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DE1176581B - Verfahren und Vorrichtung zum Sortieren, insbesondere von mineralischem Material - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Sortieren, insbesondere von mineralischem Material

Info

Publication number
DE1176581B
DE1176581B DEB71853A DEB0071853A DE1176581B DE 1176581 B DE1176581 B DE 1176581B DE B71853 A DEB71853 A DE B71853A DE B0071853 A DEB0071853 A DE B0071853A DE 1176581 B DE1176581 B DE 1176581B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
combs
combing
conveyor belt
sorted
sorting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB71853A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Cecil Brauchla
Paul Peter Ruminsky
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1176581B publication Critical patent/DE1176581B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/10Screens in the form of endless moving bands
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B9/00General arrangement of separating plant, e.g. flow sheets
    • B03B9/06General arrangement of separating plant, e.g. flow sheets specially adapted for refuse
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/50Reuse, recycling or recovery technologies
    • Y02W30/52Mechanical processing of waste for the recovery of materials, e.g. crushing, shredding, separation or disassembly

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
  • Sorting Of Articles (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Sortieren, insbesondere von mineralischem Material Die vorliegende Erfindung betrifft ein Trockenverfahren zum Sortieren von Material, insbesondere Sortieren ohne Wasser großer Mengen von mineralischem Material vor der Aufbereitung mittels Luft.
  • Es wurde bisher weder ein wirksames Verfahren noch eine Vorrichtung zum Trockensortieren von mineralischem Material in großen Mengen vorgeschlagen. Die bei den bekannten Sortierverfahren verwendeten Siebe werden verstopft und müssen gereinigt werden, und zwar entweder im Vakuum, durch Schlagen, Schütteln oder Umkehrspülung. Andererseits werden Zentrifugalkräfte angewandt, um das zu sortierende Material mit unterschiedlicher Wirkung durch das Sieb zu drücken. Es erübrigt sich zu sagen, daß dieses Drücken durch das Sieb und die Anwendung von Schlägern auf das .Sieb od. dgl. eine ständige Zerkleinerung des zu sortierenden Materials über die Grenzen der Feinheit des Sortiersiebes hinaus bewirkt. Dieses Durchdrücken führt zu Verstopfung, Bruch und kurzer Lebensdauer des Siebes. Auch die Notwendigkeit, Wasser zum Durchdrücken zu verwenden, ist ein Nachteil. Bei den Sortierverfahren, die ohne Wasser arbeiten, ist die Bearbeitungsmenge äußerst beschränkt. Es gibt praktisch kein befriedigendes Verfahren, weder zum Sortieren größerer Menge von feinem Material noch zum Sortieren von unregelmäßig geformtem Material wie Schlacke, die ständig die bekannten Sortiersiebe verstopfen.
  • Nach einem Vorschlag wird das Sortieren so durchgeführt, daß das zu sortierende Material auf einem Förderband vorwärts bewegt wird, während eine Vielzahl von Bürsten gegen das Oberteil des Förderbandes rotiert. Die enger angeordneten Borsten dieser Bürsten stoßen die größeren Stücke des Materials von der Seite des Förderbandes, während das kleiner sortierte Material sich entlang des Bandes vorwärts bewegen kann. Eine Vielzahl von Bürsten mit zunehmend enger angeordneten Borsten wird verwendet, um getrennt Mengen von verschieden sortiertem Material zu entfernen. Gemäß der vorliegenden Erfindung wird jedoch ein besseres Sortieren erzielt, indem das zu sortierende Material über einen ausreichenden horizontalen Abschnitt der Vorwärtsbewegung wiederholt gekämmt wird. Dieses Kämmen wird dadurch erreicht, daß eine Vielzahl von quer ausgerichteten sich radial erstreckenden Kämmvorrichtungen auf einem endlosen Band mit länglichem Querschnitt angeordnet ist, dessen obere und untere Abschnitte parallel zum Förderband liegen. Auf diese Weise kommt das zu sortierende Material mehr als einmal mit einem Kamm in Berühreng, so daß sowohl ein genaueres als auch ein schnelleres Sortieren ermöglicht wird. Es sind auch Vorrichtungen vorgesehen, die die Kämme quer hin und her bewegen oder schwingen, so daß sowohl ein verbesserter Kämmvorgang als auch kontinuierliche Reinigung der Kammzähne von verstopfendem Material erzielt wird.
