entsprechender Formabänderung versehen werden.
  • Beim Öffnen der Packung wird die durch den Schlitz des Verschlußkragens hindurchgeführte Spitze der Kunststoffpackung beispielsweise durch Schneiden abgetrennt. Hiermit ist zugleich ein Originalitätsschutz gegeben, da eine zwischenzeitliche Entnahme auf dem Wege vom Hersteller zum Verbraucher leicht zu erkennen ist.
  • Wird der Schraubring in Richtung auf den oberen Teil des Verschlußkragens gedreht und ein Druck auf die Packung ausgeübt, so wird der Inhalt der Packung entleert. Die Packung kann in einfacher Weise wieder dadurch fest verschlossen werden, daß der Schraubring in entgegengesetzte Richtung gedreht wird.
  • Eine besondere Ausführungsform besteht darin, daß der geschlitzte Kragen mit einem quer zum Längsschlitz verlaufenden zusätzlichen Schlitz versehen ist (s. Abb. 2 a und 2b). Durch diese Ausgestaltung kann der Austrittsquerschnitt je nach Wunsch größer oder kleiner eingestellt werden, während er nach der vorhergehend beschriebenen Anordnung durch die Schlitzweite festgelegt ist.
  • Der Verschlußkragen kann im übrigen auf der Packung durch Kleben, Verschweißen oder gewünschtenfalls auch mit Hilfe von mechanischen Mitteln, wie Klammern od. dgl., befestigt werden, wobei jedoch einem Kleben oder Verschweißen der Vorzug zu geben ist.
  • Eine weitere Ausgestaltungsform besteht darin, daß die Längsschlitze des Verschlußkragens sich keilförmig erweitern und der Schraubring einen beweglichen Nockenring enthält, dessen Nocken in den Längsschlitzen des Verschlußkragens gleiten (s. Abb. 4a und 4b). Bei einer Rechtsdrehung des Schraubringes wird im Falle eines Rechtsgewindes die Packung verschlossen. Bei einer Linksdrehung hingegen gleiten die Nocken in der Schlitzkante nach oben, wodurch die Packung geöffnet wird. Ist der geschlitzte Kragen, wie oben beschrieben, mit einem zusätzlichen Einschnitt versehen, so wird der dadurch an sich lose gewordene Teil des Kragens durch Verschweißen oder Ankleben auf der Packung befestigt.
  • Weiterhin ist es häufig vorteilhaft, den geschlitzten Kragen im oberen Teil als Doppelkonus auszubilden (s. hierzu Abb. 3a und 3b). Wird bei einer derartigen Ausgestaltung der Schraubring bei einem zylindrischen Rechtsgewinde nach rechts gedreht, so wird durch den Schraubring ein Druck auf den unteren Konusteil ausgeübt, der ein schnabelartiges Öffnen des oberen Konusteils bewirkt. Dreht man hingegen den Schraubring nach links, so wird durch den auf den oberen Konusteil ausgeübten Druck die Packungsspitze abgekletmnt und damit verschlossen.
  • Das damit velsbiindene gelenkartige Kippen der Verschlußteile in dem Längsschlitz kann gewünschtenfalls noch durch eine geeignete und korrespondierend angeordnete Spitze bzw. Pfanne, die jeweils an der Stelle des Übergangs von dem einen Konus zum anderen Konus angeordnet ist, erreicht werden.
  • Schließlich ist es häufig verteilhaft, wenn der Verschlußkragen am oberen Ende mit einem die Pakktmgsspitze überdeckenden Ansatz versehen ist. Der überdeckende Ansatz kann gewünschtenfalls innen hohl sein. Er ist mit einer Rille versehen, welche die Abtrennung der Ansatzspitze erleichtert (s. A b b. 5 sowie auch 4a). Bei der erstmaligen Benutzung der Packung wird gleichzeitig mit dem überdeckenden Ansatz die Packungsspitze abgeschnitten.
  • Erst durch die Abtrennung wird der Verschlußmechanismus wirksam. Die zuletzt erwähnte Ausgestaltungsform hat im übrigen den Vorteil, daß der Verschlußkragen auch dann, wenn er mit einem etwa senkrecht zur Längsachse verlaufenden und bis zum Längsschnitt heruntergeführten zusätzlichen Schnitt versehen ist, aus einem Stück hergestellt werden kann.
  • Gewünschtenfalls kann man ferner noch den Verschlußkragen mit einem federnden Ring oder einem Nocken versehen, der es gestattet, den Schraubring auf das Gewinde aufzuschrauben, aber eine Demontage verhindert. Eine derartige Maßnahme ist jedoch bei einer Ausgestaltung des Verschlußkragens in Form eines Doppelkonus, wie oben beschrieben, nicht erforderlich.
  • Einige für die Praxis besonders geeignete Ausführungsformen sind in den Zeichnungen, die bereits oben erläutert wurden, dargestellt. Zur klaren zeichnerischen Darstellung wurde die Kunststoffpackung sowie die durch den Verschlußkragen hindurchgeführte Spitze in den Abb. 1 bis 5 fortgeIassen. Die A b b. 6 zeigt eine Klarsichtpackung mit aufgesetztem Verschluß vom Typ der A b b. 2 a mit überdeckendem Ansatz im Schnitt.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Schraubverschluß für eine Kunststoffpackung, bei dem eine erst bei Ingebrauchnahme abzuschneidende Spitze der Packung durch einen innen der Form der Spitze angepaßten und außen mit einem Gewinde versehenen, auf der Packung befestigten Verschlußkragen hindurchgeführt ist, gekennzeichnet durch einen Längsschlitz im Verschlußkragen und durch einen auf den Verschlußkragen aufgeschraubten Schraubring, wobei diese beiden Teile so geformt sind, daß der Verschlußkragen beim Verdrehen des Schraubringes für das dichte Verschließen der durch ihn hindurchgeführten Spitze der Packung radial zusammenpreßbar ist.
  2. 2. Schraubverschluß für eine Kunststoffpakkung gemäß Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß der geschlitzte Kragen mit einem quer zum Längsschlitz verlaufenden zusätzlichen Schlitz versehen ist.
  3. 3. Schraubverschluß gemäß Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der geschlitzte Kragen im oberen Teil als Doppelkonus ausgebildet ist.
  4. 4. Schraubverschluß gemäß Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsschlitze des Verschlußkragens sich keilförmig erweitern und der Schraubring einen beweglichen Nockenring enthält, dessen Nocken in den Längsschlitzen des Verschlußkragens gleiten.
  5. 5. Schraubverschluß gemäß Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußkragen am oberen Ende mit einem die Packungsspitze überdeckenden Ansatz versehen ist, der eine Rille enthält, welche die Abtrennung der Ansatzspitze erleichtert.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1742375, 1750 374, 1 783 659, 1797159, 1818373, 1 844 278; belgische Patentschrift Nr. 562703.
DET21760A 1962-03-16 1962-03-16 Schraubverschluss fuer eine Kunststoffpackung Pending DE1187542B (de)

Priority Applications (1)

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DET21760A DE1187542B (de) 1962-03-16 1962-03-16 Schraubverschluss fuer eine Kunststoffpackung

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Publications (1)

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DE1187542B true DE1187542B (de) 1965-02-18

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ID=7550250

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DET21760A Pending DE1187542B (de) 1962-03-16 1962-03-16 Schraubverschluss fuer eine Kunststoffpackung

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Citations (7)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE1750374A1 (de) * 1968-04-25 1971-01-28 Karl Haberkern Rundschalttisch

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