[go: up one dir, main page]

DE1126028B - Messanordnung zur Anzeige der Abweichung des Istwertes von einem vorgegebenen Sollwert bei Impulszaehlverfahren - Google Patents

Messanordnung zur Anzeige der Abweichung des Istwertes von einem vorgegebenen Sollwert bei Impulszaehlverfahren

Info

Publication number
DE1126028B
DE1126028B DEL36816A DEL0036816A DE1126028B DE 1126028 B DE1126028 B DE 1126028B DE L36816 A DEL36816 A DE L36816A DE L0036816 A DEL0036816 A DE L0036816A DE 1126028 B DE1126028 B DE 1126028B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
value
measuring arrangement
counting
arrangement according
display
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL36816A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Johannes Noeller
Dipl-Ing Karl Von Kaick
Dipl-Ing Hans Langheinrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL36816A priority Critical patent/DE1126028B/de
Publication of DE1126028B publication Critical patent/DE1126028B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R35/00Testing or calibrating of apparatus covered by the other groups of this subclass
    • G01R35/04Testing or calibrating of apparatus covered by the other groups of this subclass of instruments for measuring time integral of power or current

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Indication And Recording Devices For Special Purposes And Tariff Metering Devices (AREA)

Description

  • Meßanordnung zur Anzeige der Abweichung des Istwertes von einem vorgegebenen Sollwert bei Impulszählverfahren Es sind Meßanordnungen bekannt, bei welcher der jeweilige Istwert mit einem vorgegebenen Sollwert verglichen und der Unterschied in einem Gerät angezeigt wird. Zu diesem Zweck werden mechanische oder elektrische Differenzialeinrichtungen benutzt.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, bei einer derartigen Anordnung folgende Bedingungen zu erfüllen: Es muß eine elektrische Schaltung mittels herkömmlicher Elemente sein, und außerdem soll eine direkte Anzeige in Prozenten, welche jedoch nur innerhalb des Feinbereiches, beispielsweise 5°/0, erfolgt, so daß die gesamte Skala des Anzeigeinstruments für diesen Bereich ausgenutzt werden kann. Schließlich soll die Anordnung für jede Art von Meßgrößen geeignet sein, d. h. nicht nur für kontinuierliche Werte, wie Strom, Spannung usw., sondern vor allem für durch Impulsreihen ausgedrückte Meßwerte.
  • Die vorstehend angegebenen Bedingungen werden gemäß der Erfindung bei der Meßanordnung zur Anzeige der Abweichung des Istwerts von einem vorgegebenen Sollwert bei Impulszählverfahren, insbesondere für Prüfeinrichtungen von Elektrizitãtszählern, bei der zwischen das den Fehler anzeigende Instrument und den Meßwertgeber ein Impulszählgerät geschaltet ist, dadurch erzielt, daß das Zählgerät das Anzeigeinstrument bei Beginn der Messung mit einem festen Grundmeßwert, der ein Bruchteil des Sollwerts ist, beaufschlagt und am Ende der Messung an das Anzeigeinstrument zusätzlich eine der Differenz zwischen dem Istwert und Sollwert entsprechende Meßgröße liefert und daß der Grundmeßwert die Mittelstellung des Ausschlagbereiches des Anzeigeinstruments festlegt. Im Zuge der Vereinfachung in der Bedienung der Meßanordnung ist es vorteilhaft, auf der Skala die dem Grundwert entsprechende Mittelstellung mit »Null« zu bezeichnen.
  • Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung in Anwendung auf eine Zählerprüfanordnung ist die Zählertriebscheibe 10 des Prüflings mit einer Marke versehen, welche an einem Abtastkopf 11 vorbeiläuft und dabei einen lichtelektrischen Impuls über den Verstärker 12 an die Meßanordnung sendet. Die Zählertriebscheibe 20 des Normalzählers ist mit 500 Marken am Rand versehen, welche am Abtastkopf 21 vorbeiziehen, durch welchen lichtelektrische Impulse erzeugt und an den Verstärker 22 weitergegeben werden. Durch ein nicht dargestelltes Gerät wird die Frequenz der gesendeten Impulse verdoppelt, so daß eine volle Umdrehung des Normalzählers 1000 Impulse sendet.