  • Demnach ist eine Aufgabe der Erfindung, ein kontinuierliches Verfahren zum Sortieren von Material zu schaffen, ohne daß dabei das zu sortierende Material zerstört wird.
  • Eine andere Aufgabe der Erfindung ist, ein verbessertes Verfahren zum Trockensortieren durch Kämmen zu schaffen, bei dem verschiedene Größen des Materials nacheinander entfernt werden, wobei eine ständige Verminderung der Menge des zu bearbeitenden Materials erfolgt.
  • Noch eine weitere Aufgabe der Erfindung ist, ein Verfahren zum Sortieren von sich vorwärts bewegendem Material zu schaffen, bei dem wiederholtes Kämmen über einen horizontalen Abschnitt des vorwärts bewegten Materials erfolgt.
  • Einzelheiten der Vorrichtung sind aus der folgenden Beschreibung zusammen mit den Zeichnungen ersichtlich.
  • F i g. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform der Vorrichtung, die die Kämmanlage zeigt, die über dem sich vorwärts bewegenden Förderband, über welches das zu sortierende Material geführt wird, angeordnet ist; Fi g. 2 ist eine Draufsicht auf die Vorrichtung gemäß F i g. 1; F i g. 3 ist die Rückansicht der Vorrichtung mit der Antriebseinrichtung des Kammes; F i g. 4 ist eine vergrößerte Ansicht des Kammzahnes; F i g. 5 ist eine perspektivische Darstellung in auseinandergezogener Anordnung der Halter der Kammzähne; F i g. 6 ist eine vergrößerte perspektivische Teilansicht der Halterungen der Kammzähne, die in ihren Kanälen angeordnet sind: F i g. 7 ist ein vergrößerter Teil-Querschnitt des Lagers entlang der Linie 7-7 der F i g. 9; Fi g. 8 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht des linearen Lagers, wie es für die Hin- und Herbewegung der Kämmanlage verwendet wird; F i g. 9 ist eine vergrößerte Draufsicht auf die Kammschwinganlage; F i g. 10 ist die Vorderansicht der Bürstenanlage, die entgegen der Vorwärtsbewegung des zu sortierenden Materials auf dem Förderband 12 rotiert; F i g. 11 ist ein Querschnitt entlang der Linie 11-11 der F i g. 12; F i g. 12 ist eine Draufsicht auf eine Einrichtung, bei der mehrere Kämmvorrichtungen in bezug auf das sich vorwärts bewegende Förderband 12 abwechselnd geneigt angeordnet sind; F i g. 13 ist eine Vorderansicht einer abgeänderten Ausführungsform mit weniger Kämmanlagen, von denen nur drei jeweils parallel zu dem sich vorwärts bewegenden Förderband liegen; F i g. 14 ist ein perspektivischer Teilschnitt einer abgeänderten Einrichtung; F i g. 15 ist ein Querschnitt durch die Vereinigungsstelle der Bürsteneinheit gemäß F i g. 14 mit der oberen Auflage 160; F i g. 16 ist eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einer anderen Ausführungsform der Erfindung; F i g. 17 ist eine Seitenansicht der Spule und des Induktorbügels, die in der Bürstenseitenplatte angeordnet sind; F i g. 18 ist eine weitere Ausbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung, bei der die einzelnen Kämme an endlosen Ketten anstatt an einem Förderband angeordnet sind; F i g. 19 ist eine perspektivische Ansicht einer abgeänderten Vorrichtung, bei der eine Vielzahl von Siebstreifen an Stelle von quer ausgerichteten Kämmen an einem endlosen Band angeordnet sind; F i g. 20 ist eine perspektivische Teilansicht eines abgewandelten Kammzahnes mit zugespitztem Querschnitt; F i g. 21 ist eine Seitenansicht einer weiteren Ausbildungsform der Kammzähne mit welligem Profil; und F i g. 22 ist eine Seitenansicht solcher Kammzähne, die sich seitlich erstreckende Dorne aufweisen.
