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DE1186381B - Maschine zum Stopfen der Baelge von Spielzeugfiguren mit Fasermaterial - Google Patents

Maschine zum Stopfen der Baelge von Spielzeugfiguren mit Fasermaterial

Info

Publication number
DE1186381B
DE1186381B DEL39724A DEL0039724A DE1186381B DE 1186381 B DE1186381 B DE 1186381B DE L39724 A DEL39724 A DE L39724A DE L0039724 A DEL0039724 A DE L0039724A DE 1186381 B DE1186381 B DE 1186381B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stuffing
tamping
machine
fiber material
brush
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL39724A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Leipold
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEL39724A priority Critical patent/DE1186381B/de
Publication of DE1186381B publication Critical patent/DE1186381B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H3/00Dolls
    • A63H3/02Dolls made of fabrics or stuffed
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H9/00Special methods or compositions for the manufacture of dolls, toy animals, toy figures, or parts thereof

Landscapes

  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

  • Maschine zum Stopfen der Bälge von Spielzeugfiguren mit Faserinaterial Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Stopfen der Glieder und Bälge von Spielzeugliguren, welche die Verarbeitung aller dafür geeigneten Füllmaterialien ermöglicht.
  • Das Stopfen der Hüllen von Spielzeugfiguren erfolgt auch heute noch überwiegend in althergebrachter Weise von Hand, indem mit Hilfe eines Stößels vorwiegend Holzwolle durch einen kurzen Trichter zuerst in die Gliedmaßen und danach in den Körper eingefüllt wird, bis die erforderliche Standfestigkeit erreicht ist. Diese Arbeit erfordert insofern ein hohes fachliches Können, weil es von der Geschicklichkeit des Arbeiters abhängt, daß die gestopfte Figur richtige Formen annimmt. Besonders beim Stopfen größerer Figuren sind auch entsprechende Körperkräfte aufzuwenden, die den Arbeiter ermüden und seiner Leistungsfähigkeit enge Grenzen setzen.
  • Es hat deshalb nicht an Versuchen gefehlt, diese Arbeit zu mechanisieren, um den Arbeiter von der schweren körperlichen Arbeit zu entlasten und darüber hinaus auch die Arbeitsproduktivität zu steigern.
  • So wurden beispielsweise eine Stopfmaschine zur Herstellung von Puppen und eine Zuführungsvorrichtung für Puppenstopfmaschinen beschrieben, die Holzwolle verarbeiten. Die Stopfmaschine ist mit einem senkrecht arbeitenden Stopfstößel ausgerüstet, dem ein zweiter, horizontal angeordneter, die Holzwolle aus einem Vorratsbehälter zubringt.
  • Die Bewegung der beiden Stößel erfolgt durch Gelenkhebel, deren mit Langnuten versehene Enden auf Kurbelzapfen gleiten. Daß diese Maschine keine Anwendung in der Praxis gefunden hat, hängt mit ihrer mangelhaften Funktion zusammen. Durch die rechtwinklig zueinander arbeitenden Stößel wird die Holzwolle knotig und verhindert dadurch ein gleichmäßiges modulationsfähiges Stopfen des Körperteiles, Ein weiterer Nachteil liegt darin begründet, daß die in dem Vorratsbehälter befindliche Holzwolle kaum nachrutscht und deshalb der stets von der gleichen Stelle entnehmende Zubringerstößel unzureichend Material fördert.
  • Eine weitere bekannte Maschine zum Füllen von Hohlkörpern mittels Faserrnaterial arbeitet mit zwei einander gegenüber angeordneten zahnstangenähnlichen Förderarinen, die eine einander gegensinnige, etwa ellipsenförinige Greifbewegung ausführen und dabei das durch Unterdruck herangeförderte Fasennaterial von zwei einander gegenüber angeordneten Siebflächen abstreifen, nach unten fördern und durch ein Mundstück in den zu füllenden Hohlkörper drücken.