  • Für vorliegendes Ausführungsbeispiel wird ein Zählgerät verwendet, welches mit elektronischen Zähldekaden ausgerüstet ist. Die Elemente (Bausteine) einer derartigen Vorrichtung sind an sich in allen Einzelheiten bekannt. Eine genaue Beschreibung dieser Bausteine und ihre verschiedenen funktionellen Anwendungen ist aus dem Aufsatz »Transistoren in Zählschaltungen für industrielle Anwendung«, erschienen in AEG-Mitteilungen, Jg. 50 (1960), Heft 1/2, zu entnehmen.
  • Eine Zähldekade besteht aus bistabilen Kippstufen, welche ihrerseits aus je zwei Transistoren vorzusweise Typ pnp - zusammengesetzt sind. Hat die Basis eines Transistors gegenüber dem Emitter negatives Potential, dann ist der Transistor leitend, d. h., wenn an den Emitter gegenüber dem Kollektor eine positive Spannung gelegt wird, fließt durch den Transistor ein Strom. Umgekehrt, sowie die Basis gegenüber dem Emitter ein auch nur schwach positives Potential aufweist, ist der Transistor nichtleitend. In der bistabilen Kippstufe sind die beiden Transistoren so geschaltet, daß - beim Anlegen einer Spannung an die Kippstufe - jeweils ein Transistor leitend und ein Transistor nichtleitend ist.
  • Obwohl die Schaltung symmetrisch aufgebaut ist, wird auf Grund kleiner Unterschiede, die durch die Herstellungstoleranzen der Transistoren und Widerstände bedingt sind, nach dem Einschalten der Betriebsspannung einer der beiden Transistoren leitend, der andere sperrend, und zwar ist es unbestimmt, welcher leitend und welcher sperrend wird.
  • Soll daher in einer Meßschaltung ein Zustand der Kippstufe vorgegeben werden, so wird zwischen die Basis und den Emitter des als »leitend« bestimmten Transistors kurzzeitig ein entsprechendes Potential gelegt.
  • In der Zeichnung sind die Zähldekaden mit 1 bis 4 bezeichnet. Eine derartige Dekade besteht im allgemeinen aus vier bistabilen Kippstufen, die miteinander so verbunden sind, daß die nachstehend beschriebene Wirkung erzielt wird. Sind sämtliche vier Eingangstransistoren leitend und die vier Ausgangstransistoren nichtleitend, dann entspricht die Dekade der Ziffer »Null«. Gibt man nun einen positiven Impuls an den Eingang der Dekade, d. h. an die erste der vier Kippstuten, so wird der Eingangstransistor nichtleitend und der Ausgangstransistor leitend. Die übrigen drei Kippstufen bleiben unverändert. Dieser Zustand entspricht der Ziffer »Eins«.
  • Der zweite an die Dekade gegebene Impuls stellt in der ersten Kippstufe den ursprünglichen Zustand wieder her; der Ausgangstransistor gibt dabei den Impuls an die zweite Kippstufe weiter, so daß sich deren Zustand so ändert wie der der ersten Kippstufe durch den ersten Impuls. Der neue Zustand der Dekade entspricht der Ziffer »Zwei«.
  • In ähnlicher Weise werden durch die weiteren Impulse Änderungen hervorgerufen, derart, daß die vier Kippstufen insgesamt zehn Variationen ihrer jeweiligen Zustände repräsentieren. Nach dem zehnten Impuls ist wieder der Zustand »Null« hergestellt, und die Dekade gibt einen Impuls an das nächste Element der Schaltung weiter, beispielsweise an eine Dekade mit der nächsthöheren Zehnerpotenz.
  • Eine Zählvorrichtung, welche aus den Zähldekaden 1 für die Einer, 2 für die Zehner, 3 für die Hunderter und 4 für die Tausender besteht, vermittelt die Weitergabe des Zählergebnisses an das in Prozenten, beispielsweise t 5010, 0, - 5010 geeichte Gerät 5. Ein den Meßvorgang einleitender Schalter 7 gibt nun den Zähldekaden die Anfangsposition wie folgt: Die Position »0« auf die Zähldekadenl, 3 und 4; die Position »5« auf die Zähldekade 2, d. h. also. bei Beginn der Schaltung erhält die Zählvorrichtung den Grundwert »50«. Der Schalter 7 bringt dadurch die Dekaden 1, 3, 4 in die Nullstellung, daß er einen positiven Impuls an die Basen der Ausgangstransistoren sämtlicher Kippstufen legt (sogenannte Voreinstellung).