  • In F i g. 1 ist eine Sortierbank 10 dargestellt, die aus einem endlosen Förderband oder Riemen 12 besteht, das kontinuierlich oberhalb eines aus rostfreiem Stahl od. dgl. bestehenden Tisches 14 vorwärts bewegt wird. Dieser Tisch 14 hat sich nach unten erstreckende Bordflansche 16 und wird von einem Gestell getragen, das aus Längsgliedern 24 und Beinen 26 besteht. Das zu sortierende Material 28 wird auf das Förderband 12 gebracht und durch Seitenplatten oder Schutzbleche 200 bei seiner Vorwärtsbewegung zum Sortiermechanismus 32 vom Herunterfallen bewahrt.
  • Der Sortiermechanismus besteht aus zwei Seitenplatten 34 und 36 und einem endlosen Band 118, das über Walzen 38 läuft, welche an den sich durch die Platten 34 und 36 erstreckenden Wellen 40, 42 angeordnet sind. Die Wellen 40 und 42 sind in Kugellagern 48 gelagert und können in den Seitenplatten mit Hilfe ihrer entsprechenden Lagerverankerungsplatten 44 und 46 befestigt werden. Wie in F i g. 11 dargestellt, können die Verankerungsplatten 44 und 46 in den Seitenplatten mittels Bolzen 76 befestigt werden. Zu diesem Zwecke haben die Verankerungsplatten 46 längliche Schlitze, so daß das Einstell-Längsstück 184 mit Bolzen 76 verwendet werden kann, um die Welle 42 in verschiedenen Stellungen festzulegen und so das endlose Band 118 anzuspannen. Die Walzen 38 können quer zwischen den Platten 34 und 36 mit Hilfe der die entsprechenden Wellen 34 und 36 umfassenden Lagerbüchsen 50 befestigt werden.
  • Mit dem endlosen Band 118 sind mittels Schrauben 60 Quer-U-Eisen 52 verbunden. Die Schrauben erfassen Dichtungsscheiben 62, welche innerhalb der Längsnuten 64 an der inneren Seite des Bandes 118 angebracht sind.
  • Wie aus den F i g. 4 bis 6 ersichtlich, bestehen die einzelnen Kämme aus Bürstenhalterungen 58, die am Boden eine horizontale Rille 72 und vertikal gefräste Schlitze 68 aufweisen. In diesen Schlitzen können die einzelnen Zähne 70 mit Epoxydharz oder einem ähnlichen Klebstoff festgeklebt werden. Jeweils ein Paar Halterungen 58 ist durch Kappenbolzen 130 miteinander verbunden, die sich in Gegenschlitzen (nicht dargestellt) im U-Eisen erstrecken und in diesen mittels Bolzen 132 befestigt sein können. Gemäß F i g. 4 kann ein Positionsstab 74 in der Nut 72 eingepaßt sein, um zu sichern, daß die Oberteile der Halterungen 58 nach innen gedrückt werden, um die Zähne 70 besser zu befestigen. Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung sind die einzelnen Zähne 1,27 cm tief in den Halterungen 58 eingebettet und ragen etwa 3,80 cm oberhalb derselben hinaus. Es wurden Drähte mit einem Durchmesser von etwa 1,1 bis 1,5 mm verwendet, aber es ist anzunehmen, daß solche mit einem Durchmesser von etwa 0,25 mm wirksamer sind. Offenbar können sogar Drähte mit kleinerem Durchmesser und besonderer Festigkeit verwendet werden, wenn der über die Halterungen 58 hinausragende Teil verkürzt wird.
  • Wie in den F i g. 6 und 11 dargestellt, haben die U-Eisen 52 an jedem Ende eine Leiste 54, so daß abgeschrägte Kanten 56 während der Rotation mit horizontalen Führungsgliedern 66 in Berührung kommen. Diese Anordnung gewährleistet, daß normalerweise in jedem gegebenen Augenblick eine Vielzahl von Kämmen dem sich auf dem Förderband 12 vorwärts bewegenden Material vorgelegt wird.
