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DE1184860B - Anordnung zur Anzeige des Abgleichs zweier Gleichspannungen - Google Patents

Anordnung zur Anzeige des Abgleichs zweier Gleichspannungen

Info

Publication number
DE1184860B
DE1184860B DEL42837A DEL0042837A DE1184860B DE 1184860 B DE1184860 B DE 1184860B DE L42837 A DEL42837 A DE L42837A DE L0042837 A DEL0042837 A DE L0042837A DE 1184860 B DE1184860 B DE 1184860B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltages
voltage
arrangement according
arrangement
adjustment
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL42837A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Helmut Frenk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ernst Leitz Wetzlar GmbH
Original Assignee
Ernst Leitz Wetzlar GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ernst Leitz Wetzlar GmbH filed Critical Ernst Leitz Wetzlar GmbH
Priority to DEL42837A priority Critical patent/DE1184860B/de
Publication of DE1184860B publication Critical patent/DE1184860B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R17/00Measuring arrangements involving comparison with a reference value, e.g. bridge

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description

  • Anordnung zur Anzeige des Abgleichs zweier Gleichspannungen Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Anzeige des Abgleichs bei Gleichspannungsmessungen, wie er beispielsweise bei Bräckenschaltungen, Zweistrahifotometern usw. angewendet wird.
  • Es ist bereits eine Anordnung zum Einregelt oder Messen von Stromstärken und Spannungen, insbe sondere der Stromaufnahme einer Bildwerferlampe bekannt, bei der zwei bezüglich ihrer Helligkeit miteinander vergleichbare elektrische Strahler verwendet sind, die bei den auftretenden Arbeitstemperaturen verschiedene Strom-Tempefatur-Charakteristik aufweisen (z. B. zwei Glühlampen) in der Weise, daß beide Strahler von Strömen durchflossen werden, die sich mit der. einzuregelnden oder zu messenden Stromstärke verändern, so daß verschiedenen, die Strahler durchließenden Strömen ein verschiedenes Verhältnis der Strahlungsintensitäten beider Strahler entspricht.
  • Auch ist es bekannt, zur Ermittlung des Nullabgleichs sogenannte Null-Instrumente zu verwenden, deren Zeigerausschiag angibt, wie weit und in welcher Richtung man noch nachregein muß, bis man den Abgleich erreicht hat. Derartige Instrumente sind verhältnismäßig teuer.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine im Aufwand einfachere Anordnung zur Anzeige des Nullabgleichs zu schaffen.
  • Eine Anordnung zur Anzeige des Abgleichs zweier Gleichspannungen besteht gemäß der Erfindung aus einer mit Transistoren aufgebauten Triggerschaltung, in der als Kollektorwiderstände stromanzeigende Bauelemente verwendet sind, wobei die Triggerschaltung gleichzeitig mit den Meßspannungen sowie mit mindestens einer überlagerten Wechselspannung gespeist wird.
  • Würde man die Wechselspannung weglassen, so ließe sich nur die Richtung der notwendigen Abgleichbewegung (z. B. Drehen eines Potentiometers in der einen oder anderen Richtung) erkennen, nicht jedoch deren Größe. Außerdem würde sich die Hysterese der Triggerstufe störend als Ungenauigieit bemerkbar machen. Die Spannung Spitze - Spitze der überlagerten Wechselspannung ist für empfindlichen Abgleich etwas, für groben Abgleich viel größer als der Spannungssprung für die Hysterese der Triggerstufe.
  • In F i g. 1 ist eine Schaltungsanordnung dargestellt, in der zwei Transistoren 10, 11 unter Zuhilfenahme von Kondensatoren und Widerständen in bekannter Weise zu einer symmetrischen Triggerstufe mit zwei Eingängen zusammengeschaltet sind. Als Kollektorwiderstände sind zwei Glühlampen 12, 13 verwendet.