  • Um die Dekade 2 in die Position »5« zu führen, gibt der Schalter7 das positive Potential bei einer bekannten Dekadenschaltung an die Basen folgender Transistoren: Kippstufe I, II und III an den Eingangstransistor.
  • Kippstufe IV an den Ausgangstransistor.
  • Diese der Zahl »5O« entsprechende Kombination des Zählgerätes veranlaßt nun eine entsprechende Weitergabe dieses Wertes an das Anzeigegerät 5 (Anzeigeinstrument), indem an dieses Gerät ein Strom von entsprechender Stärke geschickt wird.
  • Hierzu dienen die bei 16 und 17 angedeuteten Anzeigewiderstände, welche pro Einheit der Zählerstelle 10 Mikroampere senden. Jede der Gruppen 16 und 17 besteht aus vier Widerständen, welche in allen Kippstufen jeweils an dem Kollektor des Ausgangstransistors liegen. Wenn der Transistor leitend ist, hat sein Kollektor ein niedriges, wenn er sperrend ist, ein hohes negatives Potential. Das gleiche Potential wie am sperrenden Kollektor wird an einem Spannungsteiler abgegriffen und an den anderen Pol des Instrumentes gelegt. Sind also die Ausgangstransistoren aller vier Kippstufen einer Dekade sperrend (»Null«-Kombination), dann liegt an beiden Enden sämtlicher vier Meßwiderstände das gleiche Potential, und demgemäß fließt auch kein Strom zum Anzeigegerät.
  • Ist nun entsprechend der Voreinstellung der Ausgangstransistor der Kippstufe IV leitend, dann besteht zwischen seinem Kollektor und dem Pol des Anzeigegerätes ein Potentialunterschied, so daß ein Strom durch dessen Spule fließt. Der an den betreffenden Transistor gelegte Widerstand ist so bemessen, daß der Zeiger am Gerät einen Winkelausschlag zurücklegt, der dem Wert »50« entspricht.
  • Die Widerstände an den übrigen Kippstufen sind so abgestimmt, daß für jede Zählkombination der ihr entsprechende Stromwert an das Gerät geschickt wird (pro Einheit der Zählerstelle 10 Mikroampere).
  • Die Impulse aus dem Normalzähler20 gelangen zum Zählgerät über ein Tor 6, welches durch die vom Prüfling gesendeten Impulse gesteuert wird. Dieses Tor 6 besteht zunächst aus einer Torsteuerstufe, welche als bistabile Kippstufe ausgebildet ist; beide Basen derselben sind mit der die Torsteuerung bewirkenden Gruppe 10, 11, 12 verbunden. An den Kollektor eines der Transistoren ist das eigentliche Tor (im wesentlichen eine Diode) angeschlossen, welche zwischen der Impulsgabevorrichtung 20, 21, 22 und den Zähldekaden 1 bis 4 liegt.
  • Ist der mit der Diode verbundene Transistor der Torsteuerstufe gesperrt, dann gibt sein Kollektor eine hohe negative Spannung an die Diode ab, welche hierdurch für die Zählimpulse vom Verstärker 22 sperrend wirkt. Kommt ein Torsteuerimpuls vom Verstärker 12. dann wird die Kippstufe im Tor 6 gekippt, so daß der entsprechende Transistor leitet und die von ihm an die Diode gelegte negative Spannung so weit herabgesetzt wird, daß die Diode die Zählimpulse vom Verstärker 22 zur Zähldekade 1 weiterleitet. Entsprechend wird durch den nächsten Steuerimpuls vom Verstärker 12 durch Kippen der Steuerstufe in ihre vorige Lage der Durchgang der Zählimpulse gesperrt.
  • Es sind weiterhin zwei Signalvorrichtungen 30 und 40 vorgesehen, äeren Aufgabe später erklärt werden soll. Zunächst wird an Hand der bisher beschriebenen Teile die grundlegende Wirkungsweise der Erfindung erläutert.
  • Die Prüfung geht bekanntlich so vor sich, daß eine Umdrehung des Prüflings mit dem in der gleichen Zeit zurückgelegten Drehweg des Normals verglichen wird, wobei durch Prüfling und Normal die gleiche Leistung hindurchgeht. Die Anordnung ist daher so getroffen, daß beim Vorbeigang der Marke der Prüflingtriebscheibe 10 am Abtastkopf 11 dieser einen Impuls an das Tor 6 weitergibt, welches nunmehr die von der Triebscheibe 20 des Normals gesendeten Impulse an die Zähldekaden weiterleitet. Wie bereits gesagt, steht die Zählvorrichtung bei Beginn des Prüfvorganges auf »50«. Das Fehleranzeigegerät 5 hat also einen Ausschlag, welcher der Zahl 50 entspricht, d. h. 500 Mikroampere = 0,5 mA. Das mA-Meter 5 hat eine Skala, welche bei 0,5 mA »Null« (Mittrlstellung) zeigt, bei 1 mA ist der volle Ausschlag nach rechts erreicht, bei 0 mA steht der Zeiger in der linken Endlage.