  • In den F i g. 1, 2, 3 und 9 sind wechselwirkende Anzeigerwellen 78 und 80 gezeigt, die in Seitenplatten 34 und 36 mittels linearer Laufkugellager 96 angeordnet sind. Um die Wechselbewegung zu bewirken, werden die Kugellager 98 in der Höhlung 100 verwendet. Diese Ausführungsform ist genauer in F i g. 7 dargestellt. Die entsprechenden Wellen 78 und 80 sind durch Stifte 128 od. dgl. an Schutzkappen 104 befestigt. Diese Stifte sind gegen den abgeflachten Abschnitt 126 der Welle festgelegt. Zwischen die Schutzkappe 104 und das Lager 96 kann ein Ring 102 aus Schaumgummi eingefügt werden. Die Anzeigerwellen erstrecken sich durch die Seitenplatte 34, wobei letztere mit einer Aufhängung, allgemein mit 82 bezeichnet, verbunden wird. Diese Aufhängung besteht aus vertikalen Einstellstäben 84, die vom einstellbaren oberen Führungsglied 86 und vom unteren Führungsglied 88 getragen werden. Die gesamte Aufhängung ist an jeder Seite an ähnlichen Armen 90 befestigt, die horizontale Schlitze 122 aufweisen, welche eine schräge Lage des ganzen Sortiermechanismus 32 gegenüber dem Förderband ermöglichen. Ein Motor 110 wird von dem Befestigungsglied 106 getragen, das seinerseits an der Leiste des Führungsgliedes 88 mittels Bolzen 108 befestigt ist. Wie aus F i g. 9 ersichtlich, hat die Motorwelle 112 eine als Exzenter ausgebildete Spitze 114, die in das Messingkopfstück 120 paßt. Dieses Kopfstück ist mit den entsprechenden Anzeigerwellen 78, 80 mit Hilfe des Bügels 116 verbunden. Wenn die Welle 112 rotiert, bewirkt die sich im Kopfstück 120 bewegende Exzenterspitze 114 die querlaufende Hin- und Herbewegung des Bügels 116 und der Anzeigerwellen 78 und 80. Natürlich können an Stelle des Exzenters auch verschiedene andere Vorrichtungen verwendet werden, um die Anzeigerstäbe hin und her zu bewegen und so das Schwingen des Kämmsatzes zu bewirken. Es wurde gefunden, daß eher die Periodenzahl (Frequenz) als der Ausschlag (Amplitude) der Schwingung für die Verbesserung der Kämmwirkung und Reinigung der einzelnen Kammzähne wesentlich ist. Die Welle 112 zeigte bei einer Vorwärtsbewegung des Förderbundes 12 um etwa 80 cm pro Minute 1700 Umdrehungen pro Minute mit großem Schwingungseffekt. Es wird angenommen, daß höhere Periodenzahlen der Schwingung noch wirksamer sind. Die Schwingungsfrequenz darf jedoch nicht so groß sein, daß das zu sortierende Material zerbrochen oder zermahlen wird.
  • Wie in F i g. 1 dargestellt, treibt der Motor 130 über eine Transmission 136 die Welle 130 an, die mit einer Rolle versehen ist. Der Riemen umfaßt die Rolle der Welle 130 und eine entsprechende Rolle 202, die an der Welle 40 befestigt ist. Diese gesamte Antriebseinrichtung kann auf einer Platte 142 angebracht sein, die an den Längsgliedern 24 des Rahmens befestigt ist.
  • Es ist ersichtlich, daß der ganze Kämmsatz entgegen der Vorwärtsbewegung des Förderbandes 12 rotiert. Das Material 30, das nicht durch die Zähne 70 der einzelnen Kämme oder zwischen den Räumen zwischen den Spitzen der Kammzähne und dem Band 20 durchgehen kann, wird durch die schräg gestellten Kämme zu einer Abfangschippe 18 für sortiertes Material abgeleitet, die ihrerseits zu einem Fall-Luft-oder dergleichen Sammler über eine auf einer Strebe 22 liegende Rinne 20 führen kann. Das feinere Material, das durch die einzelnen Zähne 70 hindurchgegangen ist, wird entlang dem Band vorwärts bewegt, wobei es nacheinander mit Bürstensätzen in Berührung kommt, die mit 172, 174 und 176 in F i g. 12 bezeichnet sind.
  • Es wurde gefunden, daß die querlaufende Hinundherbewegung oder Schwingung des Kämmsatzes nicht nur den Kamm reinigt, sondern tatsächlich die Wirksamkeit des Kammes bei der Vorwärtsbewegung durch das zu sortierende Material erhöht. Einige der Vorteile bei der Anwendung von Kämmen zum Sortieren gegenüber den bekannten Einrichtungen können einfach wie folgt zusammengefaßt werden: 1. Die Kämme werden nicht verstopft. Infolgedessen ist jeder Satz der Kammzähne beim Berühren des zu sortierenden Materials zu 100 °/o wirksam.
