DE1187051B - Einrichtung zum UEberpruefen des Formates und/oder der Lage von rechteckigen flachen Gegenstaenden wie insbesondere Postsendungen - Google Patents
Einrichtung zum UEberpruefen des Formates und/oder der Lage von rechteckigen flachen Gegenstaenden wie insbesondere PostsendungenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07C—POSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
- B07C1/00—Measures preceding sorting according to destination
- B07C1/10—Sorting according to size or flexibility
- B07C1/14—Sorting according to length or width
Landscapes
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
G07c
Deutsche KL: 43 a - 42/02
Nummer: 1187051
Aktenzeichen: T 20288IX c/43 a
Anmeldetag: 24. Juni 1958
Auslegetag: 11. Februar 1965
Die Erfindung befaßt sich mit einer Einrichtung, die beispielsweise im Rahmen der Formattrennmaschine
einer selbsttätigen Briefverteilanlage Verwendung finden kann und für dieses Anwendungsgebiet
besonders geeignet ist. Bekanntlich ist bei der automatischen Briefverteilung vor der eigentlichen
Bearbeitung und Verteilung der Postsendungen eine Trennung der angelieferten Rohpost nach Grobsendungen
und normaler Briefpost erforderlich. Nur die letztgenannte kann in den selbsttätigen Verarbeitungsabschnitten
der Anlage weiterbehandelt werden, während die Grobsendungen ausgeschieden und vorwiegend
manuell sortiert werden.
Die erfindungsgemäße Einrichtung eignet sich in diesem Zusammenhang zum Überprüfen des Formates
und/oder der Lage der Postsendungen. Sie bedient sich hierzu, wie an sich bekannt, fotoelektrischer Einrichtungen,
die bei Überschreitung des jeweiligen Prüfmaßes durch eine Sendung ansprechen und entsprechend
dem Abtastergebnis über eine Steuerschaltung nachfolgende Fördereinrichtungen beeinflussen.
Hierunter sind beispielsweise Weichen, Dreheinrichtungen oder Ausschleuseeinrichtungen zu verstehen.
Unter fotoelektrischen Einrichtungen sind Anordnungen zu verstehen, bei denen in Abhängigkeit vom
Vorbeigang einer Sendung die Einwirkung einer Lichtquelle auf ein lichtempfindliches Organ, wie z. B.
eine Fotozelle, beeinflußt wird. Es ist bekannt, durch die zu überwachenden Sendungen den Lichtstrahl zu
unterbrechen, wie es grundsätzlich auch bekannt ist, erst durch die Remissionswirkung der Sendung die
Lichtverbindung zwischen Lichtquelle und Fotozelle herzustellen. Der Einfachheit halber wird im folgenden
an Stelle des Begriffes »fotoelektrische Einrichtung« die Bezeichnung »Fotozelle« verwendet.
Es ist ferner eine Einrichtung zum Feststellen der Lage von rechteckigen Sendungen bekannt, bei der
die Sendungen an zumindest zwei Fotozellen vorbeigeführt werden und das Abtastergebnis durch Auswertung
der Signale jeweils einer Prüfzelle und einer nachfolgenden Auslösezelle zustande kommt.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer Prüfeinrichtung zum Überprüfen des Formates und/oder
der Lage von rechteckigen flachen Gegenständen, wie insbesondere Postsendungen, mit Hilfe zumindest
zweier Fotozellen, die gleichfalls die vorerwähnten Merkmale aufweist, sich jedoch durch eine besonders
einfache und zweckmäßige Auswertung der Fotozellensignale auszeichnet. Durch die erfindungsgemäße
Ausgestaltung der Prüfeinrichtung wird unter anderem erreicht, daß eine Steuerschaltung ohne
speichernde bistabile Baugruppen verwendet werden Einrichtung zum Überprüfen des Formates und/
oder der Lage von rechteckigen flachen Gegenständen wie insbesondere Postsendungen
Anmelder:
Telefunken Patentverwertungsgesellschaft
m. b. H.,
Ulm/Donau, Elisabethenstr. 3
Als Erfinder benannt:
Otto Weinreich, Konstanz
Otto Weinreich, Konstanz
kann. Weitere vorteilhafte Eigenschaften werden weiter unten erwähnt und erläutert.