  • Es sei nun der einfache Fall angenommen, daß eine Umdrehung des Prüflings einer Umdrehung des Normals entspricht, d. h. also, daß der Istwert der gesendeten Impulse 1000 beträgt. Das Zählgerät zeigt also: Grundwert m Istwert = 1050.
  • Da die Zähldekaden nur bis zum Wert 50 senden, d. h. also die tausender Dekade nicht wirksam ist, fließt zum Instrument5 der Strom von 0,5 mA, welcher entsprechend der Skala die Abweichung »Null« zeigt, wie es den Tatsachen entspricht.
  • Läuft der Prüfling zu langsam, d. einer Prüflingsumdrehung entsprechen z. B. 1049 Impulse. dann ist die Summe aus Istwert und Grundwert 1049 + 50 ~ 1099. Wieder senden nur die Zähldekaden 1 und 2, d. h. also, das Instrument 5 erhält 0,99 mA, geht also auf einen Ausschlag, welcher mit 4,90!o geeicht ist. Der Messung entsprechend bedeutet diese Anzeige +4,9()/0, es wird sich jedoch empfehlen, bei Zählerprüfanordnungen die Skala mit 4,90!o zu eichen, damit der Zählerprüfer die tatsächliche Beschaffenheit des Prüflings direkt abliest, welcher nämlich zu langsam läuft, also einen Minusfehler aufweist.
  • Läuft der Prüfling zu schnell, so daß er beispielsweise eine Umdrehung macht, während das Normal 951 Impulse sendet, dann beträgt die Summe von Istwert und Grundwert 951 < 50 = 1001, d. h., die Zähldekade sendet 0,01 mA an das Instrument 5.
  • Der Ausschlag ist also fast in der äußersten Stellung und entspricht einem Fehler von 4,9°/0. Der Fehler ist zwar negativ, die entsprechende Ablesung wird aber. wie bereits erwähnt, entsprechend dem wahren Verhalten des Prüflings mit f 4,9°/0 gewertet.
  • Innerhalb der Grenze von 50/o kann nun der Zähiexprüfer der Feinbereich genau überwachen, da das Instrument 5 tinreichend niedrige Werte (z. B. bei 100 Skalenteilen mit der Genauigkeit von 0,1 010) anzeigt. Es ist jetzt nur noch ein Behelf erforderlich, um auch im Grobbereicln, d.ii. bei Fehlern von über + 5X/o und unter 50 0 dem Zählerprüfer einen Anhalt zu geben. Dies geschieht durch die Signalvorrichtungen 30 bzw. 40. Läuft also der Prüfling so schnell, daß während einer Umdrehung der Triebscheibe 10 die gesendete Impulszahl 880 beträgt, dann beträgt die Summe aus Istwert und Grundwert 930. Das Anzeigeinstrument zeigt 420/o an, und diese Anzeige muß korrigiert werden. Dies geschieht durch die Signalvorrichtung 30, dieselbe besteht aus einem Und-Gatter 31, welches nur bei zwei Befehlen wirksam wird, einem Verstärker 32 und einer Lampe 33. Das Und-Gatter 31 ist an das Tor 6 angeschlossen, dessen Befehl an dieses Gatter 31 bei Beendigung des Zählvorganges (Schließen des Torf 6 durch den Prüfling) gegeben wird. Der zweite Befehl ist dauernd vorbereitet, und zwar von der Zähldekade 4; der Befehl bedeutet: Schalten, solange die Zähldekade nicht 1000 aufweist.
  • Im vorliegenden Beispiel (Gesamtimpulszahl 930) hat die Zähldekade 4 ihren Befehl am Gatter 31 nicht aufgehoben, so daß also bei Beendigung der Zählung das Und-Gatter 31 wirksam wird. Es gibt also einen Impuls an die Lampe 33 weiter, welche folgende Bezeichnung erhält: »über 5°/0«. In ähnlicher Weise ist die aus den Teilen 41, 42 und 43 zusammengesetzte Signalvorrichtung ausgeführt Die Lampe 43 hat die Bezeichnung »unter -50!o«. Das Und-Gatter 41 erhält zwei Befehle: Von der Dekade 4 bei Erreichen der Zahl 1000, von der Dekade 3 bei sämtlichen Hunderterstellen von 1 bis 9. Wenn also der Prüfling zu langsam läuft, beispielsweise für eine Umdrehung 1230 Impulse verbraucht, dann ist der gesendete Wert (Istwert + Grundwert) gleich 1280.
  • Die Dekade 4 und die Zahl 2 der Hunderterdekade 3 senden also je einen Befehl an das Und-Gatter 41, welches nunmehr die Lampe 43 aufleuchten läßt.
  • Der Zählerprüfer wird also bei Aufleuchten einer der beiden Lampen 33 oder 43 jeweils eine Grobabgleichung vornehmen und erst bei Verlöschen dieser Lampen den Feinabgleich unter Beobachtung des Anzeigegerätes 5 durchführen.