  • 2. Sowohl die Kämme als auch die einzelnen Kammzähne sind einzeln angeordnet und daher ohne Kostenaufwand auswechselbar.
  • 3. Die Kämme sorgen für eine kontinuierliche Entfernung der Hauptmenge vom Förderband, anstatt in Haufen das ganze große Gewicht des zu sortierenden Materials zu bearbeiten.
  • 4. Da die Kammzähne über eine geringe Entfernung feiner und fester gemacht werden können, erreicht man Einsparung von Draht, verglichen mit den bekannten Siebvorrichtungen.
  • 5. Da die Kämme nicht bespült werden müssen, ist kein Wasser erforderlich, und die Kämme sind weit dauerhafter als die bekannten Siebe.
  • 6. Die Kämme sind leichter zu reinigen, und da das zu sortierende Material nicht durchgedrückt wird, gibt es nur minimale Verstopfung.
  • Die Kammzähne 70 selbst können aus einer schweren Nickel-Chrom-Legierung hergestellt sein. Zusätzlich zu der Schwingung der Kämme kann auch eine Vibriervorrichtung für das Band vorgesehen sein, um die gleichmäßige Verteilung des zu sortierenden Materials zu gewährleisten, wenn es sich der Bürstvorrichtung nähert. Es wurde jedoch gefunden, daß die Kämme selbst das zu sortierende Material ausreichend verteilen, unabhängig von der Art und Weise, in der es auf das Förderband 12 gebracht wurde. Es wurde außerdem gefunden, daß der Abstand zwischen den Spitzen der Zähne 70 und dem Oberteil des Förderbandes geringer sein muß als der Abstand zwischen den einzelnen Zähnen, damit ein Quetschen der großen ,Stücke durch den Kämmsatz vermieden wird. Die Zähne müssen nicht längs ausgerichtet sein. Weiterhin wurde festgestellt, daß die Zähne nicht während ihres ganzen Umlaufes schwingen müssen. Sie können im wesentlichen in ihrem Umlauf nur während des Kämmvorganges und im Zähnereinigungsabschnitt in Schwingung versetzt werden. Das ist nur ein 50°-Abschnitt des Umlaufes, wie in F i g. 10 dargestellt. Natürlich kann an Stelle eines endlosen Förderbandes 12 ein Vibrator-Förderer verwendet werden. Eine solche Zuführungsvorrichtung hat bei einer Zuführung von 45,4 kg pro 28 cms eine Kapazität von 15 Tonnen pro Stunde.
  • Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 13 ist das endlose Band mit weniger Sätzen von Zähnen 70' versehen, wobei . gleichzeitig nur drei der einzelnen Kammeinheiten parallel zu dem sich vorwärts bewegenden Förderband 12' stehen. Dies ist eine Vereinfachung der Vorrichtung, die insbesondere dort geeignet ist, wo das Sortieren des Materials in einer Größenordnung von 5 Siebfeinheit oder größer gewünscht wird.
  • F i g. 14 zeigt einen abgewandelten Kammsatz 144, der zwischen Endführungsteilen 146 mittels Wellen 148 gelagert ist. Die einzelnen Endteile 146 sind an einem Ob-erteil 150 befestigt, das einen Dübel 156 mit Gierung aufweist, um in eine entsprechende Nut 158 im Kopfteil 160 einzugreifen. Dieses Kopfteil 160 wird von .Säulen 164 mittels Streben 170 getra--en. Der ganze Aufbau kann im Abstand vom Förderband 12 auf der Basis 168 angeordnet sein.
  • Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 1.6 und 17 ist ein Induktorbüge1180 vorgesehen, der in dem Seitenteil 34 intermediär in der Spule 182 angeordnet ist. Da die einzelnen Leisten 54 an den Induktorbügel 180 anstoßen, wird der gesamte Bürstensatz durch den wechselnden Strom, der durch die Spule 182 induziert wird, kontinuierlich in Schwingungen versetzt.