  • Dieser Triggerstufe werden über die beiden Eingänge die zu vergleichenden Gleichspannungen q und U., zugeführt, die beispielsweise durch zwei Spannung, teiler erzeugt werden, die je einen Fotowiderstand 14, 15 aufweisen. Außerdem wird einer der Eingänge über einen Kondensator 16 rnit nachgeschaltetem Widerstand 17 mittels einer dreieck- oder sinus förmigen Wechselspannung beaufschlagt.
  • Eine entsprechende vereinfachte Schaltungsanordnung ist in F i g. 2 gezeigt. Hier sind zwei pnpTTransistoren20, unter Zuhilfenahme eines Kondensators und von Widerständen in bekannter Weise zu einer Triggerstufe mit nur einem Eingang zusammengeschaltet. Als Kollektorwiderstände sind zwei Lampen 22, 23 verwendet. Die Ansteuerung der Stufe mit der Meßgleichspannurg Ul erfolgt in bekannter Weise über den Verbindungspunkt B eines aus Widerständen 24, 25 gebildeten Basis-Spannungsteilers für den Transistor 20. Die Vergleichsspannung U2 wird in dieser Anordnung durch den Spannungsabfall am gemeinsamen Emitterwiderstand 26 gebildet. Gleichzeitig wird am Punkt über einen Kondensator 27 sowie einen in Reihe mit ihm liegenden Widerstand 28 eine beispielsweise dreieckförmige Wechselspannung eingespeist. Diese wird von einem Generator 29 geliefert und von diesem über einen aus Widerständen 30, 31, 32 gebildeten Spannungsteiler abgenommen. Dem Widerstand 32 ist ein Schalter 33 parallel geschaltet, der zweckmäßigerweise als Drücker ausgebildet ist.
  • Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist aus den F i g. 3 und 4 ersichtlich. Die Abszisse gibt den Zustand wieder, in dem beide Gleichspannungen gleich groß sind, die beiden gestrichelten Parallelen die Kippgrenzen der Anordnung. Liegt nun beispiels, weise eine starke Gleichspannungsdifferenz vor, so wird diese (bei nichtbetätigtem Drücker) von einer hohen Wechselspannung Uw überlagert, und z. B. die Lampe 22 brennt dauernd oder wesentlich heller als die Lampe 23, weil in ihr die langen Impulse zur Wirkung kommen. Ein Grobabigleich der Spannung, differenz bewirkt sodann, daß die beiden Lampen gleich hell aufleuchten, weil dann beide gleichlange Impulse bekommen. Schließt man nun den Schalter 33, so wird (vgl. Fig. 4) bei einer noch vorhandenen schwachen Spannungsdifferenz gleichen Verhältnisses die Lampe 22 heller als die Lampe 23 brennen, weil Unterschiede in der Impulslänge größer geworden sind. Der Feinabgleich ist dann erreicht, wenn beide Lampen gleich hell aufleuchten.
  • An Stelle der Lampen können auch magaetische Schauzeichen verwendet werden. Auch läßt sich mit Vorteil mit einer solchen Triggerschaltung ein Servomotor speisen, der dann einen dauernden Nullabgleich bewirkt.
  • Eine weitere vorteilhafte Anwendung «des Gegenstandes der Erfindung ist bei Geräten möglich, bei denen der Abgleich durch die Symmetrie einer Rechteckspannung gekennzeichnet ist. Eine solche Spannung ist in F i g. 5 b dargestellt, während bei F i g. 5 a t eine, bei Fig.Sc der andere Spannungsanteil überwiegt. Eine Schaltungsanordnung, bei der eine solche Spannung vorliegt, ist in F i g. 6~schematisch dargestellt. Eine Triggerstufe 40 bekannter Bauart weist zwei Ausgänge auf, an denen gegeuphasige Rechteckspannungen nach Fig.5 anstehen. Durch einfache Integration mit Hilfe von RC-Gliedern 41 bis 44 entstehen Gleichspannungen, die einer nach F i g. 1 aufgebauten Triggerstufe 4S mit zwei Eingängen zugeführt werden. Im Falle des Abgleichs sind diese Gleichspannungen gleich groß (Hälfte der zerhackten Gleichspannung), bei Verstimmung wird die eine höher, die andere niedriger. Diesen Gleichspannungen sind durch die Integration bereits Dreieckspannungen überlagert, deren Amplituden durch die Zeitkonstanten derRC-Glieder bestimmt sind und daher also an die Hysteresespannung der Triggerstufe 45 angepaßt werden können.