Dieses Ziel wird erfindungsgemäß erreicht durch eine Ausbildung der Steuerschaltung derart, daß der
Ansprechzustand der Prüfzelle(n) jeweils dann ausgewertet wird, wenn gleichzeitig das Signal der in geringem
Abstand über der Bezugsfläche angeordneten Auslösezelle anliegt. Die Auswertung erfolgt, mit
anderen Worten, bei Koinzidenz der beiden Signale, sobald also die beiden Fotozellen gleichzeitig abgeschaltet
sind.
Die Ausbildung der Prüfeinrichtung in der vorgenannten
Weise ermöglicht eine weitere besonders vorteilhafte Ausgestaltung derart, daß die Prüfzelle
bzw. jede der Prüfzellen jeweils an einer Stelle angeordnet ist, deren Höhe über der Bezugsfläche und
deren Abstand von der Auslösezelle den auf die vordere untere Ecke bezogenen Koordinaten der hinteren
oberen Ecke des zu überwachenden Formates angepaßt ist. Eine derartige Einrichtung bietet, wie
weiter unten beschrieben, die Möglichkeit, bei Verwendung mehrerer Prüfzellen auf gedrängtem Raum
in einem einzigen Prüfvorgang mehrere Formatgrößen unterscheidend zu erfassen.
Eine Prüfeinrichtung mit den weiter oben genannten erfindungsgemäßen Merkmalen läßt sich ferner
so ausbilden, daß sie zur Erkennung der Lage der Sendungen geeignet ist und in diesem Sinne ein
Kriterium darüber abgibt, ob die betreffende Sendung wie gewünscht auf einer langen Kante ruht oder noch
auf einer kurzen Kante angeliefert wird. Mit dem Ausgangssignal einer solchen Einrichtung kann dann
gegebenenfalls eine die Lage der Sendung korrigierende Dreheinrichtung ausgelöst werden.
Bei dieser Anwendungsform der Erfindung ist eine erste, im wesentlichen parallel zur Bezugsfläche verlaufende
Reihe und eine zweite, im wesentlichen
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senkrecht zur Bezugsfläche verlaufende Reihe von Prüfzellen so angeordnet, daß die Abstände der
Prüfzellen der ersten Reihe von der Auslösezelle, gemessen entgegen der Förderrichtung, und die Abstände
der Prüfzellen der zweiten Reihe von der Bezugsfläche einander paarweise gleich sind, wobei im
Augenblick des Ansprechens der Auslösezelle die Steuerschaltung aus der Anzahl der in der ersten
Reihe und der in def zweiten Reihe ansprechenden Prüfzellen einen der Lage der betreffenden Sendung
entsprechenden Vergleichswert bildet.
Bei der weiter oben erwähnten bekannten Einrichtung zum Feststellen der Lage von rechteckigen
Sendungen wird eine entgegen der Förderrichtung schräg ansteigende Reihe von ersten Fotozellen
(Prüfzellen) verwendet, deren gemeinsame Verbindungslinie unter einem Winkel von 45° zur Bezugsfläche verläuft. Senkrecht über dem Schnittpunkt
dieser Verbindungslinie mit der Bezugsebene ist eine zweite Fotozelle (Auslösezelle) angeordnet. Wenn
nun eine durchlaufende Sendung auf Grund ihrer Höhe eine der ersten Fotozellen zum Ansprechen
bringt, jedoch inreä Wirkungsbereich wieder verläßt,
bevor sie die zweite Fotozelle zum Ansprechen gebracht hat, so ist dieses Verhalten ein Kriterium dafür,
daß die Höhe der Sendung größer ist als ihre Länge, daß also die Sendung auf einer ihrer kurzen
Kanten läuft.
Diese bekannte Einrichtung benötigt zwar eine geringere Anzahl von Fotozellen, jedoch ist eine aufwendigere
Auswerteschaltung erforderlich als bei der oben gekennzeichneten erfindungsgemäßen Einrichtung,
bei der die Bildung des erwähnten Vergleichswertes in einer einzigen Stufe durchgeführt werden
kann. ' .
Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Anordnung sei nun an Hand der Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 dient zur Erläuterung der Erfindung unter Zugrundelegung eines einzigen Prüf formates, während
F i g. 2 die Überprüfung mehrerer Formate zeigt;
F i g. 3 bezieht sich auf das Überprüfen der Lage von rechteckigen Sendungen.