  • In der Ausführung gemäß F i g. 18 sind die U-Eisen 52 nicht an einem endlosen Förderband angeordnet, sondern an drei getrennten Ketten 192 mittels Ansatzstücken 186 und Stiften 188 befestigt. Die Ketten 190 sind um Zahnräder 192 drehbar, welche an der Welle 194 angeordnet sind. Die Welle ist in Lagerbüchsen 198 gelagert und wird durch das Getriebe 196 angetrieben. Bei dieser Ausbildung der Vorrichtung ist das endlose Förderband vollständig weggelassen, wodurch ein besonders einfaches Reinigen ermöglicht wird.
  • In F i g. 19 zeigt die abgeänderte Vorrichtung einzelne Streifen von Sieben 104, die an Stelle von Zähnen 70 verwendet werden. Die Befestigung erfolgt durch ähnliche Mittel wie in den F i g. 4 bis 6 dargestellt. Die Anordnung ist für eine vierdimensionale Sortierung der Materialien vorgesehen.
  • Verschiedene Gestaltungen der Zähne 70 sind in den F i g. 20 bis 22 dargestellt. In F i g. 20 hat der Zahn 70 einen zugespitzten Querschnitt. In F i g. 21 haben die Zähne 208 ein wellenförmiges Profil, und in F i g. 22 haben die Zähne 70 einzelne, sich seitlich erstreckende Dorne 206, die die Wirkung der in F i g. 19 dargestellten Siebe haben, wobei jedoch hier ein weniger kostspieliges Auswechseln der einzelnen Zähne möglich ist.

Claims (13)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Sortieren von Material, dadurch gekennzeichnet, daß das horizontal vorwärts bewegte zu sortierende Material wiederholt über einen Abschnitt gekämmt wird, die größeren Stücke des Materials, die nicht durch die Kämmvorrichtung hindurchgehen können, entfernt werden und nacheinander die kleineren Stücke des zu sortierenden Materials weiter durch die Kämmvorrichtung vorwärts bewegt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kämmen entgegengesetzt zur Vorwärtsbewegung erfolgt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kämmen schräg zu der Vorwärtsbewegung erfolgt, so daß das Entfernen der größeren Stücke des Materials erleichtert wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß während des Kämmens des Materials ein Schwingen in Querrichtung erfolgt.
  5. 5. Verfahren zum Sortieren von Material, dadurch gekennzeichnet, daß das zu sortierende Material auf einem Förderband (12) vorwärts bewegt wird, das Material über einen Abschnitt während der horizontalen Vorwärtsbewegung mit einer Vielzahl von Kämmen längs gekämmt wird, die Kämme während des Kämmvorganges in Schwingung versetzt werden, die größeren Stücke des Materials, die nicht durch die Kämme hindurchgehen können, entfernt werden und die kleiner aussortierten Stücke, die durch die Kämme vorwärts bewegt werden, nacheinander entfernt werden.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Material abwechselnd mit einer Vielzahl von Kammsätzen mit zunehmend feineren Kämmen schräg gekämmt wird.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit der Vorwärtsbewegung und des Kämmens als ein Kontrollfaktor variiert wird. B.
  8. Vorrichtung zum Sortieren von Material, gekennzeichnet durch ein endloses Förderband (12), eine Vorrichtung zum Zuführen des zu sortierenden Materials (30) auf das Förderband (12), eine Kämmvorrichtung, die oberhalb und quer über dem Förderband (12) angeordnet ist und mit dem vorwärts bewegten Material in Berührung kommt und eine drehbare Basis mit länglichem Querschnitt sowie eine Vielzahl von sich radial erstreckenden Zähnen (70) besitzt, und eine mit den Zähnen verbundene Schwingvorrichtung.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von quer ausgerichteten, sich radial erstreckenden Kämmen an einem endlosen Kammband (118) angeordnet ist, die Kämme sich quer über das Band (118) erstrecken und das Band einen länglichen Querschnitt hat, wobei sowohl der Ober- als auch der Unterabschnitt parallel zum Förderband (12) liegt und querlaufende gegenwirkende Mittel an dem Band vorgesehen sind.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von endlosen Kämmbändern mit quer ausgerichteten, sich radial erstreckenden Kämmen vorgesehen sind, die abwechselnd schräg in bezug auf das Förderband (12) angeordnet sind.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kämme einzelne Zähne (70) mit zugespitzten Querschnitten aufweisen.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kämme einzelne Zähne mit wellenförmigem Profil (208) aufweisen.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kämme einzelne Zähne mit sich seitlich erstreckenden Dornen (206) aufweisen.
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