Claims (7)

  1. PATENTANS PRÜCHE: 1. Meßanordnung zur Anzeige der Abweichung des Istwerts von einem vorgegebenen Sollwert bei Impulszählverfahren, insbesondere für Prüfeinrichtungen von Elektrizitätszählern, bei der zwischen das den Fehler anzeigende Instrument und den Meßwertgeber ein Impulszählgerät geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Zählgerät das Anzeigeinstrument bei Beginn der Messung mit einem festen Grundmeßwert, der ein Bruchteil des Sollwerts ist, beaufschlagt und am Ende der Messung an das Anzeigeinstrument zusätzlich eine der Differenz zwischen dem Istwert und Sollwert entsprechende Meßgröße liefert und daß der Grundmeßwert die Mittelstellung des Ausschlagbereiches des Anzeigeinstruments festlegt.
  2. 2. Meßanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zählwerk dekadisch ausgeführt ist und daß nur diejenigen Ziffern mit Anzeigeelementen versehen sind, welche innerhalb des Grundwerts liegen.
  3. 3. Meßanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Sollwert entsprechende Ziffer das Anzeigeinstrument überwacht.
  4. 4. Meßanordnung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zählgerät aus elektronischen Zähldekaden besteht, welche mittels Anzeigewiderständen den Strom des Anzeigeinstruments steuern.
  5. 5. Meßanordnung nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine Signalvorrichtung, welche nur wirksam ist, wenn folgende zwei Bedingungen erfüllt sind: der gesendete Istwert plus dem vorgegebenen Grundwert ist kleiner als der Sollwert, und der Meßvorgang ist abgeschlossen.
  6. 6. Meßanordnung nach Anspruch 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine Signalvorrichtung, welche nur wirksam ist, wenn der Istwert minus dem vorgegebenen Grundwert größer ist als der Sollwert.
  7. 7. Meßanordnung nach Anspruch 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, welch den Sollwert der Meßgröße in eine Impulsfolge umformt, deren Impulszahl eine Potenz von 10 ist In Betracht gezogene ijruckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 082 345.
DEL36816A 1960-08-12 1960-08-12 Messanordnung zur Anzeige der Abweichung des Istwertes von einem vorgegebenen Sollwert bei Impulszaehlverfahren Pending DE1126028B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL36816A DE1126028B (de) 1960-08-12 1960-08-12 Messanordnung zur Anzeige der Abweichung des Istwertes von einem vorgegebenen Sollwert bei Impulszaehlverfahren