In Fig. 1 sind die äußeren Umrisse eines Briefes 102 eingezeichnet, der in der Transportrichtung 103
von links her kommen möge. Der Briefumschlag hat beispielsweise eine Breite von 114 mm und eine
Länge von 162 mm, Durch den eingezeichneten
Punkt P mit den Koordinaten χ = 162 und y = 114 ist das Format gekennzeichnet, wenn der Brief mit
zwei Kanten an den Achsen des Koordinatensystems anliegt und der Punkt P dem diametralen Eckpunkt
des Formates entspricht. Wenn man den Punkt so mit einer durch die Lichtquelle 104 beleuchteten Fotozelle
105 besetzt, daß das Briefformat diese noch verdunkelt, so gewinnt m,an damit ein Kriterium für die
beiden Werte, nämlicih, der Länge und der Breite, des
rechteckigen Formates. Voraussetzung dazu ist, daß zwei der Kanten sich mit den Koordinatenachsen
decken. Da die durch eine Lichtquelle 106 beleuchtete Auslösefotozelle 107 fur alle zu prüfenden Formate
gemeinsam sein soll, wird die Fotozelle 107 zweckmäßig in geringem Abstand von dem als Bezugsfläche dienenden Transportweg angeordnet.
Die Steuerschaltung,, an die die Ausgänge der beiden
Fotozellen 105 und 107 angeschlossen sind, ist erfindungsgemäß so ausgebildet, daß sie. auf die
Koinzidenz der beiden Signale anspricht. Es sei angenommen, daß der Brief 102 von links kommend in
Richtung des Pfeiles 103 in den in F i g. 1 dargestellten Bereich eintritt. Er verdeckt dann die Prüffotozelle
105, so daß an deren Ausgang ein entsprechendes Signal auftritt; dieses hat jedoch zunächst
keinerlei Auswirkung. Sobald jedoch im Laufe der weiteren Bewegung des Briefes durch dessen Vorderkante
auch die Auslösefotozelle 107 verdeckt wird, liefert auch diese ein Signal an die Auswerteschaltung.
In diesem Augenblick, da beide Signale gleichzeitig vorhanden sind, erfolgt die Auswertung des von
der Prüfzelle 105 kommenden Signals. Schaltungen mit zwei Eingängen, an deren Ausgang nur dann ein
Signal auftritt, wenn an beiden Eingängen ein Signal vorhanden ist, sind dem Fachmann bekannt, so daß
sich Erläuterungen hierzu erübrigen.
In Fig. 2, die sich auf die Prüfung mehrerer Formate
in einer einzigen Prüfeinrichtung bezieht, sind wieder die λ;- und y-Achse des Koordinatensystems
dick ausgezogen. Die wichtigsten gängigen Formate von Postsendungen sind maßstäblich und mit ihren
Bezeichnungen versehen entsprechend der F i g. 1 so übereinander eingetragen, daß sie mit zwei Kanten
bündig mit den Koordinatenachsen abschließen. Die Transportrichtung zeige von links nach rechts, wie
durch den Pfeil 108 angedeutet. Nahe dem Koordinatenursprung, aber innerhalb des entsprechenden
Quadranten des Koordinatensystems, ist die der Fotozelle 107 entsprechende Auslösefotozelle A angeordnet.
Zur Scheidung der Formate sind weitere Fotozellen Fl... F 5 nahe den den einzelnen Formaten
entsprechenden Diagonaleneckpunkten eingezeichnet. Formate, die unvermischt mit Abarten ausgeschieden
werden sollen, besitzen für sich allein eine Fotozelle als Kriterium an ihrem sie kennzeichnenden
Punkt des Koordinatensystems (z.B. Fl, F3). Dagegen
besitzen alle Formate, die für die weitere Verarbeitung in der automatischen Briefverteilmaschine
geeignet sind, eine gemeinsame Fotozelle F 4. Diese Formate sind in der F i g. 2 an ihrer Schmalseite angekreuzt.