  • Diese Maschine hat jedoch den Nachteil, daß ein kontinuierliches Stopfen insbesondere bei Verwendung von langfaserigem Material nicht möglich ist, da durch das Fehlen von federnden Abstreifern sich das Stopfmaterial nach kurzer Zeit an den gezahnten Greif- und Stopfarmen verfängt und sich mit diesen ständig mitbewegt, wodurch es nicht mehr aus dem Mundstück ausgestoßen wird. Dadurch kommt es zwangläufig zu einem Materialstau, der dazu füh- ren kann, daß die Maschine beschädigt wird. Zumindestens muß aber bei einer solchen Störung die Maschine geöffnet und gereinigt werden. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß diese Maschine den Hohlkörper nur locker füllt, während feste Füllungen mit dieser Maschine nicht vorgenommen werden können.
  • Weiterhin ist eine Maschine zum Herstellen eines Faservlieses bekannt, bei der das Fasergut über einen Tisch und eine Walze der gezahnten öffnertrommel zugeführt wird, die mit ihren Zähnen vom zugeführten Fasergut einzelne Flocken abzupft und in den Bereich eines im Kreislauf umlaufenden Luftstromes bringt.
  • Durch den Luftstrom wird das Faserinaterial auf eine umlaufende Siebtrommel geschleudert und durch eine Walze zu einem Faservlies gepreßt. Das gepreßte Faservlies wird von der Siebtrommel abgehoben und über ein Förderband weiterbefördert.
  • Diese Zuführungseinrichtung für Faserinaterial hat jedoch den Nachteil, daß die das Fasermaterial aufnehmende Siebtrommel durch die feinen Fasern und den Staub, welche im Material enthalten sind, sich leicht verstopft, wodurch die Materialzufuhr unterbrochen wird.
  • Die genannten Nachteile werden bei einer Stopfmaschine mit einer rotierenden Raspelscheibe, die das Stopfmaterial aus einem drehbaren Materialbehälter abreißt und gegen eine mit Absaugung versehene Siebfläche schleudert, von der ein Stopfstößel das Stopfmaterial durch ein Stopfrohr in das auf dessen Mündung aufgesetzte Spielzeugteil stopft, dadurch vermieden, daß nach der Erfindung der Stopfstößel an seinem Stopfende eine Nadelkrone, die mit im Stopfrohr und nahe seiner Mündung angeordneten federnden Abstreifem zusammenarbeitet, an seinem Schaft eine die Siebfläche reinigende Bürste trägt.
  • Durch den mit der Nadelkrone versehenen Stopfstößel wird das an der Siebfläche locker haftende Stopfinaterial nicht nur sicher in das Stopfrohr befördert, sondern auch durch die federnden Abstreifer zuverlässig vor einer Rückförderung bewahrt, so daß beim nächsten Stopfinaterialnachschub dieses mit großer Kraft in den Hohlkörper gestopft wird. Dadurch erlangt der Hohlkörper die für ein gestopftes Spielzeug erforderliche Steifheit. Die bei jedem Hub des Stopfstößels über das Sieb fahrende Bürstt beugt einer Verstopfung des Siebes unabhängig von der Konsistenz des FüRmaterials, welches aus Holzwolle, Watte, Kapok oder Kunststoffasem bestehen kann, wirksam vor. Zwecks gleichmäßiger Förderung des Stopfmaterials aus dem Vorratsbehälter ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Raspelscheibe gegenüber dem Stopfmaterialbehälter verstellbar.
  • Ferner ist es für eine gleichmäßige Beaufschlagung des Siebes mit lockerem Faserinaterial und zur Verhinderung des Verlustes von Stopfmaterial durch die die Siebfläche reinigende Bürste zweckmäßig, den Schaft des Stopfstößels durch einen Bürstenkranz nach außen abzudichten.
  • Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung derselben an Hand der Zeichnungen, die ein auf die wesentlichsten Funktionselemente beschränktes Ausführungsbeispiel der neuen Einrichtung ohne Antriebsmittel veranschaulichen. In den Zeichnungen stellt F i g. 1 einen Ausschnitt der Einrichtung in Vorderansicht dar; F i g. 2 ist eine Seitenansicht der Einrichtung im Schnitt; F i g. 3 zeigt die vergrößerte Mündung eines Stopfrohres mit den federnd angeordneten Abstreifern; F i g. 4 zeigt ein Bruchstück des Stopfrohres mit der darin gleitenden Nadelkrone des Stopfstößels. Auf einer Arbeitsplatte 1 ist ein mittels Zahnkranz 3 in langsame Umdrehung versetzter Materialbehälter 2 angeordnet. In dessen Bodenteil ragt eine rotierende Raspelscheibe 4, die das Stopfmaterial abreißt und innerhalb des durch das Schutzgehäuse 6 gebildeten Stopfraumes 5 gegen eine Siebfläche 8 schleudert, wo es in aufgelockerter Form durch über eine flexible Rohrleitung 7 wirkenden Unterdruck, der zugleich für die Entstaubung des Stopfmaterials sorgt, so lange festgehalten wird, bis es die Nadelkrone 