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL36816A DE1126028B (de) 1960-08-12 1960-08-12 Messanordnung zur Anzeige der Abweichung des Istwertes von einem vorgegebenen Sollwert bei Impulszaehlverfahren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1126028B true DE1126028B (de) 1962-03-22

Family

ID=7267642

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL36816A Pending DE1126028B (de) 1960-08-12 1960-08-12 Messanordnung zur Anzeige der Abweichung des Istwertes von einem vorgegebenen Sollwert bei Impulszaehlverfahren

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1126028B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4325721A1 (de) * 1993-07-30 1995-02-02 Bayerische Motoren Werke Ag Anzeigevorrichtung

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1082345B (de) * 1958-07-21 1960-05-25 Licentia Gmbh Verfahren zur Pruefung von Elektrizitaetszaehlern

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1082345B (de) * 1958-07-21 1960-05-25 Licentia Gmbh Verfahren zur Pruefung von Elektrizitaetszaehlern

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4325721A1 (de) * 1993-07-30 1995-02-02 Bayerische Motoren Werke Ag Anzeigevorrichtung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3010611C2 (de) Digitale elektrische Längen- oder Winkelmeßeinrichtung
DE2952106A1 (de) Lichtelektrische inkrementale positioniereinrichtung
DE1289100C2 (de) Vergleichsschaltung
DE112009002052T5 (de) Modifizierte Stromquelle mit übergangsloser Bereichsumschaltung
EP0274767A1 (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zur Ermittlung der Stellung des Abgriffes eines Widerstandsferngebers
DE2703880C3 (de) Elektrisches Prüfgerät mit akustischer, quantitativer Analoganzeige für Widerstand und Spannung
DE1270681B (de) Digitales Voltmeter
DE1126028B (de) Messanordnung zur Anzeige der Abweichung des Istwertes von einem vorgegebenen Sollwert bei Impulszaehlverfahren
EP0285047A2 (de) Schaltung zur Formung einer Messsignalspannung in ein Rechtecksignal
DE3729321A1 (de) Einrichtung zum messen und anzeigen von widerstandsaenderungen in einem lebenden koerper
DE1192414B (de) Anordnung zur Daueranzeige von auf ein Zeitintervall bezogenen Messgroessen
DE2419507A1 (de) Lichtmesseinrichtung
DE2442919A1 (de) Feldplatten-weggeber, insbesondere fuer die messwert-fernuebertragung
DE1917337A1 (de) Vorrichtung zur Kompensation der Ansprechkurve der in Messinstrumenten verwendeten Gleichrichterelemente
DE829234C (de) Elektronischer Zaehler
DE972482C (de) Einrichtung zur unmittelbaren dekadischen Anzeige einer Summe von elektrischen Impulsen
DE910189C (de) Wechselstrommessbruecke mit mindestens einem eine Feld- und eine Drehspule aufweisenden eisengeschlossenen elektrodynamometrischen Nullindikator
DE856178C (de) Umschalteeinrichtung fuer elektrische Messgeraete mit grossem Leistungsverbrauch
DE914281C (de) Vielbereichmessgeraet mit einem Gleichstrommesswerk und einer Mehrzahl durch einen Schalter waehlbarer Nebenwiderstaende
DE2232978A1 (de) Schaltungsanordnung zur wahlweisen anzeige zweier unterschiedlicher elektrischer werte insbesondere in fotografischen kameras
DE2161684A1 (de) Vorrichtung zur inkrementalen abtastung einer strichskala
DE1814710B2 (de) Schaltungsanordnung zum nullinienabgleich
DE3207147A1 (de) Gleichstrommessung mit geringem spannungsabfall
DE1256318B (de) Schaltung zum Messen des Widerstandes eines insbesondere niederohmigen Prueflings
DE1289181B (de) Messanordnung aus mehreren elektronisch arbeitenden Triggerkreisen