Als geeignet werden demnach angesehen die üblichen Briefformate, wie Weltpostkarten (DIN A 6),
oder auch der entsprechende Brief als Kurzbrief, dessen Umschlag die Maße nach DIN C 6 hat. Ebenso
können Postscheckbriefe mit den Maßen nach DIN B 6 oder auch Langbriefe bis etwa 220 mm Länge
noch verarbeitet werden. Alle diese Formate bringen die Fotozelle F 4 zum Ansprechen. Aber genauso
würden auch Warenprobentüten, welche beispielsweise eine Länge von 239 mm haben, die gleiche
Fotozelle F 4 zum Ansprechen bringen. Diese Überlängen müssen jedoch vorher ausgeschieden werden,
da sie in der angeschlossenen Briefverteilmaschine nicht verarbeitet werden können. Diesem Zweck
dient die Fotozelle F 2, welche von solchen überlangen Stücken gemeinsam mit der Auslösezelle A
abgeschattet wird und dadurch das Stellen der Weiche eines entsprechenden Ausfallkanals bewirkt. In dem
Beispiel nach F i g. 2 dienen die weiter eingezeichneten Fotozellen Fl zur Ausscheidung der großen
Formate von mindestens DIN C 4, die Fotozelle F 3 zur Ausscheidung der Formate von DIN A 5 und
größer, während die kleinen Formate, welche nicht die übliche Breite der normalen Post erreichen, mittels
der Fotozelle F 5 ausgeschieden werden.
Zur Erzielung eines eindeutigen Ergebnisses ist die Steuerschaltung dabei so ausgebildet, daß beim An-
sprechen der Auslösezelle A und mehr als einer der Prüfzellen F 3 ... F 5 jeweils das Signal der dem
größeren bzw. größten Format zugeordneten Prüfzelle gegenüber den Signalen der anderen Prüfzellen
den Vorrang hat. Es hat also beispielsweise F 3 gegenüber F4 und FS den Vorrang.
In F i g. 3, welche die Anwendung des Erfindungsgedankens bei einer Einrichtung zur Erkennung der
Lage von rechteckigen Sendungen zeigt, ist die Förderrichtung mit 108 und die den Zellen A und 107
der F i g. 1 bzw. 2 entsprechende Auslösezelle mit 110 bezeichnet. Die Prüfzellen 112 sind in zwei
Reihen 113 und 114 angeordnet. Die erste Reihe 113 verläuft im wesentlichen parallel zur Bezugsfläche
109, die zweite Reihe 114 im wesentlichen senkrecht dazu. Die gegenseitigen Abstände der Prüfzellen in
den beiden Reihen brauchen nicht unbedingt gleich zu sein. Es ist lediglich zu fordern, daß die Abstände
der Prüfzellen 112 der ersten Reihe 113 von der Auslösezelle 110, gemessen entgegen der Förderrichtung
108, und die Abstände der Prüfzellen 112 der zweiten Reihe 114 von der Bezugsfläche 109 einander
paarweise gleich sind. Die Prüfzellen mögen durch eine gemeinsame, oberhalb der Zeichenebene angeordnete
und in F i g. 3 schematisch links oben angedeutete Lichtquelle 111 beleuchtet werden.
Wie bei den Beispielen nach F i g. 1 und 2 wird auch in der Lageprüf einrichtung der Ansprechzustand
der Prüfzellen 112 jeweils dann ausgewertet, wenn gleichzeitig die Auslösezelle 110 anspricht. Ist dies
der Fall, so wird aus der Anzahl der in der ersten Reihe 113 und der in der zweiten Reihe 114 abgedeckten
Prüfzellen 112 ein Vergleichswert gebildet, der angibt, ob die betreffende Sendung auf der langen
oder auf der kurzen Kante läuft. Wie aus Fig. 3 leicht zu erkennen, wird beispielsweise ein auf der
langen Kante transportierter Brief 115 eine größere Anzahl Prüfzellen 112 in der waagerechten Reihe 113
abdecken als in der senkrechten Reihe 114, während ein auf der kurzen Kante laufender Brief 116 eine
größere Zahl von Prüfzellen in der senkrechten Reihe 114 abdecken wird.