10 eines sich in steter Auf- und Abwärtsbewegung befindlichen Stopfstößels 9 erfaßt und durch das auswechselbare Stopfrohr 11 in das auf dessen Mündung als Werkstück aufgebrachte Spielzeugteil 12 befördert wird. Um die Zurücknahme des Stopfmaterials durch die Nadelkrone 10 zu verhindern, sind nahe der Mündung des Stopfrohres 11 mit ihren Spitzen in sein Inneres ragende federnde Abstreifer 13 angeordnet. Eine am Stopfstößel 9 angebrachte Bürste 9' streicht während der Hubbewegungen über die Siebfläche 8 und bewirkt damit deren selbsttätige Reinigung, wogegen ein Bürstenkranz 14 in der Gehäusebuchse 15 der Abdichtung dient. Die Zuführungsmenge an Stopfmaterial läßt sich vorn Bedienenden den jeweiligen Erfordernissen entsprechend dadurch regeln, daß eine mit einem Gestänge 16 verbundene Platte 17, am zweckmäßigsten durch Fuß betätigt, das Füllmaterial mehr oder weniger kräftig in das Innere des Behälters 2 drückt, worauf die Riffelscheibe 4 durch Veränderung der Fördermenge an Stopfmaterial reagiert.
  • Die wesentlichste Betätigung beim Stopfen von Gliedern und Bälgen von Spielzeugfiguren mit der erfindungsgemäßen Einrichtung besteht nun darin, daß der Arbeiter den Behälter 2 mit Stopfmaterial füllt, danach die der Einfachheit halber nicht dargestellten Antriebsmittel in Gang setzt und das zu stopfende Werkstück 12 zuerst ganz über das im Durchmesser entsprechend gewählte Stopfrohr 11 stülpt, wobei er mit zunehmender Füllung die Formgebung mit beiden Händen unterstützt und gleichzeitig die Füllmenge nach seinem Ermessen durch Fußbetätigung des Gestänges 16 regelt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Maschine zum Stopfen der Bälge von Spielzeugfiguren oder deren Einzelglieder mit Fasermaterial, in der eine rotierende Raspelscheibe (4) angeordnet ist, die das Stopfmaterial aus einem drehbaren Materialbehälter (2) abreißt und gegen eine mit Absaugung (7) versehene Siebfläche (8) schleudert, von der ein Stopfstößel (9) das Stopfmaterial durch ein Stopfrohr (11) in das auf dessen Mündung aufgesetzte Spielzeugteil stopft, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfstößel (9) an seinem Stopfende eine Nadelkrone (10), die mit im Stopfrohr und nahe seiner Mündung angeordneten federnden Abstreifern (13) zusammenarbeitet, an seinem Schaft eine die Siebfläche reinigende Bürste (9') trägt.
  2. 2. Stopfmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Raspelscheibe (4) gegenüber dem Stopfmaterialbehälter (2) verstellbar ist. 3. Stopfmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft des Stopfstößels (9) durch einen Bürstenkranz (14) nach außen abgedichtet ist.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 454 297; deutsche Auslegeschrift Nr. 1107 565; USA.- Patentschrift Nr. 2 476 723.
DEL39724A 1961-08-05 1961-08-05 Maschine zum Stopfen der Baelge von Spielzeugfiguren mit Fasermaterial Pending DE1186381B (de)

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Publications (1)

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DE1186381B true DE1186381B (de) 1965-01-28

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ID=7268776

Family Applications (1)

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DEL39724A Pending DE1186381B (de) 1961-08-05 1961-08-05 Maschine zum Stopfen der Baelge von Spielzeugfiguren mit Fasermaterial

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DE (1) DE1186381B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5316197A (en) * 1992-12-01 1994-05-31 Cemen Tech, Inc. Feeder for adding fibrous material to a conveyor having concrete ingredients
EP1808214A1 (de) * 2006-01-12 2007-07-18 Todd Gordon Mechanische Vorrichtung zum Füllen von Plüschtieren

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE454297C (de) * 1928-01-03 Walter Huendorf Stopfmaschine zur Herstellung von Puppen
US2476723A (en) * 1946-04-11 1949-07-19 Goldberg Max Positive grip filling machine
DE1107565B (de) * 1954-03-10 1961-05-25 Curlator Corp Maschine zum Herstellen eines Faservlieses

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