  • Die Empfindlichkeit einer solchenAnordnung kann noch wesentlich durch einen vorgeschalteten Differenzverstärker erhöht werden, wie er beispielsweise in F i g. 7 dargestellt ist. Wiederum stellt der Trigger 40 die gegenphasigen, unsymmetrischen Rechteckspannungen zur Verfügung. Diese werden in RC-Gliedern 41', 46 und 43', 47 integriert und den Basen zweier Transistoren 48, 49 zugeführt, wobei diesmal als Beispiel die Kondensatoren mit den Kollektoren dieser Transistoren verbunden sind, die so in bekannter Weise als Miller-Integratoren arbeiten.
  • Die Transistoren 48 und 49 besitzen als Differenzverstärker einen gemeinsamen Emitterwiderstand 50.
  • An den Kollektorwiderständen 51 und 52 erscheint min verstärkt die Differenz der integrierten Gleichspannungen, überlagertvon.?der ebenfalls verstärkten Dreieckspannung.
  • Der nachfolgende Trigger ist in diesem Beispiel in bekannter Weise aus 2 npn-Transistoren 53 und 54 sowie 2pnp-TransistorenS5 und 56 aufgebaut. Er kann so mit optimalem Wirkungsgrad einen Servomotor umschalten, der in diesem Beispiel als Last eingesetzt ist. (Dieser kann in bekannter Weise die übrige, nicht gezeichnete Apparatur so beeinflussen, daß die unsymmetrische Rechteckspannung symme trisch wird. Es liegt dann ein geschlossener Regelkreis vor.) Die in F i g. 7 gezeichnete Ankopplung des Triggers an den Differenzverstärker ist unsymmetrisch wie in Fig.2; sie kann aber ebenso symmetrisch entsprechend der F i g. 1 ausgeführt werden.
  • PatentanspBiiche: 1. Anordnung zur. Anzeige des Abgleichs zweier Gleichspannungen, d ad u r c b gek e n n i e i chnet, daß sie als einer mit Transistoren aufge bauten Triggerschaltung besteht, in der als Kollektorwiderstinde stromanzeigende Bauelemente verwendet sind, und' daß die Triggerschaltung gleichzeitig mit den Meßspannungen sowie mit mindestens einer überiagerten Wechselspannung gespeist wird.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß äls KollektorwiderständeGlühlampen verwendet sind.
    3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch~ gekennzeichnet, daß als Kollektorwiderstände magnetisch gesteuerte Schauzeichen verwendet sind.
    4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Kolléktorwiderstände die Wicklung eines Gleichstrom-Servomotors geschaltet ist.
    5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zu vergleichenden Gleich spannungen in Form zweier gegenläufiger Rechteckspannungen vorliegen, die nach einer mittels zweier RC-Glieder durchgeführten Integration der Triggerschaltung zugeführt werden.
    6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Triggerschaltung ein Differenzverstärket vorgeschaltet ist.
    7. Anordnung nach~den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Triggerschaltung zwei pnp- und zwei npn-Transistoren umfaßt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 908 039.
DEL42837A 1962-08-30 1962-08-30 Anordnung zur Anzeige des Abgleichs zweier Gleichspannungen Pending DE1184860B (de)

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DE1184860B true DE1184860B (de) 1965-01-07

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3446645A1 (de) * 1984-12-20 1986-07-03 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Schaltungsanordnung zur bildung eines stromsignales

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE908039C (de) * 1943-01-14 1954-04-01 Siemens Ag Anordnung zum Einregeln oder messen von Stromstaerken und Spannungen, insbesondere der Stromaufnahme einer Bildwerferlampe

Patent Citations (1)

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DE908039C (de) * 1943-01-14 1954-04-01 Siemens Ag Anordnung zum Einregeln oder messen von Stromstaerken und Spannungen, insbesondere der Stromaufnahme einer Bildwerferlampe

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