Claims (4)
1. Einrichtung zum Überprüfen des Formates und/oder der Lage von rechteckigen flachen
Gegenständen, wie insbesondere Postsendungen, mit Hilfe zumindest zweier fotoelektrischer Einrichtungen
(Fotozellen), an denen die Gegenstände vorbeigeführt werden, wobei das Abtastergebnis
durch Auswertung der Signale der dem jeweiligen Prüfmaß zugeordneten Fotozelle (Prüfzelle)
und einer nachfolgenden weiteren Fotozelle (Auslösezelle) in einer Steuerschaltung zustande
kommt, welche dann auf nachgeordnete Fördereinrichtungen, wie eine Weiche, Dreheinrichtung
oder Ausschleuseinrichtung, entsprechend einwirkt, gekennzeichnet durch eine Ausbildung
der Steuerschaltung derart, daß der Ansprechzustand der Prüfzelle(n) (105; Fl. ..FS;
112) jeweils dann ausgewertet wird, wenn gleichzeitig das Signal der in geringem Abstand von der
Bezugsfläche angeordneten Auslösezelle (107; A; 110) anliegt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfzelle (105) bzw. jede
der Prüfzellen (Fl... F S) jeweils an einer Stelle
angeordnet ist, deren Höhe über der Bezugsfläche und deren Abstand von der Auslösezelle (107
bzw. A) den auf die vordere untere Ecke bezogenen Koordinaten der hinteren oberen Ecke
des zu überwachenden Formates angepaßt ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung mehrerer, verschiedenen
Formaten zugeordneter Prüfzellen (Fl... F 5) die Steuerschaltung so ausgebildet
ist, daß beim Ansprechen der Auslösezelle (A) und mehr als einer Prüfzelle (z. B. F 3 . .. F 5) jeweils
das Signal der dem größeren bzw. größten Format zugeordneten Prüfzelle gegenüber den
Signalen der anderen Prüfzellen (z. B. F 3 gegenüber F 4 und F 5) Vorrang hat.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erkennung der Lage der
Sendungen, insbesondere für die Steuerung einer diese Lage korrigierenden Dreheinrichtung, eine
erste, im wesentlichen parallel zur Bezugsfläche (109) verlaufende Reihe (113) und eine zweite, im
wesentlichen senkrecht zur Bezugsfläche verlaufende Reihe (114) von Prüfzellen (112) so angeordnet
ist, daß die Abstände der Prüfzellen der ersten Reihe von der Auslösezelle (110), gemessen
entgegen der Förderrichtung (108), und die Abstände der Prüfzellen der zweiten Reihe von
der Bezugsfläche einander paarweise gleich sind, wobei im Augenblick des Ansprechens der Auslösezelle
die Steuerschaltung aus der Anzahl der in der ersten Reihe (113) und der in der zweiten
Reihe (114) ansprechenden Prüfzellen einen der Lage der betreffenden Sendung entsprechenden
Vergleichswert bildet.
In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 711 840.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
509 508/163 2.65 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET20288A DE1187051B (de) | 1958-06-24 | 1958-06-24 | Einrichtung zum UEberpruefen des Formates und/oder der Lage von rechteckigen flachen Gegenstaenden wie insbesondere Postsendungen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DET20288A DE1187051B (de) | 1958-06-24 | 1958-06-24 | Einrichtung zum UEberpruefen des Formates und/oder der Lage von rechteckigen flachen Gegenstaenden wie insbesondere Postsendungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1187051B true DE1187051B (de) | 1965-02-11 |
Family
ID=7549645
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET20288A Pending DE1187051B (de) | 1958-06-24 | 1958-06-24 | Einrichtung zum UEberpruefen des Formates und/oder der Lage von rechteckigen flachen Gegenstaenden wie insbesondere Postsendungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1187051B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0227998A1 (de) * | 1985-12-13 | 1987-07-08 | Licentia Patent-Verwaltungs-GmbH | Verfahren zum Steuern des Abzugsvorganges bei einer Vereinzelungseinrichtung und Anordnung zur Durchführung des Verfahrens |
| WO2016166452A1 (fr) * | 2015-04-14 | 2016-10-20 | Holweg Group | Procédé et machine de tri de sacs |
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-
1958
- 1958-06-24 DE DET20288A patent/DE1187051B/de active Pending
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| FR3035013A1 (fr) * | 2015-04-14 | 2016-10-21 | Holweg Group | Procede et machine de tri de sacs plats |
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